BR Service GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harry Thiedemann seit 5.8.2020 | Geschäftsführer |
Philipp Anatol Peter Gross seit 23.3.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Brück Handelsgesellschaft mbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PGI Beteiligungen GmbHSt. IngbertKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Konzerns Die PGI Gruppe hält als wesentliche operative Gesellschaft die Brück GmbH Ensheim (im Folgenden Brück). Diese ist ein Unternehmen mit nahezu 100-jähriger Kompetenz im Bereich Schmiedetechnologie und Metallverarbeitung. Heute werden Schmiedeteile, von Saarbrücken-Ensheim aus, in ganz Deutschland, Europa und weltweit vertrieben. Mit unseren höchsten Qualitätsansprüchen erfüllen wir Kundenwünsche mit fortschrittlicher Schmiedetechnologie, der leistungsfähigen Wärmebehandlung und mechanischen Bearbeitung. Das Auftragsschweißen von Schmiedeteilen, das Verbindungsschweißen komplexer Bauteile, sowie die Montage kompletter Baugruppen ergänzen konsequent das Leistungsspektrum. Damit verfügen wir über umfassende Erfahrungswerte, die es uns ermöglichen unsere Kunden bereits in der Planungsphase ihrer Projekte zu unterstützen. Brück beliefert die weltweiten Energiemärkte (Wind, Öl und Gas, konventioneller und nuklearer Kraftwerksbau) sowie den Maschinen- / Anlagen- / Apparatebau. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und -branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem Globalem Wachstumsausblick des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) führt der Krieg Russlands gegen die Ukraine Europa und die USA in schweres Fahrwasser. In diesem schwächelnden Umfeld rechnet das BDI für 2022 nur noch mit einem Wachstum der realen Exporte von Waren und Dienstleistungen in Deutschland von 2,5 Prozent. (BDI Research: Globaler Wachstumsausblick 11/2022 vom 14.11.2022, S.1) Die Inflation liegt in 2022 weltweit bei 9 Prozent - das ist der höchste Stand seit einem Vierteljahrhundert.(BDI Research: Globaler Wachstumsausblick 11/2022 vom 14.11.2022, S.1) Angesichts der absehbaren Abkühlung der Weltkonjunktur haben die Rohstoffnotierungen nachgegeben, insbesondere bei Rohöl, Metallen und jüngst auch wieder bei Gas. Die Lieferkettenprobleme haben sich auch allmählich entspannt.(BDI Research: Globaler Wachstumsausblick 11/2022 vom 14.11.2022, S.2) Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtet: Der Maschinen- und Anlagenbau ist trotz all der Widrigkeiten in 2022 "auf Kurs geblieben und blickt mit einiger Zuversicht auf das kommende Jahr", sagt VDMA-Präsident Karl Haeusgen auf der Jahres-Pressekonferenz des Verbands am 13. Dezember. "Daher sind wir zuversichtlich, unser Ziel eines realen Produktionswachstums von 1 Prozent in diesem Jahr zu erreichen und halten auch an unserer Prognose für das kommende Jahr fest. (VDMA Die Bilanz des VDMA 2022, vom 13.12.2022) Der VDMA berichtet im Bereich Windenergie: "Mit 2.403 MW und 551 WEA bleibt der Zubau an Land weiterhin zu niedrig, um die Ziele der Bundesregierung zu erreichen. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr beträgt 25 Prozent. Aber 2023 geht ein Rekordvolumen von 12,84 Gigawatt in die Ausschreibung."(VDMA Pressemitteilung Windenergie an Lan, vom 18.01.2023) "Für das Jahr 2023 prognostizieren die Verbände bei unveränderter Realisierungsgeschwindigkeit einen zu erwartenden Zubau in Höhe von 2,7 GW bis 3,2 GW. Der Global Wind Energy Council (GWEC) rechnet in seiner aktuellen Prognose mit einem weltweiten Onshore-Zubau von rund 87 GW für das Jahr 2022. Gemäß dieser Prognose bleibt der Wert der globalen Neuinstallationen auch im Jahr 2023 nahezu unverändert. Für den Zeitraum von 2022 - 2026 wird mit einem weltweiten Onshore-Zubau von 479 GW gerechnet. China (257 GW) und die USA (47 GW) werden in diesem Zeitraum gefolgt von Europa (88 GW) die größten Wachstumsmärkte für Windenergie an Land sein. Die jährliche Wachstumsrate außerhalb der beiden führenden Märkte beträgt laut GWEC 5,7 %."(VDMA Pressemitteilung Windenergie an Lan, vom 18.01.2023) Der VDMA Bericht vom 30.06.2022 zu Offshore-Zulieferindustrie bestätigt: Der Auftragseingang steigt um 14,3 Prozent, Bestellungen legen 2022 zu. Lieferkettenprobleme trüben jedoch Ausblick der Schiffbau-Zulieferer. Klimaneutrale Produktion liegt im Fokus der Branche. Die Lieferkettenprobleme und der Fachkräfteengpass spitzen sich zu und bremsen unsere Fertigung und die Auslieferung an die ungeduldigen Kunden aus.(VDMA Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie, vom 30.06.2022) 2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir im Wesentlichen die Kennzahlen Leistung, Ergebnis und Cash Flow heran. Ertragslage 2022 werden insgesamt Umsatzerlöse von T€ 64.402 (i.Vj. T€ 57.030), Bestandsveränderungen von T€ 1.991 (i.Vj. T€ -1.745) sowie andere aktivierte Eigenleistungen von T€ 528 (i.Vj. T€ 90) ausgewiesen. Die Gesamtleistung (= Umsatzerlöse zzgl. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie andere aktivierte Eigenleistungen) beträgt 2022 T€ 66.921 (i.Vj. T€ 55.375). Die Erträge aus Anlageverkäufen betrugen im Geschäftsjahr T€ 803 (i.Vj. T€ 936). Die Materialaufwendungen belaufen sich auf T€ 40.334 (i.Vj. T€ 29.887). Die Materialaufwandsquote beträgt im Geschäftsjahr 60,27 % (i.Vj. 53,97 %). Der Personalaufwand beziffert sich auf T€ 16.683 (i.Vj. T€ 21.978). Die Personalaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, beträgt 24,93 % nach 39,68 % im Vorjahr. Die Anzahl der Beschäftigten lag im Jahresdurchschnitt bei 290 (inklusive Auszubildende). Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen betrugen 2022 T€ 2.362 (i.Vj. T€ 2.658). Der Jahresgewinn beträgt im Geschäftsjahr T€ 2.531 (i.Vj. T€ 1.771). Der Konzernjahresüberschuss (vor Fremdanteilen) beträgt T€ 2.601 (i.Vj. T€ 1.602). Finanzlage Die flüssigen Mittel belaufen sich auf T€ 1.265 (i.Vj. T€ 3.939). Der operative Cash Flow beträgt T€ -7.054 (i.Vj. T€ 4.346). Im Investitionsbereich ergab sich ein Cash Abfluss in Höhe von T€ -2.269 (i.Vj. T€ -922). Dabei wurden T€ -6.876 (i.Vj. T€ -3.048) investiv verwendet. Der Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich beträgt T€ 780 (i.Vj. T€ 1.655), so dass sich im Saldo eine Veränderung des Finanzmittelbestands von T€ -8.543 (i.Vj. T€ 5.079) auf nunmehr T€ -6.416 (i.Vj. T€ 2.128) ergibt. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr geordnet. Zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien bestehen i. H. v. T€ 319. Vermögenslage Die Bilanzsumme stellt sich zum 31. Dezember 2022 mit T€ 60.901 (i.Vj. T€ 60.509) dar. Im Anlagevermögen werden vor allem Sachanlagen mit T€ 33.006 (i.Vj. T€ 34.307) ausgewiesen. Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen 2022 T€ 6.726 (i.Vj. T€ 2.943). Der Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen beläuft sich auf T€ 15.708 (i.Vj. T€ 14.826). Diesen standen Anzahlungen in Höhe von T€ 6.273 (i.Vj. T€ 5.073) gegenüber. Darüber hinaus werden auf der Aktivseite vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 5.126 (i.Vj. T€ 4.269), sowie sonstige Vermögensgegenstände von T€ 496 (i.Vj. T€ 545) ausgewiesen. Auf der Passivseite wird ein Eigenkapital in Höhe von T€ 22.959 (i.Vj. T€ 27.213) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 37,70 % (i.Vj. 44,97 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beziffern sich auf T€ 5.590 (i.Vj. T€ 3.970). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beziffern sich auf T€ 11.498 (i.Vj. T€ 4.294). Des Weiteren werden auf der Passivseite vor allem sonstige Rückstellungen von T€ 1.264 (i.Vj. T€ 5.910) ausgewiesen. III. Prognose des BDI, der WTO und des Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung sowie Chancen- und Risikobericht Der Konzern konnte insgesamt die gesetzten Ziele für das Jahr 2022 erreichen. Dies betrifft insbesondere die Leistungs- und Ergebnisentwicklung. Die bei Brück im ersten Quartal des Jahres 2022 eingeführten Maßnahmen haben trotz der Verluste der ersten Monate den Weg bereitet, der zu einer positiven Ertragslage trotz schwierigen wirtschaftlichen Umfelds (Ukrainekrieg und Inflation) geführt hat. Die Perspektiven für 2023 werden im Folgenden aufgezeigt. 1. Prognose 2023 Der BDI erwartet in seinem Quartalsbericht IV/2022, dass der konjunkturelle Ausblick für Deutschland trübe aussieht. "Trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, dem Krieg in der Ukraine und steigenden Inflationsraten blieb die deutsche Wirtschaft im Sommer auf Wachstumskurs. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im dritten Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent, nach plus 0,8 Prozent im ersten und plus 0,1 Prozent im zweiten Quartal. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019, dem Quartal vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland, lag das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP erstmals oberhalb des Vorkrisenniveaus. Auch im Vorjahresvergleich ist die Wirtschaftsleistung erneut gestiegen. Das reale BIP erhöhte sich gegenüber dem dritten Quartal 2021 preis- und kalenderbereinigt um 1,2 Prozent. Im Vergleich hierzu verbuchten die größeren EU-Mitgliedsstaaten Spanien mit plus 3,8 Prozent und Italien mit plus 2,6 Prozent ein noch stärkeres Wachstum, während Frankreichs Wachstum mit plus ein Prozent etwas geringer ausfiel. Die korrespondierenden Werte für die EU und den Euroraum betrugen nach aktuellen Angaben von Eurostat plus 1,5 Prozent beziehungsweise plus 1,7 Prozent." (BDI Research, Quartalsbericht Deutschland, QI-2022 vom 09.12.2022, S.3.) "Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland ist im November das zweite Mal in Folge gestiegen. Wie im Oktober waren die gestiegenen Geschäftserwartungen ursächlich für die allgemeine Stimmungsaufhellung, obwohl die Mehrheit der befragten Unternehmen noch immer pessimistisch in die Zukunft schaut. Im Gegensatz dazu hat sich die Beurteilung der aktuellen Lage weiter verschlechtert. Unter den einzelnen Sektoren zeigt sich im Dienstleistungssektor ein ähnliches Bild. Auch hier hat sich das Geschäftsklima verbessert, weil die Unternehmen weniger pessimistisch in die Zukunft blicken, dafür aber unzufriedener mit den laufenden Geschäften sind." (BDI Research, Quartalsbericht Deutschland, QI-2022 vom 09.12.2022, S.12.) Die Perspektive der deutschen Konjunktur hat sich trotz der Sanktionspolitik aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, der stark gestiegenen Inflation und einer drohenden Gasmangellage deutlich robuster entwickelt als noch zur Jahresmitte erwartet. "So führte die Rücknahme vieler Corona-Schutzmaßnahmen zu einer kräftigen Belebung im Dienstleistungssektor. In der Industrie stabilisierte sich dank nachlassender Lieferengpässe und hoher Auftragsbestände die Produktion. Und trotz hoher Inflation stieg der private Verbrauch zuletzt weiter an." "Inzwischen scheint der Absturz des Konsumklimas aber gestoppt zu sein. Sowohl das GfK-Konsumklima als auch das Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) haben sich in den letzten beiden Monaten auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die beschlossenen Maßnahmen zur Deckelung der Energiepreise und die Übernahme der Abschlagszahlungen für den Monat Dezember könnte eine Erklärung für den abnehmenden Pessimismus bei den Verbrauchern sein."(BDI Research, Quartalsbericht Deutschland, QI-2022 vom 09.12.2022, S.13.) Wesentlicher bezogener Rohstoff der Brück GmbH ist Stahl, dessen Preisentwicklung wie folgt prognostiziert wird: Der Börsenticker Stahlpreise.eu berichtet: "Die Stahlpreise in Deutschland werden Stahlherstellern und Händlern zufolge im Januar steigen. Einhelliger Tenor: Die Stahlnachfrage kommt auf die Beine. Stahlabnehmer müssen ihre Lager aufstocken. Während die Stahlhändler mit deutlichen Preissteigerungen rechnen, sind die Hersteller etwas weniger optimistisch, zeigt die neue Umfrage von S&P Global Commodity Insights für Europas größten Stahlmarkt. Einhellige Meinung: Die Preise werden steigen, aber nicht so schnell wie im vergangenen und vorvergangenen Jahr. Die Lager dürften zwar aufgestockt werden, aber nicht bis zur Oberkante, erwartet ein Distributor."(Stahlpreise.eu vom 11.01.2023) "Die Stahlpreise für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil) ziehen nach mehrmonatigen Wartezeitraum deutlich an. In Nordeuropa klettert der durchschnittliche Verkaufspreis auf 708 Euro je Tonne, meldet Fastmarkets. Der Terminmarkt-Kontrakt für April schnellt auf 790 Euro hoch. ArcelorMittal peilt für im März ausgeliefertes Warmband bereits einen Verkaufspreis von 760 Euro an. Dieses Mal stehen die Chancen für Europas größten Stahlhersteller gut, die höheren Preise durchzusetzen. Im Sommer 2022 hatte ArcelorMittal versucht die Preise heraufzusetzen und war klar gescheitert. Statt auf 800 Euro zu steigen, fiel der Stahlpreis für das Benchmark-Produkt auf 600 Euro bis Ende November 2022. Seinerzeit waren die Vorräte der Stahl-Service Center noch recht hoch. Inzwischen häufen sich Berichte, wonach die Lagerbestände aufgezehrt seien. Davon profitieren auch die Downstream-Stahlsorten: Der Stahlpreis für kaltgewalzten Stahl (Cold-Rolled Coil) klettert auf 830 Euro per 11. Januar 2023. Das sind 45 Euro mehr als in der Woche zuvor. Stahlhersteller wollen laut Marktkreisen 860 Euro, können sich damit aber noch nicht zur Gänze durchsetzen."(Stahlpreise.eu vom 13.01.2023) Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 den Strom aus erneuerbaren Energien zu verdoppeln. Dabei spielt die Windkraft eine wichtige Rolle. Das Kabinett hat den Gesetzesentwurf "Wind-an-Land-Gesetz", um den Ausbau der Windenergie in Deutschland deutlich schneller voranzubringen, nun beschlossen.(Bund: Mehr Windenergie für Deutschland vom 15. Juni 2022) Auch in Europa sind ähnliche Zubauten angedacht. Die europäische Kommission wird bis 2050 weitere 300 GW an Offshorewindparks erstellen lassen.(Handelsblatt: EU-Kommission macht Offshore-Windkraft zum 800-Milliarden-Euro-Projekt, abgerufen am13.04.2023) Unser Unternehmen hat seit 2021 die deutliche Schwäche des Windmarktes an den Auftragsvolumina der Großkunden gesehen. Anfang 2022 waren leichte Tendenzen zur Erholung erkennbar, die sich jedoch bislang nicht konstant in den Auftragseingängen niederschlägt. Dennoch sind wir aufgrund der neuen Regierung und den bereits beschlossenen Gesetzen in vorsichtiger optimistischer Erwartung für eine nachhaltige Erholung des Windkraftmarktes, mit entsprechenden Auftragsvolumina für Brück. Aufgrund der anlaufenden Genehmigungsverfahren rechnen wir, wie auch die Branche, mit einem starken Anstieg der Offshore-Wind Auftragsvolumina ab Mitte 2024, weswegen wir unseren Maschinenpark für die kommende Nachfrage modernisieren. In anderen Branchen ist deren Marktbelebung bereits in unseren Büchern angekommen, z.B. im Maschinenbau und Power Generation sowie im Anlagen- und Apparatebau. Die genannten Branchen können die Unterauslastung im Bereich Windkraft jedoch nicht kompensieren. Im Bereich Öl und Gas konnte in 2022 kein weiterer großer Swivel-Auftrag gewonnen werden. Durch gestiegene Inflation wurde die Auftragsvergabe zweier wesentlicher Swivel-Aufträge vom Endkunden auf Q4.2023 verschoben. Wir gehören zu einer Handvoll hochspezialisierter Unternehmen, die in der Lage sind, diese Produkte zu bauen, sodass wir diesbezüglich positiv in die Zukunft blicken und mit einer Beauftragung in 2023 rechnen. Mit unserem ERP-System sind wir in der Lage durch systematische Analysen der Preis- und Vertriebsstrategie strategische Anpassung punktgenau vorzunehmen. Aufgabe für 2023 ist es die Durchlaufzeiten zu verkürzen und damit die Liefertreue und Umschlagshäufigkeit signifikant zu verbessern. Gegenläufig zu diesen Strukturmaßnahmen wirken die inflationsbedingte Erhöhung des ERA-Tarifvertrages und die Strompreissteigerungen. Beide Elemente werden zu deutlichen Zusatzbelastungen in den nächsten Jahren führen, die durch Weitergabe der Preiserhöhung an die Endkunden planmäßig ausgeglichen werden sollen. Planmäßig hat Brück durch eine neue Investition in eine Solaranlage mit 1.Mwp die Abhängigkeit von den steigenden Energiekosten deutlich reduziert. Die Anlage liefert zukünftig ca. 10 % der gesamten benötigten Strommenge, so dass die Grundlast abgedeckt ist. 2. Risiko- / Chancenbericht Risikomanagement Das Risikomanagement der Brück GmbH zielt darauf ab, Signale einer drohenden Gefahr frühzeitig zu erkennen und diese Risiken greifbar und damit steuerbar zu machen. In einem rollierenden Prozess erfolgt die Analyse möglicher Risiken und deren Einflussfaktoren. Die potenziellen Risiken werden zunächst identifiziert und nach ihren Auswirkungen auf den Erfolg des Unternehmens unter Berücksichtigung deren Eintrittswahrscheinlichkeit so weit wie möglich quantifiziert. Das Controlling verfolgt die Umsetzung der operativen Planungen auf allen betrieblichen Ebenen. Mit Abweichungsanalysen werden zweckmäßige Ansatzpunkte für Steuerungsmaßnahmen gefunden und Entscheidungen zur Zielerreichung eingeleitet. Die Koordination des Risikomanagements erfolgt durch die Geschäftsleitung. Dabei setzt die Brück GmbH auf einem projektbezogenen Auftrags- und Akquisitionscontrolling auf. Unterstützt wird sie dabei durch das Unternehmenscontrolling. Operativ abgerundet wird das Risikomanagement durch regelmäßig stattfindende Risiko- und Planungsmeetings. Des Weiteren arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Planungs- und Controllinginstrumente in den einzelnen Teilbereichen unseres Unternehmens. Risiken der zukünftigen Entwicklung Wesentliche Risiken resultieren aus der konjunkturellen Auswirkung der weltwirtschaftlichen Entwicklung auf unsere Branche sowie der daraus resultierenden Leistungsentwicklung. Weitere Risikobereiche sind: - Facharbeitermangel, - Finanzen, - technische Risiken, - Energieverfügbarkeit (Gas-Krieg wegen Ukraine) und - Kostenentwicklung (vor allem im Bereich Personal, Energie, Material). Aufgrund der zuvor erwähnten Erhöhungen der Stahlpreise haben wir bereits Anfang 2023 Vereinbarungen von Rahmenverträgen mit Jahreskontingenten getroffen. Die Verträge beinhalten Preisreduktion und fixieren Rohstoffpreise und Mengen für 2023. Die Brück GmbH weist per 31.12.2022 einen Auftragsbestand in Höhe von 35,3 Mio. € aus. Dies entspricht in etwa einer rechnerischen Auftragsreichweite von ca. 5 Monaten. Der Auftragsbestand beinhaltet ebenfalls Projekte im Mehrjahreszeitraum. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2023 konnte diese Auftragsreichweite beibehalten werden. Zusätzlich stehen wir vor Vergabe von langfristigen Aufträgen, die bis 2026 laufen. Bei den vorhandenen Aufträgen wird mit einer marktüblichen Gesamtrisikosituation gerechnet. Die genaue Ergebnisentwicklung ist dabei insbesondere von der Auftragssituation im Bereich Wind abhängig. Zudem können sich Risiken aus den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Kostenseite ergeben. Risiken der künftigen Entwicklung, die für sich genommen oder im Zusammenwirken mit anderen Faktoren bestandsgefährdend wirken könnten, sind derzeit nicht ersichtlich. Chancenbericht 2023 werden die Festigung bzw. der Ausbau der vorhandenen Position auf dem Markt weiterhin im Mittelpunkt stehen. Aktuell werden die nächsten Schritte einer Zukunftsoffensive mit Zielsetzung der Reduzierung der Durchlaufzeiten entwickelt, um eine führende Marktposition bei der Liefertreue gegenüber unseren Kunden einzuleiten. Ziel ist mit Liefertreue und Innovation zu nachhaltigen Produkten mit Alleinstellungsmerkmal zu gelangen, die dem Unternehmen eine langfristig sichere Zukunftsperspektive geben. Durch die konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens im Rahmen gezielter Maßnahmen, sehen wir die Chance das Unternehmen wirtschaftlich zu verbessern und für weitere zukunftsorientierte Geschäftsfelder zu öffnen. Zudem gehen wir davon aus, dass unsere Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz und der Marktdurchdringung weitere Erfolge zeigen werden. Fazit Die aktuelle Liquiditätslage ist weiterhin geordnet, wovon wir auch für das Jahr 2023 ausgehen. So konnten die Lieferantenrechnungen weiterhin grundsätzlich mit Skonto bezahlt werden. Die Geschäftsführung hat Ende 2022 eine Planrechnung für die Jahre 2023-2026 der Brück GmbH erarbeitet. Die Planabweichungen wurden analysiert und entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Auf Grund der momentanen Entwicklung geht die Geschäftsführung davon aus, dass das operative Ergebnis 2023 spürbar besser sein wird als im laufenden Geschäftsjahr 2022. Dies resultiert im Wesentlichen aus den getroffenen personellen und prozessualen Maßnahmen. Aktuell ergeben sich vom Markt Anzeichen, dass sich die Situation durch die laufenden Genehmigungsverfahren im Bereich Wind 2023 wieder bessern könnte. Wir gehen daher aktuell von einem positiven Ergebnis aus und rechnen dabei mit einer Jahresleistung von ca. 72 Mio. €. Aufgrund der eingeleiteten und bereits umgesetzten Maßnahmen geht die Geschäftsführung für 2023 von einer deutlichen operativen Ergebnisverbesserung und der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus.
St. Ingbert, den 15.09.2023 lic.oec. Philipp P. Gross Dipl.-Wirtsch.-Ing. Harry Thiedemann Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Geschäftsjahr 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben Die PGI Beteiligungen GmbH, St. Ingbert, ist nach § 290 Abs. 1 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss der PGI Beteiligungen GmbH, St. Ingbert, wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches erstellt. Diese wird im Bundesanzeiger einschließlich des Bestätigungsvermerks offengelegt. Die Gesellschaft wird unter der Firma PGI Beteiligungen GmbH beim Amtsgericht in Saarbrücken unter der HRB-Nummer 101263 geführt. Der Firmensitz ist in St. Ingbert. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB / § 307 HGB um die Posten "Anteile nicht beherrschender Gesellschafter", "Kapitalbeteiligung", " Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung", "Sonderposten für Investitionszuschüsse", sowie "Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis" erweitert. Im Geschäftsjahr wurde weiterhin von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abzusetzen. Konsolidierungskreis
Neben der PGI Beteiligungen GmbH, St. Ingbert sind in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 folgende verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen worden: 1) mittelbar über BR Holding GmbH Für die obengenannten Gesellschaften wird von den Befreiungsmöglichkeiten nach § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Folgende Unternehmen werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen.
2) Anteil, der von der BR Holding GmbH gehalten wird 3) Anteil, der von der Brück GmbH gehalten wird Die Tochterunternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da ihr Jahresergebnis und / oder ihre Umsatzerlöse zu keiner wesentlichen Veränderung des Konzernergebnisses oder Konzernumsatzes führen würde. Konsolidierungsmethoden Auf der ersten Stufe wurde der BR Holding GmbH Teilkonzern aufgestellt. Dabei wurde die Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte der Brück GmbH mit dem jeweiligen anteiligen Eigenkapital auf Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung der Brück GmbH durch die BR Holding GmbH vorgenommen. Die Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt zu den folgenden Zeitpunkten: BR Holding GmbH, Saarbrücken: 17. März 2017 Brück GmbH, Saarbrücken: 01. Juni 2017 Auf der zweiten Stufe erfolgte die Einbeziehung des BR Holding GmbH Teilkonzerns in den Konzernabschluss der PGI Beteiligungen GmbH. Dabei wurden die Buchwerte des BR Holding GmbH Teilkonzern in den Konzernabschluss der PGI Beteiligungen GmbH übernommen, da es sich bei der Einbringung der Mehrheitsbeteiligung an der BR Holding GmbH in die PGI Beteiligungen GmbH um einen Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Beherrschung handelt. Aufgrund der Aufstellung des Konzernabschlusses in T€ können sich Rundungsdifferenzen von +/- 1 T€ ergeben. Durch die Einbeziehung der BR Holding GmbH in den Konzernabschluss der PGI Beteiligungen GmbH entstand ein passivischer Unterschiedsbetrag von 31.950 Mio. €. Im Geschäftsjahr 2022 erhöhten sich im Rahmen der Anteilsabtretung der MB3 GmbH an die PGI Beteiligungen GmbH die Anteile der PGI Beteiligungen GmbH an der BR Holding GmbH um 20 % auf 100,00 %. Die Anteilserhöhung wurde im Konzernabschluss als Erwerbsvorgang bilanziert, sodass sich durch die Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden anteilig in Höhe des Zuerwerbs ein passivischer Unterschiedsbetrag von 4.854 Mio. € ergibt. Die Konzernforderungen und -verbindlichkeiten sowie Umsätze mit verbundenen Unternehmen und alle entsprechenden Aufwendungen und Erträge wurden, soweit sie auf einbezogene Unternehmen entfielen, konsolidiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen zwischen verbundenen Unternehmen wurden eliminiert. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss ist insgesamt unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Diesbezüglich verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten und Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, jeweils abzüglich planmäßiger Abschreibungen (sofern sie der Abnutzung unterliegen), bewertet. Die Herstellungskosten umfassen grundsätzlich sämtliche aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die Abschreibungen werden linear, unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen technischen bzw. wirtschaftlichen Nutzungsdauer, vorgenommen. Dabei wird sich an den zulässigen Höchstsätzen der steuerlichen Afa-Tabellen orientiert. Werden geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungspreis zwischen 250,00 € und 800,00 € verzeichnet, werden diese im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern den Finanzanlagen ein niedrigerer Wert beizulegen ist, kommt dieser zum Ansatz. Zuschreibungen auf den Beteiligungsbuchwert werden dann vorgenommen, wenn die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die Wertansätze der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgten zu Herstellungskosten. Der Wertansatz ist durch die Materialeinzel- und gemeinkosten sowie durch die Fertigungseinzel- und gemeinkosten bestimmt. Von dem Wahlrecht, anteilige Verwaltungskosten als Herstellkosten zu erfassen, wurde Gebrauch gemacht. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt und unter Berücksichtigung aller bekannten Risiken bewertet. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Die Fremdwährungsforderungen wurden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet, soweit sie nicht einer Bewertungseinheit gem. § 254 HGB zugeordnet sind und in Folge mit dem zu Grunde liegenden Sicherungskurs bewertet wurden. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet worden. Das Eigenkapital ist zu Nennwerten angesetzt. Der Passivische Unterschiedsbetrag unterteilt sich in einen Anteil für noch zu erwartende Verluste, einen Steueranteil und einem "lucky buy", der über die durchschnittliche Nutzungsdauer des Anlagevermögens aufgelöst wird. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betrifft Mittel der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Er wird entsprechend der Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter aufgelöst. Die Steuerrückstellungen beinhalten zu erwartende Steuerabschlusszahlungen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden ggf. bei der Bewertung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit über ein Jahr werden abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. V. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem "Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2022" Anlage I/6 dargestellt. Finanzanlagen Unter den Finanzanlagen weist der Konzernabschluss zum 31.Dezember 2022, neben den nach § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogenen Tochterunternehmen, folgende Beteiligungen an assoziierten Unternehmen aus:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (abgesehen von den Mietkautionen von € 3.000,00) betragen nicht mehr als ein Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten, wie im Vorjahr, keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten, wie im Vorjahr, keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.264 (i. Vj. T€ 5.910) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen im Personalbereich (T€ 406; i. Vj. T€ 4.568), für Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 320; i. Vj. T€ 270), sowie für weitere sonstigen Rückstellungen (T€ 538 ; i. Vj. T€ 36). Verbindlichkeiten Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten sowie Davon-Vermerke sind aus dem als Anlage I/7 beigefügten Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022 ersichtlich. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 0 (i. Vj.: T€ 58) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 0 (i.Vj. T€ 658). Diese Verbindlichkeiten enthalten keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern Es bestehen gewerbesteuerliche und körperschaftsteuerliche Verlustvorträge. Von dem Wahlrecht, aktive latente Steuern zu aktivieren, wurde kein Gebrauch gemacht. Passive latente Steuern sind keine angefallen. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die ausgewiesenen Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Erträge aus der Währungsumrechnung Im Jahresergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 18 (i.Vj. T€ 100) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ -1 (i.Vj. T€ -1) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages in Höhe von T€ 2.099 (i.Vj. T€ 10.592). Sonstige finanziellen Verpflichtungen Auf Grund von Dauerschuldverhältnissen bestehen im Wesentlichen finanzielle jährliche Verpflichtungen von T€ 1.665. Diese betreffen im Wesentlichen Mietverträge für Maschinen mit einer jährlichen Belastung von T€ 1.555, erstmalig kündbar in 2022. Die Verträge sind unbefristet. Diese dienen der mittelfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation. VI. Sonstige Angaben Namen der Geschäftsführer Die Muttergesellschaft wird durch den einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Herrn lic.oec. Philipp P. Gross und die gemeinschaftlich vertretungsberechtigten Geschäftsführer Herrn Dipl.- Wirtsch.- Ing. Harry Thiedemann vertreten. Angabe der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft beschäftigte an den Quartalsstichtagen einschl. der Geschäftsführer nachstehende Mitarbeiter:
Gesamtbezüge Geschäftsführer Die Geschäftsführer erhalten von den Konzerngesellschaften keine Vergütung für ihre Tätigkeit. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB, Honorar des Abschlussprüfers
Angaben nach § 268 Abs. 1 Satz 2 HGB, Bilanzierung unter Berücksichtigung teilweiser Ergebnisverwendung Der zum 31.12.2022 ausgewiesene Bilanzgewinn des Mutterunternehmens i.H.v. T€ 2.061 (bestehend aus dem Jahresgewinn 2022 i.H.v. T€ 612 und einem Gewinnvortag von T€ 1.449) wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Im Hinblick auf Vorgänge von besonderer Bedeutung, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise und dem bewaffneten Konflikt in der Ukraine, verweisen wir auf unsere Darstellungen im Lagebericht. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
St. Ingbert, den 15.09.2023 lic.oec. Philipp P. Gross Dipl.- Wirtsch.- Ing. Harry Thiedemann Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2022
Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022
Sonstiger BerichtsteilDer Konzernabschluss wurde am 16.06.2023 gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen KonzernabschlussprüfersAn die PGI Beteiligungen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PGI Beteiligungen GmbH und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022 der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PGI Beteiligungen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern den nicht tatsächlichen oder rechtlichen Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dillingen, den 15.09.2023 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
Andrea Treib, Wirtschaftsprüferin Frank Jung, Wirtschaftsprüfer |
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