Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 310457
Vorher
KEMMLER ELECTRONIC GMBH
Eingetragen
5.2.1987
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Fertigung und Vertrieb von Elektroprodukten, insbesondere Herstellung und Vertrieb von Leitungs- und Kabelabschnitten, Steckern, Verbindern und sonstigen Kontaktmaterialien sowie der Vertrieb von Kabeln und elektrischen Steckern aller Art. Die Gesellschaft kann gleichartige oder ähnliche Unternehmen erwerben, sich an ihnen beteiligen und deren Vertretung und Auslieferung übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Zehender
seit 1.4.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Stefan Reiber
seit 30.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

70.05% identifiziert29.95% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
70.05%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Changzhou Meigao New Energy Technology Co., Ltd.CHN
29.95%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stefan Reiber
Freiberg a. N.
1.001.000 €
66.73%
Changzhou Meigao New Energy Technology Co., Ltd.
China
499.000 €
33.27%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KEMMLER ELECTRONIC GmbH

Freiberg am Neckar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

gem. § 325 HGB

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 159.859,00 239.539,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 41.394,00 56.459,00
3. geleistete Anzahlungen 22.906,13 0,00
224.159,13 295.998,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 3.671.735,00 3.767.355,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.042.710,00 940.994,00
3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.194,00 210.193,00
4.929.639,00 4.918.542,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.584.854,49 1.834.854,49
2. Ausleihungen an verbund. Unternehmen 150.000,00 150.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 64.847,09 0,00
4. sonstige Ausleihungen 1.000,00 1.000,00
1.800.701,58 1.985.854,49
6.954.499,71 7.200.394,49
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 5.840.186,32 5.676.287,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Gesellschafter 31.000,00 79.000,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 160.026,38 215.428,91
3. andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 930.140,16 1.068.045,20
1.121.166,54 1.362.474,11
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 922.902,52 586.290,55
7.884.255,38 7.625.051,71
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 57.525,93 50.264.44
14.896.281,02 14.875.710,64

PASSIVA

A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.930.000,00 1.930.000,00
II. Kapitalrücklage 1.172.210,53 1.172.210,53
III. Gewinnvortrag 1.603.525,25 1.453.559,98
IV. Jahresüberschuss 236.009,14 149.965,27
4.941.744,92 4.705.735,78
B. EINLAGEN STILLER GESELL- SCHAFTER 950.000,00 750.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 508.407,91 192.069,08
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.806.607,33 6.044.107,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 749.191,01 849.848,91
3. übrige Verbindlichkeiten 1.928.429,85 2.280.049,45
davon aus Steuern EUR 80.731,09 (Vj. TEUR 139)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.8768,35 (Vj. TEUR 6)
8.484.228,19 9.174.005,78
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 11.900,00 53.900,00
14.896.281,02 14.875.710,64

GEWINN- UND VERLUSTRECHUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. ROHERGEBNIS 7.152.093,22 5.863.886,05
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.744.138,38 2.429.466,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 584.010,23 548.302,48
3.328.148,61 2.977.768,83
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 457.931,06 418.570,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.255.430,19 1.954.872,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.623,56 13.041,29
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 250.000,00 0.00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 423.742,33 301.178,83
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 205.024,53 66.179.82
9. Ergebnis nach Steuern 244.440,06 158.356,51
10. sonstige Steuern 8.430,92 8.391,24
11. Jahresüberschuss 236.009,14 149.965,27
12. Gewinnvortrag 1.603.525,25 1.453.559,98
13. BILANZGEWINN 1.839.534,39 1.603.525,25

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.23 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.23 01.01.23 Zugänge Abgänge 31.12.23 31.12.23 31.12.22
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 505.124 11.490 516.614 265.585 91.170 356.755 159.859 239.539
0 0
0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 105.420 0 105.420 48.961 15.065 64.026 41.394 56.459
0 0
0
3. geleistete Anzahlungen 0 22.906 22.906 0 0 0 22.906 0
0 0
0
610.544 34.396 644.940 314.546 106.235 420.781 224.159 295.998
0 0
0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 4.366.803 0 4.366.803 599.448 95.620 695.068 3.671.735 3.767.355
0 0
0
2. technische Anlagen und Maschinen 2.492.509 290.511 2.783.020 1.551.515 188.795 1.740.310 1.042.710 940.994
0 0
0
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 675.641 72.282 747.923 465.448 67.281 532.729 215.194 210.193
0 0
0
7.534.953 362.793 7.897.746 2.616.411 351.696 2.968.107 4.929.639 4.918.542
0 0
0
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.834.855 0 1.834.855 0 250.000 250.000 1.584.855 1.834.855
0 0
0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 150.000 0 150.000 0 0 0 150.000 150.000
0 0
0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 64.847 64.847 0 0 0 64.847 0
0 0
0
4. sonstige Ausleihungen 1.000 0 1.000 0 0 0 1.000 1.000
0 0
0
1.985.855 64.847 2.050.702 0 250.000 250.000 1.800.702 1.985.855
0 0
0
10.131.352 462.036 10.593.388 2.930.957 707.931 3.638.888 6.954.500 7.200.394
0 0
0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der KEMMLER ELECTRONIC GmbH, Freiberg am Neckar

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Kemmler Electronic GmbH hat ihren Sitz in Freiberg am Neckar und wird im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 310457 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

Bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung.

Ausweiswahlrechte wurden überwiegend im Anhang vorgenommen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibungsgrundsätze sind entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode ermittelt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde zu Einkaufspreisen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt anhand der Herstellungskosten, welche die Einzelkosten sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Die Bewertung erfolgt dabei mit der Gemeinkostenzuschlagsrechnung.

Die Bilanzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% (Vorjahr 1%) gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

I. Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagespiegel gesondert dargestellt.

Als Geschäfts- oder Firmenwert wird ein im Jahr 2019 für TEUR 105 erworbener Kundenstamm ausgewiesen, der über sieben Jahre abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer entspricht der Vereinbarung mit dem Veräußerer, der sieben Jahre lang keine Geschäfte mit den Kunden abschließen darf. Der Stand zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 41.

2. Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist an der Kemmler Electronic, s.r.o. Rozmital/Tschechien zu 100% beteiligt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist ein Eigenkapital aus von TCZK 12.873 und ein Jahresergebnis 2023 von TCZK 889.

Eine Beteiligung zu 75% besteht an der KEMMLER ELECTRONIC OOD, Plovdiv/Bulgarien. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TBGN 530 und das Jahresergebnis 2023 TBGN 43.

Eine Beteiligung zu 87,5% besteht an der KEMMLER (Changzhou) ELECTRONIC Co., Ltd., Jintan/Volksrepublik China. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TRMB 5:247 und das Jahresergebnis 2023 TRMB 543.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter haben in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 31.000,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei diesem Darlehen an den Gesellschafter-Geschäftsführer gilt It. Vertrag ab 1. Januar 2016 eine Verzinsung von 4% über dem jeweils geltenden von der Bundesbank festgesetzten Basiszinssatz.

In den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen weitere Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 12.275,00 (Vorjahr EUR 24.175,00). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

4. Eigenkapital

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 setzt sich zusammen aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres von EUR 1.603.525,25 zuzüglich des Jahresüberschusses 2023 in Höhe von EUR 236.009,14.

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben für in Anspruch genommene Kontokorrentlinien in Höhe von TEUR 2.285 (Vorjahr TEUR 2.234) sowie Darlehen in Höhe von TEUR 530 (Vorjahr TEUR 489) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 1.450 (Vorjahr TEUR 1.587) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren und in Höhe von TEUR 1.541 (TEUR 1.734) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 41). Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Betrag in Höhe von TEUR 3.140 durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen gesichert. Davon sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.360 zudem durch Grundschulden auf im Anlagevermögen befindliche Grundstücke besichert.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentums-vorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollumfänglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

6. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren aus Abweichungen beim Anlagevermögen sowie aus einer Drohverlustrückstellung zwischen Handels- und Steuerbilanz. Der Steueraufwand 2023 enthält einen Ertrag aus der Auflösung zu den latenten Steuern in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 13).

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen enthalten Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von EUR 21.236,08 (Vorjahr EUR 25.122,38).

2. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Als außergewöhnlicher Aufwand ergab sich im Berichtsjahr eine Abschreibung von TEUR 250 auf den Beteiligungsbuchwert an einer Tochtergesellschaft. Über weitere außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen ist im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr nicht zu berichten.

3. Wechselkursgewinne und Wechselkursverluste

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkursgewinne in Höhe von EUR 1.592,04 (Vorjahr EUR 264,52) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkursverluste in Höhe von EUR 5.307,27 (Vorjahr EUR 1.571,13).

4 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen vom Gesellschafter Stefan Reiber in Höhe von EUR 3.540,90 (Vorjahr: EUR 3.224,00) sowie von KEMMLER (Changzhou) ELECTRONIC Co., Ltd., Jintan/Volksrepublik China in Höhe von EUR 7.500,00 (Vorjahr: EUR 7.500,00).

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 26 Gehaltsempfänger und 20 Lohnempfänger.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 726. Darüber hinaus bestehen keine weiteren wesentlichen Geschäfte, die in der Bilanz nicht ersichtlich sind.

3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Wesentliche nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen lagen im Jahr 2023 nicht vor.

4. Nachtragsberichterstattung

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

5. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Stefan Reiber, Techniker

Frau Ruth Reiber, Kauffrau

Herr Gerd Franz Hemmerlein, Kaufmann - ab 1. Januar 2024

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Freiberg am Neckar, 31. Juli 2024

KEMMLER ELECTRONIC GmbH

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der KEMMLER ELECTRONIC GmbH, Freiberg am Neckar

A. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2023 in Deutschland belastet durch hohe Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen und einer geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland. Nach einem Anstieg um 1,8 % im Vorjahr ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Die Produktion sank im Jahr 2023 vor allem im Baugewerbe und den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie. Positive Impulse kamen dagegen aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Die deutsche Automobilindustrie hat im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von EUR 564 Milliarden erzielt. Das waren etwa EUR 58 Milliarden mehr als noch im Jahr zuvor. Etwa EUR 171 Milliarden entfielen dabei auf den Inlandsumsatz und EUR 393 Milliarden auf den Auslandsumsatz (Quelle: statista).

Im Jahr 2023 wurde mit ca. 524.200 in Deutschland zugelassen Elektroautos ein neuer Höchstwert erreicht. Im Dezember 2023 wurde das abrupte Ende der staatlichen Förderung von E-Autos bekannt gegeben (Quelle: statista).

Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 % zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. In vielen Ländern wurde die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2023 durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet (Quelle: DIW e.V.).

B. Unternehmensentwicklung

1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Der Umsatzanstieg im Jahr 2023 um 11 % auf 25.172 T€ resultiert stärker aus Mengen- als aus Preissteigerungen. Es kam zu höheren Nachfragen bei laufenden Verträgen mit Bestandskunden, neue Projekte mit Bestandskunden sowie Aufträgen mit Neukunden.

Das Jahresergebnis 2023 liegt mit 236 T€ leicht über dem Vorjahr. Bei einem deutlich besseren Betriebsergebnis wurde der Jahresüberschuss vor allem durch das Finanzergebnis belastet. Zum verschlechterten Finanzergebnis haben vor alle höhere Finanzierungkosten aufgrund gestiegener Zinsen sowie in Höhe von 250 T€ die Abwertung des Beteiligungsbuchwerts an der chinesischen Tochtergesellschaft geführt.

Der Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2024 beträgt 25 Mio.€ (Vorjahr 28 Mio. €).

2. Lage des Unternehmens

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 war nahezu gleich zum Vorjahr. Dem um 245 T€ gesunkenen Anlagevermögen und um 241 T€ gesunkenen Forderungen stehen Steigerungen bei den Vorräten von 164 T€ und bei den flüssigen Mitteln von 337 T€ gegenüber.

Die Zugänge beim Anlagevermögen von 462 T€ betreffen mit 34 T€ immaterielle Vermögensgegenstände, mit 363 T€ Sachanlagen sowie mit 65 T€ Wertpapiere des Anlagevermögens. Die Abschreibungen in Höhe von 707 T€ betreffen mit 250 T€ eine Abwertung auf den Beteiligungsbuchwert an der Tochtergesellschaft KEMMLER (Changzhou) ELECTRO- NIC Co. Ltd, Jintan/Volksrepublik China.

Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss um 236 T€ auf 4.942 T€ erhöht (Vorjahr 4.706 T€). Die Eigenkapitalquote beträgt 33 % (Vorjahr 32 %).

Mit der S-Wagnis- und Beteiligungsgesellschaft GmbH wurde im Jahr 2023 eine weitere stille Beteiligung mit einer Einlage von 200 T€ abgeschlossen.

Zum Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 2023 1.198 T€ (Vorjahr 830 T€). Die Investitionen sind überwiegend über Bankkredite finanziert.

Bei im Durchschnitt höheren Verkaufspreisen und kaum gestiegenen Einkaufspreisen konnte die Materialeinsatzquote gesenkt werden. Zum Anstieg der Personalaufwendungen haben vor allem Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen geführt.

3. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Der Anstieg der Umsatzerlöse auf 25 Mio. € entspricht unseren Erwartungen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt mit 441 T€ leicht unter unserem Plan. Belastet wurde das Ergebnis mit der Abwertung von 250 T€ auf die Beteiligung an der chinesischen Tochtergesellschaft.

C. Bericht über Forschung und Entwicklung

Der Stellenwert der Entwicklungstätigkeit für die Erhaltung und den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit ist für die Gesellschaft weiterhin sehr hoch. In Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten werden projektbezogene Entwicklungen sowie Prüf- bzw. Testverfahren durchgeführt.

D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Risikobericht

Neben dem Fachkräftemangel, den gestiegenen Finanzierungskosten und den Preissteigerungen zeichnet sich derzeit eine schwächelnde chinesische Wirtschaft als Risko für die wirtschaftliche Entwicklung ab. Die Kemmler Electronic GmbH ist dabei nicht direkt vom Krieg in der Ukraine und der Eskalation des Nahostkonflikts betroffen, jedoch durch die daraus resultierenden Folgewirkungen für die weltweite Wirtschaft.

Bzgl. der Umstrukturierungen im Automotive-Markt zeichnen sich weiterhin Chancen für die Kemmler Electronic GmbH ab, da auch unsere bisherigen Kunden in die Elektromobilisierung weiter investieren. Zudem konnten wie geplant bereits mehr Kunden außerhalb der Automobilbranche gewonnen werden, um die Abhängigkeit von dieser Branche zu reduzieren. Chancen sehen wir weiterhin in einer steigenden Nachfrage am Markt zum Beispiel bei Batterie- und Akkulösungen.

Zwischen Januar und Juni 2024 lag die Zahl der neu zugelassenen E-Autos um 16% unter dem Vorjahreszeitraum. Der Anteil der E-Autos an den Neuzulassungen insgesamt lag bei etwa 15%. Die Anzahl an öffentlich zugänglichen Ladepunkten ist ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für oder gegen ein Elektroauto. Grund für die gesunkene Nachfrage war vor allem das abrupte Ende der staatlichen Förderung.

Durch den weiterhin hohen Inventurbestand und die erforderlichen Investitionen ist weiterhin Liquidität gebunden. Daher muss die Liquiditätssituation laufend überwacht werden. Bei einem ungefähr gleichbleibenden Niveau an Banklinien konnten im Jahr 2023 die Einlagen an stillen Beteiligungen um 200 T€ erhöht werden.

Durch die relativ hohe Fremdfinanzierungsquote wird bei einem gestiegenen Zinsniveau in nächster Zeit der Ertrag der Kemmler Electronic GmbH weiterhin belastet werden.

Seit 2017 wird als kurzfristiges Finanzierungsmittel das Forderungs-Factoring eingesetzt.

Forderungsausfälle sind bei uns eine Ausnahme, wobei das Forderungs-Ausfallrisiko größtenteils über eine Kreditversicherung abgedeckt ist. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Auch durch die aktuelle schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam es bisher zu keinen nennenswerten höheren Forderungsausfällen.

Die Intensität von Cyber-Angriffen steigt insgesamt stark an. Die Schäden sind immens. Das Unternehmen schützt sich durch technische Maßnahmen regelmäßige Schulungen und Angriffssimulationen.

Einkäufe von der tschechischen Tochtergesellschaft werden in Euro abgerechnet und führen somit nicht zu Fremdwährungsrisiken bei der Kemmler Electronic GmbH. Die Entwicklung der tschechischen Krone im Verhältnis zum Euro hat jedoch die Rentabilität der tschechischen Tochtergesellschaft belastet.

Aufgrund unserer Kundenbeziehung mit zahlreichen namhaften Firmen und den guten Zukunftsperspektiven für die Nachfrage an Kabelkonfektionen sehen wir trotz der aktuellen nachlassenden Nachfragen und den gestiegenen Finanzierungskosten den Fortbestand des Unternehmens weiterhin als gewährleistet.

2. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Lt. ifo Konjunkturprognose 2024 wird für das Jahr 2024 mit einem Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts von 0,4 % gerechnet. Die Inflationsrate wird dabei von 5,9 % Im Jahr 2023 auf 2,2 % im Jahr 2024 zurückgehen.

Die BIP-Wachstumserwartungen betragen für das Jahr 2024 für den Euro-Raum 0,5 % und für die Weltwirtschaft 2,6 %. Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Dadurch könnte sich die wirtschaftliche Erholung verzögern, da ein weiterer Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit das Investitionsklima belastet (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung).

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit Umsatzerlösen auf dem Niveau des Jahres 2023. Durch die sich aktuell abzeichnende stockende Nachfrage könnte der Umsatz auch darunter liegen. Dadurch wird das Ergebnis vor Ertragsteuern im Jahr 2024 voraussichtlich etwas unter dem Vorjahr liegen.

Besondere Investitionen und Veränderungen bei der Belegschaft sind für das Jahr 2024 nicht geplant.

 

Freiberg am Neckar, den 31. Juli 2024

KEMMLER ELECTRONIC GmbH

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Wir weisen gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB darauf hin, dass sich unser Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

An die KEMMLER ELECTRONIC GmbH, Freiberg am Neckar

Wir haben den Jahresabschluss der KEMMLER ELECTRONIC GmbH, Freiberg am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KEMMLER ELECTRONIC GmbH, Freiberg am Neckar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ludwigsburg, den 31. Juli 2024

Jahnke & Hofmann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gunther Jahnke, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Bestandteile

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 5. August 2024 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 1.839.534,39 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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