HYTORC Europe GmbH
Selbe AdresseVermietung von Baumaschinen und -geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Helmut Heitmann seit 21.12.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HYTORC Technologies GmbH (vormals: Hydrower - Hydraulik GmbH)SprockhövelJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016HYTORC TECHNOLOGIES GMBH, SPROCKHÖVELAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016HYTORC TECHNOLOGIES GMBH, SPROCKHÖVELA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die HYTORC Technologies GmbH, Sprockhövel, ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 15617 eingetragen. Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2016 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Durch die erstmalige Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) ergibt sich kein Anpassungsbedarf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Bilanzierung erfolgt vor Verwendung des Jahresergebnisses. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten bilanziert, soweit eine Ansatzverpflichtung besteht. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (u. a. Software) werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer (von bis zu drei Jahren) abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 19 Jahren), angesetzt. Bei Neuzugängen ab 1. Januar 2010 erfolgte die Abschreibung ausschließlich linear. Vor dem 1. Januar 2010 angeschaffte bewegliche Anlagegegenstände werden linear oder soweit steuerlich zulässig auch degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von bis zu 150,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Anschaffungswert über 150,00 EUR bis zu 410,00 EUR werden aktiviert und im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit Forderungen in Fremdwährungen bestehen, wurde ein Korrekturposten zur Bewertung gemäß § 256a HGB gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Liquide Mittel in ausländischen Währungen wurden entsprechend § 256a HGB zum Stichtagskurs bewertet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Bewertung von Aktiv- und Passivposten in fremder Währung wurde der Devisenkassamittelkurs angesetzt. Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen oder Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. C. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel, welcher als Anlage beigefügt ist, ersichtlich. Der Anlagespiegel weist auch die Aufteilung der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 2.043,63 enthalten. Sie entfallen in voller Höhe auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von € 2.714.499,41 (Vorjahr € 2.749.426,41) enthalten. Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten für Tantieme, Abfindungen, Gewährleistungen, Urlaubsansprüche, Überstundenansprüche und sonstige Kostenabgrenzungen. Verbindlichkeitenspiegel
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden aufgrund der Ansätze in der Steuerbilanz berechnet. E. Sonstige Angaben Die bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Form von Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasing- sowie Wartungsverträgen belaufen sich auf voraussichtlich € 198.899,21. Die Verpflichtungen entfallen auf die Anmietungen der Gesellschaftsräume der Gesellschaft in Sprockhövel, der Werkstatt und Lagerräume sowie Hof- und Parkflächen (€ 135.000,00) und drei Pkw-Leasing (€ 63.899,21). Im Jahresdurchschnitt 2016 wurden 73 (Vorjahr 68) Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2016 erfolgte die Geschäftsführung der HYTORC Technologies GmbH, Sprockhövel durch: Herrn Thomas Heitmann, Ingenieur, wohnhaft in Sprockhövel Herrn Klaus Wimmers, Kaufmann, wohnhaft in Kaarst (bis 1. September 2017) Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird auf die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. Zum 21. Februar 2017 wurde ein fakultativer Aufsichtsrat eingerichtet. Zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates gehören: Michael Falter, Rechtsanwalt, ab 21. Februar 2017, Vorsitzender des Aufsichtsrats Eric Junkers, Präsident der HYTORC-Gruppe, ab 21. Februar 2017 Sandra Junkers, Aufsichtsrat der HYTORC-Gruppe, ab 21. Februar 2017 Paul Peterson, Certified Public Accountant, ab 21. Februar 2017 Jürgen Homann, Aufsichtsrat der HYTORC-Gruppe, ab 21. Februar 2017 Michael McDonagh, Chief Financial Officer der HYTORC UNEX CORPORATION, ab 21. Februar 2017 Die Gesellschaft gehört zu einem Konzern. Die Muttergesellschaft ist die HYTORC Technologies Holding GmbH mit Sitz in Sprockhövel, deren Anteile unmittelbar von der Konzernmutter UNEX Corporation mit Sitz in Mahwah, New Jersey/USA, gehalten wird.
Sprockhövel, den 29. September 2017 HYTORC Technologies GmbH Geschäftsführung/Managing Directors gez. Thomas Heitmann, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 15. Dezember 2017 festgestellt.
Lagebericht 2016der HYTORC Technologies GmbH, SprockhövelGliederung A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Forschung und Entwicklung B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens C. Nachtragsbericht D. Prognosebericht E. Bericht über Chancen und Risiken des Unternehmens Risikobericht Umfeld- und Branchenrisiken Leistungswirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken Chancenbericht F. Zweigniederlassungsbericht A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Ingenieurleistungen, insbesondere die Entwicklung, Planung und Vertrieb von Maschinen und Erzeugnissen auf dem Gebiet der Hydraulik, sowie die Herstellung hydraulischer Aggregate. Wir konzentrieren uns hierbei auf die Herstellung von Spezialanfertigungen, was uns von vielen Anbietern vergleichbarer Größe und Struktur abhebt. Die weitreichenden Verwendungsmöglichkeiten unserer Produkte tragen außerdem dazu bei, dass die Gesellschaft auch auf der Seite der Abnehmer nicht von der Entwicklung einer bestimmten Branche abhängt. II. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung liefert mit der Entwicklung innovativer Verfahren und Produkte sowie der ständigen Weiterentwicklung bestehender Produktionsprozesse einen wichtigen Beitrag zur Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit und zum Ausbau unseres Geschäfts. Im Jahr 2016 haben wir deshalb Entwicklungsaktivitäten gezielt weiter vorangetrieben. Bestehende Produkte und Verfahren wurden mit einem kurz- bis mittelfristigen Zeithorizont weiterentwickelt und optimiert, um so den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens zu sichern. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Durch die Herstellung von Spezialanfertigungen ist die HYTORC Technologies GmbH nicht dem allgemeinen Konkurrenzdruck der Branche ausgesetzt und kann sich daher auch im Vergleich zum internationalen Markt für Hydraulikteile positiv abheben. Die weitreichenden Verwendungsmöglichkeiten tragen außerdem dazu bei, dass die Firma auch auf der Seite der Abnehmer nicht von der Entwicklung einer bestimmten Branche abhängt. Entsprechend konnte die positive Entwicklung der HYTORC Technologies GmbH weiter fortgesetzt werden. II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 um T€ 1.078 auf nunmehr T€ 12.207 verringert. Ursächlich hierfür ist, dass es im Geschäftsjahr 2016 auf den Weltmärkten, aufgrund des Ölpreisverfalls eine spürbare Zurückhaltung bei Investition gegeben hat, so dass auch der Umsatz der HYTORC Technologies GmbH im Bereich der Hydraulik-Aggregate rückläufig war. Weiterhin ist die in 2015 entwickelte neue Pumpe nicht wie erwartet schon 2016 in USA eingeführt worden. Die Umsatzerlöse wurden zu 68,71 % (Vorjahr 68,39 %) auf internationalen Märkten erzielt. Der Materialaufwand verringerte sich um T€ 820 von T€ 5.831 auf T€ 5.011. Die Materialaufwandsquote veränderte sich von 43,9 % auf 41,1%. Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 346 von T€ 4.197 auf T€ 4.543. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich im Jahresdurchschnitt die Mitarbeiterzahl um 5 auf nunmehr 73 Mitarbeiter erhöht hat. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um T€ 1.533 von T€ 3.458 auf T€ 1.925. Begründet ist dies im Wesentlichen mit geringeren Provisionsaufwendungen gegenüber der HYTORC USA sowie geringeren Rechts- und Beratungskosten. Die Belastung durch Wechselkursschwankungen betrug im Geschäftsjahr T€ -1 nach T€ 189 im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern hat sich, vor allem aufgrund der gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 524 verändert. Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens verlief vor dem Hintergrund des außergewöhnlich schlechten Ergebnisses des Geschäftsjahres 2015 weitgehend zufriedenstellend. Die Vermögenslage ist durch eine Erhöhung der Bilanzsumme um T€ 695 gekennzeichnet. Diese Veränderung entfällt im Wesentlichen auf die Erhöhung des Umlaufvermögens, wobei sich der Bestand der Vorräte um T€ 563 und der Bestand der sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 265 erhöht hat, während sich der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 27 und der Bestand an liquiden Mitteln um T€ 736 verringert hat. Auf der Passivseite der Bilanz steht einem um T€ 1.130 gesunkenen Rückstellungsbedarf die umfassende Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inklusive der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 1.297) sowie der Anstieg des Eigenkapitals aufgrund des Jahresüberschusses (T€ 490) gegenüber. Die Finanzlage ist als sehr gut zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich im Jahr 2016 weiter verbessert auf 60,15 % nach 58,88 % im Vorjahr. Die Gesellschaft finanziert sich durch die Erträge aus dem operativen Geschäft und das erhebliche Eigenkapital. Das Fremdkapital besteht im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inklusive der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie kurzfristigen Verbindlichkeiten. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr stark verschlechtert. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über flüssige Mittel in Höhe von T€ 1.079 nach T€ 1.815 im Vorjahr bei kurzfristigen Verbindlichkeiten von T€ 1.504 nach T€ 169 im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten können in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele unter Ausnutzung von Lieferantenskonto beglichen werden. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann, trotz Umsatzrückgang aufgrund des Ergebnisanstiegs im Vergleich zum Vorjahr, insgesamt als gut bezeichnet werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden zukunftsweisende Investitionen in Personal und Anlagen getätigt, um die in 2015 entwickelte, vollständig neue Pumpen-Serie, an die speziellen Bedürfnisse einiger Märkte anzupassen, und deren Funktionsumfang zu erweitern, sowie weitere qualitätsverbessernde Maßnahmen fortzuführen. Weiterhin wurden in 2016 bereits erhebliche Aufwendungen getätigt um den in 2017 getätigten Umzug in den neuen Standort vorzubereiten. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. D. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2017 konnten, bei geringfügig sinkenden Erträgen, die Umsatzerlöse gesteigert werden. Das Absinken der Erträge ist ursächlich auf eine Veränderung der Unternehmensstruktur, hin zu einem Entwicklungs- und Kompetenzzentrum der HYTORC Gruppe, mit einer deutlich stärker ausgeprägten Entwicklungstätigkeit, und den damit einhergehenden steigenden Personalkosten im Bereich F&E, zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir durch die in Anfang 2017 bereits getätigten Investitionen in die Entwicklung, den neuen Standort, die Modernisierung der Produktionsmittel und Prozessänderungen, sowie durch eine Intensivierung der Geschäftsbeziehung mit der Muttergesellschaft zur Erweiterung der Absatzmöglichkeiten insgesamt eine Umsatzsteigerung, bei gleichbleibenden operativen Ergebnissen. E. Bericht über die Chancen und Risiken des Unternehmens I. Risikobericht 1. Umfeld- und Branchenrisiken Auf Grund der guten Bezugs- und Absatzmöglichkeiten ist die Gesellschaft im Vergleich zur allgemeinen Branchensituation im Handel mit Maschinenteilen gut strukturiert. Es haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr keine nennenswerten Forderungswertberichtigungen aus dem Handelsgeschäft ergeben. 2. Leistungswirtschaftliche Risiken Im Rahmen des Risikomanagements der Gesellschaft setzen wir auf der Beschaffungsseite verstärkt auf ein Second-Source-Modell, um die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu verringern. Investitionen in die Qualitätssicherung ermöglichen eine deutlich verbesserte Qualitätskontrolle der beschafften Waren. Dies wird sich positiv auf die Produktqualität auswirken. Kontinuierliche Anpassungen in der Entwicklungsabteilung führen zu einer deutlich verbesserten Produktqualität. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbaren Zahlungsziele unter Ausnutzung von Lieferantenskonto beglichen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen in üblichem Umfang und werden durch die Anwendung des strengen Niederstwertprinzips berücksichtigt. Darüber hinaus ist durch die interne Organisationsstruktur der Gesellschaft eine stetige und zeitnahe Überwachung der Zahlungsverpflichtungen und Forderungsbestände sichergestellt, womit eine frühzeitige Aufdeckung etwaiger Risiken gewährleistet wird. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Devisentermingeschäfte. Bestandsgefährdende Risiken sind auch im neuen Geschäftsjahr nicht zu erwarten. Chancenbericht Durch die Herstellung von Spezialanfertigungen ist die HYTORC Technologies GmbH nicht dem allgemeinen Konkurrenzdruck der Branche ausgesetzt und kann sich daher auch im Vergleich zum internationalen Markt für Hydraulikteile positiv abheben. Die weitreichenden Verwendungsmöglichkeiten tragen außerdem dazu bei, dass die Firma auch auf der Seite der Abnehmer nicht von der Entwicklung einer bestimmten Branche abhängt. Dementsprechend wollen wir die positive Entwicklung der HYTORC Technologies GmbH weiter fortsetzen. Die erfolgreiche Markteinführung einer vollständig neuen Pumpen-Serie kann dazu beitragen, dass die finanziellen Leistungsindikatoren aus dem Prognosebericht übertroffen werden. Die Anfertigung von Spezialteilen, sowie deren Weiterentwicklung, welche die HYTORC Technologies GmbH von ihrer Konkurrenz abhebt, wird weiter vorangetrieben, um die gute Marktposition auch für die Zukunft zu sichern und auszubauen. Zusammenfassend kann man feststellen, dass sich im Gesamtbild keine grundlegende Änderung der Risiken- beziehungsweise der Chancenlage ergeben hat. F. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Sprockhövel, den 29. September 2017 HYTORC Technologies GmbH Geschäftsführung/Managing Directors gez. Thomas Heitmann, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HYTORC Technologies GmbH, Sprockhövel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 29. September 2017 DORNBACH
GmbH
gez. Michels, Wirtschaftsprüfer gez. Brendt, Wirtschaftsprüfer (Siegel) Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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