Schäflein Technik GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Amtmann seit 22.9.2022 | Geschäftsführer |
Achim Schäflein seit 8.10.2021 | Prokura |
Sebastian Paliege seit 30.1.2020 | Geschäftsführer |
Bernd Schäflein seit 19.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schäflein Logistics GmbHRöthleinJahresabschluss zum 31. Dezember 2011BestätigungsvermerkDer zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schäflein Logistics GmbH, Röthlein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Schweinfurt, 24. März 2012 PICKEL
& MEHLER GMBH
Sylvia Mehler, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2011Schäflein Logistics GmbH, Am Etzberg 1, 97520 RöthleinA K T I V A
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011Schäflein Logistics GmbH, Am Etzberg 1, 97520 Röthlein
Anhang für das Geschäftsjahr 2011Schäflein Logistics GmbH, Am Etzberg 1, 97520 Röthlein1. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Absatz 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und den Lagebericht 2011 fanden entsprechend dem Vorjahr (Artikel 66 Absatz 3 Satz 1 EGHGB) die Vorschriften zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz Anwendung. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen soweit zulässig und vorteilhaft, degressiv und darüber hinaus linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Vermögensgegenstände von EUR 150,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden zu einer Gruppe zusammengefasst und im Jahr des Zugangs und den vier folgenden Geschäftsjahren mit je einem Fünftel abgeschrieben. Ihr Abgang wird nach vollständiger Abschreibung unterstellt. Die erhaltenen Zuschüsse wurden nach der indirekten Methode dargestellt und als Wertberichtigung in den Sonderposten für Zuschüsse gemäß § 265 Absatz 5 Satz 2 HGB eingestellt. Die steuerlichen Mehrabschreibungen im Sinne des § 254 HGB a. F. in Verbindung mit § 7g Abs. 1 und 2 EStG wurden und die erhaltenen Zuschüsse werden nach der indirekten Methode dargestellt und gemäß § 281 Abs. 1 und 2 HGB a. F. als Wertberichtigung in den Sonderposten mit Rücklageanteil bzw. den Sonderposten für Zuschüsse eingestellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Material-, Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungskosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Die Fremdkapitalkosten und andere wahlweise berücksichtigungsfähigen Herstellungskosten wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte darüber hinaus frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Als Sonderposten mit Rücklageanteil werden entsprechend dem Wahlrecht des Artikel 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB weiterhin die kumulierten steuerlichen Zusatzabschreibungen nach § 7g Abs. 1 und 2 EStG ausgewiesen Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt in dem Umfang wie die handelsrechtlichen Abschreibungen die steuerlichen Absetzungen für Abnutzung überschreiten und in vollem Umfang bei Ausscheiden begünstigter Vermögensgegenstände. Erhaltene Zuschüsse werden nach der indirekten Methode dargestellt und gemäß § 265 Absatz 5 Satz 2 HGB als Sonderposten für Zuschüsse ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer bezuschusster Wirtschaftsgüter und in vollem Umfang bei Ausscheiden begünstigter Vermögensgegenstände. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden vereinnahmte Zuschüsse ausgewiesen, soweit sie auf Aufwendungen für die geleaste Halle entfallen. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Leasinglaufzeit. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. In den Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind Ausleihungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 1.250.000,00 enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 500.000,00 und entspricht dem im Handelregister eingetragenen Betrag. Das Stammkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.100.233,12 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn aus dem Vorjahr in Höhe von insgesamt EUR 1.107.031,30 wurde entsprechend dem Gesellschafterbeschluss in Höhe von EUR 700.000,00 im Geschäftsjahr ausgeschüttet und in Höhe von EUR 407.031,30 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil enthält ausschließlich den Unterschiedsbetrag zwischen den steuerlichen Abschreibungen gemäß § 7g Absatz 1 und 2 EStG und den nach handelsrechtlichen Vorschriften vorzunehmenden planmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens. Der Posten wurde im Geschäftsjahr gemäß dem Wahlrecht des Artikels 67 Absatz 3 Satz 1 EGHGB beibehalten und unter Anwendung der für ihn geltenden Vorschriften fortgeführt. Der Posten mit einem Buchwert in Höhe von EUR 10.040,00 wurde im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.779,00 aufgelöst und beeinflusst unter Berücksichtigung von Ertragssteuern das Jahresergebnis der Gesellschaft entsprechend. Sonderposten für Zuschüsse Der Sonderposten für Zuschüsse mit einem Buchwert zum 31. Dezember 2011 in Höhe von EUR 23.174,00 enthält Zuschüsse für Anlagegüter. Sofern es sich bei den bezuschussten Anlagegütern um abnutzbare Wirtschaftsgüter handelt, erfolgt die Auflösung des Sonderpostens entsprechend der Nutzungsdauern und in vollem Umfang bei Ausscheiden der begünstigten Vermögensgegenstände. Im Geschäftsjahr wurden EUR 6.363,00 aufgelöst. Sie beeinflussen unter Berücksichtigung von Ertragssteuern das Jahresergebnis der Gesellschaft entsprechend. Verbindlichkeiten Im Berichtsjahr und im Vorjahr weisen sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Gewährte Investitionszuschüsse wurden in dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, soweit sie auf die Aufwendungen für die geleaste Halle entfallen. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Leasinglaufzeit. Die übrigen gewährten Zuschüsse für Anschaffungskosten der Halle werden in der Position Sonderposten für Zuschüsse ausgewiesen. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat Bürgschaften mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 2.847 und Valuta zum 31. Dezember 2011 in Höhe von TEUR 2.522 übernommen. Für einen langfristig eingeräumten Avalrahmen besteht eine Eigenkapital-Covenantvereinbarung, wonach die Eigenmittel mindestens 25 % der Bilanzsumme betragen müssen. Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für die Verbindlichkeiten mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 3.800. Die Verbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2011 in Höhe von TEUR 1.393. Auf verbundene Unternehmen entfallen gesamtschuldnerische Haftungsverhältnisse mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 2.800 und Valuta zum 31. Dezember 2011 in Höhe von TEUR 1.360. Die Gesellschaft geht bei den Bürgschaften und bei den gesamtschuldnerischen Haftungsverhältnissen von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da der Fortbestand der entsprechenden Gesellschaften, denen gegenüber diese ausgesprochen wurden, gesichert ist. Zur Besicherung von ausgereichten Bürgschaften bzw. des entsprechenden Avalkredits sowie der gesamtschuldnerischen Haftungsverhältnissen wurden gegenüber Kreditinstituten die Forderungen gegen einen Kunden vertragsgemäß abgetreten und Gegenstände des Sachanlagevermögens sicherungsübereignet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Die Gesellschaft hat diverse Miet- und Leasingverträge für Grundstücke und Betriebs-und Geschäftsausstattung abgeschlossen, deren Kündigungstermine zwischen 2012 und 2022 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Ferner hat die Gesellschaft Mietverpflichtungen für das Geschäftsjahr 2011 in Höhe von TEUR 368 mit einer Kündigungsfrist kleiner als ein Jahr. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Die Verpflichtungen aus den nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Leasingverträgen, Mietverträgen und dem Pachtvertrag, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen und die Bürgschaften, gesamtschuldnerische Haftungen, Avalrahmen, Financial-Covenant-Vereinbarung sowie die dazugehörigen Sicherungsübereignung von Anlagevermögen und die Einzelzession in den Haftungsverhältnissen unter entsprechender Angabe der Beträge, ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden Rahmen- sowie Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 3.051, Avalrahmen in Höhe von TEUR 1.380 sowie noch nicht in Anspruch genommene Darlehen mit einem Kreditinstituten in Höhe von TEUR 645 gewährt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil (TEUR 3) und aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse (TEUR 6) enthalten. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 182), aus Erstattung Energiesteuer (TEUR 8) und aus Erträgen aus der Auflösung des Zuschusses zu Leasingraten (TEUR 11). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Zuführung zu Wertberichtigung auf Forderungen (TEUR 21), aus Anlagenbuchwertabgangsverlusten (TEUR 1) sowie Aufwendungen für Versicherung (TEUR 15). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Passiva in Höhe von EUR 800,00 enthalten. Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von TEUR 750 beinhaltet Anlagenabgangsgewinne aus dem Verkauf von Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie aus dem Verkauf einer Beteiligung im Geschäftsjahr 2011. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Bei dem periodenfremden Steueraufwand handelt es sich um Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus der Abgrenzung des Steuerrisikos aus Betriebsprüfung (TEUR 100). 5. Sonstige AngabenGeschäftsführung und Vertretung
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft wird von zwei Geschäftsführern oder von einem Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Prokura
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz der Gesellschaft im Sinne des § 285 Abs. 11 HGB mit einem Buchwert in Höhe von EUR 500.000,00 wurde am 02.08.2011 für insgesamt 1.250.000,00 an die Schäflein AG verkauft und abgetreten. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.100.233,12 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn aus dem Vorjahr in Höhe von insgesamt EUR 1.107.031,30 wurde entsprechend dem Gesellschafterbeschluss in Höhe von EUR 700.000,00 im Geschäftsjahr ausgeschüttet und in Höhe von EUR 407.031,30 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Röthlein, 24. März 2012 Schäflein Logistics GmbH gez. Achim Schäflein gez. Bernd Schäflein Entwicklung des Anlagevermögens 2011Schäflein Logistics GmbH, Am Etzberg 1, 97520 Röthlein
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011Schäflein Logistics GmbH, Am Etzberg 1, 97520 RöthleinA. LAGE UND GESCHÄFTSVERLAUFNachdem sich die deutsche Wirtschaft in 2010 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 3,6 % von der weltweiten Wirtscharts- und Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 erholt hatte, haben im Jahresverlauf 2011 verschiedene Unsicherheiten an den internationalen Märkten zu einer Verlangsamung des wirtschaftlichen Aufschwungs geführt. Das stabile Wachstum 2010 beruhte u. a. auf innovativen Unternehmern, mit fachlich sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern, einer guten Infrastruktur und intelligenter Logistik. Obwohl die deutsche Konjunktur auch sehr gut in das Jahr 2011 gestartet ist, hat sie ab dem zweiten Quartal an Schwung verloren. Verantwortlich für das abgeschwächte Wachstum war u. a. der Stillstand der japanischen Wirtschaft nach dem Tsunami und der Atomkatastrophe im März 2011 und den damit verbundenen Lieferengpässen sowie die Verschuldungskrise einiger europäischer Staaten. So beläuft sich das Wirtschaftswachstum für 2011 auf ca. 3,0 %. Für das Jahr 2012 wird weiterhin mit einem spürbar abgeschwächten Aufschwung und einer Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes von 0,9 % gerechnet. Der konjunkturelle Aufwärtstrend in allen Wirtschaftsbereichen hielt auch in 2011 an. Während in der Gesellschaft am Standort Röthlein das Umsatzwachstum im Wesentlichen durch Mengensteigerungen der bestehenden Kunden erzielt wurde, konnten am Standort in Nordrhein-Westfalen zwei neue Großkunden hinzugewonnen werden. Das höhere Volumen bei nahezu gleichbleibender Vertriebs- und Verwaltungsstruktur führte zu einem Anstieg der Ergebnismargen in allen Bereichen. Das Rohergebnis, unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge konnte um TEUR 2.319 auf TEUR 15.125 gesteigert werden. Der Personalaufwand ist durch die Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 55 auf 219 Mitarbeiter sowie einer Tariferhöhung um TEUR 1.010 auf TEUR 5.558 gestiegen. Der Jahresüberschuss weist im Geschäftsjahr einen Wert von TEUR 2.100 (Vorjahr TEUR 1.107) auf. Der Anstieg der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus der mengenmäßigen Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden sowie Neukunden. Die Veränderung der Materialeinsatz- bzw. Rohertragsquote von 52,7 % auf 55,2 % beruht hauptsächlich auf den Ausbau von lohnintensiven Geschäftsbereichen, die teilweise im Geschäftsjahr verstärkt über Leiharbeiter abgewickelt wurden. Zusätzlich hat sich der Anteil der fremdleistungsintensiven Kunden im Geschäftsjahr erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 56,5 % (Vorjahr 55,9 %). Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 1.072 auf TEUR 3.148 erhöht. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 1.317 auf TEUR 5.801 erhöht. Die Bilanzsumme stieg um TEUR 2.389 auf TEUR 8.964. Die Erhöhung des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus vorgenommenen Investitionen in Höhe von TEUR 1.924. Gegenläufig haben sich die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 328 sowie die Abgänge in Höhe von TEUR 524 entwickelt. Die Erhöhung des Umlaufvermögens beruht hauptsächlich auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +905) sowie der liquiden Mittel (TEUR +272). Gegenläufig hierzu haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR -4) entwickelt. Die Steuerrückstellungen sind um TEUR 227 auf TEUR 363 gestiegen. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um TEUR 242 auf TEUR 404 beruht im Wesentlichen auf der Verringerung der Rückstellungen für Überstunden sowie für weitere ungewisse Verbindlichkeiten. Gegenläufig hierzu haben sich die Rückstellungen für Tantieme, Boni, Urlaub sowie Berufsgenossenschaft ausgewirkt. Der Cashflow beläuft sich auf TEUR 2.418 (Vorjahr TEUR 1.439). Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Der Finanzmittelbestand hat sich um TEUR 272 auf TEUR 2.688 entwickelt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr 2011 vollständig zurückgeführt Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 614 getätigt. Die Schäflein AG hat ab dem Jahr 2009 alle notwendigen Zentral- und Leitungsfunktionen für die Gesellschaft vollständig übernommen B. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGAm Standort Nordrhein-Westfalen wurde die Einführung des Lean Managements abgeschlossen. Für die erfolgreiche Umsetzung wurde die Schäflein Logistics von iniziierenden Großkunden als Benchmarkunternehmen aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2011 wurde begonnen, die Methoden dieses Verfahrens zur Verbesserung der Geschäftsabläufe auf die übrigen Standorte auszuweiten. Ebenfalls am Standort Nordrhein-Westfalen wurde die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut aufgenommen. Schwerpunkt des gemeinsamen Projektes ist die Entwicklung von dynamischen Kommissionierstrategien. Bei den Behälterreinigungsaktivitäten standen ökologische Aspekte im Fokus. Es wurden Projekte gestartet, welche auf die Energieeinsparung und auf die Reduktion des Verbrauchs von Frischwasser abzielten. Um Mitarbeiter länger im Arbeitsleben halten zu können, hat die Gesellschaft die Ausarbeitung von Konzepten zu einem ergonomischeren Arbeitsplatz eingeleitet. C. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNGEN/WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNGFür das laufende Geschäftsjahr 2012 rechnet die Gesellschaft auf vergleichbarer Basis mit stabilen Umsätzen. Die unterschiedlichen Erwartungen des Umsatzes an den einzelnen Standorten werden sich ausgleichen. Einen Rückgang des absoluten Umsatzes wird es durch die Ausgliederung eines kompletten Geschäftszweiges in eine neue Gesellschaft geben. Das Ergebnis wird bei sich nicht veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen das Vorjahresergebnis erreichen. Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir bei einem Übergreifen der Finanzkrise einiger europäischer Länder auf die Realwirtschaft in geringeren Geschäftsaktivitäten unserer bestehenden Kunden. Um den Gefahren einer schlechteren Auslastung entgegenzuwirken, variabilisiert die Gesellschaft bereits jetzt Fixkosten im Personal- und Geschäftsausstattungsbereich. Im Bereich der Lagerflächen verfolgt die Gesellschaft weiterhin eine Strategie aus eigenen und angemieteten Logistikflächen, um flexibel auf schwankende Marktsituationen reagieren zu können. Im Personalbereich konkurriert das Unternehmen zunehmend mit den regionalen Industrieunternehmen um qualifizierte Arbeitskräfte, welche ein höheres Gehaltsgefüge aufweisen können. Um den Personalbedarf zu decken, setzt die Gesellschaft weiterhin auf ein umfassendes Ausbildungssystem. Dieses ermöglicht es der Gesellschaft, die Auszubildenden nach Abschluss im innerbetrieblichen Bereich optimal einzusetzen. Ebenfalls wird durch die Gestaltung attraktiver Arbeitsplätze der Mitarbeiterfluktuation in Industrieunternehmen entgegengewirkt. Chancen sieht die Gesellschaft in der Ausweitung des Geschäftes durch den weiterhin anhaltenden Trend von Outsourcingaktivitäten im Bereich von Logistikdienstleistungen. Mit der Positionierung als Premium-Logistikdienstleister sieht sich die Gesellschaft gerüstet, auch in den kommenden Jahren deutliche Wachstumsquoten zu erzielen. Durch die Struktur von Kunden mit sehr guten Bonitäten sieht die Gesellschaft das Risiko von Forderungsausfällen als gering. Bei einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage besteht die Gefahr, dass die Bonitäten sich verschlechtern. Um dem Risiko von Forderungsausfällen vorzubeugen, sichert die Gesellschaft seine ausstehenden Forderungen durch eine Kreditversicherung ab. Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. D. NACHTRAGSBERICHTVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. E. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern, nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Röthlein, 24. März 2012 Schäflein Logistics GmbH gez. Achim Schäflein gez. Bernd Schäflein Feststellungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2011Schäflein Logistics GmbH, Am Etzberg 1, 97520 RöthleinDer Jahresabschluss wurde am 24. März 2012 festgestellt. |
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