Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 103340
Eingetragen
22.8.2006
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenFondsmanagementManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Eintragung betreffend den Gegenstand ist von Amts wegen berichtigt und wird wie folgt berichtigt eingetragen: Die betriebswirtschaftliche Betreuung, Beratung und Unterstützung des Management in Unternehmen und von Personal in Führungsebenen von Unternehmen und allen mit den Gesellschaftszwecken in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Ferner: Die gem. § 32 Kreditwesengesetz erlaubnispflichtige Erbringung von Finanzdienstleistungen, insbesondere die Beratung für Fondsmandate, Vermögensverwalter und Banken, ebenso wie die Erstellung von Finanzmarktinformationen.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Diercks
seit 22.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gärtnerstr. 28, 22880 Wedel
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fonds Advisory FA GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2015

der Fonds Advisory FA GmbH, Berlin

AKTIVA

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
1. Barreserve      
Kassenbestand   100,00 100,00
2. Forderungen an Kreditinstitute      
täglich fällig   191.509,63 30.676,06
3. Forderungen an Kunden   121.038,30 101.594,00
- darunter: an Finanzdienstleistungsinstitute EUR 111.666,26 (EUR 92.405,64)      
4. Sachanlagen   5.864,00 6.499,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände   95.198,22 111.634,92
6. Rechnungsabgrenzungsposten   1.530,35 627,00
    415.240,50 251.130,98

PASSIVA

     
    31.12.2015 31.12.2014
  EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten   106.781,81 58.644,89
2. Rückstellungen      
a) Steuerrückstellungen 31.034,94   6.577,27
b) Andere Rückstellungen 55.100,00   42.950,00
    86.134,94 49.527,27
3. Eigenkapital      
a) Gezeichnetes Kapital   25.000,00 25.000,00
b) Gewinnrücklagen      
andere Gewinnrücklagen   116.085,88 116.085,88
c) Bilanzgewinn   81.237,87 1.872,94
    415.240,50 251.130,98

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015

der Fonds Advisory FA GmbH, Berlin

2015 2014
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus Kredit - und Geldmarktgeschäften   2.210,29 2.269,70
2. Zinsaufwendungen   -1.089,59 -2.983,83
    1.120,70 -714,13
3. Provisionserträge   892.964,56 688.508,65
4. Sonstige betriebliche Erträge   8.212,01 5.122,70
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) Personalaufwand      
aa) Löhne und Gehälter -358.147,76   -343.777,14
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -28.078,06   -22.695,66
    -386.225,82 -366.472,80
- darunter: für Altersversorgung EUR -1.116,00 (EUR 0,00)      
b) Andere Verwaltungsaufwendungen   -265.325,87 -202.257,68
    -651.551,69 -568.730,48
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen   -4.375,15 -9.569,04
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -3.038,76 -3.051,53
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   243.331,67 111.566,17
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -73.971,76   -25.643,58
10. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 7 ausgewiesen 5,02   -5.836,85
    -73.966,74 -31.480,43
11. Jahresüberschuss   169.364,93 80.085,74
12. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr   1.872,94 -53.212,80
13. Vorabausschüttung   -90.000,00 -25.000,00
14. Bilanzgewinn   81.237,87 1.872,94

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Fonds Advisory FA GmbH hat als Finanzdienstleister nach § 32 Abs. 1 KWG entsprechend § 340a Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 340 Abs. 4 HGB die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zu beachten.

Auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 werden neben den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes die Rechnungslegungsvorschriften des Kreditwesengesetzes (KWG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienst-leistungsinstitute (RechKredV) angewandt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die flüssigen Mittel, die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bzw. mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Sobald die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen, wird maximal bis zu den Anschaffungskosten zugeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei Zugängen von abnutzbaren beweglichen Vermögenswerten wird die Abschreibung pro rata temporis ermittelt.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit bei Anschaffungskosten bis EUR 60,00 in den Aufwand gebucht werden.

Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Bei der Bildung der anderen Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Bei der passivierten Rückstellung für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde von einer Berücksichtigung künftiger Preissteigerungen und einer Abzinsung der Verpflichtung wegen Unwesentlichkeit abgesehen.

Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen unter Berücksichtigung von in den nächsten fünf Jahren zu erwartenden nutzbaren steuerlichen Verlustvorträgen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung kein Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Formblatt 3 der RechKredV in Staffelform aufgestellt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Bei den in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen an Kunden handelt es sich ausschließlich um Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu drei Monaten.

Nachrangige Vermögensgegenstände bestehen nicht.

Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
1.1.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.619,98 0,00 3.619,98 0,00
  3.619,98 0,00 3.619,98 0,00
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.008,62 3.740,15 3.134,05 56.614,72
  59.628,60 3.740,15 6.754,03 56.614,72
Abschreibungen
1.1.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.619,98 0,00 3.619,98 0,00
  3.619,98 0,00 3.619,98 0,00
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.509,62 4.375,15 3.134,05 50.750,72
  53.129,60 4.375,15 6.754,03 50.750,72
Buchwerte
31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
  0,00 0,00
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.864,00 6.499,00
  5.864,00 6.499,00

In den Vermögensgegenständen und Forderungen sowie den Verbindlichkeiten sind keine Fremdwährungsposten enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen an Gesellschafter aus laufenden Verrechnungen in Höhe von EUR 38.334,38 (Vorjahr EUR 20.125,40), Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 35.396,64 (Vorjahr EUR 45.574,97), Kautionen in Höhe von EUR 11.850,00 (Vorjahr EUR 11.850,00) und Forderungen zur Gewerbesteuer in Höhe von EUR 5.235,00 (Vorjahr EUR 5.235,00) sowie im Folgejahr abziehbare Vorsteuer in Höhe von EUR 2.788,81 (Vorjahr EUR 319,93).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen u. a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 62.272,37 (Vorjahr EUR 33.560,69), Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus noch abzuführender Kapitalertragsteuer in Höhe von EUR 23.737,50 (Vorjahr EUR 12.325,50), Lohn- und Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag in Höhe von EUR 9.396,44 (Vorjahr EUR 9.023,95) sowie Umsatzsteuer in Höhe von EUR 7.382,68 (Vorjahr EUR 0,00).

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nicht durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert. Sie haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresabschluss- und Prüfungskosten (EUR 21.850,00) sowie Rückstellungen für Tantiemen (EUR 17.500,00) und Rückstellungen für ausstehende Belastungen (EUR 14.750,00).

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Provisionserträge wurden überwiegend durch die Erbringung von Leistungen im Zusammenhang mit allgemeinen und speziellen Beratungsleistungen, Beratungsleistungen für institutionelle Spezialfondsmandate sowie aus Beratungsverträgen mit Kapitalanlagegesellschaften erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge für die private Kfz-Nutzung in Höhe von EUR 4.147,32 (Vorjahr EUR 4.147,32) und einen Ertrag für die Berechnung einer Motivnutzung in Höhe von EUR 4.000,00 (Vorjahr EUR 0,00).

In den sonstigen Steuern sind periodenfremde Erträge aus Umsatzsteuer in Höhe von EUR 273,02 (Vorjahr Aufwand EUR 5.836,85) enthalten.

Das von dem Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 16 und schlüsselt sich auf in das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 15 und andere Bestätigungsleistungen TEUR 1.

4. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2015 neben dem Geschäftsführer im Durchschnitt eine Vollzeitkraft und fünf Teilzeitkräfte.

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr und ist bis heute der Anlage- und Fondsberater (=ausgeübter Beruf) Stefan Diercks.

 

Berlin, 20. Mai 2016

Stefan Diercks, Geschäftsführer

Lagebericht zum 31.12.2015

Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes

Das Geschäftsjahr 2015 begann an den europäischen Aktienmärkten mit einem Kursfeuerwerk welches beim Deutschen Aktienindex zu Kurssteigerungen von bis zu +22% führte und bis zum April 2015 anhielt. Danach wurde, auch anhand diverser Unternehmensdaten, deutlich, dass diese Kursbewegungen einer Übertreibungsphase an den Aktienmärkten geschuldet waren. Für den Rest des Jahres waren danach fast durchgängig rückläufige Notierungen zu verzeichnen. Am Ende des Jahres blieb noch ein Kursgewinn im Eurostoxx50 Kursindex von +4,50% übrig. Auf der anderen Seite wurde aufgrund der immer noch vorhandenen Sorgen bezüglich der europäischen Konjunktur und der nach wie vor spürbaren Auswirkungen der Wirtschaftskrise in den südeuropäischen Ländern seitens der EZB kontinuierlich an der Zinsschraube gedreht. Durch massive Aufkaufprogramme, die eine Vielzahl von Anleihen betrafen, wurden die Zinsen im Kurz- aber auch Langfristbereich auf noch nicht dagewesene Zinstiefststände geführt. Dieses Bild setzte sich bis zum Ende des Jahres 2015 fort. Da sich aufgrund der Aktienhausse inzwischen wieder eine Vielzahl von Marktteilnehmern mit Aktienengagements auseinandergesetzt hatten und selbst diejenigen Akteure, die lange an der Seitenlinie standen, seit Anfang des Jahres 2015 sukzessive in den Markt eingestiegen sind, kam es aufgrund der deutlichen Kursrückgänge im Laufe des Jahres zu einer erhöhten Nachfrage nach Absicherungsmöglichkeiten. Grundsätzlich sahen wir die Tendenz einer steigenden Nachfrage nach Produkten, mit denen Aktienengagements mit Hilfe von Sicherungsstrategien begleitet werden. Wir konnten im Jahr 2015 die bisher höchste Anzahl an Präsentationsanfragen verzeichnen seit Gründung der Firma im Jahr 2006. Besonders gefragt waren europäische Aktienstrategien mit Wertsicherungscharakter, was der Angebotspalette der Fonds Advisory FA GmbH entgegen kam.

Weiterhin weisen aber noch viele Institutionen aus dem Banken- und speziell Versicherungssektor eine noch unterdurchschnittliche Aktienquote auf, was für die Zukunft darauf schließen lässt, dass es noch erhebliches Potential bei den von der Fonds Advisory FA GmbH angebotenen Produkten gibt. Inzwischen haben wir eine bemerkenswerte Expertise auf diesem Gebiet erreicht, die in Kombination unserer nicht duplizierbaren, seit 2004 gepflegten Datenbank ein Alleinstellungsmerkmal am deutschen Markt für Finanzdienstleistungen aufweist. Der Alleinstellungscharakter vieler unserer Produkte wird dabei zunehmend bei den Anlegern bemerkt. Wir befinden uns auch weiterhin in einem günstigen Umfeld für risikokontrollierte Aktienstrategien.

Unternehmen und Strategie

Der Schwerpunkt der geschäftlichen Tätigkeit der Fonds Advisory FA GmbH lag auch 2015 weiterhin auf dem Gebiet der Beratung der Aktienengagements von Banken, Vermögensverwaltern und Pensionskassen. Diese Ausrichtung soll auch zukünftig beibehalten und speziell der Bereich Betreuung von Versicherungen und Pensionskassen soll ausgebaut werden.

Aktienbestände dauerhaft oder temporär mit Sicherungsinstrumenten zu unterlegen, ist eine wichtige Grundvoraussetzung vieler Kunden der Fonds Advisory FA GmbH und häufig die einzige Möglichkeiten unter der sich diese Anleger in Aktienmärkten bewegen können. Diese Strategie wird umso wichtiger, je weniger Risikokapital für ein derartiges Engagement zur Verfügung gestellt werden kann. Über die Ansätze der Fonds Advisory FA GmbH haben diese Anleger daher die Möglichkeit, einen gesicherten Einstieg in den Aktienmarkt zu finden unter Einsatz von geringerem Risikokapital als es nötig wäre bei einem ungesicherten Aktien-Engagements.

Da zudem die aufsichtsrechtlichen Bestrebungen weiterhin darauf ausgerichtet sind die Marktteilnehmer zu börsennotierten Engagements zu bewegen (Stichwort "zentraler Kontrahent"), ist die Fonds Advisory FA GmbH nach unserer Auffassung auch auf diesem Gebiet gut aufgestellt, da seit Gründung der Firma unsere Risiko reduzierende Strategien ausschließlich mit Finanzprodukten entwickelt wurden die an europäischen Börsen gelistet sind. Auch zukünftig sehen wir ein weiter steigendes Interesse an Aktien-Engagements aufgrund der vermutlich noch lange anhaltenden Zinspolitik der EZB, die das Zinsniveau weiterhin niedrig halten wird.

Für die Beratung stehen der Fonds Advisory Fonds Advisory FA GmbH verschiedene Asset Management Strategien zur Verfügung, die sie in den zurückliegenden Jahren selbst entwickelt hat und diese zukünftig noch erweitern wird. So befinden wir uns aktuell in verschiedenen Testphasen. Neben den Bausteinen PS-Strategie (Performance Sicherungs-Strategie) und daraus abgeleitet DS- Strategie (Dynamische Absicherungs-Strategie), die ein äußerst risikoarmes Aktienmanagement darstellen, werden zukünftig auch offensivere Varianten zur Verfügung stehen. Speziell für Anleger deren Ausrichtung mehr auf eine Benchmark gerichtet und weniger durch das Risikokapital gesteuert ist. Auch sehen wir zunehmend einen Vorteil unserer Strategien gegenüber einer Vielzahl von Konkurrenten, weil unsere Absicherungsstrategien für Aktienbestände seit je her logisch nachvollziehbar sind, ausschließlich auf Basis börsennotierter Finanzinstrumente statt finden und sehr individuell auf die Bedürfnisse eines jeden Anlegers eingestellt werden können. Sollte es zukünftig zu Turbulenzen an den Aktienmärkten kommen, werden diese individuellen Sicherungsstrategien der Fonds Advisory FA GmbH einer zunehmenden Wertschätzung bei den Anlegern erfahren.

Mit Ende des Jahres 2015 wurde ein neues Fondsmandate finalisiert, das bereits im ersten Quartal des Jahres 2016 ertragswirksam wird. Es wurden zudem weitere Schritte unternommen die Managementstrategie zu erweitern durch Einbeziehung von Anleihen und Devisenbeständen. Die Ergebnisse der Testläufe sind vielversprechend. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass sich in den nächsten Jahren die Kundenbasis nicht nur erhöhen, sondern auch verbreitern wird, was die zu betreuende Portfolio-Struktur betrifft.

Dabei ist es wichtig, die Vertriebsbemühungen weiter zu verstärken. Dies soll gelingen unter Mithilfe diverser Kooperationspartner, wie auch durch einen Aufbau des Personals im Jahr 2016.

Der Ausbau des in Eigenregie entwickelten Reportingsystems FMS2, mit dessen Hilfe Prüfungen auf Basis der Anlagerichtlinien entsprechender Fonds, Risikosimulationen, Best Case und Worst Case Szenarien und Berechnungen von Alternativportfolios vorgenommen werden können, hat sich als großer Durchbruch erwiesen, was die Handlungsmöglichkeiten der Fonds Advisory FA GmbH betrifft. Auszüge aus dem FMS2 System werden zunehmend von Kundenseite nachgefragt. Inzwischen sind diese Ausarbeitungen teilweise präziser und zeitnaher als die seitens diverser Kapitalverwaltungsgesellschaften zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Im Jahresdurchschnitt kam es zu einer leichten Erhöhung des betreuten Fondsvolumens.

Geschäftliche Entwicklung

Ertrags- und Vermögenslage

Die Ertragslage ist in 2015 im Wesentlichen durch den Provisionsüberschuss in Höhe von 893 TEUR (Vorjahr 689 TEUR) bestimmt. Die gegenüber dem letzten Jahr deutlich höheren Provisionserträge sind bedingt durch den Ausbau bestehender Geschäftsbeziehungen.

Die Zinserträge haben aufgrund der weiterhin niedrigen Geldmarktzinsen mit 2 TEUR (Vorjahr 2 TEUR) nur unbedeutend zum Ergebnis beigetragen.

Die Verwaltungsaufwendungen betrugen 652 TEUR (Vorjahr 569 TEUR). Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahreswert resultiert vorrangig aus erhöhten Fremdleistungskosten und Prüfungskosten.

Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 36 auf TEUR 86. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert zum einen aus der Bildung von höheren Steuerrückstellungen. Zum anderen sind die anderen Rückstellungen insbesondere wegen der Bildung einer Rückstellung für noch ausstehende Rechnungen für in 2015 bezogene Leistungen und durch im Jahr 2016 zu zahlende gewinnabhängige Tantiemen angestiegen.

Auf der Aktivseite haben sich auf Grund der positiven Entwicklung die liquiden Mittel (Position Forderungen an Kreditinstitute) um TEUR 161 auf 192 TEUR deutlich erhöht Die liquiden Mittel reichen aus kurzfristige Verbindlichkeiten vollständig zu decken.

Bezüglich der Sachanlagen ist es zu keiner nennenswerten Veränderung gekommen.

Die Bilanzsumme beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 415 TEUR (Vorjahr 251 TEUR). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 222 TEUR (Vorjahr 143 TEUR). Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken und liegt bei 53 % (Vorjahr 56 %).

Finanzlage

Ziel der Unternehmenssteuerung ist es, mit den vorhandenen liquiden Mitteln den Finanzierungsbedarf der laufenden Geschäftstätigkeiten nicht nur zu decken, sondern einen Überschuss zu erwirtschaften, um die Finanzkraft des Unternehmens zunehmend zu stärken. Aufgrund der bisherigen Unternehmenspolitik, Teile der Bilanzgewinne nicht auszuschütten, ist das Unternehmen mit ausreichend liquiden Mittel ausgestattet, sodass eine Inanspruchnahme von Kreditlinien bisher nicht erforderlich ist. Die bereits vollzogene Teilausschüttung des Jahresüberschusses 2015 ist angesichts der vorhandenen Liquiditätsausstattung sowie der neuen Ertragsquellen gut verkraftbar.

Die Anlage der liquiden Mittel erfolgte ausschließlich am Geldmarkt in Form von im Wesentlichen kurzfristigen Termingeldern. Es kam im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt zu Liquiditätsengpässen, da grundsätzlich die Fälligkeitsstruktur von etwaigen Termingeldern den Zahlungsverpflichtungen entsprechend angepasst wird.

Die Anlage der liquiden Mittel erfolgte 2015 ausschließlich im Rahmen der Kontoführung.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist als ausreichend zu beurteilen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2015, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens haben, sind nicht eingetreten.

Risikobericht

Den Umgang mit Risiken hat die Gesellschaft in einer Arbeitsanweisung geregelt. Voraussetzung für die adäquate Messung/Analyse und Steuerung der Risiken ist ihre umfassende und lückenlose Identifikation. Die Gesellschaft hat die Risiken im Rahmen einer Risikoinventur erfasst. Grundlage für die Identifikation und Aufnahme der Risiken ist eine Risikolandkarte, in der die zutreffenden Risiken der Gesellschaft aufgeführt sind.

Das Risikomanagement beinhaltet grundsätzlich alle Maßnahmen mit der Zielsetzung einer wertsteigernden Gestaltung der Risikopositionen und der Sicherung des Fortbestandes der Gesellschaft. Das Risiko-Controlling umfasst die Identifizierung, Analyse, Limitierung und Überwachung sowie die Berichterstattung der Risiken. Das Risikomanagement des Unternehmens ist der Geschäftsleitung unterstellt.

Die Risikostrategie und die Risikotragfähigkeit werden im Rahmen der Planung fortgeschrieben. Die Geschäftsstrategie schreibt den Grundsatz des risikoaversen Handelns vor; umfangreiche Risikopositionen soll die Gesellschaft danach nicht eingehen. Die Risikotragfähigkeit stellt auf das ökonomische Kapital ab und bezieht das Risikokapital in die Berechnung mit ein. Das Risikodeckungspotential entspricht zum Bilanzstichtag dem bilanziellen Eigenkapital von 222 TEUR.

Entsprechend der konzerneinheitlichen Darstellung werden die Risiken in Geschäftsrisiken, operationelle Risiken, Adressenausfallrisiken und Marktpreisrisiken unterteilt.

Die Geschäftsrisiken betreffen die Liquiditätsrisiken, Absatz-/Umsatzrisiken und Kostenrisiken.

Der Liquiditätsüberschuss der Gesellschaft wird dabei im Rahmen der Ergebnisplanung unter Berücksichtigung des zeitlichen Umsatzzuflusses festgestellt und bei der täglichen Kontendisposition durch das Rechnungswesen überwacht. Der Bestand an liquiden Mitteln aus dem Stammkapital, den vorgetragenen, nicht ausgeschütteten Bilanzgewinnen der Vorjahre und den Vergütungen durch Kooperations- und Beratungsverträge stellte die Liquidität der Gesellschaft im vergangenen Geschäftsjahr ausreichend sicher.

Absatz- und Umsatzrisiken stellen für die Gesellschaft bedeutende Risiken dar und werden im Planungsprozess berücksichtigt. Die Gewinnung weiterer Beratungsmandate und damit die Verbreiterung der Ertragsbasis sowie die Verringerung von Abhängigkeiten sind als bedeutende Risiken erkannt und mit entsprechenden Gegenmaßnahmen belegt worden. Das Personal wurde verstärkt sowie eine Verbreiterung der Ertragsbasis durch neue Beratungsangebote in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wurde angegangen.

Die im Abschnitt Ausblick angesprochenen Risiken bei länger anhaltender Niedrigzinsphase sind der Geschäftsleitung bewusst. Der Kundenstamm der Fonds Advisory FA GmbH wird als stabil einschätzt, so dass ausreichend Zeit vorhanden ist mit neuen Geschäftsmodifikationen und einer diversifizierten Produktpalette den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen.

Die Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken) bestehen in Form von Einlagen bei Kreditinstituten sowie Forderungen gegenüber Kapitalverwaltungsgesellschaften, Kooperationspartnern und gegenüber einem Gesellschafter.. Das Adressenausfallrisiko wird angesichts der Zusammensetzung der Forderungen als gering beurteilt.

Länderrisiken bestehen nicht.

Unter den Marktpreisrisiken werden das Zinsänderungs-, Aktienkurs- und Währungsrisiko zusammengefasst. Marktpreisrisiken ist die Gesellschaft nicht eingegangen, da auf Termingeldanlagen verzichtet wurde. Aktienkurs-und Währungsrisiken wurden in 2015 nicht eingegangen.

Operationelle Risiken sind im Rahmen einer Risikoinventur aufgenommen. Die operationellen Risiken sind über eine Selbsteinschätzung erfasst und entsprechend bewertet worden. Die Selbsteinschätzung erfolgte anhand der Beantwortung von spezifischen Fragen mit entsprechenden Rating- und Relevanzeinschätzungen. Der Themenblock Technik wurde abermals als äußerst relevant eingeschätzt. Es erfolgte im Jahr 2015 eine abermalige Aufstockung der Ressourcen im Bereich von Sicherungsleistung und Serverleistung. Auch der Bereich Personal wurde weiter als relevant eingeschätzt. Aufstockungen des Personals erfolgten in 2015 in Form von Arbeitszeitausweitungen bei Halbtagskräften sowie durch die Einstellung eines Mitarbeiters. Nennenswerte Schadenseintritte wurden in 2015 nicht identifiziert.

Ausblick

Auf Sicht der nächsten Jahre sieht die Geschäftsleitung auf der einen Seite erhebliche Chancen, was die Zunahme der betreuten Mandate betrifft. Auch die Diversifikation in andere zu betreuende Asset-Klassen wird seinen Beitrag dazu leisten. Auf der anderen Seite sehen wir Risiken vor allem im Bereich der Handlungsfähigkeit der Marktteilnehmer in Hinblick auf das zur Verfügung stehende Risikokapital. Die Zinspolitik der EZB, sollte diese für Jahre noch Bestand haben, wird sämtlichen Kapitalsammelstellen voraussichtlich in erhebliche Schwierigkeiten bringen, da eine benötige Rendite p.a. von Banken, Pensionskassen und Versicherungen durch Anlage in festverzinslichen Wertpapieren nicht mehr erwirtschaftet werden kann. Dieser Umstand zwingt viele Anleger zwar in risikoreichere Asset-Klassen wie Aktien und erhöht die Nachfrage nach Absicherungsstrategien in dieser Asset-Klasse, was eine Nachfrage nach Produkten der Fonds Advisory FA GmbH nach sich ziehen wird. Es ist aber aus Sicht der Geschäftsleitung ein Szenario vorstellbar, in dem sich bei Anlegern am Kapitalmarkt die Eigenkapitalquote so weit verschlechtert, dass selbst eine wertgesicherte Anlage, wie sie von der Fonds Advisory FA GmbH angeboten wird, nicht mehr durchführbar ist. Eine grundsätzliche Anpassung der Geschäftsmodelle bei der Kundschaft, wie auch in der Fonds Advisory FA GmbH selbst, wären die Folge.

Die Fonds Advisory FA GmbH sieht sich grundsätzlich auf dem richtigen Weg und das Alleinstellungsmerkmal bei einigen Strategien ist inzwischen auch bei einer Vielzahl von Anlegern bemerkt worden. Dennoch könnte es auf lange Sicht zum Problem werden, wenn Marktteilnehmer aufgrund eines schrumpfenden Risikokapitals immer weniger in die Lage versetzt sind Aktienportfolios zu führen. Dies hätte eventuell zur Folge, dass es zukünftig zu einer Vielzahl von Unternehmenszusammenschlüssen kommen könnte. Für diesen Fall ist es für die Fonds Advisory FA GmbH strategisch wichtig, durch eine herausragende Palette an individuellen Anlagestrategien zu überzeugen um sich auch gegen deutlich größere Anbieter behaupten zu können. Absicherungsstrategien für Aktienbestände erfolgen bei den Konzepten der Fonds Advisory Fonds Advisory FA GmbH seit je her ausschließlich auf Basis börsennotierter Finanzinstrumente. Sollte es zukünftig zu Turbulenzen an den Aktienmärkten kommen, so erwartet die Geschäftsleitung, dass durch die Sicherungsstrategien der Fonds Advisory FA GmbH auf Sicht der kommenden Jahre eine spürbare Mandatsaufstockung stattfinden wird. Bei ruhigem Marktverlauf in den nächsten Jahren werden wertgesicherte Anlagestrategien dennoch weiterhin im Fokus der meisten Anleger stehen. Auch in diesen Fall sollte sich das Beratungsgeschäft moderat ausweiten lassen.

Eine weitere Diversifikation des Geschäftes der Fonds Advisory FA GmbH sehen wir in der Weiterentwicklung und der Vermarktung des hausinternen FMS2 Systems. Bereits nach dessen Fertigstellung hat es einen herausragenden Platz eingenommen bei der Beratung und Betreuung diverser Fondsmandate. Eine Vielzahl von Analysen werden seitens der Kundschaft bereits heute regelmäßig nachgefragt.

Da dieses System sehr vielseitig verwendbar ist, sehen wir gute Möglichkeiten es einer Vielzahl von Finanzdienstleistungsunternehmen als Hilfstool bei deren Prüfungs- und Managementaufgaben von Wertpapierportfolios als Client Version zur Verfügung zu stellen. Ein vergleichbares System existiert unseres Wissens aktuell nicht am deutschen Markt. Eine Erweiterung unserer Angebotspalette durch FMS2 würde zur Ertragsdiversifikation beitragen.

Die Geschäftsleitung schätzt die zukünftige Entwicklung des Unternehmens als positiv ein. Es bedarf aber weiterhin besonderer Anstrengungen, insbesondere im Hinblick auf die zukünftigen Akquisitionstätigkeiten und der Diversifikation der Dienstleistungspalette.

Aufgrund unseres ausgewogenen und risikoorientierten Beratungskonzepts und den geplanten Vertriebstätigkeiten wird für das Jahr 2016 von einem ähnlich guten Jahresergebnis ausgegangen, wie es in 2015 der Fall war.

 

Berlin, 18. Oktober 2016

Fonds Advisory FA GmbH

Der Geschäftsführer

Stefan Diercks, Diplom Kaufmann

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fonds Advisory FA GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis 31.12.2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Instituts. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Instituts sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Instituts. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Instituts und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Oldenburg, den 21.12.2016

ECENTIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heinen, Wirtschaftsprüfer

Grotjan, Wirtschaftsprüferin

Anlage zur Offenlegung
der
Fonds Advisory FA GmbH, Berlin

1) Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 22.12.2016 festgestellt.

2) Angaben über die Ergebnisverwendung

In Übereinstimmung mit § 325 Abs. 1 S. 4 HGB werden keine Angaben über die Ergebnisverwendung gemacht.

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