Gargiulo GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
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DIMEX GmbHNehrenJahresabschluss zum 31.12.2006Lagebericht 2006I. Geschäft- und RahmenbedingungenDie Gesellschaft ist auf dem Gebiet der Extrusion tätig. Es werden selbstentwickelte aber auch kundenspezifische Fensterprofile und Wärmedämmstege aus Kunststoff am Produktionsstandort Nehren hergestellt. Der Betrieb wird in gemieteten Räumen in Nehren geführt. Daneben werden auch Nebenraumfenster, spezielle Fensterprofile mit hoher Wärmedämmfähigkeit, die von Tochtergesellschaften in China, Österreich, Tschechien und Polen produziert werden, angeboten. Die in den letzten Geschäftsjahren verstärkten Vertriebsaktivitäten in den osteuropäischen Ländern erfolgen über Vertriebs-Tochtergesellschaften in Polen, Tschechien und Russland sowie über selbständige Vertretungen. Wichtigster Kunde mit einem Umsatzanteil von rund 41% ist die SCHÜCO-Gruppe. Die Entwicklungstätigkeit der Gesellschaft konzentrierte sich in 2006 auf die Weiterentwicklung von Profilen mit hoher Dämmfähigkeit. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie BeteiligungsgesellschaftenGeschäftsverlauf Die Baukonjunktur in Deutschland war im Berichtsjahr 2006 nicht weiter rückläufig. Es wurden etwa 4% mehr Baugenehmigungen als im Jahr 2005 erteilt. Die Höhe der Bauinvestitionen stieg in 2006 erstmals wieder und lag preisbereinigt 3,6% über dem Vorjahresniveau. Die Belebung auf dem Bausektor hat sich jedoch noch nicht wesentlich auf die Nachfragesituation bei der Gesellschaft ausgewirkt. Der Nettoumsatz von DIMEX GmbH betrug im Berichtsjahr EUR 34,5 Mio. Er liegt damit EUR 2,0 Mio. (6,1%) über dem Vorjahreswert. Der Umsatz mit den von der Gesellschaft selbst entwickelten Fensterprofilsystemen ging aufgrund der Produktionsaufnahme in Russland und der direkten Belieferung des russischen Marktes um EUR 0,9 Mio. bzw. 5,6% auf EUR 16,0 Mio. zurück. Der Umsatz mit kundenspezifischen Produkten konnte um EUR 1,9 Mio. bzw. 13,5% gesteigert werden. Der Umsatz mit deutschen Kunden betrug im Berichtsjahr EUR 20,8 Mio. Aufgrund der Akquisition neuer Kunden konnte in Deutschland eine Steigerung des Umsatzes in Höhe von EUR 2,2 Mio. (11,6%) erzielt werden. Der Umsatz mit ausländischen Kunden (einschließlich verbundenen Unternehmen) betrug EUR 13,7 Mio., er reduzierte sich um EUR 0,2 Mio. (1,3%), hervorgerufen durch die Aufnahme der Produktion von DIMEX RUS und die direkte Belieferung der russischen Kunden durch DIMEX RUS. Ertragslage Den Umsatzzuwächsen stehen wie im Vorjahr Preisanstiege für das Rohmaterial gegenüber. Die Erhöhung betrug 6% gegenüber dem Einkaufspreis in 2005. Aufgrund der Wettbewerbssituation konnten auch im Berichtsjahr weder im Inland noch im Ausland die zum Ausgleich des hohen Materialpreises notwendigen Preissteigerungen in vollem Umfang durchgesetzt werden. Einem leicht verbesserten Betriebsergebnis stehen negative neutrale Effekte durch periodenfremde Aufwendungen und Wertberichtigungen auf Außenstände gegenüber. Daneben konnten keine Beteiligungserträge von Tochtergesellschaften vereinnahmt werden. Aus vorgenannten Gründen wird gegenüber dem Vorjahr ein verschlechtertes Jahresergebnis ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr konnten im Personalbereich Einsparungen von 2,1% erzielt werden. Im Jahresdurchschnitt wurden 92 gewerbliche Mitarbeiter, 27 Angestellte und 6 Auszubildende beschäftigt. Die Gesamtzahl betrug 125 Personen gegenüber 130 Beschäftigte im Jahr 2005. Die Kosten für Vertrieb und Verwaltung stiegen im Berichtsjahr um 5,7%, die Fertigungskosten um 0,8%. Vermögens-, Finanzlage und Investitionen Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2006 40,8% (Vorjahr 44,3%). Die Reduzierung resultiert aus der Erhöhung der Bilanzsumme. Die von Bankinstituten zur Finanzierung des Umlaufvermögens in Anspruch genommenen Geldmittel betrugen zum 31.12.2006 EUR 6,7 Mio. Der Vorjahreswert betrug EUR 5,6 Mio. Der Anstieg wurde hauptsächlich durch die Finanzierung der Produktionsgesellschaft in Russland hervorgerufen. Von den Bankschulden sind EUR 1,0 Mio langfristig (Laufzeit bis 2010). Im übrigen liegen Fälligkeiten bis höchstens Juni 2007 vor. Daneben wird die Gesellschaft über Darlehen der Gesellschafter in Höhe von EUR 1,8 Mio EUR finanziert. DIMEX GmbH hat im Berichtsjahr Sachinvestitionen in Höhe von TEUR 539 vorgenommen. Es handelt sich um Werkzeuge für die Verarbeitung von Profilen im Wert von TEUR 148, Versandbehälter für Profile TEUR 166, Extrusionswerkzeuge TEUR 65 sowie Umbau des Werkzeugbaues und von Sanitäreinrichtungen für TEUR 53. Ferner wurden kleinere Produktionshilfsmittel und Geräte im Wert von TEUR 68 angeschafft. 2 Fahrzeuge und ein Stapler wurden nach Ablauf der Leasingverträge übernommen und verschiedene DV-Geräte erworben, zusammen für TEUR 43. Über Leasing wurden in 2006 1 Kraftfahrzeug und 2 Produktionsgeräte für zusammen TEUR 117 neu finanziert. Die gesamten Verpflichtungen aus Miet-, Pacht und Leasingverträgen betrugen zum Bilanzstichtag 31.12.2006 EUR 11,4 Mio (Vorjahr EUR 13,4 Mio). Die Höhe der Sachanlagen beträgt EUR 1,6 Mio. Der Wert entspricht nahezu dem Vorjahreswert. Bedingt durch eine Eigenkapitalzuführung in Höhe von TEUR 250 an DIMEX ACCORD, erhöhte sich der Wert der Finanzanlagen auf EUR 5,3 Mio. Das Vorratsvermögen hatte zum Bilanzstichtag einen Wert von EUR 4,2 Mio. und lag damit TEUR 16 unter dem Vorjahreswert. Die Umlaufgeschwindigkeit der Vorräte hat sich aufgrund des höheren Umsatzes um 5% erhöht. Die Höhe der Forderungen lag mit EUR 7,85 Mio. um EUR 1,51 Mio. über dem Wert des Vorjahres. Wesentliche Gründe sind der Aufbau eines Lagers bei DIMEX RUS und der Anstieg von Lieferungen an große Kunden in Deutschland mit längeren Zahlungszielen. Das gesamte Umlaufvermögen betrug EUR 12,05 Mio. Der Vorjahreswert war EUR 10,66 Mio. Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften DIMEX ACCORD PROFILE GmbH erzielte einen Umsatz in Höhe von EUR 13,4 Mio., der leicht über dem Vorjahreswert liegt. Die sich verschärfende Wettbewerbssituation in Ost- und Südeuropa hat zu einer Senkung des Erlösniveaus geführt. Die Preissteigerungen bei PVC-Material, Stahl- und Aluminiumprodukten konnten nicht an die Kunden weitergegeben werden. Diese hohen Zusatzkosten für das Material mussten vollständig von der Gesellschaft getragen werden. Insgesamt musste in 2006 ein deutlicher Verlust hingenommen werden. Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen wurden in 2006 eingeleitet. Die in China ansässige DIMEX (Taicang) Window Profile Co., Ltd. konnte eine Steigerung der Lieferungen um EUR 2,3 Mio. (+59,4%) verzeichnen. Diese deutliche Erhöhung des Umsatzes wurde sowohl im chinesischen Markt als auch in den Exportmärkten Korea, Japan, Ukraine sowie in anderen asiatischen Ländern erzielt. Das Ergebnis der Gesellschaft liegt deutlich über dem Wert des Vorjahres. Der Markt der Gesellschaft DIMEX profil system s.r.o. in Tschechien war auch im Jahr 2006 sehr schwierig. Der Umsatz betrug EUR 2,6 Mio. Er lag aufgrund der ungünstigen Marktsituation 14% unter dem Wert des Vorjahres. Nachdem ein wichtiger Kunde des Produktbereiches "Kellerfenster" den Liefervertrag zum 31.12.2006 gekündigt hat, wurde beschlossen, im Laufe des Jahres 2007 die Herstellung von Fenstern einem DIMEX-Kunden zu übertragen und die Belieferung der Kunden mit Kunststoffprofilen direkt von DIMEX ACCORD aus durchzuführen. Die Situation der polnischen Gesellschaft DIMEX Polska hat sich in 2006 deutlich verbessert. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 71% gesteigert werden. Um dauerhaft eine angemessene Auslastung der Organisation zu erreichen, wurden in der zweiten Jahreshälfte 2 Extrusionsmaschinen in Betrieb genommen. Die bei DIMEX Polska hergestellten Nebenprofile werden hauptsächlich an DIMEX GmbH und andere DIMEX-Gesellschaften geliefert. OOO DIMEX RUS wurde am 04.10.2005 als Produktionsgesellschaft am Rande von Moskau, im "Moskauer Gebiet", gegründet. Auf den neuen Extrusionslinien werden Hauptprofile hergestellt, die für den russischen Markt bestimmt sind. Wesentliche Gründe für die Produktion in Russland sind die Vermeidung hoher Transportkosten, Transportzeiten und Zölle sowie die größere Flexibilität bei der Belieferung der Kunden. Bereits im ersten Jahr der Produktion wurde ein Umsatz in Höhe von EUR 3,6 Mio. erreicht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres liegen nicht vor. Risikomanagement und Risikobericht Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der MDB AG integriert. Wesentliches Element ist das monatliche Reporting der gesamten Gruppe im Rahmen eines standardisierten Kennzahlensystems. Den Risiken im Finanzbereich und im technischen Bereich begegnen wir unter anderem durch Maßnahmen wie:
Die Abhängigkeit vom Großkunden SCHÜCO wird durch die Akquisition eigener Kunden weiter verringert. So konnte der Umsatzanteil von über 70% im Jahr 2000 auf nunmehr rund 41% reduziert werden. Prognosebericht Die Geschäftsentwicklung auf dem Geschäftsfeld der Gesellschaft in Deutschland wird im Jahr 2007 von der anziehenden Bautätigkeit positiv beeinflusst werden. Es wird erwartet, dass die Zahl der Baugenehmigungen leicht zunehmen wird. Aufgrund hoher Kapazitäten auf dem Gebiet der Herstellung von Fensterprofilsystemen wird jedoch der starke Wettbewerb anhalten. Umsatzsteigerungen in Deutschland werden nur im Rahmen der Verdrängung anderer Wettbewerber möglich sein. Aufgrund der hohen Energiepreise wird angenommen, dass die Preise für Rohmaterialien auf hohem Niveau verharren. DIMEX erwartet, dass die Umsätze mit den neu gewonnenen großen deutschen Fensterherstellern in 2007 weiter steigen. Bezüglich der Umsätze mit ausländischen Kunden wird angenommen, dass sich die Situation in Tschechien, Ungarn und in Polen erholt. Die Absatzchancen auf dem Markt in Russland werden weiterhin optimistisch eingeschätzt, wobei die Herstellung der für den russischen Markt vorgesehenen Produkte zu etwa 50% in Russland und 50% in Deutschland erfolgen soll. Die steigenden Energiepreise werden zur Folge haben, dass verstärkt energiesparende Maßnahmen auf dem Bausektor durchgeführt werden. Dies wird, in Verbindung mit der Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung durch die Bundesregierung, zu einer Nachfragebelebung nach hoch dämmenden Fenstern führen. Für die Gesellschaft wird eine Steigerung des Umsatzes im Jahr 2007 um etwa 10% erwartet. Der Wert der Produkte, die an den Hauptkunden SCHÜCO geliefert werden, wird in 2007 etwa dem Niveau von 2006 entsprechen. DIMEX ist in den wichtigsten Exportländern mit eigenen Gesellschaften oder leistungsfähigen Händlern vertreten. In Deutschland konnten weitere Kunden gewonnen werden. Die Produktpalette der Fensterprofilsysteme ist nahezu vollständig und auf einem wettbewerbsfähigen, modernen Stand. Aus diesem Grund wird eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung für die nächsten Jahre erwartet.
Nehren, im März 2007 DIMEX GmbH Geschäftsführung Jürgen Haug Wolfgang Zipperer Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2006
Anhang 2006A. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Unter den im Vorjahr ausgewiesenen Beteiligungserträgen wurden aus Gründen der Klarheit auch Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen erfasst. Die Postenbezeichnung wurde entsprechend angepasst. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der MDB AG, München. Ihr Jahresabschluss geht in den - für uns gemäß § 291 HGB befreienden - Konzernabschluss der MDB AG ein, der beim Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 98450 hinterlegt wird. Die Umsätze mit Werkzeugen werden entsprechend dem Geschäftszweck nunmehr einheitlich in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Es waren daher für das Vorjahr TEUR 230 aus den Sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umzugliedern. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Geschäftsjahres erfolgen zeitanteilig. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Nutzungsdauern vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Geschäftsjahres erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere beizulegende Werte werden angesetzt, soweit eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Handelswaren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen aktiviert. Anschaffungspreisminderungen durch Skonti, Boni sowie Anschaffungsnebenkosten durch Eingangsfrachten und Zölle wurden pauschal durch einen Abschlag von den Anschaffungskosten berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden retrograd aus den voraussichtlichen Verkaufserlösen ermittelt. Erlösschmälerungen durch Rabatte und Skonti wurden ebenso wie Gewinnmargen, Finanzierungs-, Vertriebs- sowie anteilige Verwaltungskosten vom voraussichtlichen Verkaufserlös abgesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsbereich, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Sofern die Voraussetzungen hierfür vorliegen, werden Dividenden von Tochtergesellschaften phasengleich vereinnahmt. Die sonstigen Steuerrückstellungen und die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweils niedrigeren (bei Forderungen) bzw. höheren (bei Verbindlichkeiten) Stichtagskurs bewertet. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zum Anhang im Anlagespiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
*) davon mittelbar 0,21 % über DIMEX ACCORD
PROFILE GmbH
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 79 (Vorjahr TEUR 145) kurzfristige Verrechnungsforderungen gegen die Gesellschafterin. Im Übrigen resultieren sie im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 300 mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten. Im Übrigen besitzen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im wesentlichen für arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen, Erlösschmälerungen und Gewährleistungsverpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Haftungsverhältnisse bestehen aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von TEUR 520 (Mithaftung für Verbindlichkeiten der DIMEX profil system s.r.o., Tschechien). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen für die kommenden Geschäftsjahre folgende finanzielle Verpflichtungen:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2006 und 2018. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Bei den unter der Pos. "Sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesenen periodenfremden Erträgen handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 14) und aus der nachträglichen Gutschrift von Vertreterprovisionen für Vorjahre (TEUR 30). Unter der Pos. "Steuern vom Einkommen und Ertrag" sind periodenfremde Steueraufwendungen mit TEUR 128 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Enthalten sind Aufwendungen aus der Zuführung zu Wertberichtigungen und Forderungsverluste (TEUR 194). E. Sonstige AngabenAngaben zu derivaten Finanzinstrumenten Es besteht ein zur Sicherung eines Grundgeschäftes abgeschlossener Zinscap mit Knock-in-Floor über 2,0 Mio EUR mit Endfälligkeit 9. Mai 2008 (EURIBOR-Zinsindex mit Basiszinssatz 2,142 % und Höchstsatz 4,75 %). Der uns vom gegenüber stehenden Kreditinstitut mitgeteilte und nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden ermittelte Marktwert zum Bilanzstichtag beträgt ./. TEUR 0. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für 2006 EUR 268.761,72. GewinnverwendungsvorschlagGemäß § 10 Abs. 2 der Satzung ist das Jahresergebnis grundsätzlich in voller Höhe auszuschütten, sofern die Gesellschafter nicht mit mindestens 95% der Stimmen etwas anderes bestimmen. Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis der Gesellschaft schlagen wir dem entgegenstehend vor, keine Ausschüttung vorzunehmen.
Nehren, im März 2007 DIMEX GmbH Geschäftsführung Jürgen Haug Wolfgang Zipperer Entwicklung des Anlagevermögens 2006
B. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir folgenden Bestätigungsvermerk: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DIMEX GmbH, Nehren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Heilbronn, den 16. März 2007 Ernst
& Young AG
Sohler, Wirtschaftsprüfer Hieronymus, Wirtschaftsprüfer |
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