Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 58100
Vorher
APS Airport Personal Service GmbHFraGround Fraport Ground Services GmbHFraGround Fraport Ground Handling Professionals GmbH
Eingetragen
19.12.2003
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für LuftfahrzeugeLuftsicherheitsdienste
Gegenstand
die Erbringung von Dienstleistungen im Luftverkehr, insbesondere Dienstleistungen im Rahmen der Bodenverkehrsdienstleistungen sowie die Durchführung aller hiermit in Zusammenhang stehender Geschäfte. Die Gesellschaft erbringt ihre Dienstleistungen u.a. als Partner im Gemeinschaftsbetrieb mit anderen Unternehmen, unter Werk- und Dienstverträgen, durch Personalgestellung unter dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und durch Personalvermittlung.

Historie

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Management

NameRolle
Jan Eisbrenner
seit 9.7.2024
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Markus Dr. Kleiner
seit 30.10.2023
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

APS Airport Personal Service GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Jahr 2015

der APS Airport Personal Service GmbH

I) Grundlagen der Gesellschaft

Die APS Airport Personal Service GmbH (nachfolgend APS) ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide (nachfolgend Fraport AG). Sie erbringt für den Flughafen Frankfurt am Main und in dessen Umfeld ansässige Unternehmen, insbesondere für die Fraport AG, Personaldienstleistungen aller Art. Das Kerngeschäft ist Arbeitnehmerüberlassung in verschiedenen Ausprägungen.

Ziel der Arbeitnehmerüberlassung ist es, bedarfsorientiert eine bestimmte Menge an Personal vorzuhalten, die ausreichend Flexibilität bietet, um insbesondere den Spitzenbedarf des größten Kunden Fraport AG abzudecken. Darüber hinaus gewährleistet die APS, dass die angebotene Personalmenge in verkehrsschwächeren Monaten über verschiedene Flexibilitätsmodelle entsprechend reduziert werden kann. Dabei orientiert sich die APS in ihrer Personalpolitik stark an den Bedürfnissen der Fraport AG, insbesondere an denen der Bodenverkehrsdienste (BVD), an die der überwiegende Teil der APS-Mitarbeiter überlassen wird. Bei der Vorhaltung des Personals sind darüber hinaus auch die verschiedenen Qualifikationsprofile des eingesetzten Personals zu berücksichtigen.

Das margenschwache Hauptgeschäft mit BVD wird durch Zusatzgeschäfte wie den Einsatz im Winterdienst ergänzt. Dabei werden Arbeitnehmer an die Fraport AG zur Räumung von Vorfeldflächen überlassen sowie zur Flugzeugenteisung an die Firma NICE Aircraft Services & Support GmbH, an der die Fraport AG ebenfalls beteiligt ist. Seit 2013 erbringt APS außerhalb der Arbeitnehmerüberlassung auch technische Dienstleistungen im Rahmen von Werkverträgen. Dazu gehören Werkverträge wie unter anderem die Wartung von Brandschutzklappen in verschiedenen Gebäuden des Flughafens, die Reparatur von Gepäckwannen oder verschiedene Leistungen im Bereich Elektrik.

Für den Erfolg der APS als Personaldienstleister ist die Personalverfügbarkeit die zentrale Steuerungsgröße. Diese ist unter anderem von der Höhe der Krankenquote abhängig, die sich unmittelbar auf die Produktivität (geleistete Stunden pro Full Time Equivalent [FTE]) auswirkt. Zu finanziellen Steuerungsgrößen zählen das EBITDA und der Jahresüberschuss.

II) Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Änderungen und Auswirkungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetztes für die APS

Die Regierung beabsichtigt, die unbefristete Überlassung von Arbeitnehmern zu untersagen. Der Koalitionsvertrag der großen Koalition vom 27.11.2013 und der im November 2015 veröffentlichte konkretisierende Referentenentwurf sehen eine gesetzliche Festlegung der Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten vor. Es kann derzeit davon ausgegangen werden, dass ein entsprechendes Gesetzes zum 01.01.2017 in Kraft tritt und - unter der Annahme einer 18-monatigen Übergangsfrist - Wirkung zur Jahresmitte 2018 entfaltet.

Obwohl einzelne Aktivitäten der APS davon derzeit nicht betroffen sind - Werkverträge oder der saisonale Winterdienst - wird diese Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen voraussichtlich einen wesentlichen Einfluss auf das derzeitige Geschäftsmodell haben, weil die APS im Kerngeschäft Arbeitnehmer ohne zeitliche Befristung an die Fraport AG überlässt.

Gemeinsam mit der Fraport AG werden gegenwärtig Szenarien entwickelt für rechtliche Gestaltungen, die eine umfängliche Fortführung der Geschäfte im Rahmen eines zulässigen Gemeinschaftsbetriebs auch unter den erwarteten geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen zulassen.

2. Geschäftsverlauf

Im Januar 2015 startete das Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von 2.651 Stammbeschäftigten (Stand 31. Dezember 2014). Die Mitarbeiteranzahl wurde aufgrund der erwarteten signifikanten Sommerspitze deutlich heraufgefahren, dabei wurden auch die schwächeren Monate zu Jahresbeginn mit zeitlichem Vorlauf für Rekrutierung und Ausbildung neuer Mitarbeiter genutzt. Insgesamt konnte der saisonale Bedarfsverlauf somit besser abgedeckt werden als in Vorjahren. Nach einem Maximum von rund 2.950 Stammmitarbeitern zur Jahresmitte, sank die Kopfstärke zum Jahresende wieder auf 2.733 Mitarbeiter.

In diesen Zahlen sind die im Winterdienst bei der Fraport AG eingesetzten, bei der APS nur saisonal beschäftigten Mitarbeiter nicht enthalten. Die Winterdienstsaison umfasst einen Zeitraum vom 1. November bis zum 31. März des Folgejahres. Die Anzahl der im Winterdienst beschäftigten Mitarbeiter lag im Durchschnitt in den Monaten Januar bis März bei 563 und den Monaten November und Dezember bei 535. Im Jahresdurchschnitt 2015 hatte APS unter Berücksichtigung des Winterdienstes 3.090 Mitarbeiter.

Die zum Ausgleich saisonaler Schwankungen eingerichteten Arbeitszeitkonten haben sich im Laufe der Jahre zu einem unverzichtbaren Steuerungsinstrument entwickelt. Mit den auf den Arbeitszeitkonten zum Jahresende aufgelaufenen Stunden, die spürbar unter dem Niveau des Vorjahres lagen, kann einerseits auf mögliche Bedarfsschwankungen kurzfristig reagiert werden. Andererseits kann damit auf die Vorhaltekosten eingewirkt werden, die aus dem zeitlichen Vorlauf von Einstellungen und Ausbildung von Mitarbeitern vor dem saisonalen Anstieg zur Sommerspitze resultieren.

Im Rahmen der Synchronisation des APS-Haustarifvertrages mit der tariflichen Entwicklung des TVöD wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zum 01.03.2015 die tariflichen Löhne um 2,4% erhöht.

Zum 31.12.2015 wurde der Haustarifvertrag von Seiten der Gewerkschaft ordentlich gekündigt, da die Arbeitnehmerseite verschiedene Verbesserungen anstrebt.

Insgesamt verlief das Jahr 2015 positiv mit einem Jahresüberschuss von 401 TEUR bzw. einer Umsatzmarge von 0,4 %. Dieses Ergebnis geht wesentlich auf die Auflösung nicht beanspruchter Rückstellungen aus dem Vorjahr zurück.

III) Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragssteuern) des Geschäftsjahres 2015 ist mit 1,25 Mio. Euro positiv und liegt leicht oberhalb des erwarteten Werts von 1 Mio. Euro, sowie um 1,18 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 0,07 Mio. Euro.

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 11,5 Mio. Euro (+13,8 %) auf 95,143 Mio. Euro erhöht und haben auch die für 2015 geplanten Umsatzerlöse von 90,846 Mio. Euro übertroffen. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf die Bestellungen des BVD und - allerdings deutlich geringerem Umfang - auf Winterdienstaktivitäten zurückzuführen. Insgesamt erhöhte sich im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 das Passagieraufkommen am Flughafen Frankfurt am Main um 2,5 % auf 61 Mio. Passagiere, die Flugbewegungen reduzierten sich erneut leicht um 0,2 % auf 468 Tsd. Obwohl die Verkehrsentwicklung am Standort eine generelle Orientierungsgröße für die Entwicklung des Personalbedarfs ist, stellt das Bestellverhalten von BVD den tatsächlichen Treiber für das APS-Kerngeschäft dar. Im Jahr 2015 haben sich die BVD-Bestellungen wiederum stärker entwickelt als der zugrundeliegende Verkehr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um rund 66% auf 2,9 Mio. Euro erhöht. Dies geht im Wesentlichen zurück auf die Auflösung von Rückstellungen im Personalbereich.

Der Personalaufwand hat sich insbesondere aufgrund der im Jahresdurchschnitt um 294 Mitarbeiter auf 3.090 gestiegenen Mitarbeiteranzahl erhöht, sowie aufgrund der Tariferhöhung in 2015 um knapp 2,5%. Insgesamt sind die Personalaufwendungen um 10,3 Mio. Euro (+ 13,4 %) auf 87,438 Mio. Euro (i. Vj. 77.135 TEUR) angestiegen.

Die Sachkosten sind versus Vorjahr (8,3 Mio. Euro) um 1,2 Mio. Euro auf 9,5 Mio. Euro gestiegen. Der größte Anteil des Anstiegs geht auf Kosten in Zusammenhang mit Personal zurück.

Das Zinsergebnis lag aufgrund des niedrigen Zinsniveaus mit -11 TEUR operativ nahe Null, der Negativsaldo geht zurück auf Zinsen für bescheidete Steuernachzahlungen aus den Jahren 2006-08.

Insgesamt ist das Jahresergebnis von einem Jahresfehlbetrag i.H.v. 188 TEUR im Vorjahr um 589 TEUR auf einen Jahresüberschuss von 401 TEUR im Geschäftsjahr 2015 angestiegen.

2. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 4,7 % (i. VJ. 2,3 %). Der Anstieg geht auf den Jahresüberschuss zurück.

Die Aktivseite ist durch den hohen Anteil kurzfristiger Vermögenswerte, insbesondere durch Forderungen gegen die Fraport AG aus dem Leistungsverkehr und dem Cash-Pooling, gekennzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen marginal um 176 TEUR auf 11.544 TEUR erhöht, die Forderungen aus Cash-Pooling sind um 592 TEUR auf 2.312 TEUR zurückgegangen.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital von 362 TEUR im Vorjahr auf 763 TEUR gestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen sind von 8.686 TEUR auf 8.077 TEUR zurückgegangen, die sonstigen Verbindlichkeiten sind gestiegen von 6.728 TEUR auf 6.956 TEUR.

Die in 2015 getätigten Investitionen von brutto 274 TEUR betrafen überwiegend die Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie Ausgaben von 47 TEUR für ein neues Softwaremodul, das 2016 in Betrieb gehen wird; daneben wurden Fahrzeuge ersetzt, für die 17 TEUR Veräußerungserlöse erzielt wurden.

3. Finanzlage

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit -306 TEUR (i. Vj. -923 TEUR) negativ. Hierin reflektiert sich, dass der Jahresüberschuss durch nicht zahlungswirksame Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen geprägt war.

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit war mit TEUR 257 netto (i. Vj. TEUR 111) dabei kein ausschlaggebender Faktor.

Durch den Anschluss der APS an das Cash-Pooling der Fraport AG mit einem Kreditrahmen von 1,0 Mio. Euro war die Liquidität der APS im Berichtsjahr jederzeit gesichert. Die Aufnahme von Krediten war nicht notwendig.

Zum Jahresende belaufen sich die liquiden Mittel inklusive des Cash-Pool Guthabens (2.312 TEUR) auf 2.615 TEUR (Vorjahr: 3.178 TEUR).

IV) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zu den wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die sich auf die Personalverfügbarkeit auswirken, zählen unter anderem die Krankenquote und die Produktivität. Die Krankenquote für alle Mitarbeiter lag mit 9,5% ca. einen Prozentpunkt unter dem Stand des Vorjahres. Die um Dauerkranke bereinigte Krankenquote liegt bei 8,0%, was 0,8 Prozentpunkte unter dem Stand des Vorjahres liegt, und was genau dem Zielwert der geplanten Absenkung auf 8,0% entspricht. Die Produktivität lag 2015 leicht unter dem Niveau des Vorjahres, worin sich allerdings im Wesentlichen der bewusste Rekrutierungsvorlauf für die verbesserte Abdeckung der Sommerspitze reflektiert.

V) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

VI) Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risikobericht

Die APS ist in das Risikofrüherkennungssystem der Fraport AG eingebunden. Auch zukünftig ist die APS von einem Hauptabnehmer, der Fraport AG (Umsatzanteil 2015 von rund 96,5 %) abhängig, insbesondere besteht das Risiko kurzfristiger Personalabbestellungen.

Eine ständige Abstimmung der Personalplanungsprozesse mit allen Kunden, insbesondere mit den Bodenverkehrsdiensten der Fraport AG, minimiert das Risiko jedoch erheblich. Auch der noch hohe Anteil befristeter Arbeitsverträge und das Vorhandensein des bereits erwähnten Arbeitszeitkontos ermöglichen der APS eine kurzfristige Reduktion der Personalkosten bei zurückgehender Auslastung sowie die Überbrückung kurzfristiger Bedarfsreduzierungen.

Die Möglichkeit, zeitnah und flexibel auf die Personalkosten einwirken zu können, ist entscheidend, da diese einen Anteil von rund 90 % an den Gesamtaufwendungen darstellen.

Weitere Risiken finanzieller Art sind mittelfristig nicht vorhanden, da der Hauptkunde BVD seinen Betrieb ohne APS-Personal, das ca. 30% des Gesamtpersonals ausmacht, insbesondere in den geforderten Qualifikationen nicht sicherstellen kann. Das Risiko eines Forderungsausfalls bei diesem Kunden sehen wir nicht.

Die anhaltend gute Lage auf dem Arbeitsmarkt im Rhein-Main-Gebiet stellt für die Gewinnung neuer Mitarbeiter eine Herausforderung dar. Gleichwohl werden die - gegenüber Vorjahr etwas reduzierten - Rekrutierungsziele mit erhöhten Anstrengungen bislang erreicht.

Die Stoßrichtung und die aktuell bekannten Einzelheiten der Gesetzesinitiative der Regierung bzw. des entsprechenden Referentenentwurfs aus dem November 2015 zur Abschaffung von Leiharbeit ohne Befristung machen Änderungen im Geschäftsmodell sowohl auf Seiten der APS als auch auf Seiten des Hauptkunden notwendig. Mit den in gemeinsamer Diskussion befindlichen Modellen liegen Gestaltungsvarianten vor, welche die Deckung des Fremdpersonalbedarfs der Fraport AG mit Arbeitnehmern der APS auch weiterhin ermöglichen. Die Zustimmung der Sozialpartner ist hierfür erforderlich.

Des Weiteren hat die Gewerkschaft ver.di den Haustarifvertrag der APS ordentlich zum 31.12.2015 gekündigt. Der gekündigte Tarifvertrag wirkt nach bis zum Abschluss eines neuen Tarifvertrags. Aus den laufenden Tarifverhandlungen und derzeit bekannten Forderungen der Arbeitnehmerseite resultiert naturgemäß ein im Sinne eines möglichen Verhandlungsergebnisses derzeit nicht einschätzbares Kostenrisiko für die APS. Ebenso kann nicht ausgeschlossen werden, dass insbesondere BVD ein für die APS ungünstiges Verhandlungsergebnis zum Anlass nimmt, mittel- und langfristig alternative Anbieter oder Konzepte zur Deckung seines Personalbedarfs und Steuerung seiner Kosten zu suchen.

Die Geschäftsführung sieht in ihrer Beurteilung der Gesamtsituation derzeit keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken.

2. Chancenbericht

Unsere Strategie, das Geschäftsportfolio um Dienstleistungs- und Werkverträge zu erweitern, wird auch in 2016 weiterhin verfolgt. Das margenschwache Geschäft mit dem Hauptkunden soll durch diese Geschäfte verbessert werden.

3. Prognosebericht

Das bestehende Geschäftsmodell wird auch in 2016 fortgeführt. APS bleibt auch operativ und planerisch eng verzahnt mit dem Hauptkunden BVD.

Personaldienstleistungen aller Art, die zu unserer Leistungspalette zählen, werden unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgedehnt, insbesondere in der Zusammenarbeit mit dem Fraport Konzern. Aufgrund der sich ändernden rechtlichen Rahmenbedingungen wird die Ausweitung der Arbeitnehmerüberlassung ohne Befristung zumindest außerhalb der Fraport AG nicht weiter forciert.

Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir gemäß der verabschiedeten Planung bei einem Jahresumsatz von 96 Mio. Euro ein EBITDA von rund einer Million Euro, sowie ein positives Jahresergebnis nach Steuern von rund 500 TEUR.

APS arbeitet weiter daran, durch verschiedene Maßnahmen die Mitarbeitermotivation zu verbessern, Unfall- und Krankenquoten zu reduzieren, sowie die Personalverfügbarkeit noch stärker auf Spitzenbedarfe hin auszurichten.

In der Planung für 2016 wurden eine Krankenquote von 8,0 % sowie ein leichter Anstieg der Produktivität zugrunde gelegt.

 

Frankfurt am Main, 04. März 2016

Mira Fischer

Bilanz

Aktiva

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen 336.795,00 299.719,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.457,00 96.599,00
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.457,00 96.599,00
II. Sachanlagen 289.338,00 203.120,00
1. technische Anlagen und Maschinen 39.096,00 43.504,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.249,00 159.616,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.993,00 0,00
B. Umlaufvermögen 15.911.121,27 15.733.208,62
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.607.818,70 15.458.751,85
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 557.718,07 96.675,23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.490.410,47 14.774.058,20
3. sonstige Vermögensgegenstände 559.690,16 588.018,42
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 303.302,57 274.456,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 114,87 5.980,29
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.248.031,14 16.038.907,91

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 763.028,54 362.125,00
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 500.000,00 500.000,00
III. Verlustvortrag 187.875,00 0,00
IV. Jahresüberschuss 400.903,54 -187.875,00
B. Rückstellungen 8.191.871,93 8.695.016,98
1. Steuerrückstellungen 114.526,20 9.473,21
2. sonstige Rückstellungen 8.077.345,73 8.685.543,77
C. Verbindlichkeiten 7.293.130,67 6.981.765,93
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 310.019,05 242.317,02
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 27.205,12 11.858,95
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.955.906,50 6.727.589,96
davon aus Steuern 2.753.393,09 2.659.017,94
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 102.112,40 186.410,05
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.248.031,14 16.038.907,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Umsatzerlöse 95.143.317,49 83.620.068,10
2. sonstige betriebliche Erträge 2.851.773,74 1.719.448,59
3. Materialaufwand 1.520.285,11 1.639.523,24
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -10.144,27 -9.276,36
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.530.429,38 1.648.799,60
4. Personalaufwand 87.438.109,65 77.134.778,49
a) Löhne und Gehälter 73.213.201,93 64.509.677,44
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 14.224.907,72 12.625.101,05
davon für Altersversorgung 15.410,61 9.925,07
5. Abschreibungen 219.877,56 166.826,36
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 219.877,56 166.826,36
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.785.744,16 6.491.363,72
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 410,73 5.207,31
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.791,75 158,74
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.019.693,73 -87.926,55
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 612.701,14 96.001,45
11. sonstige Steuern 6.089,05 3.947,00
12. Jahresüberschuss 400.903,54 -187.875,00

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Feststellung des Jahresabschluss über das Geschäftsjahr 2015 und Festlegung zur Verwendung des Jahresüberschusses

Die Gesellschafterversammlung folgt dem Vorschlag des Aufsichtsrats und stellt den Jahresabschluss mit gesamten betrieblichen Erträgen in Höhe von 97.995.091,23 Euro, einem Jahresüberschuss von 400.903,54 Euro und einer Bilanzsumme von 16.248.031,14 Euro fest.

Die Gesellschafterversammlung beschließt, ebenfalls gemäß des Vorschlags des Aufsichtsrats, den Bilanzgewinn in Höhe von 213.028,54 Euro zum 31.05.2016 an die alleinige Gesellschafterin Fraport AG auszuschütten.

 

Frankfurt am Main, den 21.03.2016

Fraport AG

Martin Bien

Monika Kohler

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die APS Airport Personal Service GmbH, Frankfurt am Main (APS), wurde am 19. Dezember 2003 durch Eintragung ins Handelsregister mit einem Eigenkapital von TEUR 50 als 100%ige Tochtergesellschaft der heutigen Fraport Cargo Services GmbH, Frankfurt am Main- (FCS), gegründet. Zum 01.01.2011 hat die Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide, Frankfurt am Main (Fraport AG), welche 100% der Anteile an der FCS besitzt, ebenso die Anteile an der APS zu 100% von der FCS übernommen.

Mit Bescheid vom 28. November 2003 erteilte die Bundesagentur für Arbeit der APS erstmalig die Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung nach §§ 1 und 2 AÜG. Mit Bescheid vom 5. Oktober 2006 wurde diese Erlaubnis unbefristet verlängert.

Der Jahresabschluss der APS GmbH ist auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbHG berücksichtigt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Software sowie die technischen Anlagen und Maschinen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und falls notwendig außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgte linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben (bis EUR 410,00 Anschaffungskosten).

Geringstwertige Vermögensgegenstände (bis EUR 150,00 Anschaffungskosten) werden sofort als Aufwand erfasst.

Geleistete Anzahlungen und im Bau befindliche Anlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen waren mangels Betriebsbereitschaft im Berichtsjahr noch keine vorzunehmen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,0 % Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalwerten ausgewiesen.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Gegenüber dem Vorjahr wurden keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag 2015 insgesamt TEUR 14.490 (i. Vj. TEUR 14.774). Darin sind im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11.490 (i. Vj. TEUR 11.274) sowie Cash-Pooling-Forderungen gegen die Gesellschafterin Fraport AG in Höhe von TEUR 2.312 (i. Vj. TEUR 2.904) enthalten. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegen bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen wurden je Gesellschaft saldiert und entsprechend dem Saldo als Forderung oder Verbindlichkeit ausgewiesen.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuerüberzahlungen für das Jahr 2014 in Höhe von TEUR 547. Im Vorjahr waren in dem Posten Steuerrückforderungsansprüche in Höhe von TEUR 585 enthalten.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten besteht im Wesentlichen aus vorausgezahlten EDV-Wartungskosten und beträgt im Berichtsjahr EUR 115 (i.Vj. TEUR 6).

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von EUR 50.000,00 ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Fraport AG.

Der Jahresfehlbetrag 2014 in Höhe von EUR -187.875,00 wurde auf neue Rechnung ins Berichtsjahr vorgetragen.

Rückstellungen

In den Steuerrückstellungen des Berichtsjahres sind die gewerbesteuerlichen Nachzahlungsbeträge aus der nunmehr abgeschlossenen Betriebsprüfung der Jahre 2006 - 2008 in Höhe von TEUR 39 (i.Vj. TEUR 9) dotiert. Das im Vorjahr zurückgestellte Risiko aus der Nachversteuerung der Kfz-Sachbezüge besteht nicht mehr aufgrund Verjährungseintritt. Insofern wurde diese im Berichtsjahr aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 8.077 (i. Vj. TEUR 8.686) und betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich wie z.B. Überstunden, Prozesskosten, Resturlaub und Boni. Darüber hinaus beinhaltet diese Position zum Bilanzstichtag 2015 Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 263 (i. Vj. TEUR 211), Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 18 (i. Vj. TEUR 57) und Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 576 (i. Vj. TEUR 199).

Der Drohverlust resultiert aus sozialpolitisch veranlassten Arbeitnehmerüberlassungen leistungsgeminderter Mitarbeiter unter anderem an Schwestergesellschaften.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestanden am Bilanzstichtag nicht. Sicherheiten für Verbindlichkeiten wurden, wie im Vorjahr, nicht gestellt.

IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren sämtlich aus Personaldienstleistungen aller Art und wurden, wie im Vorjahr, vollständig im Inland erzielt. Von den Umsatzerlösen wurden TEUR 91.771 (i. Vj. TEUR 80.625) mit der Fraport AG getätigt, dies entspricht einem Anteil von 96,5 % (i. Vj. 96,4 %) an den gesamten Umsatzerlösen.

Sonstige betriebliche Erträge

Von den sonstigen Erträgen entfallen TEUR 2.122 (i. Vj. TEUR 1.250) auf die Auflösung von Rückstellungen

sowie TEUR 20 (i.Vj. TEUR 11) auf weitere periodenfremde Erträge.

Der Posten enthält insgesamt TEUR 299 (i. Vj. TEUR 230) Zuschüsse der Agentur für Arbeit.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Raum- und Instandhaltungskosten in Höhe von TEUR 2.684 (i. Vj. TEUR 2.466) und Personalzusatzaufwendungen einschließlich Aufwendungen für Arbeits- und Schutzkleidung in Höhe von TEUR 1.906 (i. Vj. TEUR 1.763).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 26 (i. Vj. TEUR 62) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren aus der Verzinsung des laufenden Kontokorrentkontos.

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand besteht im Wesentlichen aus der Verzinsung von Steuernachforderungen aufgrund der abgeschlossenen steuerlichen Außenprüfung der Jahre 2006 - 2008.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 65 (i.Vj. TEUR 14) enthalten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss nach Ausgleich des Verlustvortrages vollständig an die Gesellschafterin Fraport AG auszuschütten.

V. Sonstige Pflichtangaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres durchschnittlich 3.090 (i. Vj. 2.796) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon waren 2.617 (i. Vj. 2.364) gewerblich und 473 (i. Vj. 432) als Angestellte tätig.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus bestehenden Verträgen ergeben sich folgende finanzielle Verpflichtungen:

Gebäudemietverträge mit der Fraport AG mit Restlaufzeiten zwischen zwei und drei Jahren und einer voraussichtlichen jährlichen Belastung von rund TEUR 505,

Leasingverträge über Kraftfahrzeuge mit Restlaufzeiten zwischen einem und zwei Jahren,

Mietverträge über Kopierer und sonstige Büromaschinen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr.

Insgesamt ergeben sich somit sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.129 (i. Vj. TEUR 1.653).

Weitere finanzielle Verpflichtungen bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Mitglieder der Geschäftsführung

Im Berichtszeitraum waren folgende Geschäftsführer bestellt:

Frau Mira Fischer, Bad Camberg

Sonstige Angaben zur Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angaben des Honorars des Abschlussprüfers von der Erleichterung gemäß § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch und verweist diesbezüglich auf den Konzernanhang der Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide zum 31. Dezember 2015.

Die Fraport AG stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger bekanntgemacht.

Aktive latente Steuern

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende aktive latente Steuern aus den unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bewertungen von Rückstellungen:

Rückstellung für Urlaub Überstunden Drohverlust insgesamt
Handelsrecht TEUR 2.523 TEUR 1.903 TEUR 576 TEUR 5.002
  (i. Vj. TEUR 1.929) (i. Vj. TEUR 2.384 (i. Vj. TEUR 199) (i. Vj. TEUR 4.512)
Steuerrecht TEUR 1.750 TEUR 1.841 TEUR 0 TEUR 3.591
  (i. Vj. TEUR 1.380) (i. Vj. TEUR 2.268) (i. Vj. TEUR 0) (i. Vj. TEUR 3.648)
Differenz TEUR 773 TEUR 62 TEUR 576 TEUR 1.411
  (i. Vj. TEUR 549) (i. Vj. TEUR 116) (i. Vj. TEUR 199) (i. Vj. TEUR 864)
aktive latente Steuern TEUR 240 TEUR 18 TEUR 179 TEUR 437
  (i. Vj. TEUR 170) (i.Vj. TEUR 36) (i.Vj. TEUR 62) (i. Vj. TEUR 268)

Der für die Ermittlung verwendete kombinierte Ertragsteuersatz von 31 % berücksichtigt die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer. Die ermittelten latenten Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 437 (i. Vj. TEUR 268) wurden, in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, in der Bilanz nicht aktiviert.

Mitglieder des Aufsichtrates

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Damen und Herren an:

Martin Bien, Aufsichtsratsvorsitzender,

Fraport AG, BVD, Frankfurt am Main

Gerold Schaub, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender,

Arbeitnehmervertreter, Gewerkschaftsvertreter ver.di, Frankfurt am Main

Devrim Arslan, Mitglied des Aufsichtsrats, Arbeitnehmervertreter

APS Airport Personal Service GmbH, Betriebsratsvorsitzender, Frankfurt am Main

Serkan Basakli, Mitglied des Aufsichtsrats, Arbeitnehmervertreter

APS Airport Personal Service GmbH, Betriebsrat, Frankfurt am Main

Oktay Celik, Mitglied des Aufsichtsrats, Arbeitnehmervertreter,

APS Airport Personal Service GmbH, Betriebsrat, Frankfurt am Main

Sabine Debener, Mitglied des Aufsichtsrats,

Fraport AG, BVD-BS, Frankfurt am Main

Peter Dudenhöfer, Mitglied des Aufsichtsrats,

Fraport AG, BVD-I, Frankfurt am Main

Monika Kohler, Mitglied des Aufsichtsrats,

Fraport AG, BVD-S, Frankfurt am Main

Cornelia Kröll, Mitglied des Aufsichtsrats, Arbeitnehmervertreterin

Gewerkschaftsvertreterin ver.di, Frankfurt am Main

Silke Niehaus, Mitglied des Aufsichtsrats,

Fraport AG, PSL, Frankfurt am Main

Josef Weber, Mitglied des Aufsichtsrats,

Fraport AG, BVD-SK, Frankfurt am Main

Özgür Yalcinkaya, Mitglied des Aufsichtsrats, Arbeitnehmervertreter,

APS Airport Personal Service GmbH, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender, Frankfurt am Main

Der Aufsichtsrat erhielt im Berichtsjahr keine Vergütung.

 

Frankfurt am Main, 04. März 2016

Mira Fischer, Geschäftsführerin

Anlagespiegel zum 31.12.2015

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2015
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2015
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 384.177,81 2.344,50   386.522,31
II. Sachanlagen 954.581,32 271.340,06 25.100,84 1.200.820,54
  1.338.759,13 273.684,56 25.100,84 1.587.342,85
kumulierte Abschreibungen 01.01.2015
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2015
Euro
Buchwert 01.01.2015
Euro
Buchwert 31.12.2015
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 287.578,81 51.486,50 0,00 339.065,31 46.635,00 47.457,00
II. Sachanlagen 751.461,32 168.391,06 8.369,84 911.482,54 197.374,00 289.338,00
  1.039.040,13 219.877,56 8.369,84 1.250.547,85 244.009,00 336.795,00

Bericht des Aufsichtsrates gemäß § 171 AktG und § 12 des Gesellschaftsvertrages für das Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

APS Airport Personal Service GmbH - Frankfurt am Main

Sitzungen und Themen des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2015 eingehend mit der Lage des Unternehmens befasst. Im Jahr 2015 fanden zwei ordentliche Sitzungen des Aufsichtsrates statt, in denen die Geschäftsführung umfassend über die Lage des Unternehmens unterrichtet hat. In diesem Zusammenhang erläuterte die Geschäftsführung insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung, die Mitarbeiterentwicklung, die Entwicklung der Arbeitszeitkonten und Krankenquote und die betriebliche Leistungsfähigkeit. Zwischen den Aufsichtsratssitzungen hat die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2015 bei Bedarf schriftlich und mündlich über die geschäftliche Entwicklung der APS Airport Personal Service GmbH Bericht erstattet.

Im Geschäftsjahr 2015 befasste sich der Aufsichtsrat insbesondere mit der noch deutlicheren Fokussierung der Personalmengensteuerung auf die Sommerspitze und die damit verbundenen organisatorischen und finanziellen Anstrengungen. Der Aufsichtsrat hat sich des Weiteren mit der Thematik der möglichen Änderung der Arbeitnehmerüberlassung befasst.

Jahresabschluss 2015

Der Jahresabschluss 2015 mit dem Lagebericht und den Angaben zu der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft sowie die sich daraus ergebenen Chancen und Risiken für das Geschäftsjahr 2016 wurde dem Aufsichtsrat zur Beratung vorgestellt.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der APS Airport Personal Service GmbH sowie die Ergebnisse der Prüfung durch die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ergaben keinen Anlass zu Beanstandungen. Der vorgeschriebene gesetzliche Bestätigungsvermerk wurde von der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft uneingeschränkt erteilt.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss 2015 festzustellen und den Bilanzgewinn i.H.v. 213.028,54 Euro (Jahresüberschuss von 400.903,54 Euro abzüglich Verlustvortrag aus 2014 i.H.v. 187.875,00 Euro) an die alleinige Gesellschafterin Fraport AG auszuschütten, sowie der Geschäftsführerin für das Geschäftsjahr 2015 Entlastung zu erteilen.

 

Frankfurt am Main, den 21.03.2016

Der Aufsichtsratsvorsitzende

Martin Bien

Sonstige Berichtsbestandteile

 

Frankfurt am Main, den 21.03.2016

gezeichnet

Mira Fischer, Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der APS Airport Personal Service GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsatze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsatze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsatze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 04. März 2016

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Noll, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christoph Meyer, Wirtschaftsprüfer

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