Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 207670
Eingetragen
10.10.2011
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
Der Import, vornehmlich aus dem asiatischen Bereich, und Großhandel mit Waren aller Art, insbesondere EDV-Bestandteilen und Computerzubehör einschließlich der dafür erforderlichen elektronischen Komponenten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maik Krüger
seit 23.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Andreas Schier
76.00%
B******* W*****
8.00%
B******* L***
8.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Andreas Schier
19.000 €
76.00%
B******* W*****
2.000 €
8.00%
B******* L***
2.000 €
8.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WD Plus GmbH

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Firma WD Plus GmbH handelt seit 2011 mit Computer- und Elektronikteilen. Im Zuge einer kontinuierlichen und hoch professionellen Weiterentwicklung hat das Unternehmen erfolgreich diverse eigene Marken aufgebaut und unter ständiger Orientierung an den Kundenbedürfnissen sowie an den Möglichkeiten des Marktes nachhaltig etabliert.

Das ursprüngliche Kerngeschäft mit seinen Bereichen ist daher entsprechend erweitert worden. Dazu gehören mittlerweile unter anderem auch die Bereiche Haushaltskleingeräte und -zubehör, Personal-Care (Health & Beauty) sowie insbesondere ein Schwerpunkt im sog. DIY (do it yourself) - Segment.

Das gesamte z.T. saisonale Produktportfolio unterliegt einer fortlaufenden, kundenorientierten Optimierung. Demgemäß sind nicht ausschließlich technische Trends und Innovationen Triebfedern sondern in erster Linie der langfristige Kundenfokus und eine nachhaltig hohe Qualität.

Einher geht diese Gesamtentwicklung mit dem Auf- und weiteren Ausbau einer eigenen leistungsfähigen Importabwicklung und effizienten Logistik sowohl in China als auch in Deutschland.

Anspruch und fortwährendes Ziel ist es, jederzeit attraktive Produkte zum angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten. Um die hohen eigenen Qualitätsansprüche zu erfüllen, steht das Unternehmen im direkten langjährigen Kontakt mit ausgewählten, namhaften Herstellern und Lieferanten in Asien. Zu diesem Zweck wird eigens eine Repräsentanz nordöstlich von Hongkong mit insgesamt 8 eigenen Mitarbeitern unterhalten.

Die WD Plus GmbH befindet sich in einem durchaus dynamischen Marktumfeld. Prägend sind dabei Belastungsfaktoren wie Handelskonflikte aber auch geo-politische Themen, die für eine reibungslose Importabwicklung absolut essentiell sind. Den allgemein relevanten Beschaffungsmarktrisiken wird durch ein aktives Beschaffungs-/ Risikomanagement entgegengewirkt.

Diesen globalen Herausforderungen stehen jedoch Themen wie Digitalisierung und eine anhaltend hohe und ungebrochene Nutzung von mobilen Endgeräten im privaten wie auch gewerblichen Bereich gegenüber. Beide Entwicklungen lassen für 2024 und auch darüber hinaus weiter stabile Umsätze im E-Commerce erwarten. Somit ist der mittelfristige Ausblick mit positiven Erwartungen an eine weiterhin erfolgreiche Geschäftsentwicklung verbunden.

Das Jahresergebnis 2022 des Unternehmens war positiv. Das Kalenderjahr 2023 wird, begründet durch die starke Inflation, mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen. Kostentreiber sind unter anderem bedingt durch den in 2022 ausgebrochenen Krieg in der Ukraine anhaltend hohe Energie- und Rohstoffpreise. Insgesamt werden die Ergebnisse in den kommenden Jahren trotz allem auf dem Niveau von 2021 erwartet.

2. Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen keine größeren Investitionen in den Warenbestand getätigt. Die größten Investitionen wurden im Vorjahr in den Aufbau eines erhöhten Warenbestandes getätigt.

Das Unternehmen besitzt nur geringes Anlagevermögen. Die Sachanlagenintensität liegt bei 0,78 % (Vorjahr 0,82 %). Im Wirtschaftsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 6.277,00 EUR getätigt.

Finanzlage

Das Fremdkapital wird in der Bilanz insbesondere durch Lieferantenverbindlichkeiten dargestellt. Die Eigenkapitalquote ist von 9,04 % auf 9,31 % gestiegen. Dementsprechend ist der Fremdkapitalanteil leicht gesunken.

Die Liquiditätskennzahlen sind positiv, ausreichend Liquidität ist vorhanden. Die Quote der flüssigen Mittel beträgt 3,71 % (Vorjahr: 2,30 %).

Ertragslage

In 2023 sank im Vergleich zum gesamten Vorjahr das Rohergebnis um rd. 27,2 %.

Die Personalkosten sanken um rd. 25,8 %. Das Jahresergebnis vor Steuern ist um rd. TEUR 1.706 gesunken.

3. Risikobericht

Der Umsatz wird hauptsächlich mit zwei Kunden erzielt. Das Unternehmen ist von einzelnen Auftraggebern abhängig. Die beiden größten Kunden erzielen einen Umsatzanteil von mehr als 99,0%.

Da ein Großteil der Forderungen gegenüber zwei Kunden besteht, hängt das Ausfallrisiko von der Bonität dieser Kunden ab.

Bei der Beschaffung der Handelswaren ist die Gesellschaft auf Lieferanten angewiesen. Aus dieser Abhängigkeit können naturgemäß Risiken im Bereich Qualität, Verzögerungen oder Preiserhöhungen entstehen.

Durch ein zeitnahes Einkaufsmanagement wird Sorge getragen, dass sich der Vorratsbestand an den Marktnotwendigkeiten orientiert.

Im Jahr 2023 wurde weiterhin der in 2021 erhöhte Warenbestand kontrolliert und planmäßig wieder vermindert.

Die ausgewiesenen Vorräte beinhalten bereits Anzahlungen auf Lieferanten in Höhe von rd. TEUR 2.905.

Ein Währungsrisiko besteht auf der Einkaufsseite.

Die Gesellschaft hat unterschiedliche nationale Gesetze zu beachten. Daraus können sich für Rechtsgeschäfte - etwa bei der Gestaltung von Verträgen - Risiken ergeben, die die Gesellschaft durch Rechtsberater bewältigt. Das Unternehmen ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf die mittelfristige Ertragslage zu erwarten wäre.

Die Risiken in der Materialbeschaffung werden als ausgewogen betrachtet. Zu Steigerungen kommt es in der Regel insbesondere bei Neuinnovationen.

Risiken im Hinblick auf Umsatzerwartungen der Gesellschaft bestehen naturgemäß durch den allgemeinen Konjunkturverlauf insbesondere bedingt durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine. Diese externen Risiken können jedoch nicht beeinflusst werden. Da nicht abzusehen ist, wie sich die Konjunktur nach dem Jahr 2024 weiter entwickeln wird, werden im Rahmen des Risikomanagements des Unternehmens zur Verminderung externer Risiken u.a. regelmäßige und tiefgreifende Analysen der Nachfrageentwicklung in bestehenden Sortimenten durchgeführt.

4. Prognosebericht

Auch künftig wird die WD Plus GmbH ihren Tätigkeitsschwerpunkt in den Vertrieb von Computer- und Elektronikteilen legen, um so das in diesem Markt bestehende Know-How optimal zu nutzen. So sollen das bestehende Geschäft konsolidiert und gefestigt und künftige Wachstumschancen gesucht werden.

Die bestehende Kundenpalette soll durch entsprechende Verkaufs- und Marketingmaßnahmen weiter ausgebaut werden.

Das Unternehmen wird auch in Zukunft am Standort Hannover festhalten.

Die bisherigen Monate des Folgejahres verliefen erwartungsgemäß.

5. Nachtragsbericht

Wesentliche Änderungen, die sich auf das Rechnungswesen oder die Lage des Unternehmens beziehen, haben sich mit dem Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht ergeben.

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 198.794,25 263.348,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.321,25 10.227,25
II. Sachanlagen 189.473,00 253.121,00
1. technische Anlagen und Maschinen 6.576,00 9.539,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.897,00 243.582,00
B. Umlaufvermögen 24.164.293,67 30.739.213,73
I. Vorräte 17.994.573,28 23.441.541,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.266.080,16 6.582.912,09
davon gegen Gesellschafter 25.136,51 12.587,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 903.640,23 714.760,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.595,21 45.439,76
Summe Aktiva 24.377.683,13 31.048.001,74

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.270.017,52 2.807.864,31
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 2.176.827,36
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 606.036,95
IV. Bilanzgewinn 2.245.017,52
davon Gewinnvortrag 2.782.864,31
B. Rückstellungen 1.574.448,78 1.686.028,15
C. Verbindlichkeiten 20.533.216,83 26.554.109,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.817.547,62 7.041.280,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.817.547,62 7.041.280,41
2. sonstige Verbindlichkeiten 16.715.669,21 19.512.828,87
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.715.669,21 19.512.828,87
Summe Passiva 24.377.683,13 31.048.001,74

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.618.303,43 7.714.005,31
2. Personalaufwand 2.012.199,86 2.710.113,10
a) Löhne und Gehälter 1.688.691,56 2.344.006,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 323.508,30 366.106,44
davon für Altersversorgung 4.710,45 10.648,87
3. Abschreibungen 71.868,27 80.525,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 70.831,04 80.525,32
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.037,23
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.759.521,93 3.661.538,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 179.925,53 149.789,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.650,62 4.126,26
davon Erträge aus Abzinsung 2.632,11 732,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 503.033,98 286.106,76
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -188.060,20 373.811,43
8. Ergebnis nach Steuern -537.609,79 606.036,38
9. sonstige Steuern 237,00 -0,57
10. Jahresfehlbetrag 537.846,79 -606.036,95
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.782.864,31
12. Bilanzgewinn 2.245.017,52

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH - Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname laut Registergericht: WD Plus GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hannover
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Hannover
Register-Nr.: HRB 207670

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel wurden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem jeweiligen Tageskurs eingebucht. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen und ist zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Dieser Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem jeweiligen Tageskurs eingebucht. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Bei diesen Beträgen handelt es sich vor allem um eine Gewerbesteuerüberzahlung in Höhe von EUR 112.386,00, sowie eine Körperschaftsteuerrückforderung in Höhe von EUR 227.561,00 aus dem aktuellen Wirtschaftsjahr.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

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Personalkosten EUR 1.179.648,28 (Vorjahr: EUR 1.185.548,28)
Gewährleistung EUR 185.111,33 (Vorjahr: EUR 251.913,00)
Abschluss- und Prüfungskosten EUR 48.155,00 (Vorjahr: EUR 30.525,00)
Nebenkosten EUR 38.799,62 (Vorjahr: EUR 102.475,00)
Ausbewahrungskosten EUR 17.013,68 (Vorjahr: EUR 18.096,00)
Aufwand für künftige Betriebsprüfung EUR 8.225,00 (Vorjahr: EUR 6.875,00)
Berufsgenossenschaft EUR 6.900,00 (Vorjahr: EUR 0,00)

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 20.533.216,83 EUR (Vorjahr: 26.554.109,28 EUR).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die Gesellschaft haftet am Bilanzstichtag aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bis zu einer Höchstgrenze von EUR 12,73 Mio. Bisher erfolgte keine Inanspruchnahme.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen an unbeweglichen Wirtschaftsgütern in Höhe von EUR 182.001,89 und aus Leasingverträgen an beweglichen Wirtschaftsgütern in Höhe von EUR 41.722,81.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 44,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 45,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

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Erster Geschäftsführer: Maik Krüger ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hannover, den 14.05.2025

gez. Maik Krüger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WD Plus GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WD Plus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WD Plus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 14. März 2025

fitas audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sebastian Brandt, Wirtschaftsprüfer

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