Eaton Production International GmbH
Selbe AdresseSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Müller seit 20.3.2026 | Geschäftsführer |
Stefan Wetz seit 30.4.2025 | Geschäftsführer |
Jens Buhlinger seit 11.3.2025 | Prokura |
Richard Treffler seit 11.3.2025 | Prokura |
Özgür Baris Ekici seit 3.12.2024 | Prokura |
Nicolas Papaioannou seit 15.2.2022 | Geschäftsführer |
Klaus Gaeb seit 15.2.2022 | Geschäftsführer |
Michael Kaatz seit 15.2.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eaton Germany GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Eaton Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eaton Germany GmbH, Bonn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eaton Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 13. Dezember 2024 EY
GmbH & Co. KG
Sommerrock, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang zum Jahresabschluss 20231. Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten gemäß § 267 Abs. 3 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Alleiniger Gesellschafter der Eaton Germany GmbH ist die Eaton Holding SE & Co. KG, Bonn, mit der auch ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. 2. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Eaton Germany GmbH mit Sitz in Bonn im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 26959 eingetragen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, werden bis zu einem Anschaffungswert von EUR 1.000,00 im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung der direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen, der Sondereinzelkosten der Fertigung, der anteiligen Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung ist zum Barwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Nach einer durchgeführten Analyse der Sterblichkeitsrate wurde diese unternehmensspezifisch modifiziert. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 (in der Fassung vom 11. März 2016) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,25 % (Vorjahr: 3,25 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde durch eine alters- und geschlechtsabhängige Tabelle berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) für Jubiläumsverpflichtungen bewertet. Erwartete Gehaltssteigerungen werden mit 3,25 % (Vorjahr: 3,25 %) berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Latente Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden aufgrund der Organschaft nur bei der Organträgerin ermittelt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. In den Finanzanlagen sind Beteiligungen an den folgenden Unternehmen enthalten (in TEUR):
* Ergebnis vor Ergebnisverwendung
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen die Gesellschafterin beinhalten Forderungen aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 40.379) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 5). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch TEUR 238.118 (Vorjahr: TEUR 174.241) Forderungen aus Cashpooling enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 1.540 (Vorjahr: TEUR 1.760). Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 250 und ist vollständig eingezahlt. Die Kapitalrücklage der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 93.538. Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1.479 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Drohverluste (TEUR 1.395, Vorjahr: TEUR 1.986), Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 40, Vorjahr: TEUR 43), noch nicht erstellte Gutschriften (TEUR 160, Vorjahr: TEUR 267), Dekontaminierungskosten (TEUR 256, Vorjahr: TEUR 312), Jahresabschluss-, Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 336, Vorjahr: TEUR 235), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 31, Vorjahr: TEUR 24) sowie für ausstehenden Urlaub (TEUR 287, Vorjahr: TEUR 101) gebildet. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin beinhalten Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 2.770 (Vorjahr: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten neben Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr auch Verbindlichkeiten im Rahmen des Factoring Programms in Höhe von TEUR 3.443 (Vorjahr: TEUR 3.611) und TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 0) Verbindlichkeiten aus Cashpooling. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 136, Vorjahr: TEUR 624), Erträge aus Anlagenverkauf (TEUR 122, Vorjahr: TEUR 674) sowie Erträge aus Währungsumrechnung (TEUR 700, Vorjahr: TEUR 964). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sind periodenfremd. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 555, Vorjahr: TEUR 1.468), Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung (TEUR 982, Vorjahr: TEUR 1.557), allgemeine Fremdleistungen (TEUR 437, Vorjahr: TEUR 709), Miet- und Leasingaufwendungen (TEUR 681, Vorjahr: TEUR 663), Reise-, Kraftfahrzeug- und Tagungskosten (TEUR 799, Vorjahr: TEUR 504), Aufwendungen für Versicherungen (TEUR 238, Vorjahr: TEUR 290), Energie- und Wasserkosten (TEUR 83, Vorjahr: TEUR 255), Reparaturen (TEUR 48, Vorjahr: TEUR 72), Werkzeugkosten (TEUR 28, Vorjahr: TEUR 36) sowie Verpackungs- und Versandkosten (TEUR 21, Vorjahr: TEUR 18). Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 65 angefallen. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Außergewöhnliche Erträge sind im Berichtsjahr keine angefallen. Außergewöhnliche Aufwendungen sind im Berichtsjahr keine angefallen. 6. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge und ergeben sich auf Basis der am 31. Dezember 2023 bestehenden nicht kündbaren Verträge wie folgt:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Dritten für die Anmietung von Grund und Boden sowie Gebäuden in Höhe von TEUR 685. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Marktunübliche Geschäfte mit und zwischen nahe stehenden Unternehmen, die mittel- oder unmittelbar mit weniger als 100% im Anteilbesitz der Konzernmuttergesellschaft stehen, und marktunübliche Geschäfte mit und zwischen nahe stehenden Personen wurden nicht getätigt. Außerbilanzielle Geschäfte
Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 132 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Organe Mitglieder der Geschäftsführung der Eaton Germany GmbH im Berichtsjahr waren:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt, da lediglich ein Mitglied Bezüge für seine Tätigkeit als Geschäftsführer erhält. Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge TEUR 894. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 15.006. Haftungsverhältnisse Im Rahmen des Verkaufs des FCD-Geschäfts hat die Gesellschaft eine Bürgschaft in Höhe von TUSD 5.000 zugunsten der Xandor Automotive Services GmbH, Baden-Baden, sowie der Xandor Automotive Germany GmbH, Baden-Baden, abgegeben, die mit Ablauf des 1. Januar 2024 erlischt. Die Bürgschaft deckt potentielle Zahlungsverpflichtungen an im Rahmen des Betriebsübergangs transferierte Arbeitnehmer ab, sofern für eine oder beide Gesellschaften bis zum Ablauf der Bürgschaftsverpflichtung ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgewiesen wird. Da die Bürgschaft zum Ablauf des 1. Januar 2024 nicht eingefordert wurde, besteht auch kein Risiko der Inanspruchnahme mehr. Derivative Finanzinstrumente Finanzinstrumente werden in geringem Umfang zur Absicherung von finanzwirtschaftlichen Marktpreisänderungsrisiken im Währungsbereich eingesetzt. Mit der Absicherung dieser Risiken ist für die Eaton Gesellschaften der Region EMEA ausschließlich der Zentralbereich Treasury betraut. Die Gesellschaft schließt dabei Devisenterminkontrakte mit der Gesellschafterin Eaton Holding SE & Co. KG, Bonn, ab. Zum Bilanzstichtag bestanden 25 Devisentermingeschäfte über den Verkauf von insgesamt TUSD 19.962 mit Fälligkeiten zwischen Januar 2023 und November 2025. Da keine Bewertungseinheit vorliegt und die Devisentermingeschäfte teilweise einen negativen Zeitwert zum Stichtag aufweisen, wurde eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 1.395 gebildet, die in den Sonstigen Rückstellungen enthalten ist. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde zum 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss der Eaton Corporation PLC, Dublin, Irland, einbezogen. Die Eaton Corporation PLC stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf und ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Bonn, den 12. Dezember 2024 Die Geschäftsführung der Eaton Germany GmbH Klaus Gäb Harald Knöchel Nicolas Papaioannou Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft 2. Steuerungssystem 3. Forschung und Entwicklung B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage • Finanzielle Leistungsindikatoren • Ertragslage • Finanzlage • Vermögenslage 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht 2. Risiko- und Chancenbericht D. Bestehende Bereiche / Werke A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung, der Vertrieb, der Verkauf und/oder die Wartung von technischen Erzeugnissen aller Art, sowie die Beteiligung an Unternehmen aller Art und die einheitliche unternehmerische Führung der gehaltenen Beteiligungen. Die Eaton Germany GmbH besteht aus folgenden Geschäftsbereichen:
Alleiniger Gesellschafter der Eaton Germany GmbH ist die Eaton Holding SE & Co. KG, Bonn, mit der auch ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. 2. Steuerungssystem Die Risikopolitik und das Risikomanagement im Eaton Konzern zielt auf das nachhaltige Wachstum und die Steigerung des Unternehmenswertes. Dabei werden Risiken und Chancen bewertet und gesteuert. Der Eaton Konzern verfügt über eine Reihe aufeinander abgestimmter Risikomanagement- und Kontrollsysteme, die als Frühwarnsysteme dienen und uns unterstützen Entwicklungen, die unser Geschäft gefährden können, frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Die größte Bedeutung und Gewichtung haben dabei die konzernweiten Prozesse für die strategische Unternehmensplanung und für das interne Berichtswesen. Darüber hinaus werden regelmäßig interne sowie externe Audits durchgeführt. 3. Forschung und Entwicklung Seit dem 1. Januar 2018 gewährt die Eaton Intelligent Power Ltd., Dublin, Irland, auf Basis des bestehenden Lizenzvertrags der Eaton Germany GmbH ein nicht übertragbares Nutzungsrecht von Patenten zur Herstellung und zum Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen. Die Vergütung erfolgt prozentual auf der Grundlage erwirtschafteter Umsatzerlöse bei der Eaton Germany GmbH. Eigene Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden nicht durchgeführt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz hoher Inflation und den Auswirkungen der Maßnahmen in der Geldpolitik hat sich das Wachstum der Weltwirtschaft im Vergleich zu ursprünglichen Prognosen positiv entwickelt. Gem. dem Internationalen Währungsfonds hat sich für das Jahr 2023 insgesamt ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 Prozent ergeben 1 (VJ: 3,4 Prozent) 2 Die Wirtschaftsleistung im Euroraum verzeichnet im Jahr 2023 keine nennenswerten Zuwächse. Insgesamt ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahresvergleich um 0,5 Prozent gewachsen 1 nach einem Anstieg von 3,5 Prozent im Jahr 2022. 3 Die deutsche Konjunktur ist im Jahr 2023 stagniert bzw. leicht rückläufig. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet das Bruttoinlandsprodukt einen Rückgang von -0,3 Prozent im Jahr 2023 1 (Vorjahr: Anstieg von +1,8 Prozent) 4. Die Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland hat im zurückliegenden Geschäftsjahr 2023 die Kennzahlen vor den pandemiebedingten Reisebeschränkungen erreichen bzw. überschreiten können. Die Auswirkungen der mit dem Russland-Ukraine Krieg verbundenen Boykottmaßnahmen und damit verbundene Versorgungsengpässe waren dabei ebenso Hemmschuh wie die zunehmende Sorge um globale Rohstoffressourcen. Die Umsätze im vergangenen Jahr lagen nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) gemäß den aktuellen Branchendaten bei 46 Mrd. Euro (Vorjahr 39 Mrd. Euro). Die Gesamtzahl der Beschäftigten stieg ebenfalls von 105.000 (2022) um 10.000 Mitarbeiter auf 115.000 Mitarbeiter im Jahr 2023 an. 2. Geschäftsverlauf Für das Geschäftsjahr 2023 hatten wir Umsatzerlöse in Höhe von ca. 40,9 Mio. € und einen Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von ca. 4,8 Mio. € erwartet. Die Eaton Germany GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 insgesamt Umsatzerlöse von 46,7 Mio. € (Vorjahr 39,6 Mio. €) und ein Gewinn (vor Ergebnisanführung) von 7,9 Mio. € (Vorjahr Verlust 5,1 Mio. €) erzielt, sodass die im Vorjahr geäußerten Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Gewinn vor Ergebnisabführung übertroffen wurden. Der Geschäftsverlauf der Eaton Germany GmbH, Bonn, war dabei geprägt von der konjunkturellen Situation in Deutschland und Europa und im Wesentlichen vom Geschehen des Russland-Ukraine Krieges. Mit einem Auftragseingang von 41,2 Mio. USD (38 Mio. €) im Bereich Aerospace verzeichnete das Werk Gilching im Jahr 2023 einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 13 %. Die Erholung war im zivilen Segment deutlicher spürbar als im militärischen Segment. Der Umsatz stieg um 23% von 30,5 Mio. USD auf 37,5 Mio. USD bzw. 34,6 Mio. € (Vorjahr 29,8 Mio. €). Der Wechselkurs des USD/Euro stabilisierte sich im Vergleich zu den starken Schwankungen die wir in den Vorjahren gesehen hatten.
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https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/10-globalewachstumsperspektive.htm
Die Versorgungsengpässe bei Komponenten führten auch im Jahr 2023 zu verspäteten Lieferungen. Diese Engpässe waren einerseits eine Folge der Boykott Maßnahmen. Andererseits hatten die Lieferketten noch nicht zur Stabilität der Vor-Pandemie-Jahre zurückgefunden. Trotz intensiver Bemühungen im Jahr 2023 konnte zwar eine Verbesserung der Versorgungssituation erarbeitet werden, dauerhafte Lösungen waren jedoch nicht in allen kritischen Fällen zu finden. 3. Lage • Finanzielle Leistungsindikatoren Der Jahresabschluss der Eaton Germany GmbH basiert auf den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsrechts (HGB). Im Gegensatz dazu erfolgt die Berichterstattung an den Eaton Konzern auf Basis der United States General Accepted Accounting Principles (US-GAAP). Die Steuerung des Unternehmens wird im Wesentlichen an der Entwicklung der Umsatzerlöse sowie des Ergebnisses vor Ergebnisabführung gemessen. • Ertragslage Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 (46,7 Mio. €) sind gegenüber dem Vorjahr (39,6 Mio. €) erwartungsgemäß gestiegen und verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche: 39,2 Mio. € nach 32,4 Mio. € im Vorjahr im Bereich Aerospace, 2,4 Mio. € nach 2,5 Mio. € im Bereich Admin sowie 5,1 Mio. € nach 4,7 Mio. € im Vorjahr im Bereich Vehicle/E-Mobility. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Geschäftsjahr 1,4 Mio. € (Vorjahr: 3,1 Mio. €). Diese beinhalten primär Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (0,1 Mio. €, Vorjahr: 0,6 Mio. €), Kursgewinne (0,7 Mio. €, Vorjahr: 1,0 Mio. €) sowie Gewinne aus Anlagenverkauf (0,1 Mio. €, Vorjahr: 0,7 Mio. €). Der Materialaufwand im Geschäftsjahr beträgt 24,4 Mio. € nach 19,3 Mio. € im Vorjahr und setzt sich aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (18,5 Mio. €, Vorjahr: 14,6 Mio. €) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen (5,9 Mio. €, Vorjahr: 4,7 Mio. €) zusammen. Die Materialaufwandsquote (als Verhältnis von Materialaufwand zu Umsatzerlösen unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung) beträgt 54,2% nach 52,8% im Vorjahr und hat sich leicht verschlechtert. Der Personalaufwand im Geschäftsjahr beträgt 17,1 Mio. € (Vorjahr: 16,7 Mio. €). Hier sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von 3,1 Mio. € (Vorjahr: 4,6 Mio. €) enthalten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 137 (Vorjahr: 121) Mitarbeiter für die Gesellschaft tätig. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 beinhalten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 4,8 Mio. € (Vorjahr: 7,8 Mio. €) und beinhalten im Wesentlichen Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (0,6 Mio. €, Vorjahr: 1,5 Mio. €), Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung (1,0 Mio. €, Vorjahr: 1,6 Mio. €), allgemeine Fremdleistungen (0,4 Mio. €, Vorjahr: 0,7 Mio. €), Miet- und Leasingaufwendungen (0,7 Mio. €, Vorjahr: 0,7 Mio. €), Reise-, Kraftfahrzeug- und Tagungskosten (0,8 Mio. €, Vorjahr: 0,5 Mio. €), Energie- und Wasserkosten (0,1 Mio. €, Vorjahr: 0,3 Mio. €), Reparaturen (0,1 Mio. €, Vorjahr: 0,1 Mio. €), Aufwendungen für Versicherungen (0,2 Mio. €, Vorjahr: 0,3 Mio. €) sowie Werbung und Vertriebskosten (0,3 Mio. €, Vorjahr: 0,6 Mio. €). Der hohe Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Verschmelzungsverlust, der im Vorjahr ein Sondereffekt darstellte. Die Zinserträge betragen 7,6 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €) und resultieren dank gestiegener Zinsen im Wesentlichen aus der Verzinsung der Cashpooling-Forderungen. Die Zinsaufwendungen betragen 2,1 Mio. € (Vorjahr: 3,9 Mio. €) und enthalten in Höhe 2,1 Mio. € (Vorjahr: 2,2 Mio. €) Aufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Personalrückstellungen. Die Aufwendungen aus Gewinnabführung (7,9 Mio. €, Vorjahr: Erträge aus der Verlustübernahme von 5,1 Mio. €) betreffen den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Eaton Germany GmbH (Organgesellschaft) und der Eaton Holding SE & Co. KG (Organträger). • Finanzlage In vereinfachter Ermittlung wurde ein positiver Cashflow (Jahresgewinn vor Ergebnisabführung zuzüglich nicht-zahlungswirksamer Abschreibungen) in Höhe von 8,3 Mio. € erzielt (Vorjahr negativ: -1,4 Mio. €). Wie im Eaton-Konzern üblich, ist auch die Eaton Germany GmbH im Cash Pooling integriert. Dies sichert eine größtmögliche Unabhängigkeit von externen Kreditinstituten. Zum Stichtag hat die Gesellschaft Forderungen aus Cashpooling in Höhe von 238,1 Mio. € (Vorjahr: 174,2 Mio. €). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Kurzfristige Überschüsse wurden im Rahmen des Konzern-Cash Poolings zu marktüblichen Zinsen angelegt. • Vermögenslage Die Bilanzsumme der Eaton Germany GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um 30,0 Mio. € erhöht und beträgt jetzt 261,6 Mio. € (Vorjahr: 231,6 Mio. €). Der Buchwert des Sachanlagevermögens sowie der immateriellen Vermögensgegenstände hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. € auf 1,8 Mio. € verringert und resultiert im Wesentlichen aus Zugängen durch Investitionen in Höhe von 0,3 Mio. €, die durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,4 Mio. € überkompensiert wurden. Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Vorräten (5,9 Mio. €, Vorjahr: 3,4 Mio. €) und Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (253,7 Mio. €, Vorjahr: 226,2 Mio. €). Größter Einzelposten sind mit 248,7 Mio. € (Vorjahr: 221,9 Mio. €) die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die in Höhe von 0,0 Mio. € (Vorjahr: 40,4 Mio. €) gegen die Gesellschafterin Eaton Holding SE & Co. KG, Bonn, bestehen. Die Forderungen aus Cash-Pooling betragen 238,1 Mio. € (Vorjahr: 174,2 Mio. €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mio. € auf 3,2 Mio. € erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände (1,8 Mio. €, Vorjahr: 3,2 Mio. €) setzen sich im Wesentlichen aus dem Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung für Pensionsverpflichtungen sowie Umsatzsteuererstattungsansprüchen zusammen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 93,8 Mio. € (Vorjahr: 93,8 Mio. €) und setzt sich unverändert aus dem gezeichneten Kapital (250 T€) und der Kapitalrücklage (93,5 Mio. €) zusammen. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 35,9 % nach 40,5 % im Vorjahr. Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 1,8 Mio. € verringert. Die Veränderung betrifft im Wesentlichen die Pensionsrückstellungen (121,4 Mio. €, Vorjahr: 122,8 Mio.). Die sonstigen Rückstellungen (2,8 Mio. €, Vorjahr: 3,1 Mio. €) beinhalten zum Abschlussstichtag hauptsächlich Drohverluste (1,4 Mio. €, Vorjahr: 2,0 Mio. €), noch nicht erstellte Gutschriften (0,2 Mio. €, Vorjahr: 0,3 Mio. €), Dekontaminierungskosten (0,3 Mio. €, Vorjahr: 0,3 Mio. €), Jahresabschluss-, Beratungs- und Prüfungskosten (0,3 Mio. €, Vorjahr: 0,2 Mio. €) sowie ausstehenden Urlaub und Urlaubsgeld (0,3 Mio. €, Vorjahr: 0,1 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 2,5 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag 39,4 Mio. € (Vorjahr: 7,3 Mio. €) und setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (33,2 Mio. €, Vorjahr: 3,7 Mio. €), Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung (2,8 Mio. €, Vorjahr: 0,0 Mio. €) sowie Verbindlichkeiten aus Factoring (3,4 Mio. €, Vorjahr: 3,6 Mio. €) zusammen. Die sonstigen Verbindlichkeiten (1,6 Mio. €, Vorjahr: 2,0 Mio. €) bestehen im Wesentlichen aus Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten sowie Lohn- und Kirchensteuer. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft hat sich gegenüber den Vorjahren verbessert. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um 7,1 Mio. € gestiegen. Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich ebenfalls solide dar. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Geschäfts verwenden wir keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren. C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Konjunkturausblick Die Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum in Summe sind weiterhin verhalten, wobei die Dynamik der Expansion in den einzelnen Ländern und Regionen immer noch unterschiedlich ist. Für das aktuelle Jahr wird ein Wachstum von 3,1 Prozent bzw. von 3,2 Prozent für das Jahr 2025 prognostiziert. 1 Auch im Euroraum ist lediglich von einer allmählichen Steigerung der Konjunktur auszugehen. Auf Basis der aktuellen Annahmen könnte die Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2024 bei 0,9 Prozent, im Jahr 2025 bei 1,7 Prozent liegen. 1 Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass eine konjunkturelle Erholung Deutschlands für das Jahr 2024 nicht in Sicht ist. Für das laufende Jahr wird nur ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,5 Prozent, für das Folgejahr ein Anstieg von 1,6 Prozent erwartet. 1 Ausblick der Gesellschaft Ein Ende des Kriegsgeschehens in der Ukraine ist auch derzeit noch nicht absehbar. Unabhängig hiervon, wird auch für das Geschäftsjahr 2024 eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung erwartet. Insbesondere planen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einer leichten Steigerung des Umsatzes. Der Bereich Aerospace am Standort Gilching hat auch im Jahr 2024 mit Versorgungsengpässen zu kämpfen. Deshalb bleibt eine der größten Herausforderungen die zeitige Sicherung der Versorgung der Fertigung mit Komponenten in der erforderlichen Qualität und Quantität. Die Preiserhöhungen lassen neben mit dem Russland-Ukraine Konflikt auch Lieferketten Probleme erkennen. Die hohen Lohnabschlüsse, gestiegene Energie- und Erzeugerpreise sowie teilweise langwierige Suche nach geeignetem Personal stellen weitere Schwierigkeiten dar. Eine Rückkehr zum Volumen von vor der Corona-Pandemie wird derzeit für das Jahr 2024 prognostiziert. Entsprechend wurden mit Airbus Gespräche zur Planung der Bauratenerhöhung und Vorsorgemaßnahmen geführt. Für das Jahr 2024 plant das Werk mit einem Umsatz von 41,4 Mio. €, dieser hängt jedoch von der Lösung einzelner Lieferengpässe ab. • Zusammenfassende Prognose Für das Geschäftsjahr 2024 sehen die aktuellen Planungen Umsatzerlöse in Höhe von 51,2 Mio. € und einem Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von 9,3 Mio. € vor. Für das Geschäftsjahr 2025 werden Umsatzerlöse in Höhe von 60,8 Mio. € und ein Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von ca. 12,1 Mio. € erwartet. 2. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Im Hinblick auf das interne Kontrollsystem verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Abschnitt A.2 • Forderungsausfallrisiken Dem grundsätzlichen Risiko von Zahlungsausfällen aufgrund schlechter Bonität und/oder Solvenz unserer Kunden wird entsprechend durch den Ansatz von Wertberichtigungen sowie der Teilnahme am Factoring-Programm des Eaton-Konzerns begegnet. Durch die Geschäftstätigkeit sowie dem Prozess- und Risikomanagement der Gesellschaft bestehen keine signifikanten Forderungsausfallrisiken. • Beschaffungsrisiken Als wichtiger Baustein des Eaton Einkaufsnetzwerks hat der Einkauf der Eaton Gruppe die Bündelung von Bedarfen und die Reduzierung der Lieferanten sowie das Global Sourcing konsequent vorangetrieben. Ein Schwerpunkt im Rahmen der Beschaffungssicherung ist die konsequente Minimierung des Risikos von Single- Source-Lieferanten durch Identifizierung und Entwicklung von alternativen Lieferanten und Werkstoffen. Risiken, die eine unmittelbare Auswirkung auf die Ergebnissituation haben können, bestehen neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung in der Erhöhung der Rohstoffpreise, falls diese nicht an die Kunden weitergegeben werden können. • Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken sehen wir auf Grund unserer Einbindung in das zentrale Cash-Management des Eaton Konzerns und der Cash-Pool-Forderungen gegen Eaton IV LP, Morges/Schweiz in Höhe von 238,1 Mio. € nicht. • Währungskursrisiken Der Einfluss von Fremdwährungswechselkursen, besonders des US-Dollars, und damit einhergehende Schwankungen beeinflussen die Bezugskosten einiger Rohmaterialien. • Risikobericht über Finanzinstrumente Finanzinstrumente werden zur Absicherung von finanzwirtschaftlichen Marktpreisänderungsrisiken im Währungsbereich eingesetzt. Mit der Absicherung dieser Risiken ist für die Eaton Gesellschaften der Region EMEA ausschließlich der Zentralbereich Treasury betraut, der im Namen und für Rechnung der einzelnen Eaton Gesellschaften, die Sicherungsgeschäfte mit international tätigen Finanzinstituten kontrahiert. Zu weiteren Details verweisen wir auf die Angaben im Anhang. • Transferpreisrisiken Steuerliche Risiken aus Transferpreisanpassungen werden intern durch die Zentralverwaltung in Cleveland, USA, gesteuert. • Weitere Risiken Auch hinsichtlich der erwarteten Risiken wird für das Geschäftsjahr 2024 keine wesentliche Änderung im Vergleich zum Berichtsjahr erwartet. Wir gehen deshalb von anhaltenden Logistik- und Lieferengpässen sowie von schwankenden Energie- und Beschaffungspreisen aus. Der derzeit noch anhaltende Russland-Ukraine-Krieg stellt insoweit weiterhin einen wesentlichen Risikofaktor dar, welcher sich auch weiterhin auf die Transport- und Versorgungsmärkte auswirken kann. Gleichzeitig gehen wir von einem Abschwächen der Inflation aus. Das Ausmaß der weltwirtschaftlichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung ist zum Ende des Berichtszeitraumes nicht absehbar. Gesamtaussage zur Risikolage Hinweise auf sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft auf der Absatzseite, im Beschaffungsbereich, in der Produktion oder im rechtlichen Bereich waren im Geschäftsjahr 2023 nicht zu verzeichnen, sind auch bis heute nicht aufgetreten und nach unseren derzeitigen Erkenntnissen für die nächsten Jahre auch nicht zu erwarten. Bestandgefährdende Risiken sehen wir aufgrund der hohen Cashpool-Forderung nicht, da die Gesellschaft im Prognosezeitraum in der Lage sein wird, sämtliche Verpflichtungen zu erfüllen. Chancenbericht Chancen sehen wir insbesondere in der Akquisition neuer Kunden und der Entwicklung innovativer Produkte sowie der Integration weiterer Gesellschaften, um unsere bestehenden Vertriebsnetze weiter zu optimieren. Durch die zwischenzeitliche vollzogene Einbindung weiterer Gesellschaften in den Eaton- Konzern ergeben sich Synergien und positive Effekte, die eine gute zukünftige Entwicklung erwarten lassen. Diese planen wir kontinuierlich auszubauen. D. Bestehende Bereiche/Werke Die Eaton Germany unterhält an folgenden Adressen Produktionsstandorte:
Im Handelsregister eingetragene Zweigniederlassungen bestehen nicht.
Bonn, den 12. Dezember 2024 Die Geschäftsführung der Eaton Germany GmbH Klaus Gäb Harald Knöchel Nicolas Papaioannou FeststellungsvermerkDie Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung am 19. Dezember 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.
Bonn, den 19. Dezember 2024 Eaton Germany GmbH gez. Geschäftsführung |
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