Goldflug GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jeannette Hanke seit 12.8.2024 | Prokura |
Mario Lepinat seit 6.8.2024 | Geschäftsführer |
Alexandra Simmonds seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Christoph Kuckartz seit 14.8.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Société des Produits Nestlé S.A. | 85.00% |
Nestlé S.A. | 15.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BODYMED GmbH (vormals: BODYMED AG)KirkelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BODYMED AGPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der BODYMED AG, Kirkel - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BODYMED AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 29. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Siemer, Wirtschaftsprüferin Schmidt, Wirtschaftsprüfer BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist unter der Firma BODYMED AG mit Sitz in Kirkel im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken, Abteilung B, unter Nr. 3504 seit dem 18.09.1996 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gliederungen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind im Vergleich zum Vorjahr grundsätzlich unverändert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir ggf. einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten linear. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgten zeitproportional. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgegebenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite dieses Anhangs) dargestellt. FinanzanlagenDie Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Diese sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
* Ergebnisabführungsvertrag
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 133 (Vorjahr: TEUR 68) enthalten. GrundkapitalDas Grundkapital von EUR 60.000,00 ist auf 60.000 Namensstückaktien verteilt. BilanzgewinnWir verweisen auf die Ergänzung zur Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 158 Abs. 1 AktG auf Seite 6 dieser Anlage. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel nachfolgend im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Verrechnungsverkehr in Bezug auf Lieferungen und Leistungen TEUR 967 (Vorjahr: TEUR 579), Kapitalaufnahme lt. Rahmenvertrag zur Finanzierung TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.570) und Ergebnisabführungsvertrag TEUR 910 (Vorjahr: TEUR 1.721). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 43) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. Besicherungen der Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 bestehen keine. Sonstige finanzielle VerpflichtungenAngabepflichtige sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen am Bilanzstichtag aus Mietverträgen der Geschäftsräume in Höhe von TEUR 1.137 (Vorjahr: TEUR 510), Leasingraten über TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 93) und Sonstige TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0). Die Leasingverträge tragen zu einer verbesserten Liquiditätsplanung und Senkung der Kapitalbindung bei. Die mit den Vermögensgegenständen verbundenen Vorteile und Risiken werden vollständig vom Leasinggeber getragen und haben folglich keine Auswirkungen für die Gesellschaft. Aufgrund einer Vereinbarung über einen Zeitraum von 5 Jahren für variable Lizenzgebühren gegenüber einem verbundenen Unternehmen ist derzeit mit jährlichen Kosten in Höhe von TEUR 856 zu rechnen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungErgänzung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 158 Abs. 1 AktG
E. Sonstige AngabenNachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bodymed AG haben. OrganeVorstandZu alleinvertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern waren im Berichtsjahr bestellt:
Gesamtbezüge der GeschäftsführungDie Angabe über Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. AufsichtsratDem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an: Dr. Ingo Jurk, Düsseldorf, Vorsitzender, Business Executive Officer Nestlé HealthScience Deutschland & Österreich, Herr Martin Hendrix, La Tour-de-Peilz, Schweiz, stellvertretender Vorsitzender, Leiter Business Development, Herr Sebastian Rohde, Dion-Valmont, Belgien, Unternehmensberater. Gesamtbezüge des AufsichtsratesDie Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 6.000,00. Mitarbeiter
KonzernverhältnisseDie BODYMED AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH, Frankfurt am Main. Sie ist in den Konzernabschluss der Nestlé S.A., Cham und Vevey, Schweiz, einbezogen (größter und kleinster Kreis von Unternehmen). Der nach IFRS-Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Konzernabschluss der Nestlé S.A. wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger offengelegt. Mitteilungen gemäß § 20 Abs. 1, Abs. 4, Abs. 5 und Abs. 6 AktGDie Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Registergericht Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 86515, hat uns gemäß §§ 20 Abs. 1 und Abs. 4 i.V.m. § 16 Abs. 1 Aktiengesetz mitgeteilt, dass sie zu mehr als einem Viertel am Grundkapital der BODYMED AG beteiligt ist und unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der BODYMED AG hält. GewinnverwendungSeit 2021 besteht mit der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH ein Gewinnabführungsvertrag, der auch zum vollständigen Verlustausgleich verpflichtet. Geschäfte mit nahestehenden UnternehmenAls nahestehende Unternehmen sind ausschließlich 100-prozentige Tochterunternehmen der Nestlé S.A., Cham und Vevey, Schweiz, Vertragspartner der Gesellschaft. Diese Beziehungen werden auf Konzernebene konsolidiert. Eine Angabe kann daher unterbleiben. Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit sonstigen nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.
Kirkel, den 22. Mai 2024 Dr. Hardy Walle Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 (Anlagenspiegel)
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodellDie Bodymed AG, Kirkel, ist im Wesentlichen in der Entwicklung und dem Vertrieb von Systemkonzepten auf den Gebieten der Körpergewichtsreduktion, Mangelernährung und orthomolekularen Therapie tätig. Zusätzlich bietet die Gesellschaft weiterhin Schulungen und sonstige Dienstleistungen an, die der aktiven Gesundheitsförderung dienen. Außerdem betreibt die Gesellschaft Entwicklungs- und Vertriebstätigkeiten von Nahrungsergänzungs- und Wellnessprodukten. B. Wirtschaftsbericht1. Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Insbesondere die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen mit steigenden Zinsen dämpfen die Konjunktur. Das preisbereinigte BIP war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Für das Jahr 2024 wird laut den jüngsten Prognosen derzeit mit einem Wachstum in Höhe von 0,3 % bis 0,5 % gerechnet. (alle Angaben https://www.destatis.de/DE/Home/; Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" und https://de.statista.com/ abgerufen 13. Februar 2024). Bei einer weltweit steigenden übergewichtigen und adipösen Bevölkerungsanzahl steigt auch die Nachfrage nach einem effektiven, skalierbaren und konsumentenfreundlichen Gewichtsmanagementprogramm. Die für die Gesellschaft relevante Zielgruppe der Übergewichtigen im Alter von 18 bis 65 Jahre mit einem BMI über 25 hat sich dabei in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland nicht wesentlich verändert und liegt insbesondere in den Altersgruppen ab 30 Jahren größtenteils bei über 50 % der Bevölkerung. (Journal of Health Monitoring | 3/2022 | Übergewicht und Adipositas - GEDA 2019/2020-EHIS (rki.de)) Der Markt für Produkte zur Gewichtsabnahme war im niedrigpreisigen Segment, im Massenmarkt (Drogerien, Discounter, Online-Shops), im Jahr 2023 um -8,9 % rückläufig (IQVIA Consumer Health Spotlights YTD 12/2023; p. 68). Ebenso entwickelte sich der Markt für hochpreisige Produkte zur Gewichtsabnahme, zu denen auch der Verkaufskanal Apotheke gehört, im Jahr 2023 um -7,4 % rückläufig (IQVIA Consumer Health Spotlights YTD 12/2023; p. 18). Für das Unternehmen sind aber die weiteren Vertriebskanäle - Direktvertrieb an Geschäftspartner sowie Online-Shop - von deutlich größerer Bedeutung. Fehlernährung, Bewegungsmangel und Fettleber sind neben einer genetischen Disposition die wichtigsten Ursachen für Typ-2-Diabetes. Inzwischen haben mehr als 10 % der deutschen Bevölkerung (vermutlich 8,7 Mio. Menschen in Deutschland) einen Typ-2-Diabetes, jährlich kommen 565.000 neue Diabetiker hinzu. Hinzu kommt noch eine Dunkelziffer von ca. 2 Mio. Menschen. (https://www.diabetesde.org/system/files/documents/gesundheitsbericht_2023_final.pdf). 2. Umsatz- und GeschäftsentwicklungBei den Kernprodukten (Sana-Fit Premium, Hepafast und Ketofast) hat die Bodymed AG einen Marktanteil von ca. 4,3 % im Markt der Mahlzeitersatzprodukte (Zahlen Gesamtmarkt: Euromonitor International, Weight Management and Wellbeing in Germany, Passport, 12/2023) in Deutschland. Der Marktanteil im Vorjahr betrug 5,8 % (Zahlen Gesamtmarkt: Euromonitor International, Weight Management and Wellbeing in Germany, Passport, January 2023). Der Rückgang in absoluten Prozentpunkten Marktanteil, trotz Wachstum im Umsatz bei Bodymed, ist auf ein dynamisches Wachstum im Gesamtmarkt der Mahlzeitersatzprodukte zurück zu führen. Die Bodymed AG verfügt derzeit über ca. 80 unterschiedliche Produkte bzw. Produktserien (https://shop.bodymed.com/). Die Umsätze sind im Jahr 2023 insgesamt deutlich um 10,5 % angestiegen. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung liegt jedoch aufgrund ebenfalls deutlich angestiegener Aufwendungen im Warenbezug und im sonstigen betrieblichen Bereich mit TEUR 910 deutlich unterhalb der Vorjahresvergleichsangabe. 3. Forschung und Entwicklung2023 wurden keine neuen Konzepte und Produktlinien entwickelt und eingeführt. Die Neueinführungen im Jahr 2023 bezogen sich auf die Einführung von neuen Geschmacksrichtungen bei bestehenden Produkten wie z.B. Ketofast Schoko. Der Fokus lag auf dem Ausbau der bestehenden Konzepte und Produktlinien. C. Darstellung der Lage1. ErtragslageDie Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um 10,5 % angestiegen. Ursächlich hierfür sind einerseits die getätigten Vertriebsaktivitäten der Gesellschaft in den letzten Geschäftsjahren und zudem notwendige Preisanpassungen zur Mitte des abgelaufenen Geschäftsjahres. Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Anstieg der Umsatzerlöse überproportional um 30,6% erhöht. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen massiv gestiegene Beschaffungspreise. Im Berichtsjahr wurde ein Rohertrag in Höhe von TEUR 10.356 nach TEUR 9.959 im Vorjahr erzielt. Unter Berücksichtigung des um TEUR 268 auf TEUR 2.721 gestiegenen Personalaufwands aufgrund von höheren Mitarbeiterständen und Umstrukturierungsmaßnahmen und der um TEUR 1.402 auf TEUR 6.004 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich ein operatives Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 980 nach TEUR 1.705 im Vorjahr. Die um TEUR 548 rückläufigen Abschreibungen konnten den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen nur teilweise kompensieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund von höheren Werbe- und Reisekosten (+TEUR 134), höheren Kosten der Warenabgabe (+TEUR 280) und höheren verschiedenen betrieblichen Kosten (+TEUR 824) angestiegen. Das operative Betriebsergebnis, das negative Finanzergebnis in Höhe von TEUR 67 und die sonstigen Steuern von TEUR 3 führten im Berichtsjahr zu einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 910. Insgesamt konnten wir unsere Vorjahresprognose im Bereich der Umsatzerlöse übertreffen, sind im Bereich des Ergebnisses und des EBIT aber deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. 2. Vermögens- und FinanzlageDie Kapitalstruktur weist bei einer Bilanzsumme von TEUR 9.307 eine Eigenkapitalquote 62,9 % (Vorjahr 48,7 % bei TEUR 12.024 Bilanzsumme) auf. Im Geschäftsjahr verfügte die Gesellschaft nach Ansicht des Vorstandes über ausreichende Eigenmittel sowie Kredit- und Kontokorrentlinien, welche durchgängig eine ausreichende Liquidität ohne Einschränkungen für den laufenden Geschäftsbetrieb gewährleistet haben, sodass die Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt des abgelaufenen Geschäftsjahres in der Lage war, ihre Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit zu erfüllen. Unsere Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch die vorhandene Liquidität gedeckt. Das langfristige Vermögen (Anlagevermögen) wird vollständig durch langfristiges Kapital (Eigenkapital) finanziert. Insgesamt kann deshalb von einer fristenkongruenten Finanzierung ausgegangen werden. Der Bestand an flüssigen Mitteln betrug zum Stichtag TEUR 5.569. Die Gesellschaft konnte alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht bedienen. Es konnten alle Rechnungen in der Regel mit Skonto beglichen werden und wir haben alle Rückzahlungsvereinbarungen eingehalten. Ein Großteil der Investitionen des Geschäftsjahres, die auch nicht unerhebliche laufende Maßnahmen in den Bereichen IT, Datensicherheit und Marketing betreffen, wurden aus dem operativen Cash-Flow finanziert. Einen besonderen Einfluss hatte erneut das Investitionsvolumen in ERP und CRM. Kurz- und mittelfristig sehen wir keine Notwendigkeit einer wesentlichen Veränderung auf der Finanzierungsseite. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren und GesamtaussageNeben der Umsatzentwicklung liegt unser Fokus insbesondere auf dem operativen Betriebsergebnis (EBIT). Daneben überwachen wir im Rahmen unseres internen Kontrollsystems auch den Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung. Es werden von der Gesellschaft neben den oben genannten finanziellen Leistungsindikatoren keine weiteren, nicht finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung verwendet. Insgesamt schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft als positiv ein. Das Unternehmen befindet sich trotz einer anhaltend schwierigen Wettbewerbssituation und vielfach negativer äußerer Einflussfaktoren in einer stabilen Unternehmensentwicklung. D. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenAuf Basis der wichtigsten Kennzahlen sowie Abweichungsanalysen zur Ertrags- und Finanzlage wird regelmäßig die aktuelle Situation sowie Entwicklungsperspektiven unserer Gesellschaft überwacht und gesteuert. So können veränderte Bedingungen und sonstige Einflussfaktoren erkannt und unter Einbeziehung der langjährigen und weitreichenden Erfahrungen in der Branche mögliche Risiken bezüglich der Geschäftsentwicklung frühzeitig entdeckt und notwendige Steuerungs- und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Forderungsausfallrisiken werden durch strikte und zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge gemanagt. Zahlungstermine und -summen für größere Lieferungen entsprechen regelmäßig dem zeitlichen Anfall und der Höhe der Aufwendungen, Ausnahmen hiervon sind jedoch aufgrund des eingerichteten Forderungsmanagementsystems bislang insgesamt von untergeordneter Bedeutung für die Gesellschaft festzustellen. Das Inflationsrisiko bei den Kunden ist erheblich. Sie reagieren recht preissensitiv und sparen zuerst an den hochpreisigen Nahrungsergänzungsmitteln. Sollten Lieferprobleme bei den Lieferanten bestehen, könnte dies kurzfristige Umsatzeinbrüche zur Folge haben. Bis zum Aufstellungszeitpunkt konnten keine solche Lieferprobleme oder Umsatzeinbrüche festgestellt werden. Diese sind aber für die Zukunft auch nicht auszuschließen. IT-Systeme sind kritisch für die Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebes. Insofern ergeben sich Risiken insbesondere aus dem potentiellen Ausfall der Server, Speichermedien und kritischer IT-Anwendungen. Ferner bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Datenschutz und Cyber Kriminalität. Chancen bieten sich unseres Erachtens aus den bestehenden Kontakten und der Präsenz im Markt, um auch neue Produktserien am Markt anbieten zu können. Daneben sehen wir Chancen im weiteren Ausbau des Online-Geschäftes. Der Vorstand konsolidiert, überwacht und kontrolliert regelmäßig alle Risiken und Chancen. Angesichts der finanziellen Stabilität schätzen wir die Entwicklung der Gesellschaft trotz der genannten Risiken nicht als gefährdet ein, sondern gehen von einer weiterhin positiven Gesamtentwicklung des Unternehmens aus. Nach unserer Ansicht sind die beschriebenen Risiken aus heutiger Sicht beherrschbar und weisen hinsichtlich ihrer Auswirkungen und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit einen bestandsgefährdenden Charakter auf. Vor diesem Hintergrund und unserer finanziellen Stabilität sieht das Management darüber hinaus derzeit keine Risiken, die die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Unter anderem werden wir aufgrund von getätigten und beabsichtigten Investitionen in unser ERP System, den Ausbau unserer Vertriebskanäle und weitere Erhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen, unseren Umsatz aufrechterhalten können und eine weitere Erhöhung gewährleisten. Die weiteren Auswirkungen des am 24. Februar 2022 begonnenen Krieges in der Ukraine, des am 7. Oktober 2023 eskalierten Nahost-Konflikts und der unsicheren Lage am Suezkanal durch Angriffe von Frachtschiffen durch Huthi-Rebellen aus dem Jemen, lassen sich schwer abschätzen. Auswirkungen aufgrund eventueller Engpässe oder weiterer Preiseffekte bei der Beschaffung von Rohstoffen aufgrund der Krise sind weiterhin schwer abschätzbar, die Beschaffungsmärkte angespannt und volatil. Wir beobachten und analysieren die Situation jedoch weiterhin intensiv. Negative Effekte auf die Gesellschaft im Beschaffungsbereich und eine leichte Kaufzurückhaltung von Endkunden im Absatzbereich sind weiterhin spürbar. Hinsichtlich der Ertragslage des Unternehmens rechnen wir bei leicht wachsenden Umsätzen mit einem leicht wachsenden Ergebnis nach Steuern.
Kirkel, den 22. Mai 2024 Dr. Hardy Walle Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat wurde vom Vorstand im Jahre 2023 regelmäßig über die Lage des Unternehmens sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Es fanden im Berichtsjahr zwei Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Die Abschlussprüfer haben an der bilanzfeststellenden Sitzung des Aufsichtsrats teilgenommen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das Geschäftsjahr 2023 sind von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Von dem Ergebnis der Abschlussprüfung hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat ebenfalls den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und ist hierbei zu dem abschließenden Ergebnis gelangt, dass Einwendungen hiergegen nicht zu erheben sind und er den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss billigt. Dieser ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat
Frankfurt, den 18. Juni 2024 Ingo Jurk, Vorsitzender |
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