LCM Tec KG
Selbe AdresseLeichtmetallgießereien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Dipl. - Kaufmann Vennemann seit 3.6.2015 | Geschäftsführer |
Thomas Beike seit 3.6.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CEMEX Beton-Bauteile GmbHBad DürkheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2012LageberichtA. Geschäftsverlauf Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche Die positive Stimmung der deutschen Gesamtwirtschaft in 2011 setzte sich auch in 2012 trotz der fortlaufenden Finanzprobleme in einigen europäischen Staatshaushalten in der deutschen Bauwirtschaft fort. Die Baugenehmigungen im Wohnbau stiegen 2012 (7/12 bis 11/12) um 7 %, während sie im Nichtwohnbau um 6 % fielen. Die kumulierten Auftragseingänge im Tiefbau verzeichneten ein Wachstum von 2 %. Die laufende Entwicklung übertrifft sowohl im Wohnbau als auch im Tiefbau die Prognose zur aktuellen Planung der Cemex Beton-Bauteile für 2013. Das Misstrauen gegenüber Finanzanlagen und Banken hilft weiterhin den Konsumenten die Sicherheit ihrer Geldanlage in Wohneigentum zu sehen. Die Bauzinsen bestärkten und bestärken weiter zusätzlich die Entscheidungsfindung zum Eigenheim. Mit + 0,7 % zum Vorjahreswert stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2012 wiederum, wenn auch geringer als 2011, an. Für das Gesamtjahr 2013 erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute eine Steigerung des BIP von 0,9 %. Die Baumarktentwicklung stieg kumuliert (7/12 - 11/12) im Bereich Wohnbau um 7 %. Der Zuwachs kommt dabei fast ausschließlich aus dem Bereich Mehrfamilienhäuser (+ 19 %). Die Zuwächse sind dabei überwiegend in den Ballungsgebieten und den Großstädten zu verzeichnen. Die Witterungseinflüsse für die Baubranche waren 2012 bis auf eine 3wöchige Kälteperiode im Februar durchgängig zu vernachlässigen. Die Auftragsentwicklung und das Nachfragepotenzial liegen bundesweit aufgelaufen für das Jahr 2013 für den Hochbau allgemein bei - 1,4 %, speziell im Wohnbau jedoch bei + 6,8 % im Vergleich zu 2012. Die Potenziale in den durch die Cemex Beton-Bauteile belieferten Bundesländern liegen dabei noch darüber. Der Nichtwohnbau hingegen ist deutlich rückläufig (- 5,9 %, in einigen Bundesländern bis zu - 20 %). Erfreulich war, dass die für unsere Gesellschaft mit besonderer Bedeutung versehene Entwicklung im Wohnbau im Jahr 2012 gerade in den für uns wichtigen Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen durchweg positive Steigerungsraten aufweist. Diese Tendenz wird sich wenn auch leicht abgeschwächt in 2013 fortsetzen. Auftragseingang / Produktion Auf Basis der positiven Entwicklung in der Wohnungsbauwirtschaft und der insgesamt und weiterhin positiven Entwicklungen bei den Baugenehmigungen im Wohnsektor im Besonderen haben wir die Fokussierung auf die Erlössteigerung weiter voran getrieben. Die Selektion der Auftragsvolumen nach höheren Grunderlösen unter Verzicht von Aufträgen bei nicht auskömmlichen Margen erwies sich als richtige Entscheidung für das Geschäftsjahr 2012. Die gezielte Einhaltung einer Mindestpreisstrategie haben zu sehr guten Durchschnittserlösen geführt. Systembedingte Preisfreigaben und sehr dezidierten Analysemöglichkeiten aus dem ERP-System haben zu einer wesentliche höheren Transparenz geführt. Die Aufträge werden sehr genau analysiert und speziell im Bereich Elementdecke wurden einige Aufträge preisbedingt auch nicht abgeschlossen. Die Entscheidung die Sonderteilefertigung in Bischofsheim Ende 2011 zu schließen, hat sich ebenfalls positiv auf die Werksergebnissituation ausgewirkt. Die Verkaufsmengen bei der Elementdecke wurden in 2012 im Vergleich zu 2011 um 8,8 % unterschritten. Diese Unterschreitung ist nicht dem Markt sondern überwiegend der Preispolitik geschuldet. Die Verkaufsmenge bei den Doppelwandelementen lag lediglich um 0,4 % unter der Vorjahresmenge. Durch die gezielte Vertriebsvorgabe konnte der Decke/Wand-Anteil um weitere 1,7 % auf 28,4 % Mengenanteil Wand zu Decke gesteigert werden. Der Bereich System- und Massivbauteile blieb unter Vorjahresniveau (- 16,4 %). Weiter wurden hier einige Auslieferungen durch Freigabeprobleme behindert. Der Markt für ½-Familienhäuser ist aber laut Marktforschung auch leicht rückläufig. Die Witterungsverhältnisse sowie die Einkaufssituation beim wichtigen Rohstoff Betonstahl waren in 2012 sehr stabil. Der wesentliche Erfolgsindikator Durchschnittserlös für unsere Produkte stellte sich in 2012 weiter sehr positiv dar. Die Erlöse (nach Erlösschmälerung) konnten für die Elementdecke um 1,09 €/m², in der Doppelwand um 2,69 €/m² sowie bei den Systembauteilen um 6,38 €/m² gesteigert werden. Die Produktivität in den Werken hat sich zum Vorjahr leicht verschlechtert. Gründe waren hierbei die erhöhte Krankenquote (ca. + 1 % zum Vorjahr) und die Vorgabe, den gesamten Urlaub in 2012 zu nehmen. Hierdurch wurden gerade im November und Dezember die Zielvorgaben für die Produktivität nicht erreicht. Geringe Störungen im Februar 2012 durch einen Schaden am Zuschlagkübel im Werk Bad Dürkheim konnten ohne wesentliche Folgen schnell behoben werden. Bischofsheim profitierte von der Aufgabe der Produktion für Sonderfertigteile in Halle 1 und dem damit verbundenem Wegfall der Produktionsfixkosten. Lahntal konnte sein geplantes Werksergebnis nicht ganz erreichen, was vor allem an benötigten Fremdleistungsaufwendungen lag. Beschaffung/Investitionen Die Beschaffungssituation für Roh-/Hilfs-/Betriebsstoffe lief im Geschäftsjahr 2012 ohne jegliche größere Störung und/oder marktbegründeten Preisabweichungen ab. Der Stahlpreis hat sich im Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert. Die Einkaufswerte im wichtigen Rohstoffbereich Stahl haben sich im Laufe des Jahres 2012 um max. +/‑ 20 €/t verändert. Diese stabile Marktpreissituation ohne große Volatilität konnte die Erlössituation im Betonbauteilemarkt wie auch in 2011 beruhigen. Das Verkaufspreisniveau konnte zu Beginn des Jahres 2012 leicht angehoben werden. Die Differenz zwischen Einkaufswert und Verkaufswert im Stahlpreis (ca. 50 % des Verkaufswertes bei der Elementdecke/25 % bei der Doppelwand) lag weiterhin in einem auskömmlichen Bereich. Der Mengenbedarf unseres Unternehmens an Stahlmaterialien war ohne Probleme abzudecken. Der Stahl- / Einbauteilebedarf für die Produktionsmenge lag leicht über Vorjahr. Der wesentliche Punkt bezüglich des Inventurwertes konnte im Hinblick auf die durchschnittliche Höhe des Working Capital und der wichtigen Kenngröße Stahlbestand auf gleichem Größenniveau wie 2011 gehalten werden. Für die anderen Beschaffungsbereiche konnte das abgelaufene Geschäftsjahr ebenfalls eine stabile Situation vorweisen. Die Forderungen nach Preisanpassungen seitens der Lieferanten fielen moderat aus (zwischen + 1-2 %). Ausschließlich im Energiebereich waren weitere spürbar steigende Bezugspreise zu verzeichnen. Diese haben sich aufgrund mittelfristiger Einkaufskonditionen des zentralen Einkaufs der CEMEX Deutschland und geringerer Einsatzvolumina (geringere Menge impliziert geringere Heizkosten in den Trockenkammern) auf erträglichem Niveau gehalten. Die Planungswerte für Energie konnten daher leicht unterschritten werden. Das Vorjahresniveau wurde ebenfalls leicht unterschritten. Das Investitionsvolumen im Jahr 2012 betrug 486 T€ und lag somit ca. 200 T€ über Vorjahresniveau, gleichzeitig aber weiter deutlich unterhalb des eigentlichen mittleren Investitionsbedarfs. Die zurückhaltende Investitionspolitik ist weiterhin vor allem den engeren Budgetvorgaben durch die Konzernmutter in Anbetracht derer ungünstigen Verschuldungssituation geschuldet. Es wurden bis auf einige Ersatzinvestitionen im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung lediglich Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen in den Produktionsbereichen durchgeführt. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Beschäftigten blieb im Jahresdurchschnitt 2012 gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr nahezu konstant (406 in 2011 zu 409 in 2012 = + 0,7 %). Die seitens des Mutterkonzerns geforderten und ermöglichten Anstrengungen im Bereich der Arbeitssicherheit blieben auf hohem Niveau und wirkten sich auch im Jahr 2012 weiter positiv aus. Begründet liegt dies neben den diversen normierten Prozessen insbesondere auch darin, dass sich das Bewusstsein unserer Mitarbeiter(innen) für den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Zuge der Durchführung diverser Aktivitäten nachhaltig geschärft hat. Leider hat sich, trotz aller Bemühungen, die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle leicht erhöht. B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Im Geschäftsjahr 2012 konnte an die doch sehr positive Entwicklung im Jahr 2011 angeknüpft werden. Neben der milden Witterung hat die konjunkturelle Gesamtlage am Wohnbaumarkt positiv dazu beigetragen. Die Rahmenbedingungen für eine kontinuierliche Produktionsauslastung und Möglichkeit einer störungsfreien Auslieferung waren in 2012 weitestgehend gegeben. Kleinere Störungen durch Betriebsausfälle konnten zeitlich sehr kurzfristig ohne Folgen gelöst werden. Aufgrund der sehr milden Witterung zu Jahresbeginn, trotz 3 wöchiger Frostperiode im Februar sowie geringer Unterbrechungen im November/Dezember, konnte die Produktion und Auslieferung durchgängig aufrecht erhalten werden. Die Marktsituation war im Vergleich zu 2011 gleichbleibend gut. Die konsequente Preispolitik wurde erfolgreich weitergeführt was wiederum zu steigendem Erlösniveau führte. Die eingeschlagene Mengenpolitik ("Preis vor Menge") hat sich wirtschaftlich ausgezahlt. Die Umsatzerlöse der Cemex Beton-Bauteile GmbH betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 60,5 Mio. €, was zum Vorjahr keine wesentliche Veränderung darstellt. Die Umsatzrückgänge durch nicht erreichte Verkaufsmengen konnten dabei durch die erzielten Erlössteigerungen weitestgehend kompensiert werden. Der eigentlich geplante Umsatz wurde leicht unterschritten. Eine wesentliche Steigerung wurde in den Handelswaren erreicht. Der Wegfall der Sonderteileproduktion in Bischofsheim sowie der Zukauf für Teile eines Großobjektes erklären die Steigerung bei den Handelswaren. Der Umsatz in den Handelswaren stieg um 45 % von 1,8 Mio. € in 2011 auf 2,6 Mio. € in 2012. Die Personalkostensituation wurde aufgrund von saisonalen Engpässen und einer gestiegenen Krankenquote stärker belastet. Die kostenintensive Samstagsarbeit wurde allerdings weitestgehend vermieden. Verschiebungen innerhalb der Standorte zur Produktionsauslastung waren bei weitem nicht in der Größenordnung wie 2011 gegeben bzw. erforderlich. Eine Konzernentscheidung zum vollkommenen Abbau der Urlaubstage innerhalb von 2012 führte gegen Ende des Geschäftsjahres zu Personalengpässen und der Notwendigkeit zu höheren Überstunden. Diese Tatsachen belasteten die Personalkosten punktuell erheblich. Das Ergebnis vor Gewinnabführung konnte gegenüber dem Vorjahr um rd. 1 Mio. € auf 1.158 T€ deutlich gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2012 gab es keine wesentlichen Belastungen aus Personalrückstellungen oder Schadensfällen wie noch in 2011. Der mit Abstand größte Einfluss auf diese positive Ergebnisentwicklung lag in der Erlössteigerung pro Quadratmeter verkaufter Produkte. Trotz geringerer Verkaufsmengen konnten diese Steigerungen wesentlich zu dem positiven Ergebnis beitragen. Der ohne Volatilität auftretende Stahlmarkt hat sein übriges dazu beigetragen. Der Durchschnittspreis beim am Markt besonders umkämpften Elementdeckenabsatz lag um 5,3 % über Vorjahr und um 3 % über dem geplanten Wert. Auch im durch ein günstigeres Angebots- bzw. Nachfrageverhältnis geprägten Doppelwandgeschäft lag der Durchschnittspreis um 6,1 % über Plan und um 5,1 % über dem Vorjahreswert. Insgesamt waren die am Markt zu erzielenden Absatzpreise auskömmlich, so dass sich der Rohertrag (definiert als Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung abzügl. Materialaufwand) im Vergleich zum Vorjahr um 380 T€ auf 25.685 T€ verbesserte. Der prozentuale Rohertrag in Relation zur erzielten Gesamtleistung ging leicht um 0,1 % auf 42,5 % zurück. Im Bereich der Personalkosten gab es in 2012 einen Mehraufwand für Zeitkonten und Fremdleistungskosten. Diese sind aufgrund der erhöhten durchschnittlichen Krankenquote und Aktion des Urlaubsabbaus in 2012 begründet. Die Fremdleistungskosten haben sich in 2012 aus genannten Gründen auf ca. 900 T€ erhöht. Der Personalaufwand (nur Löhne und Gehälter inkl. Nebenkosten) erhöhte sich bei nahezu unverändertem Mitarbeiterstand infolge der innerjährlichen tariflichen Lohn- und Gehaltserhöhungen in 2012 um 345 T€ von 19,0 Mio. € auf 19,3 Mio.€. Die weiteren betrieblichen und vertrieblichen Aufwendungen konnten auch aufgrund der ruhigeren Geschäftsabwicklung und einige Kostensenkungsinitiativen im Vergleich zu 2011 verringert werden. Erhöhte Kosten gab es bei den Reklamationskosten (inkl. Zuführung zu den Rückstellungen), Fortbildungskosten, Raumkosten und übrigen kleineren Positionen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der CEMEX Beton-Bauteile GmbH erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.295 T€ oder 5,9 % auf 23.240 T€. Auf der Aktivseite spiegelt sich dieser Anstieg innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wieder, während Anlage- und Vorratsvermögen nahezu unverändert blieben. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erhöhte sich das in den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen ausgewiesene Konzernverrechnungskonto bei der CEMEX Deutschland AG um 636 T€ auf 9.866 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich u.a. infolge von wesentlich veränderten Einzelwertberichtigungssalden um 559 T€ auf 4.032 T€. Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Verpflichtungen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der CEMEX Deutschland AG um 1.480 T€ auf 4.664 T€, während sich die Rückstellungen um 186 T€ verringerten. Hauptgrund hierfür ist ein Rückgang der Personalverpflichtungen infolge von Inanspruchnahmen. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt neben Eigenkapital nahezu ausschließlich über das Konzernverrechnungskonto mit der Cemex Deutschland AG. C. Voraussichtliche Entwicklung Nach der für die Baubranche speziell im Wohnbaubereich weiterhin erfreulichen Entwicklung, trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise im Finanzsektor, bleiben die Vorzeichen für die weitere Entwicklung positiv. Die Steigerungen in den Baugenehmigungen werden sich, nach Marktforschungsprognosen, nicht mehr in der Größe wiedergeben, in der sie gerade zu Beginn des Jahres 2011 begonnen haben. Die grundlegende Absatzstrategie "Preis vor Menge" kann somit ohne Probleme beibehalten werden. Die Nachfragepotenziale für Wohnbaugenehmigungen lagen im Zeitraum Juli - September 2012 um 8 % über Vorjahr. Diese mit einem zeitlichen Verzug von 6 Monaten gerechnete Prognose birgt für den Decken-/Doppelwandmarkt in unseren Kernmärkten für die Projektion der deutschen Baustoffmärkte ein Nachfrageplus von durchschnittlich 1,2 %. Die erhöhte Nachfrage sollte die Preissituation am Markt weiter beruhigen. Die Strategie "Preis vor Menge", die die Cemex Beton-Bauteile GmbH in 2013 weiter verfolgen wird, hat somit eine gute Basis seitens des von einer hohen Nachfrage geprägten Marktes. Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Institutes zeigt zu Beginn des Jahres 2013 weiter eine positiv steigende Tendenz. Die leichte Abkühlung im Nov./Dez. 2012 ist, gemessen an den Auftragseingängen, in der Betonbauteilebranche kaum spürbar. Die Auftragsbestände liegen weiter auf hohem Niveau. Die Auftragseingänge im Januar 2013 liegen zwar unter Vorjahr aber weit über Plan. Witterungsbedingt sind die Auftragseingänge gerade für die kurzfristigen Aufträge dieses Jahr wesentlich verhaltener. Die allgemeine Stimmung in der Baubranche ist neutral bis positiv und sieht keine wesentlichen Rückgänge zu 2012. Lediglich der Tiefbau zeigt in den Prognosen eine negative Entwicklung zum Vorjahr. Die positive Entwicklung ist weiter durch den Wohnbausektor geprägt. Gerade der Mehrfamilienbereich im Geschossbau zeigt hier in den wichtigen Metropolgebieten weiter Zuwachsraten. Gepaart mit den weiterhin günstigen Hypothekenzinsen wird die Wohnbaunachfrage durch die grundsätzlich positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sowie wieder steigende Reallöhne gestützt. Aufgrund dessen gehen wir in Anbetracht der großen Relevanz des Wohnbaus für das Marktpotenzial unserer spezifischen Produkte davon aus, dass sich für die mittelfristige Perspektive bis 2014 auch gestiegene Entwicklungschancen für unser Geschäft ergeben werden. Die Weiterentwicklung in den energetisch wichtiger werdenden Produkten Thermowand und Elementdach werden hier zusätzliche Marktpotenziale bringen. Erste Objekte im Bereich Elementdach mit einem der A-Kunden zeigen hier erfreuliche Potenzial Der doch starke Wintereinbruch im Januar und Februar 2013 hat die Geschäftstätigkeit in der gesamten Branche zu Beginn des Jahres stark gelähmt. Die Volumen sind aber beauftragt und werden nach heutiger Kenntnis den März und April des Jahres beeinflussen. Der geringe Lagerbestand bei den Fertigwaren per 31. Dezember 2012 ließ einiges an weiteren Lagerkapazitäten zu. Diese Kapazitäten waren Ende Februar im Werk Bad Dürkheim erschöpft sein. Die Zeitkonten geben hier allerdings Potenzial für kostenneutrale Verrechnung der Lohn-/und Gehaltsanteile. Trotz der Fortführung unserer Preisstrategie liegen die aktuellen Auftragsbestände weiter auf positivem Niveau in den Produktlinien Decke und Doppelwand. Die Zahlen entsprechen den geplanten Vorgaben und bieten im nun folgenden Frühjahr die Möglichkeit, verstärkt eher kurzfristige Nachfragen aus dem Sektor Wohnbau - zu auskömmlichen Absatzpreisen - zu befriedigen. Der Bereich Systembauteile mit zwei großen A-Kunden avisiert für 2013 einen steigenden Bedarf. Auch auf Basis des Starts in das neue Geschäftsjahr sind wir zuversichtlich, neben den Anforderungen an das Durchschnittspreisniveau auch die geplanten Mengenziele zu erreichen. Eine wesentliche Verbesserung des Gesamtergebnisses ist nur durch die geplanten Mengen zu erzielen. Eine weitere Steigerung der Durchschnittserlöse über die Kostensteigerungsrate wird im Moment nicht gesehen bzw. lässt sich im Markt nicht mehr durchsetzen. Das geplante Ergebnis vor Gewinnabführung für 2013 von rd. 2 Mio. € sollte bei den geplanten Umsatzzahlen von ca. 64 Mio. € zu erreichen sein. Entsprechend der seitens der mexikanischen Konzernmutter weiterhin vorrangig vorgegebenen Zielsetzung zur Stabilisierung der Liquiditäts- und Finanzlage des Konzerns wird auch im Jahr 2013 nur ein sehr begrenztes Investitionsbudget zur Verfügung stehen. Dieses wird ausschließlich für unabdingbar notwendige Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen zum Einsatz kommen. Das Volumen wurde für 2013 mit 500 T€ im Januar genehmigt. Wesentliche Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft werden nicht erwartet. Im Januar 2013 hat ein solides Unternehmen mit Visionen für Fertigteile ein Angebot für die CEMEX Beton-Bauteile GmbH unterbreitet. Die Cemex Deutschland AG als 100 %‑iger Gesellschafter prüft dieses Angebot auch vor dem Hintergrund einer strategischen Konzernentscheidung sich auf ihre Hauptgeschäftsfelder zu konzentrieren. Im Hintergrund dessen ist man mit dem möglichen Interessenten in Verhandlung getreten. Nach ersten Prüfungen kann festgestellt werden, dass ein möglicher Verkauf der CEMEX Beton-Bauteile GmbH den weiteren Fortbestand der Geschäftstätigkeiten nicht gefährdet. Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Erfassung von Risiken ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensführung. So wurden und werden potenzielle Risiken, wie z.B. konjunkturelle Entwicklungen, Marktrisiken oder außergewöhnliche Preisentwicklungen im Stahlbereich, regelmäßig im Managementteam und mit dem Gesellschafter diskutiert. Den Bestand des Unternehmens gefährdende Risiken sind aktuell nicht zu erkennen. Marktrisiken und -chancen Neben den positiven Auswirkungen der Märkte aufgrund der positiven Wohnbauentwicklung werden die zukünftigen Ergebnisse unmittelbar mit der weiteren Erlösentwicklung und einer Steigerung in den Absatzmengen zusammenhängen. Die Schritte der kontinuierlichen Erlösanhebung für 2012/13 sind erreicht und müssen jetzt konserviert werden. Der Markt zeigt auch veränderte Absatzvolumina im fertigteilstarken Segment des Mehrfamilienhausbereiches. Die zukünftigen Chancen, die immer größere Nachfrage nach energetischen Produkten auch in der Baubranche zu befriedigen, werden durch weitere Entwicklungen in unserer Produktpalette vorangetrieben und durch erste positive Erfolge bereits dokumentiert. Die Absatzprognose unserer Hauptkunden im Bereich Systembauteile lassen für 2013 hier wieder steigende Zahlen prognostizieren. Die Thermowand sowie das gedämmte vorproduzierte Betondach sind hier wichtige und positiv am Markt aufgenommene Innovationen. Unabhängig von allen Innovationen und Expansionen werden die verbesserten Aussichten für das Geschäftsjahr 2013 im Wesentlichen von der Wohnbauentwicklung und der Stahlpreissituation abhängen. Beschaffungsrisiken In einem kurzem Zeitraum rapide steigende Weltmarktpreise im Bereich des Stahls können - wie die Jahre 2008 und 2010 gezeigt haben - am Markt nur mit Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden und damit die Profitabilität laufender Projekte verringern. Für 2013 gibt es diesbezüglich im Moment keine Anzeichen. Die Situation zu Jahresbeginn 2013 mit dem bekannten Auftragsbestand und dessen Stahlpreiskalkulationen sowie die momentan vorliegenden Stahlpreise am Markt weisen hier auf eine fortlaufende Entwicklung zu 2012. Delkredere-Risiko Aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bestehen allgemeine Bonitätsrisiken bzgl. der Forderungen. Die Entwicklung der Debitorenkonten wird tagesaktuell verfolgt. Außergewöhnliche Forderungsausfälle waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen. Gewährleistungsrisiken Die Gesellschaft unterliegt allgemeinen Gewährleistungsrisiken gemäß den VoB. Im Rahmen der allgemeinen Gewährleistungsrisiken sind bei einigen Großkunden vertragsgemäß Sicherheitseinbehalte hinterlegt. Pauschale Rückstellungen für Gewährleistungsrisiken werden nicht gebildet. Für eine größere Schadensmeldung aus einer Lieferung in 2008 nach Luxemburg wurde in 2012 in ausreichender Größe Rückstellungen gebildet.
Bad Dürkheim, im März 2013 Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Janaur bis zum 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2012I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2012 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Konzernobergesellschaft CEMEX, S.A.B. de C.V., San Pedro Garza García/Mexiko, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der auf der Web-Site der US Securities and Exchange Commission (www. sec. gov.) erhältlich ist. Die CEMEX España, S.A., Madrid/Spanien, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Zwischen der Gesellschaft und der CEMEX Deutschland AG, Düsseldorf, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Die Sachanlagen werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten auch steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer, in der Regel linear, abgeschrieben. Bei beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung ausschließlich pro rata temporis. Sofern den Gegenständen des Anlagevermögens am Abschluss-Stichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen ist, als er sich bei Anwendung der vorstehenden Erläuterungen ergibt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit Wertminderungen nicht mehr bestehen, wird dem Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB Rechnung getragen. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der Erlösschmälerungen und der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Methoden (Projected Unit Credit Methode) auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2005G ermittelt. Hierbei wurde von einem erwarteten Gehaltstrend von 2,25 % (i. Vj. 2,25 %) und einem Rententrend von 2 % (i. Vj. 2 %) ausgegangen. Der auf den Inventurstichtag 31. Oktober 2012 der Pensionsverpflichtungen zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe des von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren mit 5,06 % (i. Vj. 5,13 %) angesetzt. Zum 31. Dezember 2012 hat sich der Zinssatz auf 5,04 % geändert. Diese Entwicklung führt zu keiner wesentlichen Abweichung. Aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften ergab sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 100. Dieser Umstellungsbetrag wird entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB über 15 Jahre verteilt. Der auf das Berichtsjahr entfallende Anteil in Höhe von TEUR 7 wird unter den außerordentlichen Aufwendungen gezeigt. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2012 TEUR 80. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Bewertung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden für die Abzinsung von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene, laufzeitadäquate durchschnittliche Marktzinssätze zu Grunde gelegt. Für Risiken im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen, Personalanpassungsmaßnahmen und Aufstockungsbeträge für Altersteilzeitverpflichtungen, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Die Erfüllungsrückstände aus abgeschlossenen Altersteilzeitvereinbarungen und die Verpflichtungen aus nicht genommenem Urlaub werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Erträge und Aufwendungen werden zum Tageskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Der auf den Standort Neuendorf entfallene Firmenwert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren Nutzungseinschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 9.866 (i. Vj. TEUR 8.987) die Gesellschafterin. Sie resultieren mit TEUR 9.866 (i. Vj. TEUR 9.230;) aus dem Finanzverkehr, im Übrigen aus der steuerlichen Organschaft. 3. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage resultiert aus Agiobeträgen im Rahmen der Verschmelzungen im Geschäftsjahr 2005. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für personalbezogene Verpflichtungen, insbesondere für Jubiläumszuwendungen, Abfindungen und Prämien sowie Altersteilzeitverpflichtungen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus der Organschaftsabrechnung; sie betreffen mit TEUR 1.158 (i. Vj. TEUR 186) die Gesellschafterin. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:
Das Bestellobligo für Investitionsvorhaben zum 31. Dezember 2012 bewegt sich im üblichen Rahmen. IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betreffen im Wesentlichen den Tätigkeitsbereich Herstellung und Vertrieb von Betonfertigteilen für den Hochbau. Sie gliedern sich regional wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 199 (i. Vj. TEUR 65), im Wesentlichen die Auflösung von Einzelwertberichtigungen betreffend. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 32 (i. Vj. TEUR 15). 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit TEUR 52 (i. Vj. TEUR 51) die Aufzinsung von Rückstellungen. 5. Außerordentliche Aufwendungen/außerordentliches Ergebnis Aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften ergab sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag von TEUR 100. Dieser Umstellungsbetrag wird entsprechend Artikel 67 Abs. 1 EGHGB über 15 Jahre verteilt. Der auf das Berichtsjahr entfallende Anteil in Höhe von TEUR 7 wird unter den außerordentlichen Aufwendungen gezeigt. V. Ergänzende Angaben 1. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Geschäftsführer ist · Michael Saphörster, Münster, Kaufmann. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung und früherer Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen betragen zum 31. Dezember 2012 TEUR 315. 2. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:
3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Angaben hinsichtlich des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der CEMEX España S.A. zum 31. Dezember 2012, der in deutscher Sprache offengelegt wird. 4. Angaben über Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Mit der Gesellschafterin und Schwesterunternehmen wurden Käufe in einem Gesamtvolumen von TEUR 4.555 und Verkäufe von TEUR 249 getätigt.
Bad Dürkheim, den 22. März 2013 Michael Saphörster, Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CEMEX Beton-Bauteile GmbH, Bad Dürkheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CEMEX Beton-Bauteile GmbH, Bad Dürkheim. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 22. März 2013 KPMG
AG
Kamping, Wirtschaftsprüfer Schmitz, Wirtschaftsprüfer Enwicklung des Anlagevermögens - Anlage 1
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