Lebe GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maik Krüger seit 11.8.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Andreas Schier | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ganz Einfach GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 20231. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die Firma Ganz Einfach GmbH vertreibt seit 2016 Computer- und Elektronikteile sowie elektronische Geräte im europäischen Online-Handel. Im Zuge einer kontinuierlichen und hoch professionellen Weiterentwicklung erschließt das Unternehmen fortlaufend erfolgreich zusätzliche Vertriebskanäle zur Risikostreuung und Diversifizierung. Auch und gerade in Verbindung mit diesen hinzugewonnenen Vertriebskanälen konnte und wird auch weiterhin die Sichtbarkeit sowie die qualitative Reichweite ergebniswirksam verbessert. Qualitätsbewusstsein und eine durchgehende Kundenorientierung haben stets einen hohen Stellenwert und spielen eine immens wichtige Rolle bei sämtlichen zu treffenden unternehmerischen Entscheidungen. Durch einen klar strukturierten Markenauftritt in Verbindung mit einem exzellenten Kundenservice gelingt es, dem Unternehmen sich signifikant vom Wettbewerb zu differenzieren. Anspruch und dauerhaftes Ziel sind es, jederzeit qualitative hochwertige und attraktive Produkte zum angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten. In diesem Kontext stellt ein umfangreiches und mehrstufiges internes QS-System sicher, dass die hohen eigenen Qualitätsansprüche ganz im Sinne der Kunden jederzeit erfüllt werden können. Daneben sind langfristig und partnerschaftlich angelegte B2B-Geschäftsbeziehungen auf der Beschaffungsseite ein wesentlicher Eckpfeiler des bisherigen Erfolgs. Das Unternehmen befindet sich in einem schwierigen und sehr dynamischen Marktumfeld, was jedoch dem Online-Handel im Allgemeinen zugeschrieben werden kann. Gegenwärtige Belastungsfaktoren für den Vertrieb des Unternehmens stellen sowohl ein zunehmender und anhaltend aggressiv auftretender Wettbewerb vornehmlich aus Asien auf sämtlichen europäischen Marktplätzen, aber auch der weiterhin bestehende Russland-Ukraine-Konflikt dar. Das Unternehmen ist am Markt insgesamt exzellent positioniert und daher nachweislich sehr gut in der Lage gegenüber dem sich immer stärker werdenden Wettbewerb entgegenzustellen und erfolgreich zu behaupten. Den sich möglicherweise verändernden Rahmenbedingungen innerhalb der EU wird formal durch Anpassung der eigenen Organisation in Zusammenarbeit mit langjährigen Logistikdienstleistern Sorge getragen, absatzrelevante Auswirkungen werden daher - wenn überhaupt - zunächst als sehr gering eingestuft. Diesen Herausforderungen steht jedoch als Wachstumstreiber eine immer stärker voranschreitende Digitalisierung entgegen. Diese ist geprägt von einer anhaltend hohen Marktdurchdringung und ungebrochenen Nutzung von mobilen Endgeräten im privaten wie auch gewerblichen Bereich. Spezielle Apps werden für den sog. Mobile Commerce zukünftig zunehmend ermöglichen, dass nahezu zu jeder Zeit und an jedem Ort der Welt Waren verfügbar gemacht werden. Der positive Trend und das Unternehmenswachstum der letzten Jahre dürften sich damit fortsetzen mindestens aber auf vergleichbar positivem Niveau konsolidieren. 2. Lage des Unternehmens Vermögenslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen Investitionen für neue EDV-Hardware in Höhe von EUR 13.527,12 getätigt. Das Unternehmen besitzt nur geringes Anlagevermögen. Die Sachanlagenintensität liegt bei 0,19 % (Vorjahr 0,26 %). Finanzlage Das Fremdkapital wird in der Bilanz insbesondere durch Lieferantenverbindlichkeiten dargestellt. Die Eigenkapitalquote ist von 50,00 % auf 48,89 % gesunken. Dementsprechend ist der Fremdkapitalanteil gestiegen. Die Liquiditätskennzahlen sind positiv, ausreichend Liquidität ist vorhanden. Die Quote der flüssigen Mittel beträgt 3,67 % (Vorjahr: 1,66 %). Ertragslage In 2023 sank im Vergleich zum gesamten Vorjahr das Rohergebnis um rd. 24,68 %. Die Personalkosten sanken um rd. 4,81 %. Das Jahresergebnis vor Steuern ist um rd. TEUR 1.181 gestiegen und hat sich somit nahezu verdoppelt. 3. Risikobericht Der Umsatz wird auf verschiedenen, voneinander unabhängigen E-Commerce Vertriebskanälen innerhalb Europas erzielt. Somit wird das Umsatzwachstum von einer breiten Basis (B2C) getragen. Eine Abhängigkeit von einzelnen Auftraggebern existiert somit nicht. Eine gewisse Abhängigkeit von ausgewählten Marktplätzen als Vertriebskanal an sich besteht zwar, ist jedoch für jeden Marktplatzteilnehmer im Onlinegeschäft als gegeben zu betrachten. Das Risiko ist aufgrund der diversifizierten Absatzstruktur des Unternehmens insofern als gering einzustufen; trotzdem soll im Geschäftsjahr 2024 die Erschließung neuer Marktplätze weiter vorangetrieben werden. Das Unternehmen unterhält keinen eigenen Online-Shop und trägt somit kein Delkredererisiko im ursprünglichen Sinn. Das Ausfallrisiko wird vom jeweiligen Marktplatzbetreiber getragen und ist entsprechend im zugrunde liegenden Geschäftsmodell für den Marktplatzteilnehmer eingepreist. Bei der Beschaffung der Handelswaren ist die Gesellschaft auf Lieferanten angewiesen. Aus dieser Abhängigkeit können naturgemäß Risiken im Bereich Qualität, Verzögerungen oder Preiserhöhungen entstehen. Durch ein zeitnahes Einkaufsmanagement wird Sorge getragen, dass sich der Vorratsbestand an den Marktnotwendigkeiten orientiert und keine größeren Lagerbestände aufgebaut werden müssen. Die Warenbeschaffung erfolgt hauptsächlich durch einen Lieferanten. Ein Währungsrisiko besteht auf der Einkaufs- aber auch auf der Absatzseite (UK, CH). Die Gesellschaft hat unterschiedliche nationale Gesetze zu beachten. Daraus können sich für Rechtsgeschäfte - etwa bei der Gestaltung von Verträgen - Risiken ergeben, die die Gesellschaft durch Rechtsberater bewältigt. Das Unternehmen ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf die mittelfristige Ertragslage zu erwarten wäre. Die Risiken in der Materialbeschaffung werden als ausgewogen betrachtet. Zu Steigerungen kommt es in der Regel insbesondere bei Neuinnovationen. Risiken im Hinblick auf Umsatzerwartungen der Gesellschaft bestehen naturgemäß durch den allgemeinen Konjunkturverlauf insbesondere bedingt durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine. Diese externen Risiken können jedoch nicht beeinflusst werden. Da nicht abzusehen ist, wie sich die Konjunktur nach dem Jahr 2024 weiter entwickeln wird, werden im Rahmen des Risikomanagements des Unternehmens zur Verminderung externer Risiken u.a. regelmäßige und tiefgreifende Analysen der Nachfrageentwicklung in bestehenden Sortimenten durchgeführt. 4. Prognosebericht Auch künftig wird die Ganz Einfach GmbH ihren Tätigkeitsschwerpunkt in den Vertrieb von Computer- und Elektronikteilen sowie sonstigem Elektrobedarf legen, um so das in diesem Markt bestehende Know-How optimal zu nutzen. So sollen das bestehende Geschäft konsolidiert und gefestigt und künftige Wachstumschancen gesucht werden. Die bestehende Kundenpalette soll durch entsprechende Verkaufs- und Marketingmaßnahmen - insbesondere durch eine Verstärkung von Social-Media Aktivitäten und Diversifizierung durch Teilnahme an diversen kleinen Portalen - weiter ausgebaut werden. Das Unternehmen wird auch in Zukunft am Standort Hannover festhalten. Die bisherigen Monate des Folgejahres 2024 verliefen erwartungsgemäß und lassen das Unternehmen positiv in die Zukunft blicken. 5. Nachtragsbericht Wesentliche Änderungen, die sich auf das Rechnungswesen oder die Lage des Unternehmens beziehen, haben sich mit dem Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht ergeben. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH - Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Ausleihungen zum Nennwert - unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel wurden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen und ist zum Nennwert angesetzt. Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und frühere Geschäftsjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Dieser Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Verbindlichkeiten und liquide Mittel in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Bei diesen Beträgen handelt es sich um eine Gewerbesteuerüberzahlung in Höhe von EUR 1.985.805,00 sowie eine Körperschaftsteuerrückforderung in Höhe von EUR 1.870.501,02 aus dem aktuellen Wirtschaftsjahr und dem Vorjahr. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Bei diesen Beträgen handelt es sich um ausländische Umsatzsteuern für das aktuelle Wirtschaftsjahr in Höhe von EUR 1.581.112,61. Angaben zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 7.127.794,02 EUR (Vorjahr: 7.604.823,86 EUR). Abschlussprüferhonorar Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von EUR 14.500,00 zurückgestellt. Es handelt sich ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft haftet am Bilanzstichtag aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bis zu einer Höchstgrenze von EUR 7,0 Mio. Diese valutieren am Bilanzstichtag mit EUR 0,00. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 61.488.348,03 verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen an unbeweglichen Wirtschaftsgütern in Höhe von EUR 99.541,38 und aus Leasingverträgen an beweglichen Wirtschaftsgütern in Höhe von EUR 47.887,44. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Ergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Hannover, den 14.05.2025 gez. Maik Krüger Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ganz Einfach GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ganz Einfach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ganz Einfach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 14. März 2025 fitas
audit GmbH
Sebastian Brandt, Wirtschaftsprüfer |
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