Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 4623
Eingetragen
16.7.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
der Erwerb, die Verwaltung, Veräußerung und Beteiligung aller Art an anderen Gesellschaften, sowie an beweglichen und unbeweglichen Gegenständen. Die Gesellschaft kann alle Arten von Geschäften und gewerblichen Tätigkeiten im Inland und Ausland ausüben, die für den Gesellschaftszweck nützlich und notwendig erscheinen. Insbesondere kann die Gesellschaft inländische oder ausländische Zweigniederlassungen oder Tochtergesellschaften gründen, sowie gleichartige oder ähnliche Unternehmen erwerben oder sich an diesen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Niers Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Weeze
16.256 €
63.75%
Weeze
9.244 €
36.25%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weyers Holding GmbH

Weeze

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Inhaltsverzeichnis

A. Grundlagen des Konzerns

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Branchenentwicklung Ertragslage Finanzlage Vermögenslage Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

C. Prognosebericht

Gesamtwirtschaft

Branchenentwicklung Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns

D. Risiko- und Chancenbericht

Risiken

Chancen

A. Grundlagen des Konzerns

In den Grundlagen des Konzerns haben sich zum 31.12.2022 im Vergleich zum Vorjahresstichtag keine nennenswerten Veränderungen ergeben.

Zum Konzernverbund der Weyers Holding GmbH gehören die Firmen

- Sunfresh GmbH, Weeze, Deutschland

- Pakstation Venlo B.V., Venlo, Niederlande

- Erzeugergroßmarkt NRW GmbH, Geldern, Deutschland

- KoWi II Immo GmbH, Weeze, Deutschland.

Der Konzern ist in folgenden Geschäftsfeldern tätig:

• Vermögensverwaltung und Erwerb, Verwaltung, Veräußerung und Beteiligung aller Art an anderen Gesellschaften sowie der Erwerb und die Verpachtung von beweglichen Vermögensgegengenständen des Sachanlagevermögens,

• Großhandel mit landwirtschaftlichen Produkten (Obst, Gemüse und Kräutern) aus dem In- und Ausland und

• Verpackungsdienstleister für landwirtschaftliche Produkte (Obst und Gemüse) und andere agrarische Produkte.

Die Weyers Holding GmbH als Muttergesellschaft verwaltet die Beteiligungen an den Tochterunternehmen.

Die Firmen Sunfresh GmbH und Erzeugergroßmarkt NRW GmbH betreiben den Großhandel mit Obst und Gemüse sowie Kräutern aus dem In- und Ausland. Dabei bringt die Sunfresh GmbH überwiegend Produkte mit dem eigenen und eingetragenen Markenzeichen "Sunfresh" in den Handel. Sie hat in Venlo, Niederlande eine Zweigniederlassung.

Die Pakstation Venlo B.V. deckt im Konzern den Bereich der Verpackungsdienstleistung ab.

Die KoWi II Immo GmbH dient dem Halten und Verwalten von Vermögen.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen erholte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das Bruttoinlandsprodukt in diesem Geschäftsjahr um 1,9 %. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine mit den Energiepreiserhöhungen, verschärften Material- und Lieferengpässen, massiv steigenden Preisen beispielsweise für Nahrungsmittel sowie dem Fachkräftemangel und der andauernden, im Jahresverlauf nachlassenden Corona-Pandemie. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher.

Im Jahr 2022 stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Bereichen sehr unterschiedlich. Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,3 %), konnten besonders stark zulegen. Auch die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe profitierten von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen. Diese beiden Bereiche sorgten für ein kräftiges Plus im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+4,0 %). Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen führten im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,3 %). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 %). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine. Die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 waren auf der Nachfrageseite die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Gründe hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Besonders deutlich wird dies bei den Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen. Ebenso im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die privaten Haushalte wieder mehr aus als noch vor einem Jahr. Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin in einem schwierigen Umfeld robust. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder T€ 589 mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt.

Branchenentwicklung

Die Großhandelsverkaufspreise haben sich im Vergleich der Monate Dezember 2021 und Dezember 2022 um 15,3 % erhöht, für den Bereich Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln lagen sie im Dezember 2022 um 15,4 % höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Nach einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 18.01.2023 erhöhten sich die Verbraucherpreise für Gemüse im Jahr 2022 um 10,7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Preissteigerung für Obst war hingegen deutlich moderater. Die Preise lagen hier 3,0 % über dem Niveau von 2021. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum im Durchschnitt um 7,9 %. Die Nahrungsmittelpreise insgesamt erhöhten sich 2022 gegenüber dem Vorjahr noch deutlicher um 13,4 %.

Die Nachfrage nach frischem Obst und Gemüse ist im Zuge der Preissteigerungen gesunken, die Absatzmenge von frischem Obst und Gemüse im Lebensmitteleinzelhandel ging im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 6,4 % zurück. Dabei fiel der Absatzrückgang bei frischem Obst (-7,3 %) höher aus als bei frischem Gemüse (-5,4 %).

Im Jahr 2022 haben rund 6.100 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland insgesamt 3,8 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Das waren 12 % weniger als im Jahr 2021 und 2 % weniger als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021. Ursächlich dafür waren neben einer geringeren Anbaufläche unter anderem die Hitze und Trockenheit im Sommer 2022. Zudem wurde im Jahr 2021 mit 4,3 Millionen Tonnen Gemüse ein historischer Höchstwert erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden die gesamten Anbauflächen für Gemüse gegenüber 2021 um 4 % auf gut 126.400 Hektar reduziert. Damit entsprach die Gemüseanbaufläche nahezu dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021.

Die Entwicklung auf dem Verpackungsmarkt zeigte sich wie in 2021 auch im Geschäftsjahr 2022 stabil. Auffälligkeiten in der Branchenentwicklung waren mit Ausnahme der Preissteigerungen für das Verpackungsmaterial nicht zu verzeichnen.

Ertragslage

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2022 wurde durch die Auswirkungen der auslaufenden Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges beeinflusst. Dabei sank das Ergebnis des Konzerns vor Ertragsteuern leicht unter das Niveau von 2019, dem Jahr vor der Corona-Krise. Es lag mit Mio. € 4,739 im Geschäftsjahr 2022 ähnlich wie die Ergebnisse von 2021 mit Mio. € 4,903 und von 2019 mit Mio. € 4,872.

Das zu Jahresbeginn formulierte Ziel, ein Ergebnis im Konzern vor Ertragsteuern von Mio. € 5,0 zu erzielen, wurde damit fast erreicht.

Unter dem Aspekt der auslaufenden Corona-Krise und des anhaltenden Ukraine-Krieges ist der Konzern mit dem Jahr 2022 zufrieden.

Der Umsatz in 2022 betrug Mio. € 133,7 (Vorjahr Mio. € 122,9), der Materialaufwand Mio. € 114,6 (Vorjahr Mio. € 106,7).

Der absolute Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) betrug für das Geschäftsjahr Mio. € 19,2 und lag damit mit Mio. € 3,0 über dem Vorjahreswert.

Die Personalkosten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 11,76 % (2022 Mio. € 2,297; 2021 Mio. € 2,055. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt 1,72 % (Vorjahr 1,67 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ohne Berücksichtigung der Kosten der Warenabgabe (2022 Mio. € 10,955; Vorjahr 2021 Mio. € 8,126) für 2022 mit Mio. € 2,175 verändert hoch gegenüber 2021.

Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich von 2022 zu 2021 nahezu nicht verändert.

Die wirtschaftliche Situation unseres Konzerns ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

Finanzlage

Die Finanzlage des Konzerns hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Das Finanzmanagement ist auf folgende Eckpunkte ausgerichtet:

• Risikobewusste Finanzanlagen

• Rechtzeitiger Ausgleich der Verbindlichkeiten unter Ausnutzung von Skonto

• Absicherung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

• Absicherungen der sonstigen Vermögensgegenstände, soweit sie von langfristiger Natur sind

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, die Liquiditätsausstattung zu überwachen und sicherzustellen.

Langfristige Verbindlichkeiten bestehen aufgrund der Aufnahme eines Bankdarlehens zur Refinanzierung von gewährten Krediten.

Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis 1 Jahr und ohne Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 7,75 % der Bilanzsumme (Vj. 8,91 %), während die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände (Laufzeit bis 1 Jahr und ohne Forderungen gegen verbundene Unternehmen) und der Kassenbestand/die Guthaben bei Kreditinstituten 26,77 % (Vj. 26,04 %) der Bilanzsumme ausmachen.

Der Konzern ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt.

Die Finanzlage des Konzerns kann insgesamt nach wie vor als gut bezeichnet werden.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich zum 31.12.2022 von Mio. € 96,4 um Mio. € 9,9 auf Mio. € 86,5 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag.

Die sonstigen Ausleihungen verringerten sich planmäßig um Mio. € 2,7 von Mio. € 9,9 im Vorjahr auf Mio. € 7,2 im Geschäftsjahr.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten verminderten sich um Mio. € 8,2 auf Mio. € 75,8. Das sind 87,57 % der Bilanzsumme (Vorjahr 87,09 %).

Das Eigenkapital erhöhte sich um das Jahresergebnis 2022 in Höhe von Mio. € 3,5 auf insgesamt Mio. € 64,3. Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme um 11,12 Prozentpunkte von 63,22 % im Vorjahr auf 74,34 % im Geschäftsjahr. Die Eigenkapitalrendite liegt mit 5,46 % unter dem Vorjahreswert (6,15 %).

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten gingen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 um Mio. € 13,2 auf gesamt Mio. € 22,2 zurück. Sie betragen 25,66 % der Bilanzsumme (Vorjahr 36,78 %). Sie bestehen zu 59,74 % gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Tilgung der Bankkredite (2022 Mio. € 2,1; 2021 Mio. € 5,4) erfolgte planmäßig.

Investitionen von besonderer Bedeutung für den Konzern erfolgten nicht.

Trotz der schwierigen Bedingungen im operativen Geschäft aufgrund der Corona-Krise sind wir mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zufrieden.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Partnerschaftliche Beziehungen sollen die Verbindungen zu den Erzeugerbetrieben dauerhaft festigen, denn solche Beziehungen gewährleisten eine gesicherte Produktverfügbarkeit des Warensortimentes. Sie sind ein wichtiger Faktor für den Geschäftsbereich Großhandel mit landwirtschaftlichen Produkten. Unterstützt wird diese Festigung der Geschäftsbeziehung durch einen guten Service im Bereich der Verpackungsdienstleistung.

Die Fluktuationsrate im Personalbereich ist sehr gering. Die damit auf Dauer verbundene Betriebszugehörigkeit spiegelt eine Mitarbeiterzufriedenheit wieder. Durch interne und externe Bildungsmaßnahmen werden die Mitarbeiter weiter qualifiziert.

C. Prognosebericht

Gesamtwirtschaft

In seinem Jahreswirtschaftsbericht vom 25.01.2023 beschreibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Erwartung, dass sich die wirtschaftliche Dynamik im Jahresverlauf 2023 aufgrund einer weiter stabilen Versorgungslage mit Energie, der Wirkung der umfangreichen staatlichen Stützungsmaßnahmen und der erwarteten weltwirtschaftlichen Erholung wieder etwas belebt. Im Gesamtjahr dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 % steigen.

Der private Konsum dürfte sich nach einem kaufkraftbedingt schwachen Start in das Jahr 2023 zwar beleben, aufgrund der noch hohen Inflation im Jahresdurchschnitt aber preisbereinigt um 0,2 Prozent unter dem Vorjahr liegen (nominal +5,3 %).

Die Ausweitung der Arbeitsnachfrage und die spürbaren Fachkräfteengpässe in vielen Bereichen dürften auch in diesem Jahr den Arbeitsmarkt prägen. Das BMWK geht von einer Zunahme der Erwerbstätigkeit um durchschnittlich 160.000 Personen aus.

Das BMWK geht weiter davon aus, dass die Inflation ihren Höhepunkt zum Jahresende 2022 überschritten hat. Die Inflationsrate im Februar 2023 verharrte noch auf hohem Niveau und lag bei +8,7 %. Im weiteren Jahresverlauf ist mit einer nachlassenden Preisdynamik zu rechnen. Insgesamt wird ein jahresdurchschnittlicher Anstieg der Verbraucherpreise um 6,0 % in diesem Jahr angenommen.

Branchenentwicklung

Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf den Handel mit Lebensmitteln bleiben auch 2023 im Rahmen eines anspruchsvollen, operativen Geschäftes noch abzuwarten. Die Stimmung im Großhandel mit Obst und Gemüse aufgrund der hohen Energiepreise für die Erzeuger und den damit verbundenen Preissteigerungen der Handelsware führt zu einer weiterhin vorsichtigen Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in 2023.

Die Preisentwicklung im Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln bleibt abzuwarten. Sie liegt in den ersten Monaten von 2023 deutlich über dem Niveau der Vorjahresmonate. Sie wird neben den Auswirkungen des Ukraine-Krieges in anderen Wirtschaftsbereichen weiterhin wesentlich von der Produktionsmenge der Erzeuger und der Kaufkraft der privaten Haushalte bestimmt werden. Die Produktionsmenge wiederum ist von den witterungsbedingten Einflüssen und den Energiekosten abhängig. Die Verpackungsindustrie folgt der Stimmung im Handel. Sie erwartet ein ähnliches Umsatzvolumen wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Wesentliche Unsicherheiten bleiben in der Branche, weil die Entwicklung der Rohstoff- und Energiekosten nicht verlässlich einzuschätzen ist.

Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns

Der Konzern hat für das Geschäftsjahr 2023 das Ziel, das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres zu erreichen. Die Preissteigerungen auf allen Ebenen durch die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise sind an den Handel weiterzugeben.

Die Personalkosten sollen mit Ausnahme entsprechender Lohnerhöhungen im Volumen nicht steigen. Die Lohnerhöhungen werden im Branchendurchschnitt bei ca. 8 % erwartet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwartet der Konzern auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2022.

Das Finanzergebnis wird mit 60 % bis 70 % des Niveaus von 2022 erwartet.

Das Ergebnis des Konzerns vor Ertragsteuern wird als Konsequenz vorstehender Erwartungen mit rund Mio. € 4,5 geplant.

Investitionen, die von besonderer Bedeutung für den Konzern wären, sind nicht geplant.

D. Risiko- und Chancenbericht

Risiken

Allgemeine Risiken und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa und Deutschland sind Pandemien, wie die ausgelaufene Corona-Krise zeigt, und kriegerische Auseinandersetzungen wie der russische Angriffskrieg auf die Ukraine.

Als Risiken des Konzerns sind stets das Beschaffungsrisiko, das Absatzrisiko und das Liquiditätsrisiko zu identifizieren.

Die künftige Entwicklung der Geschäftspolitik des Konzerns wird durch die Festigung des Risikomanagementsystems, die Ausdehnung und Stabilisierung der Marktstellung und die Vertiefung der Marktkenntnisse im Zusammenhang mit der Kundenakquisition bestimmt sein.

Darüber hinaus werden die Geschäftsbeziehungen, insbesondere zu den regionalen Gartenbaubetrieben weiter gefestigt und ausgebaut, um langfristig die Bezugsquellen zu sichern. Die Entwicklungen am Agrarmarkt werden laufend überprüft und analysiert, damit frühzeitig auf veränderte Entwicklungen reagiert werden kann.

Vor dem Hintergrund dieses aufgebauten Netzwerkes können die Kunden und Lieferanten des Konzerns aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen erfolgsorientiert beraten und bedient werden.

Der Service der Verpackungsdienstleistung wird an den Wünschen der Kunden orientiert und weiterentwickelt, um den Absatz der Produkte zu fördern.

Die Risikoüberwachung ist durch ein internes Controlling System sichergestellt. Wesentliches Ziel ist die Aufdeckung von Fehlentwicklungen, die den unternehmerischen Erfolg gefährden können. Aktivitäten im Finanzbereich werden durch die Geschäftsführung laufend überwacht. Das Rechnungswesen wird durch permanente Kontenprüfungen überwacht. Die Geschäftsabläufe werden durch kurzfristige Kontrollen auf täglicher oder monatlicher Basis überprüft.

Aufgrund des Eigenkapitals und der Finanzierungszusagen der Hausbanken ist der Konzern weiterhin in der Lage, seine Finanzverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist stets die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Finanzmanagement verfolgt der Konzern weiterhin eine konservative Risikopolitik.

Forderungsausfälle werden durch ein straffes Mahnwesen weitestgehend vermieden und stellen deshalb die Ausnahme dar. Die bestehende Forderungsausfallversicherung sichert das Ausfallrisiko weiter ab. Der Zahlungseingang kann als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Eigenen Zahlungsverpflichtungen kommen die Gesellschaften des Konzerns stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nach.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen derzeit keine, den Bestand gefährdenden oder die künftige Entwicklung wesentlich beeinträchtigenden Risiken.

Chancen

Chancen ergeben sich auf der Beschaffungs- wie auf der Absatzseite durch partnerschaftliche und verlässliche Beziehungen zu den Geschäftspartnern. Verlässlichkeit wird hierbei insbesondere durch ein qualitätsbewusstes Handeln und durch finanzielle Sicherheit zum Ausdruck gebracht.

 

Weeze, im Mai 2023

Robert Weyers, Geschäftsführer

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 7.391.678,84 10.117.962,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 583,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,50 583,00
II. Sachanlagen 185.806,00 222.634,00
1. technische Anlagen und Maschinen 184.866,00 194.234,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 940,00 28.400,00
III. Finanzanlagen 7.205.872,34 9.894.745,80
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.180.822,34 9.869.695,80
2. Beteiligungen 25.050,00 25.050,00
B. Umlaufvermögen 79.138.080,80 86.357.191,70
I. Vorräte 2.844.954,23 2.328.966,67
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.076.410,22 805.691,05
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.688.544,01 1.523.275,62
3. geleistete Anzahlungen 80.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 65.535.937,61 76.101.242,98
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.483.112,73 11.035.677,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 52.604.541,32 56.615.028,27
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 520.330,22 2.311.940,99
4. sonstige Vermögensgegenstände 2.927.953,34 6.138.595,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.757.188,96 7.926.982,05
Aktiva 86.529.759,64 96.475.154,50

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 64.322.883,67 60.939.211,70
I. Gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
II. Nicht beherrschende Anteile 46.067,69 49.583,37
III. Kapitalrücklage 1.568.008,18 1.568.008,18
IV. Gewinnrücklagen 37.650.486,00 37.650.486,00
1. andere Gewinnrücklagen 37.650.486,00 37.650.486,00
V. Bilanzgewinn 25.032.821,80 21.645.634,15
davon Gewinnvortrag 21.518.493,15 17.932.294,70
B. Rückstellungen 645.291,23 1.012.042,90
1. Steuerrückstellungen 69.873,42 7.996,39
2. sonstige Rückstellungen 575.417,81 1.004.046,51
C. Verbindlichkeiten 21.561.584,74 34.523.899,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.313.805,07 5.369.914,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.075.738,50 2.056.109,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.238.066,57 3.313.805,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.449.000,14 4.946.704,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.449.000,14 4.946.704,01
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 61.200,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 61.200,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.266.827,02 23.493.171,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.266.827,02 23.493.171,29
5. sonstige Verbindlichkeiten 531.952,51 652.910,47
davon aus Steuern 95.620,94 289.035,72
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 6.204,57 5.272,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 531.952,51 652.910,47
Passiva 86.529.759,64 96.475.154,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 133.718.379,89 122.908.832,46
2. sonstige betriebliche Erträge 1.238,58 9.479,65
3. Materialaufwand 114.564.034,80 106.727.512,57
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 105.846.986,80 97.018.556,57
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.717.048,00 9.708.956,00
4. Personalaufwand 2.297.026,70 2.055.284,32
a) Löhne und Gehälter 1.763.126,47 1.612.609,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 533.900,23 442.674,89
davon für Altersversorgung 87.396,63 67.099,83
5. Abschreibungen 56.323,04 56.640,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 56.323,04 56.640,50
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.129.868,78 10.300.840,71
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.640.236,54 1.580.350,58
davon aus verbundenen Unternehmen 1.421.320,36
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 520.136,54 399.359,05
davon an verbundene Unternehmen 418.448,54
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.228.543,18 1.156.437,65
10. Ergebnis nach Steuern 3.563.921,97 3.802.587,89
11. sonstige Steuern 53.109,00 55.915,00
12. Jahresüberschuss 3.510.812,97 3.746.672,89
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 21.518.493,15 17.932.294,70
14. Gewinn-/Verlustanteil nicht beherrschende Anteile -3.515,68 33.333,44
15. Bilanzgewinn 25.032.821,80 21.645.634,15

Kapitalflussrechnung nach DRS 21

Konzernkapitalflussrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 Geschäftsjahr Geschäftsjahr
1. + Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 3.510.812,97 3.746.672,89 €
2. + Abschreibungen / Zuschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens 56.100,36 56.640,50 €
3. + Zunahme der Rückstellungen
- Abnahme der Rückstellungen -428.628,70 -261.555,99 €
4. + Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen
- Sonstige zahlungswirksame Erträge
5. - Zunahme der Vorräte -515.987,56 -804.283,41 €
+ Abnahme der Vorräte
+ Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.552.565,16 2.941.933,10 €
- Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
+ Abnahme anderer Aktiva, 8.915.574,95
die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
- Zunahme anderer Aktiva, -2.049.224,62 €
die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
6. - Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -558.903,87 -4.617.462,31 €
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkei zuzuordnen sind
+ Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkei zuzuordnen sind -667.797,69 2.889.425,88 €
7. - Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 0,00 €
+ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 64.971,00 €
8. + - Zinsaufwendungen / Zinserträge -1.120.100,00 -1.180.991,53 €
9. - Beteiligungserträge
10. + Aufwand aus außerorfendlichen Posten
- Ertrag aus außerordenlichen Posten
11. + - Ertragsteueraufwand / Ertragsteuerertrag 1.228.543,18 1.156.437,65 €
12. + Einzahlungen aus außerordenlichen Posten
13. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten -127.141,00 0,00 €
14. + Einzahlung aus Ertragsteuerzahlungen
- Auszahlungen aus Ertragsteuerzahlungen -1.069.500,89 -1.496.790,14 €
15. Cashflow aus der lfd. Geschäftstätigkeit 10.775.536,91 445.773,02 €
1. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Vermögensgegenstand 0,00 0,00 €
2. - Auszahlungen für Invest.in das immat. Anlagev. 0,00 0,00 €
3. + Einzahlungen aus Abg. v. Gegenst. des Sachanlagever. 0,00 0,00 €
4. - Auszahlungen für Investititionen in das Sachanlagevermögen -18.689,86 -206.900,00 €
5. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenst. des Finanzanlagever. 2.688.873,46 2.596.523,02 €
6. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0,00 0,00 €
7. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0,00 0,00 €
8. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungsreis 0,00 0,00 €
9. + Einzahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,00 0,00 €
10. - Auszahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen 0,00 -12.270.242,63 €
im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition
11. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 €
12. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 €
13. + Erhaltene Zinsen 1.640.236,54 1.580.350,58 €
14. + Erhaltene Dividenden 0,00 0,00 €
15. Cash Flow aus Investitionstätigkeit 4.310.420,14 -8.300.269,03 €
1. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen. v.Gesellsch. Mutterunten. 0,00 0,00
2. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen v anderen Gesellschaftern 0,00 0,00
3. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzung an Ges. des Mutterunter. 0,00
4. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetung an andere Gesellschafter 0,00 0,00
5. + Einzahlungen aus der Begeb. von Anleihen u. der Aufn.v Finanzkrediten 0,00 12.382.691,92
6. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten -11.735.613,60 -2.031.036,88
7. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0,00 0,00
8. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
9. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
10. - Gezahlte Zinsen -520.136,54 -399.359,05
11. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,00 0,00
12. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0,00 0,00
13. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -12.255.750,14 9.952.295,99 €
Zahlungswirksame Veränderungen
des Finanzmittelfonds Summe der Cashflows 2.830.206,91 2.097.799,98
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 7.926.982,05 5.829.182,07
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 10.757.188,96 7.926.982,05
Erläuterungen:
Der Finanzmittelfonds beinhaltet die Bilanzposition Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks.
In dem Finanzmittelfonds sind Festgelder mit einer Restlaufzeit bis zu drei Monaten und täglich fällige Festgelder enthalten.
Ermittlung Finanzmittelfond
Kassenbestand, Guthabeb Kreditinstitute 10.757.188,96 7.926.982,05
Kurzfristige Kriditaufnahme zur Disposition liquider Mittel 0,00 0,00
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 10.757.188,96 7.926.982,05

Eigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen Gewinnvortrag
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Summe Kap.-Rücklg. nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB andere Gewinnrücklagen
Stand am 31.12.2021 25.500,00 0,00 25.500,00 1.568.008,18 37.650.486,00 0,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung:
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 25.500,00 0,00 25.500,00 1.568.008,18 37.650.486,00 0,00
Nicht beherrschende Anteile
Bilanzgewinn Summe Nicht beherrsch. Anteile Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne / Verluste Summe
Stand am 31.12.2021 21.645.634,15 60.889.628,33 100.000,00 -50.416,63 49.583,37
Kapitalerhöhung/-herabsetzung:
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen -127.141,00 -127.141,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 3.514.328,65 3.514.328,65 0,00 -3.515,68 -3.515,68
Stand am 31.12.2022 25.032.821,80 64.276.815,98 100.000,00 -53.932,31 46.067,69
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 31.12.2021 60.939.211,70
Kapitalerhöhung/-herabsetzung:
Ausgabe von Anteilen 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00
Ausschüttung 0,00
Währungsumrechnung 0,00
Sonstige Veränderungen -127.141,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 3.510.812,97
Stand am 31.12.2022 64.322.883,67

Der Gewinnvortrag und der Jahresüberschuss unterliegen weder gesetzlichen noch gesellschaftsvertraglichen Verfügungsbeschränkungen und stehen damit in voller Höhe für Ausschüttungen an die Gesellschafter zur Verfügung. Andere vertragliche Ausschüttungsbegrenzungen bleiben hiervon unberührt.

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Firma Weyers Holding GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der HRB Nummer 4623 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Weeze. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Veräußerung und Beteiligung aller Art an anderen Gesellschaften sowie beweglichen Vermögensgegengenständen des Sachanlagevermögens und deren Verpachtung.

Die Firma Sunfresh GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der HRB Nummer 4658 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Weeze. Die Sunfresh GmbH ist im Großhandel mit landwirtschaftlichen Produkten (Obst und Gemüse) aus dem In- und Ausland tätig.

Der Erzeugergroßmarkt NRW GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Kleve unter der HRB Nummer 11821 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Straelen. Der Erzeugergroßmarkt NRW GmbH ist im Großhandel mit landwirtschaftlichen Produkten (Obst und Gemüse) aus dem In- und Ausland tätig.

Die Pakstation Venlo B.V. ist in den Niederlanden in der "Kamer van Koophandel" unter der Nummer 12050148 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Venlo / Niederlande. Gegenstand der Gesellschaft ist das Verpacken und die damit verbundenen Dienstleistungen von Agrarprodukten.

Die KoWi II Immo GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Kleve unter der HRB Nummer 14437 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Weeze. Gegenstand der Gesellschaft ist das Halten und Verwalten von Vermögen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Konzernabschluss der Weyers Holding GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wurde gem. §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Gesellschaftsverträge zu beachten.

III. Angaben zum Konsolidierungskreis

Im vorliegenden Konzernabschluss wurden alle Geschäftsvorfälle vollständig und einheitlich erfasst.

Angaben zu den einbezogenen Unternehmen gemäß § 313 Abs. 2 Nr.1 HGB:

• Sunfresh GmbH, Weeze, Deutschland 100 %
• Pakstation Venlo B.V., Venlo, Niederlande 100 %
• Erzeugergroßmarkt NRW GmbH, Geldern, Deutschland 90 %
• KoWi II Immo GmbH, Weeze, Deutschland 100 %

IV. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Im Konzernabschluss der Weyers Holding GmbH wurden die Sunfresh GmbH, die Pakstation Venlo B.V., der Erzeugergroßmarkt NRW GmbH und die KoWi II Immo GmbH im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen.

Der Konzernabschluss beinhaltet die Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen der Weyers Holding GmbH, der Sunfresh GmbH, der Pakstation Venlo B.V., der Erzeugergroßmarkt NRW GmbH und der KoWi II Immo GmbH. Alle Transaktionen, Schulden und das Kapital zwischen den Gesellschaften werden nach den folgenden Methoden konsolidiert:

Die Kapitalkonsolidierung der Pakstation Venlo B.V. erfolgte vor dem In-Kraft-Treten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nach der Interessenzusammenführungsmethode zu Buchwerten und wurde fortgeführt. Die Kapitalkonsolidierung für nach dem 31.12.2009 einbezogene Unternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs. Bei den hiernach einbezogenen Unternehmen handelte es sich jeweils um Neugründungen, sodass keine aktivischen oder passivischen Unterschiedsbeträge entstanden sind.

Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Die Aufrechnungsdifferenzen werden unter Berücksichtigung erforderlicher Steuerabgrenzungen erfolgswirksam behandelt. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber bzw. zu Gunsten der einbezogenen Unternehmen eliminiert.

Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet.

Im Konzernabschluss sind keine Vermögensgegenstände enthalten, für die Zwischengewinne aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr zu eliminieren waren.

Für die Minderheitsbeteiligung an der Erzeugergroßmarkt NRW GmbH wurde gemäß § 307 HGB unter dem Eigenkapital ein Ausgleichsposten ausgewiesen.

V. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit dem Nennwert bewertet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem beizulegenden Wert aktiviert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffende Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag zur Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Vennootschapsbelasting.

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

VI. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Entwicklung Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagenvermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Bilanzgewinn

Der ausgewiesene Bilanzgewinn i.H.v. 25.033 TEUR (Vj. 21.645 TEUR) beinhaltet den Gewinnvortrag von 21.518 TEUR (Vj. 17.932 TEUR).

Verbindlichkeiten

Die Beträge der Verbindlichkeiten je Posten der Bilanz sind in dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel dargestellt.

Verbindlichkeitsspiegel

Der Betrag der Verbindlichkeiten je Posten der Bilanz mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ist in dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel dargestellt.

Verbindlichkeiten Geschäftsjahr
TEUR
Restlaufzeit unter 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit 1-5 Jahre
TEUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR
davon gesichert TEUR€
gegenüber Kreditinstituten 3.314 1.076 2.238 0 3.314
(Vj. 5.370) (Vj. 2.056) (Vj. 3.247) (Vj. 67) (Vj. 5.370)
aus Lieferungen und Leistungen 4.449 4.449 0 0 0
(Vj. 4.947) (Vj. 4.947) (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundener Unternehmen 13.267 13.267 0 0 0
(Vj. 23.493) (Vj. 23.493) (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0 0
(Vj. 61) (Vj. 61) (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0)
Sonstige 532 532 0 0 0
(Vj. 653) (Vj. 653) (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0)
Summe 21.562 19.324 2.238 0 3.314
(Vj. 34.524) (Vj. 31.210) (Vj. 3.247) (Vj. 67) (Vj. 5.370)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch von Dritten bestellten Grundpfandrechten gesichert.

VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB

• Großhandel Obst und Gemüse 112.792 TEUR
• Dienstleistungen
Verpacken von Obst und Gemüse 20.908 TEUR
• Erwerb / Verwaltung
Beteiligungen/bewegliche Wirtschaftsgüter 18 TEUR

VIII. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zum Geschäftsführungsorgan

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Konzerns durch den Geschäftsführer Robert Weyers / Kaufmann, Weeze geführt.

Angaben nach § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NIERS Holding B.V. mit Sitz in Venlo als Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die NIERS Holding B.V. legt ihren Konzernabschluss im zentralen niederländischen Handelsregister "Kamer van Koophandel" offen.

Angaben nach § 313 Abs. 2 Nr. 8 HGB

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NIERS Holding B.V. mit Sitz in Venlo als Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die NIERS Holding B.V. legt ihren Konzernabschluss im zentralen niederländischen Handelsregister "Kamer van Koophandel" offen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB

Unternehmensbereich Gegenstand Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Davon Angestellte Davon Arbeiter
• Großhandel Obst und Gemüse 5,75 4,75 1
• Dienstleistungen Verpacken von Obst und Gemüse 30,25 23,25 7

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Der jährliche Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 2.053 TEUR.

Der Betrag entfällt auf

- Mieten für Immobilien mit 447 TEUR
- Mieten für Mobilien mit 1.102 TEUR
- Umlagekosten mit 505 TEUR

Angaben nach § 314 Abs.1 Nr. 9 HGB

Von dem Konzernabschlussprüfer wird für das Geschäftsjahr 2022 ein Gesamthonorar von 14,3 TEUR für Abschussprüfungsleistungen berechnet. Darüber hinaus wurde von einem niederländischen Abschlussprüfer für die Prüfung eines Tochterunternehmens ein Gesamthonorar von 6 TEUR berechnet.

Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB i.V. mit § 314 Abs.1 Nr. 6a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 c) HGB

Gegenüber dem Geschäftsführer betragen die Forderungen insgesamt 2 TEUR (Vj. 2.082 TEUR).

Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB

Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden nur zu marktüblichen Bedingungen getätigt.

Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

Angaben nach § 42 GmbHG

Gegenüber der Gesellschafterin und dem Gesellschafter bestehen Forderungen i.H. von 0 TEUR (Vj. 0 TEUR).

Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 0 TEUR (Vj. 61 TEUR

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Posten des Anlagevermögens Anfangsbestand am 01.01.
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
1 2 3 4
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 3.750,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.750,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.717.284,74 14.689,86 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 253.336,09 4.000,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.970.620,83 18.689,86 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 7.180.822,34
2. Beteiligungen 25.050,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 9.869.695,80 0,00 2.688.873,46 -7.180.822,34
Summe Finanzanlagen 9.894.745,80 0,00 2.688.873,46 0,00
Gesamtsumme 11.869.116,63 18.689,86 2.688.873,46 0,00
Zu- und Abschreibungen
Posten des Anlagevermögens Endbestand am 31.12.
EUR
Anfangsbestand (kumuliert)
EUR
Abschreibungen
EUR
Zuschreibungen
EUR
5 6 7 8
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 3.750,00 3.167,00 582,50 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.750,00 3.167,00 582,50 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.731.974,60 1.523.050,74 24.057,86 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.336,09 224.936,09 31.460,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.989.310,69 1.747.986,83 55.517,86 0,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.180.822,34 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 25.050,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 7.205.872,34 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 9.198.933,03 1.751.153,83 56.100,36 0,00
Buchwert
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen auf Abgänge
EUR
Endbestand (kumuliert)
EUR
am 31.12.
EUR
am 31.12. des Vorjahres
EUR
9 10 11 12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.749,50 0,50 583,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.749,50 0,50 583,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.547.108,60 184.866,00 194.234,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 256.396,09 940,00 28.400,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.803.504,69 185.806,00 222.634,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 7.180.822,34 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 25.050,00 25.050,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 9.869.695,80
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 7.205.872,34 9.894.745,80
Gesamtsumme 0,00 1.807.254,19 7.391.678,84 10.117.962,80

sonstige Berichtsbestandteile

 

Weeze, 31.05.2023

Robert Weyers, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.10.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Weyers Holding GmbH, Weeze

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Weyers Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Weyers Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kempen, den 30. Juni 2023

LADM Aymans & Treuhandpartner Revisions- und Beratungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Neuhaus, Wirtschaftsprüfer

Julia Behr, Wirtschaftsprüferin

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