DHHG S.à.r.l. - Zweigniederlassung Deutschland
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Otto Karafiat seit 10.2.2026 | Geschäftsführer |
David Caspar Benjamin Neubeck seit 2.9.2024 | Geschäftsführer |
Patrick Werner Dr. Musch seit 10.6.2024 | Prokura |
Annette Dr. Rinck seit 23.2.2022 | Geschäftsführer |
Dominikus Hamann seit 10.6.2020 | Prokura |
Tina Geduldig seit 4.6.2019 | Prokura |
Ronald Marcel Peters seit 15.12.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
QHC Holding Company | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leica Microsystems GmbHWetzlarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Leica Microsystems GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Leica Microsystems GmbH, Wetzlar - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leica Microsystems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 8. November 2024 EY
GmbH & Co. KG
Behr, Wirtschaftsprüferin Kerber, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023I. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften - unter Berücksichtigung der angehobenen Schwellenwerte im Sinne des § 267 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Anhanges nach § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist unter der Firma Leica Microsystems GmbH mit Sitz in Wetzlar im Handelsregister des Amtsgerichts Wetzlar unter der Nummer HRB 5187 eingetragen. Ergänzende Bilanzierungsvorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag bestehen nicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise im Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Wesentlichkeits- und Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Wertaufholungen werden durchgeführt, wenn die Gründe für die Abschreibungen entfallen sind. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected- Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 7 Jahren in Höhe von 1,76 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,25 % und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate in Höhe von 2,0 % berücksichtigt. Bei der Berechnung der Rückstellungen für Jubiläumsgelder wurde für die Abzinsung ein Rechnungszins in Höhe von 1,76 % verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,25 % und die Fluktuation wurde mit einer Rate in Höhe von 2,0 % berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich, sofern innerhalb eines Jahres fällig, mit dem Stichtagskurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Davon-Vermerke Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten sowohl die realisierten als auch die nicht realisierten Währungskursdifferenzen. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft sind in der Gesellschaft keine laufenden und latenten Steuern zu bilanzieren. Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Anschaffungskosten und Abschreibungen ist aus dem beigefügten Anlagespiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, zu ersehen. Innerhalb der Finanzanlagen reduzierten sich im Berichtsjahr die Anteile an verbundenen Unternehmen um insgesamt TEUR 32.160, hiervon entfiel ein Rückgang von TEUR 19.160 auf den vollständigen Verkauf der Geschäftsanteile der X-Rite GmbH, Planegg, ein weiterer Abgang ergab sich bei der Beckman Coulter GmbH, Krefeld, in Höhe von TEUR 13.000. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens betreffen die Zugänge des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 168 die Anlage von Wertpapieren entsprechend der im Berichtsjahr gestiegenen Verpflichtungen aus Pensionszusagen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sämtlich kurzfristigen Charakter und sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen überwiegend Darlehen (TEUR 468.052; Vj. TEUR 403.767) sowie Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen (TEUR 112.237; Vj. TEUR 115.092). Zudem enthält die Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 25.545; Vj. TEUR 13.605). Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der KVHG2 GmbH, Wetzlar, gehalten. Veränderungen in Bezug auf das gezeichnete Kapital sowie auch auf die Kapitalrücklage haben sich im Berichtsjahr 2023 nicht ergeben. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 HGB liegt ein Zeitraum von zehn Jahren zugrunde, anstelle von sieben Jahren. Der sich daraus ergebende Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt EUR 92.852 (Vj. TEUR 461). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Aktienoptionen (TEUR 11.520, Vj. TEUR 11.361), Tantiemen und Boni (TEUR 1.062, Vj. TEUR 1.928), für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.254, Vj. TEUR 1.067), für Gleitzeitkonten (TEUR 659, Vj. TEUR 612), für Urlaubsansprüche (TEUR 130, Vj. TEUR 132) sowie für Restrukturierung (TEUR 413, Vj. TEUR 424) gebildet. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben TEUR 60.000 (Vj. TEUR 60.296) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und sind nicht besichert. Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 161.588 (Vj. TEUR 133.743) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht besichert. Mit TEUR 60.000 (Vj. TEUR 71.046) ist ein Darlehen der Kaltenbach & Voigt Holdings GmbH enthalten, auf die Ergebnisabführung entfallen weitere TEUR 153.277 (Vj. TEUR 117.567) sowie TEUR 7.188 (Vj. TEUR 5.426) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Beziehungen zu Gesellschaftern Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestanden Darlehens-Forderungen gegen die Gesellschafterin KVHG2 GmbH, Wetzlar, in Höhe von TEUR 163.878 (Vj. TEUR 163.535). Das Darlehen ist am 31. Dezember 2024 zurückzuzahlen. Es verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn es nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt wird. Im Berichtsjahr 2023 haben nicht gezahlte Zinsen das Darlehen vertragsgemäß erhöht. Gleichzeitig bestehen zum Bilanzstichtag innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 153.277 (Vj. TEUR 117.567), die das noch nicht abgeführte Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 in gleicher Höhe betreffen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen ergab sich für die Gesellschaft im Berichtsjahr ein Steigerung um TEUR 5.757 oder 14%, in diesem Umfang steigerten sich verschiedene Dienstleistungen, die an die Konzerngesellschaften im In- und Ausland erbracht und berechnet wurden. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wurde im Berichtsjahr eine erhebliche Steigerung um TEUR 28.218 verzeichnet, diese waren im Wesentlichen bedingt durch einen Ertrag von TEUR 28.185 aus dem Verkauf der Beteiligung an der X-Rite GmbH, Planegg-Martinsried. Personalaufwand Die Aufwendungen für Personal in Höhe von TEUR 11.561 stiegen im Berichtsjahr um TEUR 2.355 im Vergleich zum Vorjahr. So gab es zwar beim durchschnittlich beschäftigten Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 6 Personen und dadurch geringere Gehaltskosten, doch dieser Effekt wurde mit den Aufwendungen für Stock Options in Höhe von TEUR 159 (im Vorjahr Kostenerstattung in Höhe von TEUR 4.499 durch Danaher Corp.) überkompensiert. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigte sich im Berichtsjahr ein Rückgang um TEUR 5.779 im Vorjahresvergleich, dies ging auf reduzierte Aufwendungen bei verschiedenen Kostenpositionen zurück wie insbesondere Verluste aus der Währungsumrechnung, für Weiterverrechnungen von Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen, für Reparaturen und Reisekosten. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen Die Gesellschaft hat für das Berichtsjahr aus den Ergebnisabführungsverträgen mit den direkt zu 100 % gehaltenen Gesellschaften Erträge in Höhe von TEUR 112.327 (Vj. TEUR 115.092) erzielt, davon TEUR 85.841 von der Leica Microsystems Holdings GmbH, Wetzlar, TEUR 14.532 von der Leica Microsystems IR GmbH, Wetzlar, sowie TEUR 11.954 von der Beckman Coulter GmbH, Krefeld. Steuern vom Einkommen und Ertrag Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten. Hinsichtlich der neu eingeführten Regelung des § 285 Nr. 30a HGB und der daraus resultierenden Auskunftspflicht über einen sich aus dem Mindeststeuergesetz oder eines entsprechenden ausländischen Mindeststeuergesetzes ergebenden Steueraufwandes/-ertrages, sowie Erläuterungen zu den erwarteten Auswirkungen aus der Anwendung solcher noch nicht in Kraft getretener Mindeststeuergesetze, wurden Überlegungen in Abstimmung mit dem obersten Gesellschafter (Weltkonzern Danaher Corp., Washington/USA) vorgenommen. Auf Basis der in diesem Zusammenhang erstellten Berechnungen für die jeweilige Gesellschaft sind wir derzeit der Ansicht, dass mit keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft aus der Einführung des Mindeststeuergesetzes zu rechnen ist. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Im Rahmen des von der KVHG2 GmbH, Wetzlar, eingerichteten zentralen Cash- Poolings, an dem neben der Gesellschaft auch verschiedene andere Gesellschaften des Danaher-Konzerns teilnehmen, haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Verbindlichkeitssaldo, der sich infolge des Cash-Poolings auf dem Konto der Cash-Pool führenden Gesellschaft, der KVHG2 GmbH, ergibt. Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich bei der KVHG2 GmbH ein Guthabensaldo, sodass kein Haftungsrisiko besteht. Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehenden Steuerverbindlichkeiten des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme wird infolge der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt. Weitere Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 i. V. m. 268 Abs. 7 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestanden zum 31. Dezember 2023 Miet- und Leasingverpflichtungen im Gesamtbetrag von TEUR 225 (Vj. TEUR 178), die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2027. Davon bestehen keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen bzw. assoziierten Unternehmen. Auf Verpflichtungen aus Altersversorgung entfällt ebenfalls kein Betrag. Ansonsten bestanden zum Bilanzstichtag keine weiteren nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Ein offenes Kontraktvolumen aus Devisentermingeschäften besteht nicht. Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. Nicht marktübliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Durch die Einbeziehung des Abschlusses der Gesellschaft in den in Deutschland offengelegten Konzernabschluss der Danaher Corporation, Washington D.C., USA, ist die Gesellschaft von der Angabe zu nicht marktüblichen Geschäften gemäß § 285 Nr. 21 HGB mit Unternehmen der Danaher Gruppe befreit. Mit nahestehenden Personen fanden keine nicht marktüblichen Geschäfte statt. Angaben zum Anteilsbesitz (mittelbare und unmittelbare Beteiligungen)Angaben zum Anteilsbesitz § 285 Nr. 11 HGB
1 Gesellschaften mit
Ergebnisabführungsvertrag
2 Eigenkapital und Jahresergebnis aus
aufgestelltem Jahresabschluss
3 Eigenkapital und Jahresergebnis aus
geprüftem Jahresabschluss
4 Eigenkapital und Jahresergebnis aus
Konzern-Reporting-Package
5 100% Tochtergesellschaft der Leica
Microsystems Holdings GmbH
6 100% Tochtergesellschaft der Leica Biosystems
Nussloch GmbH
Konzernverhältnisse Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100% von der KVHG2 GmbH, Wetzlar, gehalten. Diese ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Danaher Corporation, Washington D.C., USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Danaher Corporation, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die KVHG2 GmbH, die sämtliche Anteile der Gesellschaft unmittelbar hält. Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die Gesellschaft von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB i. V. m. der KonBefrV für das Geschäftsjahr 2023 einen geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns sowie den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers gemäß der einschlägigen Vorschriften offenzulegen. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einzubeziehen ist, wird von dem obersten Mutterunternehmen (Danaher Corporation) nach US GAAP aufgestellt; die befreiende Wirkung tritt mit der Offenlegung im Bundesanzeiger ein. Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US GAAP) und deutscher Rechnungslegung (HGB) in Bezug auf den Konzernabschluss sind nachfolgend aufgeführt. Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US-amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB. Rückstellungen Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des Erfüllungsbetrags der notwendigen Rückstellung zuverlässig schätzbar ist. Dabei ist auch eine Abzinsung zu berücksichtigen, wenn diese zuverlässig schätzbar ist. Rückstellungen nach HGB sind mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag zu bewerten und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Der Diskontierungszins orientiert sich nach US GAAP an Renditen, die am Bilanzstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen erzielt werden. Nach HGB ist dieser Zins grundsätzlich ein der Laufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre. In Bezug auf Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wird davon abweichend ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgeleitet, weiterhin kann vereinfachend eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt werden. Latente Steuern Durch die Vorschriften des BilMoG wurde eine weitgehende Harmonisierung in der Berechnungssystematik und Bewertung der latenten Steuern erzielt. Nach § 274 HGB sind steuerliche Verlustvorträge nur dann zu berücksichtigen, wenn in den kommenden fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Nach HGB besteht für einen aktiven latenten Steuerüberhang ein Ansatzwahlrecht, nach US GAAP müssen aktive latente Steuern angesetzt werden. Personalbestand Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 68 Personen (Vj. 73), davon 68 Beschäftigte und 0 Auszubildende. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, aber nicht bereits in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung abgebildet sind, gab es nicht. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 hat nur Frau Hammerschmidt-Broman Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Die Angabe hinsichtlich der Höhe der gewährten Gesamtbezüge von der Gesellschaft an die amtierende Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 wird aufgrund § 286 Absatz 4 HGB unterlassen. Die Gesamtbezüge an frühere Geschäftsführer beliefen sich auf TEUR 356 (Vj. TEUR 258) und die gebildeten Pensionsrückstellungen für frühere Geschäftsführer zum 31. Dezember 2022 lagen bei TEUR 9.206 (Vj. TEUR 6.828). Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr bzw. gehören zurzeit die folgenden Personen an:
Ergebnisverwendungsvorschlag der GeschäftsführungDas Ergebnis des Geschäftsjahres wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags in voller Höhe (TEUR 153.128, Vj. TEUR 117.567) an die Gesellschafterin KVHG2 GmbH abgeführt. Der vororganschaftliche Gewinnvortrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Wetzlar, den 6. November 2024 Die Geschäftsführung Gianmarco Cicuzza Dr. Annette Rinck David Neubeck Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für 2023I. Allgemeines Die Leica Microsystems GmbH ist eine Tochtergesellschaft der KVHG2 GmbH, Wetzlar, und stellt die Obergesellschaft der Leica-Microsystems-Gruppe dar. Als solche hält die Gesellschaft direkt oder indirekt wesentliche Beteiligungen und übt zentrale Funktionen in den Bereichen Management und Finanzen aus. II. Darstellung des Geschäftsverlaufes und der Lage der Gesellschaft 1. Umsatzentwicklung Die Gesellschaft unterhält ihrem Gesellschaftszweck entsprechend kein operatives Geschäft, damit beinhalten die Umsätze der Gesellschaft wie im Vorjahr im Wesentlichen Erlöse für verschiedene Dienstleistungen für verbundene Unternehmen der Leica- Microsystems-Gruppe. Dieser Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2023 um 5,8 Mio. EUR auf 46,4 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr 2023 wurde für diese Dienstleistungen ein Anstieg um 14,2 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, da in den verschiedenen Dienstleistungsbereichen, wie z.B. Management, EDV und Marketing, Leistungen in einem entsprechend höheren Umfang als im vergangenen Jahr erbracht und verrechnet wurden. 2. Investitionen Auch die Investitionen der Gesellschaft sind durch ihren Holding-Charakter geprägt, so sind im Geschäftsjahr 2023 nur TEUR 53 Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen und dort insbesondere in neue EDV-Ausstattung sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt worden. Im Bereich der Finanzanlagen wurde bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen insgesamt eine Reduzierung in Höhe von 32.160 TEUR verzeichnet. So führte zum einen der vollständige Verkauf aller Geschäftsanteile der X-Rite GmbH, Planegg- Martinsried, zu einem Abgang in Höhe von TEUR 19.160. Weiterhin ergaben sich Rückgänge im Beteiligungswert der Beckman Coulter GmbH, Krefeld, in Höhe von TEUR 13.000 durch die Einlage entsprechender Liquidität durch diese Tochtergesellschaft gegen deren Kapitalrücklage. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens ergaben sich Zugänge von TEUR 168 analog zu den entsprechend gestiegenen Verpflichtungen aus den neu zu finanzierenden Pensionszusagen der Gesellschaft für das Geschäftsjahr. 3. Personalbereich Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Personen der Gesellschaft von 68 hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 6 Personen verringert. Insgesamt stiegen die Personalkosten der Gesellschaft im Vorjahresvergleich um TEUR 2.355, da dem Abbau an Personalkosten ein Anstieg der Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen ein Aufwand von TEUR 159 im Vergleich zum Vorjahr TEUR -4.499 gegenüberstand. 4. Vermögenslage Im Bereich des Anlagevermögens der Gesellschaft ergab sich bei den immateriellen Vermögensgegenständen und beim Sachanlagevermögen ein Rückgang um TEUR 18 im Vergleich zum Vorjahr. Den zuvor beschriebenen Investitionen in neue Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Computer-Software und -Hardware von zusammen TEUR 53 standen Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 71 gegenüber. Bei den Finanzanlagen wurden bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen Abgänge von TEUR 32.160 verzeichnet, bei den sonstigen Wertpapieren ergab sich eine Erhöhung um TEUR 168, beide Veränderungen wurden unter dem Punkt ,Investitionen' beschrieben. Die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 318 Mio. EUR wurde durch entsprechende Berechnungen der Unternehmenswerte nach IDW RS HFA 10 verifiziert. Hierbei wurden für die operativen Gesellschaften des unmittelbaren und des mittelbaren Anteilsbesitzes Planzahlen auf Basis der aktuellen Finanzergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 herangezogen. Unter Verwendung von entsprechenden Parametern für Steuerquoten, Abzinsung, Länderrisiken usw. wurden anschließend die jeweiligen Ertragswerte der Gesellschaften ermittelt. Hierbei bestätigten sich wie schon im Vorjahr als wesentliche Elemente des Beteiligungswertes der Leica Microsystems Holdings GmbH von 280 Mio. EUR, deren Tochtergesellschaften Leica Microsystems CMS GmbH, Wetzlar, insbesondere mit ihrem Segment Konfokalmikroskopie, die Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH, Wetzlar, mit dem Vertriebsgeschäft in den wichtigen Regionen Deutschlands und Händler-Regionen weltweit sowie die Leica Biosystems Nussloch GmbH, Nußloch, mit ihrem Geschäft der histologischen Probenvorbereitung. Im Bereich des Umlaufvermögens erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um insgesamt 58,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr auf 591,4 Mio. EUR. Dieser Anstieg ging zum einen mit ca. 63,9 Mio. EUR auf gestiegene Darlehnsforderungen zurück. Gegenläufig waren die um -2,8 Mio. EUR schlechteren Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften sowie mit -2,2 Mio. EUR die Jahresendabrechnung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen ausschlaggebend. Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen beinhalten neben denjenigen aus Ergebnisabführungen in Höhe von 112,2 Mio. EUR im Wesentlichen Darlehen an verschiedene verbundene Unternehmen in Höhe von 468,1 Mio. EUR, sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10,8 Mio. EUR. Bei den Rückstellungen ergaben sich Erhöhungen in Höhe von 0,6 Mio. EUR für die Pensionsverpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung der Gesellschaft. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Mio. EUR, dies ist hauptsächlich auf die Reduzierung der Bonusrückstellung um -0,9 Mio. EUR und einen Anstieg der Rückstellung für ausstehende Rechnungen um 0,3 Mio. EUR zurückzuführen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurde zum Bilanzstichtag ein erheblicher Anstieg um 26,4 Mio. EUR auf 220,5 Mio. EUR verzeichnet. So ergab sich zum einen eine deutliche Erhöhung in Höhe von 44,7 Mio. EUR durch die angestiegene Verbindlichkeit aufgrund der höheren Ergebnisabführung des Berichtsjahres 2023 an die Gesellschafterin KVHG2 GmbH, gegenläufig sanken die Darlehensverbindlichkeiten aufgrund von Teilrückzahlungen um 11,0 Mio. EUR sowie reduzierte Verbindlichkeiten aus bezogenen Dienstleistungen in Höhe von 7,3 Mio. EUR. 5. Ertragslage Im Lagebericht zum 31. Dezember 2022 wurde die Prognose aufgestellt, dass sich für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund der zu diesem Zeitpunkt erkennbar zunehmenden Stabilisierung der globalen Corona-Pandemielage mit vielfach weitgehenden Aufhebungen der früheren Eindämmungsmaßnahmen und ihren negativen Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Aktivitäten eine deutliche Erholung der Geschäftsentwicklungen einstellen sollte. Auf dieser Basis wurde dann auch ein entsprechend verbessertes Ergebnis vor Ergebnisabführung durch entsprechend spürbar verbesserte Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften erwartet. Diese Prognosen konnten nur für das verbesserte Ergebnis vor Ergebnisabführung erfüllt werden. Bei den Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften wurde ein leichter Rückgang verzeichnet. Die Gesellschaft selbst konnte das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung mit nunmehr 153,3 Mio. EUR um 42,0 Mio. EUR aufgrund von Anteilsverkäufen und Zinseffekten verbessern. Als zentralen finanziellen Leistungsindikator und somit als Steuerungsgröße sieht die Gesellschaft das Ergebnis vor Gewinnabführung an. Diesbezüglich konnte in 2023 für die Ertragslage der Gesellschaft eine signifikante Verbesserung gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden, das Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 153,3 Mio. EUR lag um 42,0 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis vor Gewinnabführung bereinigt um die Effekte aus den Ergebnisabführungen von Tochtergesellschaften verbesserte sich im Berichtsjahr um 44,7 Mio. EUR. Diese Ergebnisverbesserung war zum einen mit 28,2 Mio. EUR auf den Verkauf der Anteile von X-Rite, Planegg-Martinsried zurückzuführen, zum anderen mit 7,2 Mio. EUR auf gestiegene Zinserträge sowie mit 5,8 Mio. EUR auf niedrigere sonstige Aufwendungen. Bei den Umsätzen konnte ebenfalls eine Steigerung von 5,7 Mio. EUR erzielt werden. Dem gegenüber stand eine Erhöhung der Personalkosten von 2,3 Mio. EUR. Bei den Erträgen aus Ergebnisabführungen der verschiedenen Tochtergesellschaften wurde im Berichtsjahr die gute Ergebnissituation des Vorjahres nicht mehr erreicht mit einer Abführung in Höhe von 112,2 Mio. EUR im Vergleich zu 115,1 Mio. EUR im Vorjahr. Im Wesentlichen war dies auf den Entfall der Ergebnisabführung der X-Rite GmbH zurückzuführen. Ebenfalls ging die Ergebnisabführung der Leica Microsystems Holdings GmbH um 4,9 Mio. EUR zurück, andererseits ist die Ergebnisabführung der Beckman Coulter GmbH um 4,5 Mio. EUR gestiegen. Auch die Leica Microsystems IR GmbH konnte ihren Ergebnisbeitrag um 2,0 Mio. EUR steigern aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung bei ihren Lizenznehmern und den dementsprechend deutlich angestiegenen Lizenzeinnahmen. 6. Finanzlage Im Berichtsjahr erhöhte sich der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft in Form von Rückstellungen und Verbindlichkeiten analog zu den gestiegenen Aktiva der Bilanz ohne Bankguthaben um insgesamt 27,4 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Steigerung bei den erforderlichen Finanzierungsmitteln wurde überwiegend realisiert über höhere Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen in Höhe von 0,4 Mio. EUR, höhere Rückstellungen in Höhe von 0,1 Mio. EUR, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 26,3 Mio. EUR, sowie bei den sonstigen Verbindlichkeiten mit 0,6 Mio. EUR. Die Netto-Guthabenposition gegenüber Kreditinstituten verringerte sich um 2,5 Mio. EUR. Durch die Einbindung der Gesellschaft in den deutschen Cash-Pool der Danaher-Gruppe waren die Liquidität und die Fähigkeit, allen fälligen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen, jederzeit gesichert. Insgesamt werden der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend beurteilt. III. Risiken und Risikomanagement Im Berichtsjahr bestanden für die Gesellschaft keinerlei Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährdeten. Ebenso sind wirtschaftliche, rechtliche oder sonstige Bestandsgefährdungspotentiale für die Zukunft der Gesellschaft nicht zu erkennen. Zur frühzeitigen Identifizierung von eventuell auftretenden Risiken und zur dadurch möglichen rechtzeitigen Planung und Umsetzung von Gegenmaßnahmen unterhält die Gesellschaft ein Risikomanagement-System. Zur Erkennung und Minimierung von wirtschaftlichen, rechtlichen und sonstigen Risiken hat die Geschäftsführung effiziente Planungs-, Kontroll- und Steuerungssysteme implementiert, die über umfassende Planungs-, Entscheidungs- und Controllingprozesse die frühzeitige Identifikation von Risikopotentialen und damit die Einleitung geeigneter Korrekturmaßnahmen gewährleisten. Bezüglich derjenigen Geschäftsprozesse, die für das finanzielle Reporting der Gesellschaft bedeutsam sind, sind durch die Geschäftsführung Kontrollmechanismen im Rahmen der seit 2005 durchgeführten Prüfungen gemäß der amerikanischen Sarbanes- Oxley (SOX) Erfordernisse implementiert. Darüber hinaus sind entsprechende Versicherungen zur Eingrenzung der finanziellen Auswirkungen von Schadensfällen und Haftungsrisiken abgeschlossen. Risiken aus Preisänderungen oder aus Zahlungsstromschwankungen ist die Gesellschaft nicht unmittelbar ausgesetzt, da sie kein operatives Geschäft betreibt. Dem generellen Risiko für das wirtschaftliche Ergebnis und die Liquidität der Gesellschaft trägt die Geschäftsführung je nach Situation mit entsprechenden Maßnahmen Rechnung. Der Beginn des Ukraine-Krieges am im Februar 2022 bedeutete ein einschneidendes Ereignis für die globale Wirtschaft. Es ergaben sich infolge dieses Ereignisses zeitnah schwerwiegende Reaktionen auf den globalen Rohstoff- und Kapitalmärkten mit vielfältigen Auswirkungen auf die Marktteilnehmer, die große weltweite Verunsicherung hieraus hält unvermindert an. Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses besteht daher das generelle und unspezifizierte Risiko, dass sich die andauernden Belastungen durch den Russland-Ukraine-Konflikt durch indirekte Effekte negativ auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auswirken könnten, etwa durch vermehrte Versorgungsschwierigkeiten in der Wertschöpfungs- bzw. Lieferkette mit längeren Lieferzeiten und ansteigenden Beschaffungspreisen. Die Gesellschaft besitzt weder in Russland noch in der Ukraine Tochtergesellschaften oder Beteiligungen und unterhält auch keine direkten Geschäftsbeziehungen weder mit Kunden noch mit Lieferanten, von daher geht die Gesellschaft aus heutiger Sicht davon aus, dass der derzeitige Konflikt keine nennenswerten Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben wird. Es sind keine Risiken bekannt, von denen einzeln oder im Verbund eine Bestandsgefährdung ausgeht. IV. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung sowie Ausblick Grundsätzlich erfolgt die Analyse der Risiken und Chancen zum Bilanzstichtag. Die wesentlichen Chancen und Risiken für die Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres 2024 stellen sich der Gesellschaft wie folgt dar: Für die Einschätzung des weiteren Verlaufes des Geschäftsjahres 2024 für die Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ergibt sich nach wie vor eine gewisse Unsicherheit aufgrund der instabilen geostrategischen Lage mit möglichen Krisenszenarien durch globale Inflation oder bewaffnete Konflikte. Auf Basis der positiven Entwicklungen des vergangenen Jahres geht die Geschäftsführung trotzdem davon aus, dass die Umsätze der Leica-Microsystems-Gruppe für das Geschäftsjahr 2024 sich wiederum positiv entwickeln und dementsprechend leicht über dem Vorjahr liegen werden. Bedingt durch diese Umsatzerwartungen geht die Geschäftsführung dann auch von entsprechend moderat ansteigenden Ergebnissen der Tochtergesellschaften aus. Zusammenfassend erwartet die Geschäftsführung damit in einem weiterhin hoch volatilen Marktumfeld eine sich leicht verbessernde Geschäftsentwicklung. Die Ergebnisse vor Gewinnabführung der Tochtergesellschaften werden sich voraussichtlich lediglich moderat über dem Niveau des Jahres 2023 bewegen und in Folge dürfte das Ergebnis der Gesellschaft vor Ergebnisabführung im Prognosezeitraum auf einem ähnlichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2023 bewegen.
Wetzlar, den 6. November 2024 Die Geschäftsführung Gianmarco Cicuzza Dr. Annette Rinck David Neubeck Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Leica Microsystems GmbH, Wetzlar, wurde am 25.11.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
13 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Leasing von nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern, ohne Copyrights
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Prüfmaschinen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen