Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Chromsystems Instruments & Chemicals GmbH
Am Haag 12, 82166 Gräfelfing, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Inge Kappler seit 30.10.2001 | Prokura |
Michael Josef Meier seit 30.10.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Chromsystems Instruments + Chemicals GmbHGräfelfingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Chromsystems Instruments + Chemicals GmbH mit Sitz in Gräfelfing ist im Handelsregister des Amtsgerichts München in der Abteilung B unter der Nummer HRB 92351 eingetragen. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG, jeweils in der aktuellen Fassung, aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten inkl. direkt zuordenbarer Anschaffungsnebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen bei dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungswert unter 1.000,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB sind außer den direkten Material- und Fertigungskosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten für Material sowie Fertigung einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des FIFO-Verfahrens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenguthaben sind zu Nennwerten bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände und den darin ausgewiesenen sonstigen Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 57.552,26 (Vorjahr: EUR 49.920,01). Gewinnvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn von EUR 13.951.182,04 (Vorjahr: EUR 11.484.112,28) ein Gewinnvortrag von EUR 11.484.112,28 (Vorjahr: EUR 7.584.377,40) sowie eine Vorabausschüttung von EUR 21.000.000,00 (Vorjahr: EUR 14.000.000,00) einbezogen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected-Unit-Credit-Method (PUCM) angewendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 79.912,00 (Vorjahr: EUR 370.065,00). Die Erträge oder Aufwendungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis erfasst. Sonstige Rückstellungen Im dem Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten
Latente Steuern Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Ein Überhang aktiver latenter Steuern wird nicht bilanziert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 57.580.967,46 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Hiervon betreffen TEUR 57.274 verbundene Unternehmen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 373). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen durch Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 2.494 (Vorjahr: TEUR 2.268) sowie durch Kosten der Warenabgabe, Verpackungsmaterial und Fremdleistungen in Höhe von TEUR 1.903 (Vorjahr: TEUR 2.095) geprägt. Ferner sind u. a. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 332 (Vorjahr: TEUR 339) und Zuwendungen sowie Spenden in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 288) enthalten. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 190. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Angabe des Abschlussprüferhonorars
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Im Geschäftsjahr wurde eine Vorabausschüttung in Höhe von TEUR 21.000 des voraussichtlichen Jahresüberschusses 2023 beschlossen. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Gräfelfing, 16. Dezember 2024 Michael Meier Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis 1. Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf in 2023 1.1. Allgemeines wirtschaftliches Umfeld 1.2. Geschäftsverlauf in 2023 1.2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren 1.2.2. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage 1.2.3. Mitarbeiterentwicklung 1.2.4. Investition und Finanzierung 1.2.5. Betriebsstätten 2. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken 2.1. Risikomanagement und einzelne Risiken und Chancen 2.1.1. Geschäftsrisiken und -chancen 2.1.2. Operative Risiken und Chancen 2.1.3. Schadensrisiken 2.1.4. Lieferantenrisiken 2.1.5. Personelle Risiken 2.1.6. IT-Risiken 2.1.7. Umweltrisiken 2.1.8. Rechtliche Risiken 2.2. Prognosebericht - Ausblick für die nächsten Jahre 3. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten 1. Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf in 2023 1.1. Allgemeines wirtschaftliches Umfeld Gesamtwirtschaftliche Situation Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland für das Kalenderjahr 2023 war von der hohen Inflationsrate und deutlich gestiegenen Zinsen geprägt, welche die Nachfrage deutlich bremsten. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) fiel das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um -0,3 %. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland -0,1 %. Im Jahr 2022 betrug das BIP noch +1,9 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem weiterhin krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe, ohne Baugewerbe, ist insgesamt deutlich um -2 % zurückgegangen. Das Baugewerbe 2023 konnte preisbereinigt ein kleines Plus von +0,2 % erreichen. Die meisten Dienstleistungsbereiche hatten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten können und haben die Wirtschaft im Jahr 2023 gestützt. Laut Destatis haben sich die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar gemacht. Dieser ist trotz sinkender Preise zurückgegangen. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Für das Jahr 2024 wird ein geringes Wachstum von +0,2 % des BIP erwartet. Der Anstieg der Verbraucherpreise wird sich im laufenden Jahr voraussichtlich auf durchschnittlich +2,8 % verringern, nachdem er im vergangenen Jahr noch stark erhöht bei +5,9 % gelegen hat. Branchensituation Der VDGH berichtet, dass die deutsche Diagnostik-Industrie in 2023 einen Umsatzrückgang von 36 % auf insgesamt 2,33 Milliarden Euro verzeichnet. Ein Haupttreiber war das Segment der Corona-Diagnostik, welches in 2023 keinen wesentlichen Einfluss mehr hatte. Laut einer Umfrage des VDGH sehen 60 % der Mitgliedsunternehmen steigende Umsätze in 2024. Doch gerade kleine und mittlere Unternehmen, welche die Branche dominieren, stehen angesichts der bürokratischen Hürden vor besonderen Herausforderungen. Der VDGH hebt die Potenziale hervor, welche die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz für die Labordiagnostik darstellen. Aus Sicht des Verbandes ist die digitale Transformation eine Chance, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Diagnostika-Industrie zu stärken. Auch der Industrieverband SPECTARIS meldet für den deutschen Analyse-, Bio- und Labortechnik-Markt in 2023 einen Rückgang von 4,2 % auf 11,22 Milliarden Euro. Haupttreiber war dabei das Auslandsgeschäft, welches um 6,8 % unter dem Vorjahr lag. Für 2024 sieht der Industrieverband ein Umsatzplus der deutschen Hersteller von 5 % und berichtet, dass Marktforschungen auch bis 2027 mit jährlich 5 % Wachstum des Weltmarktes rechnen. Ähnliches konstatiert Fortune Business Insights, die in 2024 wenig Veränderung zum Vorjahr für den weltweiten In-vitro-Diagnostik-Markt erwarten. Allerdings sehen laut der Marktforschung die Markteilnehmer international eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 6 % bis 2032. 1.2. Geschäftsverlauf in 2023 Die Chromsystems Instruments + Chemicals GmbH ist ein Hersteller von diagnostischen Testsets. Innerhalb dieses Marktes hat sich das Unternehmen auf den Bereich "Spezialanalytik" konzentriert und bietet diagnostischen Laboratorien eine breite Palette an Produkten für den Einsatz der Hochdruckflüssigchromatographie und der Massenspektrometrie für die klinische Diagnostik. Als Hersteller von In-vitro-Diagnostika unterliegt das Unternehmen Chromsystems umfangreichen regulatorischen Anforderungen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte sich das Unternehmen erneut positiv entwickeln und war in der Lage, die gesteckten Ziele zu realisieren. Der Umsatz stieg um 19,7 % und liegt damit im Rahmen der Prognose des Vorjahres. Der Rohertrag traf mit einer Steigerung von 19,6 % ebenfalls die Erwartungen. 1.2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Nettoumsatz ist eine wichtige Leistungskennzahl, welche die Fähigkeit von Chromsystems widerspiegelt, Kunden erfolgreich zu bedienen sowie das Geschäft durch Innovationen und ein hohes Maß an Service und Qualität auszubauen. Eine weitere Leistungskennzahl ist das Rohergebnis. Damit kann Chromsystems leicht erkennen, ob die Kosten für Material- und Wareneinsatz an die Kunden weitergegeben werden konnten. Das Rohergebnis muss die weiteren Aufwendungen, wie Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen decken. 1.2.2. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage Umsatzerlöse Die weltweiten Umsatzerlöse konnten in 2023 um TEUR 10.839 (+19,7 %) auf TEUR 65.789 gesteigert werden. Der Anstieg konnte gleichermaßen national, europaweit und international erzielt werden. Rohergebnis Das Rohergebnis stieg von TEUR 49.467 in 2022 auf TEUR 59.140 in 2023. Das entspricht einer Steigerung um 19,6 % gegenüber 2022. Die Preissteigerungen bezogener Rohstoffe und Handelswaren konnten damit weitestgehend kompensiert werden. Personalaufwand Der Personalaufwand ist entsprechend der Umsatzentwicklung in 2023 ebenfalls gestiegen und zwar um TEUR 2.211 (+16,3 %) auf TEUR 15.806. Der Anstieg spiegelt im Wesentlichen die Veränderung der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer von +17 wider. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2023 um TEUR 528 auf insgesamt TEUR 10.305 gestiegen. Der Anstieg betrifft weitestgehend die Miet- und die Beratungsaufwendungen, Reparaturen und Instandhaltungen sowie die laufenden Betriebskosten am Standort Gräfelfing. Liquide Mittel Die liquiden Mittel betragen zum Jahresende 2023 TEUR 4.596 (2022: TEUR 3.487). Der daraus resultierende Cash-Flow beläuft sich am Bilanzstichtag insgesamt auf TEUR +1.109 (2022: TEUR -297). Der Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit zeigt sich positiv. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch den Jahresüberschuss 2023 geprägt. Eigenkapital Das Eigenkapital beläuft sich zum Jahresende 2023 auf TEUR 14.236 (2022: TEUR 11.769). Dies entspricht einer Quote von 48,3 % (2022: 44,8 %). Die Stärkung des Eigenkapitals lag an der teilweisen Thesaurierung des Jahresüberschusses. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 12,2 % von TEUR 26.290 in 2022 auf TEUR 29.488 in 2023. 1.2.3. Mitarbeiterentwicklung Der durchschnittliche Personalbestand betrug ohne Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 190 Mitarbeiter (2022: 173). Der Anstieg der Mitarbeiter spiegelt die Entwicklung des Geschäftsverlaufs wider. 1.2.4. Investition und Finanzierung Die Summe der Gesamtinvestitionen betrug in 2023 insgesamt TEUR 988 (2022: TEUR 1.095). Sie wurden aus Eigenmitteln finanziert. Die Investitionen wurden im Wesentlichen mit TEUR 438 für Diagnostikgeräte getätigt, ferner mit TEUR 214 für Laborausstattungen. 1.2.5. Betriebsstätten Neben dem Hauptsitz in Gräfelfing und einer Betriebsstätte in Italien hat das Unternehmen in 2022 in Frankreich eine Betriebsstätte begründet. 2. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken 2.1. Risikomanagement und einzelne Risiken und Chancen Bei Chromsystems ist ein umfassender Prozess zum Risikomanagement etabliert. Dabei sind unterschiedliche Risiken betrachtet. Als Anbieter von In-vitro-Diagnostika ist Chromsystems bereits an hohe Anforderungen im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung eines produktbezogenen Risikomanagements nach ISO 14971 gebunden. Der Prozess ist implementiert und zu jedem Produkt oder jeder Produktklasse liegen entsprechende Risikoarten vor, die nach festgelegtem Turnus auch überprüft und ggf. aktualisiert werden. Darüber hinaus fordern auch die Qualitätsnormen ISO 9001 und ISO 13485, dass alle Prozesse im Unternehmen risikobasiert zu betrachten sind. Dabei werden im Rahmen der prozessualen Risikobewertung sämtliche internen Risiken betrachtet und, wo erforderlich, entsprechende Minimierungsmaßnahmen etabliert. Chromsystems verpflichtet sich ferner zur Aufrechterhaltung eines QM-Systems nach ISO 13485 sowie zur Einhaltung von europäischen und internationalen Vorgaben. In diesen Normen und regulatorischen Anforderungen sind auch die Betrachtungen von Chancen und Risiken verpflichtend enthalten. Unser Havarie-Konzept minimiert bei größeren Schadensereignissen die Risiken längerer Ausfallzeiten des Geschäftsbetriebs. Im Rahmen eines jährlich aufzustellenden Management Reviews werden weitere externe Business Risiken betrachtet. 2.1.1. Geschäftsrisiken und -chancen Dem intensiven Wettbewerb begegnet die Chromsystems GmbH weiterhin mit der kontinuierlichen Verbesserung der Kostenpositionen durch Flexibilisierung, Automatisierung und den Einsatz moderner Maschinen. Diese Strategie sorgt dafür, dass unsere Kundenbindung hoch ist und neue Verkaufschancen ermöglicht werden. Das Spektrum an potentiellen Produkten wird sich erweitern. Um die zukünftigen Marktchancen des Unternehmens realisieren zu können, investieren wir kontinuierlich und mit langfristigem Blick in unsere Infrastruktur, in modernste analytische Ausstattung unserer Laboratorien und in neue Technologien. Diese Investitionen und maßgeschneiderte Produktentwicklungen unterstützen ebenfalls die langfristige Kundenbindung. 2.1.2. Operative Risiken und Chancen Die Normierung von Qualitätsansprüchen anhand von klar definierten operativen Vorgaben hat in der Diagnostika-Branche große Bedeutung und spiegelt sich in einer immer stärker differenzierten und ausgeweiteten nationalen und internationalen Gesetzgebung wider. Entsprechende Qualifikationen nach DIN EN ISO bzw. FDA-Konformität sind vielfach Bedingung für die gesetzliche Zulassung der Produkte in unterschiedlichen Märkten. Das Unternehmen ist daher entsprechend EN ISO 9001:2015, EN ISO 13485:2016, ISO 13485:2016 MDSAP (Medical Device Single Audit Programm) zertifiziert und richtet alle qualitätsrelevanten Prozesse an den Anforderungen der zuständigen Behörden aus. Die Europäische Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR) trat am 26. Mai 2017 in Kraft und löste die bisher geltende IVD-Richtlinie ab. Ab dem 26. Mai 2022 ist die IVDR verpflichtend anzuwenden. Unser hohes Ansehen als Geschäftspartner ist geprägt durch unsere strengen Kontrollmaßnahmen und zertifizierten Prozesse. Das Vertrauen in die Sicherheit und Qualität unserer Produkte erleichtert uns das, Produktportfolio bei unseren Bestandskunden kontinuierlich auszubauen und neue Kunden für Chromsystems zu gewinnen. 2.1.3. Schadensrisiken Gegen die üblichen Risiken mit negativen Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb hat die GmbH Maßnahmen zur Betriebsfortführung eingerichtet und durch den Abschluss von entsprechenden Versicherungen Vorsorge getroffen. Es bestehen Versicherungen in ausreichender Deckungshöhe, die jährlich überprüft und ggf. angepasst werden. 2.1.4. Lieferantenrisiken Sorgfältige Auswahl und Kontrolle, sowie regelmäßige Bewertung der Lieferanten stellen die Qualität der Beschaffungsmaßnahmen und die fristgerechte Belieferung sicher. Die Auswahl der Lieferanten ist im Rahmen des Prozesses Beschaffung geregelt. Ein aufwendiges Verfahren gewährleistet, dass die hohen Anforderungen, die an unsere Lieferanten gestellt werden, erfüllt werden. Unsere Lieferanten müssen u. a. über ein Qualitätsmanagementsystem verfügen und weitere für Chromsystems relevante Qualitätskriterien erfüllen. Durch eine jährliche Evaluierung der Leistung der Lieferanten in Form von Lieferantenbewertungen werden Liefersicherheit und Qualität dauerhaft gesichert. Um kritische Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu verhindern, werden nach Möglichkeit alternative Lieferanten mitgeführt. Lieferverträge, Qualitätsvereinbarungen und regulatorische Verpflichtungen für Lieferanten bilden die Grundlage für die Zusammenarbeit mit unseren Partnern. 2.1.5. Personelle Risiken Dem Markt stehen seit geraumer Zeit deutlich weniger qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung. Das Unternehmen verstärkt sein Engagement in interne Ausbildung und führt junge Berufseinsteiger an die jeweiligen Aufgaben heran. 2.1.6. IT-Risiken Die Chromsystems richtet ihre IT-Security an dem aktuellen Stand der Technik aus. Die diversen Sicherheitsmaßnahmen erstrecken sich dabei über die gesamte IT-Infrastruktur. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in jährlichen Awareness-Schulungen über das Thema IT-Security und Datenschutz aufgeklärt. Über Richtlinien wird sichergestellt, dass Mitarbeitende ihre Passwörter regelmäßig ändern müssen. Sämtliche Daten werden kontinuierlich gesichert und auf geeigneten Medien gespeichert. Zum Schutz gegen Cyberkriminalität werden weitere umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Die Gesellschaft arbeitet ständig an der Optimierung und Aktualisierung des IT-Umfeldes. 2.1.7. Umweltrisiken Wir stellen uns der Verantwortung für eine ökologische Zukunft. Wir achten darauf, unseren Energie- und Wasserverbrauch und unsere CO 2 -Emissionen in den kommenden Jahren drastisch zu reduzieren. In Zusammenarbeit mit externen Fachkräften werden Risiken in diesem Bereich identifiziert. Durch Schulungen und entsprechende Sensibilisierung der Mitarbeiter wird Sorge getragen, dass alle relevanten gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden und das Bewusstsein für ökologische Belange geschärft wird. 2.1.8. Rechtliche Risiken Das Unternehmen ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen wesentliche Beeinträchtigungen der Geschäftsentwicklung zu erwarten sind. 2.2. Prognosebericht - Ausblick für die nächsten Jahre Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2024 einen geringen Anstieg des BIP in Deutschland um 0,2 % und im Folgejahr um 0,9 %. Die Inflationsrate in 2024 und im Jahr 2025 prognostiziert der Sachverständigenrat mit 2,4 % bzw. 2,1 %. Die Prognose für das globale BIP-Wachstum im Jahr 2024 liegt bei 2,6 %. Für 2025 sieht der Rat ein Wachstum von 2,7 %. Den Anstieg der Verbraucherpreise sieht der Rat bei 4,5 % in 2024 und bei 3,4 % im darauffolgenden Jahr. Für die kommenden Jahre sieht die Chromsystems GmbH unverändert großes Potential für ein kontinuierliches preis- und mengenbedingtes Wachstum des Unternehmens. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft entwickelt sich in 2024 weiter positiv. Weder ist aufgrund der aktuellen Marktlage noch der zu erwartenden Entwicklung mit einer wesentlichen Abschwächung der Umsatzentwicklung zu rechnen. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach In-vitro-Diagnostik-Produkten wird sich das Unternehmen weiter entwickeln und zusätzlich wachsen. Für das Geschäftsjahr 2024 sieht die Geschäftsleitung erneut ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich. Das Rohergebnis wird sich voraussichtlich ähnlich positiv entwickeln. Für 2025 erwartet die Geschäftsführung einen weiteren leichten Anstieg der Nettoumsatzerlöse sowie eine Rohergebnisverbesserung im einstelligen Prozentbereich. Die Gesellschaft wird auch zukünftig ihr Produktportfolio weiter optimieren und in die Entwicklung neuer Testsysteme investieren. Die Bedeutung von diagnostischen Verfahren unter Einsatz der Massenspektrometrie wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Die Gesellschaft hat in 2024 planmäßig begonnen, den Standort in Gräfelfing weiter auszubauen, um der anhaltenden und steigenden Nachfrage nach unseren Produkten angemessen zu begegnen. 3. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Die Bedeutung von chromatographischen Verfahren im Zusammenhang mit klinischdiagnostischen Fragestellungen wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Das Spektrum an potentiellen Produkten wird sich erweitern. Chromsystems verfügt über ein internes F&E- Zentrum in Gräfelfing, welches über fundierte Technik- und Planungskompetenzen verfügt, die notwendig sind, um neue nachhaltige Kundenlösungen zu realisieren. Um die zukünftigen Marktchancen des Unternehmens realisieren zu können, investieren wir außerdem kontinuierlich und mit langfristigem Blick in unsere Infrastruktur, in modernste analytische Ausstattung unserer Laboratorien und in neue Technologien. Wir arbeiten darüber hinaus kontinuierlich an der weiteren Automatisierung unserer Prozesse.
Gräfelfing, 16. Dezember 2024 Michael Meier Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Chromsystems Instruments + Chemicals GmbH, Gräfelfing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Chromsystems Instruments + Chemicals GmbH, Gräfelfing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Chromsystems Instruments + Chemicals GmbH, Gräfelfing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 16. Dezember 2024 PSP
Peters Schönberger GmbH
Nikolaus Wanske,Wirtschaftsprüfer Giulia Klimt, Wirtschaftsprüferin Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Angaben zur Feststellung und zur Ergebnisverwendung In der Gesellschafterversammlung vom 17.12.2024 wurden folgende Beschlüsse gefasst:
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