Stammdaten

Register
Amtsgericht Königstein HRB 5920
Eingetragen
23.12.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Unternehmensberatung, insbesondere die Beratung von Unternehmen, Einrichtungen und anderen Organisationen in Wirtschaft und Verwaltung in Bezug auf Strategie, Organisation, Betriebsabläufe sowie Systeme der Information, Kommunikation und Datenverarbeitung, einschließlich Internet und E-Commerce, sowie der Handel mit Produkten der Datenverarbeitung (Hard- und Software).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Andreas Kaempf
seit 4.2.2026
Geschäftsführer
Torsten Heller
seit 4.2.2026
Geschäftsführer
Steffen Zimmer
seit 3.2.2026
Geschäftsführer
Markus Pfeifer
seit 3.2.2026
Geschäftsführer
Aneka Maschewski
seit 22.1.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jack Samuel Koftikian
seit 22.1.2026
Geschäftsführer
Thomas Knüwer
seit 22.1.2026
Geschäftsführer
Rashmi Yadav
seit 22.1.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thomas Benthien
seit 15.12.2025
Geschäftsführer
Márcio Miranda Theme
seit 15.12.2025
Geschäftsführer
Ashima Raheja
seit 9.12.2025
Geschäftsführer
Ulrike Dencker
seit 9.12.2025
Geschäftsführer
Stefan Batzdorf
seit 9.12.2025
Geschäftsführer
Tobias Geißinger
seit 9.12.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jonas Kampik
seit 9.12.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Stefan Hoffmann
seit 19.5.2025
Geschäftsführer
Florian Leschinsky
seit 14.5.2025
Geschäftsführer
Rainer Oliver Oder
seit 14.5.2025
Geschäftsführer
Wilhelm Ewald Goschy
seit 23.4.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jorma Gall
seit 28.2.2025
Geschäftsführer
Libor Kotlik
seit 28.2.2025
Geschäftsführer
Steffen Joswig
seit 28.2.2025
Geschäftsführer
Hiren Turakhia
seit 28.2.2025
Geschäftsführer
Ajit Kumar Sharma
seit 24.2.2025
Geschäftsführer
Roxana Ramsperger
seit 24.2.2025
Geschäftsführer
Paul Rothenberger
seit 3.2.2025
Geschäftsführer
Ralf Pichler
seit 18.12.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Djordje Nikolic
seit 12.12.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Timo Christopher Würz
seit 19.11.2024
Geschäftsführer
Markus Lars Rossmann
seit 13.11.2024
Geschäftsführer
Vanessa Maria Cann
seit 13.11.2024
Geschäftsführer
Thomas Ewald
seit 29.10.2024
Geschäftsführer
Christian Otto Schwab
seit 29.10.2024
Geschäftsführer
Marta Ewa Schiller
seit 18.10.2024
Geschäftsführer
Ilona Hardt
seit 18.10.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thomas Streifthau
seit 18.10.2024
Geschäftsführer
Björn Johannes Haan
seit 18.10.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Michael Fieg
seit 15.8.2024
Geschäftsführer
Frank-Michael Pacser
seit 15.8.2024
Geschäftsführer
Amjad Bava Liaquat
seit 17.6.2024
Geschäftsführer
Markus Tillmann
seit 17.6.2024
Geschäftsführer
Shane Gaffney
seit 27.5.2024
Geschäftsführer
Vander Ray Mc Clain
seit 27.5.2024
Geschäftsführer
Jens Diekmann
seit 22.5.2024
Geschäftsführer
Burhan Kalkan
seit 22.5.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Florian Bauer
seit 25.4.2024
Geschäftsführer
Alexander Berges
seit 22.1.2024
Geschäftsführer
Tobias Göbbel
seit 6.12.2023
Geschäftsführer
Nina-Cameron Jais
seit 25.7.2023
Geschäftsführer
Ashish Gangrade
seit 17.7.2023
Geschäftsführer
Tomás Tichý
seit 21.6.2023
Geschäftsführer
Claudia Maria Lang
seit 7.6.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Julita Krepska
seit 7.6.2023
Geschäftsführer
Dirk Keweloh
seit 7.6.2023
Geschäftsführer
Olivér Óhidi
seit 7.6.2023
Geschäftsführer
Jan Oliver Hrynko
seit 24.4.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Sven Schmiede
seit 13.4.2023
Geschäftsführer
Markus Alt
seit 5.4.2023
Geschäftsführer
Nurkan Elmas
seit 5.4.2023
Geschäftsführer
Bridie Hernon
seit 5.4.2023
Geschäftsführer
Niclas Schaumberg
seit 5.4.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Carsten Ebbert
seit 5.4.2023
Geschäftsführer
Sandra Speckbacher
seit 5.4.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Mira Julia Schwartz
seit 5.4.2023
Geschäftsführer
Thorsten Arne Jaeger
seit 24.3.2023
Geschäftsführer
Svenja Falk
seit 24.3.2023
Geschäftsführer
Christian Alfons Uhl
seit 24.3.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Tobias Benjamin Kruse
seit 15.3.2023
Geschäftsführer
Wolfgang Loth
seit 15.3.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Mirko Hirsch
seit 28.2.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thanh Ha-Phuoc
seit 21.2.2023
Geschäftsführer
Markus Schüller
seit 21.2.2023
Geschäftsführer
Timo Nink
seit 21.2.2023
Geschäftsführer
Anja Haubelt
seit 8.2.2023
Geschäftsführer
Leah Langheim
seit 8.2.2023
Geschäftsführer
Phillip Frey
seit 8.2.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Anett Zschimmer
seit 3.11.2022
Geschäftsführer
Andreas Rudolf Jahnke
seit 29.8.2022
Geschäftsführer
Henry Greulich
seit 29.8.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Nikhil Rajagopalan
seit 18.7.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Alexander Wied
seit 13.7.2022
Geschäftsführer
Jens Carsten Laue
seit 11.7.2022
Geschäftsführer
Christian Hille
seit 11.7.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Markus Jordans
seit 11.7.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Philipp Kupferschmidt
seit 25.4.2022
Geschäftsführer
Matthias Ziegler
seit 25.4.2022
Geschäftsführer
Patricia Moubarak
seit 25.4.2022
Geschäftsführer
Michael Heyen
seit 25.4.2022
Geschäftsführer
Markus Schunk
seit 25.4.2022
Geschäftsführer
Christian Barth
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Tobias Sobania
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Sanna Takanen
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Maik Figur
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Christoph Sauer
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Christian Kramp
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Aiste Hoppe
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Manuela Peintner
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Lars Zywietz
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Stephanie Hänsch
seit 7.4.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Enno Christian Danke
seit 23.3.2022
Geschäftsführer
Jörg Rottmann
seit 17.2.2022
Geschäftsführer
Markus Treiber
seit 8.2.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Timmo Axel Sturm
seit 12.1.2022
Geschäftsführer
Benedikt Martin Dorsch
seit 22.12.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Stefano Baroni
seit 22.12.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Alexander Holst
seit 7.10.2021
Geschäftsführer
Herbert Kunzmann
seit 7.10.2021
Geschäftsführer
Dominik Krimpmann
seit 7.10.2021
Geschäftsführer
Friederike Soennecken
seit 27.9.2021
Geschäftsführer
Abhishek Uday
seit 20.9.2021
Geschäftsführer
Michael Herrmann
seit 20.9.2021
Geschäftsführer
Antje Hoffmann
seit 2.9.2021
Geschäftsführer
Robin Racky
seit 23.8.2021
Geschäftsführer
Jochem Wesling
seit 8.7.2021
Geschäftsführer
Sven Kühlborn
seit 8.7.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Karin Libowitzky
seit 15.6.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Michaela Vaitl
seit 6.5.2021
Geschäftsführer
Thi Long Thuan Tran
seit 1.4.2021
Geschäftsführer
Kevin Eversmann
seit 1.4.2021
Geschäftsführer
Hafis El-Ghannam
seit 1.4.2021
Geschäftsführer
Shirley Sheffer
seit 18.3.2021
Geschäftsführer
Russel James Barber
seit 18.3.2021
Geschäftsführer
Oliver Karl Kiene
seit 10.3.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Nadine Regine Häfner
seit 10.3.2021
Geschäftsführer
Christian Kreis
seit 10.3.2021
Geschäftsführer
Marc Ruhnow
seit 3.2.2021
Geschäftsführer
Vijayakumar Gounder
seit 3.2.2021
Geschäftsführer
Maren Hausmann
seit 11.11.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Gerd Schäfer
seit 11.11.2020
Geschäftsführer
Jörg Langhorst
seit 28.10.2020
Geschäftsführer
Kathrin Schwan-Ebrecht
seit 28.10.2020
Geschäftsführer
Andreas Nothdurft
seit 27.8.2020
Geschäftsführer
Lars Finke
seit 29.7.2020
Geschäftsführer
Christian Kleikamp
seit 29.7.2020
Geschäftsführer
Joel Durme
seit 2.7.2020
Geschäftsführer
Ian Kahan
seit 2.7.2020
Geschäftsführer
Ralf Aerts
seit 2.7.2020
Geschäftsführer
Johannes Trenka
seit 30.6.2020
Geschäftsführer
Eva Wiedenhöft
seit 30.6.2020
Geschäftsführer
Benjamin Hargarten
seit 30.6.2020
Geschäftsführer
Steffen Berg
seit 30.6.2020
Geschäftsführer
Markus Bender
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Markus Heyen
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Gerd-Michael Hüsken
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Thomas Schumacher
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Sigrid Stinnes
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Veronica Wolters
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Andreas Schneider
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Axel Kistner
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Dino Frese
seit 15.7.2019
Geschäftsführer
Alexander Huber
seit 5.4.2019
Geschäftsführer
Tanja Luise Mertin
seit 5.4.2019
Geschäftsführer
Sven Hellmich
seit 6.3.2019
Geschäftsführer
Simon Eggers
seit 6.3.2019
Geschäftsführer
Andreas Buhl
seit 6.3.2019
Geschäftsführer
Dirk Schuphan
seit 6.3.2019
Geschäftsführer
Frank Schinzel
seit 6.3.2019
Geschäftsführer
Katja Price
seit 6.3.2019
Geschäftsführer
Willem Putters
seit 6.3.2019
Geschäftsführer
Murat Küden
seit 6.3.2019
Geschäftsführer
Dorothea Ern-Stockum
seit 30.11.2018
Geschäftsführer
Nedo Haubelt
seit 14.11.2018
Geschäftsführer
Christian Hoffmann
seit 10.8.2018
Geschäftsführer
Holger Viehmann
seit 10.8.2018
Geschäftsführer
Daniel Vollath
seit 10.8.2018
Geschäftsführer
Jürgen Müller
seit 25.7.2018
Geschäftsführer
Sezin Mentes
seit 25.7.2018
Geschäftsführer
Thomas Müller
seit 25.7.2018
Geschäftsführer
Kirsten Rackow
seit 25.7.2018
Geschäftsführer
Martin Wick
seit 29.5.2018
Geschäftsführer
Carsten Küppersbusch
seit 29.5.2018
Geschäftsführer
Carsten Ackermann
seit 29.5.2018
Geschäftsführer
Andreas Staudinger
seit 29.5.2018
Geschäftsführer
Shishir Lohmror
seit 26.3.2018
Geschäftsführer
Thomas Savoir
seit 29.9.2017
Geschäftsführer
Martin Stelbrink
seit 28.7.2017
Geschäftsführer
Sven Wahle
seit 28.7.2017
Geschäftsführer
Leo Lehr
seit 16.6.2017
Geschäftsführer
Katharina Michaelis
seit 16.6.2017
Geschäftsführer
Christoph Loeffler
seit 16.6.2017
Geschäftsführer
Jan Ising
seit 8.6.2017
Geschäftsführer
Bernhard Schulzki
seit 31.3.2017
Geschäftsführer
Rolf Bühler
seit 31.3.2017
Geschäftsführer
Carsten Weisse
seit 31.3.2017
Geschäftsführer
Rainer Binder
seit 31.3.2017
Geschäftsführer
Sonja Fink
seit 17.3.2017
Geschäftsführer
Boris Maurer
seit 3.2.2017
Geschäftsführer
Jürgen Reers
seit 22.12.2016
Geschäftsführer
Peter David
seit 9.12.2016
Geschäftsführer
Tobias Radel
seit 9.12.2016
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christopher Stephan
seit 5.10.2016
Geschäftsführer
Thomas Taeuber
seit 29.6.2016
Geschäftsführer
Tilo Winkler
seit 29.6.2016
Geschäftsführer
Martin Jureit
seit 29.6.2016
Geschäftsführer
Kanak Choudhury
seit 7.6.2016
Geschäftsführer
Daniel Behar
seit 7.6.2016
Geschäftsführer
Thorsten Kruse
seit 7.6.2016
Geschäftsführer
Stefan Lippautz
seit 17.5.2016
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Tobias Gehlhaar
seit 17.5.2016
Geschäftsführer
Nils Beier
seit 12.6.2015
Geschäftsführer
Sven Gudehus
seit 12.5.2015
Geschäftsführer
Timothy Good
seit 12.5.2015
Geschäftsführer
Hans-Peter Erl
seit 12.5.2015
Geschäftsführer
Raijain Pankaj
seit 12.5.2015
Geschäftsführer
Karsten Ebersbach
seit 12.5.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christian Tölkes
seit 16.5.2014
Geschäftsführer
Frank Lenzen
seit 16.5.2014
Geschäftsführer
Jörg Florian Thoma
seit 15.4.2014
Geschäftsführer
Roland Bargon
seit 11.4.2014
Geschäftsführer
Sascha Marquardt
seit 11.4.2014
Geschäftsführer
Sven Hornung
seit 11.4.2014
Geschäftsführer
Sarat Maitin
seit 11.4.2014
Geschäftsführer
Michael Meyer
seit 21.6.2013
Geschäftsführer
Richard Holsman
seit 21.6.2013
Geschäftsführer
Tobias Regenfuß
seit 21.6.2013
Geschäftsführer
Corinna Krezer
seit 8.3.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Silke Lehmann
seit 1.3.2013
Geschäftsführer
Karl Rathgeb
seit 1.3.2013
Geschäftsführer
Jörn Rehbock
seit 1.3.2013
Geschäftsführer
Peer Oliver Stork
seit 12.2.2013
Geschäftsführer
Ralph Marco Lechner
seit 12.2.2013
Geschäftsführer
Martin Hösler
seit 12.2.2013
Geschäftsführer
Hans-Jochen Kavasch
seit 12.2.2013
Geschäftsführer
Bernd Elser
seit 23.9.2011
Geschäftsführer
Jürgen Morath
seit 21.9.2011
Geschäftsführer
Boris Chlebowski
seit 21.9.2011
Geschäftsführer
Christian Altrock
seit 30.8.2011
Geschäftsführer
Götz Erhardt
seit 15.2.2011
Geschäftsführer
Ulf Henning
seit 30.4.2010
Geschäftsführer
Thomas Hansen
seit 20.3.2009
Geschäftsführer
Jens Karl Kufer
seit 12.11.2008
Geschäftsführer
Dirk Appelhoff
seit 12.11.2008
Geschäftsführer
Ole Skov
seit 8.3.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Amr Elsaadani
seit 23.12.2003
Geschäftsführer
Andreas Baier
seit 23.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Accenture Holding B.V. & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Accenture Holding B.V. & Co. KG

Kronberg im Taunus

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2021 bis zum 31.08.2022

Konzernbilanz zum 31. August 2022

Aktiva

31.8.2022 31.8.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 541 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 46.477 32.214
3. Geschäfts- oder Firmenwert 810.266 214.602
4. Geleistete Anzahlungen 0 857.284 355 247.171
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.948 19.954
2. Technische Anlagen und Maschinen 15 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.149 34.271
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 212 68.324 48 54.273
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 58
2. Beteiligungen 2.481 2.481 2.016 2.074
928.089 303.518
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 171 0
2. Unfertige Leistungen 113.629 44.326
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.709 0
4. Geleistete Anzahlungen 570 117.079 0 44.326
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 582.755 320.481
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 645.240 767.181
3. Sonstige Vermögensgegenstände 39.287 1.267.282 8.001 1.095.663
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 70.503 6.189
1.454.864 1.146.178
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.001 9.797
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0 4.678
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.523 0
2.414.477 1.464.171

Passiva

31.8.2022 31.8.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil des Kommanditisten 200.000 200.000
II. Rücklagen 1.694.704 1.270.153
III. Ausgleichsposten für gegenüber dem Mutter- unternehmen niedrigere Konzernergebnisse -1.902.988 -1.314.132
IV. Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital -8.284 156.021
V. Ausgleichsposten Währungsumrechnung -339 0
VI. Auf Minderheitsgesellschafter entfallendes Eigenkapital 100 1.627
VII. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.523 0
0 157.648
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 616.671 480.741
2. Steuerrückstellungen 14.754 17.806
3. Sonstige Rückstellungen 608.960 402.373
1.240.385 900.920
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 352.006 261.541
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 36.722 26.953
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 679.219 48.765
4. Sonstige Verbindlichkeiten 98.290 63.846
- davon aus Steuern TEUR 71.303 (i. Vj. TEUR 43.653) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 922 (i. Vj. TEUR 4) -
1.166.237 401.105
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.676 0
E. Passive latente Steuern 6.179 4.498
2.414.477 1.464.171

Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. September 2021 bis 31. August 2022

2021/2022 2020/2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 3.467.244 2.433.039
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 25.008 -65.854
3. Sonstige betriebliche Erträge 30.267 15.129
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 46.982 19.251
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.037.320 1.084.302 587.914 607.165
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.412.510 949.445
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 324.117 1.736.627 190.802 1.140.247
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 138.888 52.088
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 646.994 442.424
8. Erträge aus anderen Wertpapieren 634 99
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 201 2.355
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.645 2.656
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 21.497 36.669
12. Ergebnis nach Steuern -144.599 103.519
13. Sonstige Steuern (Aufwand) 18 17
14. Konzernjahresfehlbetrag (i.Vj. -überschuss) -144.617 103.502
davon entfallen auf:
Gesellschafter des Mutterunternehmens -144.617 103.613
Minderheitsgesellschafter 0 -111

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021/2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteil des Kommanditisten Rücklagen Ausgleichsposten für gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergebnisse Ausgleichsposten Währungsumrechnung
TEUR TEUR TEUR
31. August 2020/1. September 2020 200.000 1.030.748 -1.301.462 0
Erhöhung der Kapitalanteile 150.000
Einstellung in Rücklagen (saldiert) 89.405
Sonstige Veränderungen 0 -12.670
Konzernjahresüberschuss 2020/2021
31. August 2021/1. September 2021 200.000 1.270.153 -1.314.132 0
Einstellung in Rücklagen (saldiert) 424.551
Sonstige Veränderungen -588.662
Änderungen des Konsolidierungskreises -194 -339
Konzernjahresfehlbetrag 2021/2022
31. August 2022 200.000 1.694.704 -1.902.988 -339
Eigenkapital des Mutterunternehmens Konzerneigenkapital
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe Nicht beherrschende Anteile auf Minderheitsgesellschafter entfallendes Eigenkapital Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
31. August 2020/1. September 2020 0 -70.714 1.884 -68.830
Erhöhung der Kapitalanteile 150.000 150.000
Einstellung in Rücklagen (saldiert) -116.283 -26.878 -26.878
Sonstige Veränderungen 12.670 0 -146 -146
Konzernjahresüberschuss 2020/2021 103.613 103.613 -111 103.502
31. August 2021/1. September 2021 0 156.021 1.627 157.648
Einstellung in Rücklagen (saldiert) -444.045 -19.494 -19.494
Sonstige Veränderungen 588.662 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises -533 -1.527 -2.060
Konzernjahresfehlbetrag 2021/2022 -144.617 -144.617 -144.617
31. August 2022 0 -8.623 100 -8.523

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021/2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.9.2021 Zugang durch Unternehmenserwerbe Übrige Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.8.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 1.881 435 0 1.495 821
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 91.077 191.752 4.308 355 171.100 116.392
3. Geschäfts- oder Firmenwert 478.671 945.653 0 0 246.154 1.178.170
4. Geleistete Anzahlungen 355 0 0 -355 0 0
570.103 1.139.286 4.743 0 418.749 1.295.383
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.263 576 11.208 2 7.727 36.322
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 1.516 693 0 1.748 461
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.022 6.891 33.760 46 12.664 103.055
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 48 0 305 -48 93 212
107.333 8.983 45.966 0 22.232 140.050
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 58 307 0 0 365 0
2. Beteiligungen 2.016 0 465 0 0 2.481
2.074 307 465 0 365 2.481
679.510 1.148.576 51.174 0 441.346 1.437.914
Kumulierte Abschreibungen
1.9.2021 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.8.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 280 0 280
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 58.863 11.052 0 69.915
3. Geschäfts- oder Firmenwert 264.069 103.835 0 367.904
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
322.932 115.167 0 438.099
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.309 3.776 711 15.374
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 446 0 446
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.751 19.499 4.344 55.906
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
53.060 23.721 5.055 71.726
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
2. Beteiligungen 0 0 0 0
0 0 0 0
375.992 138.888 5.055 509.825
Buchwerte
31.8.2022 31.8.2021
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 541 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 46.477 32.214
3. Geschäfts- oder Firmenwert 810.266 214.602
4. Geleistete Anzahlungen 0 355
857.284 247.171
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.948 19.954
2. Technische Anlagen und Maschinen 15 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.149 34.271
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 212 48
68.324 54.273
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 58
2. Beteiligungen 2.481 2.016
2.481 2.074
928.089 303.518

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021/2022

Angaben zur Identifikation des Unternehmens

Firma: Accenture Holding B.V. & Co. KG (bis zum 23. Juni 2022: Accenture Holding GmbH & Co. KG)
Sitz: Kronberg im Taunus
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus
Registernummer: HRA 2841

Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Am 20. Mai 2022 wurde eine Vereinbarung über den Wechsel des Komplementärs in der Accenture Holding GmbH & Co. KG zwischen der Accenture Holdings B.V., Amsterdam, Niederlande (Kommanditgesellschaft), der Accenture Management GmbH, Kronberg im Taunus, und der Accenture Germany Management B.V., Amsterdam, geschlossen. Alle Gesellschafter haben zuvor der Vereinbarung zugestimmt. Auf Basis dieser Vereinbarung ist die Accenture Germany Management B.V. mit sofortiger Wirkung als persönlich haftende Gesellschafterin in die Gesellschaft eingetreten, und mit Wirksamwerden des Eintritts ist die Accenture Management GmbH aus ihrer Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft ausgetreten.

Der Gesellschaftsvertrag wurde entsprechend geändert und neu gefasst. Die Firmenänderung wurde am 23. Juni 2022 in das Handelsregister eingetragen.

I. Konsolidierungskreis

In den nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Konzernabschluss werden neben der Accenture Holding B.V. & Co. KG die folgenden Gesellschaften zum 31. August 2022 einbezogen:

Firma und (Sitz) Tochtergesellschaft Firma und (Sitz) Enkelgesellschaft / Tochtergesellschaft Firma und (Sitz) Enkelgesellschaft / Tochtergesellschaft Beteiligungsquote
Accenture GmbH (Kronberg im Taunus) 100%
Accenture Dienstleistungen GmbH (Kronberg im Taunus) 100%
Accenture Cloud Services GmbH (Wilsdruff) 100%
Zielpuls GmbH (München) 100%
Accenture Song Brand Germany GmbH (Hamburg) ehern Kolle Rebbe GmbH 100%
ESR-Labs GmbH (München) 100%
T.A. Cook Engineers GmbH (Berlin) 100%
Accenture Technology Solutions B.V. & Co. KG (Kronberg im Taunus) ehem. Accenture Technology Solutions GmbH 100%
Accenture Services GmbH (Kronberg im Taunus) 100%
designaffairs GmbH (München) 100%
Accenture Marketing Services München GmbH (München) 100%
Accenture Digital Inside Sales GmbH (Wuppertal) ehem. Innotec GmbH 100%
Accenture Digital Holding GmbH (Kronberg im Taunus) 100%
Accenture Song Build Germany GmbH (Hamburg) ehem SinnerSchrader Deutschland GmbH 100%
SinnerSchrader Content GmbH (Hamburg) 100%
SinnerSchrader Praha s.r.o (Prag) 100%
Accenture Song Content Germany GmbH (Stuttgart) ehem. Mackevision Medien Design GmbH 100%
umlaut SE(Aachen) 100%
umlaut communications GmbH (Aachen) 100%
umlaut telehealthcare GmbH (Aachen) 100%
umlaut solutions GmbH (Aachen) 100%
umlaut engineering Holding GmbH (Hamburg) 100%
umlaut engineering GmbH (Hamburg) 100%
umlaut energy GmbH (Aachen) 100%
umlaut consulting GmbH (Aachen) 100%
umlaut systems GmbH (Stuttgart) 100%
umlaut S.A.R.L. (Toulouse, Frankreich) 100%
BNOW ACADEMY FOUNDATION (Bengaluru, Indien) 100%
akzente kommun ikatior und beratung GmbH (München) 100%

Die Accenture Holding B.V. & Co. KG hat im Geschäftsjahr 2021/2022 sämtliche Anteile der umlaut SE, Aachen, inkl. ihrer Tochterunternehmen mit Wirkung zum 30. September 2021 erworben.

Im Zuge der Erstkonsolidierung des Teilkonzerns umlaut SE wurden folgende Vermögensgegenstände und Schulden erstmals einbezogen:

TEUR TEUR
Firmenwert 867.154
Intellectual Property (IP) 170.000
Sonstiges Anlagevermögen 14.849
Vorräte 59.729
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 105.625
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 73.750
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 8.022 1.299.129
Rückstellungen -81.022
Verbindlichkeiten -72.499
Sonstige Passiva -26.678 -180.199
1.118.930

Im Geschäftsjahr 2021/22 wurden die von umlaut SE erworbenen IP an eine Accenture Schwestergesellschaft außerhalb des Konsolidierungskreises weiterveräußert. Darüber hinaus wurden zahlreiche umlaut-Gesellschaften im Ausland an lokale Accenture Gesellschaften veräußert.

Diese Transaktionen haben sich ohne Auswirkung auf die Ertragslage wie folgt auf die Konzernbilanz ausgewirkt:

TEUR
Firmenwert -243.961
Intellectual Property (IP) -170.000
Übrige Vermögensgegenstände und Schulden (Rein-Vermögen) -22.154
-436.116

Eine Vergleichbarkeit der im weiteren Anhang genannten Vorjahreszahlen des Konzernabschlusses ist daher eingeschränkt. Hinsichtlich der Herstellung der Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr der betreffenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung verweisen wir auf die Angaben in Abschnitt V im Konzernanhang.

Darüber hinaus hat die Accenture Holding B.V. & Co. KG sämtliche Anteile an der akzente kommunikation und beratung GmbH (München) mit Wirkung zum 28. April 2022 erworben.

Die Accenture Services hat mit Wirkung zum 30. September 2021 sämtliche Anteile an der Accenture Marketing Services München GmbH (Pullach Landkreis München) erworben.

Die Accenture GmbH hat im Geschäftsjahr 2021/2022 hat darüber hinaus sämtliche Anteile der folgenden Gesellschaften erworben:

Wirkung Gesellschaft
01.09.2021 Wabion GmbH (Esslingen am Neckar)
18.10.2021 Exton Germany GmbH (München)
10.11.2021 T.A. Cook & Partner Consultants GmbH (Berlin)
10.11.2021 T.A. Cook Engineers GmbH (Berlin)
15.02.2022 Xoomworks Germany GmbH (Frankfurt am Main)
11.05.2022 Trivadis Germany GmbH (Stuttgart)
02.06.2022 Founders Intelligence GmbH (Berlin)

Die erworbenen Gesellschaften werden seit ihrem Erwerbszeitpunkt in den Konzernabschluss der Accenture Holding B.V. & Co. KG einbezogen. Die Vergleichbarkeit mit vorangegangenen Konzernabschlüssen wird hierdurch nicht wesentlich eingeschränkt.

Die Accenture Digital Holding GmbH hat im Geschäftsjahr 2021/2022 ihre Beteiligungsquote an der SinnerSchrader AG durch Zukäufe von 94 % auf 100 % erhöht. Mit Verschmelzungsstichtag zum 1. September 2021 wurde die SinnerSchrader AG auf die Accenture Digital Holding GmbH verschmolzen.

Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden folgende Verschmelzungen auf die Accenture GmbH (Kronberg im Taunus) durchgeführt:

Wirkung Verschmolzene Gesellschaft
01.01.2021 Prof. Homburg GmbH (Mannheim)
01.01.2021 Exton Germany GmbH (München)
01.09.2021 LEXTA GmbH (Berlin)
01.09.2021 SALT Solutions GmbH (Würzburg)
01.01.2022 T.A. Cook & Partner Consultants GmbH (Berlin)
01.01.2022 Wabion GmbH (Esslingen am Neckar)
01.01.2022 Founders Intelligence GmbH (Berlin)
01.01.2022 Xoomworks Germany GmbH (Frankfurt am Main)
01.01.2022 Trivadis Germany GmbH (Stuttgart)

Die Tochtergesellschaft der LEXTA GmbH (Berlin), die Lexta UK Ltd. (Guildford), wurde im Geschäftsjahr an eine Accenture Schwestergesellschaft außerhalb des Konsolidierungskreises veräußert.

Die Tochtergesellschaften der Accenture Song Content GmbH (ehemals Mackevision Medien Design GmbH) Mackevision Korea Co. Ltd. (Seoul), Mackevision Singapore Pte Ltd. (Singapur) und Mackevision CG Technologies and Services (Shanghai) Co. Ltd. (Shanghai) wurden im Geschäftsjahr liquidiert.

Die Vergleichbarkeit mit vorangegangenen Konzernabschlüssen wurde durch diese Veränderungen nicht wesentlich eingeschränkt.

Befreiung nach §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB

Sämtliche in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen nehmen die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB in Anspruch.

Konsolidierungsgrundsätze

Seit dem Geschäftsjahr 2010/2011 werden Unternehmenserwerbe nach der Neubewertungsmethode dargestellt, d. h. es erfolgt eine Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens. Hierbei ist das Eigenkapital mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen in dem Zeitpunkt beizulegen ist, an dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Im Geschäftsjahr 2021/2022 haben die Gesellschaften des deutschen Accenture-Konzerns Anteile an verschiedenen Beratungsgesellschaften erworben und zahlreiche Anteile an umlaut Gesellschaften im Ausland an lokale Accenture Gesellschaften veräußert. Die Erstkonsolidierungen erfolgten zum jeweiligen Erwerbszeitpunkt. Unter Berücksichtigung der Verkäufe verblieben nach Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligungen (TEUR 785.310) mit dem neu bewerteten Reinvermögen der Gesellschaften im Erwerbszeitpunkt als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesene Unterschiedsbeträge von insgesamt TEUR 694.026. Im Rahmen der Neubewertung wurde zuvor bei den immateriellen Vermögensgegenständen (insbesondere für Kundenbeziehungen) ein Betrag in Höhe von TEUR 17.880 zusätzlich angesetzt. Die erworbenen Gesellschaften verfügten zum Erwerbszeitpunkt über flüssige Mittel in Höhe von TEUR 90.097.

Die Aufstockung der Anteile an Tochtergesellschaften im Geschäftsjahr 2021/22 wurde als Erwerbsvorgang abgebildet: Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Aufrechnung der Anschaffungskosten der hinzuerworbenen Anteile (TEUR 12.082) mit dem auf die Minderheitenanteile entfallenden anteiligen Eigenkapital im Zeitpunkt des Hinzuerwerbs (TEUR 1.965) wurde in Höhe von TEUR 10.117 als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert.

Im Geschäftsjahr wurden nachträgliche Kaufpreisanpassungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.396 für eine im Vorjahr erworbene Beratungsgesellschaft vereinbart und gezahlt, die als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert wurden.

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen werden eliminiert.

Die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr war nicht erforderlich.

II. Geschäftsjahr

Das Konzerngeschäftsjahr läuft vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022.

Der letzte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurde auf den 31. August 2021 aufgestellt.

Der Konzernabschluss-Stichtag entspricht zum 31. August 2022 dem Stichtag des Jahresabschlusses der Accenture Holding B.V. & Co. KG und dem aller einbezogenen Tochtergesellschaften.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Vorjahr angewandten Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Alle in die Vollkonsolidierung einbezogenen Konzernunternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an. Die funktionale Währung der Accenture Holding B.V. & Co. KG und aller wesentlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist der Euro. Die Umrechnung der Abschlüsse aller nicht im Euroraum ansässigen vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt zum Stichtagskurs.

Die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Entwicklungskosten) werden gemäß § 248 Abs. 2 HGB zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen sowie außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer wird mit 3 Jahren angesetzt.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der nicht aus Unternehmenserwerben resultierenden immateriellen Vermögensgegenstände wird mit drei Jahren angenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Gegenstände des Sachanlagevermögens beträgt zwischen zwei und zehn Jahren, wobei die Abschreibungen monatsgenau vorgenommen werden.

Gemäß § 246 Abs. 1 Satz 4 HGB wird der Unterschiedsbetrag, um den die für die Übernahme eines Unternehmens bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernahme übersteigt, als entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert (derivativer Firmenwert) angesetzt. Dieser entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert, der als Vermögensgegenstand gilt, wird mit der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zehn Jahren geführt und entsprechend abgeschrieben.

Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten nicht mehr als EUR 800,00 betragen, werden im Jahr der Anschaffung sofort voll aufwandswirksam erfasst. Sie werden in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, wobei die Umrechnung aus fremder Währung mit dem Tageskurs im Zeitpunkt der Zahlung vorgenommen wird. Für voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Wertpapiere, die ausschließlich zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen bestimmt und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen), werden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen werden saldiert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden zu Einzelkosten zuzüglich Auslagen sowie anteiliger Gemeinkosten bewertet. Die anteiligen Gemeinkosten umfassen auch angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden Abwertungen in angemessener Höhe vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt, wobei erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt werden. Die in den Forderungen enthaltenen kurzfristigen Fremdwährungspositionen werden zunächst mit dem Kurs am Tag der erstmaligen Buchung und in der Folge mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Pensionsrückstellungen werden für Anwartschaften aus Altersversorgungszusagen gebildet. Die Bewertung erfolgt unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ("Projected Unit Credit-Methode"). Für die Sterblichkeitsrate wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewendet.

Darüber hinaus kamen die folgenden Parameter zur Anwendung:

- Altersversorgungszusagen an Senior Executives:

Rechnungszinssatz p. a. 1,77 % (VJ: 2,01 %)
Anwartschaftstrend (z. B. Gehalt) p. a. 0,00 % (VJ: 0,00 %)
Rententrend p. a. 2,00 % (VJ: 1,50 %)

- Altersversorgungszusagen an übrige Mitarbeitende:

Rechnungszinssatz p. a. 1,77 % (VJ: 2,01 %)
Anwartschaftstrend (z. B. Gehalt) p. a. 6,00 % (VJ: 4,20 %)
Trend Beitragsbemessungsgrenze p. a. 2,50 % (VJ: 2,50 %)
Rententrend p. a. 2,00 % (VJ: 1,50 %)

Bei den Rechnungszinssätzen handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank für den August 2022 ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,77 %) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,39 %) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 61.970.

Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr sind gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst worden. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen fristenkongruenten Zinssätze.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die in den Verbindlichkeiten enthaltenen Fremdwährungspositionen werden zunächst mit dem Kurs am Tag der erstmaligen Buchung und in der Folge mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Auf temporäre Bilanzierungs- oder Bewertungsdifferenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise werden gemäß § 274 HGB latente Steuern ermittelt. Ergibt sich aus dieser Ermittlung insgesamt eine Steuerbelastung künftiger Geschäftsjahre, wird diese als passive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Eine sich daraus ergebende Steuerentlastung wird jedoch in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Zum 31. August 2022 existieren temporäre Bewertungsunterschiede zwischen der Handels- und Steuerbilanz im Wesentlichen bei den Personalverpflichtungen. Bei einem Gewerbesteuersatz von 15,03 % (VJ: 14,81 %) ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 36.463 (VJ: TEUR 47.129), die nicht angesetzt wurden. Aus Konsolidierungsvorgängen ergeben sich passive latente Steuern in Höhe von TEUR 6.179 (VJ: TEUR 4.498).

IV. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Konzernanlagevermögens sind aus der Aufstellung "Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021/ 2022" ersichtlich (Anlage zum Anhang).

Die im Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte (Restbuchwert zum 31. August 2022: TEUR 810.266; VJ: TEUR 214.602) werden über ihre erwartete Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen Forderungen im Rahmen des Global Liquidity Managements (Europool) in Höhe von TEUR 561.065 (VJ: TEUR 740.468) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 84.175 (VJ: TEUR 7.219). Darüber hinaus enthielten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen des Vorjahres Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 19.494 aus Steuerzahlungen für den Kommanditisten. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Posten von insgesamt TEUR 1.651 (VJ: TEUR 658) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verpflichtungen aus Altersversorgungszusagen in Höhe von TEUR 741.683 wurden zum Abschlussstichtag 31. August 2022 mit ihrer Absicherung dienenden Finanzanlagen zum Zeitwert in Höhe von TEUR 125.012 (VJ: TEUR 136.209) verrechnet. Die betreffenden Wertpapiere werden treuhänderisch vom Verein zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen der deutschen Accenture Gesellschaften e.V., Kronberg im Taunus, gehalten. Die Anschaffungskosten der Wertpapiere, betragen TEUR 86.642 (VJ: TEUR 83.188).

In den sonstigen Rückstellungen sind größtenteils Rückstellungen für aktienbasierte Mitarbeitervergütungen, für Gehälter, für ausstehenden Urlaub und noch nicht abgerechnete Überstunden und Gewährleistungsansprüche enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben mit Ausnahme eines im Geschäftsjahr von einem Unternehmen des weltweiten Accenture-Konzerns, der Accenture Finance Ltd., Dublin, Irland, erhaltenen Darlehens wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Das Darlehen hat eine Restlaufzeit von zehn Jahren, wird unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen und beträgt TEUR 500.000 (VJ: TEUR 0). Die darüber hinaus gehenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 178.575 (VJ: TEUR 48.765) Lieferungen und Leistungen sowie Verrechnungen und mit TEUR 644 Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus Steuererstattungen für den Kommanditisten (VJ: Forderung TEUR 19.494).

V. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und -verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland erzielt. Die Umsätze wurden zu 11 % (VJ: 32 %) mit Unternehmen der weltweiten Accenture-Organisation erzielt. Dabei machten die Beratungsumsätze ca. 71 % (VJ: 70 %) aus und die Outsourcing-Umsätze ca. 29 % (VJ: 30 %).

Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 459.513 auf die im Geschäftsjahr erworbene umlaut -Gruppe.

Die Bestandsveränderung ergibt sich im Geschäftsjahr wie folgt:

TEUR
Unfertige Erzeugnisse zum 31. August 2021 44.326
Zugang aus Konsolidierungskreisveränderungen 44.295
Bestandserhöhung 25.008
Unfertige Erzeugnisse zum 31. August 2022 113.629

Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen mit TEUR 9.799 auf die umlaut-Gruppe. Sie enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung der Pauschalwertberichtung in Höhe von TEUR 2.545 (VJ: TEUR 0), aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 219 (VJ: TEUR 155) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 197 (VJ: TEUR 0). Aus der Währungsumrechnung resultieren Erträge in Höhe von TEUR 11.479 (VJ: TEUR 2.376).

Die Materialaufwendungen resultieren mit TEUR 90.646 aus der umlaut-Gruppe.

Die Personalaufwendungen von in Höhe von insgesamt TEUR 1.736.627 entfallen mit TEUR 323.911 auf die umlaut-Gruppe. Der Posten soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 123.560 (VJ: TEUR 68.775).

Der Posten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 12.924 (VJ: TEUR 0), da der auf Basis der operativen Planung der betreffenden Tochtergesellschaft unter Berücksichtigung eines Diskontierungsfaktors von 6,8 % ermittelte Ertragswert das im Konzernabschluss aktivierte Nettovermögen unterschritt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die mit TEUR 58.338 auf die umlaut-Gruppe entfallen, enthalten u. a. Aufwendungen der von anderen Gesellschaften der Accenture-Organisation bezogenen Leistungen. Sonstige periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 414 enthalten und aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens entstanden im abgelaufenen Geschäftsjahr periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (VJ: TEUR 930). Aus der Währungsumrechnung resultieren Aufwendungen in Höhe von TEUR 16.995 (VJ: TEUR 3.614).

Aus der Abzinsung von Rückstellungen resultieren Zinserträge von TEUR 61 (VJ: TEUR 168).

Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 15.635 (VJ: TEUR 567). Aus der Aufzinsung der Rückstellungen resultieren Zinsaufwendungen und Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 23.746 (VJ: TEUR 1.988). In Höhe von TEUR 13.098 wurden im Vorjahr Erträge aus dem Deckungsvermögen mit Zinsaufwendungen aus den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet.

VI. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Zahlungsmittelfonds setzt sich zusammen aus Bankguthaben und Kassenbeständen (TEUR 70.503; VJ: TEUR 6.189) sowie aus Forderungen im Rahmen des Global Liquidity Managements (Europool) in Höhe von TEUR 561.065 (VJ: TEUR 740.468).

Die während des Geschäftsjahres gezahlten Steuern belaufen sich auf TEUR 55.441(VJ: TEUR 43.250) und beinhalten neben der Gewerbesteuerbelastung der Accenture Holding B.V. & Co. KG auch die für die Kommanditistin geleisteten Körperschaftsteuerzahlungen (TEUR 19.494; VJ: TEUR 26.879).

VII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Ende des Geschäftsjahres haben die Gesellschaften des deutschen Accenture-Konzerns zum Ausbau der Geschäftsbereiche weitere Akquisitionen durchgeführt.

Accenture hat im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2022/2023 die Übernahme des Beratungsunternehmens SKS Group abgeschlossen. Die SKS Group unterstützt Banken bei der Modernisierung ihrer technologischen Infrastrukturen mit SAP S4/HANA®-Lösungen sowie bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das rund 500-köpfige Team verstärkt den Geschäftsbereich Accenture Technology. Mit der Übernahme erweitert Accenture seine Kompetenzen in den Bereichen Technologie, Beratung und regulatorische Dienstleistungen und baut gleichzeitig sein Angebot für Spezialbanken aus. Das schließt auch nationale Förderbanken mit ein, die Bund und Länder bei der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben unterstützen. Die Übernahme umfasst das gesamte Leistungsspektrum der SKS Group.

Es liegen darüber hinaus keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31. August 2022 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der Accenture Holding B.V. & Co. KG oder der Konzerngesellschaften hätten haben können.

VIII. Sonstige Angaben

Durchschnittlich waren im Berichtsjahr beschäftigt (ohne Geschäftsführer):

Leitende Angestellte: 3.944 (VJ: 3.247) FTE 1) : 3.830
Mitarbeitende: 12.901 (VJ: 6.845) FTE 1) : 12.541
16.845 (VJ: 10.092) FTE 1) : 16.371

1) Full-time equivalent

Die Accenture Management GmbH, war bis zum 20. Mai 2022 persönlich haftender Gesellschafter. Die Geschäftsführer der Accenture Management GmbH waren im Berichtszeitraum bis zum Ausscheiden der Accenture Management GmbH als Komplementär:

Marcus Huth, Hofheim am Taunus

Dr. Markus Hamprecht, Ahrensburg

Antje Hoffmann, Hungen

Ildiko Kreisz, Dreieich

Corinna Krezer, Neckarsulm

Katharina Michaelis, Braak

Jürgen Pinkl, Laupheim

Christina Raab, München

Karl Rathgeb, Kronberg im Taunus

Patrick Rowe, London, UK

Die Accenture Germany Management B.V., Amsterdam, ist am 20. Mai 2022 als Komplementärin eingetreten. Die Geschäftsführer der Accenture Germany Management B.V. sind bzw. waren:

Karl Rathgeb, Kronberg im Taunus (seit 22. April 2022)

Dr. Markus Hamprecht, Ahrensburg (seit 22. April 2022)

Ildiko Kreisz, Dreieich (seit 22. April 2022)

Corinna Krezer, Neckarsulm (seit 22. April 2022)

Katharina Michaelis, Braak (seit 22. April 2022 bis 15. Juli 2023)

Jürgen Pinkl, Laupheim (seit 22. April 2022 bis 31. August 2022)

Christina Raab, München (seit 22. April 2022)

Antje Hoffmann, Hungen (seit 22. April 2022)

Marco Lechner, Eschborn (seit 10. Juni 2022)

Patrick Vollmer, München (seit 10. Juni 2022)

Sven-Olaf Gudehus, München (seit 10. Juni 2022)

Tobias Gehlhaar, Neuss (seit 10. Juni 2022)

Tobias Regenfuß, München (seit 18. Oktober 2022)

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen für das Geschäftsjahr TEUR 10.830 (VJ: TEUR 8.739).

Den Geschäftsführern der persönlich haftenden Gesellschafterin wurden im Rahmen der aktienbasierten Mitarbeitervergütung im Geschäftsjahr in der Summe 19.002 (VJ: 24.889) Restricted Share Units gewährt. Der beizulegende Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung betrug TUSD 5.542 (ca. TEUR 5.512) (VJ: TUSD 8.369; TEUR 7.084).

Die Pensionsrückstellung für diese Personengruppe beträgt am Bilanzstichtag TEUR 6.703 (VJ: TEUR 16.496).

Die Pensionsrückstellung für frühere Mitglieder der Geschäftsführung beträgt am Bilanzstichtag TEUR 17.626 (VJ: TEUR 4.624).

Die künftigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen belaufen sich auf TEUR 122.313 (VJ: TEUR 132.079).

Für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses, die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, wurden im Geschäftsjahr 2021/2022 Honorare in Höhe von TEUR 372 aufwandswirksam erfasst. Die Honorare entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen.

Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen stellt Accenture plc, Dublin, Irland, auf. Der Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft sowie über die Medien der Wertpapieraufsichtsbehörde U.S. Securities and Exchange Commission (http://www. sec.gov/) erhältlich.

 

Kronberg im Taunus, den 30. August 2023

Accenture Germany Management B.V.

Antje Hoffmann

Dr. Markus Hamprecht

Marco Lechner

Ildiko Kreisz

Corinna Krezer

Tobias Gehlhaar

Tobias Regenfuß

Christina Raab

Karl Rathgeb

Patrick Vollmer

Sven-Olaf Gudehus

KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2021/2022

A. Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

Die Accenture Holding B.V. & Co KG mit Sitz in Kronberg im Taunus gehört mit ihren Tochtergesellschaften zum Konzern der Accenture plc, Dublin, Irland, die an der New York Stock Exchange (NYSE) notiert ist.

Accenture ist ein führendes globales Unternehmen für professionelle Dienstleistungen, das weltweit führende Unternehmen, Regierungen und andere Organisationen dabei unterstützt, ihren digitalen Kern aufzubauen, ihre Abläufe zu optimieren und das Umsatzwachstum zu beschleunigen und so schnell und in großem Umfang greifbare Werte zu schaffen. Wir sind ein talentiertes und innovationsorientiertes Unternehmen mit 721.000 Mitarbeitern, das Kunden in mehr als 120 Ländern betreut. Technologie steht heute im Mittelpunkt des Wandels, und wir sind einer der weltweit führenden Anbieter, der diesen Wandel mit starken Ökosystembeziehungen vorantreibt. Wir kombinieren unsere technologische Stärke mit Branchenerfahrung, funktionalem Fachwissen und globaler Lieferfähigkeit. Aufgrund unseres breiten Spektrums an Dienstleistungen, Lösungen und Vermögenswerten in den Bereichen Strategie & Beratung, Technologie, Operations, Industry X und Accenture Song (ehemals Interactive) sind wir in einzigartiger Weise in der Lage, greifbare Ergebnisse zu liefern. Diese Fähigkeiten, zusammen mit unserer Kultur des gemeinsamen Erfolgs und der Verpflichtung zur Schaffung von 360°-Werten, ermöglichen es uns, unseren Kunden zum Erfolg zu verhelfen und vertrauensvolle, dauerhafte Beziehungen aufzubauen. Wir messen unseren Erfolg an dem 360°-Wert, den wir für unsere Kunden, einander, unsere Aktionäre, Partner und Gemeinschaften schaffen.

Die Accenture Group erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr (zum 31. August 2022) weltweit einen Nettoumsatz von 61,6 Mrd. US-Dollar, welches einem Wachstum von 26 % in lokaler Währung entspricht. Die Operating Marge konnte gegenüber dem Vorjahr um 10 Basispunkte auf 15,2 % gesteigert werden. Der Free Cash Flow betrug 8,8 Mrd. US-Dollar.

Im Geschäftsjahr 2022 hat die Accenture Group weiterhin erhebliche Investitionen getätigt - in strategische Akquisitionen, in Forschung und Entwicklung (F&E) unserer Vermögenswerte, Plattformen und Branchen- und Funktionslösungen sowie in die Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Mitarbeitern. Diese Investitionen helfen uns, unsere Differenzierung und Wettbewerbsfähigkeit am Markt weiter zu verbessern. Unsere Akquisitionsstrategie, die ein Motor für organisches Wachstum ist, konzentriert sich auf die Skalierung unseres Geschäfts in wachstumsstarken Bereichen, das Hinzufügen von Fähigkeiten und Fertigkeiten in neuen Bereichen, als auch die Vertiefung unserer Branchen- und Funktionskompetenz.

Accenture bietet innovative und umfassende Dienstleistungen und Lösungen, die die Cloud umfassen, Systemintegration und Anwendungsmanagement, Sicherheit, intelligente Plattformdienste, Infrastrukturdienstleistungen, Software-Engineering-Dienstleistungen, Daten und künstliche Intelligenz inklusive der globalen Bereitstellung durch unsere Advanced Technology Center.

In Deutschland operiert die Accenture Holding B.V. & Co. KG mit ihren direkten und indirekten Tochtergesellschaften an diversen Standorten insbesondere innerhalb Deutschlands.

Der Fokus der Arbeit der deutschen Accenture Gesellschaften hat sich auch im Geschäftsjahr 2021/2022 auf Kundennutzen, Komplexitätsmanagement und Orchestrierung der Technologie in der Wertschöpfungskette der Kunden konzentriert. Der Anteil der Technologie in den Geschäftsmodellen steigt, und die Transformation zur Industry X (digitale Produkte und digitale Prozesse) mit digitalen Geschäftsmodellen erfasst alle Themenfelder, von Innovation und Wachstum, Design- und Produktentwicklung sowie Herstellung & Produktion bis hin zu Kundendienst und Service.

Accenture gab im April 22 bekannt, dass Accenture Interactive ab sofort unter dem Namen Accenture Song auf den Markt kommen wird. Dieser Schritt spiegelt die erstklassigen Dienstleistungen des Unternehmens nach der Pandemie wider, die Kundenbeziehungen, Vertrieb, Handel und Marketing sowie Geschäftsinnovationen neu erfinden, um die beschleunigte Nachfrage der Kund: innen nach Geschäftswachstum durch anhaltende Kundenrelevanz in der sich ständig verändernden Geschwindigkeit des Lebens zu erfüllen.

Im Geschäftsjahr 2021/2022 hat Accenture eine Reihe von Akquisitionen durchgeführt, mit denen die Leistungsfähigkeit, in der sich rasant ändernden Landschaft der digitalen Services weiter gesteigert werden soll.

Accenture hat mit Wirkung zum 30. September 2021 die Übernahme von umlaut, einem Full-Service-Unternehmen, das auf Beratungs- und Engineeringleistungen spezialisiert ist, abgeschlossen. Mit der Übernahme baut Accenture seine fundierten Engineering-Kompetenzen weiter aus. So wird Accenture seine Kunden noch besser dabei unterstützen können, digitale Technologien wie Cloud, Künstliche Intelligenz und 5G zu implementieren; die Art und Weise zu transformieren, wie sie ihre Produkte designen, konstruieren und fertigen und Nachhaltigkeit im Unternehmen zu verankern. umlauts mehr als 4.200 Ingenieur: innen und Expert: innen an Standorten in 16 Ländern schließen sich organisatorisch dem Geschäftsbereich Accenture Industry X an. Mit der Übernahme baut Accenture seine Expertise im Branchenspektrum von Automobil, Luft- und Raumfahrt & Verteidigung, Telekommunikation, Energie und Energieversorgung weiter aus.

Accenture hat mit Wirkung zum 1. September 2021 die Übernahme des Google Cloud Premier Partners Wabion GmbH abgeschlossen. Als Google Cloud-Dienstleister bietet Wabion das gesamte Spektrum an Leistungen für die Beratung und Implementierung der Google Cloud Platform und von Google Workspace. Dies umfasst auch die Bereiche Integration, Entwicklung, Vertrieb von Lizenzen und Training. Seit der Gründung im Jahr 2004 hat Wabion für etablierte Unternehmen und Digital Natives Cloud-Migrationen durchgeführt, neue Cloud-basierte Lösungen umgesetzt sowie Google Workspace für die Online-Zusammenarbeit eingeführt.

Accenture hat mit Wirkung zum 15. Februar 2022 das Beratungs- und Technologieunternehmen Xoomworks Germany GmbH übernommen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in London ist auf Beschaffungstechnologie, digitale Innovation und die Entwicklung von Softwarelösungen spezialisiert. Mit der Übernahme erweitert Accenture seine Kompetenzen, Kunden bei der Beschleunigung ihrer technologiebasierten Transformation von Geschäft und Procurement zu unterstützen.

Accenture wird mit der MediaMarktSaturn Retail Group, einem führenden Handelsunternehmen für Unterhaltungselektronik, zusammenarbeiten, um die Content-Produktion in eine Marketingfunktion umzuwandeln, die sich auf die Steigerung der Effizienz und die Schaffung von höchster Relevanz für den Kunden konzentriert. Hierzu hat sie mit Wirkung zum 30. September 2021 die Accenture Marketing Services München GmbH (ehemals MediaMarktSaturn Content Factory GmbH) übernommen.

Accenture hat mit Wirkung zum 10. November 2021die T.A. Cook & Partner Consultants GmbH und T.A. Cook Engineers GmbH übernommen, ein auf Asset-Performance-Management und Infrastrukturprojekte in kapitalintensiven Branchen spezialisiertes Beratungsunternehmen. Mit dem Zukauf stärkt Accenture sein Angebot in Industry X für Betriebskostenoptimierung und -sicherheit in der Chemie-, Metall-, Bergbau-, Pharma-, Öl- und Gas-Industrie.

Accenture hat mit Wirkung zum 28. April 2022 die Nachhaltigkeitsberatung akzente kommunikation und beratung GmbH übernommen. akzente unterstützt Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wie Automobil, Finanzdienstleistung, Energie und Konsumgüter dabei, Nachhaltigkeit fest in ihr Kerngeschäft zu integrieren und einen nachhaltigen Mehrwert für alle Stakeholder: innen zu schaffen.

Accenture hat mit Wirkung zum 11. Mai 2022 die Übernahme der Trivadis Germany°GmbH abgeschlossen. Der IT-Dienstleister ist auf die Implementierung von Plattformen und Lösungen spezialisiert, die eine hochautomatisierte Bereitstellung und innovative Nutzung von Daten ermöglichen.

Accenture hat mit Wirkung zum 2. Juni 2022 Founders Intelligence°GmbH übernommen, ein Beratungsunternehmen für Innovationsstrategien, das großen Unternehmen dabei hilft, Wachstum zu schaffen, indem es Tools, Techniken und Erkenntnisse von Technologieunternehmern und -investoren nutzt. Die Übernahme stärkt die Fähigkeiten von Accenture, leitende Führungskräfte bei der Entwicklung und Skalierung neuer Geschäftsmodelle zu unterstützen und durch Innovation einen nachhaltigen Wert zu erzielen.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist unsere globale Lieferfähigkeit, die von einem der weltweit größten Netzwerke fortschrittlicher Technologie und intelligenter Betriebszentren unterstützt wird. Dies ermöglicht es uns, die richtigen Leute zur richtigen Zeit von überall auf der Welt zu unseren Kunden zu bringen - sowohl in physischen als auch in virtuellen Arbeitsumgebungen - eine Fähigkeit, die besonders wichtig ist, da sich Geschäftsanforderungen und -bedingungen schnell ändern. Unser globaler Ansatz sorgt für skalierbare Innovation, standardisierte Prozesse, Methoden und Tools, Automatisierung und künstliche Intelligenz, Branchenexpertise und spezielle Fähigkeiten, Kostenvorteile, Fremdsprachenkenntnisse, Nähe zum Kunden und Zeitzonenvorteile - um qualitativ hochwertige Lösungen zu liefern. Unser globales Liefermodell legt den Schwerpunkt auf Qualität, Produktivität, reduziertes Risiko, schnelle Markteinführung und Vorhersehbarkeit und unterstützt alle Bereiche unseres Unternehmens, um unseren Kunden preislich wettbewerbsfähige Dienstleistungen und Lösungen anzubieten.

Beschaffung und Mitarbeitende

Das Beschaffungswesen wird für alle Gesellschaften des deutschen Konzerns sowie die österreichischen und schweizer Landesgesellschaften zentral in Deutschland geleitet und lokal unter Einbindung von Service Centern durchgeführt.

Die Accenture Group ist eine von Talenten und Innovationen geleitete Organisation mit mehr als 700.000 außergewöhnlichen Menschen. Damit nimmt der Personalmarkt eine besondere Bedeutung ein.

Der deutsche Konzern hat im Geschäftsjahr 2021/2022 3.912 neue Mitarbeitende eingestellt und 4.983 Mitarbeiter im Rahmen der Unternehmenserwerbe übernommen, 2.331 Mitarbeitende haben den Konzern verlassen.

Die Mitarbeitendenzahl des Konzerns ist im Geschäftsjahr 2021/2022 im Durchschnitt um 6.754 Mitarbeitende (inkl. Geschäftsführer) gestiegen.

Mitarbeitende im Konzern der Accenture Holding B.V. & Co. KG

2021/2022 2020 / 2021
(im Durchschnitt ohne Geschäftsführer)
Leitende Angestellte 3.944 3.247
Mitarbeitende 12.901 6.845
Gesamt 16.845 10.092

Die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden der deutschen Gesellschaften wird nicht tarifgebunden vergütet. Für die Mitarbeitenden der Gesellschaften ist eine betriebliche Altersversorgung etabliert.

Ziele und Strategien

Die Wachstumsstrategie der weltweiten Accenture Group und des deutschen Teilkonzerns ist klar an den Erfordernissen der Kunden in der neuen digitalen Wirtschaft ausgerichtet.

Investitionen verstärken die Branchenkompetenz auch weiterhin, und die Ressourcen und Einsatzmöglichkeiten in Strategy & Consulting, Technology, Operations, Industry X and Accenture Song werden weiter differenziert.

Die starken Finanzergebnisse der weltweiten Accenture Group spiegeln die Fähigkeit wider, die Bedürfnisse unserer Kunden im gesamten Unternehmen und im Laufe der Zeit zu erfüllen und ihnen dabei zu helfen, ihren digitalen Kern aufzubauen, ihre Abläufe zu optimieren, das Umsatzwachstum zu beschleunigen und so schnell und in großem Umfang greifbare Werte zu schaffen.

Das geplante Wachstum der Umsatzerlöse des Accenture Holding B.V. & Co. KG Konzerns soll auch in den nächsten Jahren über dem Durchschnitt des ITK-Marktes liegen. Der weiteren Steigerung der Profitabilität wird zukünftig auch weiterhin eine große Bedeutung beigemessen.

Soziale Verantwortung und Umweltschutz

Accenture definiert "360° Value" darüber, den vollen Wert, den eine Organisation liefern kann - nicht nur ihre Finanzkennzahlen, sondern auch ihre Fortschritte bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeits-, Talent- sowie Inklusions- und Diversitätsziele, und ihre Fähigkeit, bedeutungsvolle Erlebnisse für ihre Kunden, Mitarbeiter und Gemeinden zu erreichen -, zu schaffen.

Wir schaffen 360°-Werte, indem wir weltweit führende Unternehmen, Regierungen und andere Organisationen dabei unterstützen, die unserer Meinung nach fünf Schlüsselkräfte des Wandels für das nächste Jahrzehnt zu nutzen: völlige Neuerfindung des Unternehmens, Talent, Nachhaltigkeit, das Metaversum-Kontinuum und die anhaltende Technologierevolution.

Unsere Strategie besteht darin, einen 360°-Wert für alle unsere Stakeholder zu schaffen - unsere Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre, Partner und Gemeinschaften.

Die Accenture 360° Value Reporting Experience ermöglicht es den Stakeholdern, alle Berichte und Daten des Unternehmens an einem Ort einzusehen und bietet einen umfassenden Überblick über die Ziele, Fortschritte und Leistungen des Unternehmens über die Bereiche Finanzen und Umwelt, Soziales und Governance (ESG) hinweg. Das Angebot umfasst auch Beispiele, die veranschaulichen, wie Accenture mit seinen Kunden 360°-Mehrwert schafft.

Stakeholder können einfach auf die für sie wichtigsten Kennzahlen zugreifen und mehr über die Rahmenbedingungen und Standards erfahren, nach denen Accenture derzeit berichtet. Zusätzlich stehen der Jahresbericht des Unternehmens, das Proxy Statement und die Fortschrittsmitteilung des Global Compact der Vereinten Nationen zur Verfügung.

Wir bauen weiterhin auf unserer langjährigen Partnerschaft mit dem United Nations Global Compact (UNGC) und unserem Engagement für die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung auf. Darüber hinaus berichten wir anhand von drei ESG-Berichtsrahmenwerken - dem Sustainability Accounting Standards Board (SASB), der Task Force on Climate-Related Financial Disclosure (TCFD) und den Metriken des World Economic Forum International Business Council (WEF IBC) - und passen uns dabei weiterhin an mit den Standards der Global Reporting Initiative (GRI), den Zehn Prinzipien des UNGC und dem Carbon Disclosure Project (CDP).

Forschung und Entwicklung

Der deutsche Accenture Konzern partizipiert an den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die die Accenture plc konzernweit organisiert.

Durch seine Einbettung in den weltweiten Accenture Konzern hat auch der deutsche Teilkonzern Zugriff auf Produkte und Lösungen wie beispielsweise digitale Service-Geschäftsmodelle, die für Marktentwicklungen in anderen Regionen zeitlich früher eingeführt werden konnten.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Konflikt Russlands mit der Ukraine im Frühjahr 2022 und dessen Auswirkungen stellen Europa, und in besonderem Maße Deutschland, vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Die Energiepreise sind seit Beginn des Krieges weiter kräftig gestiegen. Die deutliche Einschränkung russischer Erdgaslieferungen im Sommer 2022 hat die Energiekrise verschärft und die bereits im Jahr 2021 erhöhte Inflation weiter angeheizt. Dies belastet Haushalte und Unternehmen massiv und trübt den konjunkturellen Ausblick deutlich ein. Erschwerend hinzu kommt, dass die negativen wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie noch nicht vollständig überwunden sind und Lieferkettenstörungen andauern. Zusammen mit spürbaren Fachkräfteengpässen verlangsamt dies die konjunkturelle Erholung (Quelle: Jahresbericht 2022 - Sachverständigenrat der Wirtschaft 2022).

Trotz des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise hat sich die deutsche Wirtschaft im dritten Jahr weiter erholt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2022 um 1,9 % gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der COVID-19-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher. (Quelle: Pressekonferenz 2022 - Statistisches Bundesamt).

Trotz Fachkräftemangel, Krieg in Europa und weiterhin hoher Inflation blickt die Digitalbranche überwiegend optimistisch nach vorn. Die Geschäftserwartungen der IT- und Telekommunikationsunternehmen für die kommenden Monate lag im März 2023 bei 12,2 Punkten - und damit auf dem höchsten Wert seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022. Auch die aktuelle Geschäftslage verbesserte sich im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Punkte auf 38,8 Punkte und verzeichnete damit den besten Wert seit Juni 2022. Das zeigt der Digitalindex von Bitkom und ifo-Institut. (Quelle: Bitkom Geschäftsklima ITK Markt März 2023).

Geschäftsverlauf

Das Geschäft der deutschen Konzerngesellschaften hat sich im Geschäftsjahr 2021/2022 sehr positiv entwickelt mit einem zweistelligen Umsatzwachstum in lokaler Währung und einem gesunden Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsätzen von 1,1.

Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse, bei denen es sich um den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator handelt, beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf MEUR 3.467 (VJ: MEUR 2.433) und konnten damit im Vergleich zum Vorjahr um ca. 42,5 % gesteigert werden. Ohne Berücksichtigung der Umsatzerlöse der umlaut-Gruppe (MEUR°460) konnte ein Anstieg von MEUR°574 oder 23,6°% erzielt werden, was weit über dem Prognoserahmen für den ITK-Markt für das Kalenderjahr 2022, der 3,6 % betrug, liegt. Darüber hinaus konnte die Prognose aus dem Vorjahr, einen signifikanten Anstieg zu erzielen, mehr als erreicht werden.

Die Umsätze mit externen Kunden haben mit ca. 89 % (VJ: 68 %) und die Umsätze mit Gesellschaften der weltweiten Accenture-Gruppe haben mit ca. 11 % (VJ: 32 %) zu den Gesamtumsätzen beigetragen.

Die Auftragseingänge sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 47,8 % gestiegen.

Der deutsche Accenture Konzern begegnet dem auch weiterhin relativ starken Preisdruck durch die Nutzung von kosteneffizienten offshore- und nearshore-Ressourcen sowie von Synergieeffekten.

Die Marktlage bleibt weiterhin volatil. Kurzfristige Ereignisse oder politische Einflüsse können das Verhalten einzelner betroffener Kunden auch weiterhin ad hoc beeinflussen und das Geschäft in unvorhersehbarer Weise beeinträchtigen.

Lage des Konzerns

Die im Geschäftsjahr 2021/2022 stattgefundenen Veränderungen des Konsolidierungskreises haben mit Ausnahme des Erwerbs der Anteile an der umlaut-Gruppe, Aachen, die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht wesentlich beeinträchtigt.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse des deutschen Accenture Konzerns beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 3.467.244 (VJ: TEUR 2.433.039), davon entfallen im Geschäftsjahr auf die umlaut-Gruppe TEUR 459.513. Die überwiegend im Inland realisierten Umsatzerlöse entfallen mit rd. TEUR °2.461.743 (VJ TEUR°1.703.127) auf Beratungsumsätze und mit TEUR°1.005.501 (VJ TEUR°729.912) auf Outsourcing-Umsätze.

Nach Berücksichtigung der Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen erwirtschaftete der Konzern eine gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.125.067 höhere Betriebsleistung von TEUR 3.492.252. Zu dem Anstieg hat die umlaut-Gruppe mit TEUR 448.171 beigetragen.

Das operative Ergebnis des Konzerns (EBIT - Earnings before interest and taxes) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 224.147 auf TEUR -83.658 verschlechtert (davon EBIT der umlaut-Gruppe TEUR°-78.314), da den höheren Umsätzen überproportional gestiegene Aufwendungen gegenüberstehen.

Die Materialaufwandsquote gemessen an der Betriebsleistung (definiert als Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen) verschlechtert sich gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozentpunkte auf 31,0 % (VJ: 25,6 %) und die Personalaufwandsquote verschlechtert sich geringfügig um 1,5 Prozentpunkte auf 49,7 % (VJ: 48,2 %). Der Anstieg der Materialaufwandsquote steht im Zusammenhang mit dem verstärkten Einsatz von Mitarbeitern aus den globalen Betriebszentren für die Kundenaufträge. Der Anstieg der Personalaufwandsquote ist neben der gestiegenen Mitarbeiteranzahl auch auf einmalige Bonusaufwendungen im Zusammenhang mit der Akquisition der umlaut-Gruppe zurückzuführen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich um TEUR 86.800 auf TEUR 138.888 erhöht - hauptsächlich getrieben durch die um TEUR 79.708 höheren Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwertes aufgrund der durchgeführten Akquisitionen und der außerplanmäßigen Abschreibung im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 12.924. Die Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert der umlaut-Gruppe betrug TEUR°57.108.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich absolut von TEUR 442.424 auf TEUR 646.994 erhöht, bezogen auf die Betriebsleistung sind sie mit 18,5 %, nach 18,7 % gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Zum Anstieg hat die umlaut-Gruppe mit TEUR°58.338 beigetragen.

Das Zinsergebnis verschlechterte sich im Wesentlichen aufgrund der Zinsen für das Darlehen in Höhe von TEUR°500.000 von der Accenture Finance Ltd., Dublin, Irland, zur Finanzierung des Erwerbs der umlaut-Gruppe und gestiegenen Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellung und Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen um TEUR 39.143.

Das Geschäftsjahr 2021/2022 wurde mit einem Konzernjahresfehlbetrag von TEUR 144.617 (VJ: Konzernjahresüberschuss von TEUR 103.502) abgeschlossen. Somit konnte die Prognose des Vorjahres, das operative Ergebnis und das Konzernjahresergebnis moderat zu verbessern, nicht erfüllt werden.

Vermögens- und Liquiditätslage

Die Entwicklung der Liquidität des Konzerns ist der Konzern-Kapitalflussrechnung zu entnehmen. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 134.201 (VJ: TEUR 182.616) und liegt damit unter dem Vorjahresniveau. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -733.655 (VJ: TEUR -84.257) und spiegelt damit wie im Vorjahr die Akquisitionstätigkeit des deutschen Accenture Teilkonzerns wider.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 484.365 (VJ: TEUR 100.838) und resultiert mit TEUR°500.000 aus der Einzahlung aus einem Darlehen, welches von einem Unternehmen des weltweiten Accenture Konzerns, der Accenture Finance Ltd., Dublin, Irland gewährt wurde. Im Vorjahr resultierte dieser aus Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (TEUR 150.000) und der Rückzahlung eines Darlehens, welches von einem Unternehmen des weltweiten Accenture Konzerns in Vorjahren erhalten wurde (TEUR 49.162).

Das Vermögen des Konzerns setzt sich im Wesentlichen aus Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR 925.608, VJ: TEUR 301.444), Vorratsvermögen (TEUR 117.079 VJ: TEUR 44.326), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 1.267.282, VJ: TEUR 1.095.663) sowie dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 70.503, VJ: TEUR 6.189) zusammen. Der Anstieg bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen resultiert im Wesentlichen aus Zugängen durch Unternehmenserwerbe (TEUR 1.148.269; davon umlaut-Gruppe TEUR°1.052.003) und sonstigen Zugängen (TEUR 50.709), denen Abgänge (TEUR 435.926) und Abschreibungen in Höhe von TEUR 138.888 gegenüberstehen. Der Zugang bei den Vorräten betrifft insbesondere die unfertigen Erzeugnisse, die auf den Erwerb der umlaut-Gruppe (TEUR 44.295) sowie der Erhöhung der Bestände für langfristige Kundenaufträge (TEUR 25.008) zurückzuführen sind. Die höheren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich zum Großteil aus gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 339.230), denen um TEUR 179.403 gesunkene Forderungen aus dem Europool gegenüberstehen.

Auf der Passivseite werden Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.240.385 (VJ: TEUR 900.920) sowie Verbindlichkeiten von TEUR 1.166.237 (VJ: TEUR 401.105) ausgewiesen. Der Anstieg der Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der jährlichen Erhöhung der Pensionsrückstellungen sowie dem Anstieg der personalbezogenen Rückstellungen für Bonuszahlungen und anteilsbasierte Vergütungen. Innerhalb der Verbindlichkeiten haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 679.219 (VJ: TEUR 48.765), insbesondere aufgrund des im Geschäftsjahr erhaltenen Darlehens in Höhe von TEUR 500.000 erhöht. Darüber hinaus stiegen die erhaltenen Anzahlungen auf TEUR 352.006 (VJ: TEUR 261.541), insbesondere aufgrund höherer, noch nicht abgerechneter langfristiger Kundenaufträge.

Im Wesentlichen aufgrund des Konzernjahresfehlbetrags im Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von TEUR -144.617 ist das Eigenkapital auf TEUR -8.523 gesunken (VJ: TEUR 157.648).

Der Liquiditätsgrad (Verhältnis Umlaufvermögen zu Verbindlichkeiten) ist insbesondere aufgrund der Akquisition neuer Unternehmen auf 124,7 % (VJ: 285,8 %) gesunken.

Investitionen

Der deutsche Accenture Teilkonzern hat am Bilanzstichtag Finanzmittel in Höhe von insgesamt TEUR 125.012 (VJ: TEUR 136.209) in Spezialfonds investiert, um zukünftige Altersversorgungszahlungen abzusichern, die treuhänderisch vom Verein zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen der deutschen Accenture Gesellschaften e.V. gehalten werden.

Für den Erwerb von Tochtergesellschaften sind, nach Berücksichtigung der Einzahlungen aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften, Finanzmittel in Höhe von TEUR 704.406 (VJ: TEUR 65.508) abgeflossen.

Finanzierungsmaßnahmen

Der Konzern ist im Rahmen des Global Liquidity Managements in den Accenture Europool eingebunden.

Zielsetzung des Europools, der von der Accenture Finance Limited, Dublin, Irland, bei der Bank of America geführt wird, ist neben Standardisierung von Prozessen und Kontrollen eine bessere globale Verfügbarkeit der Barbestände und damit eine konzerninterne Intercompanyfinanzierung.

Per 31. August 2022 verfügt der Konzern über ein Guthaben in dem Europool von TEUR 561.065 (VJ: TEUR 740.468).

Zur Finanzierung des Erwerbs der umlaut-Gruppe hat die Accenture Finance Ltd (Dublin) ein Darlehen in Höhe von TEUR 500.000 gewährt, mit einer Laufzeit von 10 Jahren.

Wie bereits in der Vergangenheit werden die Accenture Konzerngesellschaften auch zukünftig im Rahmen der Finanzierung die Möglichkeit nutzen, Leasingverträge abzuschließen.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Der wichtigste nicht finanzielle Leistungsindikator des deutschen Accenture Teilkonzerns ist die Fluktuationsrate der Mitarbeitenden. Sie liegt aktuell bei 14 % und damit innerhalb des Zielkorridors von 10 - 16 % p. a.

Frauenquote

Die Gesellschafterversammlung der Accenture GmbH hat für die Geschäftsführung der Accenture GmbH eine neue Zielgröße zum Frauenanteil von 15 % festgelegt. Die Geschäftsführung der Accenture GmbH hat für die zwei weiteren Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung Zielgrößen von 17,5 % (Career Level 4 und 5) sowie 20 % (Career Level 6) festgelegt. Als Frist für die Erreichung dieser Zielgrößen wurde der 30. Juni 2022 festgelegt.

Zum 30. Juni 2023 wurden Anschluss Zielgrößen festgelegt.

Die Gesellschafterversammlung der Accenture GmbH hat für die Geschäftsführung der Accenture GmbH eine neue Zielgröße zum Frauenanteil von 17,5 % festgelegt. Die Geschäftsführung der Accenture GmbH hat für die zwei weiteren Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung Zielgrößen von 19,0 % (Career Level 4 und 5) sowie 28 % (Career Level 6) festgelegt. Als Frist für die Erreichung dieser Zielgrößen wurde der 30. Juni 2026 festgelegt.

Die Gesellschafterversammlung der umlaut communications GmbH hat für die Geschäftsführung eine neue Zielgröße zum Frauenanteil von 33,3 % festgelegt. Die Geschäftsführung der umlaut communications GmbH hat für die zwei weiteren Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung Zielgrößen von 6,67 % (Career Level 5) sowie 6,9 % (Career Level 6) festgelegt. Als Frist für die Erreichung dieser Zielgrößen wurde der 30. Juni 2024 festgelegt.

Die Gesellschafterversammlung der umlaut engineering GmbH hat für die Geschäftsführung eine neue Zielgröße zum Frauenanteil von 40,0 % festgelegt. Die Geschäftsführung der umlaut engineering GmbH hat für die zwei weiteren Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung Zielgrößen von 10,0 % (Career Level 5) sowie 9,5 % (Career Level 6) festgelegt. Als Frist für die Erreichung dieser Zielgrößen wurde der 30. Juni 2024 festgelegt.

Die Gesellschafterversammlung der umlaut systems GmbH hat für die Geschäftsführung eine neue Zielgröße zum Frauenanteil von 25,0 % festgelegt. Die Geschäftsführung der umlaut systems GmbH hat für die zwei weiteren Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung Zielgrößen von 28,57 % (Career Level 5) sowie 18,75 % (Career Level 6) festgelegt. Als Frist für die Erreichung dieser Zielgrößen wurde der 30. Juni 2024 festgelegt.

Zusammenfassende Einschätzung durch die Geschäftsführung

Der deutsche Accenture Teilkonzern konnte den wichtigsten finanziellen Leistungsindikator, die Umsatzerlöse, auch im Geschäftsjahr 2021/2022 im Rahmen der Markttrends deutlich steigern. Durch diese Entwicklung konnte der Konzern seine positive wirtschaftliche Situation auch im Geschäftsjahr 2021/2022 erhalten.

Der Konzern ist weiterhin hervorragend aufgestellt, um die im deutschen Markt relevanten Geschäftsfelder der als "The New" bezeichneten Dienstleistungen (rund um Digitalisierung, Cloud und Security) mit der gewohnten hohen Leistungsfähigkeit bedienen und die Planungsziele umsetzen zu können.

Die frei verfügbare Liquidität des Konzerns und der Zugang zur Accenture internen Finanzierung sollen die Umsetzbarkeit von wachstumsrelevanten strategischen Akquisitionen ermöglichen.

C. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementprozess

Innerhalb des weltweiten Accenture Konzerns wurde ein internes Kontrollsystem entsprechend den Anforderungen des sog. Sarbanes-Oxley Act von 2002 implementiert. Nach Section 404 dieses Gesetzes sind z. B. Unternehmensprozesse zu beschreiben, in denen Zahlen und Daten für die Finanzberichterstattung entstehen. Diese müssen mit Kontrollen hinterlegt werden, die das Risiko eines falschen Bilanzausweises minimieren sollen.

Alle Verfahren, Grundsätze und Maßnahmen, die die Sicherheit der Wirksamkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen und satzungsmäßigen Vorschriften sicherstellen, basieren auf dem "Integrated Control - Integrated Framework" von COSO, das auf die Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung abzielt.

Die Konzerngesellschaften unterliegen durch die Einbettung in die weltweite Accenture Group starken Ergebniskontrollen und Früherkennungsprozeduren. Zu den relevanten Risikomanagementrichtlinien hat Accenture für alle Mitarbeitenden sich regelmäßig wiederholende Pflichttrainings etabliert.

Der implementierte Risikomanagementprozess des deutschen Accenture Teilkonzerns bildet einen Regelkreis. Dessen wesentliche Elemente Risikoidentifikation, -bewertung und -steuerung werden in einzelnen Schritten ermittelt und mit entsprechenden Maßnahmen belegt, soweit sie nicht in den Konzernrichtlinien der Konzernmutter Accenture plc gesteuert werden.

Der Prozess des Risikomanagements beginnt mit der Identifizierung und Erfassung der relevanten Risiken durch das Top-Management und die Leiter der jeweiligen Bereiche. Die Risiken werden analysiert, dokumentiert, bezüglich ihrer potenziellen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und in einer Risikomatrix visualisiert und klassifiziert.

In Abhängigkeit von der Risikoklassifizierung werden gezielte Strategien und Maßnahmen zur Risikosteuerung und -bewältigung umgesetzt. Sämtliche Aktivitäten werden vom Risikomanagementverantwortlichen des Konzerns in einem Risikoreport zusammengefasst.

Der Finanzdirektor des deutschen Konzerns, der regelmäßig über wesentliche Risiken sowie über Risikoveränderungen informiert wird, berichtet der Geschäftsleitung regelmäßig.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die hohen Inflationsraten belasten derzeit die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten. Gleichzeitig erholt sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und kräftigen Rückgängen bei den Energiepreisen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren (-0,1 %) und im kommenden Jahr um 1,7 % zulegen. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 mit durchschnittlich 6,2 % nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr. Erst im kommenden Jahr dürfte die Rate auf 2,2 % zurückgehen (Quelle: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2023).

Die Fähigkeit von Accenture, Mehrwert für die Kunden zu schaffen und konkrete Ergebnisse zu liefern, hat lange und dauerhafte Kundenbeziehungen gebildet.

Die Digitalbranche zeigt sich in einem von Krieg, gestörten Lieferketten und Inflation geprägten Umfeld sehr stabil und setzt weiter auf Wachstum. Der Digitalverband Bitkom erwartet für die Unternehmen der IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik in 2023 ein Umsatzplus von 3,8 Prozent, die Umsätze werden mit 203,4 Milliarden Euro erstmal über die 200-Milliarden-Euro-Marke klettern. Zugleich soll die Beschäftigtenzahl um 3,4 Prozent auf 1,352 Millionen steigen (Quelle: Bitkom Jahrespressekonferenz Januar 2023).

Der Ausblick für den deutschen Accenture Teilkonzern ist weiterhin positiv. Für das Geschäftsjahr 2022/23 wird aktuell damit gerechnet, dass bei den Umsatzerlösen ein starker Anstieg erzielt wird. Beim operativen Ergebnis (EBIT - Earnings before extraordinary items and before interest and taxes) sowie beim Konzernjahresergebnis wird eine Verbesserung gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/22, zu einem leicht positiven Ergebnis, erwartet.

Für das Geschäftsjahr 2023/24 wird aktuell ein moderater Anstieg bei den Umsatzerlösen und ein operatives Ergebnis (EBIT - Earnings before extraordinary items and before interest and taxes) und ein Konzernjahresergebnis auf Niveau des Geschäftsjahres 2022/23 erwartet. Allerdings sind die weiteren wirtschaftlichen Folgen des Konflikts Russlands mit der Ukraine nicht genau abschätzbar.

Risikobericht

Bei der aktuellen Risikoanalyse der deutschen Konzerngesellschaften wurden aktuell und auch für die absehbare Zukunft keine existenzbedrohenden Einzelrisiken identifiziert, deren Eintrittswahrscheinlichkeit als sehr wahrscheinlich bewertet wurde.

Die Geschäftsleitung des Accenture Teilkonzerns geht davon aus, dass sich aus der Summe mehrerer Risiken keine Bestandsgefährdung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ergeben kann.

Die folgenden weiteren Risiken können einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben und sind nachfolgend nach absteigender Bedeutung sortiert:

- Marktrisiken und Wettbewerbsrisiken:

Das aus unserer Sicht wesentliche Risiko der künftigen Entwicklung ergibt sich aktuell aus der weiteren Entwicklung der politischen Lage im Zusammenhang mit dem Ukraine Krieg.

Die internen Finanzierungsmöglichkeiten durch den Accenture Konzern bieten in diesem Umfeld auch weiterhin eine gute Absicherung, um eventuell auftretende Engpass-Situationen überbrücken zu können.

Der Markt ist auch weiterhin teilweise durch starken Preisdruck charakterisiert. Der deutsche Accenture Konzern hat durch die Nutzungsmöglichkeit der Entwicklungen, die der globale Accenture Konzern im Bereich des 'New' / Digitalisierung vorangetrieben hat, einen guten Wettbewerbsvorteil, der durch gezielte Akquisitionen im Bereich Digital stetig erweitert wird. Der Zugriff auf Ressourcen des Globalen Delivery Model ermöglicht zudem ein Kostenmanagement, das die Profitabilität stützt.

- Personal- und Managementrisiken:

Die Konzerngesellschaften sind für die erfolgreiche Umsetzung der Unternehmensstrategie und der Unternehmensziele darauf angewiesen, hochqualifizierte Mitarbeitende für alle Bereiche zu gewinnen und zu halten. Insbesondere in Hinsicht auf den weiterhin angespannten Arbeitsmarkt für die entsprechenden Fachkräfte bietet Accenture vorhandenen und zukünftigen Mitarbeitenden auch weiterhin verschiedenste attraktive Maßnahmen.

Der Zugriff auf Ressourcen des Global Delivery Models und der Accenture Solution Center minimiert das Risiko der Verfügbarkeit von Mitarbeitenden bei der Erfüllung der Kundenprojekte.

Zusätzliche Personalaufwendungen können sich aufgrund der aktienkursbasierten Beteiligungsprogramme für Mitarbeitende ergeben, wenn der Aktienkurs der Accenture plc signifikant steigt.

- Risiken des IT-Bereichs:

- Die Konzerngesellschaften sind als IT-Unternehmen davon abhängig, dass die konzernweiten Rechenzentren, die Netzwerke und die IT-Systeme dauernd betriebsbereit und sicher sind. Dies gilt insbesondere auch für das Outsourcinggeschäft und die Software as a Service (SaaS)-Angebote. Unregelmäßigkeiten bei der Betriebsbereitschaft der IT-Systeme oder unberechtigter Zugriff auf Kundendaten oder kritische Unternehmensdaten können fatale Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung über den deutschen Accenture Konzern hinaus haben. Daher ist ein durch den weltweiten Accenture Konzern kontrolliertes IT-Sicherheitssystem (Global Asset Protection) etabliert.

- Projektrisiken und rechtliche Risiken:

Der weltweite Accenture Konzern hat zur Minimierung von Projektrisiken und eventuell auftretenden Gewährleistungs- und Haftungsansprüchen weltweit ein umfangreiches Qualitätsmanagement sowie ein ausgefeiltes Projektcontrolling etabliert. Durch die damit verbundenen Aktivitäten werden Risiken früh erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen können erfolgreich implementiert werden. Es besteht eine Haftpflichtversicherung zur Risikobegrenzung.

- Risiken aus dem operativen Bereich:

Die Controlling Instrumente, die für alle Accenture Gesellschaften gelten und monatlich angewendet werden, bieten eine Absicherung für eine frühe Gegensteuerung. Darüber hinaus gelten für alle Gesellschaften die Accenture Konzernrichtlinien, die sicherstellen, dass Haftungsverhältnisse in den Verträgen keine Risiken aufbauen bzw. entsprechende Risiken minimiert sind. Der überwiegende Anteil der Gesellschaften des deutschen Accenture Konzerns bildet eine umsatz- und ertragsteuerliche Organschaft unter der Organträgerin Accenture Holding B.V. & Co. KG.

- Steuerliche Risiken:

Für die Konzernmutter Accenture Holding B.V. & Co. KG als Organträgerin und für zugekaufte Gesellschaften könnte zusätzlicher Steueraufwand aus noch in Prüfung befindlichen beziehungsweise noch nicht geprüften Veranlagungszeiträumen entstehen. Die letzte abgeschlossene Steuerprüfung der Accenture Holding B.V. & Co. KG betraf die Veranlagungszeiträume bis 2011. Zurzeit findet die routinemäßige Steuerprüfung durch die deutschen Steuerbehörden für die Veranlagungszeiträume 2012 bis 2018 statt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird nicht von einer wesentlichen Erhöhung der Steuerbelastung aufgrund der laufenden Prüfung ausgegangen. Eine zukünftige Erhöhung der Steuerbelastung aufgrund von Steuerprüfungen kann nicht ausgeschlossen werden.

- Risiken aus Pensionsverpflichtungen:

Einige der Gesellschaften des deutschen Accenture Konzerns bieten ihren Mitarbeitenden eine betriebliche Altersvorsorge mit Leistungszusage. Die Netto-Pensionsverpflichtungen beliefen sich zum 31. August 2022 auf TEUR 616.671 (VJ: TEUR 480.741). Es handelt sich bei diesem Betrag um Verpflichtungen, die nicht durch Planvermögen finanziert sind. Diese Verpflichtungen sind über den PSVaG Pensions-Sicherungs-Verein abgesichert. Änderungen der Lebenserwartung und Zinsänderungen können zu Steigerungen der Netto-Pensionsverpflichtungen führen und die Finanzlage der Gesellschaften zukünftig durch vermehrte Mittelabflüsse belasten.

Für die Pensionsverpflichtungen, die durch CTA (Corporate Trust Agreements) und externe treuhänderische Finanzierung gesichert sind, bestehen Risiken durch Kapitalmarktentwicklungen, da die zugrundeliegenden Pensionspläne den Kapitalerhalt garantieren bzw. Verzinsungen garantieren, die über den an den Finanzmärkten erzielbaren Zinssätzen liegen.

Revision des Risikomanagementsystems

Das interne Kontrollsystem wird durch die Accenture Internal Audit geprüft.

Chancenbericht

Der deutsche ITK-Markt ist weiterhin stark durch die Notwendigkeit zur Digitalisierung geprägt.

Für den deutschen Accenture Konzern gilt es daher weiterhin, die Marktgegebenheiten erfolgreich für unsere Kunden umzusetzen.

Die Accenture-Gesellschaften sind für den großen Trend zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen und anderen Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung gut aufgestellt und unterziehen sich selbst einer entsprechenden Transformation.

Für das Geschäftsjahr 2022/2023 kann mit einem weiteren Wachstum vor allem durch Transformationsprojekte im Bereich der Digitalisierung aber auch basierend auf Akquisitionen gerechnet werden, wobei die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von diesen Erwartungen abweichen können.

 

Kronberg im Taunus, den 30. August 2023

Accenture Germany Management B.V

Antje Hoffmann

Dr. Markus Hamprecht

Marco Lechner

Ildiko Kreisz

Corinna Krezer

Tobias Gehlhaar

Tobias Regenfuß

Christina Raab

Karl Rathgeb

Patrick Vollmer

Sven-Olaf Gudehus

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021/2022

2021/2022 2020/2021
TEUR TEUR
1. Konzernjahresergebnis -144.617 103.502
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 138.888 52.088
3. Zunahme der Rückstellungen 240.413 132.726
4. Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -248.176 -14.372
5. Zunahme (VJ: Abnahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 141.990 -85.823
6. Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (netto) 203 775
7. Zinsergebnis 39.444 301
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 21.497 36.669
9. Gezahlte Steuern (einschließlich der für den Kommanditisten gezahlten Steuern) -55.441 -43.250
10. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 134.201 182.616
11. Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen 418.747 10.149
12. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -418.905 -984
13. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 16.975 4.050
14. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -45.966 -31.985
15. Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 365 21
16. Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -465 0
17. Auszahlungen für den Erwerb von Tochtergesellschaften (abzüglich übernommener Finanzmittelfonds) -1.140.522 -65.508
18. Einzahlungen aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften und IP 436.116 0
19. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -733.655 -84.257
20. Einzahlung aus Eigenkapitalzuführungen 0 150.000
21. Einzahlung aus konzerninternen Finanzierungsvorgängen 500.000 0
22. Gezahlte Zinsen -15.635
23. Auszahlungen für die Tilgung von Krediten 0 -49.162
24. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 484.365 100.838
25. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -115.089 199.197
26. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 746.657 547.460
27. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 631.568 746.657

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Accenture Holding B.V. & Co. KG, Kronberg im Taunus

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Accenture Holding B.V. & Co. KG (bis zum 23. Juni 2022: Accenture Holding GmbH & Co. KG ), Kronberg im Taunus, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. August 2022, der Konzerngewinn- und -verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Accenture Holding B.V. & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 geprüft.

Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. August 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Konzernlageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzernlageberichts:

die Konzernerklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB in Verbindung mit § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt B. des Konzernlageberichts enthalten ist.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zu den inhaltlich geprüften Konzernlageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 29. September 2023

KPMG AG
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