DS Multibulk GmbHLiquidiert

Domstraße 17, 20095 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 147214
Eingetragen
13.7.2017
Branche
Güterbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtGüterbeförderung in der BinnenschifffahrtVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
die Bereederung und Befrachtung von eigenen und fremden Multipurpose- und Heavy-Lift- und Dry-Bulk-Schiffen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

DS Multibulk GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DS Multibulk GmbH, Hamburg

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der DS Multibulk GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom

1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, den 13. Juni 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Claus Brandt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Eden, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 2.899,00 1.996,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.564,40 14.882,60
21.463,40 16.878,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 60.001,00 50.000,00
81.464,40 66.878,60
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 400.577,72 527.720,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 437.721,63 633.013,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 511.537,96 0,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 8.003.985,02 0,00
(davon ausstehende Einlagen EUR 8.500,00; Vorjahr TEUR 0)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 284.111,18 5.681,89
9.237.355,79 638.695,21
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 515.562,66 968.264,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 115.741,27 390.123,29
10.350.701,84 2.591.682,50

Passiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 51.000,00 51.000,00
2. Ausstehende nicht eingeforderte Einlagen 0,00 -8.500,00
51.000,00 42.500,00
II. Gewinnvortrag 37.432,51 0,00
III. Jahresüberschuss 0,00 37.432,51
88.432,51 79.932,51
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 20.729,09
2. Sonstige Rückstellungen 330.318,64 64.450,90
330.318,64 85.179,99
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.376.681,16 893.339,54
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 930,50 3.508,42
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.215.836,65 1.209.307,66
4. Sonstige Verbindlichkeiten 98.036,27 87.466,95
davon aus Steuern EUR 18.200,36 (Vorjahr: TEUR 11)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.698,87 (Vorjahr: TEUR 10)
9.691.484,58 2.193.622,57
D. Rechnungsabgrenzungsposten 240.466,11 232.947,43
10.350.701,84 2.591.682,50

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

01.01.2018 - 31.12.2018 22.06.2017 - 31.12.2017
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 23.711.526,77 4.316.719,68
2. Sonstige betriebliche Erträge 791.417,86 67.449,06
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 762.132,96 (Vorjahr: EUR 59.149,64)
24.502.944,63 4.384.168,74
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 8.794.726,14 977.280,36
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 20.202.193,71 2.709.642,08
28.996.919,85 3.686.922,44
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 974.711,72 249.381,20
b) Soziale Abgaben 141.926,44 34.586,49
1.116.638,16 283.967,69
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.987,62 2.728,32
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.137.468,62 333.030,02
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 983.608,21 (Vorjahr: EUR 90.797,83)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.746,44 0,00
davon von verbundenen Unternehmen EUR 43.338,82; Vorjahr EUR 0,00
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 9.999,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 293.519,27 21.300,67
davon an verbundene Unternehmen EUR 228.383,72; Vorjahr EUR 0,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Ertrag, Vorjahr Aufwand) -18.787,09 18.787,09
11. Ergebnis nach Steuern -7.995.054,36 37.432,51
12. Erträge aus Verlustübernahme 7.995.054,36 0,00
13. Jahresüberschuss 0,00 37.432,51

Anhang für 2018

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß §§ 274a und 288 HGB werden zum Teil in Anspruch genommen, z.B. werden kein Verbindlichkeiten- und kein Rückstellungsspiegel dargestellt, und ebenso wird auf einen Ausweis der Geschäftsführungsgehälter verzichtet.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma DS Multibulk GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 147214 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen oder, falls erforderlich, dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder, falls erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Wahrung des strengen Niederstwertprinzips. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wird unterstellt, dass die zuletzt angeschafften Vorratsbestände zuerst verbraucht werden (LiFo-Verfahren).

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1S atz 1 HGB) beachtet.

Aufwendungen und Erträge in fremder Währung wurden zum Tageskurs umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Geschäftsführung macht von der Erleichterung des § 288 Abs.1 Satz 1 Nr. 1 HGB Gebrauch und hat auf die Erstellung eines Anlagengitters verzichtet.

Umlaufvermögen

Zum Bilanzstichtag wird der Treibstoffbestand an Bord der eingecharterten Schiffe in Höhe von TEUR 401 ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 438) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 512) beinhalten Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (TEUR 54) sowie aus Darlehen (TEUR 458). Ein Darlehen in Höhe von TEUR 440 wurde gemäß Forderungsverzicht zum 28. Dezember 2018 vollständig abgewertet.

Forderungen gegen Gesellschafter enthalten Forderungen aus dem am 10. Dezember 2018 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag mit DS Schiffahrt GmbH & Co. KG (TEUR 7.995) sowie ausstehende Einlagen (TEUR 8,5).

Die Sonstigen Vermögensgegenstände betreffen hauptsächlich debitorische Kreditoren (TEUR 180).

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 51.000,00 und wird vollständig von der DS Schiffahrt GmbH & Co. KG gehalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 121), ausstehende Rechnungen (TEUR 98), drohende Verluste (TEUR 51), nicht genommenen Urlaub (TEUR 45) sowie Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung (TEUR 15).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 2.377 und bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten für Treibstoff (TEUR 1.900; Vj. TEUR 655) und Verbindlichkeiten für in Time Charter angemietete Schiffe (TEUR 180; Vj. TEUR 190).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten das vollständig abgerufene Abrufdarlehen (TUSD 6.000), sowie ein weiteres Darlehen (TUSD 2.001) von DS Schiffahrt GmbH & Co. KG (insgesamt TEUR 7.200).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Im Wesentlichen sind hier Frachterlöse (TEUR 20.246; Vj. TEUR 3.854), Chartererlöse (TEUR 1.546; Vj. TEUR 210), Erlöse aus Bereederung (TEUR 1.464; Vj. TEUR 186) sowie Erlöse aus Kommissionen (TEUR 353; Vj. TEUR 66) enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus Kursdifferenzen (TEUR 762; Vj. TEUR 59).

Materialaufwand

Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten Treibstoffverbräuche (TEUR 8.795; Vj. TEUR 977). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Zeitcharter (TEUR 12.250; Vj. TEUR 1.865) und Hafenkosten (TEUR 2.197; Vj. TEUR 390) sowie Kanalgebühren (TEUR 1.308; Vj. TEUR 106) und Kommissionen (TEUR 1.056; Vj. TEUR 261).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es handelt sich bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen um Aufwand aus Kursdifferenzen (TEUR 984; Vj. TEUR 91), Aufwand für Abschreibungen auf Forderungen (TEUR 664) - z.T. im Zusammenhang mit den Forderungsverzichten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 440), Beratung, Steuerberatung und Prüfungskosten (TEUR 228; Vj. TEUR 145), Aufwand aus Serviceverträgen (TEUR 102; Vj. TEUR 23) und Reisekosten (TEUR 50; Vj. TEUR 20) sowie EDV (TEUR 25; Vj. TEUR 12).

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen eine dauerhafte Wertminderung der Beteiligung an der DS Multibulk Invest GmbH & Co. KG.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der JS Holding GmbH & Co. KG, Dortmund, einbezogen. Dieser ist beim elektronischen Bundesanzeiger erhältlich.

Sonstige Angaben

Die Anzahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres betrug durchschnittlich 11 Mitarbeiter.

Aus Zeitcharterverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 3,5 Mio.

Die Gesellschaftet haftet für Zahlungsverpflichtungen eines verbundenen Unternehmens aus einem Chartervertrag über einen Zeitraum von drei Jahren in Höhe von maximal EUR 2,1 Mio.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind für das Geschäftsjahr Herr Martin-Philippe Ervens, Diplom-Kaufmann, Hamburg, und Herr Stephen John Hutty, Diplom-Nautiker und Kapitän, Hamburg, bestellt.

Gewinnabführungsvertrag mit der DS Schiffahrt GmbH & Co. KG

Am 10. Dezember 2018 wurde ein Gewinnabführungsvertrag mit der DS Schiffahrt GmbH & Co. KG, Hamburg, mit Wirksamkeit zum 18. Dezember 2018 geschlossen.

Der Vertrag wurde mit einer Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2023 geschlossen. Er verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern er nicht spätestens drei Monaten vor seinem Ablauf von einer Partei gekündigt wird.

Die Gesellschafterversammlung der DS Schiffahrt GmbH & Co. KG, Hamburg, hat am 10. Dezember dem Vertrag zugestimmt. Der Vertrag wurde am 18. Dezember in das Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

Auf Grund des Vertrages wird der Verlust in Höhe von EUR 7.995.054,36 abgeführt.

Nachtragsbericht

Mit Beschluss vom 10. Dezember 2018 wurde die Einstellung des operativen Geschäftes beschlossen. Die Gesellschaft soll aber weiterhin fortgeführt werden. Die Einstellung des operativen Schifffahrtsgeschäftes umfasst die ordnungsgemäße Abwicklung und Beendigung der Charterverträge einschließlich der damit verbundenen nachlaufenden Tätigkeiten, die sukzessive Freisetzung von Personal und die Restrukturierung auf den Erhalt eines notwendigen Geschäftsbetriebes.

 

Hamburg, 12. Juni 2019

Martin-Philippe Ervens

Stephen John Hutty

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17.06.2019 festgestellt worden.

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