Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 2732
Eingetragen
14.3.2000
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Die Herstellung, das Marketing und der Vertrieb von Polybutylentherephthalat.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tim Dr. Dickner
seit 26.2.2025
Geschäftsführer
Friedrich Müller
seit 11.5.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (5)

NameAnteil
DuPont Performance Solutions Deutschland GmbH
50.00%
AI Montelena (Luxembourg) S.à r.l.LUX
26.28%
18.22%
AI Montelena (Luxembourg) S.à r.l.LUX
3.25%
2.25%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Mainsee 1396. V V GmbH
Germany
1.000.000 €
50.00%
Germany
1.000.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DUBAY Polymer GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.635,00 235.178,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 8.621.315,00 9.562.157,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.952.127,00 5.208.155,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.004.542,00 951.690,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.113.541,46 16.691.525,46 2.890.968,54 18.612.970,54
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 500,00 500,00
16.830.660,46 18.848.648,54
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.764.206,84 3.769.596,23
2. Unfertige Erzeugnisse 137.904,55 105.901,18
3. Fertige Erzeugnisse 27.754,24 3.929.865,63 16.439,07 3.891.936,48
II. Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.993.440,99 4.193.126,46
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 734.290,43 652.163,65
3. Sonstige Vermögensgegenstände 533.029,30 4.260.760,72 477.397,87 5.322.687,98
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.543.777,53 5.927.285,38
15.734.403,88 15.141.909,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178.805,23 24.919,38
32.743.869,57 34.015.477,76

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 10.000.000,00 10.000.000,00
III. Gewinnvortrag 13.407.690,73 14.099.773,93
IV. Jahresüberschuss 2.818.301,24 28.225.991,97 2.307.916,80 28.407.690,73
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 234.025,17 252.921,80
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 597.307,00 840.456,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.520.056,75 4.117.363,75 2.513.201,45 3.353.657,45
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 73.939,87 1.292.546,68
2. Sonstige Verbindlichkeiten
--davon aus Steuern € 92.548,81 (i.Vj. € 708.661,10)--
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (i.Vj. € 0,00)-- 92.548,81 166.488,68 708.661,10 2.001.207,78
32.743.869,57 34.015.477,76

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

1.1.-31.12.2023 1.1.-31.12.2022
1. Umsatzerlöse 29.812.697,47 38.136.921,93
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 25.043.850,55 32.322.683,96
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 4.768.846,92 5.814.237,97
4. Vertriebskosten 292.622,36 282.419,41
5. Allgemeine Verwaltungskosten 1.278.152,13 797.306,42
6. Sonstige betriebliche Erträge 1.081.989,06 78.827,47
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 120.061,49 1.403.339,61
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.341.698,76 1.100.701,30
9. Ergebnis nach Steuern 2.818.301,24 2.309.298,70
10. Sonstige Steuern 0,00 1.381,90
11. Jahresüberschuss 2.818.301,24 2.307.916,80

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der DUBAY Polymer GmbH, Frielinghauser Straße 5, 59071 Hamm (Amtsgericht Hamm, HR B 2732) wurde nach den gesetzlichen Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) (§§ 264 ff. HGB) sowie den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatzkostenverfahren) erfolgte gemäß der §§ 266 und 275 Abs. 3 HGB.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden die gesetzlich in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung vorgesehenen "davon"- Vermerke überwiegend in den Anhang aufge-nommen.

Die Gesellschaft erfüllt die Kriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Envalior Deutschland GmbH (vormals: LANXESS Performance Materials GmbH), Düsseldorf, und die DuPont Performance Solutions Deutschland GmbH (mit Gesellschafterbeschluss vom 30. Januar 2024: Celanese Performance Solutions Germany GmbH), Sulzbach (Taunus), sind zu je 50 % Gesellschafter der DUBAY Polymer GmbH.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Anlagevermögen

1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren.

1.2 Sachanlagen

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Bei den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die Berechnung der planmäßigen Abschreibungen erfolgt linear.

Die Nutzungsdauer in den Anlagegütergruppen beträgt:

Gebäude 20 bis 33 Jahre
Andere Baulichkeiten 7 bis 33 Jahre
Betriebsvorrichtungen 6 bis 25 Jahre
Maschinen und Technische Anlagen 1 bis 20 Jahre
Transportmittel 10 bis 14 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungspreis von bis zu € 250,00 werden analog § 6 Abs. 2a Satz 4 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über € 250,00 bis € 1.000,00, werden in einem Sammelposten analog § 6 Abs. 2a Satz 1 EStG geführt und jahrgangsweise einheitlich über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Soweit den Anlagengegenständen am Bilanzstichtag ein niedriger Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

1.3 Finanzanlagen

Die Bewertung der sonstigen Ausleihungen erfolgt zu Anschaffungskosten.

2. Umlaufvermögen

2.1 Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der Materialeinzelkosten und Fertigungslöhne zuzüglich Material- und Fertigungsgemeinkosten.

2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Ausfall- und Kreditrisiken, die eine Wertberichtigung erforderlich machen, sind nicht ersichtlich.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert ausgewiesen.

2.3 Flüssige Mittel

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bilanziert.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

4. Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Erhaltene Zuschüsse werden in einem Sonderposten passivisch abgegrenzt und in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände, für die ein Zuschuss gewährt wurde, erfolgswirksam aufgelöst.

6. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen in Höhe der zu erwartenden Nachzahlungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungs-verpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang beigefügt ist.

2. Umlaufvermögen

2.1 Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten im Wesentlichen Ersatzteile.

Der Silobestand an Polybutylenterephthalat wurde mit einem geschätzten Fertig-stellungsgrad von 90 % unter den unfertigen Erzeugnissen ausgewiesen. Die Fertig-erzeugnisse enthalten verkaufsfähige Sekundaware.

2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die als Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesenen Forderungen gegen die Envalior Deutschland GmbH (vormals: LANXESS Performance Materials GmbH), zugleich Gesellschafterin der DUBAY Polymer GmbH, (T€ 734, i.Vj. T€ 652) betreffen Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind vor allem Stromsteuer- (T€ 280, i.Vj. T€ 149), Gassteuer- (T€ 128, i.Vj. T€ 73) und Umsatzsteuerforderungen (T€ 110, i.Vj. T€ 217) ausgewiesen.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 2.000 entspricht den Angaben im Gesell-schaftsvertrag und im Handelsregisterauszug und ist in voller Höhe eingezahlt.

Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert auf T€ 10.000.

Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:

31. Dezember 2022: 14.099.773,93
offene Gewinnausschüttung -3.000.000,00
Jahresüberschuss 2022 2.307.916,80
31. Dezember 2023: 13.407.690,73

Am 27. Februar 2023 wurde eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von € 3.000.000,00 beschlossen, welche am selben Tag erfolgte.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 (T€ 2.308) wurde in den Gewinnvortrag eingestellt.

4. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Für die Errichtung der Produktionsanlagen wurden vom Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel ausgereicht, die in einem Sonderposten passivisch abgegrenzt werden (T€ 234; i.Vj. T€ 253).

5. Rückstellungen

5.1 Steuerrückstellungen

Die in den Vorjahren gebildete Rückstellung für Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wurde mit T€ 33 (i.Vj. T€ 15) in Anspruch genommen.

Zuführungen betreffen Ertragsteuern für den Veranlagungs- bzw. Erhebungszeitraum 2023. Auf die Gewerbesteuer entfallen T€ 210, auf die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag T€ 204.

Die im Vorjahr für zu erwartende Grunderwerbsteuer gebildete Rückstellung wurde mit T€ 624 in Anspruch genommen.

5.2 Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen wird aus folgender Tabelle ersichtlich:

Vortrag 1.1.2023 Inanspruchnahme Auflösung Zuführung Stand 31.12.2023
T€ T€ T€ T€ T€
Ausstehende Eingangs- rechnungen 1.730 1.655 19 681 737
Sonderzahlungen Personal 669 529 140 674 674
Jahresabschlusskosten 50 44 1 45 50
Rückständiger Urlaub 44 44 0 43 43
Kündigungsschutzklage 20 0 0 46 66
Rabatte Envalior 0 0 0 475 475
Rabatte DuPont 0 0 0 1.475 1.475
2.513 2.272 160 3.439 3.520

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen (Vorjahreszahlen in Klammern):

Gesamtbetrag 31.12.2023 davon bis zu 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten aus 74 74 0 0
Lieferungen und Leistungen (1.292) (1.292) (0) (0)
2. Sonstige Verbindlich- 92 92 0 0
keiten (709) (709) (0) (0)
166 166 0 0
(2.001) (2.001) (0) (0)

Die Reduzierung des Bestandes der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus einem verminderten Rechnungseingang im Dezember gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse belaufen sich auf T€ 29.813 und haben sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.324 verringert. Der Umsatzrückgang wurde hauptsächlich durch den verringerten Absatz von Nebenprodukten verursacht.

2. Materialaufwand

Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 6.509 (i.Vj. T€ 13.909). Hierbei haben sich die Energiekosten gegenüber dem Vorjahr um T€ 7.284 verringert. Bezogene Leistungen wurden in Höhe von T€ 842 (i.Vj. T€ 1.020) in Anspruch genommen.

3. Personalaufwand

Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Löhne und Gehälter von T€ 8.414 (i.Vj. T€ 7.942) angefallen. Für soziale Abgaben und Altersversorgung wurden T€ 1.804 (i.Vj. T€ 1.694) gezahlt, darin enthalten sind T€ 298 (i.Vj. T€ 290) für Altersversorgung.

4. Abschreibungen

Die Abschreibungen (T€ 2.528, i.Vj. T€ 2.559) bestehen aus planmäßigen Abschrei-bungen, davon entfallen T€ 112 (i.Vj. T€ 92) auf immaterielle Vermögensgegenstände und T€ 38 (i.Vj. T€ 37) auf geringwertige Wirtschaftsgüter (Sammelposten).

Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden nicht vorgenommen.

5. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1.050 (i.Vj. T€ 48) enthalten. Sie setzen sich aus der Erstattung von Grunderwerbsteuer (T€ 622), aus Beihilfen für 2021 und 2022 zur Vermeidung von Carbon-Leakage (T€ 224), aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 160), aus Strom- und Gasabrechnungen für 2022 (T€ 25), aus Beitragsrückerstattungen (T€ 11), Entschädigungen nach dem Infektions-schutzgesetz (T€ 7) sowie sonstige (T€ 1) zusammen.

Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse sind im Geschäfts-jahr 2023 in Höhe von T€ 19 (i.Vj. 19) entstanden.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 120 (i.Vj. T€ 155) enthalten. Sie betreffen Instandhaltungsmaßnahmen (T€ 46), Dampflieferungen 2022 (T€ 39), Sicherheitsmaßnahmen (T€ 19), die EEG-Umlage 2021 (T€ 3) und sonstige (T€ 13).

7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand bezieht sich fast ausschließlich auf die Gewerbesteuer 2023 (T€ 683, i.Vj. T€ 561) sowie auf die Körperschaftsteuer mit Solidaritätszuschlag 2023 (T€ 659, i.Vj. T€ 540).

8. Sonstige Steuern

Im Vorjahr wurde aufgrund der Fortschreibung der Ergebnisse einer steuerlichen Außenprüfung Umsatzsteuer in Höhe von 1 T€ nachträglich festgesetzt.

E. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

1.1 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

1.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen werden aus folgender Tabelle ersichtlich:

T€ T€ T€
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Dienstleistungs- und Lieferverträge für Pflicht- und Wahlleistungen 1.501 - -
Logistikverträge 650 1.217 -
Mietverträge für unbewegliche Wirtschafts- güter 542 33 -
Abnahmeverpflichtung von Druckluft 100 399 58
Erbbaurechtsvertrag 45 180 1.967
Dampfliefervertrag 29 78 0
Leasingverträge für bewegliche Wirtschafts- güter 36 28 -
2.903 1.935 2.025

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

2. Beschäftigte

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 108 (i.Vj. 106) Arbeitnehmer - ohne Geschäftsführer - beschäftigt, davon 90 (i.Vj. 88) gewerbliche Arbeitnehmer und 18 (i.Vj. 18) Angestellte.

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer ist Herr Dr. rer. nat. Marcus Schäfer, Dipl.-Chemiker.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB.

4. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Mit Gesellschafterbeschluss vom 05. Februar 2024 wurde beschlossen, am 22. Februar 2024 jeweils 1.500 T€ aus dem Gewinnvortrag an die Gesellschafter auszuschütten.

Weitere Vorgänge, die von besonderer Bedeutung sind und von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DUBAY Polymer GmbH zu erwarten ist, sind nach dem 31. Dezember 2023 nicht eingetreten.

 

Hamm, den 28. März 2024

gez. Dr. rer. nat. Marcus Schäfer, Geschäftsführer

Nachrichtlich:

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 27. Mai 2024.

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.345.253,11 15.834,00 0,00 0,00 1.361.087,11
1.345.253,11 15.834,00 0,00 0,00 1.361.087,11
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 25.031.606,55 21.513,71 0,00 0,00 25.053.120,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 69.749.421,59 47.104,56 942.189,68 0,00 70.738.715,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.536.257,92 263.330,82 0,00 44.481,64 2.755.107,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.890.968,54 164.762,60 -942.189,68 0,00 2.113.541,46
100.208.254,60 496.711,69 0,00 44.481,64 100.660.484,65
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
101.554.007,71 512.545,69 0,00 44.481,64 102.022.071,76
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Abschreibung des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.110.075,11 112.377,00 0,00 1.222.452,11
1.110.075,11 112.377,00 0,00 1.222.452,11
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 15.469.449,55 962.355,71 0,00 16.431.805,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 64.541.266,59 1.245.322,24 0,00 65.786.588,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.584.567,92 208.035,82 42.038,64 1.750.565,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
81.595.284,06 2.415.713,77 42.038,64 83.968.959,19
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
82.705.359,17 2.528.090,77 42.038,64 85.191.411,30
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.635,00 235.178,00
138.635,00 235.178,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 8.621.315,00 9.562.157,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.952.127,00 5.208.155,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.004.542,00 951.690,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.113.541,46 2.890.968,54
16.691.525,46 18.612.970,54
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 500,00 500,00
16.830.660,46 18.848.648,54

Beschluss der Gesellschafter der DUBAY Polymer GmbH, Hamm

eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter HRB 2732 (nachstehend die "Gesellschaft" genannt)

Wir Envalior Deutschland GmbH, Flughafenstraße 101, 40474 Düsseldorf und Celanese Performance Solutions Germany GmbH, Am Unisys-Park 1, 65843 Sulzbach (Taunus) sind die alleinigen Gesellschafter der Gesellschaft.

Unter Verzicht auf sämtliche nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag einzuhaltenden Formen und Fristen der Einberufung einer Gesellschafterversammlung und Ankündigung ihrer Tagesordnung stimmen die unterzeichneten Gesellschafter der Fassung eines Beschlusses im schriftlichen Verfahren zu und beschließen einstimmig was folgt:

Es wird zugestimmt, den Gewinn der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

27. Mai 2024

Envalior Deutschland GmbH

gez. Peter-Hanjo Homberg, Geschäftsführer

gez. Peter Henrichfreise, Prokurist

Celanese Performance Solutions Germany GmbH

gez. Gerhard Hüchter, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DUBAY Polymer GmbH, Hamm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DUBAY Polymer GmbH, Hamm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DUBAY Polymer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 24. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. ppa. Martin Krug, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Lydia Steiling, Wirtschaftsprüferin

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsgegenstand der DUBAY Polymer GmbH ist die Herstellung von Polybutylenterephthalat (PBT). Gesellschafter sind zu jeweils 50 % die Envalior Deutschland GmbH (vormals: LANXESS Performance Materials GmbH, Köln), Düsseldorf, (kurz Envalior) und die DuPont Performance Solutions Deutschland GmbH, Neu-lsenburg (kurz Celanese). Die DuPont Performance Solutions Deutschland GmbH, Neu-Isenburg, wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 30.01.2024 in Celanese Performance Solutions Germany GmbH, Sulzbach (Taunus) umfirmiert.

Die DUBAY Polymer GmbH produziert PBT-Basisharze und PBT-Compounds für ihre Gesellschafter sowie deren verbundenen Unternehmen und erhält als Nebenprodukt ein Tetrahydrofuran-Wasser Gemisch (kurz THF/Wasser), das sie ebenfalls veräußert.

Die DUBAY Polymer GmbH ist wirtschaftlich eng mit den Gesellschaftern Celanese und Envalior verbunden. Die Produktherstellung erfolgt im Rahmen einer so genannten Lohnveredelung (Toll- Manufacturing). Die wesentlichen Rohmaterialien zur PBT-Produktherstellung werden von Celanese und Envalior beigestellt. Sowohl Rohstoffe als auch Fertigprodukt verbleiben im jeweiligen Eigentum der Gesellschafter.

Im Geschäftsjahr 2023 gab es ausschließlich die oben genannte Veränderung in den rechtlichen Rahmenbedingungen. Es gab keine Veränderungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft gehabt hätten.

Wirtschaftliche Lage

a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin durch die Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine gekennzeichnet. Höhere Rohstoffkosten, hohe Energiekosten und Inflationsraten haben die Weltwirtschaft, aber insbesondere auch die Chemieindustrie, stark belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um -0,3 % niedriger als im Vorjahr 1. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um -2,0 % zurück.

1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019

b. Entwicklung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und Vorjahresvergleich

Im Vorjahr wurde für 2023 eine Erhöhung der Produktionsmenge des PBT-Basisharzes um 2,8 % prognostiziert. 2 Tatsächlich wurde im Geschäftsjahr eine um -11,2 % geringere Menge produziert. Gründe dafür liegen in der deutlich niedrigeren Nachfrage beider Muttergesellschaften, bedingt durch den weiterhin schwachen Markt und den Abbau von Lagerbeständen, beispielsweise im Zielmarkt Automobil. Im Bereich PBT-Compounds wurde für 2023 eine Reduzierung der Produktionsmenge um -2,0 % -prognostiziert. Tatsächlich wurde eine um -4,6 % geringere Menge produziert. Auch in Bezug auf die compoundierten Produkte war die Nachfrage aufgrund des weiterhin schwachen Markumfeldes niedriger als erwartet ausgefallen.

2 Lagebericht 2022 DUBAY Polymer GmbH Ausblick

Die Energiepreise haben sich im Vergleich zu 2022 wieder etwas entspannt. Dennoch lagen und liegen sie im internationalen Vergleich weiterhin hoch und belasten die Produktionskosten.

Aufgrund des Vertrages mit den Gesellschaftern zur Lohnveredelung haben die Abweichungen von Plan- und Ist-Zahlen keine substantiellen Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis der DUBAY Polymer GmbH.

Auch in 2023 wurde eine Vielzahl an Tests auf den Compoundieranlagen und in der Polymerisation gefahren, um beispielsweise Energiesparmaßnahmen einzuführen, neue Produkte in ihrer Machbarkeit zu bestätigen, Produktionsverfahren zu optimieren und die Belegung beider Compoundieranlagen mit allen Produkten ermöglichen zu können. Die Gesellschaft wird nach Auftragsmengen gesteuert. Alle Anlagen wurden entsprechend dem Produktionsplan gemäß Auftragsstand betrieben.

Das Geschäftsjahr 2023 ist aufgrund des niedrigen Produktionsvolumens in der PBT- und in den Compoundieranlagen für die DUBAY Polymer GmbH nicht zufriedenstellend verlaufen. In einem wirtschaftlich schwachen Jahr, das durch globale Konflikte, Inflation und weiterhin hohe Energiepreisen geprägt war, hat die DUBAY Polymer GmbH konsequent an ihrer Kostenposition gearbeitet. Die mit Celanese und Envalior vereinbarte Zielmarge konnte durch Sparmaßnahmen in 2023 entsprechend zum Vorjahr konstant gehalten werden.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist unverändert sehr stabil. Die Bilanzsumme ist um € 1,3 Millionen auf € 32,7 Millionen gesunken. Auf der Aktivseite entfallen im Berichtsjahr 51 %

(Vorjahr 55 %) auf das Anlagevermögen und 48 % (Vorjahr 45 %) auf das Umlaufvermögen. Die relative Veränderung von Anlagevermögen zu Umlaufvermögen im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus einem höheren Kassenbestand.

Das Eigenkapital verminderte sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um € 0,2 Millionen auf € 28,2 Millionen. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Bilanzsumme) erhöhte sich um 2,7 % auf 86,2 %. Die Rückstellungen betragen € 4,1 Millionen (Vorjahr € 3,4 Millionen), im Wesentlichen bestehend aus Rabatt-Rückstellungen, ausstehenden Eingangsrechnungen und personalbezogenen Rückstellungen. Ursächlich für den Anstieg der Rückstellungen sind die Rabatt-Rückstellungen für das 4. Quartal.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von € 0,2 Millionen (Vorjahr € 2,0 Millionen) sind kurzfristig und bestehen gegenüber Dritten.

Die Umsatzerlöse der DUBAY Polymer GmbH reduzierten sich um € 8,3 Millionen auf € 29,8 Millionen. Durch die Nebengeschäfte konnten € 9,9 Millionen (Vorjahr € 15,9 Millionen) erzielt werden. Der reduzierte Erlös aus den Nebengeschäften ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der Erlöse des THF-Verkaufs zurückzuführen. Nach Abzug der Umsatzrabatte für die Gesellschafter verbleibt ein Ergebnis vor Steuern von € 4,2 Millionen (Vorjahr € 3,4 Millionen) in der DUBAY Polymer GmbH. Die Ertragslage ist unverändert stabil.

Auch die Finanzlage der DUBAY Polymer GmbH ist unverändert stabil. Der Operative Cash Flow beträgt im Geschäftsjahr € 5,1 Millionen (Vorjahr € 5,9 Millionen), der Cash Flow aus Investitionstätigkeiten beträgt € -0,5 Millionen (Vorjahr € -1,5 Millionen). In 2023 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 3,0 Millionen an die Gesellschafter durchgeführt. Die liquiden Mittel erhöhten sich demnach um € 1,6 Millionen auf € 7,5 Millionen. Die DUBAY Polymer GmbH finanziert sich im Wesentlichen aus dem operativen Cash Flow.

Personalentwicklung

In 2023 ereigneten sich keine meldepflichtigen Arbeitsunfälle.

Zum Jahresende waren 110 Mitarbeiter (2022: 107 Mitarbeiter) bei der DUBAY Polymer GmbH beschäftigt.

Produktion

Die Herstellung der Kunststoffe verlief im Geschäftsjahr 2023 ohne nennenswerte technische Störungen. Die Technik aller Anlagen war zuverlässig. Im Mai wurde ein geplanter Produktionsstillstand für anstehende Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Ein zweiter Stillstand wurde im Dezember 2023 zur Reduzierung von Lagerbeständen und Energiekosten durchgeführt. Benötigte Verkaufsmengen wurden dabei vorproduziert.

Die von der Celanese und der Envalior bestellten Mengen konnten weitestgehend ohne Qualitätsmängel produziert und geliefert werden.

Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden an den Produktionsanlagen diverse Kleininvestitionen getätigt, die der Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit, der Optimierung der Produktionsverfahren und der Reduzierung des Energieverbrauches dienten. Im Dezember 2022 wurde begonnen, eine optimierte Schmelzefiltrationseinheit zu installieren. Diese Arbeiten wurden im Februar 2023 erfolgreich abgeschlossen.

Chancen und Risiken

Im Hinblick auf die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung hängt die DUBAY Polymer GmbH von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der beiden Gesellschafter Celanese und Envalior ab und wird nicht selbst am Markt aktiv. Die Übernahme der Kunststoffaktivitäten der LANXESS und der DSM unter der Envalior sowie der in 2022 abgeschlossene Übergang der Kunststoffaktivitäten der DuPont in die Celanese werden von der DUBAY Polymer GmbH weiterhin als positiv bewertet. Der Bedarf der beiden neuen, größeren Gesellschafter an PBT Basisharz und Compound wird erwartungsgemäß signifikant höher sein als in den vergangenen Jahren. Die DUBAY Polymer GmbH ist zuversichtlich, Anteile dieses höheren Bedarfes entsprechend der vorhandenen Produktionskapazitäten für die Gesellschafter herstellen zu können.

Weiterhin soll durch kontinuierliche Wartung der Produktionsanlagen sichergestellt werden, dass es nicht zu ungeplanten Stillständen in der Produktion kommt. Diese wiederum würden zu Materialverfügbarkeitsengpässen bei beiden Gesellschaftern führen.

Die Entwicklung der Energiepreise stellte in 2022 eine sehr starke Belastung für die gesamte Industrie und damit auch für die DUBAY Polymer GmbH dar, deren Auswirkungen auch weiterhin zu spüren sind. Die Kosten für Strom und Gas sind im Vergleich zu 2022 jedoch in 2023 deutlich gesunken. Auch wenn die absoluten Preise im internationalen Vergleich noch hoch sind, ist dennoch eine wettbewerbsfähige Herstellung von PBT Harzen und Compounds am Standort Hamm-Uentrop möglich.

Die Belastungen der Chemiebranche durch hohe Energiekosten haben am Standort Hamm-Uentrop zu Änderungen in der Produktionslandschaft geführt. So haben Teilstilllegungen von Produktionstätigkeiten dazu geführt, dass der Anteil der Gemeinkosten am Standort im höheren Maße von der DUBAY Polymer GmbH übernommen werden muss. Programme, die diesen Kostenerhöhungen entgegenwirken, werden aktuell von allen Standortpartnern gemeinsam identifiziert und bearbeitet.

Die Entwicklung der Inflation betrifft die DUBAY Polymer GmbH indirekt über den Nachfragerückgang bei den Gesellschaftern. Die Preisentwicklung im Bereich der Serviceleistungen von Fremdfirmen und der Ersatzteilkosten kann von der DUBAY Polymer GmbH getragen werden.

Bestandsgefährdende Risiken haben im Jahr 2023 nicht bestanden und sind auch für die Zukunft nicht zu erwarten.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert die DUBAY Polymer GmbH ein Produktionsvolumen von 65,9 kt PBT Basisharz (ist 2023: 48,2 kt) und 36,6 kt Compound (ist 2023: 37,2 Kt).

Die Entwicklung der steigenden Rohstoffkosten in Asien sowie der aktuelle Konflikt im Bereich des Roten Meers bzw. im Golf von Aden haben keinen Einfluss auf die Rohstoffversorgung der DUBAY. Die lokale Produktion von PBT Harzen und Compounds wird durch diese Faktoren sogar eher begünstigt.

Unabhängig von der Marktentwicklung geht die DUBAY Polymer GmbH davon aus, den gestiegenen PBT Basisharz und Compoundbedarf der Gesellschafter entsprechend ihrer Produktionskapazität zu bedienen. Wir schauen daher weiterhin optimistisch in die Zukunft mit der kontinuierlichen Ausrichtung auf Wachstum und Stabilität am Standort.

 

Hamm, den 28. März 2024

gez. Dr. rer. nat. Marcus Schäfer, Geschäftsführer

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