Fiber Ventures - one GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Alexander Richard Dr. Kuhlmann seit 6.3.2020 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metall-Chemie Holding GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns 1.1. Das Geschäftsmodell der Metall-Chemie Holding GmbH Die Metall-Chemie Holding GmbH, Hamburg, (im folgenden Metall-Chemie) ist eine private Beteiligungsgesellschaft, die sich an mittelständischen Unternehmen i.d.R. mehrheitlich beteiligt. Sie versteht sich als strategischer Entwickler ihrer Beteiligungen, die aktiv gemanagt werden; Entwicklungspotenziale werden identifiziert und Kapital bereitgestellt. Die Metall-Chemie bietet dabei den Zugang sowohl zu Finanz- als auch Know-how-Ressourcen, die für mittelständische Unternehmen allein häufig nicht erreichbar sind. Finanzierungslösungen strukturiert und realisiert Metall-Chemie durch Fremd- und/oder Eigenkapital mit dem Ziel, die Gesellschaften mit finanziellen Mitteln auszustatten bzw. eigenständige Kapitalschöpfungspotenziale in den Beteiligungen aufzubauen. Die Diversifikation des Beteiligungsportfolios findet durch einen ausgewogenen Mix von langjährig in den Geschäftsfeldern Produktion und Handel etablierten Unternehmen statt. Das Beteiligungsportfolio soll zukünftig weiter vergrößert werden. Dabei stehen nachhaltige Engagements im Vordergrund, um eine stetige und ertragsorientierte Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften und der Gruppe zu erreichen. Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr 2022 bis zum November aus 2 Mitgliedern, der Aufsichtsrat seit Januar aus 2 Mitgliedern mit langjähriger, unternehmerischer Erfahrung zusammen. Er begleitet und berät die Gesellschafterversammlung sowie die Geschäftsführung der Metall-Chemie Holding GmbH. Im Januar 2022 verstarb unser Gesellschafter und Aufsichtsrat Claudio Valerio, sodass seither der 3. Sitz im Aufsichtsrat nicht besetzt ist. Ende November hat Herr Andrasch Henning seine Aufgaben als Geschäftsführer niedergelegt. Ein Nachfolger als 2. Geschäftsführer wird gesucht. Der Konzern betreibt seine wirtschaftliche Tätigkeit insbesondere an folgenden Standorten: Metall-Chemie GmbH & Co. KG, Hamburg Märtens Transportbänder GmbH, Flensburg L&P Beschichtungen GmbH, Hilkenbrook ALSTAB Oberflächentechnik GmbH, Osterwieck TIMM Lackierungen GmbH, Kiel MC Metallhandel GmbH, Frankfurt am Main Zimmer Schrott- und Metallhandelsgesellschaft mbH, Hürth G.S. Stolpen GmbH & Co. KG, Stolpen Zum 1. Januar 2022 wurde die G.S. Stolpen GmbH & Co. KG, Stolpen, und deren Komplementärin erstmalig in den Konsolidierungskreis mit einbezogen. Die Absatzmärkte befinden sich im Wesentlichen in Deutschland sowie im europäischen Ausland. 1.2. Steuerungsinstrumente und Leistungsindikatoren Eine gemeinsam verabschiedete Jahres- und strategische Mittelfristplanung steckt den Rahmen ab, innerhalb dessen sich die Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaften frei bewegen. Eine zeitnahe, betriebswirtschaftliche Berichterstattung dient als Führungs- und Steuerungsinstrument, das durch monatliche Gespräche mit der Geschäftsführung und dem Führungskreis der Beteiligungsgesellschaften unterstützt wird. Neben aktuellen Themen stehen dabei regelmäßig strategische Überlegungen und wesentliche Projekte auf der Agenda. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse, EBIT und das Konzernergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die globale Konjunktur trübte sich im Sommer 2022 weiter ein. Insbesondere lastete der anhaltend starke Preisauftrieb auf dem privaten Verbrauch. Auch hinterließ die vielerorts vorangetriebene geldpolitische Straffung erste Spuren. In Europa beeinträchtigten außerordentlich hohe Energiepreise und die Unsicherheit bezüglich der künftigen Energieversorgung die Wirtschaftsaktivitäten zusätzlich. Im Euroraum schwächte sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) daher merklich ab. In Japan und im Vereinigten Königreich sank die Wirtschaftsleistung sogar etwas. Das kräftige Wachstum in China war in erster Linie auf die Lockerung der pandemiebedingten Einschränkungen zurückzuführen. In den USA legte das BIP nach einem Rückgang im ersten Halbjahr ebenfalls deutlich zu. Die konjunkturelle Grunddynamik blieb aber in beiden Volkswirtschaften gedämpft. (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht November 2022) Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wachstum 2,0 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit weiter vom tiefen Einbruch im ersten Corona-Krisenjahr erholt. Trotz des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise hat sich die deutsche Wirtschaft im dritten Jahr der Corona-Pandemie weiter erholt. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 13. Januar 2023). Der Geschäftsbereich der Metall-Chemie GmbH & Co. KG (MCKG) deckt einen Nischenbereich der Chemieindustrie ab und ist geprägt durch eine hohe Zahl von regionalen und globalen Wettbewerbern. Durch ihr fokussiertes Produktsortiment, langjährige Erfahrung und Beratungsknowhow in der Prozessoptimierung und in verfahrenstechnischen Fragen hebt sich die MCKG von anderen Marktteilnehmern ab. Das Geschäftsumfeld im Jahr 2022 war durch zwei wesentliche Faktoren gekennzeichnet, einerseits einer weiterhin angespannten Warenverfügbarkeit und somit einer allgemein schwierigen Versorgungslage, als auch den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Infolgedessen hat die chemisch-pharmazeutische Industrie im vierten Quartal 2022 ihre Talfahrt fortgesetzt. Die Produktion brach weiter ein und die Kapazitäten waren nicht ausgelastet, so der Quartalsbericht des VCI zur wirtschaftlichen Lage im vierten Quartal 2022. Die sinkende Nachfrage der industriellen Kunden sowie rückläufige Erzeugerpreise führten im letzten Quartal des Jahres auch zu einem Rückgang der Umsätze im In- und Ausland. Das Marktvolumen für Kunststofftransport - als auch für Metallförderbänder der Märtens Transportbänder GmbH zeigt in seiner Entwicklung grundsätzlich eine Abhängigkeit zum Maschinenbau- und Anlagenbau und zur verarbeitenden Industrie. Der Markt für Förderbänder gilt als gesättigt, was insbesondere bei Standardartikeln einen erheblichen Preisdruck zur Folge hat. Die Lebensmittelindustrie stellt für Märtens die größte Abnehmerbranche dar. Speziell die Herstellung von Maschinen für die Lebensmittelindustrie sind die umsatzstärksten Abnehmerbranchen. Darüber hinaus entwickeln sich die Absatzzahlen in der Süßwarenindustrie überproportional positiv. Die Umsätze werden sowohl mit dem langjährig bestehenden Kundenkreis als auch mit neu gewonnen Kunden erzielt. Das Produktportfolio von Märtens wird zunehmend durch Handelsware in den Bereichen Metallband und Kunststoffband erweitert, so dass eine ganze Bandbreite an Bändern für diverse Einsatzbereiche abgedeckt werden kann. Der Bereich Oberflächentechnik ist durch eine Vielzahl von Mitbewerbern geprägt. Märkte sind aufgrund der hohen Transportkosten regional aufgebaut mit Differenzierungsmöglichkeiten hinsichtlich der regionalen Reichweite, Bandbreite der angebotenen Dienstleistungen und verwendeten Technologien. Unsere Unternehmen im Bereich Oberflächentechnik erbringen vielfältige Leistungen im Anlagenbau und für die Fahrzeug- und Automobilindustrie. Gezielte Projekte außerhalb der Kernbranchen Automobil und Landwirtschaft haben zu einer Diversifizierung der Umsätze und Ergebnislage beigetragen. Der Metallhandel ist weiterhin durch stark volatile Metallpreise geprägt, die den Einsatz von Sicherungsgeschäften erfordern. Die Märkte und Branchen, in denen die G.S. Stolpen GmbH & Co. KG tätig ist, waren im vergangenen Jahr durch die weitreichenden Auswirkungen des russischen Angriffskrieges (Verfügbarkeit von Edelstahl und Aluminium, steigende Energiekosten) und durch generelle Versorgungsengpässe, insbesondere bei elektronischen Bauteilen, geprägt. Die Investitionsvolumina in den Absatzmärkten waren - insbesondere in den Bereichen Gastronomie und Labor - zudem beeinflusst von Verzögerungen bei Baugenehmigungen und von zunehmender Verteuerung der Gesamtkosten. Zudem hat das Auslaufen der Förderungen die Investitionsbereitschaft deutlich gesenkt. 2.2. Geschäftsverlauf der Metall-Chemie-Gruppe Im Berichtsjahr erzielte die Metall-Chemie-Gruppe konsolidierte Umsatzerlöse von 263,2 Mio. EUR gegenüber 244,0 Mio. EUR im Vorjahr, was einem Zuwachs von 19,2 Mio. EUR (davon 12,8 Mio. EUR durch die erstmals konsolidierte G.S. Stolpen GmbH & Co. KG) entspricht. Geschäftsfeld Produktion Das Geschäftsfeld Produktion umfasst die Beteiligungen an Metall-Chemie GmbH & Co. KG, Hamburg (MCKG), Märtens Transportbänder GmbH, Flensburg (Märtens), L&P Beschichtungen GmbH, Hilkenbrook (L&P), ALSTAB Oberflächentechnik GmbH, Osterwieck (Alstab), TIMM Lackierungen GmbH, Kiel (TIMM) sowie seit dem 1. Januar 2022 G.S. Stolpen GmbH & Co. KG, Stolpen (G.S.Stolpen). Die Geschäftstätigkeit der MCKG umfasst im Wesentlichen die Entwicklung und Formulierung von Feinchemikalien, die Steuerung von europäischen und asiatischen Produktionspartnern sowie den Vertrieb anspruchsvoller chemischer Produkte im Wesentlichen für die Schmierstoffindustrie. Der Umsatz der MCKG im Geschäftsjahr belief sich auf 20,6 Mio. EUR (Vorjahr: 18,8 Mio. EUR). Der Anteil am Konzernumsatz beträgt 7,8% (Vorjahr: 7,7%). Durch den russischen Angriffskrieg hat sich die Geschäftsführung bis auf weiteres dazu entschlossen, auf eine Belieferung durch den russischen Lohnfertiger zu verzichten. Dadurch entfielen nach dem 3. Quartal die damit verbundenen Umsätze und vor allem der für das Geschäftsjahr geplante deutliche Ausbau dieser Artikel. Im 3. und 4. Quartal belasteten dann eine schwache Nachfrage und fehlende Verfügbarkeiten Umsatz und Ergebnislage. Märtens liefert als einziger europäischer Hersteller sowohl Metallförder- als auch Kunststofftransportbänder an die Süßwarenindustrie, die wichtigste Kundengruppe, sowie an die Backwaren-, Fisch- und Fleischindustrie. Der Umsatz der Märtens betrug im Geschäftsjahr 12,7 Mio. EUR (Vorjahr: 11,3 Mio. EUR). Der Anteil am Konzernumsatz beträgt 4,8% (Vorjahr: 4,6%). Die Umsätze sind im Wesentlichen mit dem langfristig bestehenden Kundenkreis und unveränderten Produktportfolio erzielt worden. Automatisierung und gezielter Bestandsaufbau (zur schnellen Belieferung von Kunden) kompensierten den durch Wettbewerber verursachten Preisdruck. Die Unternehmen der MC Oberflächentechnik - L&P, ALSTAB und TIMM - veredeln metallische Oberflächen wie Aluminium, Edelstahl und Stahl im Pulverbeschichtungsverfahren für Kunden und Zulieferer u.a. des Maschinenbaus, Metall- und Fensterbaus sowie der Automobil- und Bahnindustrie. Der Umsatz der Unternehmen betrug im Geschäftsjahr 12,7 Mio. EUR (Vorjahr: 11,5 Mio. EUR). Der Anteil am Konzernumsatz beträgt 4,8% (Vorjahr: 4,7%). Das neueste Unternehmen der MC Gruppe, die G.S.Stolpen GmbH & Co. KG, ist ein Premiumanbieter für gewerbliche Küchen- und Laborsysteme. Zudem werden für diverse Unternehmen Lohnfertigungen in Aluminium und Edelstahl durchgeführt. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 12,8 Mio. EUR. Der Anteil am Konzernumsatz beträgt 4,8% (Vorjahr: 0%). Geschäftsfeld Handel Das Geschäftsfeld Handel umfasst die Beteiligungen an MC Metallhandel GmbH, Frankfurt (MCMH), Zimmer Schrott- und Metallhandelsgesellschaft mbH (Zimmer) sowie an Sudamercantil SA (Sudamercantil) und ihrer operativ tätigen Tochtergesellschaft Sudametal SA (Sudametal), beide Buenos Aires, Argentinien. MCMH ist spezialisiert auf den Handel mit Altmetallen (Nicht-Eisen) und verfügte zum 31. Dezember 2022 über einen eigenen umfangreichen Lager- und Sortierbetrieb. Mit einem fast unveränderten Umsatz von 162,6 Mio. EUR (Vorjahr 160,2 Mio. EUR) beträgt der Anteil am Gesamtumsatz der Gruppe 61,8% (Vorjahr: 65,6%). Das abgelaufene Geschäftsjahr war wieder geprägt durch eine hohe Volatilität der Metallnotierungen an der Londoner Metallbörse. Lag der Jahreshöchststand der Metallnotierung im März noch bei USD 10.854/MT, so lag der Jahrestiefstkurs im Juli bei USD 6.965/MT. Die hohe Volatilität der Kupfernotierungen hatte spürbare Auswirkungen auf die Verfügbarkeit an Kupferschrotten, wobei sinkende Kurse zu einer verringerten Abgabebereitschaft der Lagerhalter führten, und steigende Kupferpreise das Angebotsaufkommen steigen ließen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Zimmer Schrott- und Metallhandelsgesellschaft mbH verlief branchenüblich volatil. Während die Absatzmengen im Geschäftsjahr 2022 leicht gesunken sind, konnte der Umsatz leicht von 86,0 Mio. EUR auf 89,3 Mio EUR aufgrund der guten Entwicklung der durchschnittlichen Verkaufspreise erhöht werden. Zum Ende des Jahres hat sich die Nachfragesituation deutlich verbessert und die Erlösstruktur weiter positiv entwickelt. Sudametal handelt vornehmlich mit Stahl, Nichteisenmetallen, Eisenlegierungen, Chemikalien und anderen Rohstoffen im Umfeld der metallurgischen, siderurgischen und chemischen Industrie. Die Geschäftsjahre weichen vom Kalenderjahr ab. Die Muttergesellschaft Sudamercantil wird wegen ihrer untergeordneten Bedeutung im Konzernabschluss mit ihrem Beteiligungsbuchwert angesetzt. 2.3. Lage Aufgrund der erstmaligen Einbeziehung der G.S. Stolpen GmbH & Co. KG in den Konsolidierungskreis ist die Vergleichbarkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur sehr eingeschränkt möglich. Umsatzentwicklung Insgesamt erhöhten sich die Konzernumsätze um 19,2 Mio. EUR auf 263,2 Mio. EUR. Die Vorjahresprognose wurde somit übertroffen. In der Prognose wurde auch bereits die erstmals zu konsolidierende G.S. Stolpen GmbH & Co. KG berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2022 hat das Geschäftsfeld Handel externe Umsatzerlöse von 203,2 Mio. EUR (Vorjahr: 201,6 Mio. EUR) mit einem EBIT von 2,3 Mio. EUR (Vorjahr: 3,0 Mio. EUR) erzielt. Die Gesamtumsätze der Geschäftsfelder Produktion sind im Vergleich zum Vorjahr um 17,5 Mio. EUR gestiegen. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Erstkonsolidierung der GS Stolpen (+12,8 Mio. EUR) sowie Umsatzsteigerungen aus den Bereichen Oberflächentechnik (+1,2 Mio. EUR) und Feinchemikalien (+2,2 Mio. EUR) sowie dem Bereich Fördertechnik (+ 1,4 Mio. EUR). Ertragslage Der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator für die operative Ertragskraft der Gruppe - das Konzernergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) - beträgt im Geschäftsjahr 3,5 Mio. EUR (Vorjahr: 7,1 Mio. EUR). Das prognostizierte EBIT von 5,2 Mio. EUR wurde somit aufgrund zahlreicher Sondereffekte und der volatilen Gesamtwirtschaft nicht erreicht. Die Überleitung zum EBIT ergibt sich wie folgt:
Der Gesamtmaterialaufwand erhöhte sich um 11,2 Mio. EUR auf 220,4 Mio. EUR. Die Aufwendungen für Personal stiegen im Geschäftsjahr von 18,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 24,8 Mio. EUR. Der Anstieg resultiert insbesondere aus der erstmaligen Einbeziehung der G.S. Stolpen. Weitere wesentliche Effekte waren die mit dem Umzug der Hamburger Gesellschaften verbundenen Aufwendungen für neue IT und Büroeinrichtungen, REACH-Aufwendungen Rückstellungen für Erfolgsbeteiligungen und Personalveränderungen sowie der im Zuge der Akquise der G.S. Stolpen GmbH & Co. KG verbundene Goodwill in Höhe 4,6 Mio. EUR, der über 10 Jahre mit jeweils 461 TEUR pro Jahr abgeschrieben wird. In Summe hat sich das Konzernjahresergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Mio. EUR reduziert und ist von 5,0 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR gesunken. Das prognostizierte Konzernergebnis wurde aufgrund der oben genannten Gründe nicht erreicht. Vermögens- und Finanzlage Der Metall-Chemie-Gruppe standen jederzeit ausreichend eigene Finanzmittel zur Verfügung. Die Finanzierung wird ergänzt durch die Inanspruchnahme von Krediten, die fristenkongruent überwiegend mittel- und langfristig finanziert sind. Die fristgemäße Bedienung der Annuitätenpläne ist zu den Fälligkeitszeitpunkten sicherzustellen. Dies erfolgt regelmäßig durch die Erzielung frei verfügbarer Mittel auslaufender Geschäftstätigkeit. Daneben stehen ausreichend ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 9,2 Mio. EUR zur Verfügung. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich trotz eines geringeren Konzernjahresergebnisses auf 5,7 Mio. EUR (Vorjahr 1,9 Mio. EUR) verbessert. Im Vorjahr war der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit durch eine deutliche Zunahme der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belastet. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen und das immaterielle Anlagevermögen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Mio. EUR auf 6,5 Mio. EUR (Vorjahr 1,7 Mio. EUR) und entfielen insbesondere auf Grundstücke und Geschäftsbauten, technische Anlagen und Maschinen sowie Photovoltaikanlagen. Die Anlagendeckung betrug 124% gegenüber 216% im Jahr 2021. Darüber hinaus erfolgten mit 7,7 Mio. EUR Investitionen für den Erwerb der G.S. Stolpen, so dass insgesamt ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -14,1 Mio. (Vorjahr: -1,7 Mio.) vorliegt. Im Geschäftsjahr 2022 lagen mit 4,5 Mio. EUR (Vorjahr: 4,6 Mio. EUR) Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten vor, die insbesondere langfristige Investitionskredite betreffen. Gleichzeitig erfolgten mit 1,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR) Auszahlungen aus der Tilgung Finanzkrediten, so dass unter Berücksichtigung einer Dividendenzahlung an Gesellschafter von 1,0 Mio. EUR (Vorjahr 0,5 Mio. EUR) ein positiver Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR) resultiert. Die Vermögenslage des Konzerns ist weiterhin geprägt durch einen hohen Bestand an liquiden Mitteln von 11,3 Mio. EUR (Vj. 17,6 Mio. EUR), die die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 9,3 Mio. EUR (Vj. 5,9 Mio. EUR) deutlich übertreffen. Auswirkungen auf die Vermögenslage hatte hauptsächlich der Erwerb der G.S. Stolpen sowie die Investitionen in das Anlagevermögen mit der einhergehenden Fremdfinanzierung. Darüber hinaus erhöhten sich vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände, die sich mit den Erhöhungen bei den Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in etwa die Waage hielten. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022 auf 69,3 Mio. EUR (Vorjahr: 60,1 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 49,9% (Vorjahr 57,3%). 2.4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Leistungen der Metall-Chemie und ihrer Beteiligungsgesellschaften basieren wesentlich auf dem Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fachliche Kompetenz, verbunden mit hoher Kundenorientierung sowie eine starke Identifikation mit dem Unternehmen kennzeichnen die Belegschaft. Die Metall-Chemie-Gruppe stellt Ausbildungsplätze für den gewerblichen und kaufmännischen Bereich bereit und bekennt sich damit zum dualen Ausbildungssystem. Individuelle Weiterbildungsmaßnahmen von Mitarbeitern werden unterstützt. Zur kontinuierlichen Verbesserung der Bereiche Umweltschutz und Arbeitssicherheit finden regelmäßige Audits statt. Darüber hinaus nehmen die Metall-Chemie Holding GmbH, Metall-Chemie GmbH & Co. KG und Metall-Chemie Technologies GmbH an der Hamburger Umweltpartnerschaft teil. 2.5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage In einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld steigerte die Metall-Chemie-Gruppe ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 19,2 Mio. EUR. Trotz der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen gelang es, einen Konzernjahresüberschuss vor nicht beherrschenden Anteilen in Höhe von 1,7 Mio. EUR (Vorjahr: 5,0 Mio. EUR) zu erwirtschaften. Die Abnahme resultiert insbesondere aus deutlich steigenden Personal-, Rohstoff- und Energiekosten sowie aus Sondereffekten, wie zum Beispiel der Verlust des russischen Lohndienstleisters und ungeplante REACH-Aufwendungen in der MCKG und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Umzug der Hamburger Gesellschaften. Zudem belastete die Abschreibung des Geschäftswertes der G:S. Stolpen das Konzernergebnis. Positiv hervorzuheben sind insbesondere die erfreuliche Entwicklung im Bereich Produktion bei Märtens und der Beschichtungsunternehmen (MC Oberflächentechnik und deren Töchter). Aus Sicht der Geschäftsführung ist die wirtschaftliche Lage des Konzerns weiterhin zufriedenstellend. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Chancenbericht Die Chancen der Metall-Chemie liegen insbesondere im sukzessiven Ausbau des Beteiligungsportfolios, das sich durch Wachstums- und/ oder Ertragsorientierung auszeichnet. Besondere Chancen liegen daneben im Wachstumspotenzial der bestehenden Beteiligungen. Den Zugang zu attraktiven Beteiligungsmöglichkeiten erreicht die Metall-Chemie durch das Offerieren von Kapital- und Management-Ressourcen für Unternehmen, die Unterstützung in Wachstums- oder Nachfolgeprozessen suchen. Die Diversifizierung in verschiedene Unternehmensbereiche wirkt risikobegrenzend durch unterschiedliche Konjunkturzyklen in den jeweiligen Branchen. Dabei wird das Ziel verfolgt, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Beteiligungen zu entwickeln. Dadurch wird das Risiko, dass mögliche Schwankungen der Ertrags- und Finanzlage in den Beteiligungsgesellschaften den Bestand des Unternehmens und der Metall-Chemie-Gruppe gefährden, reduziert. Bei den Handelsaktivitäten werden, mittels einer konsequenten Sortimentspolitik, neue Kundenkreise akquiriert. Chancen ergeben sich bei der MCMH insbesondere aus der geplanten geographischen Ausdehnung und Ausweitung der Handelsaktivitäten in Kooperation mit der Zimmer Schrott- und Metallhandelsgesellschaft mbH. Die zuvor genannten Chancen zeigen, dass es sich um interne und externe Potenziale handelt. Die internen Potenziale versuchen wir gezielt zu entwickeln, und die externen Potenziale werden wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit nutzen. 3.2. Risikobericht Die insgesamt solide Eigenkapitalquote von 49,9% (Vorjahr: 57,3%) stellt eine robuste Basis für die weitere Entwicklung der Metall-Chemie-Gruppe dar. Konjunkturrisiken Ein geschäftsspezifisches Risiko liegt in der wirtschaftlichen Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften. Sofern die zum Zeitpunkt der Beteiligungsinvestition in ein Unternehmen angestrebten zukünftigen Umsatz- und Ertragsziele in der Folge nicht erreicht werden, kann der zukünftige Erfolgsbeitrag unter den Erwartungen liegen. Wegen der Umsatzbedeutung von 90,6% (Vorjahr: 82,8%), gemessen am Konzernumsatz, den die Bundesrepublik Deutschland für die Metall-Chemie Gruppe hat, unterliegen die operativen Gesellschaften überwiegend Chancen und Risiken, die sich aus der konjunkturellen Entwicklung des Inlandes ergeben. Der Blick in die Zukunft hat sich dabei etwas aufgehellt. Die deutlich gesunkenen Energie- und Rohstoffpreise der vergangenen Monate haben die Situation inzwischen stabilisiert. Die Talsohle scheint erreicht. Anders als in der Pandemie oder der Weltwirtschaftskrise wird es diesmal aber keine kraftvolle Erholung geben. Im internationalen Vergleich hohe Energiekosten, der Auftragsmangel und Standortprobleme sprechen dagegen. Die Lage speziell am Chemie- und Pharmastandort bleibt damit schwierig. Angesichts der weiterhin bestehenden Belastungsfaktoren gehen wir für das Gesamtjahr 2023 von einem Rückgang der Produktion von rund 5 Prozent aus. Bei rückläufigen Preisen wird der Branchenumsatz vor allem in der Chemie in diesem Jahr voraussichtlich um rund 7 Prozent sinken. Die Prognose ist angesichts der volatilen Rahmenbedingungen zurzeit mit hohen Risiken behaftet. Für die Bereiche Handel und Produktion (v.a. Chemie und Transporttechnik) wird in der Metall-Chemie-Gruppe daher ein deutlicher Fokus auf eine europäische respektive internationale Wachstumsstrategie gelegt. Dazu wurden Vertriebsteams weiter ergänzt, Vorortpräsenz gesteigert und neue Distributoren identifiziert. Risiken im Geschäftsfeld Handel Bedarf zur Absicherung von Metallpreisänderungsrisiken besteht bei der MCMH. Diesen Risiken wird durch derivative Sicherungsinstrumente Rechnung getragen. Unter anderem werden physische Warenbestände, offene Ein- und Verkaufsobligos sowie LME-Hedgeverträge in einer Bewertungseinheit zusammengefasst, die monatlich bewertet und in der Erfolgsrechnung erfasst wird. Offene, preisfixierte Positionen von mehr als 100 MT werden durch Warentermingeschäfte an der LME (London Metall Exchange) gesichert. Weitere Risiken können sich im Geschäftsfeld Handel durch steigende Kursnotierungen und den daraus resultierenden, erhöhten Finanzierungsbedarf ergeben. Darüber hinaus bestand zum 31. Dezember 2022 ein zusätzlicher Finanzmittelbedarf aus bestehenden Rücklieferungsverpflichtungen (Metallschulden) in Höhe von 3,1 Mio. EUR, sofern diese vom Vertragspartner fällig gestellt worden wären. Die MCMH hat die Rücklieferverpflichtungen im Rahmen des im Nachtragsbericht dargestellten Asset-Deals mit Wirkung zum 1. März 2023 veräußert. Produktbezogene Risiken Die produktbezogenen Risiken beziehen sich im Wesentlichen auf die Zunahme der allgemeinen Wettbewerbsintensität. Zur Sicherung der eigenen Position wird bei den produzierenden Unternehmen weiter an neuen Konzepten zur Ausweitung und Diversifizierung der Produktportfolios gearbeitet, um künftig neue Branchen mit unterschiedlichen Konjunkturzyklen zu erschließen. Beschaffungsmarktrisiken Erwähnenswerte Risiken oder Lieferengpässe in der Beschaffung lagen aktuell nicht vor. Die Ressourcenverfügbarkeit gilt als gesichert; gleichwohl ist mit energiepreisindizierten Preissteigerungen bei den Rohstoffen, Zusatzstoffen und einigen chemischen Rohstoffen zu rechnen. Währungsrisiken Währungsrisiken bestehen in beschränktem Umfang beim US-Dollar, die im Rahmen einer bedarfsorientierten Sicherungsstrategie Berücksichtigung finden. Warenein- und -verkäufe in USD werden zum überwiegenden Teil durch USD Devisentermingeschäfte gesichert und in Micro- Bewertungseinheiten abgebildet. Wesentliche Zinsrisiken bestehen nicht, da Langfristfinanzierungen mit fester Zinsbindung, teilweise auch aus zinsbegünstigten KfW-Sonderprogrammen, geschlossen sind. Übrige Risken In allen deutschen Beteiligungsgesellschaften sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen einer Warenkreditversicherung gesichert; die Einhaltung der Kreditlimits wird laufend überwacht. Bei den rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sind derzeit keine Entwicklungen, die maßgeblichen Einfluss auf die Unternehmensgruppe haben, zu nennen. Einschätzung der Risikolage Die zuvor genannten Risiken sind nicht die einzigen Risiken, denen wir ausgesetzt sind. Zum heutigen Zeitpunkt unbekannte oder als unwesentlich erachtete Risiken können sich bei veränderten Rahmenbedingungen gegebenenfalls nachteilig auf die Metall-Chemie-Gruppe auswirken; dies gilt vor allem für nicht kalkulierbare und vorsehbare Ereignisse, wie beispielsweise der Angriffskrieg in der Ukraine oder die Corona-Pandemie. Für den Konzern waren neben diesen Einflüssen keine zusätzlichen Risiken erkennbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit einen wesentlichen Einfluss auf den Fortbestand der Gruppe haben könnten. Diese drohen auch in absehbarer Zukunft nach jetzigem Kenntnisstand nicht. Die wesentlichen Risiken im Bereich des Metallhandels werden im Rahmen des etablierten Risikomanagementsystems verwaltet. Organisatorisch haben wir alle Voraussetzungen geschaffen, um mögliche Risiken frühzeitig erkennen zu können. Unser stetiges Risikomanagement sowie die aktive Steuerung der Risiken tragen zur Risikobegrenzung bei. 3.3. Prognosebericht Wir rechnen für 2023 mit einem Umsatz von rd. 250 Mio. EUR, einem EBIT von rd. 4,6 Mio. EUR und einem Konzernergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen von rd. 2,6 Mio. EUR. Bei der Planung haben wir weiterhin Corona-bedingte Einflüsse unterstellt, die u.a für Lieferengpässe und einen Mangel von Material bei den Vorprodukten sorgen können. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass der Konzern in den einzelnen Branchen gut positioniert ist und die geplanten Ergebnisse erreichen kann. Prognosen über zukünftige Firmenerwerbe lassen sich nicht abgeben; Akquisitionsmöglichkeiten werden jedoch kontinuierlich geprüft. Hieraus können Einschränkungen eintreten, die zu einer negativen Abweichung von Prognosen und Zahlen führen kann. Die mit dem Krieg, respektive den daraus sich ableitenden Folgen, sowie mit dem Virus verbundenen wirtschaftlichen Folgen (z.B. Umsatzeinbrüche, Kostensteigerungen, Lieferengpässe etc.) lassen sich nur schwer abschätzen. Der Prognosebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung über künftige Entwicklungen beruhen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass diese Erwartungen auch tatsächlich eintreffen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Metall-Chemie-Gruppe erreichten Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den hier getroffenen zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Die wesentlichen Annahmen der Ergebnisprognose basieren auf der Ergebnisplanung der Geschäftsführungen der Beteiligungsgesellschaften. 4. Nachtragsbericht Zum 1. März 2023 hat die MC Metallhandel GmbH ihr Lagergeschäft verkauft. Durch den Verkauf fand ein Teilbetriebsübergang der im Lagergeschäft beschäftigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen statt. Gleichzeit wurden die bestehenden Rücklieferverpflichtungen (Metallschulden) in Höhe von 3,1 Mio. EUR an den Käufer des Lagergeschäftes übergeben.
Hamburg, 26 April.2023 Metall-Chemie Holding GmbH Die Geschäftsführung gezeichnet: Dr. Christoph Kuhlmann Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzerneigenkapitalspiegel der Metall-Chemie Holding GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Metall-Chemie Holding GmbH hat für das Geschäftsjahr 2022 einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB dargestellt. Der Konzernabschluss wurde auf den 31. Dezember 2022 aufgestellt. Dieser Stichtag war auch Bilanzstichtag sämtlicher im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogener Gesellschaften. Die in TEUR dargestellten Werte sind kaufmännisch gerundet. Daraus können sich Rundungsdifferenzen im Bereich von +/- TEUR 1 in Summen und Zwischensummen ergeben. Die Metall-Chemie Holding GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und wird im Handelsregister in Hamburg unter der Registernummer HRB 29148 geführt. II. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Einzelabschlüsse der Metall-Chemie Holding GmbH und ihrer Tochterunternehmen, bei denen die Metall-Chemie Holding GmbH unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt. Zum Stichtag 01. Januar 2022 wurde die G.S. Stolpen GmbH & Co. KG, Stolpen sowie die G.S.Verwaltungs GmbH, Stolpen erstmalig in den Konzernabschluss mit einbezogen. Die Auswirkungen der Akquisition auf die Konzernbilanz im Erwerbsjahr 2022 setzen sich wie folgt zusammen:
Die G.S. Stolpen GmbH & Co. KG. steuerte in 2022 TEUR 12.765 zu den Umsatzerlösen und - TEUR 369 zum Konzernjahresüberschuss bei. Die Auswirkungen der erstmaligen Einbeziehung der G.S. Verwaltungs GmbH auf den Konzernabschluss ist von untergeordneter Bedeutung. Im Einzelnen sind folgende Unternehmen im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 berücksichtigt worden:
*) Mittelbar über die MC
Oberflächentechnik GmbH, Hamburg
Wie im Vorjahr beruht die Einbeziehung der Tochterunternehmen auf einer der Kapitalbeteiligung entsprechenden Stimmrechtsmehrheit. Allein die Metall-Chemie Grundstücksgesellschaft mbH & Co., Hamburg, an deren Kapital keine Beteiligung besteht, wird davon abweichend nach § 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB in den Konzernabschluss einbezogen, da die Metall-Chemie Holding über die Komplementärin, Verwaltung Metall-Chemie Grundstücksgesellschaft mbH, über die dort aufgeführten Rechte verfügt. Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Alle einbezogenen Unternehmen stellen die Abschlüsse auf den Stichtag des Mutterunternehmens auf. Wegen untergeordneter Bedeutung wurden die Sudamercantil S.A. und die Sudametal S.A. gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in die Vollkonsolidierung einbezogen und gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht nach den Vorschriften des § 312 HGB bilanziert. Zudem bestehen Verzichtsgründe nach § 296 Abs. 1 Nr. 2 HGB bei diesen Gesellschaften Die Beteiligung an der Sudamercantil S.A. wird unverändert zum Vorjahr mit den Anschaffungskosten von TEUR 765 ausgewiesen.
1) Zahlen letzter Abschluss vom 30. Juni 2022;
Kurs 0,007619
III. Konsolidierungsgrundsätze Bei der Kapitalkonsolidierung von Tochterunternehmen, die vor der erstmaligen Anwendung des Bil-MoG erworben wurden, wurde die Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 4 HGB a.F.) angewandt. Für die Wertansätze bei der Kapitalkonsolidierung wurde der Erwerbszeitpunkt der Anteile der Tochterunternehmen gewählt. Die Kapitalkonsolidierung weiterer Unternehmenserwerben nach Inkrafttreten des BilMoG erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem Konzernanteil am neubewerteten Eigenkapital der konsolidierten Unternehmen. Die ansatzfähigen Vermögenswerte, Schulden und Eventualverpflichtungen der Tochterunternehmen werden dabei mit ihren Zeitwerten angesetzt. Die bei der Erstkonsolidierung vorhandenen stillen Reserven und Lasten werden aufgedeckt und entsprechend der ihnen zugrundeliegenden Vermögensgegenstände und Schulden bilanziert. Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und über die planmäßige Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Bemessung der Nutzungsdauer erfolgt auf Basis des nachhaltigen Geschäftsmodels der erworbenen Gesellschaften. Im Rahmen der erstmaligen Kapitalkonsolidierung von Tochterunternehmen ergaben sich im Geschäftsjahr 2019 Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEUR 571, die zum 31. Dezember 2022 mit dem Restbuchwert in Höhe von TEUR 357 ausgewiesen werden. Im Rahmen der Erstkonsolidierung von weiteren Tochterunternehmen ergab sich im Geschäftsjahr 2020 ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.600 TEUR, der über eine Laufzeit von 10 Jahren und 11 Monaten aufgelöst und zum 31. Dezember 2022 mit einem Restbuchwert in Höhe von TEUR 1.159 nach dem Eigenkapital ausgewiesen wird. Im Rahmen der Erstkonsolidierung eines weiteren Tochterunternehmens im Geschäftsjahr 2022 ergab sich ein Geschäfts- und Firmenwert von TEUR 4.615, der zum 31. Dezember 2022 mit dem Restbuchwert in Höhe von TEUR 4.154 ausgewiesen wird. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden konsolidiert. Eine Zwischengewinneliminierung war wegen fehlender Wesentlichkeit nicht erforderlich. Kapitalanteile konzernfremder Gesellschafter werden zusammen mit Gewinn- und Verlustanteilen als Ausgleichsposten für Nicht beherrschende Anteile gemäß § 307 HGB innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. Die Umrechnung von auf fremde Währung lautende Abschlüsse erfolgt nach den Vorschriften des § 308a HGB. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz- Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern umfassen auch latente Steuern auf steuerliche Verlustvortragsmöglichkeiten. Latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen werden mit latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen verrechnet ausgewiesen. Im Konzern der Metall-Chemie Holding GmbH wurden insbesondere latente Steuern für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerrechtlichen Wertansätzen im Anlagevermögen und bei den Pensionsrückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahren verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträgen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden länderspezifischen Steuersatz der jeweiligen Gesellschaft (30 % bei Kapitalgesellschaften und 15 % bei Personengesellschaften) und Berücksichtigung von Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Die nicht beherrschenden Anteile betreffen wie im Vorjahr den anderen Gesellschaftern zuzurechnenden Anteil an dem jeweiligen Jahresergebnis (GuV-Posten) bzw. Eigenkapital (Bilanz-Posten) der einbezogenen Konzerngesellschaften. Die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung erfolgt auf der beim Mutterunternehmen angewandten Grundsätzen. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltenen Firmenwerte aus Asset-Deals werden gemäß § 246 Abs. 1 Satz 4 HGB angesetzt und unter Berücksichtigung des nachhaltigen Geschäftsmodells planmäßig über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abweicht. Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Bei den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Wertpapiere zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder niedrigeren Marktpreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet, sofern Handelswaren nicht mit Warentermingeschäften oder offenen Verträgen zu Bewertungseinheiten zusammengefasst wurden. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedriger Zeitwerte. Die Herstellungskosten unfertiger und fertiger Erzeugnisse umfassen Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Für Risiken, die sich aus der Lagerdauer sowie aus verminderter Brauchbarkeit ergeben, werden in ausreichendem Umfang Abwertungen vorgenommen, wobei betriebs- und branchenspezifische Besonderheiten berücksichtigt wurden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem Ausfallrisiko durch Absetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen dem Teilwertverfahren mit einem Zinssatz von 1,79% (10-Jahres-Durchschnittszins) angesetzt. Die Rückstellungen sind auf Grundlage der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Rententrend wurde mit 6,12 % alle drei Jahre berücksichtigt. Der Rechnungszinsfuß im Falle des 7-Jahres-Durchschnittszins betrüge zum 31. Dezember 2022 1,43 % p.a. Bei den Pensionsrückstellungen wird der Unterschiedsbetrag aus der Änderung der Bewertung durch das BilMog zum 1. Januar 2010 in Höhe von TEUR 585 entsprechend Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB bis zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu einem Fünfzehntel angesammelt. Im Geschäftsjahr wurde ein weiterer Betrag in Höhe von TEUR 39 zugeführt und erfolgswirksam unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die nicht gebildeten Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 78. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 67 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden bei den Tochterunternehmen die Altersvorsorgeverpflichtungen mit dem Deckungsvermögen mit folgenden Werten zum Bilanzstichtag verrechnet.
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung der Altersvorsorgeverpflichtungen mit den Aufwendungen bzw. Erträgen aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 1,9 verrechnet. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurde das Abzinsungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Kurs am Einbuchungstag oder entsprechend § 256a HGB mit dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet bzw. bei gebildeten Bewertungseinheiten mit Sicherungsgeschäften zu abgeschlossenen Terminkursen bewertet. Die Bewertung der in Fremdwährung geführten Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten erfolgt entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs. Soweit Waren in Fremdwährung eingekauft und veräußert werden, erfolgt zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken eine Absicherung von Fremdwährensverbindlichkeiten und - forderungen, schwebenden Kontrakte sowie mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen (Grundgeschäft) über Devisentermingeschäfte (Sicherungsgeschäft). Diese Transaktionen werden zu Bewertungseinheiten zusammengefasst und zu den abgeschlossenen Terminkursen bewertet (Einfrierungsmethode). Im Bereich Metallhandel werden für die Bewertung von Vorräten und vorläufigen Einkaufs- und Verkaufsgeschäften (bei nachträglicher Preisfixierung) sowie schwebenden Grund- und Sicherungsgeschäften Bewertungseinheiten getrennt nach den einzelnen Metallen gebildet. Dabei kommt die so genannte "Einfrierungsmethode" zur Anwendung. Wertänderungen von in diesem Sinne gesicherten Werten werden nicht gebucht, soweit die Bewertungseinheit effektiv ist. Ein nach Verrechnung verbleibender Verlustüberhang wird unter den Rückstellungen passiviert, ein Gewinnüberhang bleibt unberücksichtigt. Der Konzern hat das Kontraktergebnis aus den an der London-Metall-Stock-Exchange (LME) abgeschlossenen Warentermingeschäften mit Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag im Geschäftsjahr erfolgswirksam vereinnahmt, sofern die entsprechenden Grundgeschäfte ebenfalls im Berichtsjahr erfüllt waren. Diesen Warentermingeschäften liegen ausschließlich geschlossene Kontrakte an der LME zugrunde, deren Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag feststeht und sich nicht mehr verändern kann. Das in diesem Zusammenhang entstandene Kontraktergebnis betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR +430 (Vj. TEUR +189). Korrespondierend wurde wie im Vorjahr eine Forderung gegen Broker unter den sonstigen Vermögensgegenständen in gleicher Höhe ausgewiesen. Für offene Verträge ohne Preisfixierung werden die Abschläge gegenüber dem Markt bewertet, wobei unrealisierte Gewinne mit unrealisierten Verlusten unabhängig von der Periode ihrer zukünftigen Entstehung aufgerechnet werden. Ergibt sich aus dem Überhang ein Abschlagsrisiko, wird der Verlustüberhang unter den Rückstellungen passiviert, ein Gewinnüberhang bleibt unberücksichtigt. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel, der in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt ist. Die Geschäfts- oder Firmenwerte belaufen sich nach planmäßigen Abschreibungen i.H.v. TEUR 529 (Vj.TEUR 68) auf TEUR 4.590 (Vj.TEUR 504). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen Restlaufzeiten bis zu einem Jahr auf. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 252 (Vj. TEUR 100) und bestehen aus kurzfristigen Darlehen. Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerrechtlichen Wertansätzen von immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Pensionsrückstellungen im jeweiligen Jahresabschluss ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden länderspezifischen Steuersatz. Bei einbezogenen inländischen Kapitalgesellschaften beträgt der Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer insgesamt 30,0 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Die Steuern haben sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt entwickelt:
Zur Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals verweisen wir auf den Konzern-Eigenkapitalspiegel. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Rücklieferverpflichtungen, ausstehende Instandhaltungsmaßnahmen, Personalkosten, Gewährleistungen, Rechtsstreitigkeiten und ausstehende Rechnungen. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 324 (Vj. TEUR 250) aus Steuern und TEUR 6 (Vj. TEUR 19) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Grundschulden und Pfandrechte an Maschinen in Höhe von insgesamt TEUR 7.592 (Vj. TEUR 3.393) eingeräumt. Daneben sind Vorräte bzw. Forderungen in Höhe von TEUR 1.205 (unverändert Vorjahr) sicherungsübereignet bzw. abgetreten. Des Weiteren sind Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 587 durch Globalzession sowie durch eine Negativerklärung bzgl. künftiger Belastungen der Immobilien in Stolpen besichert. VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse des Konzerns gliedern sich a) nach Tätigkeitsbereichen
b) nach geographisch bestimmten Märkten
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten folgende periodenfremde Erträge:
Weiterhin werden unter den sonstigen Erträgen Erträge aus der Umrechnung von Fremdwährungen in Höhe von TEUR 302 (Vj. TEUR 139) ausgewiesen. In den Personalaufwendungen werden Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 216 (Vj. TEUR 107) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 59 (Vj. TEUR 45). Weiterhin werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus der Umrechnung von Fremdwährung in Höhe von TEUR 189 (Vj. TEUR 19) ausgewiesen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren mit TEUR 44 (Vj.TEUR 92) aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die Steuern von Einkommen und Ertrag enthalten periodenfremde Erträge und Aufwendungen von insgesamt TEUR 11 (Vj. TEUR 67) sowie Erträge aus der Auflösung latenter Steuern von TEUR 50. Die Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile setzen sich vollständig aus Anteilen an Jahresüberschüssen zusammen. VII. Konzernkapitalflussrechnung Die gesondert dargestellte Konzernkapitalflussrechnung entspricht den Regelungen des DRS 21 und ist als Anlage 5 beigefügt. Der Finanzmittelfonds erfasst den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit etwaige jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nicht der Disposition der liquiden Mittel, sondern der Finanzierung des Konzerns dienen, werden ihre Zahlungsströme nicht dem Finanzmittelfonds, sondern dem Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit zugeordnet. VIII. Konzerneigenkapitalspiegel Die gesondert dargestellte Konzerneigenkapitalspiegel entspricht den Regelungen des DRS 22 und ist als Anlage 6 beigefügt. Am Bilanzstichtag 2022 steht der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 14.245 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Gesetzliche Ausschüttungssperren bestehen beim Mutterunternehmen in Höhe von TEUR 38. IX. Sonstige Angaben a. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres waren bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:
b. Derivative Finanzinstrumente Eine wesentliche Konzerngesellschaft unterliegt einem Änderungsrisiko für Metallpreise. Das Risiko resultiert aus verschiedenen Grundgeschäften der Gesellschaft. Im Einzelnen entstehen diese Risiken aus schwebenden Geschäften und Lagermengen. Zur Absicherung von Preisänderungsrisiken setzt die Gesellschaft derivative Finanzinstrumente in Form von Warentermingeschäften ein. Dabei werden Vereinbarungen, die im Rahmen eines Risikomanagementsystems überwacht werden, ausschließlich mit namhaften Brokern geschlossen. In diesem Zusammenhang wurden sowohl ein Mikro-Hedge als auch mehrere Makro-Hedges designiert. Die Gesellschaft bewertet die physischen Geschäfte zum aktuellen Marktpreis, der sich aus dem LME-Preis (London Metal Exchange) je Metallart und einem, für die Metallkategorie spezifischen, Abschlag zusammensetzt. Die LME-Geschäfte werden zu ihrem jeweiligen Terminkurs bewertet. Die einzelnen Vermögensgegenstände, Schulden und schwebenden Geschäfte werden mit ihrem jeweiligen Einstandspreis in die entsprechenden Bewertungseinheiten mit einbezogen. Die prospektive Effektivität wird im Zuge dieser Berechnungen über eine Sensitivitätsanalyse nachgewiesen. Die Bewertung bildet darüber hinaus die Basis für die retrospektive Effektivität. Die retrospektive Effektivität wird über die kumulierte Dollar-Offset-Methode nachgewiesen. Aus dieser Rechnung erfolgt auch die Ermittlung der rückstellungspflichtigen drohenden Verluste. Die Gesellschaft hat eine Rücklieferverpflichtung von rd. 470 Tonnen Kupfermetallen durch einen gegenläufigen Ankaufskontrakt an der LME gesichert, in einen Micro-Hedge designiert und mit dem Terminkurs bewertet. In die Bewertungseinheiten für Kupfer und Aluminium (Makro-Hedges) wurden die folgenden Grundgeschäfte einbezogen:
Für das Risiko aus nicht gesicherten sonstigen NE-Metallbeständen und -kontrakten wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 34 (Vj. TEUR 2) gebildet. Der beizulegende Zeitwert der Warentermingeschäfte (sämtliche preisfixierte Ein- und Verkaufskontrakte; offene und geschlossene Positionen) am Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 entspricht dem Marktwert an der LME zu diesem Zeitpunkt und beträgt insgesamt TEUR +1.146 (Vj. TEUR +1.619). Das entsprechende Nominalvolumen dieser Verträge beträgt EUR 71,5 Mio. (Vj. EUR 138,5 Mio.). Die von der Gesellschaft abgeschlossenen Warentermingeschäfte sowie Grundgeschäfte sind mit EUR 71,5 Mio. innerhalb eines Jahres fällig. Soweit Waren in Fremdwährung eingekauft und veräußert werden, erfolgt zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken eine Absicherung von Fremdwährungsverbindlichkeiten und -forderungen, schwebende Kontrakte sowie mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen (Grundgeschäft) über Devisentermingeschäfte (Sicherungsgeschäft). Diese Transaktionen werden zu Bewertungseinheiten zusammengefasst und zu den abgeschlossenen Terminkursen bewertet (Einfrierungsmethode). In solche Bewertungseinheiten (Micro-Hedge) waren am 31. Dezember 2022 Warenforderungen und schwebende Einkaufsgeschäfte in Höhe von TUSD 240 (TEUR 225) sowie Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen von TUSD 240 (TEUR 225) einbezogen. Der beizulegende Zeitwert der in die Bewertungseinheit einbezogenen derivativen Finanzinstrumente (Forward-Geschäfte) betrug am Stichtag 2022 TEUR -2 (Vj. TEUR +14). Die Effektivität der Sicherungsbeziehung zwischen den Fremdwährungs- und den Devisentermingeschäften ist gegeben, weil beide Geschäfte dem jeweils gleichen Fremdwährungsrisiko unterliegen und die Beträge von Grund- und Sicherungsgeschäft kongruent sind. Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich vollständig aus. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheiten wird prospektiv dadurch sichergestellt, dass die Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen (Critical Term Match). Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Devisentermingeschäften werden sich voraussichtlich bis Juni 2023 ausgleichen. c. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am 31. Dezember 2022 bestanden aus Miet- und Leasingverträgen künftige Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten in Höhe von insgesamt TEUR 5.514 (Vj. TEUR 2.171). Sie bestehen sämtlich gegenüber fremden Dritten. Zudem können aus Anteilskaufverträgen nachträgliche variable Kaufpreisverpflichtungen in Abhängigkeit der Ergebnisentwicklung der erworbenen Gesellschaft entstehen. Derzeit wird das Risiko einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. d. Verzicht auf Offenlegung Die im Folgenden dargestellten Tochterunternehmen sind in den Konzernabschluss einbezogen und haben gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB auf die Offenlegung der Jahresabschlüsse verzichtet:
e. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt für Prüfungsleistungen TEUR 173. f. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung der Muttergesellschaft eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 600 vorschlagen. X. Nachtragsbericht Zum 1. März 2023 hat das Tochterunternehmen, MC Metallhandel GmbH, ihr Lagergeschäft verkauft. Durch den Verkauf fand ein Teilbetriebsübergang der im Lagergeschäft beschäftigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen statt. Gleichzeit wurden die bestehenden Rücklieferverpflichtungen (Metallschulden) in Höhe von 3,1 Mio. EUR an den Käufer des Lagergeschäftes übergeben. Weitere Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Metall-Chemie-Gruppe gehabt hätten, haben sich nicht ergeben. IX. AUFSICHTSRAT Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an:
X. GESCHÄFTSFÜHRUNG Mitglieder der Geschäftsführung sind bzw. waren:
Von der analogen Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Hamburg, den 26. April 2023 Metall-Chemie Holding GmbH Die Geschäftsführung gezeichnet: Dr. Christoph Kuhlmann Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Billigung des Konzernabschlusses 2022Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 31. Mai 2023 ist der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 gebilligt worden. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Metall-Chemie Holding GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Metall-Chemie Holding GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Metall-Chemie Holding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, 26. April 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Florian Riedl, Wirtschaftsprüfer Sven Metzger, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzernabschlusses 2022Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 31. Mai 2023 ist der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 gebilligt worden. |
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beschichten von Metallen
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Einzelhandel mit Musikinstrumenten und Noten
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Bauträger für Wohngebäude
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Unternehmensberatung
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Architekturbüros für Hochbau
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Veröffentlichung von Musikaufnahmen (Labels)
Großhandel mit Anstrichmitteln
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Konzertveranstalter
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Sonstige private Wach- und Sicherheitsdienste
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Erbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Herstellung von Sportgeräten
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen