Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Schweitzer - Chemie GmbH
Benzstraße 12, 71691 Freiberg am Neckar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marie-Louise Karin Dr. Morkos seit 8.10.2024 | Geschäftsführer |
Johannes Puy seit 8.10.2024 | Geschäftsführer |
Eleonora Porta seit 8.10.2024 | Prokura |
Thies Elsner seit 8.10.2024 | Prokura |
Carolyn Schweitzer seit 18.7.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% | |
| 33.33% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schweitzer - Chemie GmbHFreiberg a. NeckarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. APRIL BIS 31. DEZEMBER 2023
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Schweitzer-Chemie GmbH hat Ihren Sitz in 71691 Freiberg am Neckar, Benzstraße 12, und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 206104 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes in der zurzeit geltenden Fassung aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Mit Wirkung zum 31. März 2023, 24:00 Uhr/1. April 2023, 0:00 Uhr hat die SKion Water GmbH, Bad Homburg, sämtliche Anteile an der Schweitzer-Chemie GmbH erworben. In diesem Zuge wurde das folgende Geschäftsjahr auf Kalenderjahr umgestellt werden. Daraus resultiert für das Berichtsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr von neun Monaten. Daher ist ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt möglich. II. Rechnungslegungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Bei Zugängen erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für sämtliche Zugänge wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Gängigkeitsabschlägen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,8 % (Vorjahr 3 %) gebildet. Der Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen erfolgte auf Grundlage des modifizierten Teilwertverfahrens. Es werden grundsätzlich, entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen, folgende Rechnungsgrundlagen angewendet:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Erwartete Kostensteigerungen werden ebenfalls berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterung zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagespiegel gesondert dargestellt. Die sonstigen Ausleihungen betreffen ein langfristig gewährtes Darlehen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 69,00 (Vorjahr EUR 69,00) enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 11.813.424,11 und setzt sich zusammen aus einem Gewinnvortrag von EUR 10.587.852,11 zuzüglich eines Jahresüberschusses von EUR 1.225.572,00. 4. Rückstellungen Der Ausweis der Rückstellung für Pensionen hat sich wie folgt entwickelt:
Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens entsprechen dem beizulegenden Zeitwert, so dass keine Ausschüttungssperre besteht. Aufgrund der Anpassung der handelsrechtlichen Vorschriften zur Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen führt die Umstellung zum 31. März 2018 von einem siebenjährigen Durchschnittszinssatz (1,75%, Rückstellungsbetrag EUR 515.150,00) auf einen zehnjährigen Durchschnittszinssatz (1,83%, Rückstellungsbetrag EUR 509.794,00) zu einem ausschüttungsgesperrten Bewertungsgewinn von EUR 5.356,00. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 6.649,00 und der Zinsertrag für das Deckungsvermögen in Höhe von EUR 5.318,74 sind saldiert unter den Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 1.330,26 ausgewiesen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 6.890,51 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. 6. Haftungsverhältnisse Es bestehen auch keine anzugebende Haftungsverhältnisse. IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im Vorjahr ergaben sich Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 2.913, die vor allem den Verkauf eines Grundstücks und einer Beteiligung betrafen. Im Berichtsjahr haben sich keine außergewöhnlichen Erträge ergeben. Ebenso sind außergewöhnliche Aufwendungen wie im Vorjahr nicht angefallen. 2. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung von EUR 152.884,22 (Vorjahr EUR 365.724,07) enthalten. 3. Ertragsteuern In den Ertragsteuern sind Erträge aus der Verminderung passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 11.000,00 enthalten. Die in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 700,00 (Vorjahr EUR 11.700,00) resultieren aus Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz beim Anlagevermögen und bei den Pensionsrückstellungen. Der Ausweis der latenten Steuern erfolgt, da die passiven latenten Steuern die aktiven latenten Steuern übersteigen. 4. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern enthalten Grundsteuern in Höhe von EUR 9.766,28 (Vorjahr EUR 13.021,68) und Kfz-Steuern in Höhe von EUR 17.542,00 (Vorjahr EUR 23.669,68). Des Weiteren enthalten die Aufwendungen für bezogene Fremdleistungen entsprechend dem Ausweis im Vorjahr Grundsteuern in Höhe von EUR 12.296,56 (Vorjahr EUR 15.841,78) für vermietete Immobilien. V. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse
2. Konzernzugehörigkeit Die SKion Water GmbH, Bad Homburg von der Höhe, stellt sowohl den Konzernabschluss für den größten als auch den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. 3. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 99. 5. Außerbilanzielle Geschäfte Es gibt keine außerbilanziellen Geschäfte, über die nach § 285 Nr. 3 HGB zu berichten wäre. 6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. 7. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, über die zu berichte wäre. 8. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Bernd Schweitzer, Chemielaborant, Bad Wimpfen Wolfgang Eggerl, Diplom-Betriebsökonom (SGMI), Ingersheim Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 9. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Freiberg am Neckar, 15. März 2024 Schweitzer-Chemie GmbH Geschäftsführung Lagebericht Schweitzer-Chemie GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr 2023Gesamtwirtschaft und Branche Das Jahr 2023 war von Liefer- und Materialengpässen sowie hoher Inflation geprägt. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Folgen haben die weltwirtschaftlichen Kreisläufe stark beeinflusst und die deutsche Wirtschaftsleistung stark eingebremst. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes Dr. Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch ansteigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher (Destatis, PM vom 15.01.2024). Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 333 000 Personen (+0,7 %). Die Zahl der Erwerbslosten sank um 0,7 % auf eine Erwerbslosenquote von 2,8 %. Das entspricht 1,3 Millionen Menschen (Destatis, PM vom 02.01.2024). Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt sowie den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, stieg im Jahr 2023 um 6,6 % an. Der Anstieg im Vorjahr lag bei 4,4 %. In Deutschland sind 2023 die Arbeitskosten je Arbeitsstunde um 6,7 % gestiegen. Die Brutto-Anlageninvestitionen sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gesunken (Quelle: Destatis 15.01.2024). Wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) berichtet, fiel 2023 die Produktion der chemischen Industrie um -8 % (ohne Pharma -11 %) im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz im Inland ging um -16 % auf 86 Mrd. EUR zurück. Die Beschäftigung in der Chemiebranche stagniert bei 477.000 (VCI PM 15.12.2023). Geschäftsverlauf Die Schweitzer-Chemie GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 (Rumpfgeschäftsjahr) ein Umsatzwachstum ohne Berücksichtigung der Mieterlöse in Höhe von 3,3 % auf 22,6 Mio. € erzielt. Vergleichs-periode ist dabei der Zeitraum 01.04.2022 bis 31.12.2022. Das vielfältige Produkt- und Leistungsspektrum sowie die vielseitigen am Kundenbedarf ausgerichtete Lösungen in den Produktbereichen Chemie, Anlagentechnik, Services und Beratung ermöglichen der Schweitzer-Chemie GmbH auf Grundlage der langjährigen Erfahrungen bei krisenbedingten Einschränkungen in einzelnen Wirtschaftsbereichen auf andere Geschäftsfelder auszuweichen. Dies wird auch durch die hohe Anzahl von Kunden (> 11.000) unterstützt, wodurch kein Klumpenrisiko besteht. Das Unternehmen ist auch auf anspruchsvolle Rahmenbedingungen (Polykrise) vorbereitet und konnte trotz schwachem wirtschaftlichem Umfeld weiteres Wachstum generieren. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist das Personal. Vor den Produkten stehen die Expertise und die Erfahrung des gesamten Teams. Durch den nachhaltigen auch antizyklischen Personalaufbau bildet das Unternehmen die Grundlagen für weiteres, stabiles Wachstum und Qualitätssicherung. Der Altersdurchschnitt zum 31.12.2023 beträgt 42 Jahre, die Geschäftsleitung (2. Führungsebene) hat einen Altersdurchschnitt von 36 Jahren. Aktuell bestehen 5 offene Planstellen im Vertrieb und weitere 8 im Service. Die Absicherung der Lieferketten war auch noch im Rumpfgeschäftsjahr 2023 ein wichtiger Schwerpunkt. Durch Ausfälle technischer Komponenten, chemischer Rohstoffe, sonstiger Betriebsmittel sowie massiven Preiserhöhungen war das Unternehmen gefordert. Durch Substitutionen, Rezepturanpassungen, Rohstoffbevorratung und hohe Fertigwarenbestände war die Lieferfähigkeit sämtlicher Produkte dauerhaft sichergestellt. Es kam zu keinen signifikanten Lieferterminverschiebungen. Jedoch führte diese Situation zu einer gestiegenen Materialeinsatzquote. Aufgrund der digitalen Kompetenz und Erfahrung im mobilen Arbeiten hat die Gesellschaft eine hohe Intensität und Effizienz bei den Kundenkontakten. Neben virtuellen Kundenterminen sind die Reisekosten durch die Zunahme von persönlichen Kundenbesuchen angestiegen. Die Kombination beider Möglichkeiten erhöht die Anzahl der Kontakte zum Kunden. Auch der Umfang interner Kommunikation und Abstimmung wurde durch die Erweiterung der Kommunikationskanäle erhöht. Im Fachbereich "Service" wird in einem interdisziplinären Lenkungskreis in mehreren Arbeitskreisen intensiv an der Verbesserung der Serviceprozesse- und Struktur gearbeitet. In Bereich "Logistik" werden die Verbesserungspotentiale ermittelt und durch personelle Verstärkung umgesetzt. Ein wesentliches Werkzeug ist der in SC-wiki eingeführte work-flow zur schnellen und transparenten Reklamationsbearbeitung. Die Entwicklung der "Human Resources" ist ein entscheidender Erfolgsfaktur und steht im Zentrum unseres Leistungs- und Produktspektrums. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter wurde durch den Einsatz moderner Recruiting-Werkzeuge, auch in den sozialen Medien, weiter verbessert. Dennoch bleibt das Recruiting von Fachkräften anspruchsvoll. Die Software "rexx" wurde erfolgreich etabliert und deckt die Bereiche Digitale Personalakte, Bewerber-/und Talentmanagement und Zeitwirtschaft ab. Das "Onboarding" wird durch persönliche Patenschaften und Betreuung durch digitale Lerneinheiten (Webinare) unterstützt. Die Qualifizierung des Personals wurde auf Lernpfaden weiter vorangetrieben. Durch jährliche Personalgespräche wird die Zufriedenheit der Mitarbeiter transparent sowie die Bindung an das Unternehmen erhöht. Das Grundmodul für neue Mitarbeiter und das Aufbaumodul zur weiteren Entwicklung wurden modifiziert und werden in einer Kombination aus digitalen Lernfeldern und Gruppenarbeit in Präsenz regelmäßig angeboten. Zudem wurde ein modulares Schulungs-Programm zur Führungskräfteentwicklung eingeführt. Von besonderer Bedeutung ist die Möglichkeit, am Young Professionell-Programm der EnviroWater Group teilzunehmen. Dabei geht es darum, junge Talente zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Im Jahr 2024 findet bereits die zweite Runde mit 6 weiteren Teilnehmern der Schweitzer-Chemie statt. Das Unternehmen ist zertifizierter Schulungspartner des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Die Schweitzer-Chemie GmbH war dabei einer der ersten Anbieter der Branche von Onlineschulungen und hat zahlreiche Schulungen erfolgreich durchgeführt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt 20 Seminare mit 429 Teilnehmern, sowie 4 Webinare mit 113 Teilnehmern durchgeführt. Das Unternehmen plant weiter organisch wachsen und zählt bereits heute zu den größten mittelständischen Firmen der Branche. Bei einem hohen Marktvolumen und einem geringen Marktanteil der Schweitzer-Chemie bestehen für die Gesellschaft nach wie vor sehr gute Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten. Seit der Gründung des Unternehmens wurde die Gesellschaft nach den umfangreichen Anforderungen der Normen DIN EN ISO 9001 regelmäßig erfolgreich rezertifiziert. In diesem Geschäftsjahr wurde neben Rezertifizierung der Norm DIN EN ISO 9001 auch das Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagementsystem der Schweitzer-Chemie nach den Anforderungen der Norm DIN ISO 45001 neu zertifiziert. Die innerbetriebliche Weiterbildung und Qualifizierung sowie die duale Berufsausbildung in erfolgt in verschieden Ausbildungsberufen. Das Unternehmen bildet in verschiedenen Berufsbildern Industriekaufleute, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachinformatiker Systemintegration sowie Chemielaboranten aus. Zum Bilanzstichtag verfügt das Unternehmen über 8 Auszubildende. Auch hier kommen digitale Werkzeuge wie Webinare und E-Learnings zum Einsatz. Zudem besteht ein langfristiges ehrenamtliches Engagement in unterschiedlichen Prüfungsausschüssen bei der Industrie- und Handelskammer. Beteiligungen Die TS Wassertechnik Tempel & Scholz GmbH in Gifhorn hat sich beim Umsatz und Ertrag sehr gut entwickelt. Lage der Gesellschaft Ertragslage Bezogen auf einen neunmonatigen Vorjahresvergleichszeitraum sind im Rumpfgeschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse ohne Berücksichtigung der durch den Verkauf der Immobilie Benzstraße 10 in Freiberg am Neckar weggefallenen Mieterlöse um 3,3 % gestiegen. Das Wachstum entstand in nahezu allen Produkt-/Leistungsbereichen. Überdurchschnittlich war der Umsatzanstieg bei der Anlagentechnik. Die Umsatzsteigerungen ergaben sich sowohl aus Preiserhöhungen als auch aus der Gewinnung von Neukunden. Die Umsatzentwicklung beträgt in den Bereichen ohne Berücksichtigung des Lieferkettenzuschlags von 10 T€ (Vorjahr 773 T€) bezogen auf einen neunmonatigen Vorjahresvergleich:
Die Materialeinsatzquote ist ohne Berücksichtigung der Mieterlöse aufgrund von Preissteigerungen, Lieferschwierigkeiten und alternativen Rohstoffen um 2,1 %-Punkte gestiegen. Zum Anstieg haben auch Veränderungen beim Produktmix beigetragen. Die Personalaufwendungen sind, bezogen auf einen neunmonatigen Vorjahresvergleichszeitraum, vor allem aufgrund von Personalaufbau und Gehaltsanpassungen um 8,8 % gestiegen. Durch den Verkauf der Immobilie in der Benzstraße 10 in Freiberg am Neckar im Januar 2023 haben sich die Abschreibungen stark reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich auf dem Vorjahresniveau. Bei einem Jahresüberschuss von 1.226 T€ (Vorjahr 4.782 T€) liegt die Umsatzrendite nach Steuern bei 5,4 % (Vorjahr 16,1 %). Ohne Berücksichtigung der Beteiligungserträge von 836 T€ und dem Buchgewinn aus dem Verkauf des Grundstücks von 2.708 T€ im Vorjahr hat sich die Umsatzrendite von 10,2 % auf 6,2 % vermindert. Vermögens- und Finanzlage Das Investitionsvolumen ins Anlagevermögen beträgt 493 T€ (Vorjahr 995 T€). Die Investitionen im Rumpfgeschäftsjahr 2023 betreffen vor allem den Fuhrpark und IT-Hardware. Die Schweitzer-Chemie GmbH verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von 12.813 T€ (Vorjahr 13.349 T€) bei einer Eigenkapitalquote von 85,9 % (Vorjahr 76,2 %). Bei einem Jahresüberschuss von 1.226 T€ ergibt sich der Rückgang des Eigenkapitals durch Ausschüttungen von 1.762 T€. Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert auf im Wesentlichen aus dem Rückgang der Bilanzsumme auf der Aktivseite durch die Verminderung der flüssigen Mittel. Auf der Passivseite sind zudem vor allem die Steuer- und Personalrückstellungen zurückgegangen. Der operative Cashflow beträgt -189 T€ (Vorjahr 3.585 T€). Das Unternehmen war jederzeit in der Lage Verpflichtungen als Skontozahler zu erfüllen. Forschung und Entwicklung Das gut ausgestattete firmeneigene Labor in der Firmenzentrale und die enge Zusammenarbeit mit bundesweit tätigen Fremdlaboren ist die Grundlage für modernste Analytik, detaillierte Dokumentation und damit die Basis zielgerichteter Behandlungskonzepte für die Anforderungen des Marktes. Das hoch qualifizierte und erfahrene Fachpersonal wird unterstützt durch moderne Analysegeräte. Insgesamt wurden im Rumpfgeschäftsjahr über 4.000 Analysen im eigenen Labor und über 5.000 Analysen in externen Laboren erstellt. Im Fachbereich der Technik wurde ein digitales Wasserdatenmanagement (Online-Plattform) und ein "Labor-Tool" weiterentwickelt. Dieses Produkt unterstützt den Kunden bei dem Betrieb seiner wasserführenden Systeme und liefert transparent diverse Betriebszustände, Berichte und weitreichende Analysen. Das Wasserdatenmanagement konnte erfolgreich am Markt etabliert werden. Das Expertenwissen zu dieser Technologie wird in das Digitalisierungsboard der Enviro Water Group einfließen. Das firmeninterne SC-Wiki hat sich zu einem umfassenden zentralen Online-Informationsspeicher entwickelt und etabliert. Sämtliche Dokumentationen und Beschreibungen sind dort QM-konform in Form einer Prozesslandkarte hinterlegt. Neben der Funktion eines zentralen Wissensspeichers hilft dieses Werkzeug gerade neuen Mitarbeitern die Firma, Strukturen und Prozesse schneller kennen- und verstehen zu lernen. In Zukunft wird dieses System durch das neu eingeführte Intranet der Enviro Water Group ergänzt. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung ist in Anbetracht der anspruchsvollen Rahmenbedingungen mit der Entwicklung im Rumpfgeschäftsjahr 2023 insgesamt zufrieden. Der Umsatzanstieg und das Ergebnis liegen aber leicht unter Plan. Durch die Umstellung des Geschäftsjahres konnten nicht alle Projekte zum Jahresende durchgeführt werden. Wie in ganz Deutschland war auch die Schweitzer-Chemie von sehr hohen Krankenständen zum Jahresende belastet. Wesentliche Ereignisse Ab dem 1. April 2023 ist die Schweitzer-Chemie GmbH eine Tochtergesellschaft der SKion Water GmbH und somit ein Mitglied der EnviroWater Group. Im Zuge der vorangetriebenen Vernetzung erfolgen Abstimmungen in verschiedenen Fachbereichen und die Schweitzer-Chemie bringt sich in Boards der EnviroWater Group ein. Vorteile und Synergien verspricht sich das Unternehmen über die Mitarbeit in den Bereichen Wasserchemie, Procurement und Digitalisierung und im Bereich "sales". Auch informelle Kontakte werden durch das wechselseitige Kennenlernen von Menschen und Produkten weiter ausgebaut. Die Geschäftsführung und die Gesellschafter haben damit eine zukunftsweisende und zukunftssichernde Struktur für die künftigen Wachstumschancen und die steigenden Anforderungen des Marktes geschaffen. Gleichzeitig ergeben sich durch den starken Firmenverbund und das komplexe Zukunftsumfeld erhebliche Marktchancen, Synergien und Entwicklungsperspektiven. Ausblick auf die künftige Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Nach der Stagnation der deutschen Wirtschaft in den ersten beiden Quartalen ging die Wirtschaftsleistung im Verlaufe des Jahres kontinuierlich zurück. Augenblicklich befindet sich die Konjunktur in einer rezessiven Phase. Das ifo Institut hat seine Vorhersage für das deutsche Wirtschaftswachstum 2024 gekappt, von 1,4 Prozent auf 0,9 Prozent. Für 2025 erwartet es eine leichte Beschleunigung auf 1,3 Prozent, bislang hatte das ifo nur 1,2 Prozent vorhergesagt. Das ifo-Institut prognostiziert für das Jahr 2024 eine Inflationsrate von 2,2 Prozent (PM ifo-Institut vom 14.12.23). Branchenprognosen (Quelle: Verband Chemischer Industrie e.V. - VCI): Prognose 2024 der Kernindikatoren Veränderung zum Vorjahr
Planung Schweitzer-Chemie GmbH für das Geschäftsjahr 2024 Für das Geschäftsjahr 2024 (01.01.2024 bis 31.12.2024) plant das Unternehmen Umsatzerlöse von über 30 Mio. € und einer Umsatzrendite vor Steuern von ca. 9 %. Die geplanten Erträge führen zu einer Erhöhung des Eigenkapitals und ermöglichen weitere Investitionen in Produkte, Dienstleitungen (Service und Vertrieb), Qualität sowie die betriebliche Infrastruktur (Informationstechnologie, Laborausstattung und Mobilität). Das Investitionsvolumen 2024 wird auf dem Niveau von 2023 liegen. Die geplante Entwicklung der Personalstruktur ist Grundlage für weiteres Wachstum und die Festigung und Optimierung der Organisationsstruktur. Für das Geschäftsjahr 2024 sind wieder ca. 20 Neueinstellungen in unterschiedlichen Fachbereichen geplant. Chancen und Risiken Die Geschäftsführung sieht hervorragende Möglichkeiten in der engen Zusammenarbeit und Abstimmung innerhalb der Unternehmensgruppe und dem erweiterten Netzwerk. Neben der Verknüpfung von Marktchancen bestehen große Potentiale an Synergien. Dabei geht es darum, individuelle Stärken durch wechselseitiges Lernen weiterzuentwickeln. Das Produkt- und Leistungsspektrum deckt sämtliche Anforderungen des Marktes ab und bietet zusätzliche Marktchancen. Weiterhin ist die Einschätzung von Risiken sehr schwierig. Vieles hängt davon ab, welchen Einfluss die gesamtwirtschaftliche Entwicklung auf das Investitionsverhalten und den Bedarf an Betriebsmitteln hat. Die konjunkturelle Lage in Deutschland wird im Jahr 2024 keine starken Wachstumsimpulse entwickeln. Nach wie vor besteht Kauf- und Investitionszurückhaltung. Dennoch ist das Unternehmen zuversichtlich seine Ziele zu erreichen. Durch langjährige Beziehungen mit Stammlieferanten und eine hohe Bevorratung von Rohstoffen und Fertigerzeugnissen sehen wir das Unternehmen gut gegen zeitlich begrenzte Störungen der Lieferkette gewappnet. Das Unternehmen plant, durch eine moderate Preiserhöhung die gestiegenen Einkaufspreise weitestgehend zu kompensieren. Parallel finden Einkaufsgespräche mit Lieferanten statt. Anspruchsvoll bleibt die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Aufwendungen Fachpersonal zu finden und zu binden werden steigen. Die gesamtwirtschaftliche Lage kann zur Zunahme von Insolvenzen führen. Durch ein restriktives Forderungsmanagement wird das Risiko von Zahlungsausfällen begrenzt. Die Intensität von Cyber-Angriffen steigt insgesamt stark an. Die Schäden sind immens. Das Unternehmen schützt sich durch technische Maßnahmen regelmäßige Schulungen und Angriffs-Simulationen. Aufgrund der auch wirtschaftlich stabilen Unternehmensstruktur sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Schweitzer-Chemie hat sich während unterschiedlicher externer Krisen eine gewisse Resilienz erarbeitet und erfolgreich behauptet. Das Produkt- und Leistungsspektrum hat sich in zahlreiche Branchen und Märkte etabliert. Das dichte Service- und Vertriebsnetzes bindet die Kunden, verkürzt die Wege und erhöht die Effizienz der Betreuung und damit die Ertragschancen. Grundlage für weitere Entwicklungs- und Wachstumsschritte sind nach wie vor qualifizierte, motivierte und loyale Mitarbeiter mit hoher Bindung. Das Wachstum der Mitarbeiteranzahl steht in direktem Zusammenhang zum Umsatzwachstum. Die Qualität der Mitarbeiter und deren weitere Qualifizierung sind wichtige Stellschrauben des künftigen Firmenerfolges. Deshalb wird die Unternehmensleitung auch in Zukunft verstärkt in die Weiterentwicklung des Personals investieren. Mit über 11.000 Kunden und einer dynamischen Neukundenentwicklung in unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft und Industrie ist das Unternehmen in geringerem Umfang abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Branchen. Durch die Einbindung in die EnviroWater Group bestehen wie vorstehend erläutert zahlreiche Wachstumschancen, Synergien und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Schweitzer-Chemie GmbH ist für die Zukunft gut aufgestellt und verfolgt weiterhin das Ziel, den Umsatz in zehn Jahren zu verdoppeln.
Freiberg am Neckar 15. März 2024 Schweitzer-Chemie GmbH Geschäftsführung Bestätigungsvermerks des unabhängigen AbschlussprüfersDer Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Wir weisen gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB darauf hin, dass sich unser Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. An die Schweitzer-Chemie GmbH, Freiberg am Neckar Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schweitzer-Chemie GmbH, Freiberg am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schweitzer-Chemie GmbH, Freiberg am Neckar, für das Geschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ludwigsburg, den 15. März 2024 Jahnke & Hofmann GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Gunther Jahnke, Wirtschaftsprüfer Sonstige BestandteileAngaben zur Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. April 2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussDer Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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