Recycling GmbH Lahnau
Beim Eberacker 10, 35633 Lahnau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Bill seit 15.11.2025 | Geschäftsführer |
Ralph Lang seit 3.4.2008 | Prokura |
Martin Bender seit 16.7.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Recycling GmbH LahnauLahnauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1 Wirtschaftliches Umfeld - Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baukonjunktur 2023 Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 begann die Trendwende in der bis dato florierenden deutschen Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht- wie vorher die Coronakrise meistern können; gleichzeitig sind jedoch die stabilen politischen Rahmenbedingungen weggefallen, die den Bauboom jahrelang gestützt haben: • Das sprunghafte Anziehen der Bauzinsen ab April 2022 von 1% auf 4%, eine hohe Inflation und damit steigende Lebenshaltungskosten, die den Spielraum der Verbraucher und Bauherren deutlich einengen, • unaufhaltsam steigende Material- und Energiepreise, getriggert durch das politische Vorantreiben der Klimawende, • sich ständig ändernde Förderrichtlinien im Gebäudebereich, Stopps gerade erst neuaufgelegter Fördermittel und der fast vollständige Wegfall der Neubauförderung sowie die Unsicherheiten bei der Budgetierung der Haushaltsmittel, • dies alles hat dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggezogen. Denn unsichere oder sich ständig ändernde politische Rahmenbedingungen verhindern Bauprojekte, weil im Bau die Projekte über Jahre geplant und umgesetzt und über Jahrzehnte finanziert werden. Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Mischung bei den Rahmenbedingungen 2023 zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt: Der Umsatz ist real um 5,3 % gesunken. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um 12 % eingebrochen ist. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau trugen jeweils "nur" mit real -1% zu dieser krisenhaften Entwicklung bei. - Beschreibung der Geschäftstätigkeit Die beiden Kerngeschäftsfelder der Recycling GmbH Lahnau sind der Betrieb eines Unternehmens zur Verwertung und Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen, sowie als zweites Geschäftsfeld die Gewinnung von Naturstein, Kies und Sand in eigenen und fremden Lagerstätten. Die Auftraggeber im Kerngeschäftsfeld kommen ausschließlich aus dem gewerblichen Bereich. - Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr Innerhalb von einzelnen Geschäftsfeldern wurden Kapazitäten an die Marktnachfrage rechtzeitig angepasst. Die eventuell negativen Folgen von Überkapazitäten, wie insbesondere ein ruinöser Preiswettbewerb, konnten durch diese konsequenten Maßnahmen vermieden werden. Im Bereich der öffentlichen Nachfrage führte das regionale Schwerpunktprogramm zur Sanierung maroder Brücken im auch im laufenden Berichtsjahr weiterhin zu einer eher schwachen Nachfrage nach Schüttgütern für den Straßenbau. Die seit Jahren konsequente Ausrichtung des Unternehmens am Markt, insbesondere durch Anpassungsmaßnahmen bei Verwaltung, Betriebsleitung sowie der laufenden Überprüfung und Verbesserung der Qualifizierung von eigenem Personal wurde im Jahr 2023 weiter fortgeführt. Investitionen in möglichst sparsame Maschinen und Fahrzeuge sind weiterhin ein absoluter Schwerpunkt im Rahmen von Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Die Anzahl der Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend konstant geblieben. 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft 2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 11,56 Mio. €, sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,74 Mio. € vermindert. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 84,03 %. 2.2 Finanzlage Die Tilgung der langfristigen Kredite erfolgt nach Plan. Der Cash Flow hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Der Cash-Flow berechnet sich auf Basis des Jahresüberschusses, der Abschreibungen und der Veränderungen der langfristigen Rückstellungen. 3 Ertragslage Das ausgewiesene Jahresergebnis laut GuV-Rechnung entwickelte sich wie folgt:
Positiv zum Jahresüberschuss 2023 trugen die Erlöse aus dem Verkauf von Maschinen bei. II. Risikobericht Risikomanagement steht bei der Recycling GmbH Lahnau für sämtliche organisatorischen Prozesse, durch die Risiken frühzeitig identifiziert sowie geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung entwickelt und umgesetzt werden. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele auswirken können. Es ist unser klares Ziel das Risikobewusstsein der Mitarbeiter konsequent zu verbessern bzw. auf einem hohen Standard zu halten. Die Recycling GmbH Lahnau legt dabei besonderen Wert auf die offene Kommunikation, sowie die Verbesserung der organisatorischen Prozesse und der informationstechnologischen Systeme. Den wesentlichen Anteil am Gesamtrisiko des Unternehmens machen Projekt- und Vertragsrisiken aus. Weiterhin von Relevanz sind die Finanzrisiken, Marktrisiken, Personalrisiken und internen Risiken. - Projekt- und Vertragsrisiken Projekt- und Vertragsrisiken erwachsen im Wesentlichen aus den Marktbeziehungen mit den Kunden als auch mit den zuständigen Aufsichtsbehörden. Im Folgenden werden die Risiken und Gegensteuerungsmaßnahmen in den unterschiedlichen Phasen eines Projektes beschrieben. Alle Angebote werden von erfahrenen Kalkulatoren auf Basis der Angebotsanfragen bzw. -Ausschreibungen erarbeitet und von der Geschäftsleitung geprüft und genehmigt. Potentielle Kunden werden vor Vertragsabschluss mit Hilfe einer Kreditauskunft auf Ihre Bonitätsmerkmale geprüft. Leistungs- und Lieferverträge beruhen oftmals auf den Bedingungen der jeweils gültigen Verdingungsordnung für Bauleistungen. Über den Verband der Natursteinindustrie, die DEKRA oder sonstige Anbieter nehmen die verantwortlichen Mitarbeiter der Recycling GmbH Lahnau regelmäßig an entsprechenden aktuellen allgemeinen als auch branchenspezifischen Schulungen teil. Weiterhin besteht die Möglichkeit, über die bei dem Branchenverband angestellten und auf die Branche spezialisierten Anwälte unklare bzw. strittige Vertragsklauseln auch im Einzelfall prüfen zu lassen. Damit reduziert die Recycling GmbH Lahnau die Risiken, die sich aus einem Vertragsabschluss ergeben. Gleichwohl sind Kalkulationsrisiken bei Rahmenaufträgen mit längerfristiger Laufzeit nicht auszuschließen. Das Ergebnis eines Auftrages kann in der Ausführungsphase zum Beispiel durch kontaminiertes Erdreich oder schwierige geologische Verhältnisse oder schlechte Witterung negativ beeinflusst werden. In solchen Fällen hängt der wirtschaftliche Erfolg der Aufträge davon ab, inwieweit sich Nachtragsforderungen gegenüber dem Auftraggeber durchsetzen lassen. Risiken ergeben sich, falls Nachträge nicht realisierbar sind. In der Regel wird vertraglich festgelegt, dass solche Risiken beim Auftraggeber liegen. Darüber hinaus besteht in der Ausführungsphase von Aufträgen das Risiko, dass ambitionierte Fertigstellungstermine nicht eingehalten werden können. Dies kann, falls der Zeitverzug der Recycling GmbH Lahnau anzulasten ist, zu Vertragsstrafen wegen Terminüberschneidung führen. Unser Unternehmen verfolgt das Ziel, gerichtliche Auseinandersetzungen so weit möglich zu vermeiden. Die Recycling GmbH Lahnau ist in Ausnahmefällen aber dennoch zwangsläufig in Gerichtsverfahren involviert. Der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten lässt sich nur schwer prognostizieren. Wir gehen aber davon aus, dass für alle Verfahren in hinreichendem Umfang bilanzielle Vorsorge getroffen wurde. Da derzeit keine Verfahren anhängig sind, ist hierdurch auch keine Beeinträchtigung der Ertragslage zu erwarten Den Gewährleistungsrisiken aus den Geschäftsfeldern begegnet die Recycling GmbH Lahnau, indem wir regelmäßige interne und externe Güteüberwachungen und Kontrolluntersuchungen durchführen und in entsprechendem Rhythmus etablieren. Um Haftungsrisiken und Schadensfälle abzusichern, schließt die Recycling GmbH Lahnau entsprechende Versicherungen ab. Falls hierbei Risiken in gewissem Unfang selbst übernommen werden, zum Beispiel bei Maschinenbruchversicherungen, wird ein mögliches Risiko durch eine Haftungsgrenze limitiert. Obwohl die Recycling GmbH Lahnau mit einigen Geschäftspartnern hohe Umsätze generiert, sind wir von keinem einzelnen Kunden oder Lieferanten existenziell abhängig. Risiken und Chancen bestehen durch das Auslaufen einzelner Gewinnungsverträge und der damit verbundenen Neuausschreibung oder ggf. durch Neuaufträge anderer Kunden. Um eine größtmögliche Kalkulations- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten, werden - so weit möglich- längerfristig laufende projektbezogene Lieferverträge zu festen Konditionen oder Preisgleitklauseln mit dem Auftraggeber vereinbart. Ähnliche Vereinbarungen schließen wir für weitere Schlüsselprodukte und die Beschaffung wesentlicher Leistungen. Das Beschaffungsmanagement und enge Kooperationen mit Lieferanten der Recycling GmbH Lahnau stellen in dieser Situation sicher, dass leistungsfähige Partner ausgewählt werden. Durch ständige Marktbeobachtungen und enge Kontakte zu Lieferanten und Institutionen können wir Veränderungen im Beschaffungsmarkt zeitnah erkennen und entsprechend darauf reagieren. - Marktrisiken und Chancen Den bestehenden Problemen auf dem deutschen Baumarkt und den direkten und indirekten Auswirkungen hiervon begegnet die Recycling GmbH Lahnau mit einer selektiven Projektauswahl und am Kundenbedarf angepassten Angeboten. Auch wird die Strategie fortgeführt die zukunfts- und chancenträchtigen Marktsegmente wie Aufbereitung und Verwertung von Bauschutt weiter konsequent auszubauen. Hieraus ergeben sich gute Chancen für das Unternehmen, da die Gesetzgebung in Deutschland die Ressourcenschonung durch Wiederaufbereitung mit als Zielsetzung hat. Diese Chancen erhöhen sich weiter durch die starken naturschutzrechtlichen Einschränkungen beim Neuaufschluss von Rohstofflagerstätten. Trotz dieser erfolgreichen Strategie bestehen weiterhin die Marktrisiken aufgrund der direkten und indirekten Abhängigkeit vom deutschen Baumarkt fort. - Finanzrisiken Die Liquiditätsversorgung des Unternehmens ist wegen der vorhandenen Kassen- und Bankguthaben, sowie der freien ungenutzten Bar- und Avalkreditlinien ausreichend sichergestellt. Währungsrisiken sind bei der Recycling GmbH Lahnau derzeit nicht gegeben. - Personalrisiken und interne Risiken Aufgrund konjunktureller und auch inzwischen demografischer Gründe besteht weiterhin ein erheblicher Wettbewerb um erfahrenes und qualifiziertes Fach- und Führungspersonal im gewerblichen Bereich. Die Recycling GmbH Lahnau investiert daher verstärkt in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und versucht diese langfristig an das Unternehmen zu binden. Zusammen mit externen Fachleuten begegnet die Recycling GmbH Lahnau potenziellen informations-technologischen Risiken. Der Einsatz von moderner Hard- und Softwaretechnologie gewährleistet zudem die Verfügbarkeit und Sicherheit der Daten und den Schutz vor unerlaubten Zugriff. III. Prognosebericht Die Recycling GmbH Lahnau ist gut dafür aufgestellt, die Herausforderungen im Wettbewerb zu bestehen. Grundlage hierfür ist unsere Strategie flexibel auf die Markterfordernisse und Kundenbedürfnisse zu reagieren. Dies eröffnet Chancen wirtschaftlich interessante Tätigkeitsfelder und Kunden zu finden. Es besteht allerdings das Risiko, dass der spürbare Anstieg der der Rohstoff-, Energie- und der Rohölpreise, sowie die unerwartet schnelle Erhöhung der Zinsen, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens zukünftig negativ beeinflussen kann. Unsere Planungen und die in 2024 eingetretene Entwicklung in Bezug auf Auftragseingang und Umsatz lagen unter dem Niveau des Berichtsjahres. Eine Kapazitätsauslastung von gut 65 % im Geschäftsbereich der Naturstein- und Kiesgewinnung der Gesellschaft ist in einem Zeitraum von durchschnittlich knapp 1,5 Jahren vertraglich abgesichert. Schwierig zu bewerten ist das Risiko des Ukraine-Konflikts und die weitere Entwicklung dessen Ausmaß, Dauer und negative Folgen für die Gesamtwirtschaft und für die Recycling GmbH Lahnau im speziellen, derzeit noch nicht endgültig absehbar sind. Die aktuellen Auftragsverhandlungen und die Projektentwicklung bei unseren Stammkunden veranlassen uns daher, trotz schwacher Konjunkturaussichten auch für 2024 von einer moderat positiven Geschäftsentwicklung auszugehen. IV. Sonstige Angaben 1. Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht durchgeführt. 2. Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen.
Lahnau, den 04.10.2024 gez. M.Bender, Geschäftsführer gez.H.P.Bill, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung aufgestellt. Die Bilanz wurde aus dem Inventarverzeichnis zum 31.12.2023 abgeleitet. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In Ausübung des Bewertungswahlrechtes des § 6 Abs. 2 EStG wurden die abnutzbaren, beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind (geringwertige Wirtschaftsgüter), deren Anschaffungskosten 800 Euro netto nicht überschreiten, im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt. Sonstige Rückstellungen wurden für alle nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
3.1. Angaben und Erläuterungen zu dem Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. 3.2. Forderungen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt Euro 2.975,00 (Vorjahr Euro 159.019,88) enthalten. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von insgesamt Euro 30.568,95 (Vorjahr Euro 191.233,54) enthalten. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern von insgesamt Euro 27.593,95 (Vorjahr Euro 32.203,66) enthalten. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt Euro 139.692,92 (Vorjahr Euro 48.228,37) stellen auch Forderungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis dar. 3.3. Angaben und Erläuterungen zu Materialaufwendungen Die Position "Materialaufwand" enthält sowohl Sprengstofflieferungen als auch Sprengstoffleistungen. 3.4. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens berechnet. Hierbei wurde das steuerliche Teilwertverfahren nach § 6a EStG angewendet unter Zugrundelegung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". Die Fluktuation war nicht einzurechnen und die Rentendynamik beträgt 1,75% pro Jahr. Eine Bezügedynamik war nicht zu berücksichtigen. Der verwendete Zinsfuß beläuft sich auf 3,21%. Witwen- und Waisenansprüche wurden berücksichtigt. 3.5. Verbindlichkeitenspiegel
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 418.391,06 (Vorjahr Euro 1.191,55) enthalten. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an Unternehmen mit einem Beteiligungsverhältnis in Höhe von Euro 468.561,67 (Vorjahr Euro 15.605,56) enthalten. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an Gesellschafter in Höhe von Euro 50.170,61 (Vorjahr Euro 13.901,66) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 141.407,28 (Vorjahr Euro 297.091,96) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 0,00) enthalten. Für die Verbindlichkeiten bestehen darüber hinaus nur die üblichen Sicherheiten. 3.6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für das genutzte bewegliche und unbewegliche Sachanlagevermögen in Form von Pacht-, Miet- und Leasingverträgen in Höhe von Euro 522.345,36, davon an verbundene Unternehmen Euro 0,00. 3.7. Haftungsverhältnisse Es bestehen zu Gunsten Dritter Avalzusagen in Höhe von Euro 230.355,03 (Vorjahr Euro 230.355,03); davon an verbundene Unternehmen Euro 0,00 (Vorjahr Euro 0,00). 3.8. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Löhne und Gehälter in Höhe von Euro 2.157.768,88 (Vorjahr Euro 2.008.855,96) enthalten. Die Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung betragen Euro 566.857,26 (Vorjahr 535.687,95), davon Euro 17.242,37 für Altersversorgung (Vorjahr Euro 15.149,16). 3.9. Abschreibungen Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Abschreibungen in Höhe von Euro 1.408.528,64 beinhalten auch die Abschreibungen der GWG von Euro 4.823,86. 3.10. Erträge aus Beteiligungen In den Erträgen aus Beteiligungen von insgesamt Euro 0,00 (Vorjahr Euro 82.886,41) sind Erträge aus Beteiligungen gegenüber verbundenen Unternehmen von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 82.886,41) enthalten. 3.11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In der Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von Euro 16.886,54 (Vorjahr Euro 6.600,81) sind Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 0,00) enthalten. 3.12. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 4. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2023 beträgt Euro 595.800,30. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von Euro 9.104.758,36 ergibt sich ein Betrag von Euro 9.700.558,66, der zu verwenden ist. Es wird vorgeschlagen, diesen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Sonstige Angaben 5.1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
5.2. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
5.3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgende Zahl von Arbeitnehmern war während des Geschäftsjahrs durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:
Zusätzlich waren im Jahresdurchschnitt 1 leitender Angestellter als Geschäftsführer beschäftigt. 5.4. Angaben zu der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Geschäftsführung unverändert bei Herrn Martin Bender und Herrn Heinz Peter Bill. 5.5. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Aufwendungen für Geschäftsführung sind im Geschäftsjahr 2023 bei der Gesellschaft nicht angefallen. 5.6. Vorgänge von besonderer Bedeutung Schwierig zu bewerten ist das weitere Risiko des Ukraine-Konflikts und die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie, deren Ausmaß, Dauer und negative Folgen für die Gesamtwirtschaft und für die Recycling GmbH Lahnau im speziellen, derzeit noch immer nicht absehbar sind. Diese externen Faktoren werden sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der Recycling GmbH Lahnau auswirken. Angesichts der derzeitigen Unsicherheit ist eine Quantifizierung der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Recycling GmbH Lahnau für das kommende Geschäftsjahr mit Unsicherheit behaftet und nur schwer abschätzbar. 6. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Lahnau, den 04.10.2024 gez. Martin Bender, Geschäftsführer gez. Heinz Peter Bill, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 08.10.2024 dem vollständigen nicht durch Offenlegungserleichterungen verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Recycling GmbH Lahnau, mit Sitz in Lahnau, den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Offenlegungserleichterungen waren nicht Gegenstand der Prüfung. Der Bestätigungsvermerk lautet wie folgt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Recycling GmbH Lahnau, Lahnau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den handelsrechtlichen Anforderungen und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Der Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Nr. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses nach geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen können. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wetzlar, den 08.10.2024 SBBR GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. St. Schulze, Wirtschaftsprüfer |
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Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
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Wärme- und Kältehandel
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