Delba - Backbetrieb GmbH

Oststraße 2, 33129 Delbrück, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 17635
Eingetragen
26.9.1983
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenHerstellung von Dauerbackwaren
Gegenstand
Die Produktion und der Vertrieb von Broterzeugnissen und Backwaren jeder Art, insbesondere von längerfristig haltbaren Brotarten. Die Gesellschaft kann gleichartige oder ähnliche Unternehmen erwerben, sich an solchen beteiligen, deren Vertretung übernehmen sowie Zweigniederlassungen und/oder Betriebsstätten errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Marta Glowacka
seit 10.3.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
31.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Delba - Backbetrieb GmbH

Delbrück (vormals: Uelsen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 518.803,31 670.855,31
I. Sachanlagen 262.721,90 414.773,90
II. Finanzanlagen 256.081,41 256.081,41
B. Umlaufvermögen 2.875.288,99 2.637.420,63
I. Vorräte 568.340,46 495.494,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.112.866,04 1.907.934,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 194.082,49 233.991,59
Aktiva 3.394.092,30 3.308.275,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 178.476,61 1.195.214,04
I. Gezeichnetes Kapital 31.000,00 31.000,00
II. Bilanzgewinn 147.476,61 1.164.214,04
davon Gewinnvortrag 1.164.214,04 1.848.646,63
B. Rückstellungen 92.103,93 479.350,59
C. Verbindlichkeiten 3.123.511,76 1.633.711,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.123.511,76 1.633.711,31
Summe Passiva 3.394.092,30 3.308.275,94

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A.  Allgemeine Angaben

I.  Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Delba - Backbetrieb GmbH, Uelsen (Amtsgericht Osnabrück, HRB 130191) ist als kleine Kapi­talgesellschaft im Sin­ne des § 267 HGB ver­pflichtet, ge­mäß § 264 ff. HGB ei­nen Jah­resabschluss auf­zu­stel­len und hat diesen um ei­nen Anhang zu er­weitern.

II.  Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Geset­zes betref­fen die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesell­schafts­vertra­ges aufgestellt.

Die Gesellschaft hat in den Geschäftsjahren 2022 sowie 2023 Jahresfehlbeträge erlitten, welche unter anderem auch mit der Schließung des Produktionsstandortes Uelsen zusam­menhängen. Die Ge­schäfts­füh­rung erwartet nach der in 2023 im Wesentlichen beendeten Um­strukturierung wie­der nachhal­tig positi­ve Ergebnisse.

B.  Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268 - 274a, §§ 276 - 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschif­ten der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird ent­sprechend dem Gesamtkostenverfahren dargestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibe­halten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

I.  Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilan­zie­rungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1.  Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Sachanlagevermögen

Sachanlagen sind grundsätzlich zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Ne­benkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 45.414,00 Euro.

In den Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendi­ge Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort voll­stän­dig abgeschrieben.

Für handelsrechtliche Zwecke wird diese Vorschrift aus Gründen der nicht wesentlichen Ein­fluss­nahme auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage analog angewandt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu den Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen wer­den zum Nennwert und unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen zu ihrem Barwert angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung nach § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderungen entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufho­lungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB.

2.  Umlaufvermögen

Vorratsvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risi­ken  im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwend­barkeitusw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Herstel­lungs­kosten umfassen dabei zurechenbare Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Ma­terial- und Fertigungsgemeinkosten, sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erfor­derlicher Einzelwertberichtungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kredit- und Ausfallri­si­kos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertbe­richtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Fremdwährungen

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, sind mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, sind eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Um­rech­nung von Fremdwährungsgeschäften sind erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Ver­lust­rechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebli­che Aufwendungen" ausgewiesen.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

3.  Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännische Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetra­ges bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Rest­laufzeit entsprechenden Marktzinssatz, abgezinst.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

1. Forderungen

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände beinhalten Forde­run­gen gegen­über ver­bun­de­nen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Hö­he von EUR 35.988,73 (Vorjahr: EUR 44.041,64).

2. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 31.000,00 und ist unverändert gegenüber dem Vor­jahr.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 2.494.814,72 (Vorjahr: EUR 868.224,23) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

D.  Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1.  Außerplanmäßige Abschreibungen

Im Geschäftsjahr erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von EUR 45.414,00.

E.  Sonstige Angaben

1.  Anzahl der Arbeitnehmer

Auf die Aufgliederung der Anzahl der Arbeitnehmer wird nach § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB in Verbin­dung mit § 285 Nr. 7 HGB verzichtet.

Die Anzahl der Arbeitnehmer beträgt im Geschäftsjahr: 62

2.  Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3, 3a HGB bestehen aus verschiede­nen langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 52.

3.  Unterschrift der Geschäftsführung

 

Delbrück, 12.04.2024

Hermann Tacken jun.


sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt.

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