MTS Medizinischer Transport-Service GmbH

Europark Fichtenhain A 15, 47807 Krefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 7760
Eingetragen
17.2.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
Der Service und der Transport von medizinisch-technischen Geräten und alle den Gesellschaftszweck fördernde Geschäfte, insbesondere auch die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung in Personalgesellschaften. Die Gesellschaft kann ihre Tätigkeit auf verwandte Gebiete ausdehnen sowie alle sonstigen Geschäfte betreiben, die geeignet sind, die Gesellschaftszwecke zu fördern.

Historie

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Management

NameRolle
Mark Steinbach
seit 6.8.2025
Prokura
Sven Markus
seit 16.7.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rhenus SE & Co. KGEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
42.700 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

MTS Medizinischer Transport-Service GmbH

Willich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

A Grundlagen der Gesellschaft

Die MTS Medizinischer Transport-Service GmbH wurde im Jahre 1988 gegründet und ist gemäß DIN EN ISO 9001 ein zertifizierter Dienstleistungspartner von Medizingeräteherstellern. Neben der Abwicklung von Gerätetransporten erbringt die Gesellschaft diverse Mehrwertdienstleistungen und technische Services wie Wartungen, Prüfungen und Reparaturen. Die Hauptabsatzmärkte liegen in den Regionen DACH, BENELUX und Spanien.

Zur Steuerung des Unternehmens werden folgende wesentliche Kennzahlen ermittelt und permanent analysiert:

Finanzkennzahlen: Deckungsbeitrag III (DB III) absolut und in Prozent von Wertschöpfung und Umsatz sowie die Personalkostenquote (Personalkosten in % von der Wertschöpfung).

Nicht finanzielle Kennzahlen: Schadenquote.

B Wirtschaftsbericht

B.1 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

B.1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr zwar leicht an Fahrt verloren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2019 um 0,5 % höher als im Vorjahr. Dennoch setzte die deutsche Wirtschaft das Wachstum aus den beiden vorherigen Jahren leicht fort (2018: +1,5 % und 2017: +2,5 %). Eine längerfristige Betrachtung zeigt allerdings, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 wieder unter dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre (2008 bis 2018) von +1,3 % lag (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74644/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-deutschland/)

B.1.2 Geschäftsverlauf

B.1.2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 15.740 konnten im Berichtsjahr im Wesentlichen durch den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.376 (+9,6 %) gesteigert werden. Somit wurde auch unsere letztjährige Prognose, die von 5 % ausging, deutlich übertroffen.

B.1.2.2 Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 449 (Vorjahr: T€ 334) getätigt und Abschreibungen in Höhe von T€ 393 (Vorjahr: T€ 376) vorgenommen.

Die Investitionen erfolgten im Wesentlichen in Fuhrpark und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Den Investitionen standen im Berichtsjahr Anlagenabgänge aus Verkäufen von drei gebrauchten Pkw ohne Restbuchwert gegenüber.

B.1.2.3 Finanzierungsmaßnahmen

Die Gesellschaft nutzt seit dem Berichtsjahr erstmalig zur Finanzierung den von der Rhenus SE & Co. KG zur Verfügung gestellten Cash-Pool. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Cash Pool betragen zum Stichtag T€ 943. Zur Ablösung eines Bankkredites hat die Gesellschaft im Berichtsjahr ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 400 aufgenommen. Das Gesellschafterdarlehen hat zum Stichtag eine Laufzeit von zwei Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Stichtag T€ 364 (Vorjahr: T€ 986). Die Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen.

B.1.2.4 Personal

Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter stieg im Berichtsjahr aufgrund der Auftragslage um 12 Mitarbeiter auf 160 Mitarbeiter (Vorjahr: 148). Unter Bereinigung eines einmaligen Aufwands im Vorjahr aus Beiträgen in einen Pensionsfonds (421 T€) stieg der Personalaufwand 2019 in Folge des Personalaufbaus sowie der tariflichen Lohn- und Gehaltssteigerungen planmäßig um knapp 10 %.

B.1.2.5 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Im Berichtsjahr wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus einem schwebenden Absatzgeschäft in Höhe von T€ 256 gebildet, die das Jahresergebnis außerordentlich belastet hat.

B.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

B.2.1 Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 38,6 % (Vorjahr: 49,8 %) und ist aufgrund des Jahresfehlbetrages in Höhe von T€ 468 rückläufig.

Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtrag T€ 1.395 (Vorjahr: T€ 1.339). Die Anlagenintensität beträgt 21,3 % (Vorjahr: 22,3 %).

Das Umlaufvermögen in Höhe von T€ 4.722 (Vorjahr: T€ 4.447) beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4.058 (Vorjahr: T€ 3.833). Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus den im Berichtsjahr gestiegenen Umsatzerlösen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 158 (Vorjahr: T€ 242).

Das kurzfristige Fremdkapital besteht aus Steuerrückstellungen (T€ 18; unverändert gegenüber dem Vorjahr), sonstigen Rückstellungen (T€ 1.037; Vorjahr: T€ 426), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 448; Vorjahr: T€ 1.105), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern aus Cash-Pooling (T€ 943; Vorjahr: T€ 0) und Lieferungen und Leistungen (T€ 329; Vorjahr: T€ 0), Verbindlichkeiten gegenüber Banken(T€ 177; Vorjahr: T€ 223) sowie sonstige Verbindlichkeiten (T€ 297; Vorjahr: T€ 141).

B.2.2 Finanzlage

2019 2018
Bilanzsumme (in T€) 6.506 5.981
EBITDA (in T€) -234 404
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (in T€) 1 379
Cashflow-Rate (Cashflow / Umsatzerlöse) 0,01 % 2,64 %

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist aufgrund der Ergebnisverschlechterung im Berichtsjahr rückläufig, welches sich ebenfalls im Rückgang der Cashflow-Rate widerspiegelt.

Langfristige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer einem Jahr bestehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 186 (Vorjahr: T€ 621).

B.2.3 Ertragslage

2019 2018 *
Jahresfehlbetrag (in T€) 468 12
Wertschöpfung (in T€) ** 9.381
Wertschöpfungsquote (in %) 59,59
Umsatzrentabilität (in %) - 2,97 - 0,08
DB III (in T€) -615
DB III (in % von der Wertschöpfung) -6,56
DB III (in % vom Umsatz) -3,91
Personalkostenquote (in % von der Wertschöpfung) 60,6

* Durch den erstmaligen Einbezug in das Konzernberichtswesen der Rhenus SE & Co KG im Berichtsjahr liegen für das Vorjahr keine Vergleichswerte vor.

** Umsatzerlöse ./. externe und Intercompany Fremddienstleistungen.

*** in Relation zu den Umsatzerlösen.

Der Anstieg des Jahresfehlbetrags um T€ 456 auf T€ 468 resultiert im Wesentlichen aus der Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäft (T€ 256). Darüber hinaus sind aufgrund von vermehrten Schulungsmaßnahmen eigener Mitarbeiter (Techniker, Fahrer) im Berichtsjahr erhöhte Aufwendungen für Fremddienstleister angefallen, die im Rahmen der Schulungszeiträume die Dienstleistungen für die Gesellschaft abgewickelt haben. Unsere letztjährige Prognose eines positiven Jahresergebnisses wurde daher deutlich verfehlt.

Nicht finanzielle Kennzahlen 2019 2018
Schäden per 1.000 Sendungen 0,38 0,33

Die Schadensquote konnte auf annähernd unverändertem Niveau zum Vorjahr gehalten werden.

B.3 Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr

Zusammenfassend hat sich die Gesellschaft im Berichtsjahr entgegen den Erwartungen Geschäftsführung nicht positiv entwickelt, da vor allem die Investitionen in Schulungsmaßnahmen im höheren Maße eingetroffen sind, als ursprünglich geplant.

Zusammenfassend zeigte das Berichtsjahr aus Sicht der Unternehmensleitung eine unter Berücksichtigung der genannten Einflussfaktoren noch zufriedenstellende Entwicklung.

C Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

C.1 Risikomanagement

Die Gesellschaft ist ein Unternehmen der Rhenus-Gruppe. Das Risikomanagement ist gruppenweit implementiert, in dessen Rahmen in Workshops und durch regelmäßige Berichterstattung Risiken gezielt erfasst, systematisch bewertet und vorhandene sowie zukünftige Bewältigungsstrategien geprüft werden.

C.2 Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt über weitere Lagerstandorte in Hamburg, Eggolsheim, Jena und Groß-Gerau. Der Standort in Groß-Gerau wird durch die Muttergesellschaft Rhenus High Tech GmbH abgewickelt. Zweigniederlassungen im Sinne des § 13 HGB bestehen nicht.

D Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

D.1 Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

D.1.1 Chancen

Die Gesellschaft ist gemäß DIN ISO 9001:2008 zertifiziert. Im Jahr 2018 erfolgte eine Umstellung auf die neue Normversion DIN ISO 9001:2015. Alle Mitarbeiter werden kontinuierlich geschult und Risiken aus den Arbeitsabläufen dadurch begrenzt. Aufgrund der hohen Auslastung am Standort Willich, zur Schaffung weiterer Wachstumsmöglichkeiten und zur Steigerung der Produktivität wird die Gesellschaft voraussichtlich im Frühjahr 2020 aus der Gewerbeimmobilie in Willich ausziehen und eine neue Gewerbeimmobilie im rd. 6 km entfernten Krefeld beziehen. Im Vergleich zum aktuellen Objekt in Willich sind im Krefelder Objekt eine verbesserte Aufteilung der operativen Prozesse, Anbindung via Tore sowie die Umsetzbarkeit der speziellen Anforderungen (u. a. Nachtschleuse, Technikerflächen, Desinfizierungsbereiche) gewährleistet.

Durch den Ausbau von operativen Systemen und der Implementierung von neuen IT-Systemen im administrativen Bereich sind Produktivitätssteigerungen ab 2020 zu erwarten.

Mittelfristig werden Chancen in einer Stärkung des Medizinsektors durch die Politik aufgrund der aktuellen COVID-19-Epidemie erwartet. Hieraus ergeben sich mit hoher Wahrscheinlichkeit verstärkte Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur, von denen die Schlüsselkunden der Gesellschaft profitieren und damit das Geschäftsmodell der Gesellschaft gestärkt wird. Die Geschäftsführung sieht hier nachhaltige Wachstumschancen.

D.1.2 Risiken

Die Risikostruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls nicht wesentlich verändert. Nachfolgend werden die Risiken mit abnehmender Bedeutung dargestellt:

Kurzfristig besteht das Risiko eines weltweiten Konjunktureinbruchs aufgrund der COVID-19-Epidemie, der aufgrund der weltweiten Verkettung der Produktionsabläufe auf die Geschäftszahlen der Großkunden der Gesellschaft und damit auf das Geschäftsvolumen der Gesellschaft durchschlagen könnte. Mittelfristig sollten jedoch die positiven Effekte aufgrund der Spezialisierung auf den Gesundheitssektor eindeutig überwiegen.

Der Fachkräftemangel, vor allem im Fahrbereich, stellt nach wie vor eine der größten Herausforderungen für die Logistikbranche dar.

Ausfallrisiken bei den Forderungen sind durch permanentes Monitoring der Außenstände nur zu einem geringen, marktüblichen Maß gegeben. Zudem sind die größten Kunden über eine Warenkreditversicherung versichert.

Allgemeine Risiken sind die Entwicklung des Ölpreises sowie die Entwicklung des Euro und die daraus eventuell entstehenden Kostensteigerungen bei Kraftstoffen werden durch Preisanpassungen (Diesel-Floater) bei den Großkunden kompensiert.

Durch die Anbindung an den Cash-Pool der Rhenus SE & Co. KG ist eine Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit sichergestellt.

D.2 Prognosebericht

Führende Ökonomen rechneten in diesem Jahr mit einer Fortsetzung des Konjunkturbooms und weiterem Wachstum unserer Wirtschaft. Die Bundesregierung ging zunächst von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in 2020 um 1,1 Prozent aus. Die jüngsten Coronavirus-Entwicklungen schränken diese Erwartungen jedoch in wesentlichem Umfang ein und sind aktuell mit hohen Unsicherheiten verbunden. Die politischen Systeme lassen zum heutigen Zeitpunkt jedoch Bereitschaft erkennen, die wie auch immer gearteten wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise abzudämpfen.

Die Nettolöhne und -gehälter pro Arbeitnehmer im Jahr 2020 steigen voraussichtlich um 2,7 Prozent (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.)

Die Geschäftsführung der MTS Medizinischer Transport-Service GmbH rechnete bis Mitte März für das Jahr 2020 mit einer zufriedenstellenden Entwicklung. Es wurde mit einem Umsatzwachstum von rd. 7,3 % gegenüber dem Vorjahr geplant. Darin waren sowohl Preiserhöhungen bei Bestandskunden, Wachstum mit Bestandskunden als auch geplanter Neukundenumsatz enthalten, was zu einer deutlichen Verbesserung des Jahresergebnisses 2020 sowie des DB III 2020 im Vergleich zum Vorjahr geführt hätte. Die DB III Rendite in 2020, sowohl gemessen am Umsatz als auch an der Wertschöpfung, hätte sich dadurch gegenüber 2019 entsprechend verbessert. Die Personalkostenquote hätte sich aufgrund einer verbesserten Wertschöpfungsquote ebenfalls deutlich positiv entwickelt Jedoch aufgrund der jüngsten Entwicklung der Coronavirus-Krise und die damit einhergehenden Maßnahmen durch die Bundesregierung und deren wirtschaftlichen Folgen kann die Geschäftsführung nicht mit abschließender Sicherheit sagen, wie sich das Gesamtgeschäftsjahr 2020 entwickeln wird.

Die Schadensentwicklung soll durch die bereits durchgeführten Schulungsmaßnahmen auf dem guten Level gehalten werden. Jedoch

 

Willich, den 31. März 2020

MTS Medizinischer Transport-Service GmbH

Geschäftsführung

Ralph Decker

Jörg Heinzen

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019
31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.476,00 29.078,50
II. Sachanlagen
1. Fuhrpark 1.226.889,00 1.122.839,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.541,00 176.942,50
1.368.430,00 1.299.782,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.000,00 10.000,00
1.394.906,00 1.338.860,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0,00 10.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.551,16 0,00
2. Forderungen gegen Gesellschafter 992,46 180.940,87
3. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.215.360,52 4.074.323,20
4.217.904,14 4.255.264,07
III. Guthaben bei Kreditinstituten 504.155,18 181.934,74
4.722.059,32 4.447.198,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.241,53 33.173,22
D. Aktive latente Steuern 342.273,37 162.120,00
6.506.480,22 5.981.352,53

Passiva

31.12.2019
31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 42.700,00 42.700,00
II. Kapitalrücklage 1.061.653,22 1.061.653,22
III. Gewinnvortrag 1.875.511,48 1.887.225,37
IV. Jahresfehlbetrag -467.530,10 -11.713,89
2.512.334,60 2.979.864,70
B. Rückstellungen 1.055.347,99 444.794,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 363.616,59 986.331,20
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.264.905,64 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 406.717,89 0,00
4. übrige Verbindlichkeiten 903.557,51 1.570.362,63
2.938.797,63 2.556.693,83
6.506.480,22 5.981.352,53

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019
2018
1. Rohergebnis 8.575.280,80 9.808.672,22
2. Personalauwand
a) Löhne und Gehälter -4.632.131,45 -4.240.053,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -998.677,43 -1.300.984,53
(davon für Altersversorgung € 12.600,71; Vorjahr € 455.012,39)
-5.630.808,88 -5.541.038,07
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -392.559,29 -375.911,62
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.179.785,58 -3.863.373,48
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 739,17 14.376,76
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20.549,69 -39.498,26
(davon an verbundenen Unternehmen € 3.235,55; Vorjahr 0,00)
7. Ergebnis vor Steuern -647.683,47 3.227,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 180.153,37 -14.941,44
(davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern € 180.153,37 (Vorjahr € 77.121,00)
9. Ergebnis nach Steuern / Jahresfehlbetrag -467.530,10 -11.713,89

Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2019

MTS Medizinischer Transport-Service GmbH, Willich

Amtsgericht Krefeld, HRB 7760

I. GRUNDLAGEN

Die MTS Medizinischer Transport-Service GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für das Berichtsjahr 2019 die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen.

Das Bilanzgliederungsschema gemäß §§ 266 HGB wurde zur verbesserten Darstellung der Vermögens- und Finanzlage um folgende Positionen erweitert:

der Fuhrpark wird im Anlagevermögen gesondert ausgewiesen;

gesonderter Ausweis der Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern;

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Zusätzlich wurden zur verbesserten Darstellung der Ertragslage folgende Zwischensummen eingefügt:

Gesamtleistung

Rohergebnis

Ergebnis vor Steuern.

Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten.

Folgende Abweichungen von in Vorperioden praktizierten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr vorgenommen:

Die sonstigen Steuern in Höhe von 20.717,22 € in 2019 werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht mehr als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind nun in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Die Lkw und Pkw mit einem Buchwert in Höhe von insgesamt 1.226.889 € in 2019 wurden erstmals unter in dem Bilanzposten Fuhrpark ausgewiesen. Bis 2018 erfolgte der Ausweis unter dem Bilanzposten andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Diese Änderung erfolgte zur Anpassung an die Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien. Der Vorjahresausweis wurde angepasst.

Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 181 wurden im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Diese Änderung erfolgte zur Anpassung an die Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien. Der Vorjahresausweis wurde angepasst.

Die Treibstoffkosten für eingesetzte Fahrzeuge in Höhe von 993.206,33 € in 2019 wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erstmals im Posten Materialaufwand unter der Position 5. a) berücksichtigt. Bis 2018 erfolgte der Ausweis unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen. Der Vorjahresausweis wurde angepasst.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind ansonsten jeweils die Vorjahreswerte angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme und Software über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren und entgeltlich erworbene Konzessionen über vier bis fünf Jahre abgeschrieben. Die erworbenen Kundenstämme werden über fünf Jahre abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibung erfolgt näherungsweise dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Fuhrpark 3-9 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-20 Jahre

Zugänge zu den Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Im Anlagengitter wird ein Totalabgang nach Ablauf von 6 Jahren unterstellt.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet, in Einzelfällen mit dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Währungsumrechnung:

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen:

Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang als Anlage zum Anhang beigefügt.

Eine Übersicht über die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) nach § 271 Abs. 1 HGB ist dem Anhang als Anlage zum Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Im Vorjahr bestanden Forderungen in Höhe von 180.940,87 € gegen den ehemaligen Gesellschafter. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter zum 31. Dezember 2019 handelt es sich zugleich um Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Aktive Latente Steuern:

Der in der Bilanz gem. § 274 Abs. 1 HGB gesondert ausgewiesene aktive Abgrenzungsposten für latente Steuern setzt sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich der sonstigen Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten zusammen. Weiterhin sind realisierbare Verlustvorträge berücksichtigt worden. Die Bewertung der temporären Differenzen und der steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für KSt und GewSt von 30,41 %.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 42.700,00 €.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von 342.273,37 € aus der Aktivierung latenter Steuern zur Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten:

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamt Restlaufzeiten Restlaufzeiten
31.12.2019
≤ 1 Jahr
>1 Jahr
davon >5 Jahre
≤ 1 Jahr 31.12.2018
>1 Jahr 31.12.2018
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 363.616,59 177.487,59 186.129,00 0,00 365.335,23 620.995,95
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.264.905,64 1.264.905,64 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 406.717,89 6.717,89 400.000,00 0,00 0,00 0,00
Übrige Verbindlichkeiten 903.557,02 744.683,51 158.904,00 0,00 1.245.970,63 324.392,00
2.938.827,63 2.193.794,63 745.033,00 0,00 1.611.305,86 945.387,95

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Rhenus High Tech GmbH handelt es sich insgesamt um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Weitere Angaben zur Bilanz:

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von 467.530,10 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Erträge:

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 312,99 € (Vorjahr: 331,67 €).

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 554,73 € (Vorjahr: 829,44 €) und sonstige Steuern in Höhe von 20.717,22 € (Vorjahr: 23.171,00 €).

Außergewöhnliche Aufwendungen:

Die Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthält einen außergewöhnlichen Aufwand in Höhe von 256.000,00 € für die Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus einem schwebenden Geschäft.

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen:

Der Zinsanteil aus der Zuführung zu Rückstellungen beträgt 373,36 € (Vorjahr: 0,00 €).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag:

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenter Körperschaftsteuer in Höhe von 98.148,30 € (Vorjahr: 42.015,84 €) und Erträge aus latenter Gewerbesteuer in Höhe von 82.005,07 € (Vorjahr: 35.105,16 €) enthalten.

V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES

Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

VI. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Jahr 2019 waren durchschnittlich beschäftigt:

2019
Angestellte 37
gewerbliche Mitarbeiter 95
Aushilfen 17
Summe Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB 149
Auszubildende 5
Gesamtsumme 154

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:

Restlaufzeiten
Gesamt
≤ 1 Jahr
>1 Jahr
davon >5 Jahre
aus Miet- und Pachtverträgen 722.337,58 389.867,09 332.470,49 0,00
davon mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Leasingverträgen 706.703,61 331.927,01 374.776,59 0,00
davon mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.429.041,18 721.794,10 707.247,08 0,00

VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.

Die Gesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gem. § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch.

VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN

Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehören an:

Ralph Decker, Düsseldorf, Geschäftsführer

Jörg Heinzen, Düsseldorf, Geschäftsführer

Nicolas Rottmann, Lüdinghausen, Geschäftsführer der Rhenus Home Delivery GmbH (bis zum 16. Dezember 2019)

Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Willich, 11. März 2020

MTS Medizinischer Transport-Service GmbH

Geschäftsführer

Ralph Decker

Jörg Heinzen

Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2019, Anlage I zum Anhang

Anschaffungskosten
01.01.2019
Zugänge
Abgänge
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 126.664,45 11.968,00 0,00 138.632,45
II. Sachanlagen
1. Fuhrpark 2.141.693,94 405.880,42 26.751,01 2.520.823,35
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.500,45 30.756,37 0,00 404.256,82
2.515.194,39 436.636,79 26.751,01 2.925.080,17
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
2.651.858,84 448.604,79 26.751,01 3.073.712,62
kumulierte Abschreibungen
01.01.2019
Zugänge
Abgänge
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 97.585,95 24.570,50 0,00 122.156,45
II. Sachanlagen
1. Fuhrpark 1.018.855,44 301.829,92 26.751,01 1.293.934,35
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 196.556,95 66.158,87 0,00 262.715,82
1.215.412,39 367.988,79 26.751,01 1.556.650,17
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.312.998,34 392.559,29 26.751,01 1.678.806,62
Restbuchwerte
31.12.2019
31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.476,00 29.078,50
II. Sachanlagen
1. Fuhrpark 1.226.889,00 1.122.838,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.541,00 176.943,50
1.368.430,00 1.299.782,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.000,00 10.000,00
10.000,00 10.000,00
1.394.906,00 1.338.860,50

Anteile an verbundenen Unternehmen zum 31. Dezember 2019

Anlage II zum Anhang

Name/ Sitz Anteil
in %
Eigenkapital
in T€
Ergebnis
in T€
Jahr
Unmittelbare Beteiligungen
- Verbundene Unternehmen
MTS Italia S.r.l., Merano/Italien 100,00 153 3 2019

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MTS Medizinischer Transport-Service GmbH, Willich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MTS Medizinischer Transport-Service GmbH, Willich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MTS Medizinischer Transport-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 31. März 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Flür, Wirtschaftsprüfer

ppa. Oliver Zielewski, Wirtschaftsprüfer "

Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 30.6.2020 festgestellt.

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