Accenture Managed Services GmbH
Campus Kronberg 1, 61476 Kronberg im Taunus, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Pollmeier seit 13.5.2024 | Prokura |
Holger Reimers seit 19.7.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Accenture Holdings B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Accenture Managed Services GmbHKronberg im Taunus (vormals: Bonn)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.08.2023Bilanz zum 31. August 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023
Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr 2023
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 2023Allgemeines Die Accenture Managed Services GmbH hat ihren Sitz in Kronberg im Taunus und ist in das vom Amtsgericht Königstein im Taunus geführte Handelsregister unter der Nummer HRB 11487 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz der Gesellschaft weist zum 31. August 2023 einen „nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag“ in Höhe von TEUR 8.428 aus und ist somit bilanziell überschuldet. Der Abschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt, aufgrund der im Folgenden beschriebenen Situation im Konzernverbund sowie aufgrund von weiteren geplanten Maßnahmen. Mit der Accenture Operations GmbH mit Sitz in Kronberg im Taunus (Amtsgericht Königstein im Taunus, HRB 10948) als herrschendem Unternehmen ist am 9. August 2023 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden. Dieser gilt erstmals für das am 1. Januar 2023 beginnende Rumpfgeschäftsjahr, so dass keine weiteren Verluste anfallen, selbst wenn diese zukünftig aus dem operativen Geschäft der Gesellschaft anfielen. Aufgrund des bestehenden Verlustvortrags im Geschäftsjahr, ist keine Ergebnisabführung erfolgt. Die Gesellschaft hat ferner die Möglichkeit am konzernweiten Cashpool teilzunehmen, sodass liquide Mittel jederzeit und ausreichend vorhanden sind, um Verbindlichkeiten zu begleichen. Zudem wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 23. Juli 2024 eine Zuführung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 7,6 Mio. beschlossen und im August 2024 durchgeführt, um das negative Eigenkapital zu reduzieren. Am 14. September 2022 wurde ein Master-Rahmenvertrag zwischen der Deutschen Telekom IT GmbH, Bonn, der Deutsche Telekom AG, Bonn, der Accenture Services GmbH, Kronberg im Taunus, der Accenture Operations GmbH, Kronberg im Taunus, und der Accenture plc, Dublin, Irland, geschlossen. Auf Basis dieses Vertrages hat die Accenture Operations GmbH mit Wirkung zum 1. November 2022 die Anteile an der Accenture Managed Services GmbH (bis 31. Oktober 2022 Deutsche Telekom IT Consulting GmbH) erworben. Der vorherige Gesellschafter, die Deutsche Telekom IT GmbH, Bonn, hat zuvor rd. 400 Arbeitsverhältnisse in die Gesellschaft übertragen. Als Kompensation für die übernommenen Pensions- und Altersteilzeitzusagen, bestehenden Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten sowie sonstigen Personalverpflichtungen hat der ehemalige Gesellschafter insgesamt TEUR 36.321 an die Gesellschaft gezahlt. Mit Gesellschafterbeschluss vom und Wirkung zum 1. November 2022 wurde der Gesellschaftsvertrag neu gefasst und die Firma in Accenture Managed Services GmbH, Bonn, umbenannt. Darüber hinaus hat die Gesellschafterversammlung die Sitzverlegung von Bonn nach Kronberg im Taunus beschlossen. Die Eintragung der Sitzverlegung in das Handelsregister erfolgte am 15. Februar 2023. Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Juli 2023 wurde die Änderung des Geschäftsjahres beschlossen. Das Geschäftsjahr beginnt künftig am 1. September eines jeden Jahres und endet am 31. August des darauffolgenden Jahres. Die Zeit vom 1. Januar bis 31. August 2023 bildet ein Rumpfgeschäftsjahr. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von ERP-bezogenen IT-Dienstleistungen. Ein Vergleich, insbesondere für die Gewinn- und Verlustrechnung, mit dem Vorjahr ist nur eingeschränkt möglich, da die Gesellschaft die operative Tätigkeit im Vorjahr erst am 1. November 2022 aufgenommen hat. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Sachanlagen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die Zugänge bei den Mietereinbauten erfolgten Ende August 2023 und bei der EDV Hardware im Juli 2023. Den Abschreibungen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt, wobei erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt werden. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen werden für Anwartschaften aus Altersversorgungszusagen gebildet. Die Bewertung erfolgt unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens („Projected Unit Credit“-Methode). Für die Sterblichkeitsrate wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewendet. Die Berechnung geht von einer Rentendynamik p. a. von 2,2 %, einem Gehaltstrend p. a. von 6,2 % und einem Trend der Beitragsbemessungsgrenze p. a. von 3,0 % aus. Der Barwert wird im Geschäftsjahr mit dem nach § 253 Abs. 2 HGB von der Bundesbank veröffentlichten Zinssatz der vergangen zehn Jahre (Zinssatz 1,81 %), der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, ermittelt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,81 %) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,63 %) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 424. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung erkennbarer Risiken und ungewisser Verpflichtungen notwendig ist. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen fristenkongruenten Zinssätzen abgezinst. Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für einzelvertragliche Verpflichtungen gebildet. Die Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Barwert unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Ermittlung wurden ein Rechnungszinssatz p. a. von 1,63 % und ein Gehaltstrend p. a. von 3,78 % angesetzt. Verpflichtungen aus Langzeitkonten werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Barwert unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Ermittlung wurden ein Rechnungszinssatz p. a. von 1,63 % und ein Gehaltstrend p. a. von 6,2 % angesetzt. Verpflichtungen aus arbeitnehmerfinanzierten Lebensarbeitszeitkonten, für die eine leistungs-kongruente Kapitalanlage vorliegt, werden mit dem beizulegenden Wert der Kapitalanlage bewertet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen kurzfristigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden gemäß § 256a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag nicht. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 45.891 (i. Vj. TEUR 8.125) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit TEUR 1.434 (i. Vj. TEUR 5.223) Forderungen gegen den Altgesellschafter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 25. Es ist voll eingezahlt und wird vollständig von der Accenture Operations GmbH, Kronberg im Taunus, gehalten. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses im Rumpfgeschäftsjahr hat sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag verringert auf TEUR 8.428 (i. Vj. TEUR 8.979). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Altersversorgungszusagen in Höhe TEUR 25.091 wurden zum Abschlussstichtag mit ihrer Absicherung dienenden Finanzanlagen zum Zeitwert in Höhe von TEUR 18.334 verrechnet. Die betreffenden Wertpapiere werden treuhänderisch vom Verein zur Absicherung der deutschen Accenture Gesellschaften e.V., Kronberg im Taunus, gehalten. Die Anschaffungskosten der Wertpapiere betragen TEUR 18.011. Der Unterschiedsbetrag zwischen Zeitwert und Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 323 ist ausschüttungsgesperrt. Zudem wurden entsprechende Aufwendungen und Erträge in Höhe von TEUR 492 saldiert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem personalbezogene Rückstellungen für Altersteilzeit, Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten, Überstunden, Resturlaub und Boni. Zur Absicherung von Ansprüchen aus Altersteilzeit, Lebensarbeits- und Langzeitkonten wurden Vermögenswerte auf einen Treuhänder übertragen. Da es sich bei diesen Vermögenswerten um Planvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB handelt, wurden diese mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet. Zum Bilanzstichtag wurden bestehende Ansprüche aus insolvenzgesicherten Wertguthaben in Höhe ihres Zeitwerts von TEUR 7.243 mit korrespondieren Verpflichtungen aus Altersteilzeit in Höhe von TEUR 14.714 verrechnet. Die Anschaffungskosten des Plandeckungsvermögens betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 7.171. Der Unterschiedsbetrag zwischen Zeitwert und Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 72 ist ausschüttungsgesperrt. Zudem wurden entsprechende Aufwendungen und Erträge in Höhe von TEUR 60 saldiert. Zum Bilanzstichtag wurden bestehende Ansprüche aus insolvenzgesicherten Wertguthaben in Höhe ihres Zeitwerts von TEUR 4.073 mit korrespondieren Verpflichtungen aus Langzeitkonten in Höhe von TEUR 5.465 verrechnet. Die Anschaffungskosten des Plandeckungsvermögens betrugen zum Stichtag TEUR 4.033. Der Unterschiedsbetrag zwischen Zeitwert und Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 40 ist ausschüttungsgesperrt. Zudem wurden entsprechende Aufwendungen und Erträge in Höhe von TEUR 34 saldiert. Bei den Verpflichtungen aus arbeitnehmerfinanzierten Lebensarbeitskonten liegt eine sogenannte leistungskongruente Rückdeckung vor, d. h. Leistungen aus Zusage und Rückdeckung sind sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich des Leistungszeitpunkts identisch. Bilanziell sind Verpflichtungen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert des Wertguthabens bestimmt, wie sogenannte wertpapiergebundene Zusagen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB zu behandeln. Der sich aus den Einzahlungen durch die Arbeitnehmer und den Beiträgen zur Sozialversicherung durch den Arbeitgeber ergebende Betrag, zusammen mit positiven Änderungen des Wertguthabens zum 31. August 2023 in Höhe von TEUR 692, wurde mit den Ansprüchen aus insolvenzgeschützten Wertguthaben in Höhe von TEUR 692 saldiert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 35.790 (i. Vj. TEUR 4.849) resultieren mit TEUR 34.640 (i. Vj. TEUR 4.849) im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 1.150 (i. Vj, TEUR 0) Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling. Sie beinhalten mit TEUR 31.673 (i. Vj. TEUR 4.829) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betreffen mit TEUR 29.953 (i. Vj. TEUR 4.829) Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 1.720 Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland mit verbundenen Unternehmen erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 134 (i. Vj. TEUR 0) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 0). Personalaufwand Die Löhne und Gehälter im Vorjahr beinhalteten mit TEUR 5.164 Zuführungen zu sonstigen personalbezogenen Rückstellungen. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beinhalteten im Vorjahr mit TEUR 6.525 Zuführungen zur Rückstellung für Pensionen. Hierbei handelte es sich um Einmaleffekte bzw. Erstaufwendungen, resultierend aus dem Vertrag der Unternehmenstransaktion. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten in Höhe von TEUR 554 (i. Vj. TEUR 0) Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen. Sonstige Angaben Abschlussprüfer Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Rumpfgeschäftsjahr 2023 entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen und beträgt netto TEUR 37. Mitarbeiter Im Durchschnitt waren 389 (i. Vj. 392) Angestellte, davon 71 (i. Vj. 72) leitende Angestellte beschäftigt. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren bestellt: Neerja Aurora, Unternehmensberaterin, Wiesbaden (seit dem 1. November 2022, bis zum 1. August 2023) Shane Gaffney, Unternehmensberater, Bonn (seit dem 1. November 2022, bis zum 1. Juli 2023) Steffi Bardon, Unternehmensberaterin, Bonn (bis 28. Februar 2025) Dr. Wolfgang Runge, Unternehmensberater, Schwalbach am Taunus (seit dem 1. November 2022, bis zum 1. April 2024) Holger Reimers, Unternehmensberater, Bad Soden am Taunus (seit dem 1. Juli 2023) Gewährte Gesamtbezüge (in TEUR) für die Mitglieder der Geschäftsführung für ihre Tätigkeit im Rumpfgeschäftsjahr: Aktive Mitglieder der Geschäftsführung
Frühere Mitglieder der Geschäftsführung
Nachtragsbericht Mit Gesellschafterbeschluss vom 23. Juli 2024 wurde eine Eigenkapitalmaßnahme in Höhe von EUR 7,6 Mio. beschlossen, um das negative Eigenkapital zu verringern. Konzernverhältnisse Die Accenture Managed Services GmbH wird in den Konzernabschluss der Accenture plc, Dublin/Irland, als Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Die Accenture plc stellt jeweils zum 31. August einen Konzernabschluss nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen auf, der am Sitz der Gesellschaft sowie über die Medien der Wertpapieraufsichtsbehörde U.S. Securities and Exchange Commission (www.sec.gov) erhältlich ist.
Kronberg im Taunus, den 14. Mai 2025
Holger Reimers Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Accenture Managed Services GmbH mit Sitz in Kronberg im Taunus gehört zum Konzern der Accenture plc, Dublin, Irland, die an der New York Stock Exchange (NYSE) notiert ist. Die Gesellschaft wurde bereits im Jahr 2021 gegründet, hat ihre Geschäftstätigkeit jedoch erst mit einer Unternehmenstransaktion seit dem 1. November 2022 und der damit verbundenen Aufnahme in den Accenture-Konzern aufgenommen. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von ERP-bezogenen IT-Dienstleistungen. Die Gesellschaft hat die Funktion eines Delivery Centers innerhalb des Konzerns, das ausschließlich Intercompany-Umsätze mit verbundenen Unternehmen tätigt und keinerlei Umsätze mit externen Dritten erbringt. Im Geschäftsjahr beschränkt sich dies auf lediglich eine Schwestergesellschaft, für die Dienstleistungen erbracht wurden. 1.2. Ziele und Strategien Die starken Finanzergebnisse der weltweiten Accenture Group spiegeln die Fähigkeit wider, die Bedürfnisse unserer Kunden im gesamten Unternehmen und im Laufe der Zeit zu erfüllen und ihnen dabei zu helfen, ihren digitalen Kern aufzubauen, ihre Abläufe zu optimieren, das Umsatzwachstum zu beschleunigen und so schnell und in großem Umfang greifbare Werte zu schaffen. (ungeprüft) Als Delivery Center ist die Accenture Managed Services GmbH eingebunden in die globalen Ziele und Strategien. Alle kundenbezogenen unternehmerischen Funktionen und Risiken liegen bei den kundenorientierten Gesellschaften von Accenture, die Verträge mit Drittkunden abschließen, und nicht bei der Accenture Managed Services GmbH. Die operativen Einheiten von Accenture nutzen typischerweise im Rahmen von Managed-Services-Verträgen mit ihren Kunden die Fähigkeiten der Gesellschaft, um ERP-bezogene IT-Dienstleistungen mit größerer Effizienz und Zuverlässigkeit und zu niedrigeren Kosten zu erbringen, als ihre Kunden zuvor selbst erreichen konnten (ungeprüft). Ein entscheidender Faktor, der es der Accenture Managed Services GmbH ermöglicht, diese Aufgabe zu erfüllen, ist die Möglichkeit, bei der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit umfangreich auf Technologie der Accenture-Gruppe zuzugreifen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen „Die Energiekrise und gesunkene Realeinkommen belasten immer noch die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung. Mittelfristig bremsen aber vor allem das sinkende Arbeitsvolumen, der veraltete Kapitalstock und fehlende innovative Unternehmen das Wachstum in Deutschland. Die konjunkturelle Erholung in Deutschland verzögert sich. Um die Inflation zu bekämpfen, haben die Zentralbanken weltweit ihre Geldpolitik gestrafft. Die Straffung und die schleppende Entwicklung in China tragen zum eingetrübten außenwirtschaftlichen Umfeld bei". (Quelle: Jahresbericht 2023 - Sachverständigenrat der Wirtschaft). Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. (Quelle: Pressemitteilung 2023 - Statistisches Bundesamt). Laut Branchenverband Bitkom steht die Digitalbranche gut da. Im Jahr 2023 habe die ITK-Branche um zwei Prozent auf 215 Mrd. Euro zugelegt. Im Jahr 2024 sollen es 4 Prozent auf 224,3 Mrd. Euro werden. Die Unternehmen der hiesigen ITK-Branche geben sich weiterhin krisenfest. Trotz der angespannten konjunkturellen Lage, die von geopolitischen Krisen und Haushaltskürzungen geprägt ist, legen laut Bitkom-Prognose 2024 die Umsätze in Summe um 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro zu. Der ITK-Sektor würde somit um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt und das Umsatzplus des Vorjahres mehr als verdoppeln. Dazu passt, dass sich das Geschäftsklima in der Digitalwirtschaft gegen den allgemeinen Markttrend entwickelt. Während der ifo-Index für die Gesamtwirtschaft im Dezember von minus 9,4 Punkten auf minus 11,2 zurückging, legte der von Bitkom und ifo Institut erstellte Digitalindex um fast vier Prozentpunkte auf 9,8 Punkte zu. (Quelle: Bitkom ITK Markt „Krisenfest“ Januar 2024). 2.2. Lage 2.2.1. Geschäftsverlauf und Ertragslage Die wirtschaftliche Lage der Accenture Managed Services GmbH im Vorjahr war geprägt durch einen hohen Jahresfehlbetrag in den ersten beiden Monaten der Geschäftstätigkeit, insbesondere durch transaktionsbedingte Einmaleffekte, im Wesentlichen aufgrund von Zuführungen in die Pensions- und weiteren personalbezogenen Rückstellungen. Im Geschäftsjahr 2023, das aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres nur einen Zeitraum von 8 Monaten umfasst, haben sich die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Ergebnisabführung positiv im Rahmen der Erwartungen entwickelt. Weitere Sonder- und Einmaleffekte aus der Unternehmenstransaktion des Vorjahres haben sich nicht ergeben. Der Jahresabschluss zum 31.8.2023 ist geprägt von der Ausweitung der Geschäftsaktivitäten. Die Umsatzerlöse, die ausschließlich mit einem verbundenen Unternehmen erzielt wurden, haben sich von TEUR 6.845 auf TEUR 31.016 erhöht. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl betrug 389 (362 Vollzeitäquivalente). Die Personalaufwandsquote beträgt 82% und ist nicht wie im Vorjahr durch transaktionsbedingte Einmaleffekte geprägt. Zusätzlich werden Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 859 (i. Vj. TEUR 446), sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.915 (i. Vj. TEUR 272), Zinserträge in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 0), Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 564 (i. Vj. TEUR 0) sowie Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1.384) ausgewiesen. Insgesamt führte dies zu einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 551. Aufgrund des bestehenden Verlustvortrages ist keine Ergebnisabführung erfolgt. 2.2.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Accenture Managed Services GmbH beträgt TEUR 56.831 (i. Vj. TEUR 28.102). Die Bilanzsumme besteht auf der Aktivseite aus Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 855 (i. Vj. TEUR 0), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 45.891 (i. Vj. TEUR 8.125), im Wesentlichen aus den beschriebenen Intercompany-Umsätzen, sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 1.559 (i. Vj. TEUR 5.224), im Wesentlichen aus Forderungen gegen den Altgesellschafter, und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 98 (i. Vj. TEUR 5.775). Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 551 reduzierte sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf TEUR 8.428 (i. Vj. TEUR 8.979). Die Rückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 6.757 (i. Vj. TEUR 9.304) aus Pensionsrückstellungen, in Höhe von TEUR 1.384 (i. Vj. TEUR 1.384) aus Steuerrückstellungen und in Höhe von TEUR 12.102 (i. Vj. TEUR 10.248) aus sonstigen Rückstellungen, im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen betreffend. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden in Höhe von TEUR 35.790 (i. Vj. TEUR 4.849) ausgewiesen und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 798 (i. Vj. TEUR 2.317). Die Gesellschaft ist in den konzernweiten Cashpool eingebunden, so dass liquide Mittel jederzeit und ausreichend vorhanden sind, um Verbindlichkeiten zu begleichen. Zum 31. August 2023 bestanden Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 1.150. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren, die zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ergebnisabführung. 2.4. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage der Accenture Managed Services GmbH ist im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr durch transaktionsbedingte Einmaleffekte geprägt, sondern weist ein leicht positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung aus. Trotz des Jahresüberschusses wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in nicht unwesentlicher Höhe ausgewiesen. Die Unternehmensfortführung ist aus Sicht der Geschäftsführung dennoch nicht gefährdet aufgrund der im Folgenden beschriebenen Situation im Konzernverbund sowie aufgrund von weiteren geplanten Maßnahmen. Für das Rumpfgeschäftsjahr 2023 gilt erstmals der mit der Muttergesellschaft geschlossene Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, sodass keine weiteren Verluste anfallen, selbst wenn diese zukünftig im operativen Geschäft der Gesellschaft anfielen. Die Gesellschaft hat ferner die Möglichkeit am konzernweiten Cashpool teilzunehmen, sodass liquide Mittel jederzeit und ausreichend vorhanden sind, um Verbindlichkeiten zu bezahlen. Zudem wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 23. Juli 2024 eine Eigenkapitalmaßnahme in Höhe von EUR 7,6 Mio. beschlossen und im August 2024 durchgeführt, um das negative Eigenkapital zu reduzieren. 2.5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 2.5.1. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam in den Jahren 2023 und 2024 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr und im Jahr 2024 um 0,2 % niedriger als im Jahr 2023 (Quelle: Pressemitteilung vom 15. Januar 2025 - 019/25). Unternehmen investieren weiterhin in Innovation, um ihre operativen Kosten senken zu können. Die Digitalisierung der Unternehmenskernprozesse schreitet voran. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023/2024 zeigt sich vorläufig ein Umsatzwachstum von rd. 50 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023, dass aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres nur einen Zeitraum von 8 Monaten umfasst, sowie ein erneut positives Ergebnis vor Ergebnisabführung. Für das laufende Geschäftsjahr 2024/2025 rechnen wir aufgrund der positiven Entwicklung von Auftragsbestand und Auftragseingängen und aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach IT-Dienstleistungen mit einer moderaten Steigerung der Umsatzerlöse und einem dadurch leicht steigenden positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung. 2.5.2. Qualitäts- und Risikomanagement Die Accenture Managed Services GmbH wendet die Konzernrichtlinien der Accenture plc zum Risiko- und Qualitätsmanagement an. Ausgewählte Projekte werden quartalsmäßig kontrolliert und überwacht. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das konzernweite Finanzreporting der Accenture plc eingebunden. 2.5.3. Wesentliche Chancen und Risiken Der deutsche ITK-Markt ist weiterhin stark durch die Notwendigkeit zur Digitalisierung geprägt. Für die deutsche Accenture-Gruppe gilt es daher weiterhin, die Marktgegebenheiten erfolgreich für unsere Kunden umzusetzen. Die Accenture-Gesellschaften sind für den großen Trend zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen und anderen Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung gut aufgestellt (ungeprüft) und unterziehen sich selbst einer entsprechenden Transformation. Das weitere geplante Wachstum könnte durch den zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Experten in Deutschland begrenzt werden. Der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin eng, es besteht eine hohe Nachfrage an Mitarbeitern mit relevanten Skills. Die Gesellschaft sieht sich im Bereich der Personalbeschaffung gut gerüstet, da sie im Bedarfsfall auf Ressourcen der globalen Accenture-Organisation zurückgreifen kann. Insoweit sieht die Geschäftsführung hier ein mittleres Risiko. Sie wird weiterhin auf eine hohe Mitarbeiterauslastung in allen Bereichen sowie auf ein striktes Management der Verwaltungskosten achten. Durch die zunehmende Anzahl von größeren und komplexeren Projekten sowie das Wachstum in neuen Geschäftsfeldern werden auch die Risiken für die Leistungserbringung in Zukunft zunehmen. Die Risikolage der Gesellschaft wird jedoch auch in den Folgejahren beherrschbar bleiben. Auch hier sehen wir ein mittleres Risiko. Das interne Kontrollsystem wird regelmäßig durch das Accenture Internal Audit geprüft. Unter der Berücksichtigung der tatsächlichen Geschäftsentwicklung seit Beginn des Rumpfgeschäftsjahres 2023 lassen sich keine unmittelbaren Risiken auf eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft ableiten. Auch eine konsequente Disposition und Steuerung schließt nicht aus, dass die tatsächliche Entwicklung von den aufgeführten Erwartungen abweichen kann.
Kronberg im Taunus, 14. Mai 2025
Holger Reimers Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Accenture Managed Services GmbH, Kronberg im Taunus Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Accenture Managed Services GmbH, Kronberg im Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Accenture Managed Services GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. August 2023 geprüft. Die im Abschnitt „Sonstige Informationen“ unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 28. Mai 2025 KPMG AG Wetzel, Wirtschaftsprüfer Büßis, Wirtschaftsprüfer |
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