SFDC Germany Data Centre GmbH

Erika-Mann-Straße 31, 80636 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 213481
Eingetragen
14.8.2014
Branche
Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteDatenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.Bereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Gegenstand
Betrieb eines Datencenters.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Edward Faulds
seit 11.10.2023
Geschäftsführer
Samuel Vallotton
seit 11.3.2015
Prokura
Darryl Yee
seit 14.8.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SFDC International Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SFDC International Holding B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SFDC Germany Data Centre GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SFDC Germany Data Centre GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SFDC Germany Data Centre GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SFDC Germany Data Centre GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 26. September 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stummer-Jovanovic, Wirtschaftsprüfer

Gössl, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Januar 2024

Aktiva

31.01.2024 31.01.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.933.763,29 1.827.423,10
1.933.763,29 1.827.423,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 877.891,78 1.444.579,48
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.525.502,84 53.377.601,03
71.403.394,62 54.822.180,51
73.337.157,91 56.649.603,61
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.432.671,76 5.316.678,93
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.755.121,39 2.584.880,81
(davon aus Steuern TEUR 2.755 ; Vj. TEUR 2.585)
6.187.793,15 7.901.559,74
II. Guthaben bei Kreditinstituten 6.332,56 -
6.194.125,71 7.901.559,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.406.485,92 21.608.517,60
94.937.769,54 86.159.680,95

Passiva

31.01.2024 31.01.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 22.080.749,40 16.639.118,39
III. Jahresüberschuß 3.322.550,84 5.441.631,01
25.428.300,24 22.105.749,40
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.172.730,15 4.982.864,21
2. Sonstige Rückstellungen 4.459.204,47 2.617.551,33
6.631.934,62 7.600.415,54
C. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 407.519,62 14.678.972,40
II. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.596.100,23 1.231.648,04
III. Sonstige Verbindlichkeiten 56.873.914,83 40.542.895,57
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0; Vj. TEUR 0, davon aus Steuern TEUR 0; Vj. TEUR 0)
62.877.534,68 56.453.516,01
94.937.769,54 86.159.680,95

Gewinn- und Verlustrechnung

01.02.2023 - 31.01.2024 01.02.2022 - 31.01.2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 109.699.775,46 101.116.619,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 5.542,79 42.781,28
(davon Erträge aus Währungsumrechnung TEUR 5; Vj. TEUR 43)
109.705.318,25 101.159.400,28
3. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -59.518.515,43 -51.727.892,61
4. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -398.972,49 -604.115,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -51.588,15 -103.682,96
(davon Ausgaben für Altersversorgung TEUR -1; Vj. TEUR 10)
-450.560,64 -707.798,58
5. Abschreibung: -19.294.872,55 -18.588.523,47
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -23.335.149,11 -20.688.473,96
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung TEUR 40; Vj. TEUR 36)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.174.331,87 -745.387,03
(davon an verbundene Unternehmen TEUR 970; Vj. TEUR 273)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.609.337,81 -3.259.693,62
9. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 3.322.550,84 5.441.631,01

Amtsgericht München HRB 213481

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024

I Allgemeine Angaben

Zum Bilanzstichtag 31. Januar 2024 erfüllt SFDC Germany Data Centre GmbH (das "Unternehmen") die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB (Handelsgesetzbuch).

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Das Geschäftsjahr ist abweichend vom Kalenderjahr. Es beginnt am 1. Februar und endet zum 31. Januar des Folgejahres.

II Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Ansatz und Bewertung von Vermögenswerten, Eigenkapital und Verbindlichkeiten

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände werden beim Zugang mit ihren Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten bzw. ihren Herstellungskosten bewertet. Die Folgebewertung erfolgt entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer durch Verminderung um lineare planmäßige Abschreibungen, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich um außerplanmäßige Abschreibungen. Die Immaterielle Vermögenswerte bestehen nur aus erworbener Software. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über eine Laufzeit von 3 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Sämtliche Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Anschaffungsnebenkosten sind solche, die erforderlich sind, um einen Vermögensgegenstand im betriebsbereiten Zustand zu setzen. Die Abschreibung erfolgt auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode und beträgt bei:

Einrichtungsgegenstände und Ausstattungen 5 Jahren
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 Jahren bis 5 Jahren
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Der kürzere zwischen der Leasingdauer und 10 Jahren

Hinsichtlich des Ansatzes von geringwertigen Wirtschaftsgütern wird die steuerliche Regelung des § 6 Abs. 2 EstG handelsrechtlich angewendet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen.

Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden in voller Höhe als Betriebsausgaben in dem Wirtschaftsjahr abgezogen, in dem die Wirtschaftsgüter angeschafft, hergestellt oder eingebracht werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich der darin enthaltenen Umsatzsteuer des einzelnen Wirtschaftsgutes 800 EUR nicht übersteigen.

Eine Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen wird erfasst, wenn die beizulegenden Zeitwerte niedriger sind als die entsprechenden Buchwerte und die Wertminderung wahrscheinlich von Dauer ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Bei Forderungen werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen, wenn die Einbringlichkeit dieser Forderungen mit einem erkennbaren Risiko behaftet ist. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Steuer- und sonstige Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für Unterschiede in den Bilanzwerten zwischen der Handels- und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Gemäß § 274 Abs. 1 HGB werden aktive und passive latente Steuern saldiert und verrechnet, soweit sie sich auf Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beziehen, die von der gleichen Steuerbehörde erhoben werden. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Die ausgewiesenen latenten Steuerverbindlichkeiten werden aufgelöst, sobald der Steuervorteil eintritt oder nicht mehr erwartet wird.

Währungsumrechnung auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 256a HGB nach dem Realisations- und historischen Anschaffungskostenprinzip bewertet.

III Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, einschließlich der Abschreibungen während des Geschäftsjahres, ist im Anlagenspiegel dargestellt. (Siehe Anlage zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungssalden gegen den Gesellschafter.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

SFDC Germany Data Centre weist einen Forderungssaldo gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.433 (Vj. TEUR 5.317) aus, darunter:

Verbundene Unternehmen 31.01.2024 31.01.2023
EUR EUR
Salesforce.com Germany GmbH, München 22 22
Salesforce UK Limited, London/Großbritannien 7 7
SFDC Ireland Limited, Dublin/Irland. 3.403 3.233
Salesforce GFO sarl, Morges/Schweiz - 2.055
3.432 5.317

Die Forderungen resultieren hauptsächlich aus Lieferung und Leistung.

Rechnungsabgrenzungsposten

Zum Bilanzstichtag beläuft sich der aktive Rechnungsabgrenzungsposten auf TEUR 15.406 (Vj. TEUR 21.609) und beinhaltet im Wesentlichen Vorauszahlungen für Wartung und Support in Höhe von TEUR 10.483 (Vj. TEUR 14.352) und vorausbezahlte Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 4.464 (Vj. TEUR 2.484).

Latente Steuern

Der latente Steueranspruch ergab sich im Wesentlichen aus rechnungslegungsbezogenen Differenzen in Bezug auf nicht realisierte Gewinne/Verluste aus Währungsumrechnung bei Forderungen und Verbindlichkeiten. Der Betrag wurde mit einem Steuersatz von 31,92 % berechnet. Der latente Steueranspruch wurde nicht erfasst. Die latente Steuer wird anhand von Steuersätzen (und Gesetzen) ermittelt, die bis zum Bilanzstichtag erlassen oder materiell erlassen wurden und voraussichtlich angewendet werden, wenn der damit verbundene latente Steueranspruch realisiert wird.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 (Vj. TEUR 25).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

31.01.2024 31.01.2023
TEUR TEUR
Ausstehende Mietaufwendungen - -
Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Urlaub, Boni, etc.) 17 41
Ausstehende Eingangsrechnungen 4.370 2.292
Rechts-, Beratungs- und Jahresabschlusskosten 72 75
Anlagen- und Geräteleasing - 202
Reisen und Veranstaltungen - 7
4.459 2.617

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:

Verbundene Unternehmen 01.02.2023 - 31.01.2024 01.02.2022 - 31.01.2023
EUR EUR
Salesforce, Inc., San Francisco/USA - 5
SFDC EMEA Data Centre Limited, London/ Großbritannien 249 1.227
Salesforce GFO sarl, Morges/Schweiz 5.347 -
5.596 1.232

Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus konzerninterner Verrechnung und Aktienkaufplänen für Mitarbeiter.

Alle Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten:

31.01.2024 31.01.2023
EUR EUR
Operatives Leasing:
Geschäftsräume (Rechenzentren) 8.802 0.00
Übrige 362 0.00
Leasing
IT Hardware zur Datenspeicherung 17.724 17.797
Server 29.973 22.709
Übrige 13 37
56.874 40.543

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche mit einer Laufzeit von weniger als 1 Jahr von TEUR 26.688 und solche zwischen 1 und 5 Jahren von TEUR 30.186

IV Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatz nach Segmenten und Regionen

Mit Wirkung zum 1. Februar 2021 bezieht das Unternehmen alle seine Einnahmen aus einem Data Hosting Servicevertrag mit der SFDC Ireland Limited, Dublin/Irland, einem Unternehmen nach irischem Recht und Teil des Salesforce Konzerns. Das Unternehmen stellt SFDC Ireland Limited alle Betriebskosten in Rechnung, die beim Anbieten von Datenhosting-Diensten anfallen.

Materialaufwand

Der Materialaufwand beläuft sich auf TEUR 59.518 (Vj. TEUR 51.728) und beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen aus Leasingverhältnissen für Hardware in Höhe von TEUR 12.753 (Vj. TEUR 25.811), Mieten für Rechenzentren von TEUR 25.339 (Vj.TEUR 24.333), variable Kosten für Rechenzentren in Höhe von TEUR 20.749 (Vj. TEUR 950) sowie Hosting- und Datenkommunikationsdienstleistungen für TEUR 677 (Vj. TEUR 634).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 23.335 (Vj. TEUR 20.688) und beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Ausstattung und Software (hauptsächlich Wartung und Reparatur) in Höhe von TEUR 22.874 (Vj. TEUR 19.397), Beratung und professionelle Dienstleistungen in Höhe von TEUR 303 (Vj. TEUR 709) und Porto- und Frachtkosten in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 77).

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 3.323 (Vj. TEUR 5.442) auf neue Rechnung vorzutragen.

V Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In der Bilanz nicht ausgewiesene zukünftige vertragliche Zahlungsverpflichtungen betreffen abgegrenzte Mieten für Rechenzentren.

Zum 31. Januar 2024 hatte die Gesellschaft künftige langfristige Mindestzusagen, welche wie folgt zu zahlen sind:

Fälliger Betrag (TEUR) Mieten für Rechenzentren
Innerhalb eines Jahres 21.499
Zwei bis fünf Jahre 1.111
22.610

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2024 waren im Durchschnitt 3 (Vorjahr. 6) Arbeitnehmer bei der SFDC Germany Data Centre GmbH beschäftigt. Sie waren alle in der Systemtechnik beschäftigt.

Geschäftsleitung

Folgende Personen waren im Geschäftsjahr als Geschäftsführer tätig:

Edward Faulds, Vizepräsident, Infrastrukturtechnik, Dublin/Irland (ernannt am 31. August 2023)

Darryl Yee, Steuern ; Finanzen Japan, San Francisco/USA

David Dempsey,Irland Landesleiter, Wexford/Irland (zurückgetreten am 31. August 2023)

Keiner der Geschäftsführer erhält Bezüge von der Gesellschaft.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 69.

Russland-Ukraine-Konflikt

Der Krieg in der Ukraine hat zu Unsicherheiten in der Weltwirtschaft geführt. Bislang hatte dieser Konflikt jedoch keine negativen Auswirkungen auf das Unternehmen.

Die Geschäftsführung wird diesen Konflikt weiterhin beobachten, um mögliche Auswirkungen auf das Unternehmen zu beurteilen.

Angabe zur effektiven Steuerlast nach Mindeststeuergesetzen

Die Angabe zur effektiven Steuerlast erfolgt erstmalig für das Geschäftsjahr 2023 gem. § 285 Nr. 30a HGB i.V.m. Art. 91 (1) HGBEG. Hierbei handelt es sich um die Steuerlast, die nach dem Mindeststeuergesetz oder ausländischen Mindeststeuergesetzen anfallen würde, wenn die Steuerquote aus den Ertragssteuern geringer als 15 % ist. Auf Basis der Steuerberechnung für das Geschäftsjahr 2023 fällt auf der Ebene der Gesellschaft keine effektive Steuerlast nach dem Mindeststeuergesetz oder ausländischen Mindeststeuergesetzen an, da die Gesellschaft bereits mehr als 15% Ertragsteuern abführt.

Die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ("OECD"), einem globalen Politikforum, herausgegebenen globalen Anti-Basen-Erosions-Vorschriften der "Pillar Two" haben eine globale Mindeststeuer von 15% eingeführt, die auf multinationale Gruppen mit konsolidierten Finanzausweisen mit Einnahmen von über 750 Millionen Euro Anwendung findet. Die Mehrheit der OECD-Mitgliedsstaaten hat sich grundsätzlich darauf geeinigt, diese Bestimmungen anzunehmen, und zahlreiche Jurisdiktionen, einschließlich derer, in denen das Unternehmen tätig ist, haben diese Regeln für das Geschäftsjahr des Konzerns, das am 1. Februar 2024 beginnt, umgesetzt.

Einkommenssteuern

Das Unternehmen hat die Auswirkungen dieser Regeln bewertet und glaubt derzeit nicht, dass sie einen Einfluss auf die Finanzergebnisse für das am 31. Januar 2025 endende Geschäftsjahr haben werden. Der effektive Steuersatz des Unternehmens für den 31. Januar 2024 liegt deutlich über dem Mindeststeuersatz von 15%. Wir werden unsere Bewertung weiterhin überwachen.

Konzernzugehörigkeit Sämtliche Anteile an der Gesellschaft werden von der SFDC International Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, gehalten. Das Mutterunternehmen, welches den Konzernabschluss für den größten sowie den kleinsten Konsolidierungskreis erstellt, ist die Salesforce, Inc., San Francisco/USA. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

 

München, den 26 September 2024

SFDC Germany Data Centre GmbH

Edward Faulds

Darryl Yee

Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.02.2023 Zugänge Abgänge 31.01.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.800.144,19 1.134.856,90 0,00 8.935.001,09
7.800.144,19 1.134.856,90 0,00 8.935.001,03
II.Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.197.969,96 112.150,15 0,00 8.310.120,11
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.713.027,71 34.751.078,39 (96.040,47) 124.367.361,63
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
97.910.997,67 34.863.228,54 (96.040,47) 132.677.481,74
105.711.141,86 35.998.085,44 (96.040,47) 141.612.482,83
Kumulierte Abschreibungen
01.02.2023 Zugänge Abgänge 31.01.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.972.721,09 1.028.516,71 0,00 7.001.237,80
5.972.721,09 1.028.516,71 0,00 7.001.237,80
II.Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.753.390,48 678.837,85 0,00 7.432.228,33
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.335.426,68 17.587.517,99 (81.085,88) 53.841.858,79
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
43.088.817,16 18.266.355,84 (81.085,88) 61.274.087,12
49.061.538,25 19.294.872,55 (81.085,88) 68.275.324,92
Buchwerte
31.01.2024 31.01.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.933.763,29 1.827.423,10
1.933.763,29 1.827.423,10
II.Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 877.891,78 1.444.579,48
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.525.502,84 53.377.601,03
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
71.403.394,62 54.822.180,51
73.337.157,91 56.649.603,61

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Die SFDC Germany Data Centre GmbH (im Folgenden: "Unternehmen") wurde am 14. August 2014 gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die SFDC International Holding B.V. Amsterdam/Niederlande, (im Folgenden Mutterunternehmen") Amsterdam, Niederlande.. Das Unternehmen ist in München ansässig und eingetragen.

Haupttätigkeiten und Beurteilung der Unternehmensleitung

Das Unternehmen unterstützt SFDC Ireland Limited in Dublin, Irland. im Hinblick auf Datenhosting-Aktivitäten.

Die Salesforce, Inc. San Francisco/USA und ihre Tochtergesellschaften, zu denen auch die SFDC Germany Data Centre GmbH zählt (zusammen: "salesforce-Gruppe") sind ein weltweit führender Anbieter von Customer Relationship Management-Technologie ("CRM") , die Unternehmen und ihre Kunden zusammenbringt. Mit der Customer 360-Plattform bietet die salesforce-Gruppe eine zentrale Informationsquelle, die Kundendaten über Systeme, Apps und Geräte hinweg verbindet, um Unternehmen dabei zu helfen von überall aus zu verkaufen, zu bedienen, zu vermarkten und Handel zu betreiben.

Die Customer 360-Serviceangebote sind entworfen, um flexibel, skalierbar und benutzerfreundlich zu sein. Sie können im Allgemeinen einfach konfiguriert, schnell bereitgestellt und in andere Plattformen und Unternehmensanwendungen integriert werden. Die Salesforce-Gruppe verkauft an Unternehmen weltweit, hauptsächlich auf Abonnementbasis, durch unsere Direktvertriebsbemühungen und auch indirekt über Partner. Die Salesforce-Gruppe ermöglicht auch Dritten, ihre Plattform und Entwicklertools zu verwenden, um zusätzliche Funktionen und neue Anwendungen zu erstellen, die auf ihrer Plattform ausgeführt werden und die separat oder in Verbindung mit den Serviceangeboten der Salesforce-Gruppe verkauft werden.

Die Haupttätigkeit des Unternehmens besteht in der Bereitstellung von Infrastruktur- und Kommunikationsmöglichkeiten zur Unterstützung von Cloud-Computing, Virtualisierung, Massenverarbeitung von Daten, Datenhosting und damit verbundene Dienstleistungen für die SFDC Ireland Limited, Dublin/Irland. Als Dienstleister unterstützt das Unternehmen das Wachstum und die Entwicklung der europäischen Aktivitäten der salesforce-Gruppe.

Gemäß Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als ein Jahr zuvor. (2022: 4,5 %). 1

Der Konzern betrachtete Deutschland weiterhin als ein Schlüsselland für Wachstum und Investitionen im Geschäftsjahr 2024. Trotz der wirtschaftlichen Situation in Deutschland im Jahr 2023 profitierte das Unternehmen von der beschleunigten Umstellung auf Cloud- Computing-Lösungen und steigerte seinen Gewinn.

1 https://www.destatis.de/EN/Themes/Economy/National-Accounts-Domestic-Product/Tables/gdpbubbles.html

Leistungskennzahlen

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind Umsatz und Betriebsaufwand. Die wichtigsten finanziellen und sonstigen Leistungskennzahlen des Unternehmens gestalteten sich im vergangenen Jahr wie folgt:

In TEUR 31/01/2024 31/01/2023
Umsatzerlöse 109.700 101.117
Betriebsaufwand 102.599 91.713
Jahresüberschuss 3.323 5.442
Eigenkapital 25.428 22.106
In TEUR 31/01/2024 31/01/2023
1. Materialaufwand 59.519 51.728
2. Personalaufwand 451 708
3. Abschreibungen 19.295 18.589
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 23.335 20.688
Betriebsaufwand 102.599 91.713
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.174 745
6. Ertragsteuern 1.609 3.260
Gesamtaufwand 106.383 95.718

Basierend auf dem Geschäftsmodell spiegelt der Anstieg der Erlöse den Anstieg des weiterbelasteten Betriebsaufwandes wider. Im Vorjahr wurde für das Geschäftsjahr 2024 ein Anstieg des Betriebsaufwandes und in der Folge ein Umsatzwachstum von etwa 20-30% prognostiziert

Der tatsächliche Anstieg der Umsätze des Unternehmens belief sich auf ca. 8 % und der Anstieg des Betriebsaufwandes belief sich auf ca. 18 %. Der Grund für den Anstieg des Betriebsaufwands war im Wesentlichen ein Anstieg der variablen Kosten für Datacenter. Aufgrund nicht weiterverrechenbarer Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023/2024 stiegen die Umsätze nicht so stark wie prognostiziert. In der Folge und aufgrund höherer Zinsaufwendungen ging der Jahresüberschuss nach Steuern um ca. 39 % zurück.

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Ergebnisse

Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2024 TEUR 94.938 im Vergleich zu TEUR 86.160 im Vorjahr. Der Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 8.778 ist in erster Linie auf eine Erhöhung des Sachanlagevermögens zurückzuführen, die auf erhöhte Investitionen in zusätzliche geleaste technische Anlagen und eine Erhöhung der aktivierten Anlagen zurückzuführen ist.

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 14.271gesunken, was auf einen Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten zurückzuführen ist. Dem steht ein Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmen gegenüber, der auf einen Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Salesforce GFO sarl, Morges/Schweiz um TEUR 5.347 und auf einen Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 16.331 zurückzuführen ist.

Am Ende des Geschäftsjahres 2024 belief sich das Eigenkapital auf TEUR 25.428 im Vergleich zu TEUR 22.106 zum 31. Januar 2023. Die Eigenkapitalquote liegt bei 26,78% (Vj. 25,66%).

Das Unternehmen finanziert sich durch Eigenkapital und konzerninternes Cash-Pooling. Das Unternehmen befindet sich netto in einer kurzfristigen Verbindlichkeiten-Position, ist jedoch gut ausgestattet, um den täglichen Betrieb zu finanzieren und seinen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen.

Der Anstieg des Betriebsaufwandes in Höhe von TEUR 10.886 im Geschäftsjahr 2024 auf TEUR 102.559 resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der variablen Kosten Energiekosten für Rechenzentren sowie aus höheren Kosten für Wartung.

Der Rückgang des Gewinns vor Steuern (43)%) für das Geschäftsjahr 2024 steht im Einklang mit dem Anstieg der Aufwendungen, der stärker ausfällt als der Anstieg der Umsatzerlöse. Verstärkt wird dieser Effekt durch den Zinsaufwand von TEUR 2.174 (Vorjahr: TEUR 745) zurückzuführen.

Der Umsatz als Servicegebühr steht in direktem Zusammenhang mit einem Großteil der Betriebskosten der Gesellschaft. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 8.583 auf TEUR 109.700 (Vj. TEUR 101.117).

Der Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 7.790 im Geschäftsjahr 2024 auf TEUR 59.519 gegenüber TEUR 51.727 im Vorjahr (15 %) resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Aufwendungen für Leasinggeräte und Mietkosten.

Gesamtbewertung der Geschäftsleistung

Gemessen am Ausblick des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2023/2024 und der Entwicklung des laufenden Jahres ist die Geschäftsführung mit der Gewinnentwicklung im Geschäftsjahr zufrieden.

Wesentliche Risiken und Chancen

Im Rahmen der Dienstleistungsvereinbarung mit SFDC Ireland Limited, Dublin/Ireland hat sich das Unternehmen verpflichtet, Infrastruktur- und Kommunikationsmöglichkeiten bereitzustellen und zur Unterstützung von Cloud-Computing, Virtualisierung, Massenverarbeitung von Daten, Datenhosting und damit verbundene Dienstleistungen beizutragen. Sämtliche anfallenden Aufwendungen werden erstattet, wobei die in der Dienstleistungsvereinbarung festgelegte Marge angewandt wird.

Bei einem Dienstleistungsvertrag mit einem verbundenen Unternehmen sind die Risiken für das Unternehmen beschränkt. Allerdings identifiziert das Unternehmen für die verbundenen Unternehmen mithilfe von verschiedenen Planungs-, Kontroll- und Informationssicherheitssystemen, die alle wichtigen Bereiche abdecken, und eine schnelle Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen des Konzerns gewährleisten, auch Chancen und Risiken am deutschen Rechenzentrum-Markt-.

Aufgrund des Geschäftsmodells des Unternehmens besteht ein Risiko darin, dass das Unternehmen von der Entwicklung des Konzerns abhängt. Vom Unternehmen wird dieses Risiko derzeit als gering eingeschätzt.

Das Unternehmen ist durch seine Geschäftstätigkeit einem Inflationsrisiko ausgesetzt, das jedoch als gering angesehen wird. Die Geschäftstätigkeit lautet im Allgemeinen auf Euro und die wesentlichen Verpflichtungen sind im Voraus festgelegt oder mit einer festen jährlichen Preissteigerungsrate vereinbart.

Die Gesellschaft hat keine externen Schulden aus Finanzierung. Das Unternehmen ist bestrebt, das Liquiditätsrisiko zu minimieren, indem es einerseits die Cash-Generierung über seine Geschäftstätigkeit sowie andererseits durch die Unterstützung der obersten Muttergesellschaft, Salesforce, Inc., San Francisco/USA steuert.

Das Unternehmen verwendet keine Finanzinstrumente und auch keine Sicherungen, da der Großteil seiner Transaktionen in seiner Lokalwährung durchgeführt wird.

Unserer Meinung nach ist das finanzielle Risiko für das Unternehmen durch die Anwendungen des oben beschriebenen "limited risks" Geschäftsmodells beschränkt.

Das Unternehmen wird weiterhin von der günstigen Marktentwicklung der Cloud-Computing- Branche profitieren, indem es die Datenhosting-Dienste der Gruppe unterstützt. Es wird erwartet, dass das Serviceniveau der Datenhosting-Dienstleistungen, die der SFDC Ireland Limited, Dublin/Ireland vom Unternehmen in zukünftigen Zeiträumen zur Verfügung gestellt wird, weiterhin wachsen wird, da die Gruppe weiterhin expandiert.

Risiken sehen wir angesichts des Kriegs in der Ukraine und der damit verbundenen verhängten Sanktionen nicht.

Mitarbeiter

Das Unternehmen hatte zum 31 Januar 2024 insgesamt 3 Mitarbeiter.

Niederlassungen

Der Firmensitz des Unternehmens liegt in München. Es gibt keine Zweigstellen des Unternehmens an anderen Standorten.

Eigentum

Die unmittelbare Muttergesellschaft des Unternehmens ist SFDC International Holdings B.V., ein in den Niederlanden eingetragenes Unternehmen.

Künftige Entwicklungen

Die Geschäftsleitung bleibt davon überzeugt, dass Deutschland ein europäisches Schlüsselland für Wachstum und Investitionen ist. Das Unternehmen wird weiterhin von der positiven Marktentwicklung in der Cloud-Computing-Branche in Deutschland profitieren und den Bekanntheitsgrad seiner Dienstleistungen in Deutschland erhöhen, um das Gesamtwachstum des Umsatzes auf dem deutschen Markt zu fördern.

Da der Schwerpunkt auf der Ausweitung der Gewinnspanne und der Steigerung der betrieblichen Effizienz in der gesamten Gruppe liegt, hat sich das Management auf Initiativen zur Kosteneinsparung konzentriert. Als Ergebnis dieser Initiativen erwarten wir einen Rückgang der Betriebskosten um etwa 15-25% im Geschäftsjahr 2024/25. Aufgrund des Geschäftsmodells. erwarten wir einen Rückgang des Umsatzes in gleicher Höhe. Nach dem erwarteten Rückgang im Geschäftsjahr 2024/25 wird für 2026 mit einem stabilen Geschäftsverlauf (auf dem Niveau im Geschäftsjahr 2024/25) gerechnet.

 

München, den 26. September 2024

Edward Faulds

Darryl Yee

Gesellschafterversammlung Shareholder Meeting
der of
SFDC Germany Data Centre GmbH SFDC Germany Data Centre GmbH
Die SFDC International Holding B.V.
eine Gesellschaft nach dem niederländischen Recht, mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, eingetragen im Handelsregister der niederländischen Handelskammer unter 77233972, a company under the laws of the Netherlands, with its seat in Amsterdam, the Netherlands, registered with the Trade Register of the Dutch Chamber of Commerce under 77233972,
ist die alleinige Gesellschafterin (die "Gesellschafterin") der is the sole shareholder (the "Shareholder") of
SFDC Germany Data Centre GmbH
mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 213481 (die "Gesellschaft"). with seat in Munich, registered with the commercial register of the Local Court of Munich under HRB 213481 (the "Company").
Unter Verzicht auf sämtliche nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag einzuhaltenden Formen und Fristen hinsichtlich der Einberufung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung sowie der Ankündigung ihrer Tagesordnung hält die Gesellschafterin hiermit die ordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließt einstimmig wie folgt: Waiving all requirements as to form and notice periods provided for by law or articles of association for the convening and holding of a shareholder meeting, as well as the announcement of its agenda, the Shareholder hereby holds the ordinary shareholder meeting of the Company and resolves unanimously as follows:
I. Der von der Ernst & Young GmbH Wirtschafprüfungsgesellschaft, geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 ("Geschäftsjahr 2023/2024"') mit einer Bilanzsumme von EUR 94.937.769,54 wird hiermit festgestellt. I. The annual financial statements of the - Company for the financial year from 1 February 2023 to 31 January 2024 ("Financial Year 2023/2024") with a balance sheet total of EUR 94,937,769.54 that were audited and provided with an unqualified audit statement by Ernst & Young GmbH Wirtschafprüfungsgesellschaft, are hereby approved.
2. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von EUR 3.322.550,84 zuzüglich des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 22.080.749,40 wird neue Rechnung vorgetragen. 2. The annual profit for the Financial Year 2023/2024 in the amount of EUR 3,322,550.84 and the profit carried forward in the amount of EUR 22,080,749.40 shall be carried forward to the next financial year.
3. Den Geschäftsführern der Gesellschaft wird für ihre jeweilige Amtszeit im Geschäftsjahr 2023/2024 Entlastung erteilt. 3. The managing directors of the Company are granted formal discharge for their respective term of office in the Financial Year 2023/2024.
4. Die Ernst & Young GmbH Wirtschafprüfungsgesellschaft wird hiermit zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2024 bis zum 31. Januar 2025. 4. Ernst & Young GmbH Wirtschafprüfungsgesellschaft is hereby elected as auditor for the financial year 1 February 2024 to 31 January 2025.
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. Die Gesellschafterversammlung wird hiermit geschlossen. No further resolutions are adopted. The shareholder meeting hereby ends.
Die deutsche Fassung ist verbindlich. Die englische Fassung ist eine Übersetzung ausschließlich zu Informationszwecken. The German version is binding. The English version is a convenience translation for information purposes only.

 

10 Oktober 2024

SFDC International Holding B.V.

Hakan Joachim Wettermark, Geschäftsführer

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