Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 5205
Eingetragen
6.1.2000
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugersatzteilen und Zubehör sowie der Betrieb einer Reparaturwerkstatt, einer Lackiererei und einer Autovermietung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Georg Neu
seit 1.2.2021
Geschäftsführer
Holger Neu
seit 1.2.2021
Geschäftsführer
Peter Neu
seit 1.2.2021
Geschäftsführer
Marit Grützner
seit 12.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Firma Autohaus Neu GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autoforum Neubrandenburg GmbH

Neubrandenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

Autoforum Neubrandenburg GmbH

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft Autoforum Neubrandenburg GmbH wurde im Jahr 1999 gegründet und am 26.11.1999 im Handelsregister beim Amtsgericht Neubrandenburg unter der Nr. HRA 5205 eingetragen. Sie hat ihren Sitz in Neubrandenburg.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör, die Durchführung von Reparatur- und Serviceleistungen sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen.
2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft
"Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken" schreibt das Statistische Bundesamt in der Pressemitteilung vom 15.01.2024. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort".
Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich:
So gingen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,7 Prozent zurück, während die Investitionen in Ausrüstungen um 3,5 Prozent abnahmen. Die privaten Konsumausgaben stiegen hingegen um 0,2 Prozent, die staatlichen Ausgaben um 0,3 Prozent. Darüber hinaus wurden im vierten Quartal 1,6 Prozent weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im Vorquartal, während die Importe um 1,7 Prozent zurückgingen.
Die Statistiker führen dieses auf eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise zurück. Die stärksten Rückgänge bei der Bruttowertschöpfung waren im Baugewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe zu verzeichnen.
Trotzdem erreichte die Erwerbstätigenzahl einen neuen Höchststand: Im vierten Quartal trugen rund 46,2 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort Deutschland zur Wirtschaftsleistung bei, was einem Anstieg um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (‑0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.
Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.
Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten.
Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise (+5,9%) zurückzuführen sein. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (‑1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.
Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.
Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Es waren noch nie so viele Menschen in Deutschland in Beschäftigung, wie 2023 (+0,5% zum Vorjahr).

Entwicklung der Branche
Der deutsche Automarkt hat zum Jahresende seine Talfahrt deutlich beschleunigt. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg mitteilte, wurden im Dezember 241.883 Pkw neu zugelassen. Das waren 23 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bereits im November war der Markt ins Minus gedreht. In der Jahresbilanz 2023 stehen somit insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen, das entspricht einem Zuwachs von 7,3 Prozent. 67,1 Prozent der Fahrzeuge wurden gewerblich angemeldet (plus 12,4 Prozent). 32,8 Prozent entfielen auf Privatkunden (minus 1,9 Prozent).
Trotz des plötzlichen Förderstopps im Dezember legte die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos auf rund 54.700 zu. Im November waren es noch knapp 45.000 Einheiten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat brachen die BEV-Zahlen allerdings um 47,6 Prozent ein. Ende 2022 war der Kauf reiner Elektroautos noch stärker vom Staat gefördert worden, viele Interessenten zogen ihre Käufe vor und sorgten so 2022 für außergewöhnlich hohe Neuzulassungszahlen
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr laut KBA 524.219 reine Elektro-Pkw registriert, eine Steigerung um 11,4 Prozent gegenüber 2022. Hinzu kamen 840.304 Hybridautos (plus 1,6 Prozent) - darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (minus 51,5 Prozent) sowie 13.147 Flüssiggas-Pkw (minus 12,4 Prozent) und 1.327 Erdgasautos (minus 28,1 Prozent).
Die deutschen Autohersteller schnitten im vergangenen Jahr überwiegend positiv ab. Zweistellige Zuwächse gab es demnach für Audi (plus 15,7 Prozent), Mercedes-Benz (plus 13,7 Prozent), Porsche (+12 Prozent) und BMW (plus 11,2 Prozent). Auf Marktniveau bewegte sich Branchenprimus VW (plus 7,9 Prozent). Während Opel auf Jahressicht noch minimal zulegen konnte (plus 0,2 Prozent), war Ford mit minus 11,2 Prozent der große deutsche Verlierer 2023.
Größter Importeur war erneut Skoda mit über 166.000 Einheiten und einem Zulassungswachstum um 17,1 Prozent, vor der Konzernschwester Seat (plus 18,8 Prozent) und Hyundai (plus 1,2 Prozent). Stärker als der Gesamtmarkt wuchsen unter anderem Mazda (plus 32,6 Prozent), MG (35,4 Prozent), Volvo und Nissan (jeweils 22,2 Prozent) sowie Suzuki (61,2 Prozent).
Im Gebrauchtwagensektor war das Jahr 2023 kein Rekordjahr. Die Besitzumschreibungen liegen zwar 6,9% über dem sehr schlechten Jahr 2022, aber der Trend hat sich im letzten Quartal 2023 umgekehrt. Der Markt ist regelrecht abgestürzt, d.h. die Preise sind rückläufig und die Standzeiten der Gebrauchtwagen gehen rauf. Die gesamtwirtschaftliche Lage ist verantwortlich dafür, dass sich die Endverbraucher mit größeren Anschaffungen zurückhalten.

3. Geschäftsverlauf
In dem weiterhin schwierigen Umfeld der globalen Krisen, hohen Zinsen und hohen Inflationsraten bewegte sich auch der Geschäftsverlauf der Autoforum Neubrandenburg GmbH. Die Gesellschaft schloss das Jahr 2023 wiederum mit einem positiven Ergebnis ab.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr befindet sich der Neu- und Vorführwagenverkauf auch weiterhin im Aufwärtstrend. Die Stückzahlen zeigten einen Zuwachs von +15,4%. Das spiegeln auch die Umsatzzahlen im Neu- und Vorführwagenbereich wider. Sie sind um 14,2 % gestiegen. Möglich war dies durch eine Verbesserung der Liefersituation und die Unterstützung verschiedener Vertriebsprogramme seitens des Herstellers.
Im Gebrauchtwagenbereich blieben dagegen die Verkaufszahlen etwa gleich +2 Stück, was sich  in den Umsatzerlösen mit einem Minus von TEUR 481 widerspiegelt. Die Wertgrenzen der Gebrauchtwagen haben sich etwas nach unten entwickelt, deswegen der leichte Umsatzrückgang.

Der Ersatzteilvertrieb verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 21,13 % und die   Erlöse aus dem Reparaturgeschäft stiegen ähnlich um12,22%. Dieses ergab sich durch eine bessere Personaldecke als im Vorjahr.

4. Lage

Ertragslage
Die Umsatzsteigerung im Jahr 2023 belief sich über alle Geschäftsbereiche auf 4,2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Materialaufwendungen nahmen im gleichen Zeitraum um 3,8 % zu. Das Rohergebnis stieg von TEUR 1.377 auf TEUR 1.489.

Die Mitarbeiterzahl ist im Jahresdurchschnitt um 2 Mitarbeiter gesunken. Der Personalaufwand hat sich dabei um 11,6% erhöht.

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 8,1 % gestiegen.

Der Aufwand für Zinsen ist aufgrund der in 2023 stetig steigenden Zinsen und einem zeitweilig hohen Finanzierungsbestand um 333,3 % gestiegen.

Nach Steuern ergibt sich für 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 267 (Vorjahr: TEUR 249).

Finanzlage
Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals ist im Vergleich zum Vorjahr von 40 % auf 38,2 % gesunken.

Die Finanzschulden haben sich um TEUR 364 erhöht.

Die Gesellschaft hat auch im Berichtsjahr wieder in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen Neu- und Ersatzanschaffungen in der Werkstattausrüstung.

Die liquiden Mittel sanken zum Ende des Geschäftsjahres um TEUR 314 auf TEUR 191.

Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich in folgenden Kennzahlen dar:

Anlagendeckung durch Eigenkapital beträgt 115,76 % (Vorjahr 118,23 %)

Die Quote an flüssigen Mittel beträgt 4,57 % (Vorjahr: 15,3 %).

Vermögenslage
Das Vermögen des Unternehmens setzt sich bei einer Bilanzsumme von TEUR 6.153 im Wesentlichen aus dem Sachanlagevermögen i.H.v. TEUR 1.379 sowie den Vorräten i.H.v. TEUR 3.600 zusammen. Diese beiden Positionen addiert entsprechen 80,9 % der Bilanzsumme.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auf TEUR 979 (+197%).

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Gewinn von TEUR 267 (Vorjahr TEUR 249) erzielt.
Das Eigenkapital erhöhte sich um 2 %. In Zahlen ausgedrückt stieg das Eigenkapital von TEUR 1.330 auf TEUR 1.598. Grund hierfür ist das Verrechnungskonto der Komplementärin.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich im Vorjahresvergleich. Sie betragen 42,0 % der Bilanzsumme.

Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Ø Umsatzentwicklung Ø Betriebsergebnis Ø Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 53 und ist damit um TEUR 7 gestiegen.

Die Netto-Umsatzrendite stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 % auf 2,7 %.

5. Nachtragsbericht

Es sind keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar.

6. Zukünftige Entwicklung - Risiken

Die im Jahr 2020 in Kraft getretenen neuen Handels- und Serviceverträge bilden die entscheidende Grundlage der Geschäftstätigkeit der Autoforum Neubrandenburg GmbH. Am  04.01.2021 wurde der Zusammenschluss mit der Autohaus Neu Gruppe vollzogen. Somit wird nach und nach das Großkundengeschäft in Stralsund zentralisiert.

In der Geschäftspolitik sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Prinzipiell wird auch zukünftig mittelfristig eine Politik der Konsolidierung und Eigenkapitalorientierung verfolgt.

Maßnahmen, die betrieblichen Strukturen, Erlös- und Kostenbereiche zu optimieren und an die Erfordernisse anzupassen, wurden und werden konsequent weitergeführt, damit das Unternehmen für die künftigen Anforderungen adäquat aufgestellt ist. Insbesondere werden die Materialaufwendungen genauer überprüft werden müssen, damit sie in einem rentableren Verhältnis zum Umsatz stehen.

Einen wesentlichen Punkt für die betriebliche Entwicklung stellen die Mitarbeiter dar. Die Gesellschaft verfügt über einen qualifizierten und erfahrenen Mitarbeiterstamm mit langjähriger Betriebszugehörigkeit. Im Personalbereich ist eine geringe Fluktuation vorhanden. Seitens der Geschäftsführung sind aktuell keine Veränderungen geplant, um auch hier eine stabile Basis fortzuführen. Markenspezifische Schulungen und Fortbildungen der Mitarbeiter wurden auch in 2023 wahrgenommen.

In den neun Monaten 2024 hat sich der Neufahrzeughandel in Deutschland gleichbleibend entwickelt, wobei der Absatz von Elektro-Fahrzeugen (BEV) stark rückläufig ist. Durch das abrupte Aus bei der Förderung der E-Autos ist das Vertrauen der Kunden in die Elektromobilität mehr als beeinträchtigt. Die Entwicklung im Absatz von Neu- und Vorführwagen der Autoforum Neubrandenburg GmbH zu Beginn 2024 im Vergleich zu 2023 ist ebenfalls sinkend um 14,19%.

Der Gebrauchtwagenmarkt kommt von einem künstlichen Hoch, dass durch Corona, Chipkrise und Lieferschwierigkeiten auf dem Neuwagenmarkt verursacht wurde. Nun beginnen die Preise zu sinken, was die Nachfrage anregen könnte. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 15,5 %.

Beim Verkauf von Ersatzteilen ist in den ersten Monaten 2024 der Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Berichtsjahres um 7,1 % zurückgegangen. Dagegen konnten die Umsätze im Servicebereich um 1,48 % gesteigert werden.

Laut der ifo-Konjunkturprognose 2024 deuten "aktuell vorliegenden Frühindikatoren für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen."
Die derzeitige Ertragslage lässt erwarten, dass  2024 ein Ergebnis im Durchschnitt der letzten drei Jahre nicht ganz erreicht wird.

Neubrandenburg, 06.12.2024
Holger Neu Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.380.481,00 1.125.414,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 875,00 1.331,00
II. Sachanlagen 1.379.606,00 1.124.083,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.248,50 36.494,50
2. technische Anlagen und Maschinen 82.185,00 83.676,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 44.377,50 32.853,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.219.795,00 971.059,00
B. Umlaufvermögen 4.782.523,51 3.939.879,23
I. Vorräte 3.600.792,78 2.936.746,12
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 77.913,59 31.222,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 990.096,95 496.683,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 191.633,78 506.449,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.500,00 1.500,00
Aktiva 6.164.504,51 5.066.793,23

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.598.066,67 1.330.582,02
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 1.230.582,02 981.633,63
III. Jahresüberschuss 267.484,65 248.948,39
B. Rückstellungen 382.089,30 418.376,84
C. Verbindlichkeiten 4.184.348,54 3.317.834,37
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.615.249,85 2.250.957,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.615.249,85 2.250.957,11
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.569.098,69 1.066.877,26
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.569.377,69 1.066.877,26
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -279,00 0,00
Passiva 6.164.504,51 5.066.793,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.783.215,55 2.390.762,92
2. Personalaufwand 1.064.045,90 971.003,37
a) Löhne und Gehälter 838.890,29 773.422,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 225.155,61 197.581,18
3. Abschreibungen 249.279,88 230.525,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 249.279,88 230.525,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 949.683,45 788.004,31
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.036,17 5.125,87
davon Erträge aus Abzinsung 5.488,00 2.409,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.401,81 39.388,75
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 2.409,00 1.735,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 123.724,03 112.072,84
8. Ergebnis nach Steuern 272.116,65 254.894,34
9. sonstige Steuern 4.632,00 5.945,95
10. Jahresüberschuss 267.484,65 248.948,39

Anhang

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Autoforum Neubrandenburg GmbH in Neubrandenburg zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs‑, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.
Von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB) des Jahresabschlusses wurde Gebrauch gemacht.

Im Geschäftsjahr 2023 war Frau Marit Grützner, Herr Holger Neu, Herr Georg Neu und Herr Peter Neu zum Geschäftsführer bestellt. Weitere Geschäftsführer waren nicht bestellt.

2. Bilanzierungsmethoden

Soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, sind im Jahresabschluss sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten.
Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit den Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und sind hinreichend aufgegliedert. ( § 247 HGB )
Das Anlagevermögen enthält nur Gegenstände, die bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem  Anlagenspiegel ersichtlich. ( § 268 Abs. 2  HGB )
    
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und gebildet.

3. Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.
Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn diese bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:
Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Bei den Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind  die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten um planmäßige lineare Abschreibungen  gemindert (§ 253 Abs. 1  HGB). Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraus- sichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.
    
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von geringstem Wert wurden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter von geringem Wert wurden im Zugangsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen.
Die Bewertung der Waren erfolgte mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederwertprinzips.
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag bewertet.
Die Rückstellungen sind in Höhe der wahrscheinlichen Inanspruchnahme dotiert.
Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlbetrag.

Am Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als  fünf Jahren.

4. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Neubrandenburg, den      
gez. Marit Grützner     gez. Holger Neu
gez. Georg Neu      gez. Peter Neu

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt.

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