Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 51093
Eingetragen
9.3.2022
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von elektronischen Baugruppen, Geräten und Datenverarbeitungsanlagen nebst Zubehör sowie die Erarbeitung von Problemlösungen für die Anwendbarkeit der eigenen oder fremder Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
PANOPTEC GROUP FRANCE SASFRA
88.47%
7.85%
3.68%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
204.520 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tritec Electronic Aktiengesellschaft

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021

Lagebericht

1) Überblick

Die TRITEC Electronic Aktiengesellschaft fertigt und vertreibt spezielle IT Rechner Systeme, und deren Peripherie, zur Verteilung von Bildquellen auf hochauflösende Bildschirme, welche meist in medizinischem Umfeld zum Einsatz kommen. Des weiteren fertigt und repariert das Unternehmen als verlängerte Werkbank Klein- und Großserien von speziellen Workstations mit der Spezialisierung auf SUN/Oracle Sparc Systeme. Ein weiterer Geschäftsbereich (Supply Chain Management) befasst sich mit der Optimierung von logistischen Prozessen von Kleinlieferanten für Großkonzerne. Der Sitz des Unternehmens ist in Mainz, an dem eine ISO9001 zertifizierte und vollständig ESD gesicherte Produktions- und Lagerstätte unterhalten wird.

2) Geschäftsverlauf

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sanken im Geschäftsjahr um 21,65 % bzw. 3,175 Mio. Euro auf 11,49 Mio. Euro.

b) Ergebnisse

Der Jahresüberschuss fiel mit 1,503 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr mit 1,287 Mio. Euro höher aus.

c) Liquidität und Finanzausstattung

Die Basis unserer Liquidität zum 31. März 2021 bildeten ein Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 3,4 Mio. Euro. Zum Bilanzstichtag waren keine Bankverbindlichkeiten zu verzeichnen.

Eine der wichtigsten Komponenten unserer Finanzierung ist der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit.

Das Management geht davon aus, dass die vorhandenen Bankguthaben sowie Mittelzuflüsse in kommenden Jahren eine ausreichende Basis zur Finanzierung zukünftiger Geschäftstätigkeiten der Gesellschaft darstellen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 2,3 Mio. Euro und damit um 1,579 Mio. Euro niedriger als im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittlichen Forderungstage haben sich nicht signifikant verändert.

d) Sachinvestitionen

Im Geschäftsjahr 2020/2021 gab es keine nennenswerten Sachinvestitionen in Anlagen oder Maschinen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2021/2022 sind ebenfalls keine Investitionen in Anlagen und Maschinen geplant.

e) Vermögenslage

Das Umlaufvermögen vergrösserte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,97%.

Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf 6,89 Mio. Euro und verringerte sich damit um 0,496 Mio. Euro bzw. 6,72 % gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote belief sich zum Bilanzstichtag auf 60,09 % (i. Vj. 61,74 %). Die Rückstellungen stiegen aufgrund höherer Rückstellungen im Bereich der Steuerrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr um ca. 0,26 Mio. Euro.

f) Produktion/Beschaffung

Das Hauptprodukt der Gesellschaft ist die Produktion von IT Systemen auf hohem qualitativem Niveau für den Bereich der Medizin. Dieses Produkt wurde im Geschäftsjahr in Serienfertigung unter Beachtung von ESD und Qualitätsvorgaben gefertigt. Der komplexe und hochgradig standardisierte Fertigungsprozess erfordert den Einsatz von darauf intensiv geschulten Mitarbeitern und speziellen Testumgebungen. In den vergangenen Jahren wurde die Produktionskapazität am Standort kontinuierlich ausgebaut, um mit der gestiegenen Nachfrage nach unseren Produkten Schritt halten zu können.

Als wichtigste Bestandteile der Produkte sind die Motherboards, Prozessoren, Grafikkarten, Speicher sowie speziell gefertigte Gehäuse zu sehen. Diese werden überwiegend über größere Rahmenaufträge mit vorgegebenen Losgrößen und Lieferterminen beschafft. Da Veränderungen an Stücklisten innerhalb der Fertigungsdauer eines Systems von bis zu 5 Jahren nur schwer durchsetzbar sind, beschafft und lagert das Unternehmen kritische Komponenten für einen kompletten Lebenszyklus eines Produktes ein.

Die Lieferketten wurden mit Eintritt der Corona-Pandemie zum Ende des Geschäftsjahres noch nicht signifikant beeinträchtigt. Durch die eigene Lagerhaltung waren wir zu jeder Zeit lieferfähig.

g) Qualitätsmanagement

Unser Qualitätsmanagement zeichnet sich durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse auf allen Ebenen des Unternehmens aus. Hervorzuheben sind hier vor allem unsere umfangreichen Test für medizinische IT Systeme vor der Auslieferung. Im Geschäftsjahr konnten durch diese Maßnahmen die Reklamationsraten auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001:2015 durch den TÜV Süd zertifiziert.

h) Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 14 Mitarbeiter. Die erfolgreiche Personalpolitik des Unternehmens orientiert sich an der nachhaltigen Sicherung bestehender Arbeitsplätze. Für das laufende Geschäftsjahr 2021/2022 sieht die Personalplanung Anpassungen des Personalbestandes im Bereich der Produktion und des Vertriebs vor. Die Kompensation von ausgeschiedenen Mitarbeitern verlief erfolgreich.

3) Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Aufgrund zu befürchtenden Brüchen in der Lieferkette, sieht die Gesellschaft für das kommende Geschäftsjahr einige Herausforderungen um Umsätze und Erträge steigern zu können. Nach aktuellem Stand könnte es zu Engpässen in der Produktion kommen, die ausschließlich auf fehlende Rohstoffe und Fertigungskapazitäten bei Vorlieferanten zurückzuführen wären. Allgemein sieht die Gesellschaft für die Gesamtwirtschaft, als auch für das Gesundheitswesen, mittel- und langfristig gute Entwicklungsperspektiven.

Das Management wird sein operatives Geschäft an seinen Kernkompetenzen ausrichten und nachstehende Wachstumsziele verfolgen:

Optimierung vorhandener Produkte und Produktionsmethoden. Erhöhung des Automatisierungsgrades und der Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

Einführung von neuen Produkten zur Komplettierung der Produktfamilien und zur Erschliessung neuer Absatzmärkte.

Stärkung der Markt- und Technologiepräsenz mit strategisch wichtigen internationalen Partnern.

Konsequente Erweiterung der Produktpalette und Anbieten von kundenspezifischen Lösungen als Basis für ein kontinuierliches Umsatzwachstum.

Aufbau einer Vertriebsstruktur.

a) Industriekonzentration und Zyklen

Als Zulieferant für Großkonzerne aus dem Bereich des Gesundheitswesen unterliegt das Unternehmen indirekt den gleichen konjunkturellen Abhängigkeiten und Schwankungen dieses Bereiches. Das Gesundheitswesen hat, den Weltmarkt betrachtend, nach wie vor positive Zuwachsraten, was auch auf lange Sicht eine konstante Nachfrage bewirken kann. Allerdings wird gerade in den Schwellenländern auch nach niedrigpreisigen Produkten nachgefragt, was den Umsatz und Ertrag nachteilig beeinflussen könnte.

Abhängigkeiten und Risiken bestehen auch aufgrund der Konzentration auf wenige bedeutende Abnehmer. Das Herausfallen eines dieser Kunden würde zwangsläufig negative Einflüsse auf den Umsatz und das Ergebnis der Gesellschaft haben.

b) Wettbewerb

Die Wettbewerbssituation ist im Bereich der Herstellung von medizinischen IT Systmen und/oder der Herstellung von Bildsignal-Verteilungen auf hochauflösende Bildschirme ist überschaubar. Im Wesentlichen wird der weltweite Markt von einer geringen Anzahl von Unternehmen bedient. Risiken könnten im Auftreten neuer und größerer Unternehmen bestehen, denen bessere finanzielle oder technische Möglichkeiten, mehr Personal und ein größeres Vertriebsnetz als der Gesellschaft zur Verfügung stehen.

c) Risiken bei der Personalbeschaffung

Die Möglichkeit des Ausbaus des Mitarbeiterstamms ist Voraussetzung für das weitere Wachstum des Unternehmens. Die Gesellschaft benötigt für ihre Produktion und Entwicklung aufgrund der speziellen Anforderungen hochqualifizierte Mitarbeiter. Diese stehen auf dem Arbeitsmarkt nicht immer in ausreichendem Maße zur Verfügung. Nicht oder nicht kurzfristig zu besetzende Stellen können einen negativen Einfluss auf den Umsatz und damit auch auf das Ergebnis haben.

d) Wechselkursrisiko

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 3,12 % der Umsätze in Fremdwährungen, und dies ausschließlich in US-Dollar, abgewickelt. Der Hauptanteil des Umsatzes wurde somit in der eigenen Landeswährung fakturiert.

Durch zukünftige Fluktuationen von Fremdwährungen ist dennoch nicht auszuschließen, dass Änderungen der Wechselkursraten einen materiellen Nachteil auf den Geschäftsverlauf, die finanziellen Bedingungen oder das Ergebnis haben werden.

4) Ausblick

Eine stabile und wachsende Nachfrage trifft auf ein unzureichendes Angebot an Rohstoffen und Transportkapazitäten. Dies wird negative Auswirkungen auf die Einkaufspreise haben. Deutlich kritischer wirken sich jedoch die genannten Hemmnisse auf die Produktions- und Absatzmöglichkeiten aus. Entspannung ist in diesem Themenkomplex, im Geschäftsjahr 2021/2022, nicht zu erwarten. Eine entscheidende Rolle für die Geschäftsentwicklung werden unter anderem die wirtschaftlichen und geopolitischen Voraussetzungen in den europäischen und asiatischen Märkten, sowie in Nordamerika spielen. Die Überwindung der durch die Corona-Pandemie verursachten weltweiten Probleme steht dabei im Fokus.

Auf Basis veränderter konjunktureller Rahmenbedingungen im Vergleich zu den abgelaufenen Jahren, sieht das Management für das laufende Geschäftsjahr 2021/2022 große Herausforderungen die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis im kommenden Jahr zu steigern.

Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit nach dem Bilanzstichtag, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben können, bestehen im dargelegten Umfang.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Informationen, die in die Zukunft gerichtet sind. Solche vorausschauenden Aussagen enthalten Formulierungen wie "glauben", "werden", "erwarten", "einschätzen", "antizipieren", "planen" oder ähnliche Begriffe. Diese Informationen beruhen auf heutigen Planungen und Erwartungen des Managements und bergen eine Reihe von Ungewissheiten und Risiken, die bei ihrem Eintreten erhebliche Auswirkungen sowohl auf die heutigen Annahmen und Prognosen als auch auf die Geschäftsaktivitäten und Ergebnisse der TRITEC Electronic Aktiengesellschaft haben können.

5) Nachträgliche Ereignisse

Nachträgliche Ereignisse, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht eingetreten.

Bilanz

Aktiva

31.3.2021
EUR
31.3.2020
EUR
A. Anlagevermögen 3.701.607,10 4.822.148,12
I. Sachanlagen 5.470,00 20.153,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 983,00 13.729,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.487,00 6.424,00
II. Finanzanlagen 3.696.137,10 4.801.995,12
1. sonstige Finanzanlagen 3.696.137,10 4.801.995,12
B. Umlaufvermögen 7.765.227,86 7.126.063,73
I. Vorräte 1.884.595,19 1.005.657,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.389.109,57 4.177.324,69
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.389.109,57 4.177.324,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.491.523,10 1.943.081,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.386,20 23.859,23
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.475.221,16 11.972.071,08

Passiva

31.3.2021
EUR
31.3.2020
EUR
A. Eigenkapital 6.895.455,56 7.391.818,56
I. gezeichnetes Kapital 204.516,75 204.516,75
II. Gewinnrücklagen 20.451,68 20.451,68
III. Bilanzgewinn 6.670.487,13 7.166.850,13
B. Rückstellungen 3.373.630,09 3.111.196,47
C. Verbindlichkeiten 1.206.135,51 1.469.056,05
1. sonstige Verbindlichkeiten 1.206.135,51 1.469.056,05
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.475.221,16 11.972.071,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2020 - 31.3.2021
EUR
1.4.2019 - 31.3.2020
EUR
1. Rohergebnis 3.844.426,52 3.659.749,40
2. Personalaufwand 1.042.115,17 1.152.660,56
a) Löhne und Gehälter 728.802,47 808.409,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 313.312,70 344.250,79
davon für Altersversorgung 197.625,88 206.169,56
3. Abschreibungen 18.762,32 18.236,63
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 18.762,32 18.236,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 517.551,27 540.156,47
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.482,59 54.234,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.041,42 70.408,73
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 739.025,02 645.034,52
8. Ergebnis nach Steuern 1.504.413,91 1.287.486,52
9. sonstige Steuern 776,91 138,32
10. Jahresüberschuss 1.503.637,00 1.287.348,20

Ergebnisverwendung

1.4.2020 - 31.3.2021
EUR
1.4.2019 - 31.3.2020
EUR
10. Jahresüberschuss 1.503.637,00 1.287.348,20
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.166.850,13 5.879.501,93
12. Bilanzgewinn 6.670.487,13 7.166.850,13

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden nach den Bestimmungen der §§ 265 ff. HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Im Interesse der Übersichtlichkeit und Klarheit der Darstellung werden die sich auf die Forderungen und die Verbindlichkeiten beziehenden Pflichtangaben insgesamt im Anhang gemacht.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Als Anlagevermögen werden die Vermögensgegenstände ausgewiesen, die bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden nur angesetzt, wenn sie entgeltlich erworben wurden. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Aktive latente Steuern

Von dem Wahlrecht, eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz anzusetzen, wird kein Gebrauch gemacht.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Übersteigt der Zeitwert von Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, den Betrag dieser Schulden, so wird der übersteigende Betrag als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung gesondert aktiviert.

Eigenkapital

Als Eigenkapital wird das von den Gesellschaftern eingezahlte Kapital (gezeichnetes Kapital abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen und zuzüglich Kapitalrücklage) sowie das vom Unternehmen erwirtschaftete Kapital (Gewinnrücklagen, Gewinnvortrag/Verlustvortrag und Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag bzw. Bilanzgewinn/Bilanzverlust) bilanziert.

Rückstellungen

Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet und werden zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. Sie werden mit Vermögensgegenständen verrechnet, wenn diese dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Passive latente Steuern

Wenn zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, dann werden in Höhe der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung passive latente Steuern passiviert. Steuerliche Entlastungen aus solchen Differenzen werden ebenso verrechnet wie Entlastungen aus steuerlichen Verlustvorträgen, deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet wird.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Zugangszeitpunkt verbucht. Zum Bilanzstichtag findet eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtags unter Beachtung des Anschaffungswertprinzips und des Realisationsprinzips statt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel nach der Bruttomethode.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 204.516,75 Euro und ist in 8.000 Aktien im Nennbetrag von je 25,56 Euro eingeteilt.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von 5.166.850,13 Euro (Vorjahr: 5.879.501,93 Euro).

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der betreffenden Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 266.534,00 Euro (Vorjahr 279.894,00 Euro).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen, Aufbewahrungspflichten, Garantieleistungen und für die Kosten der Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres nach dem Bilanzstichtag fällig.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 88.515,78 Euro (Vorjahr: 171.187,61 Euro) enthalten

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden sowie verrechnete Aufwendungen und Erträge Geschäftsjahr Vorjahr
In der Bilanz ausgewiesene Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen 3.509.997,00 Euro 3.424.031,00 Euro
Zeitwert des Deckungsvermögens - 488.506,55 Euro - 501.934,53 Euro
Ausweis in der Bilanz 3.021.490,45 Euro 2.922.096,47 Euro
In der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Zinsen und ähnliche Aufwendungen:
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtungen 75.222,00 Euro 87.094,00 Euro
Zinsertrag aus Deckungsvermögen - 23.531,58 Euro - 21.791,77 Euro
Übriger Zinsaufwand 351,00 Euro 5.106,50 Euro
Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung 52.041,42 Euro 70.408,73 Euro

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 14 Mitarbeiter (Vorjahr: 15 Mitarbeiter) beschäftigt. Es handelt sich dabei ausschließlich um Angestellte.

Der Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 197.625,88 Euro (Vorjahr: 206.169,56 Euro).

Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 27.098,67 Euro (Vorjahr: 16.905,77 Euro Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 19.335,82 Euro (Vorjahr: 28.393,75 Euro).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem langfristigen Mietvertrag für die von der Gesellschaft angemieteten Büroräume und Stellplätze (Mietaufwand im Berichtszeitraum: 110.287,02 Euro, Vorjahr: 106.428,72 Euro)

Organbezüge

Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Berichtszeitraum 4.600,17 Euro. Die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat:

Gerhard Heinrich, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater (Vorsitzender)

Manfred Freisberg, Kaufmann (stellvertretender Vorsitzender)

Tobias Bullacher, Entwicklungsingenieur

Vorstand:

Jürgen Bullacher, Dipl.-Ingenieur

Markus Müller-Heidelberg, Wirtschaftsinformatiker

Ergebnisverwendung

Am 22.06.2021 hat die Hauptversammlung beschlossen, aus dem Bilanzgewinn zum 31.03.2020 eine weitere Dividende für das Geschäftsjahr 2019/2020 in Höhe von 3.000.000,00 Euro auszuschütten. Der Vorstand empfiehlt der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2020/2021 beschließt, den nach der Dividendenzahlung verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 3.670.487,13 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mainz, den 2. Juli 2021

gez. Dipl.-Ing. Jürgen Bullacher, Vorstand

gez. Markus Müller-Heidelberg, Vorstand

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.04.2020
Euro
Zugänge Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.03.2021
Euro
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.04.2020 bis 31.03.2021
Euro
Buchwert 31.03.2021
Euro
Buchwert 31.03.2020
Euro
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 312.398,33 0,00 311.415,33 12.746,00 983,00 13.729,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 117.772,94 4.079,32 115.248,01 6.016,32 4.487,00 6.424,00
2.117,25
Summe Sachanlagen 430.171,27 4.079,32 426.663,34 18.762,32 5.470,00 20.153,00
2.117,25
Finanzanlagen
Sonstige Finanzanlagen 4.801.995,12 96.637,15 0,00 0,00 3.696.137,10 4.801.995,12
1.202.495,17
Summe Finanzanlagen 4.801.995,12 96.637,15 0,00 0,00 3.696.137,10 4.801.995,12
1.202.495,17
Summe Anlagevermögen 5.232.166,39 100.716,47 426.663,34 18.762,32 3.701.607,10 4.822.148,12
1.204.612,42

Bericht des Aufsichtsrats

Herr Dipl.-Ing. Jürgen Bullacher und Herr Markus Müller-Heidelberg als Vorstand der Tritec Electronic AG haben den Aufsichtsrat regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft informiert. Die Aufsichtsratsmitglieder haben die Geschäftsführung auch durch persönliche Einsichtnahme in die Unterlagen und die Bücher ständig überwacht. Im Geschäftsjahr haben hierüber zwei Sitzungen stattgefunden, in denen alle grundsätzlichen Fragen behandelt wurden.

Seitens des Aufsichtsrates sind gegen den Jahresabschluss zum 31.03.2021 und den Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung keine Einwendungen zu erheben. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31.03.2021 wurde vom Aufsichtsrat eingehend geprüft und gebilligt. Dem Vorschlag des Vorstandes, den nach der Ausschüttung vom 24.06.2021 in Höhe von 3.000.000,00 Euro verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 3.670.487,13 Euro auf neue Rechnung vorzutragen, stimmt der Aufsichtsrat zu.

Der Aufsichtsrat erteilt dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2020/2021 Entlastung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung, den Jahresabschluss in der vorliegenden Fassung festzustellen.

 

Mainz, den 22.12.2021

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.12.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 326, 327 HGB Gebrauch gemacht.

Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich dagegen auf den vollständigen Jahresabschluss (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB).

An die Tritec Electronic AG

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Tritec Electronic AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Tritec Electronic AG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

 

Bad Kreuznach, 18. Oktober 2021

gez. Dipl-Volkswirt Bernhard Müller-Mollenhauer, Wirtschaftsprüfer

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