Feldfrische Niederrhein GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Maximilian Weyers seit 23.1.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
WeVe Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Venloer Transport GmbHWeezeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Firma Venloer Transport GmbH hat ihren Sitz in Weeze. Sie ist beim Amtsgericht Kleve unter der HRB Nummer 8228 registriert. Der Gegenstand des Unternehmens ist das nationale und internationale Transportgeschäft. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25. Die Gesellschafterin ist die Firma Weyers GmbH, Weeze. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einer Pressemitteilung des statistischen Bundesamtes vom 16.01.2024 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Kalenderbereinigt ist das Wirtschaftswachstum um 0,1 % zurückgegangen. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 stagnierte. In der Transportbranche ist nach einer Mitteilung des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) und des Statistische Bundesamtes vom 09.01.2024 die Fahrleistung der mautpflichtigen Lastkraftwagen auf Bundesautobahnen im Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 um 3,5 % gesunken. Der LKW-Maut-Fahrleistungsindex lag damit saison- und kalenderbereinigt unter dem Niveau vor der Corona-Krise (Dezember 2019). Innerhalb des Transportwesens wirkte sich der Ukraine-Krieg unterschiedlich aus, je nach Betroffenheit des Wirtschaftsbereiches. Geschäftsverlauf / Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die zu Jahresbeginn 2023 befürchteten Unsicherheiten und die Frage, welche nachgelagerten Auswirkungen die Corona-Krise sowie der Ukraine-Krieg für das Wirtschaftsjahr 2023 mit sich bringen würden, hatten keinen negativen Einfluss auf den Verlauf des Geschäftsjahres. Das Geschäftsjahr konnte wie im Vorjahr sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Die Tätigkeit der Gesellschaft im Transport mit Lebensmitteln für den Einzelhandel wurde auch im Jahr 2023 stark nachgefragt. Das Jahresergebnis beträgt 1.869 TEUR und liegt damit um 125 TEUR über dem Ergebnis von 2022. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,33 %. Durch Lohnsteigerungen erhöhten sich die Personalkosten um 162 TEUR von 2.920 TEUR im Jahr 2022 auf 3.082 TEUR im Jahr 2023. Prozentual beträgt die Steigerung 5,55 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 24.406 TEUR und haben sich gegenüber dem Vorjahr um 4,22 % erhöht. Dies betraf im Wesentlichen die gestiegenen Aufwendungen für Fremdtransporte, Raumkosten und Versicherungsbeiträge. Die Bilanzsumme im Jahr 2023 beträgt 8.350 TEUR (Vj. 6.172 TEUR) und ist damit 2.179 TEUR höher als im Jahr 2022. Der Grund für die gestiegene Bilanzsumme liegt in der Thesaurierung des Jahresergebnisses 2022. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt im Jahr 2023 5.751 TEUR und macht 68,88 % der Bilanzsumme aus (Vj. 3.882 EUR und 62,69 %). Langfristige Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen betragen 31,12 % (Vj. 37,11 %) der Bilanzsumme, während die kurzfristigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel 97,81 % (Vj. 97,14 %) der Bilanzsumme ausmachen. Investitionen von besonderer Bedeutung wurden im laufenden Geschäftsjahr nicht getätigt. Jede Zahlungsverpflichtung konnte erwartungsgemäß fristgerecht erfüllt werden. Mit der Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage ist das Unternehmen sehr zufrieden, die Ertragslage war gut. 3. Prognosebericht Die Corona-Pandemie wird auf den Geschäftsverlauf des Jahres 2024 keinen Einfluss mehr ausüben. Die Folgen des andauernden Ukraine-Krieges werden sich schwächer auf die Marktwirtschaft auswirken als im Vorjahr. Die Inflation soll sich im Verlauf des laufenden Geschäftsjahres stabilisieren und wird auf 2,8 % prognostiziert. Neben einer deutlichen Verteuerung der Energiepreise wird der im Transportwesen ohnehin schon bestehende Fachkräftemangel stärker in den Vordergrund treten. Die Preissteigerungen im Bereich der Kraftstoffe, die durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 ausgelöst wurden, sind nach den Daten der Europäischen Kommission und der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt wieder zurückgegangen. Gemäß den Daten zur Energiepreisentwicklung sind die Dieselpreise im Februar 2022 um 30,84 % gestiegen, während sie zum Ende des Jahres wieder um 16,41 % gesunken sind. Im Dezember 2023 sind die Dieselpreise, verglichen mit dem Vorjahresmonat Dezember 2022, um weitere 6,21 % gefallen. Die deutlichen tariflichen Lohnerhöhungen werden die Vorteile der niedrigeren Kraftstoffpreise aufheben, sodass es schwierig ist, die Möglichkeit der Kostenweitergabe an die Auftraggeber einzuschätzen. Vor diesem Hintergrund erwartet die Gesellschaft ein Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2023. Der Verlauf des Kriegsgeschehens in der Ukraine bleibt abzuwarten. Eine Expansionsstrategie wird nicht verfolgt. Es gilt, die bestehenden Kundenstrukturen wie bisher erfolgreich zu bedienen. Die fristgerechte Erfüllung aller Verbindlichkeiten bleibt das Hauptziel der Finanzpolitik und ein Qualitätsmerkmal des Unternehmens. Die Gesellschaft plant keine Investitionen von besonderer Bedeutung. 4. Chancen- und Risikobericht Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen der Ukraine-Krieg auf den Transportbereich im Segment "Handel und Konsumgüter" haben wird. Der Konflikt könnte zu Störungen in den Lieferketten und zu erhöhten Kosten für den Transport führen. Zudem bleibt der Margendruck in der Branche ein zentraler Risikofaktor, insbesondere in Verbindung mit steigenden Kosten für Kraftstoff und Personal sowie verschärften Sicherheits- und Umweltschutzauflagen Mittelfristig ist dem zunehmenden Mangel an Fahrern und Fachkräften zu begegnen. Dies erfordert eine proaktive Personalpolitik, die sowohl auf die Ausbildung und Anwerbung neuer Kräfte als auch auf die Bindung bestehender Mitarbeiter abzielt. In den Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit liegen Chancen und Risiken gleichermaßen, denen sich die Transportbranche Jahr für Jahr stellen muss. Die Gesellschaft ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Die Gesellschaft ist liquide. Es ergeben sich keine Engpässe. Die Gesellschaft kommt ihren Zahlungsverpflichtungen unverändert stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nach. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, die Zahl der Forderungsausfälle ist gering. Zur weiteren Absicherung besteht für ausgewählte Debitoren eine Forderungsausfallversicherung. Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist stets auf die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art gerichtet. Den erkennbaren Risiken wird, soweit handelsrechtlich zulässig, durch die Bildung angemessener Rückstellungen wie auch durch umfangreichen Versicherungsschutz ausreichend Rechnung getragen. Hinweise auf weitere Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt. 5. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassung.
Weeze, im März 2024 Robert Maximilian Weyers, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen: Die Firma Venloer Transport GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der HRB Nummer 8228 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Weeze. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss der Firma Venloer Transport GmbH wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Vermögensgegenstände wurden linear über 3 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die beweglichen Anlagegüter wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem beizulegenden Wert bilanziert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei den Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Geschäftsjahresabschreibung sind in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zu Beteiligungen Als Finanzanlagen waren folgende Beteiligungen an Unternehmen auszuweisen:
Angaben und Erläuterungen zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 751 TEUR (Vj. 1.403 TEUR), davon entfallen 705 TEUR (Vj. 1.350 TEUR) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und 46 TEUR (Vj. 53 TEUR) auf sonstige Forderungen. Angaben und Erläuterungen zu Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis Die Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis betragen 1.117 TEUR (Vj. 849 TEUR), davon entfallen 1.117 TEUR (Vj. 849 TEUR) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In den Posten "sonstige Rückstellungen" sind die nachfolgenden, nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeitsspiegel Der Betrag der Verbindlichkeiten je Posten der Bilanz mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ist in dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel dargestellt.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betragen 238 TEUR (Vj. 294 TEUR), davon entfallen 196 TEUR (Vj. 269 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 42 (Vj. 25 TEUR) auf sonstige Verbindlichkeiten. Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis Die Verbindlichkeiten gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis betragen 2 TEUR (Vj. 0 TEUR), davon entfallen 2 TEUR (Vj. 0 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. V. Sonstige Pflichtangaben Angaben zum Geschäftsführungsorgan Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Robert Friedrich Weyers, Kaufmann, Weeze (bis 01/2024) und Robert Maximilian Weyers, Kaufmann, Weeze (ab 11/2023) geführt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs.4 HGB verzichtet. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Der jährliche Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 1.672 TEUR. Der Betrag entfällt auf
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt wurden 53 Arbeitnehmer beschäftigt. Dabei handelt es sich um 50 gewerbliche Arbeitnehmer und 3 kaufmännische Angestellte. Angaben zu § 285 Nr. 14 HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NIERS Holding B.V. mit Sitz in Venlo als Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die NIERS Holding B.V. legt ihren Konzernabschluss im zentralen niederländischen Handelsregister "Kamer van Koophandel" offen. Angaben zu § 285 Nr. 14a HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Weyers GmbH mit Sitz in Weeze als Mutternunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. VI. Angaben nach § 42 GmbHG Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Forderungen i.H. von 508 TEUR (Vj. 909 TEUR) und Verbindlichkeiten i.H. von 200 TEUR (Vj. 63 TEUR)
sonstige Berichtsbestandteile
Weeze, 31.03.2024 Robert Maximilian Weyers, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Venloer Transport GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Venloer Transport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Venloer Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempen, den 22. Juli 2024 LADM
Aymans & Treuhandpartner
Michael Neuhaus, Wirtschaftsprüfer Julia Behr, Wirtschaftsprüferin |
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