Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 76454
Vorher
Wallberg Holding GmbHData Room Services Beteiligungs-GmbHData Room Services GmbH
Eingetragen
24.6.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Halten von Beteiligungen im In- und Ausland sowie Erbringen von Dienstleistungen im Rahmen von Firmentransaktionen (Mergers & Acquisitions); ferner die Durchführung von Beratung bei Datenraumprozessen im Rahmen des Verkaufs von Vermögensgegenständen, bei denen Due Dilligence Prüfungen durchgeführt werden; dies erfolgt unter anderem im Rahmen von physischen und virtuellen Datenräumen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Franjo Lovric
seit 26.1.2023
Prokura
Meike Thai
seit 3.1.2014
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Drooms AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jan Hoffmeister
Georgenstr. 41, 80799 München
12.500 €
50.00%
Alexandré Grellier
Rossertstr. 75, 61449 Steinbach
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Drooms GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

I. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Drooms GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Drooms GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Drooms GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Nr. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grandhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 5. Juli 2024

TUF-Treuhand-Union Frankfurt GmbH
Wirtschaffsprüfungsgesellschaft

Graf, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

EUR EUR 31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 902.954,00 1.222
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.876,00 98
3. Geleistete Anzahlungen 133.736,58 133
1.088.566,58 1.453
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.500,89 282
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.071.824,58 1.860
2. Forderungen gegen Gesellschafter 628.529,92 1.815
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 943.333,29 769
4. Sonstige Vermögensgegenstände 925.925,08 89
4.569.612,87 4.533
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 759.410,00 895
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 284.320,72 357
6.920.411,06 7.520

PASSIVA

EUR EUR 31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200
III. Gewinnvortrag 2.217.248,02 1.947
IV. Jahresfehlbetrag (Vj. -überschuss) -1.125.429,16 270
1.591.818,86 2.717
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 189.152,00 364
2. Sonstige Rückstellungen 890.539,90 1.277
1.079.691,90 1.641
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.500.000,00 625
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 558.879,13 427
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 863
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 283.169,06 258
5. Sonstige Verbindlichkeiten 615.980,56 594
3.958.028,75 2.767
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 290.871,55 395
6.920.411,06 7.520

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

EUR EUR 2022
TEUR
1. Umsatzerlöse Kerngeschäft 14.117.908,71 15.532
Sonstige Umsatzerlöse 2.153.680,31 2.346
16.271.589,02 17.878
2. Sonstige betriebliche Erträge 846.122,70 196
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 66.965,62 114
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 385.221,93 442
452.187,55 556
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.217.104,37 9.924
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.972.726,42 1.658
- davon für Altersversorgung EUR 81.713,17 (Vj. EUR 79.467,35) 12.189.830,79 11.582
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 495.438,41 519
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.427.667,10 5.052
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52.396,75 48
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 100.707,83 25
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -377.300,85 111
- davon Erträge aus latenten Steuern EUR 104.635,46 (i. Vj. EUR 76.938,61)
10. Ergebnis nach Steuern -1.118.422,36 277
11. Sonstige Steuern 7.006,80 7
12. Jahresfehlbetrag (Vj. -überschuss) -1.125.429,16 270

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.677.949,40 0,00 0,00 0,00 2.677.949,40
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 399.526,16 0,00 4.350,00 0,00 395.176,16
3. Geleistete Anzahlungen 133.736,58 0,00 0,00 0,00 133.736,58
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.211.212,14 0,00 4.350,00 0,00 3.206.862,14
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 795.384,58 67.608,41 41.342,74 0,00 821.650,25
Summe Sachanlagen 795.384,58 67.608,41 41.342,74 0,00 821.650,25
Summe Anlagevermögen 4.006.596,72 67.608,41 45.692,74 0,00 4.028.512,39
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.456.015,40 318.980,00 0,00 1.774.995,40
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 301.762,16 45.887,00 4.349,00 343.300,16
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.757.777,56 364.867,00 4.349,00 2.118.295,56
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 513.635,69 130.571,41 41.057,74 603.149,36
Summe Sachanlagen 513.635,69 130.571,41 41.057,74 603.149,36
Summe Anlagevermögen 2.271.413,25 495.438,41 45.406,74 2.721.444,92
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 902.954,00 1.221.934,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.876,00 97.764,00
3. Geleistete Anzahlungen 133.736,58 133.736,58
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.088.566,58 1.453.434,58
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.500,89 281.748,89
Summe Sachanlagen 218.500,89 281.748,89
Summe Anlagevermögen 1.307.067,47 1.735.183,47

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Drooms GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nr. HRB 76454 eingetragen. Der Gesellschaftsvertrag wurde zuletzt am 18. Mai 2015 geändert.

Es besteht eine Zweigniederlassung in Paris, Frankreich. Die Zweigniederlassung in Frankreich ist beim Registre du Commerce et des Societes unter der Nr. 529 381 600 R.C.S. Paris registriert.

II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der vorliegende Jahresabschluss der Drooms GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss wurde dementsprechend nach den Grundsätzen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde weiterhin das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellkosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Der Ansatz erfolgt zur Herstellungskosten-Untergrenze nach § 255 Abs. 2 S. 2 HGB. Bei einem dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB). Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände und abnutzbaren Sachanlagen werden linear abgeschrieben.

Die bis zum Geschäftsjahr 2018 selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden gemäß § 255 Abs. 2a HGB in Höhe der bei ihrer Entwicklung anfallenden Aufwendungen (Herstellungskosten) aktiviert, insbesondere Fertigungseinzelkosten in Form von Lohnkosten.

Die Eigenschaft als aktivierungsfähiger Vermögensgegenstand für die Entwicklungsprojekte wird anhand jeweils individuell bestimmter Ziele im Rahmen einer detaillierten Gesamtplanung konkretisiert. Die Erreichung der Zielvorgaben wird durch das Projektcontrolling laufend überwacht.

Seit dem 1. Januar 2019 wird das Wahlrecht, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, nicht mehr ausgeübt.

Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, wurden nicht einbezogen (§ 255 Abs. 3 HGB).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die im Geschäftsjahr erworbenen geringwertigen Anlagegüter i. S. d. § 6 Abs. 2 EStG werden bis zu einem Betrag von EUR 250,- bei der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als sofortiger Aufwand gebucht. Bis 2020 wurden die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,- bis EUR 1.000,- in einem Sammelposten ausgewiesen und über fünf Jahre abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG). Ab 2021 werden abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter gem. § 6 Abs. 2 EStG bei Anschaffungskosten bis EUR 800,- im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen.

Anlagevermögen Nutzungsdauer
Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 7-10 Jahre
Entgeltlich erworbene Software 3 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-20 Jahre

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Risiken aus bereits eingetretenen Ereignissen als auch die Einschätzung der erwarteten Verluste werden durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung wird anhand der Altersstruktur der Forderungen bestimmt.

Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Eine dauerhafte Wertminderung wird mit einer Wertberichtigung berücksichtigt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt weiterhin EUR 300.000,00 und wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB und werden unter einem separaten Gliederungspunkt in der Bilanz ausgewiesen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte, analog zum Vorjahr, auf Basis eines kombinierten Einkommensund Ertragssteuersatz der Standorte Frankfurt und München i. H. v. 31,925 %.

Die bislang angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, bis auf die Veränderung in der Abschreibungsmethode der geringwertigen Anlagegüter, beibehalten.

2. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Damit findet das Imparitätsprinzip Anwendung, indem zum Abschlussstichtag bestehende Kursverluste aufwandswirksam erfasst wurden.

Die Verrechnungskonten mit verbundenen Unternehmen werden in Euro geführt, so dass keine Währungsabweichungen entstehen.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

IV. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist der Seite 14 zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.072 (im Vorjahr TEUR 1.860) haben, wie im Vorjahr auch, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 629 (im Vorjahr TEUR 1.816), welche wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen resultieren und eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 943 (im Vorjahr TEUR 769) und enthalten, wie im Vorjahr, Forderungen gegen die Drooms Gesellschaften aus Großbritannien, Spanien sowie Bulgarien mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 926 (im Vorjahr TEUR 89) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Kreditkartenguthaben in Höhe von TEUR 73 (im Vorjahr TEUR 59) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, Kautionsforderungen in Höhe von TEUR 24 (im Vorjahr TEUR 18) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und Körperschaftsteuerrückforderungen in Höhe von TEUR 754 (im Vorjahr TEUR 0) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Werthaltigkeit der Forderungen wird durch individuelle Beurteilung überprüft. Liegt der am Stichtag beizulegende Wert unter dem Nominalwert, wird eine aufwandswirksame Wertberichtigung vorgenommen. Der Gesamtwert der Wertberichtigungen auf Forderungen zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 127 (im Vorjahr TEUR 104). Gegenüber verbundenen Unternehmen vorhandene Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen auf der Grundlage von Kontokorrentvereinbarungen.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 284 (im Vorjahr TEUR 357) setzt sich aus Vorauszahlungen für das Geschäftsjahr 2024 und Folgejahre betreffende Aufwendungen zusammen, davon für Lizenzen TEUR 93 (im Vorjahr TEUR 111), Marketing und Veranstaltungen TEUR 16 (im Vorjahr TEUR 18), Informations- und Telekommunikationssysteme TEUR 14 (im Vorjahr TEUR 39), die Abgrenzung des Baukostenzuschusses in Höhe von TEUR 155 (im Vorjahr TEUR 175) und Sonstiges TEUR 6 (im Vorjahr TEUR 14).

4. Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich aus dem Stammkapital in Höhe von TEUR 300 (im Vorjahr TEUR 300) und einer Kapitalrücklage von TEUR 200 (im Vorjahr TEUR 200) zusammen. Der Gewinnvortrag betrug am 31. Dezember 2023 TEUR 2.217 (im Vorjahr TEUR 1.947). Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 1.125 (im Vorjahr Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 270).

Folgende Ausschüttungssperren bestehen gem. § 268 Abs. 8 HGB zum Abschlussstichtag:

Ausschüttungssperre EUR
aufgrund:
Bilanzierte selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 902.954
Abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern 288.268
Passive Steuern übersteigender Betrag der aktiven latenten Steuern, unter Berücksichtigung der bereits im Rahmen der vorgenannten Position abgesetzten passiven latenten Steuern. 0
614.686

Damit sind folgende Gewinne zum 31.12.2023 ausschüttbar:

EUR
Jahresfehlbetrag -1.125.429
+ frei verfügbare Rücklagen 200.000
+ Gewinnvortrag 2.217.248
- Verlustvortrag 0
= Ausschüttungsbetrag ohne Ausschüttungssperre 1.291.819
- gesperrter Betrag 614.686
= Ausschüttungsbetrag 677.133

Im Geschäftsjahr 2023 dürfen EUR 677.133 ausgeschüttet werden.

5. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellung von TEUR 189 (im Vorjahr TEUR 363) betrifft die Gewerbesteuerrückstellungen für 2021 und 2022.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR 24 (im Vorjahr TEUR 27).

Weiterhin enthalten die sonstigen Rückstellungen erfolgsabhängige Vergütungen in Höhe von TEUR 523 (im Vorjahr TEUR 770), Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 150 (im Vorjahr TEUR 163), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 94 (im Vorjahr TEUR 189), Prozesskosten in Höhe von TEUR 25 (im Vorjahr TEUR 25), übrige sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 37 (im Vorjahr TEUR 68) sowie Rückstellungen für die Jahresabschlusserstellung und Prüfung in Höhe von TEUR 37 (im Vorjahr TEUR 35).

7. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit Gesamt
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 2.500 325 2.500
(Vorjahr) (625) (0) (0) 625
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 499 60 0 559
(Vorjahr) (427) (0) (0) 427
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0
(Vorjahr) (0) (863) (601) 863
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 283 0 0 283
(Vorjahr) (258) (0) (0) 258
4. Sonstige Verbindlichkeiten 616 0 0 616
(Vorjahr) (593) (0) (0) 593
davon aus Steuern 293 0 0 293
(Vorjahr) (308) (0) (0) 308
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 90 0 0 90
(Vorjahr) (84) (0) (0) 84

Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung mitzugehörig.

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten der Gesellschaft:

Globalzession Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen von A-Z in Höhe von maximal TEUR 5.500

Sicherungsrechte: Change-of-Control-Klausel und Pari Passu Erklärung

Patronatserklärung der Drooms AG.

8. Latente Steuern

Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB wurden per 31. Dezember 2023 passive latente Steuern (saldierter Betrag) in Höhe von TEUR 291 (im Vorjahr TEUR 396) in der Bilanz ausgewiesen.

Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens i. H. v. TEUR 288 (im Vorjahr TEUR 390) sowie in Höhe von TEUR 39 (im Vorjahr TEUR 50) aus abweichenden handels- und steuerrechtlichen Nutzungsdauern von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. Die unterschiedlichen Nutzungsdauern resultieren aus der Inanspruchnahme der Sonderregelung gem. BMF-Schreiben vom 22. Februar 2022 (Gz IV C 3 - S 2190 / 21 / 10002 :025) nach der Computerhardware sowie Betriebs- und Anwendersoftware unter den im BMF-Schreiben näher definierten Voraussetzungen im Jahr der Anschaffung steuerlich voll abgeschrieben werden dürfen.

Die passiven latenten Steuern wurden gem. § 274 Abs. 2 Satz 3 HGB zum 31. Dezember 2023 vollständig mit den aktiven latenten Steuern aus dem Ausweis eines Geschäfts- und Firmenwertes in Höhe von TEUR 28 (im Vorjahr TEUR 37) in der Steuerbilanz und aus dem Ausweis einer Prozesskostenrückstellung in Höhe von TEUR 8 (im Vorjahr TEUR 8) in der Handelsbilanz saldiert.

9. Haftungsverhältnisse

Es bestehen unbefristete Eventualverbindlichkeiten aus Mietavalen. Der Avalgesamtbetrag beträgt TEUR 156 (im Vorjahr TEUR 156). Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

Ansonsten bestehen keine Haftungsverhältnisse.

10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 TEUR 4.640 (im Vorjahr TEUR 5.398), welche ausschließlich aus Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen. Diese setzen sich insbesondere mit TEUR 368 (im Vorjahr TEUR 703) aus Leasingverpflichtungen für Server, mit TEUR 3.610 (im Vorjahr TEUR 3.868) aus Mietverpflichtungen, mit TEUR 615 (im Vorjahr TEUR 783) aus Leasingverpflichtungen für Büroausstattung und mit TEUR 47 (im Vorjahr TEUR 44) aus KFZ-Leasingverträgen zusammen.

Davon entfallen TEUR 849 (im Vorjahr TEUR 1.013) auf Verpflichtungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im branchenüblichen Rahmen und sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung.

V. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beliefen sich auf insgesamt TEUR 16.272 (im Vorjahr TEUR 17.878); davon entfallen auf das Inland TEUR 11.883 (73,03 %; im Vorjahr TEUR 13.469, 75,34 %) und auf das Ausland TEUR 4.389 (26,97 %; im Vorjahr TEUR 4.409, 24,66 %).

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 97 (im Vorjahr TEUR 64), welche im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 0).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Werbe- und Reisekosten in Höhe von TEUR 940 (im Vorjahr TEUR 1.221), Raumkosten in Höhe von TEUR 741 (im Vorjahr TEUR 764) sowie Fremdleistungen und Fremdarbeiten in Höhe von TEUR 924 (im Vorjahr TEUR 747). Darüber hinaus sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 2) enthalten.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 41 (im Vorjahr TEUR 48) enthalten.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 5 (im Vorjahr TEUR 13) enthalten.

VI. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft ist die Drooms AG, mit Sitz in 6300 Zug, Industriestraße 13c, Schweiz. Die Drooms AG ist nicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet und stellt für das Geschäftsjahr keinen Konzernabschluss auf. Die Drooms GmbH wird somit nicht in einen Konzernabschluss einbezogen.

1. Belegschaft

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB betrug 130 (im Vorjahr 121).

Im Dezember 2023 hatte die Drooms GmbH 128 (im Vorjahr 128) Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte.

2. Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte der Gesellschaft werden durch folgende Personen geführt:

Herr Alexandre Grellier, Eschborn, CEO

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

3. Gesamtbezüge der Geschäftsführer

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

4. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1.125.429,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024

Drooms GmbH

gez. Alexandre Grellier, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Drooms GmbH wurde im Jahr 2001 gegründet. Drooms GmbH (nachfolgend "Drooms") ist ein europäisches Proptech Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Proptech Unternehmen begleiten und fördern die digitale Transformation der Immobilienwirtschaft.

Drooms GmbH ist ein Anbieter von Secure-Cloud-Lösungen für einen Zugang zu Dokumenten und deren Austausch mit Dritten in aller Welt.

Im Leistungsportfolio der Gesellschaft sind Secure-Cloud-Lösungen für die Bereiche Real Estate, Corporate Finance/M&A, Legal, Life Sciences und Energie. Wir ermöglichen Unternehmen durch virtuelle Datenräume den Zugriff auf Unternehmensdaten.

Drooms GmbH ist spezialisiert auf Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette und das LifeCycle-Management von Assets. Vertrauliche Geschäftsprozesse, wie gewerbliche Immobilienverkäufe, Mergers & Acquisitions, NPL-Transaktionen oder Board Commumcation werden mit Drooms GmbH abgewickelt.

Zum Kundenstamm gehören Immobilienunternehmen, Berater, Kanzleien und Konzerne.

Alle Server befinden sich in Deutschland und der Schweiz und sind DSGVO konform.

Bei der Programmierung unserer Secure Cloud-Lösung steht nach Ansicht der Geschäftsführung Sicherheit an oberster Stelle. In Kombination mit schlanken und nahtlosen Arbeitsprozessen ist es unsere Vision, den Umgang mit sensiblen Informationen in Unternehmen positiv zu verändern.

Zweigniederlassungsbericht

Der Hauptsitz der Drooms GmbH ist in Frankfurt am Main. In Frankfurt am Main werden sämtliche Unternehmensaktivitäten für Deutschland gesteuert und im Wesentlichen durchgeführt. Weitere Standorte der Drooms GmbH sind Paris und München. Von der Zweigstelle in Paris aus werden die Unternehmensaktivitäten für Frankreich gesteuert und durchgeführt.

Weitere Standorte im Rahmen des Konzernverbundes liegen in den europäischen Städten London, Amsterdam, Madrid und Zug. Hinzu kommen weltweite Partnerunternehmen.

Forschung und Entwicklung

Drooms setzt auf den Einsatz innovativer Technologien wie künstlicher Intelligenz (Kl) und Machine Learning, im Datenraum Drooms.

Auch im Jahr 2023 standen im Wesentlichen die Themen Geschwindigkeit, Skalierung und Kommunikation im Vordergrund in Bezug auf die Weiterentwicklung und Verbesserung der Datenraumsoftware.

Effizienz und Produktivität sind für Kunden und Nutzer der Drooms Plattform von immenser Bedeutung und die Entwicklungsschwerpunkte wurde auf Grund der Markterfahrung dementsprechend in diese Richtung gesetzt.

Durch die Entwicklung immer neuer Features und Integrationen ermöglicht es Drooms, in der Softwa re Umgebung der Kunden eine immer wichtigere Rolle zu spielen und somit den Nutzen kundenseitig zu maximieren.

Forschung unter Einsatz von künstlicher Intelligenz bleibt bei Drooms weiter ein Themenschwerpunkt. Innovation, Weiterentwicklung und Anpassung der Software an marktnahe Bedingungen sind nach Ansicht der Geschäftsführung der Kern für eine erfolgreiche Produktentwicklung.

B Wirtschaftsbericht

Geschäftsentwicklung

Gesamtwirtschaft und die Entwicklung der Branche

Gesamtwirtschaftlich betrachtet gab es im Jahr 2023 in Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 0,3 % nach einem bereinigten Wachstum von 1,9 % im Vorjahr. Der Rückgang des Wachstums ist sicherlich durch weiterhin bestehende geopolitische Veränderungen hervorgerufen worden. Die Europäische Zentralbank hat im Jahr 2023 die im Jahr 2022 begonnenen Leitzinserhöhungen weiter fortgeführt, wobei der Höhepunkt bei 4,5% erreicht war und bis Jahresende 2023 stabil gehalten wurde. Für 2024 erwartet man allgemein eine leichte Zinssenkung.

Insgesamt hat die rasante Leitzinserhöhung der EZB die Transaktionstätigkeit auch in 2023 gedämpft, aber nicht zum Erliegen gebracht, da viele Marktteilnehmer eine Erhöhung bereits frühzeitig antizipiert hatten. Dennoch ist durch die anhaltende Zinserhöhungsphase ein Rückgang der Immobilien-Transaktionen zu beobachten, insbesondere im Hochpreissegment. Die Unsicherheit auf den Finanzmärkten führt insgesamt zu abwartendem Verhalten der Akteure, da bei aktuell nicht vorhersehbarer weiterer Entwicklung Käufer und Verkäufer insbesondere für Immobilien- und Unternehmenstransaktionen momentan nicht zu einer Preisfindung kommen.

Im Geschäftsjahr 2023 betrugen nach Angaben des Bitkom e.V. in Deutschland die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik etwa EUR 213,2 Milliarden und haben sich somit im Vorjahresvergleich um etwa 2,1 % erhöht. Das Segment der Informationstechnik erzielte hier einen Umsatz von EUR 143,6 Milliarden und wuchs somit um 3%. Ebenfalls weiter auf Wachstumskurs ist der Markt für Software. Hier gab es ein Plus von 9,6% auf jetzt EUR 41,5 Milliarden. Bei den IT-Services gab es ein Plus von 5,3% auf EUR 49,4 Milliarden Umsatz.

Das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Immobilienmarkt belief sich in 2023 auf etwa EUR 29,3 Milliarden und lag damit etwa 56% unter dem Vorjahreswert (Quelle: www.statista.com). Damit ergab sich nach 2022 erneut ein deutlicher Rückgang. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Talsohle durchschritten ist und 2024 wieder leicht steigende Transaktionsvolumina zu beobachten sein werden.

Geschäftsverlauf und Lage

Die globale Wirtschaft war auch in 2023 insbesondere geprägt durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, einer weiterhin hohen Inflation, dem Anstieg der Leitzinsen und hohen Energiepreisen. Das Zusammentreffen dieser Faktoren hat die Immobilienbranche seit 2022 getroffen. Es gibt weniger Neubauten, Wohnungskäufe sind stark zurückgegangen, Finanzierungen werden teurer und Verkaufspreise werden nicht wie gewünscht erzielt.

Eine Belebung des Immobilienmarktes hat im Jahr 2023 nicht stattgefunden, allerdings ist die Talsohle erreicht.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.272 nach TEUR 17.878 im Vorjahr realisiert. Der Umsatz ging somit um 9,0 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Damit haben sich die rückläufigen Transaktionen des Jahres 2023 schlussendlich auch auf das Geschäftsjahr ausgewirkt.

Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR -906 (im Vorjahr TEUR 926). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Umsatzes. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR -1.125 nach einem Jahresüberschuss von TEUR 270 im Vorjahr erzielt. Der Rückgang im Jahresergebnis ist auf den Rückgang des Umsatzes zurückzuführen.

Der Material- und Leistungseinsatz bezogen auf die Umsatzerlöse war in 2023 mit 2,8 % gegenüber dem Vorjahr mit 3,1% gesunken, wobei der Betrag absolut von TEUR 556 im Vorjahr auf TEUR 452 im Jahr 2023 reduziert wurde.

Die Personalaufwendungen haben sich um TEUR 608 (5,3 %) gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 12.190 erhöht. Die Zunahme ist auf Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie auf den weiteren Personalaufbau insbesondere in den Bereichen Design, Produktmanagement und F&E zurückzuführen.

Abschreibungen wurden in Höhe von TEUR 495 (im Vorjahr TEUR 519) vorgenommen. Davon entfielen TEUR 365 (im Vorjahr TEUR 367) auf immaterielle Vermögensgegenstände und TEUR 130 (im Vorjahr TEUR 152) auf Sachanlagen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insgesamt um TEUR 376 (7,4 %) auf TEUR 5.428 erhöht. Dies ist insbesondere auf Wertberichtigungen bei Forderungen zurückzuführen. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Werbe- und Reiseaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 940 (im Vorjahr TEUR 1.221).

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote beträgt bei um 8,0 % gesunkener Bilanzsummer 23,0 % gegenüber 36,1 % im Vorjahr.

Tilgungsverpflichtungen aus bestehenden Darlehen wurden vertragsgemäß vorgenommen.

Die liquiden Mittel betragen TEUR 759 (im Vorjahr TEUR 895) und es wurden Darlehenstilgungen in Höhe von TEUR 625 (im Vorjahr TEUR 250) vorgenommen. Es wurden im Jahr 2023 Darlehen in Höhe von TEUR 2.500 aufgenommen

Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.089 15,7 1.453 19,3 -364 -25,1
Sachanlagen 218 3,2 282 3,8 -64 -22,7
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.570 66,0 4.533 60,3 37 0,8
Liquide Mittel 759 11,0 895 11,9 -136 -15,2
Rechnungsabgrenzungsposten 284 4,1 357 4,7 -73 -20,5
6.920 100,0 7.520 100,0 -600 -8,0

Passiva

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Eigenkapital 1.592 23,0 2.717 36,1 -1.125 -41,4
Rückstellungen 1.079 15,6 1.640 21,8 -561 -34,2
Verbindlichkeiten 3.958 57,2 2.767 36,8 1.191 43,0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Passive latente Steuern 291 4,2 396 5,3 -105 -26,5
6.920 100,0 7.520 100,0 -600 -8,0

Zum Stichtag waren TEUR 903 (im Vorjahr TEUR 1.222) selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Das Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB wird seit dem Geschäftsjahr 2019 nicht mehr ausgeübt.

Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatzentwicklung und die Ergebnisentwicklung des Geschäftsjahres 2023 ist aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, alle fälligen Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Überfällige Forderungen werden über die OPOS-Liste identifiziert und angemahnt.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristig fällig werdende Forderungen gedeckt.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wird auf dem deutschen Immobilientransaktionsmarkt eine leichte Erholung erwartet.

Die abteilungsübergreifende Ausführung der Wachstumsstrategie hat unser Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 langfristig weiter gestärkt und somit einen wichtigen Beitrag für eine weiterhin nachhaltige positive Geschäftsentwicklung in den nächsten Jahren geleistet.

Durch die bereits beschriebene Stabilisierung am Transaktionsmarkt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 für Deutschland einen leichten Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr. Der Tiefpunkt ist durchschritten.

Die Wachstumsaussichten sind mittelfristig positiv und auf Grund der Stabilisierung der Marktlage erwarten wir insgesamt eine leicht positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2024.

Risiko- und Chancenbericht

Grundsätzlich ist Drooms Risiken ausgesetzt. Die Risiken und Chancen werden nachfolgend nach absteigender Bedeutung und vor etwaigen Sicherungsmaßnahmen aufgeführt.

Risikobericht

Die rasante Leitzinserhöhung der EZB in den Jahren 2022 und 2023 auf 4,5% hat zu einem Rückgang der Transaktionen geführt. Finanzierungen werden teurer und Käufer erwarten deshalb einen reduzierten Kaufpreis. Dagegen sind Verkäufer noch nicht bereit, Objekte auf den Markt zu bringen, um nicht Verluste realisieren zu müssen.

Ein weiteres Risiko stellt nach wie vor die geopolitische Situation dar, insbesondere verursacht durch den Krieg in der Ukraine aber auch durch zunehmende Spannungen zwischen China und den USA um die Taiwan-Frage. Generell verlangsamt Unsicherheit die Finanzmärkte und schlussendlich kann auch dies Einfluss auf die Transaktionsfreudigkeit bei Immobilien haben.

Durch das allgemein schwierigere Marktumfeld wird auch das Thema Forderungsausfälle ein Risikofaktor, hervorgerufen durch Insolvenzen insbesondere bei den Projektentwicklern. Das Forderungsmanagement ist sich dieses Risikos bewusst und überwacht das Zahlungsverhalten unter anderem mit dem KPI "DSO" (Days Sales Outstanding), um frühzeitig einem etwaigen negativen Trend entgegenzuwirken. Weitere Faktoren, die wesentlich zur Risikobeschränkung beitragen, sind Diversifizierung der Kundenbasis erhöhte Bonitätsprüfung und interne Kreditlimits.

Um weiteres Wachstum zu generieren, ist mittelfristig eine weitere Aufstockung des IT-Fachkräftepersonals notwendig. Der in der breiten Öffentlichkeit vielseitig diskutierte Fachkräftemangel stellt insofern ein gewisses Risiko dar, wobei in 2023 alle benötigten Positionen besetzt werden konnten.

Chancenbericht

Neben den dargestellten Risiken bestehen für das Unternehmen Chancen. Ein Ziel der Drooms GmbH ist es, ein Maßstab für die Immobilienbranche zu werden, um dadurch die Marktposition weiter auszubauen. Voranschreitende Innovation und Benutzerfreundlichkeit in Verbindung mit einem immer erreichbaren Kundenservice spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Das in dem Unternehmen befindliche Know-how stellt einen wesentlichen Vermögenswert für die Entwicklung von Drooms dar.

Durch weitere Investitionen in Forschung und Innovation wird unser Produkt vorangetrieben und wird kundenseitig als wertsteigernd wahrgenommen.

Die stetig steigende Nachfrage nach einer automatischen Dokumentenstrukturierung innerhalb eines Datenraumes ist ebenfalls ein weiterer Faktor zur intensiven Durchdringung der Wertschöpfungskette unter Einsatz von Produkten und Services unseres Unternehmens.

Kunden der Drooms GmbH sind trotz rasch steigenden Zinsen und des unsicheren geopolitischen Marktumfeldes weiterhin einem sehr starken Investitionsdruck ausgesetzt; das gilt unverändert zum Vorjahr. Die derzeit zu beobachtende restriktivere Haltung der Banken bei der Kreditvergabe wird von alternativen Kapitalgebern (sog. Private Real Estate Debt Akteuren) genutzt, um den Finanzierungsbedarf abzudecken. Diese Anpassungsfähigkeit des Marktes ist wichtig, um gewisse temporäre Schwankungen auszugleichen. Gerade in Zeiten hoher Inflation sind Immobilien als Anlageobjekt attraktiv, da in den meisten Mietverträgen eine Indizierung vorgesehen ist und damit Inflationsrisiken abgeschwächt oder vollständig kompensiert werden.

Gerade durch die geopolitische Unsicherheit entsteht ein höheres Bedürfnis nach Datensicherheit. Unser Unternehmen bietet eine zertifizierte sichere Cloudlösung und somit eine Antwort auf das Thema Cybersecurity.

 

Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024

Drooms GmbH

Geschäftsführung

Alexandre Grellier

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