Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 61280
Eingetragen
29.6.2009
Branche
Großhandel mit TextilienHerstellung von technischen TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Die Produktion und der Vertrieb von Textilien; die Erbringung von Beratungsleistungen und Dienstleistungen für textilverarbeitende und textilvertreibende Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

88.26% identifiziert11.74% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
88.26%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ACTC GmbHEigenbeteiligung
11.74%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AC Invest GmbH
Germany
88.26%
ACTC GmbH
Germany
11.74%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACTC GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

der ACTC GmbH, 40699 Erkrath, Alte Papierfabrik 28

Inhalt

1. Geschäftstätigkeit und Unternehmensstruktur

Geschäftstätigkeit und Unternehmensstruktur

Die ACTC GmbH ist Markeninhaber von tigha und ist im Premiumsegment des Bekleidungsmarktes tätig. Die Fokussierung des Unternehmens liegt in der Entwicklung und Vermarktung von qualitativ hochwertiger und progressiver Mode im Herren- und Damenbereich. Erweitert wird das Produktportfolio durch Accessoires und Schuhe. Mit seinen Designs stellt die ACTC GmbH seine Produkte einer breiten Zielgruppe zur Verfügung. Das Produktportfolio erstreckt sich von Lederjacken über Schuhen, Hosen bis hin zur Unterwäsche. Die Produktion erfolgt durch unabhängige Zulieferer.

Das Unternehmen der ACTC GmbH wurde 2009 mit der Suche nach der perfekten Lederjacke in Deutschland und der Marke tigha gegründet. Damit stellt Deutschland den traditionellen Kernmarkt für diese Marke dar. Nicht nur durch die progressiven Designs sondern ebenso durch gezielte Marketingaktivitäten konnte die ACTC GmbH insbesondere auf den Märkten Deutschland, Österreich und Niederlande ein unverwechselbares Image für tigha erzeugen.

Die ACTC GmbH vertreibt Ihre Produkte in über 15 Länder weltweit. Die wichtigsten Absatzregionen sind Deutschland, Österreich und Niederlande. In bestimmten Ländern werden die Produkte zu einem hohen Anteil durch Großhandelspartner vertrieben. Für die Markterschließung anderer Ländern wiederum erfolgt der Vertrieb mit Hilfe von Agenturen. Seit 2016 betreibt das Unternehmen einen Flagship-Store in Köln. Des Weiteren erfolgt der Vertrieb über den eigenen Webshop des Unternehmens. Die gute Positionierung im Markt und Produktinnovationen bestätigen die Geschäftspolitik und bilden auch für die Zukunft die Basis für das weiterhin erfolgreiche Geschäft des Unternehmens.

Organisationsstruktur

Die ACTC GmbH wurde 2009 gegründet und hat Ihren Sitz in Erkrath. Die zentralen Leitungsfunktionen der GmbH sind im Hauptsitz gebündelt. Zu den zentralen Aufgaben zählen die strategische Ausrichtung, die Finanzierung des Unternehmens, das Risikomanagement, das Entwerfen und Einkaufen von Kollektionen sowie die Gestaltung des Vertriebsnetzes. Die Kommunikation wird ebenso größtenteils über die Hauptzentrale abgewickelt.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das Wirtschaftswachstum auf dem Kernmarkt Deutschland steigt weiterhin leicht mit 0,6 Prozent im Jahr 2019 an (Quelle: Statista). In Europa stieg das Bruttoinlandsprodukt hingegen durchschnittlich um 1,5 Prozent.

Entwicklung der Modebranche / Textilbranche

Im Jahr 2019 konnte der deutsche Einzelhandel ein reales Umsatzwachstum von 2,9 Prozent erzielen. Damit konnte der Einzelhandel insgesamt ein größeres Wachstum generieren als im Vorjahr.

Bei den einzelnen Branchen des Einzelhandels ergibt sich ein differenziertes Bild.

Während der Internet- und Versandhandel weiterhin überproportional steigt (+7,4 Prozent), gerät der stationäre Einzelhandel weiterhin unter Druck. Insbesondere im Bereich Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren musste der Einzelhandel weiterhin, wenn auch deutlich schwächer als im Vorjahr (-2,6 Prozent), einen Umsatzrückgang von 0,4Prozent zu verzeichnen.

Auch bei den Waren- und Verkaufshäuern hat sich das Umsatzwachstum von -1 Prozent im Vorjahr zu 0,9 Prozent in 2019 deutlich verbessern können.

In 2019 entfielen 14 Prozent des Umsatzes des deutschen Einzelhandels auf den Versandhandel, so viel wie noch nie. Somit schreitet auch 2019 der Strukturwandel im Einzelhandel voran, da sich der Umsatz jedes Jahr immer mehr vom stationären Einzelhandel hin zum Internet und Versandhandel verschiebt.

Nachdem der Verbraucherpreis für Bekleidung in 2018 erstmals seit 11 Jahren stagnierte, konnte er in 2019 wieder ein Wachstum von 1,8 Prozent generieren. Die Bekleidungsbrache konnte demnach einen Preisanstieg verzeichnen, der über dem durchschnittlichen Verbraucherpreiswachstum von 1,4Prozent liegt.

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses im Jahr 2019

Die Basis für ein zukünftiges Wachstum bildet das erfolgreiche Geschäftsmodell. So konnte in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum des Geschäftsergebnisses festgestellt werden. Durch die stete Anpassung und Überarbeitung des Angebotes und den hohen Qualitätsanspruch, den das Unternehmen seinen Produkten entgegenbringt, konnte das Unternehmen auch im Geschäftsjahr 2019 den Umsatz weiter ausbauen. Die ACTC GmbH blickt somit erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Im Berichtszeitraum konnte die ACTC GmbH die Umsatzerlöse leicht steigern um 9 Prozent. Dabei liegt der Anteil aus dem Großhandelsgeschäft bei ca. 77 Prozent und der Erlös durch eigenen Einzelhandels-Aktivitäten (E-Commerce, Store) bei ca. 23 Prozent.

Lage der ACTC GmbH

Vermögenslage

Das Vermögen der ACTC GmbH besteht zu 92 Prozent aus Umlaufvermögen, im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (43 Prozent) und Vorratsvermögen (36 Prozent) und zu 8 Prozent aus Anlagevermögen. Der Rückgang der Bilanzsumme um 501 Euro (in Tausend) liegt im Wesentlichen im Abbau der überschüssigen Kassenbestände begründet.

Ertragslage

Die ACTC GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz von 20.571 Euro (in Tausend) auf 22.339 Euro (in Tausend) um 9 Prozent erhöhen. Das EBITDA ist im gleichen Zeitraum um 32 Euro (in Tausend) von 2.323 EUR auf 2.355 EUR (in Tausend) gestiegen. Im Geschäftsjahr 2019 betrug der Jahresüberschuss T€ 1.289.

Finanzlage

Das Finanzmanagement orientiert sich an den langfristigen Unternehmenszielen sowie an den mittel- bis kurzfristigen Anforderungen des operativen Geschäftes. Die ACTC GmbH kann demnach auf eine ausgewogene Kapitalstruktur blicken. Die Eigenkapital-Quote von 51 Prozent ist Ausdruck unserer stabilen wirtschaftlichen Lage und des kontinuierlichen Wachstums sowie den Thesaurierungsentscheidungen der vergangenen Jahre.

Des Weiteren zeigt die Liquiditätsanalyse eine positive Entwicklung. Die ACTC GmbH ist in der Lage seine kurzfristigen Verbindlichkeiten über den Liquiditätsgrad 2 zu decken.

Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf der Umsatzentwicklung sowie auf der Steigerung des EBITDA. Das Umsatzwachstum betrug in 2019 9 Prozent.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Personal

Insbesondere das Personal ist eines der wichtigsten Treiber für den Erfolg der ACTC GmbH. Durch die Beschäftigung von qualifiziertem und engagiertem Personal, bereichsübergreifend, kann das Unternehmen auf gutes Know-How bauen und sich dadurch Wettbewerbsvorteile erarbeiten. Die Personalabteilung ist daher bestrebt, gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen, diese systematisch weiterzuentwickeln und langfristig zu binden. So hat sich die Mitarbeiterstruktur im Berichtszeitraum von 87 auf 88 Angestellte erhöht.

Forschung und Entwicklung

Die Textil- und Modeindustrie ist eine innovative Branche. So ist die ACTC GmbH bestrebt, neue Trends in der Mode zu erkennen aber auch zu setzen mit dem Ziel der Kundenzufriedenheit. Die Entwicklungen von neuen Styles werden immer wieder durch die Produktion vorangetrieben. Dabei beschäftige sich das Unternehmen aber nicht nur mit Modeschnitten u. ä., sondern auch mit der Nachhaltigkeit der Produkte.

Neben der Forschung und Entwicklung in der Produktion ist das Unternehmen ebenso daran bestrebt, technologische Neuheiten und Weiterentwicklungen in die Produkte und das Unternehmen zu integrieren.

Chancen-Risikoanalyse und Prognosebericht

Chancen

Die ACTC GmbH sieht nach wie vor viel Entwicklungspotential durch die strategische Expansion in neue Märkte und die strategische Marktdurchdringung der Kernmärkte. Der Ausbau von Vertriebspartnerschafen und die Erhöhung der Markenbekanntheit mittels gezielter Marketingaktivitäten birgt enormes Umsatzwachstumspotential.

Die gezielte internationale Markterschließung bzw. strategische Ausweitung der Handelsaktivitäten in Europa und Drittländern schließt neben dem Großhandel auch den Onlinehandel mit ein. Neben unternehmensinternen Möglichkeiten bestehen, aufgrund der Digitalisierung und der Marktverschiebung hin zum Onlinehandel, weitere Entwicklungspotenziale. So kann die ACTC GmbH vom wachsenden Onlinehandel, sowohl durch den direkten Vertriebsweg des eigenen Webshops als auch über den indirekten Vertriebsweg der Marktplätze von großen E-Tailern wie Zalando und About You, profitieren und die Markenbekanntheit insbesondere im Ausland steigern.

Durch die Unternehmensorganisation der ACTC GmbH ist es ihr möglich, dynamisch und schnell auf veränderte Marktgegebenheiten zu reagieren. So können neue Trends und Entwicklungen direkt in die Produkte und die Kommunikation miteinfließen. Die ACTC GmbH eröffnet sich über Produktentwicklung und Produkterweiterung neue Möglichkeiten, um am Markt neue Umsätze zu erzeugen. Die ACTC GmbH sieht ebenfalls Potenziale in die Zusammenarbeit mit Partnern. Hier konnten in der Vergangenheit Netzwerke aufgebaut werden. Über diese Netzwerke sowie die Produkterweiterungen sind Skaleneffekte realisierbar.

Neben Erfolgschancen ergeben sich im Zuge der aufgezeigten Marktentwicklung sowie durch das Image der ACTC GmbH ebenfalls Möglichkeiten im Bereich Personal. Das Unternehmen kann junge Talente gewinnen und binden. Damit bündelt die ACTC GmbH Wissen, um sich strategisch langfristig gut aufzustellen.

Risiken

Grundsätzlich ist die Mode- und Textilbranche abhängig von der Verbraucherlaune. Daher besteht auch für die ACTC GmbH ein Risiko bei einem fallenden Konsumklima-Index auf Umsatzeinbußen. Der Konsum wird ebenfalls stark durch handelspolitische Entscheidungen tangiert. Neben handelspolitischen Dekreten spielen politische Unsicherheiten in Produktionsländern ebenso eine Rolle und sind in die Planung miteinzubeziehen. Dem Risiko des politischen Einflusses ist sich das Unternehmen daher bewusst.

Neben der Verbraucherlaune sind insbesondere Kosten, die durch Wechselkursschwankungen anfallen, ein Risiko für die ACTC GmbH. Hier können vor allem Kosten für die Beschaffung stark beeinflusst werden. Des Weiteren steigen im Allgemeinen die Beschaffungskosten durch steigende Rohstoffpreise / Ressourcenpreise bei Lieferanten. Dies erhöht ebenfalls die Transaktionskosten der ACTC GmbH durch neue Verhandlungen.

In der Coronakrise kommen einige dieser Risikofaktoren zum Tragen.

Die in Deutschland, unseren Produktionsländern und unseren Absatzländern eingeführten Lockdown-Maßnahmen bergen das Risiko, Auswirkungen auf den Abverkauf des Groß- und Einzelhandels, das Einkaufverhalten der Endkonsumenten sowie auf die reibungslose Beschaffungslogistik zu haben. Die US-Dollar Entwicklung gestaltet sich in der Krise zunehmend schwer vorhersehbar und volatil, wobei sich grundsätzlich eine Dollarschwäche zugunsten der Beschaffungskosten auswirkt. Die Coronakrise wird unweigerlich darauf Einfluss nehmen, wie schnell sich die Expansionsbestrebungen und das damit einhergehend geplante Umsatzwachstum realisieren lassen.

Einen hohen Druck auf den Premium-Bereich wird insbesondere durch vollvertikale Modelle ausgeübt. Modeanbieter wie Zara oder Primark können weiterhin leichte Marktanteile hinzugewinnen. Ebenso treten strake Handelspartner wie Amazon, Zalando u.ä. der ACTC GmbH gegenüber. Somit steht das Unternehmen im Wettbewerb mit anderen Modeanbietern sowie in Verhandlung mit Partnern. Das laufende Markenrechtsverfahren wurde im Rahmen von Vergleichsverhandlungen in 2020 Jahr beigelegt, wobei die dafür gebildete Rückstellung für die zu leistende Entschädigung ausreichen war.

Risikomanagement

Nach einer Abwägung der Chancen und Risiken sind vor allem Herausforderungen in der Markterschließung und Markterweiterung zu sehen. Insbesondere mit dem Hintergrund der Schwierigkeiten für den stationären Einzelhandel können Absatzkanäle einbrechen oder sogar komplett vom Markt genommen werden. Dies ist jedoch nach Einschätzung der ACTC GmbH, abgesehen von kurzfristigen Schwankungen vor dem Hintergrund der Coronakrise, sehr unwahrscheinlich, da der Premium-Bereich nach derzeitigem Kenntnisstand vor der Coronakrise stets stabil war bzw. leicht wuchs. Die Risiken der Coronakrise können jedoch zum derzeitigen Kenntnisstand noch nicht in Gänze quantifiziert werden. Zusätzlich ist es ein strategisches Ziel der ACTC GmbH, den Anteil des Umsatz mit digitalen Absatzkanälen und Partnern zu erweitern.

Grundsätzlich hat die ACTC die Möglichkeit, durch die Produkterweiterung sowie die Erhöhung der Bekanntheit ihrer Marken auf das Risiko der Preisschwankungen in der Beschaffung zu reagieren. So können Skaleneffekte, ohne Qualitätsverlust, greifen und die gepflegten Partnerschaften weiter gefestigt werden.

Die ACTC GmbH verfügt über ausreichend liquide Mittel, in Form von Guthaben oder nicht genutzter Banklinien, sodass nach derzeitigem Kenntnisstand zumindest über einen überschaubaren Zeitraum von ca. 1-2 Jahren voraussichtlich keine Engpässe zu erwarten sind.

Finanzinstrumente sind hauptsächlich Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten. Über Factoring Verträge und Versicherungen sind Forderungsausfälle hinreichend abgesichert und das Risiko von Liquiditätsengpässen minimiert sich entsprechend. Ebenso entsteht dadurch für das Unternehmen eine Planungssicherheit. Außerdem werden Schwankungen im EUR/USD-Kurs mit gezielten Forward-Käufen entgegengewirkt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der ACTC GmbH ist die Sicherung grundsätzlich gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Prognosebericht

Nach übereinstimmenden Einschätzungen führender Wirtschaftsinstitute wird sich die Weltwirtschaft im Kalenderjahr 2020 aufgrund der Corona Virus Thematik eintrüben. Laut aktueller Daten der TextilWirtschaft ist der Umsatz im stationären Textil- und Bekleidungseinzelhandel im März 2020 um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat eingebrochen, im April 2020 sogar um 76 Prozent.

Die ACTC GmbH beurteilt die Entwicklung des Unternehmens für 2020 im Vergleich zu der Entwicklung der gesamten Textilbranche verhältnismäßig positiv und rechnet mit einem vergleichsweise leichteren Umsatzrückgang als im Brachen Durchschnitt. Ohne die Corona-Pandemie hätte die ACTC GmbH ein leichten Umsatzwachstum prognostiziert, nachdem die Umsatzprognosen des vergangenen Jahres wie erwartet eingetroffen sind.

Im kommenden Jahr geht es insbesondere darum, den Umsatzrückgang soweit wie möglich einzudämmen und durch Kosteneinsparungen die Auswirkungen auf das EBITDA ebenso zu kompensieren.

 

Erkrath, den 30.06.2020

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 535.011,02 598.398,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.933,00 35.956,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.933,00 35.956,00
II. Sachanlagen 532.078,02 562.442,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 497.737,00 562.442,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.341,02 0,00
B. Umlaufvermögen 6.531.903,50 6.962.007,47
I. Vorräte 2.574.669,82 2.285.440,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.617.871,44 2.595.559,41
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 86.036,64 0,00
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.000,00 107.627,92
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.521.834,80 2.487.931,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 339.362,24 2.081.007,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.167,99 56.685,24
Summe Aktiva 7.116.082,51 7.617.090,71

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 3.651.992,24 3.490.950,79
I. Gezeichnetes Kapital 31.944,00 31.944,00
II. eingefordertes Kapital 28.194,00 28.194,00
III. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -3.750,00 -3.750,00
IV. Kapitalrücklage 1.076.500,00 1.076.500,00
V. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 3.750,00 3.750,00
VI. Gewinnvortrag 1.254.906,79 965.686,17
VII. Jahresüberschuss 1.288.641,45 1.416.820,62
B. Rückstellungen 974.213,99 1.547.597,62
C. Verbindlichkeiten 2.489.876,28 2.578.542,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 460.733,46 90.857,61
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.029.142,82 2.487.684,69
davon aus Steuern 488.915,63 311.826,78
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 810,28 829,04
Summe Passiva 7.116.082,51 7.617.090,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 12.265.494,67 11.301.588,71
2. Personalaufwand -4.053.747,49 -3.798.962,60
a) Löhne und Gehälter -3.444.947,40 -3.205.716,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -608.800,09 -593.245,97
davon für Altersversorgung -4.873,18 -1.920,00
3. Abschreibungen -354.343,92 -168.146,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -166.773,74 -168.146,40
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -187.570,18 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.856.699,01 -5.179.367,25
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -25.676,09 -46.621,95
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.807,59 9.307,09
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen -4,90 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -56.188,01 -88.104,58
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -659.177,38 -655.162,18
8. Ergebnis nach Steuern 1.291.146,45 1.421.152,79
9. sonstige Steuern -2.505,00 -4.332,17
Jahresüberschuss 1.288.641,45 1.416.820,62

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Angaben

Die ACTC GmbH hat ihren Sitz in Erkrath und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (Reg.Nr.HRB 61280).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Aufstellungserleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierung

Die Bilanzierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Bewertung

Eine Änderung hinsichtlich der Bewertungsmethoden ist gegenüber dem Vorjahr nicht zu verzeichnen. (§§ 252 Abs. 1 Nr. 6, § 265 Abs. 1 HGB)

Die Bewertung erfolgte entsprechend den Bewertungsgrundsätzen des § 252 HGB.

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Unfertige Erzeugnisse und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. (§ 253 Abs.1 S2 HGB)

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Sofern die Tageswerte über dem Erfüllungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Währungsumrechnung

Währungsforderungen sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag oder zu einem niedrigeren Kurs angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag bzw. einem höheren Kurs bewertet.

Angaben zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenentwicklung

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.054.860 € 0 € 1.810.891 € 0 €
Sonstige Vermögensgegenstände 466.973 € 31.111 € 677.039 € 21.111 €
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 86.036 € 86.036 € 0 € 0 €
Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligung 10.000 € 0 € 107.627 € 0 €

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.141 (Vorjahr 0 €) enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 31.944 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Es werden eigene Anteile zum Nennbetrag in Höhe von € 3.750,00 gehalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr 31.12.2019 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 460.733 € 427.893 € 32.840 € 0 €
Erhaltene Anzahlungen 82.931 € 82.931 € 0 € 0 €
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 824.681 € 824.681 0 € 0 €
Sonstige Verbindlichkeiten 1.116.047 € 994.487 € 60.564 € 60.996 €

Vorjahr

Geschäftsjahr 31.12.2018 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 90.857 € 29.457 € 61.400 € 0 €
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.007.466 € 1.007.466 € 0 € 0 €
Sonstige Verbindlichkeiten 1.480.217 € 486.673 € 762.296 € 231.248 €

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 141.748 € (Vorjahr: 973.183 €) ausgewiesen, die eigenkapitalähnlichen Charakter haben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB

Zum 31.12.2019 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.435, davon aus Leasingverpflichtungen T€ 135 und aus Mietverpflichtungen T€ 1.300.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden Bankbürgschaften und Avalkredite in Höhe von T€ 306.

Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens geht die Geschäftsführung von einem geringen Risiko für die Inanspruchnahme aus Bürgschaften und aus den Akkreditiven aus.

Angaben zur der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Angaben

Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt

Angestellte 80
Gewerbliche Arbeitnehmer 13
Gesamt 93

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2019 haben sich weltweit potentielle Risiken durch den Ausbruch des Corona-Virus ergeben, deren genaue Entwicklung nach jetzigem Stand noch nicht im Detail absehbar ist. Die Geschäftsführung führt daher eine regelmäßige Neubewertung der Risiken anhand der vorhandenen Informationen durch.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9

Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte, unverändert bei Herrn Asem Chaudhary (Kaufmann) und ab April 2019 auch bei Herrn Maximilian Schäbitz (Kaufmann) und Herrn Mark Weerts (Kaufmann).

 

Erkrath, den 30.06.2020

ACTC GmbH

Geschäftsführung

Gez. M. Schäbitz

Gez. M. Weerts

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ACTC GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ACTC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACTC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetztelichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 25. November 2020

Aktivallianz Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Horst Meessen, Wirtschaftsprüfer

Michael Ellgering, Vereidigter Buchprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2019 - 31.12.2019 Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
EUR Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 529.528,00 1.300.532,12 1.284.891,35 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.933,00 51.441,95 92.622,19 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.933,00 51.441,95 92.622,19 0,00
Sachanlagen 526.595,00 1.249.090,17 1.192.269,16 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 497.737,00 1.220.232,17 1.192.269,16 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.858,00 28.858,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2019 - 31.12.2019 Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
EUR davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 131.061,74 0,00 115.420,97 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 16.311,90 0,00 57.492,14 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.311,90 0,00 57.492,14 0,00
Sachanlagen 114.749,84 0,00 57.928,83 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.891,84 0,00 57.928,83 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.858,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2019 - 31.12.2019 Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
EUR Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 771.004,12 686.493,35 166.773,74 166.773,74
Immaterielle Vermögensgegenstände 48.508,95 56.666,19 16.629,90 16.629,90
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.508,95 56.666,19 16.629,90 16.629,90
Sachanlagen 722.495,17 629.827,16 150.143,84 150.143,84
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722.495,17 629.827,16 150.143,84 150.143,84
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2019 - 31.12.2019 Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
EUR außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g- Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2019 - 31.12.2019 Kumulierte Abschreibungen
EUR Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 0,00 82.262,97 0,00 0,00 598.398,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 24.787,14 0,00 0,00 35.956,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 24.787,14 0,00 0,00 35.956,00
Sachanlagen 0,00 57.475,83 0,00 0,00 562.442,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 57.475,83 0,00 0,00 562.442,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 22.12.2020.

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