LPL Projects + Logistics GmbH
Gotenstraße 12, 20097 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Cord Koopmann seit 7.4.2021 | Prokura |
Marc De Waele seit 10.5.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LPL Projects + Logistics GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zur Bilanz 2023Geschäftsentwicklung Die konjunkturelle Erholung unserer Hauptkunden hat sich fortgesetzt und die Produktions- und Einkaufskapazitäten wurden erhöht. Durch hohe Seefrachtkosten auf den Weltmärkten konnte der Umsatz und Ertrag auf hohem Niveau stabilisiert werden. Die in den Vorjahren erfolgreiche Akquisition von Neukunden im Maschinen- und Anlagenbau konnte erfolgreich fortgesetzt werden. Unsere Sales Abteilung war wieder sehr aktiv und hat im Berichtsjahr insgesamt 112 Neukunden, davon 39 Kunden mit mehr als 3 Aufträgen im Berichtsjahr, für das Unternehmen akquiriert. Auch unsere Standorte im Ausland haben teilweise von dem konjunkturellen Aufschwung und den internen Geschäftsbeziehungen profitiert. Dementsprechend entsprach die Geschäftsentwicklung an unseren Standorten im Ausland insgesamt unseren Erwartungen und Planungen. Lediglich der Standort in Spanien hat diese Erwartungen im Berichtsjahr nicht erfüllt. Die im Vorjahr beschlossenen und angefangenen Schließungen der Auslandsstandorte in Saudi Arabien und Südafrika wurden weiter vorangetrieben. Wir erwarten hier die endgültige Abwicklung in 2024. Im Geschäftsjahr 2023 konnten einige größere Projekte abgeschlossen und abgewickelt werden. Empfangsländer waren hier insbesondere die USA, Südostasien und Ostafrika. Unsere Strategie uns unabhängiger von Großprojekten zu machen ist weiterhin erfolgreich und das kleinere und mittlere Projektgeschäft, sowie die Aktivitäten für unsere Kunden in China und im Bereich der Logistik für Forschungsschifffahrt konnten weiter ausgebaut werden und haben sehr erfolgreich zum positiven Ergebnis beigetragen. An unserem Standort in Spanien wurden strukturelle Veränderungen durchgeführt um auch hier die Kundenbasis zu erweitern um sich unabhängiger von Großprojekten zu machen. Dementsprechend wurde die Führungsstruktur umgestellt und es sind hohe Einmalkosten im Berichtsjahr angefallen. Durch fehlende Zahlungen eines Kunden konnten geplante Erträge für die Abwicklung des Großprojektes nach der Elfenbeinküste nicht realisiert werden. Hier gibt es aber noch Rückstellungen die entsprechend zum Ergebnis beitragen können. Durch die Verkaufstätigkeiten der Vorjahre und der exzellenten Kundenbetreuung durch die operativen Mitarbeiter der LPL Gruppe konnte viele Kunden im General Cargo- und mittleren Projektgeschäft, speziell im Maschinenbau und aus der Glasbranche gehalten und ausgebaut werden. Die LPL hat weiterhin in Ressourcen für den internationalen Verkauf investiert. So wurden bestehende Kunden und Partner in den Zielregionen USA, China, Afrika und im mittleren Osten erfolgreich betreut. Umsatz- und Ertragslage Die Umsatz- und Ertragsentwicklung im Unternehmen konnte die Erwartungen erfüllen, bzw. sogar übertreffen. So konnte der hohe Umsatz aus dem Vorjahr (TEUR 54.470) auch in 2023, mit einem Umsatz von TEUR 55.054, bestätigt werden. Das Betriebsergebnis konnte deutlich von TEUR 1.270 (2022) auf TEUR 1.846 gesteigert werden. Alle Geschäftsfelder der LPL in Deutschland haben zum positiven Ergebnis beigetragen. Die Marge erreichte im Berichtszeitraum sehr gute 14,8%. Speziell Kunden aus dem kleineren- und mittleren Projektbereich konnten erfolgreich weiterentwickelt werden und haben sehr positiv zu unserem Jahresergebnis beigetragen. Unser Büro in den USA, wurde weiterentwickelt und hat ebenfalls ein positives Ergebnis zum Erfolg der Gruppe beigetragen. Der Standort in Malaysia hat ein positives operatives Ergebnis erzielt. Durch Währungsbewertungen von Fremdkapital weißt die Bilanz dort allerdings einen negativen Wert aus. Ende 2023 waren 52 Mitarbeiter bei der LPL beschäftigt. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, da durch das sehr positive operative Ergebnis entsprechende Provisionen ausgeschüttet werden konnten. Die Abschreibungsquote auf das Anlagevermögen ist aufgrund der leasingorientierten Einkaufspolitik weiterhin zu vernachlässigen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Das Ergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit übertrifft die ursprünglichen Erwartungen. Das Jahresergebnis (nach Steuern) beträgt TEUR 599 (+ TEUR 24 gegenüber dem Vorjahr) und lag über Plan. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 11.462 um TEUR 1.091 auf TEUR 12.553 erhöht. Die Forderungen gegenüber Tochterunternehmen konnten, unter anderem bedingt durch Wertberichtigungen, reduziert werden Risikobehaftete Forderungen sind - unter Berücksichtigung der derzeitigen Entwicklungen und des Verlaufes des Geschäftsjahres 2023 im Ausland - in ausreichendem Maße durch Wertberichtigungen berücksichtigt worden. Das Unternehmen verfügt über eine sehr gute Eigenkapitalquote von 29 %. Finanz - und Zinsrisiken Die LPL verfügt über ausreichende Finanzierungsmittel. Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Diese Sicherheit ist auch für das kommende Geschäftsjahr gegeben. Die bestehenden Instrumente der Liquiditätssteuerung unterstützen den Cash-Flow der LPL. Das Devisenkurssicherungssystem berücksichtigt zeitnah Sicherungen bei Vertragsabschlüssen. Somit werden Forderungen und Verbindlichkeiten im USD-Bestand täglich gesichert, um Kursverluste zu vermeiden. Geschäftsbezogene und rechtliche Risiken Aktuelle Geschehnisse durch politische Risiken und Klimakatastrophen in verschiedenen Regionen der Welt zeigen Unsicherheiten auf, die den positiven Trend belasten und durch die globalisierte Ausrichtung der Branche, zu einem Wachstumshemmnis führen könnten. Das Risiko größerer Ausfälle ist jedoch gering, da die LPL nicht auf einzelne Regionen oder Branchen fokussiert ist. Ein Anwachsen der Inflationsgefahr und daraus folgende höhere Refinanzierungskosten, sind im aktuellen Trend ein Wachstumsrisiko, da hierdurch Investitionen gehemmt werden könnten. Das Risiko erhöhter Zinsaufwendungen für Kreditinanspruchnahmen ist für unser Unternehmen derzeit gering, da aktuell keine Kredite in Anspruch genommen werden müssen und alle Geschäfte aus dem eigenen Cash-Flow finanziert werden. Zum Bilanzstichtag ist LPL an keinen gerichtlichen Verfahren beteiligt, in denen transportbedingte Schäden durch den jeweiligen Transportversicherer des Ladungseigentümers geltend gemacht werden. Der Verkauf gepfändeter Ware aus der Insolvenz eines Kunden aus dem Jahr 2021 konnte abgeschlossen werden. Alle Risiken hieraus wurden im Berichtsjahr ausgebucht. Die Anzahl der Rechtsfälle befindet sich weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Rechtliche Auseinandersetzungen werden ausschließlich zentral über die Geschäftsführung und beauftragte Personen betreut. Dies garantiert eine permanente Kontrolle dieses Risikos in der Leitung des Unternehmens sowie die unmittelbare Umsetzung möglicher Konsequenzen aus Rechtsverfahren in der Geschäftspolitik. Art und Umfang des Versicherungsschutzes werden jährlich überprüft und angepasst. LPL nimmt hierfür die Beratung durch einen Versicherungsmakler in Anspruch. Es ist kein bestandsgefährdendes Risiko für die LPL zu erkennen. Die zielgerichtete Steuerung der Beteiligungsgesellschaften im Ausland soll verstärkt zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Hier können sich Risiken aus einer weiterhin nicht den Erwartungen der Geschäftsleitung entsprechenden wirtschaftlichen Entwicklung einzelner ausländischer Tochterunternehmen ergeben. Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung oder Entwicklung. Das Unternehmen unterhält zum Bilanzstichtag nicht selbstständige Zweigniederlassungen in Bremen, Frankfurt und Duisburg. Qualitätssicherung Das Unternehmen verfügt über Zertifizierungen in den Bereichen Qualitätsmanagement nach der DIN EN ISO 9001:2000 , Umwelt (DIN ISO 14001) und Arbeitssicherheit (DIN ISO 45001). Diese Systeme unterlagen im Berichtsjahr entsprechenden Überwachungsaudits welche erfolgreich abgeschlossen wurden. Risiken der Informationstechnologie Die geschäftskritischen Anwendungssysteme der Gesellschaft sind so aufgebaut, dass sie durch redundante Auslegung von technischen Komponenten, Netzwerken und Standorten auch bei einzelnen Ausfällen kontinuierlich zur Verfügung stehen. Der Zugriff auf geschäftsrelevante Daten ist stets als gesichert zu bewerten. Prognose Im aktuellen Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen verringerten Umsatz wie bereits im Budget geplant. Hauptgrund hierfür sind die stark zurückgegangenen Seefrachtkosten und eine geringere Anzahl von größeren Projekten. Wir erwarten ein Ergebnis der Geschäftstätigkeit im mittleren sechsstelligen Bereich. Hauptaugenmerk wird auf die Intensivierung der Akquisitionsaktivitäten im In- und Ausland, eine intensive Kundenbetreuung und die Betreuung unserer Auslandsgesellschaften gelegt werden, um die Kundenbasis zu stärken und zu erweitern. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation wurden die Risiken bei der diesjährigen Ergebnisprognose, insbesondere aus laufenden Transportverträgen, berücksichtigt.
Hamburg, 09. Juli 2024 Marc de Waele, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bewertungseinheiten Es wurden im Einzelnen folgende Bewertungseinheiten gebildet: Die USD-Forderungen und USD-Verbindlichkeiten wurden zusammen mit den USD-Geldbeständen sowie den zur Absicherung der USD-Positionen abgeschlossenen Devisentermingeschäften in einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: Euro 1.817.090,23. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: Euro 2.313.842,76. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden drei Jahre festgelegt. Derivative Finanzinstrumente Im Bereich der derivativen Finanzinstrumente bestanden am 31.12.2023 zur Absicherung von Zinsänderungs- und Währungsrisiken folgende noch offenen Devisentermingeschäfte: Devisenswaps
Die Devisentermingeschäfte wurden zusammen mit den USD-Forderungen und USD-Verbindlichkeiten sowie den USD-Geldbeständen in einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 19.116,00. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro - 66.094,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 6.805.161,43 (Vorjahr: Euro 6.622.882,29). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Zugunsten der LPL Projects & Logistics (M) Sdn Bhd wurde eine Patronatserklärung abgegeben, wonach sich die LPL Projects + Logistics GmbH dazu verpflichtet, die LPL Projects & Logistics (M) Sdn Bhd finanziell insoweit zu unterstützen, dass die Unternehmensfortführung für die Dauer von zwölf Monaten (also zumindest bis zum 31.12.2024) gesichert ist. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: 16 Leasingverträge für Kraftfahrzeuge Mietverträge für Büroräume aller Standorte Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Marc de Waele, Glauburg, Kaufmann Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 599.168,28. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 2.628.261,28 der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden Euro 0,00 eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 0,00 vorgesehen. Auf neue Rechnung werden Euro 2.628.261,28 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den 9. Juli 2024 gez. Marc de Waele Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis gemäß § § 328 Abs. 1a Satz HGB: Der nachfolgende Bestätigungsvermerk wurde zum vollständigen Jahresabschluss erstellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LPL Projects + Logistics GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LPL Projects + Logistics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LPL Projects + Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 31. Juli 2024 Ohse.Meyer.Goertz
PartGmbB
durch Dipl. Oec. Stephan Goertz, Wirtschaftsprüfer |
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