mateco GmbH
Selbe AdresseVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Rebmann seit 2.10.2012 | Prokura |
Carsten Wallnig seit 16.1.2012 | Prokura |
Eric Hämmerle seit 15.8.2011 | Prokura |
Armin Friedrich Rappen seit 27.4.2009 | Vorstandsmitglied |
Tanja Grimm seit 11.3.2009 | Prokura |
Hans-Hasso Kersten seit 7.1.2008 | Vorstandsmitglied |
Jörg Schrumpf seit 19.10.2005 | Prokura |
Wolfgang Weinreich seit 7.10.2005 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mateco AGStuttgartJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2011
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011der mateco AGI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie mateco AG weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die aus dem Erwerb von Hebebühnen und anderen Wirtschaftsgütern der Firmen Bogacz, Berlin, Zülz, Ravensburg, Kühne, Lohfelden und Toplift, Aschheim resultierenden Firmenwerte werden gem. § 255 Abs. 4 S. 3 HGB und § 7 Abs. 1 S. 3 EStG auf 15 Jahre abgeschrieben. Für den im Rahmen der Verschmelzung der Firma Mietlift Arbeitsbühnen Vertriebs- und Vermietungsgesellschaft mbH, Dormagen auf die mateco AG übernommenen Firmenwert wird die Nutzungsdauer von 15 Jahren fortgeführt, die Restlaufzeit beträgt zum Verschmelzungszeitpunkt am 01.07.2008 5 Jahre und 6 Monate. Die verlängerte Abschreibungsdauer der Firmenwerte von 15 Jahren resultiert daraus, dass die Geschäftsmodelle der erworbenen Geschäftsbetriebe, analog zur mateco, langfristig ausgelegt sind und keine Planungen vorsehen, die Beteiligungen innerhalb der nächsten Jahre zu verkaufen. Die Gegenstände des Sachanlagenvermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Bei der Verteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Hebebühnen und LKW werden auf einen Zeitraum zwischen zwei und zehn Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. d. § 6 Abs. 2a EStG wurden in einen Sammelposten eingestellt und mit 20% p. a. abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Der Geschäftsbetrieb der Elevateurs Straub, Frankreich wurde zum 01.06.2011 an Most Location, Frankreich, im Rahmen eines Asset-Deals veräußert. Die Beteiligung wurde im Vorjahr außerplanmäßig auf EUR 1,00 abgeschrieben. Die Ersatzteile, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, wurden angemessene Abschläge vorgenommen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird angewandt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert, Drohende Ausfälle wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko wurde darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen gebildet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Barwertverfahren gebildet. Sie wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Oktober 2011 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB); der Zinssatz beträgt 5,13%. Im Rahmen der Rechnungsannahmen werden Rentensteigerungen von 2,0% berücksichtigt. Im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG wurde vom Verteilungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Durch die Inanspruchnahme des Verteilungswahlrechts für Pensionsverpflichtungen im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG beläuft sich zum Bilanzstichtag die nicht ausgewiesene Rückstellung auf TEUR 61. Bei der Bemessung der übrigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Altersteilzeitverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Barwertverfahren gebildet. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitverpflichtungen sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen angelegt. Sie werden treuhänderisch für die mateco AG verwaltet und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der zum Bilanzstichtag den Anschaffungskosten entspricht. Die Fondsanteile werden mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte mit dem amtlichen Mittelkurs zum Bilanzstichtag. Bei Laufzeiten von über einem Jahr unter Beachtung des Imparitätsprinzips. Es besteht eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der Eri Vermögensverwaltung GmbH (Organträger) und der mateco media GmbH. Die latenten Steuern des Organkreises werden aus Verursachungsgründen der mateco AG zugerechnet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaften, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Der Steuersatz beträgt 30,8%. III. Angaben zur BilanzANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr 2011 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. UMLAUFVERMÖGEN Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit ausländischen und inländischen Konzerngesellschaften. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen die Arrangement fee für die Bankdarlehen sowie Mehrwerte aus der Übernahme von Leasinggeräten. EIGENKAPITAL
Das Grundkapital ist eingeteilt in 8.000.000 nennwertslose Stückaktien, lautend auf den Inhaber. Alleinige Aktionärin mit 6.000.000 Inhaberaktien ist die Eri Vermögensverwaltung GmbH, Stuttgart. Gem. § 150 Abs. 1 AktG ist im Jahresabschluss eine Rücklage zu bilden. Nach § 150 Abs. 2 AktG ist in diese Rücklage der zwanzigste Teil des um einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr geminderten Jahresüberschusses einzustellen, bis die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklagen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 - 3 HGB zusammen den zehnten Teil des in der Satzung bestimmten Grundkapitals erreichen. Mit der Rücklagenzuführung zum 31.01.2008 wurde der gesetzlich vorgeschriebene Betrag in Höhe von EUR 600.000,00 erreicht, so dass keine weitere Einstellung in die gesetzliche Rücklage vorzunehmen ist. Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
RÜCKSTELLUNGEN Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gehaltsansprüche, Boni, Mitarbeiterprämien, Berufsgenossenschaft, ausstehende Rechnungen und Abschlusskosten gebildet. In den sonstigen Rückstellungen erfolgte die Verrechnung des Guthabens aus der Rückdeckung der Altersteilzeit in Höhe von EUR 21.750,10. Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen aus Arbeitszeitkonten beträgt EUR 28.135,00. VERBINDLICHKEITEN
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Betrag in Höhe von EUR 13.232.734,58 durch Sicherungsübereinigung von Hebebühnen und Fahrzeugen abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit ausländischen und inländischen Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 80 sowie aus Darlehen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 6.165 und einem Verrechnungskonto in Höhe von TEUR 2.174 gegenüber der Gesellschafterin. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 9.869.224,40. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungFür die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.
Sonstige betriebliche Ertrage Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.685 umfassen insbesondere Erträge aus an Kunden weiterberechneten Kosten sowie Anlagenverkäufe und sonstige Verkäufe von Hebebühnen im Berichtszeitraum. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 1. Aufwendungen Hebebühnen Die Aufwendungen für Hebebühnen bestehen im Wesentlichen aus Mieten und Leasingkosten für Arbeitsbühnen. Abschreibungen Die Abschreibungen für Vermiet- und Transportgeräte belaufen sich auf TEUR 6.445. In den Abschreibungen sind die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des übrigen Anlagevermögens in Höhe von TEUR 592 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Raumkosten, insbesondere Mieten, Dienstleistungen der Eri GmbH und mateco media GmbH, Versicherungen und Beiträge, Reparaturen/Instandhaltungen von Hebebühnen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, allgemeine Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten, Aufwendungen aus Anlageabgängen, Wertberichtigungen auf Forderungen, Verluste aus Versicherungsschäden sowie sonstige Aufwendungen, die im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs anfallen, enthalten. Die Aufwendungen für die Währungsumrechnung betragen TEUR 3. Zinsergebnis
In den Ertragssteuern ist neben den Steuerumlagen aus dem Organschaftsverhältnis ein Ertrag aus der Auflösung passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 24 enthalten. Aus den unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von technischen Anlagen und Maschinen aus einer Verschmelzung resultieren die genannten passiven latenten Steuern. V. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGBVerbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften: Es bestehen Höchstbetragsbürgschaften für verbundene Unternehmen über insgesamt EUR 2.945.737,07 sowie EUR 2.851.006,17 (12.709.785,49 PLN). Verbindlichkeiten aus Gewährleistungen: Es bestehen Rückkaufsgarantien für Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 179.963,57. Auf Grund des positiven Geschäftsverlaufs der Gesellschaft rechnen wir mit einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften sowie aus Rückkaufsgarantien. Mithaftung für Kredite Zwischen der Eri Vermögensverwaltung GmbH und der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) besteht ein Kreditvertrag vom 25.01.2007 (in der Fassung der Änderungsvereinbarungen vom 25.04.2007, 31.10.2007, 12.03.2008, 24.08.2008, 07.10.2008, 11.12.2009 und vom 30.05.2010) über Darlehensgewährungen mit einer Valuta zum 31.12.2011 in Höhe von insgesamt 48,9 Mio. € (Vorjahr: 54,4 Mio. €). Die mateco AG ist diesem Kreditvertrag am 30.01.2007 als weiterer Kreditnehmer und Garantiegeber beigetreten. Am 03.07.2007 hat die Gesellschaft als Sicherheitengeber mit der LBBW einen Raumsicherungsübereignungsvertrag geschlossen, mit dem das Anlagevermögen sowie alle Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie alle fertigen Erzeugnisse und Waren - soweit vorhanden - an die LBBW sicherungshalber abgetreten wurden. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Mithaftung wird eher als gering eingeschätzt. Mit Sicherungsabtretungsvertrag vom 30.01.2007 wurden zur Sicherung sämtlicher Ansprüche der LBBW aus dem Kreditvertrag vom 25.01.2007 u. a. alle bestehenden und künftigen Forderungen gegen alle Schuldner
abgetreten. Mit Kontoverpfändungsvertrag vom 30.01.2007 wurden zur Sicherung sämtlicher Ansprüche der LBBW aus dem Kreditvertrag vom 25.01.2007 alle gegenwärtigen, bedingten und künftigen Ansprüche, die im Zusammenhang mit Bankkonten (Guthaben bei Kreditinstituten) bestehen, an die LBBW verpfändet. Die eingegangenen Eventualverbindlichkeiten sind nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch den jeweiligen Hauptschuldner voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. VI. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 31.12.2011 bestanden folgende gemäß § 285 Nr. 3 HGB angabepflichtigen, in der Bilanz nicht ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind:
Zur Reduzierung des gebundenen Gesamtkapitals und Erhöhung der Liquidität werden Investitionen in die Hebebühnen weitgehend über Leasing und Mietkauf finanziert. Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingfinanzierungen haben im Jahr 2011 deutlich abgenommen, da verstärkt Mietkaufverträge abgeschlossen wurden. VII. Sonstige AngabenDie Zahl der in 2011 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus den Herren:
Auf die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Organe der Gesellschaft wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Prokura mit einem Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen ist erteilt:
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus:
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen in Geschäftsjahr EUR 150.000,00. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Stuttgart unter HRB 20385 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Stuttgart. Am 02.02.2007 wurde zwischen der Eri Vermögensverwaltung GmbH (als herrschendem Unternehmen) und der mateco AG (als beherrschtem Unternehmen) ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung ab dem 01.03.2007 abgeschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 26.02.2007 erfolgt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die mateco AG Anteile von mehr als 20 % hält:
Die Angaben über das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar sind im Konzernabschluss der Luz Vermögensverwaltung GmbH, Stuttgart, enthalten. Die mateco AG gehört rum Konzern der Luz Vermögensverwaltung GmbH, Stuttgart, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gem. § 291 HGB aufstellt, die im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Stuttgart, 19. März 2012 Armin Rappen Hans-Hasso Kersten Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2011
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011der mateco AG, StuttgartWirtschaftliche RahmenbedingungenGesamtwirtschaftliche EntwicklungEurostat hat in der gesamten Eurozone (27 Länder) für 2011 eine Wachstumsrate des realen BIP im Vergleich zum Vorjahr 1,6% ermittelt. Diese lag damit wieder deutlich unter den Wachstumsraten in unseren Kernmärkten Deutschland (3,0%), Polen (4%) und Luxemburg (1,6%). Das Gefälle zu unserem großen Nachbarn Frankreich (1,6%) und dem Krisenherd Griechenland (-5,5%) ist dabei beachtlich. Wie bekannt konnten selbst konzertierte Aktionen der wichtigsten europäischen Akteure bestehend aus den nationalen Regierungen, den Zentralbanken keine definitive Beruhigung in den Markt bringen, so dass uns gesamtwirtschaftlich diese Themen auch in 2012 noch intensiv beschäftigen werden. Deutschland Die deutsche Wirtschaft konnte sich in einem durch die Krise in Griechenland und anderen Peripheriestaaten sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sehr gut behaupten. Das BIP Wachstum lag mit den prognostizierten 3.096 deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union. Gleichzeitig wurden deutsche Staatsanleihen als der sichere Hafen in Europa angesehen, so dass sich der Staat auf dem Anleihemarkt zu historisch niedrigen Zinsen refinanzieren konnte. Die positive Stimmung in der Wirtschaft hat sich auch auf dem Arbeitsmarkt durch eine auf 7.196 gesunkene Arbeitslosenquote bemerkbar gemacht (7,7% im Vorjahr). In der Arbeitsbühnenvermietung ist der Umsatz im Jahr 2011 laut einer im Januar 2012 veröffentlichten Umfrage des Branchenverbands bbi um beachtliche 16% gestiegen. Danach SOU der Umsatz mit wesentlichen Gerätegruppen wie mit LKW Bühnen um 12%, mit Teleskopen und Gelenkteleskopen um 11,5% und mit Scherenbühnen um 9% gestiegen sein. Das über den Wachstumsraten der einzelnen Gerätegruppen liegende Gesamtwachstum hängt möglicherweise mit dem Handel und Verkauf von Gebrauchtgeräten sowie zusätzlichen Gerätegruppen und Umsätzen aus Nebenerlösen zusammen, die vom Verband nicht separat aufgeführt wurden. Die Investitionsquote lag gemäß bbi mit 2096 vom Umsatz wieder deutlich über dem Vorjahr (15%). Dieses positive Bild deckt sich mit unseren eigenen Ergebnissen. Wir konnten feststellen, dass die Nachfrage breit über fast alle Abnehmerbranchen mit zweistelligen Prozentsätzen gewachsen ist. Im Gegensatz zu den Krisennachrichten, die die Presse in der zweiten Jahreshälfte in vermehrter Intensität gemeldet hat, konnten wir zwar bei Kundengesprächen Nachdenklichkeit erkennen, aber die aktuelle Geschäftslage blieb das gesamte Jahr gut. Die Geräteauslastung lag mit durchschnittlich ca. 64% auf das Jahr gerechnet deutlich über den Auslastungen des Vorjahres. Auch an der Preisfront hatte die Kundschaft insbesondere bei den Nebenleistungen Verständnis dafür, dass eine Anhebung gerechtfertigt und notwendig war. Lediglich bei den reinen Vermietpreisen sind wir der Meinung, dass sie noch nicht wieder auf einem auskömmlichen Niveau angelangt sind. Polen Laut derzeit verfügbarer Information wird das Wachstum der polnischen Wirtschaft wiederum beeindruckende 4% für 2011 betragen haben, wobei das erste Halbjahr mit 4,3% das zweite Halbjahr mit 3,7% noch übertraf. Dämpfend wirkten sich die gestiegenen Faktoreinsatzkosten und der im Jahresverlauf starke Zloty aus. Allerdings haben die Parlamentswahlen im Oktober der Regierung eine stabile Mehrheit von 235 Sitzen beschert, die nun entschieden handeln kann. Man ist derzeit sogar optimistisch, dass man das Budgetdefizit nach 5,8% in 2011 auf annähernd 3% gemäß den Maastrichtkriterien in 2012 drücken kann. Noch nicht profitieren konnte die Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote lag mit 12,4% noch leicht über dem Vorjahr. Eine Ende des Jahres veröffentlichte Studie der Bank Pekao unter den KMU, die 99% der in Polen tätigen Unternehmen ausmachen und ca. 52% aller Menschen im Unternehmenssektor anstellen zeigt, dass mit Ausnahme der exportierenden Unternehmen die Stimmung 2011 schlechter war als in 2010. Demgegenüber wird bei einigermaßen stabilen Entwicklungen im kommenden Jahr erwartet, dass sich die Perspektive weiter verbessert. Am positivsten äußerten sich die Serviceunternehmen sowohl für die abgelaufenen 12 Monate als auch für das kommende Jahr. Die positive Aussage bzgl. der Serviceunternehmen wurde durch mateco Polen mit einem mehr als verdoppelten Ergebnis klar bestätigt. Ein wichtiger Punkt war die Bereitschaft der Kunden neben den Preisen für die reine Dienstleistung Nebenkosten wie Versicherung und Kraftstoff adäquat zu bezahlen, was zu einer deutlichen Verbesserung der Nebenerlösquote geführt hat. Luxemburg Das statistische Amt (STATEC) musste seine Erwartungen für das Wachstum 2011 in Anbetracht der Entwicklungen in den letzten Monaten des Geschäftsjahres mehrfach nach unten korrigieren. Nach einer ursprünglichen Prognose von 2% liegt das Wachstum nach letzten Erkenntnissen aus dem Februar 2012 bei nur noch 1,5% nach 1,9% im Jahr 2010. Damit konnte sich das Land wie zu erwarten nicht von den Entwicklungen in der Eurozone absetzen. Laut der Umfrage des Chambre de Commerce in Luxemburg wirkte sich diese Entwicklung auf Grund der gestiegenen Einsatzkosten bei den Produktionsfaktoren insbesondere den Löhnen, die stärker als die Produktivität gestiegen sind, negativ auf die Margen der Unternehmen aus. Unsere Gesellschaft konnte als Marktführer wiederum von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit unserer Niederlassung im Saarland profitieren. Durch die darüber hinaus breite Verankerung in allen relevanten Kundenbranchen im lokalen Markt konnte sie die Erwartungen übertreffen und lag im Ergebnis sowohl über dem Vorjahr als auch über Budget. Geschäftliche EntwicklungNach dem Jahr 2010, das mit einem harten Winter endete, begann das Jahr 2011 als wäre bildlich gesprochen der Schalter umgelegt worden. Breit über fast alle Branchen unserer Kunden konnten wir eine sehr erfreuliche Nachfrageentwicklung feststellen. Nachdem mateco an den erfahrenen Mitarbeitern festgehalten und den Vertrieb sogar noch gestärkt hatte, konnten wir unseren Kunden sofort mit der gewohnten Dienstleistung zur Verfügung stehen. Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr lag in fast allen Branchen im zweistelligen Prozentbereich, wobei in einigen Branchen die Umsätze sogar bereits wieder über denen des Boomjahres 2008 lagen. Die Gesamtleistung der mateco (definiert als Umsatzerlöse zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge) stieg um erfreuliche ca. 19% auf TEUR 72.728. Auf Ebene des EBITDAR (nicht adjustiert) fiel der Anstieg mit TEUR 4.861 bzw. 23,7% auf TEUR 25.342 noch deutlicher aus. Im Geschäftsjahr konnten durch die Übernahme der Aktivitäten der Arbeitsbühnenvermietung Schmelzer GmbH (per 01.06.) und die Eröffnung einer weiteren Niederlassung in Bayern (Nürnberg per 01.10.) weitere wichtige Schritte zur Flächendeckung umgesetzt werden. Durch diese Erweiterung und die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen stieg der Mietpark der mateco auf insgesamt 3.937 Maschinen (VJ 3.613). Durch die Investitionen von EUR 13,6 Mio. entsprechend 1996 vom Umsatz konnte das Durchschnittsalter der Geräte leicht gesenkt und die Kundenbedürfnisse noch besser befriedigt werden. Erläuterungen zur Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage Die Gesamtleistung erreichte erstmalig die Marke von EUR 72,7 Mio. (VJ EUR 61,0 Mio.) und ist damit um 19,2% gestiegen. Dies gelang durch eine Erhöhung der Auslastung auf durchschnittlich 64% und einer deutlichen Erhöhung insbesondere der Preise für Nebenleistungen. Der full year Effekt der Akquisition Toplift und der Gründung der NL in München trägt in 2011 mit ca. EUR 2,3 Mio. zum Wachstum bei. Der Rohertrag aus der Vermietung (Umsatz abzgl. Wareneinsatz abzgl. Abschreibungen für Hebebühnen) beträgt EUR 44,3 Mio., dies entspricht 60,9% der Gesamtleistung (Vorjahr: EUR 35,1 Mio. entsprechend 57,5% der Gesamtleistung). Die Personalkosten sind mit ca. EUR 19,3 Mio. im Verhältnis zur Gesamtleistung in etwa auf dem gleichen Niveau von 27% geblieben, obwohl die Mitarbeiter in 2011 wieder die vollen vertraglichen Prämien erhalten haben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit EUR 16,2 Mio. sind gegenüber 2010 prozentual zu der Gesamtleistung von 24,0% auf 22,3% zurückgegangen. Der EBITDAR (earnings before interest, taxes, depreciation, amortisation and rent - nicht adjustiert) ist im Geschäftsjahr auf EUR 25,3 Mio. bzw. rund 34,8% der Gesamtleistung (Vorjahr EUR 20,5 Mio. bzw. rund 33,6% der Gesamtleistung) gestiegen. In den Abschreibungen in Höhe von TEUR 7.516 sind für Hebebühnen planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 6.445 sowie TEUR 480 für Firmenwerte enthalten. Für Finanzierungsleasing ist ein Betrag in Höhe von TEUR 7.553 aufgewendet worden. Der Gewinn pro Aktie bezogen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt EUR 1,62 (Vorjahr: EUR 0,60). Finanzlage Das Finanzmanagement besteht aus dem Kapitalstrukturmanagement sowie dem Cash- und Liquiditätsmanagement. Das Cashmanagement ermittelt und steuert den Zahlungsmittelbedarf und -überschuss des Unternehmens. Im Rahmen des Liquiditätsmanagements wind eine Liquiditätsplanung erstellt, in der die Zahlungsströme aus allen Geschäftsbereichen für einen rollierenden Zeitraum von zwölf Monaten erfasst sind. Der Finanzierungsbedarf wird mittels Liquiditätssteuerung gedeckt. Die finanzielle Situation des Unternehmens ist geordnet. Es waren jederzeit ausreichende liquide Mittel bzw. Kreditlinien vorhanden. Der erzielte Cashflow (ermittelt aus dem Jahresüberschuss plus Abschreibungen) in Höhe von EUR 15,4 Mio. beträgt 21,2% der Gesamtleistung (VJ 14,9%). Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2010 im Geschäftsjahr von EUR 52,8 Mio. auf EUR 65,2 Mio. erhöht. Das Anlagevermögen hat sich auf EUR 41,9 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 35,3 Mio.). Das Umlaufvermögen beträgt EUR 22,6 Mio. Die liquiden Mittel haben sich durch das weiterhin intensive Working Capital Management um EUR 1,7 Mio. auf EUR 7,3 Mio. erhöht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unterproportional zum Umsatz um TEUR 1.111 bzw. 11,8% gestiegen. In den Rechnungsabgrenzungsposten sind v.a. die Gebühren für Kredite ("Arrangement fee") sowie Mehrwerte sowie der Übernahme von Leasinggeräten enthalten. Das Eigenkapital beträgt unverändert EUR 13,1 Mio. Die Eigenkapitalquote liegt bei 20,0% (Vorjahr: 24,8%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Bilanzstichtag aufgrund von planmäßigen Tilgungen von EUR 15,5 Mio. auf EUR 13,2 Mio. verringert. Bestehende Zweigniederlassungen/StützpunkteDie mateco AG verfügt über 28 Standorte in Deutschland. Innovation Nachdem die letzten Jahre der Überholung bzw. Neueinführung der operativen Vermiet- und Technik EDV Systeme gewidmet waren, konnten wir uns in diesem Jahr insbesondere auf die Optimierung der sich aus dem Tagesgeschäft ergebenden Anforderungen konzentrieren. Aufbauend auf den in Zukunft verfügbaren Auswertungen werden wir hier die Transparenz insbesondere im technischen Bereich deutlich erhöhen können. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter in der mateco-Gruppe erhöhte sich von 387 auf 414. Die Mitarbeiteranzahl ist im Wesentlichen durch die Ausweitung der Geschäfte sowie die Eröffnung in Nürnberg und den Zukauf der Arbeitsbühnen-Vermietung-Schmelzer gewachsen. Die Mitarbeiterbindung hat für uns einen sehr hohen Stellenwert. Neben Qualifizierungsmaßnahmen und der Fortführung der Unternehmenskulturbestimmung haben wir unsere Mitarbeiter in strategische und operative Projekte, wie z.B. Logistik, Werkstattsoftware, Reklamationsmanagement und Arbeitgeberattraktivität, eingebunden. Das Wissen unserer Mitarbeiter halten wir für unentbehrlich um uns als Unternehmen am Markt weiterhin erfolgreich etablieren zu können. Den Austausch der Mitarbeiter untereinander und deren aktuelle Information haben wir durch zahlreiche Fachtagungen gesichert. Chancen und RisikenRisikomanagement Das Risikomanagementsystem der mateco wurde zu dem Zweck entwickelt, wesentliche potenzielle Risiken zeitnah zu identifizieren und so frühzeitig Maßnahmen einleiten zu können, die die Risikoursachen eliminieren oder die Auswirkungen auf ein vertretbares Minimum begrenzen. Zur Überwachung besteht ein mehrstufiges Berichtssystem, das auf allen Ebenen und für alle Funktionsbereiche im Unternehmen zur Verfügung steht. In Anbetracht der volatilen Umfeldbedingungen wird besonderer Wer auf kurzfristige Indikatoren und Kennzahlen insbesondere im Bereich der Auslastung gelegt. Somit kann sich das Management jederzeit angemessen informieren und die schnelle Information über die Effekte eingeleiteter Maßnahmen ist sichergestellt. Die relevanten und aufeinander abgestimmten Maßnahmen sind in einem Leitfaden zur Risikofrüherkennung detailliert dokumentiert. Risiken Allgemeine Geschäftsrisiken Für unser Unternehmen ist die breite Aufstellung in vielen Kundenbranchen schon immer ein wichtiger Eckpfeiler stabiler Ergebnisse gewesen. In der Krise haben die sehr stark vom Export abhängigen Unternehmen gelitten, wie z.B. die Automobilindustrie. Generell wird die Bauindustrie für eine hohe Volatilität der Aktivitäten verantwortlich gemacht. Die mateco ist durch die Spezialisierung auf Höhenzugangstechnik und den damit geringeren Anteil der Bauindustrie am Geschäft deutlich weniger davon abhängig als die Generalisten. Hierzu trägt insbesondere ein starker lokaler Vertrieb und die Dienstleistung für das Handwerk vor Ort positiv bei, welches in seiner Auftragslage bei weitem nicht so von der Konjunktur abhängig ist. Finanzwirtschaftliche Risiken Nach wie vor ist die mateco hoch cash-generativ. Dennoch ist es wichtig, dass die Banken uns weiter mit Investitions- und Akquisitionsfinanzierungen zur Verfügung stehen. Wäre dies nicht der Fall, ergäbe sich ein Risiko, das die Weiterentwicklung der Gruppe auf dem eingeschlagenen Wachstumspfad gefährden würde. Neuerdings treten auch die Hersteller mit innovativen Finanzierungskonzepten am Markt auf, was den Spielraum der mateco positiv erweitert. Der Cashflow des Unternehmens muss darüber hinaus die Mittel für die laufenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen jederzeit sicherstellen. Dies war im Geschäftsjahr jederzeit der Fall. Ein weiteres mögliches Risiko stellt der mögliche Zahlungsausfall einzelner (großer) Kunden oder eine generelle Verschlechterung der Zahlungsmoral dar. Durch die breite Kundenbasis in vielen unterschiedlichen Kundensegmenten die Top 10 Kunden machen weniger als 10% des Umsatzes aus und das strikte Forderungsmanagement, das die operativen Prozesse eng begleitet, liegt die Ausfallquote auf Gruppenebene unverändert niedrig. Operative Risiken Auch in diesem Jahr ist wieder deutlich geworden, dass sich die Arbeitsbühnenbranche selbst den größten Druck durch eine zum Teil schwer nachzuvollziehende Preispolitik macht. Je nach wirtschaftlichem Umfeld und damit korrespondierenden Auslastungen der Geräte, die nicht zuletzt durch die Investitionstätigkeit beeinflusst werden, kommt es hier z.T. zu durchaus überraschenden und aus unserer Sicht unnötigen Entwicklungen. Wichtigste Voraussetzung für eine zeitnahe und angemessene Reaktion in der Preisdiskussion ist eine hohe Transparenz in den Systemen, die dem Management taggenau die aktuelle Auslastung des Geräteparks zeigt. Durch die Investitionen in die IT hat die mateco-Gruppe hier in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Das auf Grund der Bedeutung des Geräteparks zu vermutende Lieferantenrisiko hat sich wiederum nicht bemerkbar gemacht, da kein wesentlicher Hersteller aus dem Markt ausgeschieden ist. Im Gegensatz zu früher sind wir aber sehr viel enger mit den wichtigsten Playern in die Abstimmung gegangen, um sicherstellen zu können, dass bei reduzierten Produktionskapazitäten rechtzeitig die benötigten Geräte zur Verfügung stehen. Auch am Ende der Prozesskette, dem Verkauf der Gebrauchtgeräte könnte theoretisch ein Risiko auftreten, das sich aber auf Grund der Marktkenntnisse für das Unternehmen bislang nicht gezeigt hat. Chancen Nachdem wir in der Region Bayern mit dem Standort München begonnen hatten kann die mateco mit dem zusätzlichen Standort in Nürnberg diese Region noch besser für ihre Kunden abdecken. Damit ist das strategische Netzwerk in Deutschland weiter komplettiert. Der weitere Ausbau wird besonders die geographische Optimierung unseres Netzwerks in den Fokus nehmen. Hilfreich ist dabei die Tatsache, dass mateco als verlässlicher Partner bei den bis dato getätigten Akquisitionen aufgetreten ist. Aus diesem Grunde treten Unternehmen, deren Gesellschafter sich mit der Absicht tragen, die Aktivitäten zu veräußern immer häufiger an uns heran. So erfahren wir sehr früh von sich ergebenden Opportunitäten. RechtsstreitigkeitenIm Berichtsjahr liegen keine wesentlichen Rechtsfälle mit besonderer Bedeutung für die Lage der Gruppe vor. Ereignisse nach Ende des GeschäftsjahresEs gab keine wesentlichen Ereignisse. AusblickDie makroökonomische Entwicklung ist nach wie vor von einer Reihe von Unsicherheiten geprägt. Das hat auch dazu geführt, dass das Vertrauen der Banken untereinander noch nicht zurückgekehrt ist, wie die jüngste Inanspruchnahme der EZB Fazilitäten in Höhe von ca. EUR 500 Mrd. durch die Geschäftsbanken eindeutig unterstreicht. Gleichwohl scheint sich die Sorge über eine kommende nächste Krise in der Wirtschaft gegenüber dem Herbst deutlich reduziert zu haben. So schreibt das ifo Institut im Konjunkturtest Dienstleistungen vom Februar 2012 dass der Indikator für das Geschäftsklima bei Dienstleistungen im Januar auf Grund verbesserter Geschäftserwartungen erneut gestiegen sei. Das Gleiche gilt für die gewerbliche Wirtschaft bei der sich der Indikator im Januar zum dritten Mal in Folge verbessert hat. Ebenso schätzte das verarbeitende Gewerbe seine Perspektiven günstiger ein, obwohl die Kapazitätsauslastung etwas niedriger 8|5 im Herbst aber doch noch überdurchschnittlich war. Auch in dem für unsere Branche wichtigen Bauhauptgewerbe hat sich laut ifo Institut das Geschäftsklima zum dritten Mal in Folge verbessert, insbesondere da die Unternehmen für das kommende Halbjahr erheblich zuversichtlicher waren als bisher. Insgesamt gehen die Analysten der Deutschen Bank davon aus, dass das deutsche Wirtschaftswachstum 2012 eine "schwarze Null" zeigen wird und 2013 wird ein Wachstum von ca. 1% für Deutschland und Euroland prognostiziert. Für Polen rechnen sie in beiden Jahren mit einem Wachstum mit einer zwei vor dem Komma. Interessant ist dabei, dass die Lohnentwicklung auf Grund der erwarteten Stagnation mit ca. 2% Wachstum moderat prognostiziert wird, obwohl die derzeit im Raum stehenden Forderungen einiger Gewerkschaften aus deren Sicht eine andere Erwartungshaltung andeuten. Abhängig von einer moderaten Entwicklung des Ölpreises und des EUR-Wechselkurses gegenüber dem Dollar wird mit einer Inflationsrate von 1¾% gerechnet, die 2013 evtl. sogar noch leicht sinken könnte. Die an der Umfrage des Branchenverbands bbi teilnehmenden Unternehmen erwarten für 2013 eine positive Umsatzentwicklung von mehr als 4%. Der Schwerpunkt liegt danach insbesondere in den für mateco wichtigen Bereichen LKW und Scheren. Dies deckt sich weitgehend mit unserer Planung. Gestützt auf diese Wachstumsprognosen gehen wir für 2012 und 2013 davon aus, dass wir Umsatz und Ergebnisse weiter steigern und unsere Wachstumsstrategie fortsetzen können. Unsere Investitionen von ca. EUR 18 Mio. sind darauf ausgerichtet unseren Kunden in allen Bereichen bedarfsgerechte und topaktuelle Geräte anbieten zu können. Die Altersstruktur der Geräte wird sich in 2012 auf Grund von Ersatz- und Zusatzinvestitionen wieder etwas verjüngen. In Anbetracht des wirtschaftlichen Umfeldes werden wir unsere Investitionen aber weiterhin in enger Abstimmung mit den Herstellern in Tranchen abrufen, so dass wir uns für den Fall des Abkühlens der Konjunktur eine gewisse Flexibilität erhalten. Nach wie vor wird ein Fokus darauf liegen, die Kunden davon zu überzeugen, dass für eine hohe Leistungsqualität auch adäquate Preise gefordert werden müssen, um die erreichte und von unseren Kunden erwartete Qualität halten oder sogar noch verbessern zu können. Wir können klar sagen, dass es für die Mitarbeiter und die mateco eine Win-Win-Situation war, dass wir in der Krise an unseren gut ausgebildeten und bewährten Mitarbeitern festgehalten haben und so in 2011 unsere Marktposition als Marktführer deutlich stärken konnten. Daher gehen wir auch für die kommenden Jahre davon aus, dass wir diese Position festigen und in dem Zuge Marktanteil und Ergebnisqualität weiter verbessern können. Wir werden die regionale Entwicklung in Deutschland vorantreiben. Neben die regionale Abdeckung werden vermehrt auch Überlegungen über die sinnvolle Ergänzung unseres Produktangebots treten und wir werden ein Augenmerk auf die weitere Verbesserung unserer Logistikstrukturen legen, um den gestiegenen Kosten in diesem Bereich zu begegnen. Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen, die auf den heute bekannten wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen und den Erwartungen des Vorstands beruhen. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens liegen, bestimmen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse. Die tatsächlichen Ergebnisse kennen dadurch wesentlich von den Erwartungen abweichen.
Stuttgart, 19. März 2012 Der Vorstand Armin Rappen, Vorsitzender Hans-Hasso Kersten BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der mateco AG, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 10. April 2012 BDO
AG
Bartuschka, Wirtschaftsprüfer Braunschlager, Wirtschaftsprüfer Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 HGB zum 31.12.2011der mateco AG, Stuttgart
Liste der Anteilseigner zum 31.12.2011der mateco AG, StuttgartDas Grundkapital der Gesellschaft beträgt 6.000.000,00 € und ist eingeteilt in 6.000.000 nennwertlose Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Sämtliche Aktien befinden sich im Besitz der Eri Vermögensverwaltung GmbH, Stuttgart, eingetragen beim Amtsgericht Stuttgart unter HR B 723020. Auszug aus dem Protokoll der ordentlichen Hauptversammlungder Firma mateco AG, Bottroper Str. 16, 70376 Stuttgartabgehalten am 10.05.2012 in Stuttgart Zu TOP 2 Verwendung des Bilanzgewinns zum 31.12.2011 Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.416.980,88 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsratsvorsitzende stellt folgenden Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats zur Abstimmung:
Der Vorschlag wird vom Aufsichtsratsvorsitzenden zur Abstimmung gestellt. Dem Vorschlag wird einstimmig durch Handerheben zugestimmt. Der Aufsichtsratsvorsitzende stellt fest, dass der Bilanzgewinn zum 31.12.2011 in Höhe von EUR 5.416.980,88 auf neue Rechnung vorgetragen wird.
gez. Dr. Klaus Eierhoff, Vorsitzender des Aufsichtsrats gez. Ingo Geffke, Protokollführer Bericht des Aufsichtsrats der mateco AG zum 31.12.2011Der Aufsichtsrat hat im vergangenen Geschäftsjahr den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Im Rahmen seiner Sitzungen sowie zwischen den Terminen hat sich der Aufsichtsrat zeitnah und umfassend durch schriftliche und mündliche Berichte über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage des Konzerns sowie über das Risikomanagement unterrichten lassen. In den Sitzungen hat Sich der Aufsichtsrat die Lage der mateco AG und von deren Tochtergesellschaften ausführlich erläutern lassen. Darüber hinaus sind bedeutende geschäftliche Einzelvorgänge intensiv diskutiert und behandelt worden, siehe hierzu auch die im Folgenden genannten wesentlichen Themen. Die strategische Ausrichtung wurde zwischen Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt. Soweit gesetzlich bzw. satzungsmäßig erforderlich hat der Aufsichtsrat sein Votum zu den Beschlussvorlagen des Vorstands abgegeben. Bei Bedarf hat der Aufsichtsrat zur Prüfung einzelner Vorgänge auch externe Berater zu Rate gezogen. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen stand insbesondere der Aufsichtsratsvorsitzende regelmäßig mit dem Vorstand in Kontakt und hat sich über wichtige Sachverhalte sowie die aktuelle Entwicklung zeitnah informiert. Auf Grund der konstanten schriftlichen wie mündlichen Information seitens des Vorstands konnte der Aufsichtsrat seiner Überwachungsfunktion vollumfänglich nachkommen. Eine Einsichtnahme in Bücher und Schriften i. S. d. § 111 Abs. 2 AktG über die Abschlussprüfung hinaus war nicht erforderlich. Wesentliche Geschäftsvorfälle Über die Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung hinaus hat sich der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr schwerpunktmäßig mit folgenden Fragestellungen befasst:
Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr gab es keine Veränderungen in Aufsichtsrat und Vorstand. Im Berichtsjahr fanden vier ordentliche Sitzungen und zwei Telefonkonferenzen des Aufsichtsrats statt. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr keine Ausschüsse gebildet und dies ist für 2012 auch nicht geplant. Jahresabschluss Der vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 wurden von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ("BDO"), Hamburg, unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Den Prüfungsauftrag dazu hatte der Aufsichtsrat entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2011 vergeben. Ein Konzernabschluss wurde zum 31. Dezember 2011 nicht aufgestellt, da die Gesellschaft gem. § 291 Abs. 2 HGB von der Aufstellung befreit ist. Die Luz Vermögensverwaltung GmbH, Stuttgart, hat einen befreienden Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 aufgestellt. Der Bericht des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses hat allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegen. Dieser wurde vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 10. Mai 2012 im Beisein des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, eingehend geprüft und erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete über wesentliche Ergebnisse seiner Prüfung und erläuterte im Einzelnen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die dabei vom Aufsichtsrat gestellten Fragen wurden beantwortet. Daraufhin wurde dem Ergebnis des Abschlussprüfers zugestimmt. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat in der Sitzung vom 10. Mai 2012 den vom Vorstand aufgestellten und von den Abschlussprüfern geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und den Lagebericht für 2011 gem. § 171 Abs. 2 S. 4 AktG gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit nach § 272 Abs. 1 S. 1 AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat stimmt der Darstellung des Vorstandes bezüglich der Tätigkeiten der Aufsichtsratsmitglieder oder Gesellschafter außerhalb ihrer hoheitlichen Aufgaben zu. Danach waren für solche Rechtsgeschäfte die Leistungen der Gesellschaft jederzeit angemessen. Der Jahresüberschuss 2011 der mateco AG beträgt nach Ergebnisabführung EUR 0,00. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.416.980,88 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat schlägt der Hauptversammlung vor, die BDO für das am 1. Januar 2012 beginnende Geschäftsjahr zum Abschlussprüfer zu bestellen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Einsatz und die Leistung in einem insgesamt noch schwierigen Geschäftsjahr.
Stuttgart, im Mai 2012 Der Aufsichtsrat Dr. Klaus Eierhoff, Vorsitzender |
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