Bechtle Logistik & Service GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Schweitzer seit 12.1.2021 | Geschäftsführer |
Matthias Drescher seit 4.1.2021 | Geschäftsführer |
Stefan Sagowski seit 17.2.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bechtle International Operations Holding AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bechtle direct GmbHNeckarsulmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für 2013I. UmfeldGesamtwirtschaft Im Berichtsjahr konnte die Wirtschaftsleistung in der EU nur ein minimales Wachstum generieren. Laut den Zahlen der Europäischen Kommission stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2013 in der EU um 0,1 Prozent. Immerhin konnte der noch im Vorjahr verzeichnete Rückgang gestoppt werden. Innerhalb der Bechtle Märkte in der EU gab es gegenteilige Entwicklungen. Am unteren Ende der Skala finden sich Italien und Portugal mit einem Rückgang des BIP um minus 1,9 beziehungsweise 1,6 Prozent. In Großbritannien und Polen konnte das BIP hingegen um 1,9 beziehungsweise 1,6 Prozent zulegen. Die für Bechtle als Indikator relevanten Ausrüstungsinvestitionen sind 2013 in der EU mit minus 1,3 Prozent deutlich schwächer ausgefallen als das BIP insgesamt, immerhin aber gegenüber dem Vorjahr etwas verbessert (Vorjahr: minus 2,8 Prozent). Allerdings gibt es mit Großbritannien, Irland, Polen, Portugal, Spanien und Ungarn auch positive Beispiele innerhalb der Bechtle Märkte mit Steigerungen zwischen 1,2 in Spanien und 9,2 Prozent in Irland. Positiver entwickelt haben sich Deutschland und die Schweiz, die beiden wichtigsten Bechtle Märkte. In der Schweiz lag das BIP 2013 nach einer Schätzung der dortigen Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes bei 1,9 Prozent, nach 1,0 Prozent im Vorjahr. Die Ausrüstungsinvestitionen stagnierten jedoch bei 0,0 Prozent. In Deutschland stieg das BIP nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Berichtsjahr um 0,4 Prozent. Das ist ein kleiner Dämpfer gegenüber dem Vorjahr mit 0,7 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen waren mit minus 2,4 Prozent rückläufig (Vorjahr: minus 4,0 Prozent), während die staatlichen Investitionen mit 0,7 Prozent im Plus lagen (Vorjahr: 1,0 Prozent). Hauptantrieb für das Wachstum in Deutschland waren die privaten Konsumausgaben und der Staatssektor. Branche Der IT-Markt wuchs 2013 stärker als die Gesamtwirtschaft. Das Marktforschungsinstitut EITO prognostiziert für den IT-Markt in der EU ein Plus von 1,4 Prozent. Das Wachstum wurde dabei von den beiden Segmenten IT-Services und Software mit 1,3 Prozent beziehungsweise 3,4 Prozent getragen. Umsätze mit Hardware waren mit minus 0,7 Prozent rückläufig. In den Ländern mit Bechtle Präsenz ging die Schere bei den Hardwareumsätzen 2013 weit auseinander. Sie reicht von minus 5,3 Prozent in Portugal bis plus 16,6 Prozent in Irland. Nicht ganz so ausgeprägt, aber dennoch beachtlich sind die Unterschiede bei Software. Von minus 6,5 Prozent in Polen bis plus 5,7 Prozent in der Schweiz wird das Umsatzwachstum 2013 gesehen. Die Entwicklung in der Schweiz ist besser als EU-weit. Hier liegt der IT-Markt 2013 bei einem Plus von 2,7 Prozent. Hardwareumsätze stagnierten mit 0,1 Prozent, Services legten um 2,1 Prozent zu und Software um 5,7 Prozent. Im deutschen IT-Markt stiegen laut EITO die Ausgaben im Jahr 2013 um 1,7 Prozent auf 68,0 Mrd. €. Wachstumstreiber war mit einem Plus von 4,9 Prozent Software. Die Steigerungsrate von Dienstleistungen liegt bei 2,4 Prozent. Umsätze mit Hardware gingen um 3,8 Prozent zurück. Betroffen von diesem Rückgang waren alle Produktgruppen mit Ausnahme der Tablets, deren Umsätze um fast 50 Prozent zulegen konnten. II. GeschäftsverlaufUmsatz- und Ergebnisentwicklung Die Umsatzerlöse der Bechtle direct GmbH, Neckarsulm sind im Berichtsjahr 2013 um 4,7% auf 129 Mio. EUR gesunken. Der Wareneinsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,8 %. Der Rohertrag sank in der Folge um 3,7 % auf 16,8 Mio. EUR. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl ist im Berichtsjahr um 3 % auf 99 Mitarbeiter gesunken. Die Personalkosten sind mit 5,1 Mio. EUR auf dem Vorjahresniveau geblieben Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 33,3 % angestiegen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen hatten wir eine Steigerung um 1,9 % auf 4,5 Mio. EUR zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 0,5 Mio. EUR um 88,9 % über dem Vorjahreswert. Bedingt durch den Rohertrag des Rohertrags bei gleichzeitig gering gesunkenen Betriebsaufwendungen erzielte die Gesellschaft im Berichtsjahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 7,1 Mio. EUR (Vorjahr: 7,5 Mio. EUR). Beschaffung und Vertrieb Die Gesellschaft konzentriert sich auf das reine Handelsgeschäft von Hard- und Softwareprodukten, Peripheriegeräten und Verbrauchsmaterialien über den Direktvertrieb an gewerbliche Endkunden mit über 20 installierten PC-Arbeitsplätzen. Der Einkauf, das Produktmanagement und der Versand erfolgt ausschließlich über die Bechtle Logistik & Service GmbH in Neckarsulm. Unter den wichtigsten Herstellern im Bereich Vertrieb von Personalcomputern, Notebooks, Tablets, Servern, Druckern und Software sind namhafte Hersteller wie die Firmen Hewlett Packard, IBM, Lenovo, Acer, Samsung, Apple, Lexmark und Microsoft. Investitionen und Finanzierung Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von 43 TEUR getätigt, die mit 12 TEUR auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung, mit 14 TEUR auf Büromaschinen und mit 17 TEUR auf geringwertige Wirtschaftsgüter entfallen. Die Gesellschaft hat aus dem Cashmanagement der Bechtle-Gruppe Forderungen in Höhe von 23,1 Mio. EUR gegenüber der Bechtle AG, Neckarsulm. Deswegen kann die Gesellschaft ihr zukünftiges Wachstum aus eigenen Mitteln finanzieren. Sollten darüber hinaus noch weitere Mittel benötigt werden, so ist die Finanzierung durch die Bechtle AG, Neckarsulm, sichergestellt. Vermögenslage Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen mit 98,8 % den größten Anteil an der Aktivseite der Bilanz dar. Der größte darin enthaltene Posten sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit 19,4 Mio. EUR (Vorjahr: 13,6 Mio. EUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Dritte liegen mit 12,3 Mio. EUR um 9,2% über dem Vorjahr. Das Eigenkapital beträgt zum Berichtszeitpunkt 30,1 Mio. EUR. Bei einer Bilanzsumme von 32,1 Mio. EUR ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 93,8%. III. ChancenDer Systemhausmarkt, insbesondere im deutschsprachigen Raum, befindet sich seit mehreren Jahren in einer starken Konsolidierungsphase, die Bechtle aktiv nutzt. Das Unternehmen hat auf Basis seiner soliden Finanzkraft und der guten Reputation seit dem Börsengang mehr als 40 Akquisitionen getätigt und damit seine Marktstellung kontinuierlich gestärkt. Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Branchenbereinigung sowie der nach wie vor sehr guten Vermögenslage und Finanzausstattung des Bechtle Konzerns ergeben sich für das Unternehmen auch in Zukunft Chancen, die Wettbewerbsposition weiter zu festigen - etwa durch Zukäufe oder eine Erweiterung des Produkt- und Leistungsspektrums. Unternehmenskunden erwarten von ihrem IT-Dienstleister zunehmend Komplettlösungen aus einer Hand. Bechtle verfügt mit der Kombination aus Handel und Dienstleistung - sowie innerhalb der Dienstleistung mit der Mischung aus Projekt-, Service- und Finanzierungsgeschäft - über gute Voraussetzungen, um von diesem Trend zu profitieren. Bei der Beschaffung und beim Betrieb der IT haben viele Unternehmen die Realisierung von Einsparpotenzialen im Fokus. Bestehende Geschäftsprozesse werden überprüft und innovative IT-Managementmodelle wie beispielsweise Outsourcing gewinnen an Bedeutung. Für Bechtle als wirtschaftlich sehr soliden, verlässlichen Partner mit guter Reputation können sich aufgrund des erweiterten Angebots an Outsourcing-Lösungen und Managed Services daher künftig attraktive Wachstumsmöglichkeiten ergeben. Eine andere Art der Beschaffung und des Betreibens von IT-Infrastrukturen und deren Anwendungen in Unternehmen hat unter dem Begriff Cloud Computing im vergangenen Jahr Einzug in die Branche gehalten. In dem neuen Geschäftsfeld Cloud Computing sieht die IT-Branche ein großes Wachstumspotenzial, es stellt aber insbesondere mittelständische Anbieter von Software und IT-Services vor völlig neue Herausforderungen. So müssen nicht nur Produkte und Dienstleistungen, sondern ganze Geschäftsmodelle, Vertriebsstrategien und Beratungsleistungen entsprechend an die neue Technologie angepasst werden. Bechtle ist sowohl in Kooperation mit namhaften Partnern als auch mit einem eigenständigen Lösungsangebot im Cloud-Computing-Markt tätig. Ergänzt werden diese branchenspezifischen Chancen von der Unternehmensstruktur. Bechtle kann aufgrund seiner dezentralen Struktur schnell und flexibel agieren, um die regionale Marktausschöpfung zu erhöhen. Zusätzlich ermöglicht die finanzielle Solidität des Unternehmens, Schwächen der Mitbewerber entschlossen auszunutzen. IV. Risiken der künftigen EntwicklungBechtle agiert in einem äußerst wettbewerbsintensiven und technologisch schnelllebigen Markt. Der hinsichtlich Preisbildung, Produkt- und Servicequalität herrschende Wettbewerb prägt sowohl den IT-Handels- als auch den IT-Dienstleistungsbereich. Dabei wird Bechtle mit einem steigenden Preis- und Margendruck sowie mit partiellen Nachfragerückgängen und extrem konjunkturanfälligen Wachstumsverläufen konfrontiert. Ferner durchläuft der IT-Markt nach wie vor eine Phase der Konsolidierung, die zu einer Stärkung einzelner Wettbewerber und einer Veränderung der Marktanteile führen kann. Die Ertragslage des Unternehmens hängt wesentlich davon ab, inwieweit Bechtle die Branchenkonsolidierung zur Erzielung eines eigenen überdurchschnittlichen Wachstums nutzen kann und mit welcher Effektivität und vor allem Effizienz es dem Konzern gelingt, den wachsenden Bedürfnissen der Kunden nach intelligenteren ITLösungen gerecht zu werden. Bechtle übernimmt im Handelsgeschäft gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine branchenübliche Haftung und vertragliche Gewährleistung für gelieferte Hardware. In diesem Zusammenhang reicht Bechtle allerdings die Herstellergarantien nur weiter. Das Risiko von Kunden, im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden - ohne dabei auf die Hersteller zurückgreifen zu können - ist gering. Für den Fall, dass Garantieverlängerungen oder -erweiterungen gegenüber Kunden direkt übernommen werden müssen, hat Bechtle entsprechende Versicherungen abgeschlossen beziehungsweise angemessene Rückstellungen bilanziert. Im Dienstleistungs- und Projektgeschäft, insbesondere bei Managed-Services-Verträgen, strebt Bechtle zur Minimierung von Haftungsrisiken stets die Vereinbarung von branchenüblichen und dem Vertragszweck angemessenen Haftungsbeschränkungen an. Für Haftungsansprüche, die sich aus Managementfehlern ergeben, besteht im Rahmen der gesetzlichen Regelungen eine D&O-Versicherung. Der Umfang des allgemeinen Versicherungsschutzes wird regelmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst. Negative finanzielle Auswirkungen von versicherbaren Risiken auf das Unternehmen sollen damit ausgeschlossen oder zumindest eingegrenzt werden. V. RisikomanagementDie internen Aufgaben und Geschäftsprozesse werden von Bechtle sorgfältig gesteuert und sind daher weniger risikobehaftet. Detaillierte Planungs- und Kontrollprozesse - zu denen auch tagesaktuelle Auswertungen über die Geschäftsentwicklung zählen - begrenzen das Risiko für Bechtle. Die Gesamtbeurteilung der Risiken sowie des eingesetzten Risikomanagementsystems ergab, dass die vorhandenen Risiken begrenzt und überschaubar sind und das Risikomanagement geeignet ist. Preisänderungsrisiken von Finanzinstrumenten liegen bei der Gesellschaft nicht vor. Ausfallrisiken wird durch das Forderungsmanagement und Kreditwürdigkeitsprüfungen vor der Auftragsannahme begegnet. Liquiditätsrisiken bestehen aufgrund der Einbeziehung in das Cash-Pooling der Bechtle AG nicht. VI. Ausblick und PrognoseGesamtwirtschaft Die Wirtschaft in der EU wird laut Prognose der Europäischen Kommission 2014 mit einem Plus von 1,5 Prozent zulegen. Innerhalb der Bechtle Märkte in der EU sind die Aussichten gemischt, allerdings wird für kein Land ein negatives BIP erwartet. Die Bandbreite reicht von 0,6 Prozent in Italien bis 2,9 Prozent in Polen. Die Ausrüstungsinvestitionen sollen EU-weit sogar um 4,8 Prozent zulegen, auch in allen Ländern mit Bechtle Präsenz sind sie im Aufwind. Die Spanne reicht von 2,0 Prozent in Tschechien bis 12,0 Prozent in Irland. Die Wachstumsprognosen für die staatlichen Investitionen liegen für die EU bei 0,6 Prozent. 2015 soll das BIP in der EU mit 2,0 Prozent weiter steigen. Die Ausrüstungsinvestitionen sieht die Europäische Kommission sogar mit 6,2 Prozent im Plus. Die Schweiz wird sich 2014 nach Schätzungen der dortigen Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes positiver als die EU entwickeln und ein BIP-Wachstum von 2,3 Prozent zeigen. Die Ausrüstungsinvestitionen werden überdurchschnittlich um 3,5 Prozent zulegen. Auch in der Schweiz soll das Wachstumstempo 2015 noch stärker werden: Das BIP soll um 2,7 Prozent steigen, die Ausrüstungsinvestitionen sogar um 5,0 Prozent. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird 2014 wieder über dem EU-Durchschnitt liegen. Die Wachstumsprognosen reichen von 1,4 bis 2,0 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen werden dabei mit 4,8 Prozent deutlich zulegen, die staatlichen Konsumausgaben werden um 1,5 Prozent wachsen. 2015 erwartet die Europäische Kommission für Deutschland ein BIP-Wachstum von 2,0 Prozent. Ausrüstungsinvestitionen sollen mit 7,1 Prozent deutlich überdurchschnittlich steigen, die staatlichen Konsumausgaben werden bei einem Plus 1,2 Prozent gesehen. Branche Der IT-Markt in der EU soll 2014 um 3,0 Prozent wachsen. Nach einem Rückgang im Vorjahr werden Hardwareumsätze mit 2,4 Prozent wieder zulegen, Services wachsen um 2,7 Prozent und Software um 4,4 Prozent. In den Ländern mit Bechtle Präsenz soll die Entwicklung der Hardwareumsätze mehrheitlich merklich verbessern, mit allerdings großen Unterschieden in den einzelnen Ländern. So reicht die Schere von minus 3,4 Prozent in Polen bis plus 11,4 Prozent in der Tschechischen Republik. Nicht ganz so ausgeprägt, aber dennoch beachtlich sind die Unterschiede bei Software. Dort reicht die Spanne von minus 0,2 Prozent in Portugal bis plus 6,5 Prozent in der Tschechischen Republik. In der Schweiz wird 2014 die Dynamik zunehmen. Für den gesamten IT-Markt wird ein Zuwachs von 3,4 Prozent gesehen, wobei Hardwareumsätze mit 1,5 Prozent zulegen, Services steigen um 3,0 Prozent und Software gewinnen um 5,4 Prozent. Auch der deutsche IT-Markt soll 2014 wieder mehr Wachstum generieren. Allerdings wird Hardware auch nächstes Jahr mit 1,9 Prozent im Minus sein. Dieser Rückgang wird allerdings geprägt von der immer schwächeren Nachfrage nach PCs von Privatkunden. Im Geschäft mit Unternehmenskunden sind die Aussichten besser. Dienstleistungsumsätze werden um 3,2 Prozent zulegen und Software als Wachstumstreiber um 5,1 Prozent. Insgesamt wird für den IT-Markt in Deutschland 2014 ein Wachstum von 2,6 Prozent erwartet. In Bezug auf die künftige erwartete wirtschaftliche Situation in den relevanten Ländermärkten sieht der Bechtle Konzern weder durch eine Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen oder die Wechselkursentwicklung noch durch die Umsetzung umweltpolitischer Maßnahmen nennenswerte Einflüsse auf die Nachfrageentwicklung. Auch 2014 werden wir auf Basis umfangreicher Qualifizierungsmaßnahmen eine höhere Auslastung unserer Dienstleister anstreben. Der bereits in der Vergangenheit gesetzte Schwerpunkt bei den inhaltlich und preislich höherwertigen Dienstleistungen, wie z. B. in den Bereichen Server und Serverkonsolidierung, Betriebssysteme, Projektmanagement und konzeptionellen Arbeiten, wird auch im folgenden Geschäftsjahr beibehalten bzw. ausgebaut. Darüber hinaus werden wir als handeltreibender Dienstleister weiterhin unsere Kunden ganzheitlich mit unserem breiten und innovativen Hardware-Sortiment bedienen und so unsere Wettbewerbs- und Servicefähigkeit dokumentieren. Weitere Schwerpunkte werden ein weiterhin konsequentes Kostenmanagement, ein Ausbau der Kundenbeziehungen mit strategischen Partnern sowie eine deutliche Fokussierung auf den Mittelstand sein. Die Bechtle direct GmbH wird auch 2014 intensiv an einer aktiven Neukundenansprache und Marketingaktionen arbeiten. Neben der aktiven Kundenneugewinnung wird auch der Bereich der Kundenentwicklung im Vordergrund stehen. Die Geschäftsleitung erwartet 2014 einen Anstieg der Umsatzerlöse auf über 137 Mio. EUR bei einem proportional steigenden Ergebnis. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die die Unternehmenslage beeinflussen, haben sich nicht ereignet.
Neckarsulm, am 27. Februar 2014 Mario Düll Stefan Sagowski Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Anhang für 2013A. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in Verbindung mit den Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - wie im Vorjahr - die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibung erfolgt zeitanteilig und hauptsächlich linear auf Grundlage der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögenswerte des Sachanlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Die Vorräte werden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisen kassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahl rechts. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 19.328 (Vorjahr: TEUR 13.515) und Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 77) enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Gezeichnetes Kapital Das zum Nennkapital angesetzte gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist voll eingezahlt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Mitarbeiterprovisionen, Garantien, ausstehende Rechnungen, Tantiemen, sowie für die Schwerbehindertenabgabe gebildet. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 897 (Vorjahr: TEUR 1.077). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 61). Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2013 bestehen aus Leasing- und Mietverträgen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 155.
Zweck der eingegangenen Leasing- und Mietverträge ist die Finanzierung der genutzten Anlagegegenstände. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse
Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 120.600 (Vorjahr: TEUR 128.058) auf das Inland und TEUR 8.375 (Vorjahr: TEUR 7.218) auf das Ausland. 2. Sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 enthalten. E. Ergänzende Angaben1. Angaben zur Belegschaft Im Jahresdurchschnitt wurden in folgenden Bereichen beschäftigt:
2. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Auf die Angabe der Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet. 3. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.106.524,67 auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in den Angaben des Konzernabschlusses der Bechtle AG, Neckarsulm, einbezogen wird. 5. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bechtle AG, Neckarsulm, einbezogen. Der Konzernabschluss kann von der Bechtle AG, Neckarsulm, bezogen werden. Er wird außerdem im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und ist im Internet unter www.bechtle.com verfügbar.
Neckarsulm/Gaildorf, am 27. Februar 2014 Mario Düll Stefan Sagowski Entwicklung des Anlagevermögens
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bechtle direct GmbH, Neckarsulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Heilbronn, den 27. Februar 2014 Ernst
& Young GmbH
Strähle, Wirtschaftsprüfer Hieronymus, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Bechtle direct GmbH, Neckarsulm, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 7. April 2014 festgestellt worden. |
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