Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 201832
Eingetragen
28.11.2007
Branche
FondsmanagementMit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Vermögensverwaltung und Vermögensbetreuung, des Weiteren die Vermittlung, Betreuung und Verwaltung von Investmentfonds und Immobilienfonds sowie die Vermittlung von Versicherungen und Finanzierungen

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Gerrit Braith
seit 11.7.2023
Vorstandsmitglied
Ufuk Boydak
seit 16.3.2016
Vorstandsmitglied
Christoph Dr. Bruns
seit 28.11.2007
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LOYS AG

Oldenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der LOYS AG, Oldenburg

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die LOYS AG ist ein von der BaFin beaufsichtigtes Wertpapierinstitut.

Im Geschäftsjahr 2023 unterhielt die in Deutschland ansässigen LOYS AG eine Tochtergesellschaft in der Schweiz, die LOYS Suisse AG.

Das Kerngeschäft der LOYS AG ist das Fondsmanagement bzw. das Aktienresearch. Die LOYS AG beschäftigt mehrere Analysten, die ihr Research nur für das Management der hauseigenen Fonds und Mandate erstellen.

Die LOYS AG betreibt wertorientiertes aktives Fondsmanagement für Aktien.

II. Geschäftsverlauf und Lage

1. Gesamtwirtschaftliche und kapitalmarktbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 sank das Fondsvolumen der öffentlich zum Vertrieb zugelassenen Fonds insgesamt um 56 Mio. Euro auf 631 Mio. Euro, was einen Rückgang von ca. 8 Prozent darstellt.

Nach dem negativen Aktienjahr 2022 kam es seit Oktober 2022 zu einer Erholung der Aktienkurse, so dass das Jahr 2023 insgesamt für Aktien positiv verlief. Der DAX (Deutscher Aktien Index) konnte im Jahr 2023 um knapp 20 Prozent zulegen.

Trotz höherer Zinsen und Inflationsängsten entwickelten sich die Aktienmärkte positiv. Jedoch blieb ein Trend bestehen: Blue Chips entwickelten sich auch im Jahr 2023 deutlich besser als Nebenwerte oder Small Caps.

Dies war für den Ansatz der LOYS AG, unterbewerte Nebenwerte zu erwerben, negativ zu sehen. Die Fonds konnten mit der guten Entwicklung der Blue Chips Indizes nicht mithalten. Vor dem Hintergrund dieses Börsenumfeldes entwickelten sich die Fonds der LOYS AG unterdurchschnittlich. Gleichzeitig hatten die Fonds mit Mittelabflüssen zu kämpfen.

2. Geschäftsentwicklung sowie finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Trotz der für die LOYS AG schwierigen Marktverhältnisse konnten die Provisionserträge, die auch den bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator darstellen, nahezu konstant zugehalten werden. Der Rückgang im aktuellen Jahr lag bei TEUR -74 bzw. -0,9%.

Wesentlich ist für die LOYS AG auch die Entwicklung des verwalteten Vermögens:

Fonds Volumen per 31.12.2023 Volumen per 31.12.2022
in Mio. Euro In Mio. Euro
LOYS Global 254,5 202,2
LOYS Aktien Global 0 68,6
LOYS Global L/S 68,8 111,4
LOYS Aktien Europa 72,4 84,0
LOYS Global MH (ab 2024 LOYS Philosophie Bruns) 102,9 94,0
LOYS Premium Dividende 119,6 117,0
LOYS Premium Deutschland 12,9 27,5
Summe 631,1 687,4

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zieht die LOYS AG bisher nicht zur internen Steuerung der Gesellschaft heran.

3. Vermögenslage

Forderungen

Die Forderungen an Kreditinstitute sind gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Die Forderungen an Kunden sind zum Bilanzstichtag um TEUR 300 auf rund 1,0 Mio. Euro gestiegen.

Wertpapierbestand

Wir sind von der Überlegenheit der Aktienanlage gegenüber alternativen liquiden Anlageklassen überzeugt und sind selbst in die LOYS-Investmentfonds investiert. Wir halten diese langfristig im Anlagevermögen, sehen diese aber trotzdem als weitere Zahlungsmittelreserve, da sie trotz der grundsätzlich vorgesehenen langfristigen Halteabsicht bei Bedarf jederzeit veräußert werden können. Veräußerungen wurden in 2023 wie schon im Vorjahr nicht vorgenommen.

Zum Bilanzstichtag wurden bei zwei Fonds aufgrund leicht gestiegener Kurse Zuschreibungen von TEUR 21 vorgenommen.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Im Dezember 2022 wurde die Liquidation der LOYS Investment S.A. beschlossen. Die LOYS- Fonds wurden zurück zum langjährigen Kooperationspartner Hauck & Aufhäuser, Luxemburg, übertragen. Die Liquidation der LOYS Investment S.A wurde im Juli 2023 abgeschlossen.

Sachanlagen

Der Anstieg bei den Sachanalgen resultiert aus dem Erwerb eines Pkw.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche aufgrund zu viel gezahlter Vorauszahlungen für 2022 und 2023 (TEUR 695, im Vj. TEUR 573).

Rückstellungen

Die LOYS AG hat Rückstellungen von insgesamt TEUR 426 (i. Vj. TEUR 812) gebildet. Diese entfallen mit TEUR 126 (i. Vj. TEUR 645) auf Steuerrückstellungen. Weitere Rückstellungen wurden gebildet für Personalkosten (Bonifikationen, Urlaubsrückstellungen), Abschluss- und Prüfungskosten, ausstehende Provisionen und sonstige ausstehende Rechnungen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die Sonstigen Verbindlichkeiten entfallen insbesondere auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

4. Finanzlage und Liquidität

Im Berichtsjahr war die Liquiditätssituation der LOYS AG jederzeit geordnet, die Zahlungsfähigkeit stets gewährleistet.

Zum Bilanzstichtag stellt sich die Liquidität wie folgt dar

TEUR
Barreserve und Forderungen an Kreditinstitute 2.530
Forderungen an Kunden 1.029
Wertpapiere (Buchwerte) 3.818
Summe 7.377

Die in den Posten Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere ausgewiesenen Anteile an verschiedenen von der LOYS AG gemanagten Investmentfonds sind dem Anlagevermögen zugeordnet, aber dennoch als weitere Zahlungsmittelreserve anzusehen, da sie trotz der grundsätzlich vorgesehenen langfristigen Halteabsicht bei Bedarf jederzeit veräußert werden können. In den Wertpapieren sind stille Reserven enthalten, die nach den Vorgaben des HGB nicht ausgewiesen werden.

Die Eigenmittelanforderungen richten sich bei der LOYS AG nach der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR) und dem WpIG. Die erforderlichen Kapitalquoten wurden in 2023 durchgängig beachtet. Am 31.12.2023 betrug das Eigenkapital 5.593 TEUR bzw. 65,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 7.319 TEUR bzw. 86,8 %).

Verzinsliche Finanzschulden bestanden zum Bilanzstichtag 31.12.2023 nicht.

5. Ertragslage

Die wichtigsten Eckdaten stellen sich wie folgt dar:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR in %
Provisionserträge 8.440 8.514 -74 -0,9
Provisionsaufwendungen -2.853 -3.386 533 -15,7
Provisionsergebnis 5.587 5.128 459 9,0
Sonstige Erträge 93 163 -70 -42,9
Personalaufwand -2.399 -2.237 -162 -7,2
Übrige operative Aufwendungen -1.462 -1.746 284 16,3
Ergebnis aus Wertpapieren im eigenen Bestand 34 -182 216 118,7
Ergebnis aus Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 867 305 562 184,3
Steueraufwand -584 -380 -204 53,7
Jahresüberschuss 2.136 1.051 1.085 103,2

Die Provisionserträge stammen nahezu ausschließlich aus dem Fondsmanagement. Die Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um 0,9% gesunken. Erfolgsabhängige Vergütungen konnten in 2023 nur in geringem Umfang realisiert werden.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist insbesondere auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 11, i. Vj. TEUR 57) sowie auf geringere Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen (TEUR 0,5, i. Vj. TEUR 29) zurückzuführen.

Der Personalaufwendungen sind um 7,2% gestiegen. Dies ist vor allem auf gestiegene Gehälter und Boni-Zahlungen zurückzuführen.

Der Rückgang der übrigen operativen Kosten ist insbesondere auf eine Reduzierung der Werbekosten sowie der Reseach- und Datenbankkosten zurückzuführen.

Das Ergebnis aus den Wertpapieren im eigenen Bestand war anders als im Vorjahr positiv. Neben einer Ausschüttung auf einen der Fonds konnte eine Zuschreibung von TEUR 21 vorgenommen werden.

Einen einmaligen hohen Ergebniseffekt von TEUR 867 hatte auch die Liquidation der LOYS Investment S.A, da alle bisher nicht ausgeschütteten Gewinne realisiert wurden.

Wir hatten im Vorjahr ein Ergebnis etwa auf dem Niveau von 2022 erwartet. Rechnet man die einmaligen Effekte, v.a. der Ausschüttungen der LOYS Investment S.A. heraus, entspricht das Jahresergebnis 2023 in etwa unseren letztjährigen Erwartungen.

6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Geschäftsmodel der LOYS AG ist anfällig gegenüber den Schwankungen und Stimmungsverläufen an der Börse. Insgesamt beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in 2023 als zufriedenstellend.

Aufgrund der laufenden Risikoüberwachung kam es zu keiner Zeit zu Liquiditätsproblemen oder aber einer notwendigen Anpassung der Eigenkapitalausstattung.

III. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikomanagement

Einen hohen Einfluss auf die Lage und wirtschaftliche Entwicklung der LOYS AG haben die Mittelzuflüsse und die Wertentwicklung der von der LOYS AG gemanagten Investmentfonds.

Ziel der Unternehmenspolitik ist ein stetiges Wachstum, das die Berücksichtigung der Kostenentwicklung, die Aufrechterhaltung der Liquidität, eine optimale Betreuung der Kunden und das Erwirtschaften eines angemessenen Gewinns ermöglicht.

Im Rahmen der Gesamtsteuerung werden die Risikofaktoren identifiziert, bewertet und überwacht. Sofern erforderlich, werden Maßnahmen zur Risikoreduktion oder Risikovermeidung eingeleitet.

Als betriebswirtschaftliches Instrumentarium zur Erledigung der Verwaltungs- und Abrechnungstätigkeiten sind verschiedene EDV-Systeme im Einsatz, die eine zeitnahe und aussagefähige Steuerung der notwendigen Geschäftsprozesse ermöglichen.

Für Zwecke der Ertragssteuerung nutzen wir eine Ergebnisvorschaurechnung für das jeweils aktuelle Geschäftsjahr und die zwei folgenden Geschäftsjahre. Die der Ergebnisvorschaurechnung zu Grunde gelegten Annahmen beruhen neben einer Fortschreibung von Werten des Vorjahres weitgehend auf Einschätzungen des Vorstands hinsichtlich der künftigen Entwicklung einzelner Geschäftsbereiche, insbesondere der Entwicklung der betreuten Fondsvolumina.

Die geplanten Erträge und Aufwendungen werden dabei einem laufenden Soll- / Ist-Abgleich auf Basis von monatlich erstellten betriebswirtschaftlichen Auswertungen unterzogen.

Daneben werden von dem Institut auch die quartalsweise zu erstellenden Meldungen (Vermögensstatus und Gewinn- und Verlustrechnung) zur Ertragssteuerung und laufenden Überwachung genutzt.

Die Ermittlung und Überwachung der Eigenmittel sowie die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen erfolgen anhand der zu erstellenden Meldungen zu den Eigenmitteln und Eigenmittelquoten. Darüber hinaus wird die voraussichtliche Entwicklung der Eigenmittel ebenfalls anhand der monatlich erstellten betriebswirtschaftlichen Auswertungen überwacht.

2. Risiken

Die LOYS AG ist ein durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beaufsichtigtes Wertpapierinstitut. Die Kategorisierung der Risiken erfolgt nach den in der MaRisk vorgesehenen Risikokategorien.

Wesentliche Einflussfaktoren auf die Lage und wirtschaftliche Entwicklung des Instituts sind der Mittelzufluss bzw. -abfluss und die Wertentwicklung der durch das Institut gemanagten Investmentfonds. Weiterhin hängt die Geschäftsentwicklung maßgeblich von der Entwicklung der Börse ab.

Die Marktpreisrisiken haben sowohl Auswirkungen auf die Ertragslage als auch ggf. auf die Bewertung der Anteile an den Fonds, die die LOYS AG im eigenen Bestand hält. Die Wertenwicklung der Fonds hängt auch von den allgemeinen Entwicklungen an den Kapitalmärkten ab.

Neben dem originären Marktpreisrisiko in Form eines Kursrisikos für die Anlagen in Investmentfonds haben rückläufige Volumina in den durch das Institut gemanagten Investmentfonds in Folge von Kursrückgängen auch Auswirkungen auf die Ertragslage unseres Instituts (Ertragsrisiken). Hier wirken sich geringere Bestandsvergütungen sowie eine geringere erfolgsabhängige Vergütung negativ auf das Betriebsergebnis des Instituts aus.

Darüber hinaus können unterdurchschnittlichen Wertentwicklung unserer Fonds zu Reputationsrisiken am Markt führen.

Als wesentliches operationelles Risiko ist eine im Vergleich zum Wettbewerb und zum Vergleichsindex unterdurchschnittliche Wertentwicklung für unsere Fonds zu sehen. Unterdurchschnittliche Leistungen können unter Umständen zu deutlichen Mittelabflüssen aus unseren Fonds führen.

Als weiteres wesentliches operationelles Risiko besteht im "Schlüsselpersonenrisiko" der Fondsmanager. Diesem Risiko sind wir unter anderem durch die Neuverpflichtung eines dritten Fondsmanagers entgegengewirkt.

Zudem wird in der Sicherheit und Verfügbarkeit der IT des Instituts aufgrund der hohen und weiter steigenden Abhängigkeit von der IT und den elektronischen Kommunikationsmitteln ein weiteres Risiko gesehen.

Die Adressenausfallrisiken bei den Forderungen an Kreditinstitute als auch den Forderungen an Kunden werden als sehr gering beurteilt.

Die Liquiditätsrisiken werden angesichts der Höhe der liquiden Mittel und des kurzfristig liquidierbaren Wertpapierbestands ebenfalls als gering eingeschätzt.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nach unserer Auffassung derzeit nicht.

3. Chancen

Chancen sehen wir bei einer positiven Entwicklung der Aktienmärkte. Steigende Kurse bieten das Potential für Mittelzuflüsse sowie kursbedingte Anstiege. Auch sollten sich unsere Investitionen in mittelständische Unternehmen bei anhaltend positiven Märkten überdurchschnittlich gut entwickeln, da hier die Bewertungsabschläge aufgrund der vergangenen Unsicherheit der Investoren besonders hoch sind.

Wir erwarten bei einer erhöhten Präferenz der Investoren in Nebenwerte eine klare Qutperformance unserer gemanagten Fondsbestände. Dies sollte sich dann auch positiv auf unsere Provisionsergebnisse auswirken.

IV. Voraussichtliche Entwicklung

1. Gesamtwirtschaftliche und kapitalmarktbezogene Rahmenbedingungen

Seit Oktober 2022 entwickeln sich die Börsen wieder positiv. Auch die steigenden Zinsen und die erhöhten Inflationserwartungen können aktuell den Aktienmarkt nicht von einer weiten Aufwärtsbewegung abhalten. Der Russland-Ukraine Konflikt tritt mehr und mehr in den Hintergrund.

Für das Jahr 2024 rechnen die Kapitalmärkte mit Zinssenkungen, was Investitionen in Aktien, vor allem in kleinere Unternehmen, beflügeln sollte. Kleinere Unternehmen finden schwieriger Zugang zu günstigen Finanzierungen. Daher könnte im Jahr 2024 die schwächere Entwicklung kleinerer Aktienunternehmen gegenüber den Blue Chips enden. Für den Investmentansatz der LOYS AG wäre es wünschenswert, wenn sich die schwächere Entwicklung von Nebenwerten gegenüber den großen Aktienwerten umkehrten würde. Erste Tendenzen in diese Richtung waren im Anfang des Jahres 2024 bereits ersichtlich.

2. Erwartungen für die Geschäftsentwicklung der LOYS AG

Für unser Geschäftsmodell und unsere Fonds, die einen klaren Investment-Schwerpunkt in Europa haben, rechnen wir im Jahr 2024 mit einer weiteren Aufwärtsentwicklung an den Börsen. Damit sollte sich unser Geschäft stabil entwickeln. Es wird davon ausgegangen, dass in den nächsten 24 Monaten die Geschäftsentwicklung deutlich an Fahrt aufnehmen sollte. Hierzu zählen organische und anorganische Erweiterungen der Fondspalette, wie aber auch strategische Partnerschaften. Zudem sollte der Boden bei kleinen & mittelständischen Unternehmen erreicht und eine deutliche Belebung in den nächsten Monaten zu verzeichnen sein. Für das gesamte Geschäftsjahr 2024 rechnen wir für die Fonds aktuell mit einem kontanten Ergebnis verglichen mit dem Jahr 2023 und sollten den Grundstein für größeres Wachstum im Folgejahr legen.

 

Oldenburg, den 22.03.2024

LOYS AG

Ufuk Boydak

Dr. Christoph Bruns

Gerrit Braith

Bilanz zum 31.12.2023

der LOYS AG, Oldenburg

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
1. Barreserve
Kassenbestand 110,46 332,08
2. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 2.529.514,93 2.848.659,18
3. Forderungen an Kunden 1.028.765,50 729.144,54
darunter: an Finanzdienstleistungsinstitute 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro)
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 3.838.247,24 3.817.687,24
5. Beteiligungen 46.000,00 46.000,00
6. Anteile an verbundenen Unternehmen 81.797,99 100.897,99
darunter: an Finanzdienstleistungsinstitute 81.797,99 Euro (Vorjahr 81.797,99 Euro)
7. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
8. Sachanlagen 113.893,00 39.959,00
9. Sonstige Vermögensgegenstände 865.989,06 794.487,09
10. Rechnungsabgrenzungsposten 73.592,73 48.203,03
8.577.911,91 8.425.371,15

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
täglich fällig 0,00 2.724,56
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden andere Verbindlichkeiten
täglich fällig 9,77 74,28
darunter: gegenüber Finandienstleistungsinstituten 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 185.336,18 288.516,52
4. Rechnungsabgrenzungsposten 1.041,67 2.291,67
5. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 126.084,67 645.355,56
b) andere Rückstellungen 300.358,17 167.263,00
426.442,84 812.618,56
6. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital, gezeichnetes Kapital 324.000,00 324.000,00
b) Kapitalrücklage 859.723,20 859.723,20
c) Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 1.114.519,46 1.114.519,46
d) Bilanzgewinn 5.666.838,79 5.020.902,90
7.965.081,45 7.319.145,56
8.577.911,91 8.425.371,15
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 0,00 0,00
2. Andere Verpflichtungen 0,00 0,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

der LOYS AG, Oldenburg

2023 2022
Euro Euro Euro Euro
1. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 14.360,00 13.400,00
b) Beteiligungen 15.000,00 15.000,00
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 852.291,96 267.563,72
881.651,96 295.963,72
2. Provisionserträge 8.440.269,88 8.513.863,86
3. Provisionsaufwendungen 2.853.303,28 3.386.401,50
5.586.966,60 5.127.462,36
4. Sonstige betriebliche Erträge 93.305,43 163.743,21
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 2.153.693,22 2.012.259,05
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 245.017,51 224.523,87
- darunter für Altersversorgung EUR 1.078,20 (Vorjahr: EUR 1.078,20) - 2.398.710,73 2.236.782,92
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.430.371,96 1.720.567,11
3.829.082,69 3.957.350,03
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 23.313,89 20.468,84
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.873,55 4.199,91
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 2.245,13
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 194.870,00
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 20.560,00 23.000,00
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2.726.213,86 1.431.035,38
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 584.255,61 379.950,86
13. Sonstige Steuern 5.622,36 3.535,48
14. Jahresüberschuss 2.136.335,89 1.047.549,04
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.530.502,90 3.974.239,00
16. Bilanzgewinn 5.666.838,79 5.021.788,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der LOYS AG, Oldenburg

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der LOYS AG, Oldenburg, wird nach den gesetzlichen Vorschriften des HGB, AktG sowie der RechKredV erstellt.

Die Gesellschaft hat als Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne von § 1 Abs. 1a KWG den Jahresabschluss gemäß § 340a i.V.m. § 267 Abs. 3 HGB nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Regelungen aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Gliederungsschemata der RechKredV. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform (Formblatt 3 der RechKredV) gewählt.

B. Angaben nach § 264 Abs. 1a HGB

Firma LOYS AG
Sitz Oldenburg
Registergericht Oldenburg (Oldenburg)
Nummer Handelsregister HRB 201832

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die Barreserve, die Forderungen an Kreditinstitute und die Forderungen an Kunden werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die am Bilanzstichtag ausgewiesenen Aktien und andere nicht festverzinslichen Wertpapiere sind dem Anlagevermögen zugeordnet. Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Bei einer Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden die Kriterien nach IDW RS VFA 2 zugrunde gelegt.

Die Beteiligung ist mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Immateriellen Anlagewerte sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angesetzt. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung der betreffenden Vermögensgegenstände wurden die steuerlichen Regelungen zur Bilanzierung und Bewertung von geringwertigen Wirtschaftsgütern auch für handelsrechtliche Zwecke übernommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von zwischen 250,00 Euro bis zu 800,00 Euro werden daher analog § 6 Absatz 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle nach vorsichtiger, kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Verpflichtungen.

Sachverhalte in fremder Währung werden zum Devisenkassakurs am Tag der Transaktion in Euro umgerechnet. Zum Bilanzstichtag etwaig bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Euro-Referenzkurs vom letzten Bankarbeitstag vor dem Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden nach § 274 HGB ermittelt. Als Steuersatz wurden die aktuell geltenden Steuersätze für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer unter Berücksichtigung eines Gewerbesteuerhebesatzes von 450 % (Mischsatz) zu Grunde gelegt. Die Differenzen basieren auf unterschiedlichen Wertansätzen bei den Wertpapieren, Beteiligungen sowie Gewinnansprüchen gegenüber einem Tochterunternehmen. Die ermittelten aktiven und passiven Latenzen werden saldiert; ein Aktivüberhang wird gemäß dem Wahlrecht in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen an Kunden weisen sämtlich Restlaufzeiten bis zu drei Monaten auf.

Im Posten Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sind im Wesentlichen börsenfähige, nicht börsennotierte Anteile an verschiedenen Investmentfonds enthalten. Aufgrund der langfristigen Halteabsicht sind diese als Wertpapiere des Anlagevermögens eingestuft. Umwidmungen von Wertpapieren in andere oder aus anderen Kategorien (Liquiditätsreserve, Handelsbestand) wurden nicht vorgenommen.

Die ausgewiesene Beteiligung ist nicht börsenfähig.

Der Bilanzposten Anteile an verbundenen Unternehmen beinhaltet die folgenden Beteiligungen:

Firma Beteiligungshöhe Stichtag der Angaben Eigenkapital Jahresergebnis
LOYS Suisse AG, Baar/Schweiz 100% 31.12.2023 369 Tsd. CHF 130 Tsd. CHF

Mit Gesellschafterbeschluss vom 22.12.2022 wurde die Liquidation der bisherigen zweiten Tochtergesellschaft LOYS Investment S.A., Munsbach/Luxemburg, beschlossen. Die Liquidation wurde am 04.07.2023 abgeschlossen.

Die Beteiligung an der LOYS Suisse AG ist börsenfähig, aber nicht börsennotiert.

In den letzten Jahren wurde ein Konzernabschluss erstellt. Nach der Liquidation der LOYS Investment S.A. gibt es nur noch das Tochterunternehmen LOYS Suisse AG. Dieses ist für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung. Aus diesem Grund unterbleibt zum 31.12.2024 die Erstellung eines Konzernabschlusses mit Verweis auf § 296 Abs. 2 HGB.

Das Sachanlagevermögen betrifft mit einem Buchwert in Höhe von 33.591,75 Euro Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der immateriellen Anlagewerte ist dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Der Bilanzposten Sonstige Vermögensgegenstände enthält folgende wesentliche Einzelposten:

TEUR
Steuererstattungsansprüche 696
Forderung aus Mietkaution 32

Der Gegenwert der auf der Aktivseite ausgewiesenen, auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände beträgt umgerechnet TEUR 82.

Der Bilanzposten Sonstige Verbindlichkeiten enthält folgende wesentliche Einzelbeträge:

TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 115
Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer 46

Eigenkapital

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft ein Grundkapital von 324.000,00 Euro, zerlegt in 324.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von jeweils 1,00 Euro.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionserträge

Die Provisionserträge resultieren aus dem Fondsmanagement für verschiedene Investmentfonds.

In dem Posten sind periodenfremde Erträge von TEUR 298 aus dem Fondsmanagement enthalten.

Provisionsaufwendungen

In dem Posten sind periodenfremde Provisionsaufwendungen von TEUR 19 enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält folgende wesentliche Einzelbeträge

TEUR
Erträge aus Sachbezügen 35
Periodenfremde Erträge aus Beitragsrückerstattungen 24
Erträge aus Untervermietung von Räumlichkeiten 14
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 11

In dem Posten sind weiterhin Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 8) enthalten.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Der für das Geschäftsjahr als Honorar des Abschlussprüfers berücksichtigte Gesamtbetrag beläuft sich auf TEUR 32. Der Betrag entfällt Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 24) sowie anteilig auf andere Bestätigungsleistungen (TEUR 8).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In dem Posten sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 2) enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

In dem Posten sind periodenfremde Steueraufwendungen von TEUR 148 enthalten.

F. Ereignisse nach dem Stichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag ergaben sich nicht.

G. Sonstige Angaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beläuft sich auf TEUR 192.

Die Zahl der in im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Mitglieder des Vorstands) betrug:

Mitarbeiter Vollzeit 13
Mitarbeiter Teilzeit 5
Summe 18

Vorstand/Geschäftsleiter der Gesellschaft sind:

Vorstandsvorsitzender Ufuk Boydak (Fondsmanager; ab 01.05.2023 auch Leiter Organisation)

Dr. Christoph Bruns (Fondsmanager)

Raphael Riemann (Leiter Organisation / Vertrieb, ausgeschieden zum 31.05.2023)

Gerrit Braith (Leiter Vertrieb) (ab 02.05.2023)

Die Gesamtbezüge des Vorstands für das Jahr 2023 belaufen sich auf TEUR 759.

Angabe der Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen:

Von der Tochtergesellschaft LOYS Suisse AG wurden in 2023 Vertriebs- und Kundenbetreuungsleistungen im Gegenwert von TEUR 438 (i. Vj. TEUR 540) in Anspruch genommen.

Aufsichtsratsmitglieder sind

Dr. Heiko de Vries (Privatier), Vorsitzender des Aufsichtsrats

Prof. Dr. Michael Ceyp (Professor FH), stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Herbert Hesseling (Unternehmer) (bis 28.02.2023)

Frank Trzewik (Unternehmer) (ab 01.03.2023)

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats in bzw. für 2023 belaufen sich auf EUR 6.000,00 zzgl. Auslagenersatz für Reisekosten.

G. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 beträgt 5.666.838,79 Euro. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende von 6,10 Euro je Aktie (= 1.976.400,00 Euro) teils als Abschlagsdividende (3,10 Euro je Aktie), teils als reguläre Dividende (3,00 Euro je Aktie) zu zahlen und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Oldenburg, den 22.03.2024

LOYS AG

Ufuk Boydak

Dr. Christoph Bruns

Gerrit Braith

Entwicklung des Anlagevermögens der LOYS AG, Oldenburg, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.876,60 0,00 0,00 10.876,60
10.876,60 0,00 0,00 10.876,60
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsatsstattung 239.019,46 97.247,89 515,39 335.751,96
239.019,46 97.247,89 515,39 335.751,96
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 46.000,00 0,00 0,00 46.000,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.897,99 0,00 19.100,00 81.797,99
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.012.557,24 0,00 0,00 4.012.557,24
4.159.455,23 0,00 19.100,00 4.140.355,23
4.409.351,29 97.247,89 19.615,39 4.486.983,79
Abschreibungen
Vortrag 1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Zuschreibungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.875,60 0,00 0,00 0,00 10.875,60
10.875,60 0,00 0,00 0,00 10.875,60
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsatsstattung 199.060,46 23.313,89 515,39 0,00 221.858,96
199.060,46 23.313,89 515,39 0,00 221.858,96
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 194.870,00 0,00 0,00 20.560,00 174.310,00
194.870,00 0,00 0,00 20.560,00 174.310,00
404.806,06 23.313,89 515,39 20.560,00 407.044,56
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
1,00 1,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsatsstattung 113.893,00 39.959,00
113.893,00 39.959,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 46.000,00 46.000,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 81.797,99 100.897,99
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.838.247,24 3.817.687,24
3.966.045,23 3.964.585,23
4.079.939,23 4.004.545,23

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LOYS AG, Oldenburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LOYS AG, Oldenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LOYS AG, Oldenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrundegelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 22. August 2024

NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Holger Martens, Wirtschaftsprüfer

Bernd Dankowski, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss 2023

Der Aufsichtsrat der LOYS AG hat die Aufgaben wahrgenommen, die ihm nach Gesetz, regulatorischen Vorgaben, Satzung und Geschäftsordnung obliegen.

Wir haben den Vorstand bei der Leitung der LOYS AG regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Unternehmung unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend, sowohl schriftlich als auch mündlich, über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage der LOYS AG. Auf der Grundlage der Berichterstattung des Vorstands haben wir die Geschäftsentwicklung sowie für das Unternehmen wichtige Entscheidungen und Vorgänge ausführlich erörtert. Die in den Zuständigkeitsbereich des Aufsichtsrats fallenden Beschlüsse wurden gefasst.

Basis für unsere Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 war der von der NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH, Hamburg geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der LOYS AG. Diese Unterlagen haben wir geprüft und in der Sitzung am 09.10.2024 erörtert. Den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers haben wir zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind gegen vorgenannte Unterlagen keine Einwendungen zu erheben; den Ergebnissen der Jahresabschlussprüfung haben wir zugestimmt. Die vom Vorstand getroffene Einschätzung von der Lage der Gesellschaft stimmt mit unserer Einschätzung überein. Der vorgenannte Jahresabschluss als auch Lagebericht wurde vom Aufsichtsrat für in Ordnung befunden.

Wir haben den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Lagebericht in unserer Sitzung am 09.10.2024 gebilligt und damit festgestellt.

 

Oldenburg, den 09.10.2024

Dr. Heiko de Vries, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Feststellung des Jahresabschlusses der LOYS AG

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde mit Beschluss vom 09.10.2024 festgestellt.

Ergebnisverwendung

Mit Beschluss vom 09.10.2024 wurde beschlossen, eine Dividende von 1,50 Euro je Aktie auszuschütten sowie den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.