Berlin Brands Group TopCo GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Genschel seit 25.7.2024 | Prokura |
Julian Beggs seit 25.7.2024 | Prokura |
Katrin Neubert seit 24.1.2024 | Prokura |
Clemens Paul Dr. Trautmann seit 15.12.2015 | Geschäftsführer |
Albrecht Klutmann seit 21.11.2011 | Prokura |
Frank Briegmann seit 21.11.2011 | Geschäftsführer |
Marek Victor Filipiak seit 21.11.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Universal International Music B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Grammophon Gesellschaft mbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeines Die Deutsche Grammophon Gesellschaft mbH mit Sitz in Berlin weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 138012 B im Register des Amtsgerichts Berlin Charlottenburg eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB. Im Berichtsjahr wurde die Darstellung der Weiterbelastung von Aufwendungen an verbundene Unternehmen angepasst. Die weiterbelasteten Aufwendungen werden nicht mehr aufwandsmindernd in den Herstellungs- und Vertriebskosten, sondern in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahresbeträge entsprechend angepasst. Die "Herstellungs- und Anschaffungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen des Musik- und Lizenzbereiches" betragen EUR 15.883.083,97 (vorher: EUR 15.311.562,35); die Vertriebskosten betragen EUR 6.994.965,80 (vorher: EUR 6.629.378,92 und die sonstigen betrieblichen Erträge betragen EUR 2.311.305,34 (vorher: EUR 1.374.196,84). Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 kommen im Wesentlichen unverändert die nachfolgend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum Ansatz. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich nutzungsbedingter Abschreibungen. Die Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anlagegegenstände vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Vorauszahlungen an Repertoiregeber werden zu Anschaffungskosten abzüglich verrechneter Einspielungen angesetzt. Bei Nichteinspielbarkeit werden die Vorauszahlungen individuell wertberichtigt. Durch nachträgliche Einspielungen gegenstandslos gewordene Wertberichtigungen werden im Jahr der Einspielung vereinnahmt. Forderungen werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für alle erkennbaren Risiken wurden individuelle Wertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Kassenbestand wird zum Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Für die bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft mbH ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen hat die Universal Music Entertainment GmbH, Berlin einen Schuldbeitritt erklärt und damit wirtschaftlich die Verpflichtungen aus den Pensionszusagen von der Deutschen Grammophon Gesellschaft mbH übernommen. Den sich aus diesem Schuldbeitritt ergebenden Erfüllungsanspruch hat die Deutsche Grammophon Gesellschaft mbH als Forderung gegen das Mutterunternehmen innerhalb des Postens Forderungen gegen verbundene Unternehmen aktiviert. Die Bewertung dieses Anspruchs erfolgte mittels externer Pensionsgutachten auf Basis der auf der Passivseite ausgewiesenen Pensionsrückstellungen zum gleichen Stichtag. Sonstige Rückstellungen werden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischen Beurteilung ermittelt und mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; allen erkennbaren Risiken wird angemessen Rechnung getragen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. D. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. II. Umlaufvermögen Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten wie im Vorjahr keinen Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin Universal Music Entertainment GmbH in Höhe von TEUR 34.836 (Vorjahr TEUR 36.589) Davon entfallen TEUR 37.760 (Vorjahr TEUR 41.005) auf Forderungen aus dem Cash-Pooling, die, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben, sowie TEUR 10.605 (Vorjahr: TEUR 10.401) aus Ansprüchen gegen das Mutterunternehmen aus dem von diesem erklärten Schuldbeitritt zu den Pensionsverpflichtungen. Diese Forderungen aus Schuldbeitritt haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Den Forderungen stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie interner Leistungsverrechnung von insgesamt TEUR 13.529 (Vorjahr TEUR 14.817) gegenüber. Diese haben ebenfalls, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen die übrigen verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr TEUR 893) sind inhaltlich den sonstigen Vermögensgegenständen zuzuordnen und haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenständen ist, wie im Vorjahr, kein Betrag nach mehr als einem Jahr fällig. III. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 2.557.000,00. IV. Bilanzergebnis Es besteht mit der alleinigen Gesellschafterin, der Universal Music Entertainment GmbH, Berlin ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, nach welchem der im Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss an die Universal Music Entertainment GmbH abzuführen war. V. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 699. VI. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Lizenzen (TEUR 10.838), Personalkosten (TEUR 544), für Verkaufsförderung (TEUR 1.380), für Prüfungsgebühren (TEUR 24) und für Retouren (TEUR 412) sowie für sonstige Risiken (TEUR 41). VII. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind inhaltlich auch den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen. Die Aufteilung der Verbindlichkeiten inklusive der Restlaufzeiten ist aus der Bilanz ersichtlich. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Umsatzerlöse Aufteilung der Umsatzerlöse nach geographischen Märkten
Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
II. Materialaufwendungen und Aufwendungen für den Musik- und Lizenzbereich
Aufgrund der oben erläuterten Anpassung weiterbelasteter Aufwendungen wurden die Vorjahresbeträge dieser Tabelle ebenfalls angepasst. Diese betrugen im Vorjahr: Dienstleistungen EUR 2.817 und Lizenzaufwendungen EUR 11.798. III. Personalaufwendungen
IV. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Periodenfremde Erträge fielen im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von TEUR 331 an (Vorjahr: TEUR 305). Sie resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen. Die periodenfremden Aufwendungen des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 41) resultieren aus nicht erstatteter, ausländischer Vor- und Quellensteuer aus Vorjahren. F. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Künstlern, Repertoiregebern und sonstigen Vertragspartner bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.398 (Vorjahr: TEUR 1.468). II. Organmitglieder Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr: Frank Briegmann, Kaufmann, Berlin Dr. Clemens Paul Trautmann, Kaufmann, Berlin III. Bezüge und Kredite an Organmitglieder Herr Frank Briegmann hat von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans gemäß § 285 Nr. 9 HGB erfolgt gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht, da sich anhand dieser Angabe die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lassen. IV. Abschlussprüferhonorare Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr sind im Konzernabschluss der Universal Music Group N.V., Hilversum, Niederlande, enthalten. V. Belegschaft Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 64 (Vorjahr: 65) Mitarbeiter beschäftigt. Davon lassen sich 1 Mitarbeiter der Gruppe der leitenden Angestellten und 63 Mitarbeiter der Gruppe der Angestellten zuordnen. VI. Name und Sitz des Mutterunternehmens und Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss Universal Music Group N.V., Hilversum, Niederlande, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird von Universal Music Group N.V. nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) aufgestellt. Der Konzernabschluss ist auf Anforderung bei der genannten Gesellschaft erhältlich. VII. Nachtragsbericht Es gab keinerlei Ereignisse mit Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2021 nach dem Stichtag.
Berlin, 13. Juni 2022 gez. Frank Briegmann, Geschäftsführer gez. Dr. Clemens Paul Trautmann, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Die Deutsche Grammophon Gesellschaft mbH, Berlin, (im Folgenden: "DGG", "Gesellschaft" oder "Firma") ist eine Tochtergesellschaft der Universal Music Entertainment GmbH, Berlin, und somit Teil der Universal Music Group N.V., Hilversum, Niederlande, der weltweit führenden Musikfirma. Die DGG ist Marktführer im Segment der klassischen Musik. Zusammen mit ihrer Schwestergesellschaft, der Decca Music Group Ltd., London, Großbritannien, ist die DGG für die Produktion von klassischen Musikaufnahmen, die von der Universal Music Group weltweit verkauft werden, zuständig. Die DGG als Klassikgesellschaft innerhalb der Universal Music Gruppe verfügt über keine eigene Vertriebsorganisation. Die Universal Music GmbH übernimmt den Vertrieb des physischen und digitalen Repertoires der Firma. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmen-bedingungen In 2021 verzeichnete der deutsche Musikmarkt nach der Statistik des Bundesverbandes der Musikindustrie (BVMI) ein deutliches Umsatzplus. Die Umsätze aus physischen und digitalen Musikverkäufen wuchsen insgesamt um 10,1 % von 1,785 Mrd. Euro im Jahr 2020 auf 1,965 Mrd. Euro im Jahr 2021. Damit setzt der viertgrößte Musikmarkt der Welt sein Wachstum aus 2020 fort und folgt dem globalen Wachstumskurs der vergangenen Jahre. Der Markt der physischen Ton- und Bildträger ging in 2021 mit Umsatzeinbußen von 9,1 % von 510 Mio. EUR in 2020 auf 463 Mio. EUR in 2021 weniger stark zurück als noch im Vorjahr. Die globale Corona-Pandemie und einhergehende, temporäre Schließungen des stationären Handels, hatten zwar nach wie vor einen negativen Einfluss auf die Entwicklung des physischen Marktes. Eine Reihe starker Releases (Abba, Adele, Helene Fischer, Udo Lindenberg, Santiano) sorgten jedoch für einen insgesamt moderaten Rückgang des physischen Marktes. 2020 lag der digitale Umsatzanteil bei 76,4 %, der Umsatzanteil physischer Tonträger bei 23,6 %. Die digitalen Geschäftsfelder konnten ein starkes Wachstum von 17,7 % auf 1,502 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,276 Mrd. Euro) aufweisen. Dies wurde insbesondere vom Wachstum im Audio Streaming (2021: +18,6 %) getrieben. Für 2022 wird, auf Basis der GfK Musikmarktprognose, ein Umsatzwachstum zu Endverbraucherpreisen von +7,4% im Markt erwartet (Stand Februar 2022). 1 Der für die DGG ebenfalls sehr wichtige weltweite Musikmarkt ist in 2021 um 18,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 25,9 Mrd. US-$ gewachsen. Auch der globale Markt der physischen Ton- und Bildträger konnte dabei um starke um 16,1 % auf 4,9 Mrd. US-$ wachsen. Streaming-Umsätze wuchsen um 24,3% auf 16,8 Mrd. US-$ (Vorjahr 13,5 Mrd. US-$) und machen mit einem Umsatzanteil von 65,0 % mehr als zwei Drittel der Gesamtumsätze des globalen Musikmarktes aus. Die weiteren Umsatzquellen sind Downloads und sonstige Digitalumsätze (1,1 Mrd. US-$), Aufführungsrechte (2,4 Md. US-$) und Synchronisation (0,5 Mrd. US-$). 2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft a. Ertragsentwicklung Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der beiden letzten Geschäftsjahre ergibt sich nach Zusammenfassungen und Verrechnungen, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen wurden, die nachfolgende Ertragsübersicht.
Die Entwicklung der Lizenzumsätze entspricht der Prognose des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2021. Das Betriebsergebnis sowie das Ergebnis vor Steuern des laufenden Geschäftsjahres liegt im Wesentlichen aufgrund von niedrigeren sonstigen betrieblichen Erträgen unter der Prognose des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2021. Die Umsätze betreffen zu 56,3% (Vorjahr 54,2%) Lizenzumsätze, zu 16,3 % (Vorjahr 15,4 %) den Vertrieb von digitalen Produkten und zu 27,4 % (Vorjahr 30,4 %) den physischen Vertrieb von Tonträgern. Die Umsätze werden insgesamt zu 40,5 % im Inland erzielt (Vorjahr 40,8 %). Das Bruttoergebnis vom Umsatz hat sich im Verhältnis zu den Umsatzerlösen hauptsächlich durch gestiegene Initial- und Aufnahmekosten sowie höhere Lizenzaufwendungen etwas verschlechtert. Die Herstellungskosten beinhalten außerdem im Wesentlichen Kosten für den Wareneinsatz und anteilige Personalaufwendungen. Der Anstieg der Vertriebs- und Verwaltungskosten hat sich im Wesentlichen analog zum Wachstum der Umsatzerlöse entwickelt. Die Position beinhaltet neben Aufwendungen für Marketing sowie Logistik und Lagerhaltung, auch Personalaufwendungen und Umlagen von verbundenen Unternehmen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert im Wesentlichen aus niedrigeren Erträgen aus Weiterbelastungen an Gruppengesellschaften. Weiterhin werden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie Erträge aus der Verminderung des Schuldbeitritts für Pensionen gegenüber der Universal Music Entertainment GmbH in dieser Position ausgewiesen. Das negative Finanzergebnis beinhaltet überwiegend Pensionszinsen. Der Jahresüberschuss wird aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die Universal Music Entertainment GmbH abgeführt. Aufgrund der Einbindung in die Universal Music Gruppe besteht nur ein geringes Wechselkursrisiko. b. Vermögens- und Finanzlage
Der Rückgang des Anlagevermögens resultiert aus der planmäßigen Abschreibung von immaterielle Vermögensgegenständen. Weiterhin wird in den Finanzanlagen unverändert eine Beteiligung ausgewiesen. Die Vorauszahlungen an Repertoiregeber sind, wie im Vorjahr, zu einem großen Teil voll wertberichtigt. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus zwei einzelnen Vorauszahlungen in 2021. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten überwiegend Forderungen gegen verbundene Unternehmen unter anderem Forderungen gegen die Gesellschafterin Universal Music Entertainment GmbH in Höhe von 10,6 Millionen Euro (Vorjahr 10,4 Millionen Euro) aus Ansprüchen gegen das Mutterunternehmen aus dem von diesem erklärten Schuldbeitritt zu den Pensionsverpflichtungen. Diese Forderungen aus Schuldbeitritt haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind außerdem kurzfristige Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 24,2 Millionen Euro (Vorjahr 26,2 Millionen Euro) sowie Forderungen gegen übrige verbundene Unternehmen in Höhe von 0,2 Millionen Euro (Vorjahr 0,9 Millionen Euro) enthalten. Die Rückstellungen enthalten mit 11,8 Millionen Euro Pensionsrückstellungen (Vorjahr 11,5 Millionen Euro) und mit 13,2 Millionen Euro sonstige Rückstellungen (Vorjahr 13,2 Millionen Euro), vornehmlich für Lizenzen, Verkaufsförderungsmaßnahmen und Personalkosten. Der Anstieg der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,9 Millionen Euro. Daneben enthält die Position auch zu einem geringeren Anteil Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten. Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt 57 Tausend Euro nach mehr als einem Jahr fällig. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich innerhalb der Gruppe. Sämtliche Finanzierungen der Gesellschaft erfolgen über einen Cash-Pool, der von der Universal Music Entertainment GmbH verwaltet und verzinst wird. Die Liquiditätslage der Gesellschaft spiegelt sich daher hauptsächlich in der Veränderung der mit diesem Unternehmen bestehenden Verrechnungssalden wider. Die Cash Pool Forderung gegen die Universal Music Entertainment GmbH belief sich zum Stichtag auf 37,8 Millionen Euro (Vorjahr 41,0 Millionen Euro). Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Gesamtaussage zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage hat sich durch den Rückgang des Betriebsergebnisses und des Ergebnisses vor Steuern aber durch den Anstieg der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2021 insgesamt noch zufriedenstellend entwickelt. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Gesellschaft wird als finanzieller Leistungsindikator der Jahresüberschuss korrigiert um das Finanzergebnis, Steuern vom Einkommen und Ertrag und die eigene Gewinnabführung an das Mutterunternehmen (Betriebsergebnis) verwendet, welches sich von 5,5 Millionen Euro auf 4,8 Millionen Euro verringert hat. Somit konnte die berichtete Prognose aus dem Vorjahr, ein gleichbleibendes Betriebsergebnis und Ergebnis vor Steuern zu erzielen, nicht eingehalten werden. Darüber hinaus verwendet die Gesellschaft als weiteren finanziellen Leistungsindikator die Umsatzerlöse, die im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen sind und damit die Erwartungen erfüllen konnten. Die Gründe für den gesteigerten Umsatz resultieren im Wesentlichen aus den gestiegenen Lizenzumsätzen. 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht Risikomanagement Die Gesellschaft unterhält ein in die laufende Berichterstattung eingebundenes Risikomanagementsystem, in dem die wesentlichen Risiken systematisch erfasst, bewertet und überwacht werden. Darunter fallen unter anderem die Marktrisiken (Umsatzrisiken, Kundenrisiken) wie auch die wichtigsten Vertragsrisiken (inklusive Ausfallrisiken von Forderungen). Ziel des Risikomanagementsystems ist es, mögliche Risiken aus operativen Geschäften zu erkennen und zu steuern. Nach gegenwärtiger Einschätzung bestehen mittelfristig folgende Chancen und Risiken, wobei bestandsgefährdende Risiken aus vergangenen oder zukünftigen Entwicklungen nach gegenwärtigem Erkenntnisstand jedoch nicht erkennbar sind: 3.1 Risiken (a) Entwicklung des Musikmarktes Die Entwicklung der Gesellschaft wird auch künftig in starkem Maße von der Entwicklung auf dem Musikmarkt abhängen. Aufgrund der großen Vielfalt unserer Künstler und unseres Repertoires sind wir als Marktführer gut aufgestellt und erzielen unsere Erfolge in den zahlreichen Teilbereichen unseres Geschäftsmodells. Der Musikmarkt hat in den letzten Jahren eine positive Entwicklung aufgewiesen und derzeit sind keine gegenläufigen Tendenzen erkennbar. Es muss beobachtet werden, wie sich die derzeit abzeichnende Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Deutschland und weltweit auf die Musikmärkte auswirken. Aufgrund der absehbaren weiteren Markt- und Umsatzrückgänge im Bereich der physischen Tonträger ist es wichtig, durch die fortschreitende Digitalisierung des Musikkonsums diesen Umsatz zu ersetzen und auch weiterhin durch die Entwicklung neuer Erlösmodelle das Geschäftsmodell der Vermarktung von Musik und musiknahen Produkten und Inhalten fortzuentwickeln. Die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und die zur Eindämmung der Pandemie umgesetzten Maßnahmen, insbesondere Kontaktverbote und Schließungen von Geschäften stellen für die Gesellschaft ein wirtschaftliches Risiko dar. Zumindest vorübergehend sind Rückgänge der physischen Umsätze als auch der Merchandising-Verkaufserlöse im Live-Geschäft zu erwarten. Auswirkungen der Krise sind vor allem Einschränkungen im Warenverkehr und im Handel sowie das sich negativ verändernde Konsumentenverhalten. Insbesondere die damit einhergehende Verschiebung von Releases und Absage bzw. Verschiebung von Live-Veranstaltungen führen zu negativen Auswirkungen auf die Lizenzeinnahmen. Im bisherigen Verlauf der Pandemie sind die genannten Risiken eingetreten, hatten aber kein bestandsgefährdendes Ausmaß erreicht. Infolgedessen prüft die Gesellschaft fortwährend Kosteneinsparungspotenziale, um den oben geschilderten Risiken angemessen Rechnung zu tragen. (b) Alternde Konsumentenstruktur Aufgrund der alternden Konsumentenstruktur steht die Gesellschaft vor der Herausforderung, die Produktformate und das Marketing soweit anzupassen, dass neue Altersgruppen erreicht werden. Aufgrund der Altersstrukturen stellt die Transformation hin zu digitalen Angeboten eine besondere Schwierigkeit in der klassischen Musik dar. Durch die Erschließung neuer Kundensegmente soll dieses Risiko jedoch langfristig minimiert werden. (c) Zunehmender Wettbewerb aus Live-Branche Während der Pandemie haben viele Institutionen der klassischen Musik wie Orchester, Opernhäuser und Festivals ihre Kapazitäten für eigene Audio- und Videoaufnahmen stark ausgebaut, teils mit staatlichen Subventionen, und drängen mit diesen Produktionen auf einen bereits weitgehend gesättigten Markt und auf Streaming-Plattformen. DG kann sich mit der Stärke der eigenen weltweit etablierten Marke von diesen Veröffentlichungen absetzen und kann auch teils als Lizenznehmer, Ko-Produktionspartner und Service Provider dieser Institutionen neue Content-Quellen und Geschäftsfelder erschließen, um den Marktanteil mindestens stabil zu halten. 3.2 Chancen (a) Erschließung neuer Märkte Durch neue strategische Partnerschaften ergibt sich die Chance, neue Märkte im Ausland zu erschließen. Dies verhilft der Gesellschaft den Ausgleich zu den sich verringernden Einnahmen aus dem Verkauf von physischen Tonträgern. (b) Digitales Musikgeschäft Die Chancen im Musikmarkt und damit auch der Gesellschaft liegen im überproportionalen Anstieg der digitalen Umsätze. Der Einstieg in das B2C-Geschäft stellt dabei eine große Chance für die Gesellschaft dar, an dem Aufschwung des digitalen Musikgeschäfts profitieren zu können. (c) Die Gesellschaft als Marktführer Wir sind davon überzeugt, dass die Gesellschaft im Segment der klassischen Musik einen hervorragenden Ruf sowie eine große Beliebtheit bei Künstlern genießt. Dies bietet unter anderem die Chance, unseren ohnehin weltweit breit aufgestellten Künstlerstamm um neue Künstler oder bereits etablierte Künstler auszuweiten. Gesamteinschätzung Trotz des kontinuierlichen Rückgangs des physischen Geschäfts und dessen mögliche Verstärkung durch die Corona-Pandemie und trotz der signifikanten Kostensteigerungen in einigen Geschäftsbereichen sind keine Anzeichen erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, da durch die positive Entwicklung des digitalen Geschäfts eine stabile bis positive Entwicklung des Gesamtumsatzes und somit die Erreichung der langfristigen finanziellen Planung zu erwarten ist. Prognosebericht Für die oben beschriebenen Herausforderungen ist das Unternehmen aufgrund seines erfolgreichen Artist Rosters, seiner qualifizierten und motivierten Mitarbeiter und seiner Reputation bei Künstlern und Marktpartnern gut gerüstet. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch die Erschließung neuer Märkte sowie durch eine angemessene Kostenentwicklung im nächsten Jahr auf dem positiven Niveau des letzten Jahres zu halten. Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse sowie ein Betriebsergebnis und ein Ergebnis vor Steuern zwischen 5 Millionen Euro und 7 Millionen Euro. Aufgrund der derzeitigen Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen auf das Geschäft der Gesellschaft, kann die tatsächliche Entwicklung von der Prognose abweichen.
Berlin, den 13. Juni 2022 Frank Briegmann, Geschäftsführer Dr. Clemens Paul Trautmann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Deutsche Grammophon Gesellschaft mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deutsche Grammophon Gesellschaft mbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deutsche Grammophon Gesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 13. Juni 2022 Ernst
& Young GmbH
Canzler, Wirtschaftsprüfer Kim, Wirtschaftsprüfer |
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