Land- und Forstwirtschaftsbetrieb Gut Krakau GmbH
Selbe AdresseErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Grafe seit 6.2.2026 | Geschäftsführer |
Matthias Grafe seit 5.7.2006 | Geschäftsführer |
Clemens Grafe seit 5.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GRAFE Color Batch GmbHBlankenhainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht 2014I. Lage der Gesamtwirtschaft weltweit Die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft ist im Jahr 2014 hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dies ist vor allem auf die anhaltende Konjunkturschwäche des Euro-Raums und ein gegenüber den vergangenen Jahren eher verhaltenes Wachstum in den Schwellenländern zurückzuführen. Für das Jahr 2015 ist mit einer leichten Beschleunigung des globalen Wachstums zu rechnen, wobei die zweigeteilte Entwicklung fortbestehen wird. Mit Wachstumsraten von 3,1 % und 2,6 % werden die Vereinigten Staaten beziehungsweise das Vereinigte Königreich erneut zu den Wachstumslokomotiven unter den hochentwickelten Volkswirtschaften zählen. Mit einer Ausweitung des Bruttoinlandsprodukts um 7 % wird die Dynamik in China nachlassen, wodurch sich dämpfende Effekte für andere Schwellenländer ergeben. Für den Euro-Raum zeichnet sich weiterhin eine eher verhaltene Entwicklung ab. Bei einer Wachstumsrate von 1,0 % und einer prognostizierten Inflationsrate von 0,7 % ist ein Abgleiten in die Deflation jedoch nicht wahrscheinlich. II. Lage im Euroraum Die im Frühjahr erwartete Konjunkturerholung des Euro-Raums ist nicht eingetreten. Zwar konnte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal leicht expandieren, jedoch stagnierte sie im zweiten Quartal. Wesentlich trug dazu die schwache Entwicklung in Frankreich und Italien bei; Italiens Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal sogar erneut. In diesem Zeitraum gingen zudem negative Impulse von der deutschen Konjunktur aus. Hier waren jedoch witterungsbedingte Effekte maßgebend. Von den großen Volkswirtschaften behielt nur Spanien den Erholungskurs bei. In Einklang mit der schwachen Konjunkturentwicklung haben sich die Verbraucher- und Unternehmensstimmung in nahezu allen Ländern eingetrübt. Die Wirtschaftsleistung des gesamten Euro-Raums ist in der zweiten Jahreshälfte 2014 nur schwach expandiert. Insbesondere in den drei großen Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien stagnierte die Produktion, während in den ehemaligen Programmländern, aber selbst in Griechenland, die Produktion zugenommen hat. Für das kommende Jahr 2015 ist zu erwarten, dass sich die heterogene Entwicklung der einzelnen Mitgliedstaaten des Währungsraums fortsetzt. Momentan deutet nichts darauf hin, dass die Konjunkturentwicklung in Frankreich und Italien an Fahrt aufnehmen wird. Im Gegensatz hierzu ist davon auszugehen, dass sich die positive Entwicklung in den ehemaligen Programmländern fortsetzt. In Deutschland wird die Wirtschaftsleistung vermutlich stärker expandieren als in Italien und Frankreich, aber schwächer als in den ehemaligen Programmländern In den Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion ist es Irland, Portugal und Spanien in diesem Jahr gelungen, positive Wachstumsraten zu erzielen, selbst in Griechenland sind erste Erfolge festzustellen. Hierzu dürften Konsolidierungsanstrengungen ebenso beigetragen haben wie ehrgeizige Strukturreformen. Im Vergleich dazu sind Frankreich und insbesondere Italien zurückgefallen und haben das Wachstum im Euro-Raum gebremst. Trotz einiger Reformbemühungen steht hier eine grundlegende Flexibilisierung auf den Güter- und Faktormärkten noch aus. III. Lage in Deutschland Nachdem sich in der zweiten Jahreshälfte 2013 das Tempo der wirtschaftlichen Expansion erhöht hatte, stieg zu Jahresbeginn 2014 das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in saison- und kalenderbereinigter Betrachtung. Im folgenden Quartal kommt es dann zu einer technisch bedingten Gegenbewegung. Im Einklang mit der kräftigen Binnennachfrage stiegen die Importe deutlich. Die Exporte wurden insbesondere durch die nach wie vor schwache Nachfrage aus dem Euro-Raum belastet und stagnierten. Der Wachstumsbeitrag des Außenbeitrags war im ersten Quartal 2014 - wie im Gesamtjahr 2013 - negativ. Im zweiten Quartal 2014 ging das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 % zurück, wobei die Binnennachfrage noch leicht zunahm. Der private und staatliche Konsum wurden geringfügig erhöht, die Bruttoanlageinvestitionen waren jedoch rückläufig. Eine Betrachtung der gesamten ersten Jahreshälfte, bei der sich die Witterungseffekte annähernd neutralisieren, zeigt einen langsameren Zuwachs der deutschen Wirtschaftsleistung, nachdem sich dieser in der zweiten Jahreshälfte 2013 noch beschleunigt hatte. Im Laufe des zweiten Quartals 2014 hatte sich bereits abgezeichnet, dass der Aufschwung im Euro-Raum nicht - wie zunächst erwartet - an Fahrt gewinnen sollte. Insbesondere bei wichtigen Handelspartnern wie Frankreich und Italien häuften sich die Negativmeldungen. In Frankreich stagnierte das Bruttoinlandsprodukt abermals, in Italien sind noch immer keine positiven Zuwachsraten zu verzeichnen. Zwar sind die Probleme beider Länder sehr unterschiedlich, im Ergebnis sind die Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft jedoch ähnlich. Für den weiteren konjunkturellen Fortgang in Deutschland kommt der wirtschaftlichen Lage im Euro-Raum große Bedeutung zu. Dies gilt zum einen für den Außenhandel, da die Mitgliedstaaten des Euro-Raums mit einem Anteil von etwa 38 % am deutschen Außenhandel den größten Absatzmarkt für deutsche Exporte darstellen. Die deutschen Ausfuhren entwickelten sich in der ersten Jahreshälfte nur unterdurchschnittlich. Zum anderen werden die Unternehmen in Deutschland wieder deutlich mehr investieren, wenn aufgrund der zusätzlichen Exportnachfrage zusätzliche Kapazitäten benötigt werden. Neben den Risiken im Euro-Raum sorgen der anhaltende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und die damit verbundenen Handelssanktionen sowie weitere geopolitische Krisen für Verunsicherung. Spürbare realwirtschaftliche Auswirkungen sind in der ersten Jahreshälfte zwar aufgrund des recht geringen direkten Handelsvolumens mit den Krisenregionen noch nicht zu verzeichnen gewesen. Die Unternehmenserwartungen trübten sich aber deutlich ein. Dazu könnten neben den geopolitischen Konflikten die Beschlüsse der Bundesregierung beigetragen haben (DIHK, 2014a). Insgesamt zeigt sich für die zweite Jahreshälfte 2014 und für das Jahr 2015 ein verhaltenes Bild. Hierfür spricht eine Kurzfristprognose auf der Basis verschiedener Indikatoren. Für 2015 legt das Expansionstempo nach einer Schwächephase zum Jahresende 2014 im nächsten Jahr nur leicht zu. Insgesamt wird für das Jahr 2015 eine jahresdurchschnittliche Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 % erwartet. Der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts im Prognosezeitraum wird aller Voraussicht nach wieder binnenwirtschaftlich getragen sein. Dabei dürften die Konsumausgaben den größten Wachstumsbeitrag zum Bruttoinlandsprodukt liefern. Dies geht maßgeblich auf die gute Arbeitsmarktlage zurück. Zudem werden die Transferausgaben kräftig erhöht. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass die Zuwachsrate der Ausrüstungsinvestitionen im Jahr 2015 im Vergleich zu den Vorjahren etwas steigt, ohne dabei jedoch einen deutlichen Wachstumsbeitrag zu liefern. Mit dem Anstieg der Konsumausgaben nehmen die geschätzten Importe ebenfalls deutlich zu, sodass der Außenbeitrag im Jahr 2015 erneut einen negativen Wachstumsbeitrag liefern wird. Quelle: Sachverständigenrat Jahresbericht 2014/15 Bundesweite Entwicklung der Kunststofferzeugenden- und verarbeitenden Industrie Umsatz Die Umsätze der Kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland legten nach Angaben des Gesamtverband Kunststoffverarbeitender Industrie (GKV) im Gesamtjahr 2014 um 2,6 % zu. Mit 59,0 Milliarden Euro wurde hier eine neue Rekordmarke erreicht. Wachstumstreiber war vor allem der Export. Hier konnte eine Steigerung von 3,4 % auf 21,2 Milliarden verzeichnet werden. Für den deutschen Markt konnte ein Wachstum von 1,9 % auf 37,8 Milliarden Euro verzeichnet werden. Die verarbeitete Menge nahm ein Wert von 13,6 Millionen Tonnen an, ein Plus von 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Wichtigstes Einsatzgebiet für Kunststoffe ist in Deutschland sind weiterhin Verpackungen. Rund jede dritte Tonne (32,4 %) Kunststoff findet hier ihren Einsatz. Es folgen der Bausektor mit 23,5% sowie die technischen Teile für Fahrzeuge, Elektro- und Maschinenbau mit 19,9 %. Rendite Die Ertragslage der Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland hat sich gebessert Insbesondere die in den Vorjahren hohe Volatilität der Rohstoffmärkte, die die Geschäftstätigkeit der Branche in den zurückliegenden Jahren belastete, fiel im Jahr 2014 vergleichsweise moderat aus. Der Preisverfall beim Rohöl stellt insbesondere die US-amerikanische Shalegas-Industrie vor neue Herausforderungen, die jedoch kaum Auswirkungen auf die Margen der deutschen Kunststoffverbeiter haben dürften. Fazit Die Kunststoff verarbeitende Industrie hat ihren stabilen Wachstumskurs weiter fortgesetzt. Indikatoren dafür sind unter anderem die hohen Umsatz-und Beschäftigungsniveaus im Berichtsjahr. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass abermals zusätzliche Arbeitsplätze in der kunststoffverarbeitenden Branche geschaffen werden. 37 Prozent der von der GKV befragten Unternehmen gab an, dass Erweiterungen ihres Personalbestandes geplant sind. Es gibt eine Vielzahl von Gründen, abermals zuversichtlich auf das Jahr 2015 zu schauen. So zeigt die aktuelle GKV-Umfrage, dass 63 % der Unternehmen mit steigenden jedoch nur 7 % mit sinkenden Umsätzen rechnen. Auch hinsichtlich der Gewinne überwiegen die Wachstumserwartungen in den Unternehmen. IV. Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Blankenhain. Am Standort finden sämtliche Aktivitäten zur Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Pigmentpräparationen und Compounds satt. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die GRAFE Color Batch GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz des Vorjahres übertreffen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 12,9 %. Ursächlich hierfür waren sowohl die Akquise neuer Kunden sowie die weitere Erschließung der Märkte im europäischen Ausland. Das Rohergebnis erhöhte sich um 15,5 % von 20.281.354,67 Euro auf 23.417.134,47 Euro. Der im Geschäftsjahr 2014 erzielte EBIT betrug 6.404.297,57 Euro. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Steigerung um 56%. Der Jahresüberschuss beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Grund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags 0,00 Euro.
Zielvorgabe für die nächsten Jahre ist es, das Umsatzniveau des Jahres 2014 zu halten und weiter auszubauen, die Ertragslage auf hohem Niveau zu stabilisieren und unsere Marktposition weiter zu festigen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Vergleich zum Vorjahr um 33.121,29 Euro und ergeben sich aus Weiterberechnungen an Unternehmen der GRAFE - Gruppe. Auftragslage Die GRAFE Color Batch GmbH verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 einen leichten Rückgang der Produktionsaufträge um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Für die produzierte Menge verzeichneten wir einen Rückgang von 8,2 %. Beides zusammen zeigt sich in einer Verringerung der durchschnittlichen Chargengröße um 9 kg je Produktionsauftrag. Die derzeitige Auftragslage gestaltet sich insgesamt positiv. Für das Jahr 2015 erwarten wir eine Auftragszahl auf Vorjahresniveau bei proportionaler Volumenentwicklung. Forschung und Entwicklung Innovationen, Forschung und Entwicklung und die ständige Verbesserung unserer Produkte und unseres Produktionsprozesses sind weiterhin die tragenden Säulen unseres Unternehmens. Innovationsstärke durch Forschung und Entwicklung ist und bleibt ein Schlüsselfaktor zum Erfolg, 30 % unserer Mitarbeiter waren zum Bilanzstichtag in diesem Bereich tätig. Die von uns betriebenen Forschungsprojekte laufen weiterhin äußerst erfolgreich. Beschaffung Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Leistungen der GRAFE Color Batch GmbH stieg um 9,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aufgrund der andauernden angespannten Situation auf den Rohstoffmärkten, verzeichneten wir auch 2014 ein weiterhin hohes Preisniveau. Personal Die Mitarbeiterzahl der GRAFE Color Batch GmbH ist im Berichtszeitraum 2014 im Jahresdurchschnitt auf 264 Mitarbeiter, inkl. Leiharbeiter, gestiegen. Diese Entwicklung, zusammen mit den Lohn- und Gehaltssteigerungen, führten zu einem Anstieg des Personalaufwands um 14,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels unterstützen wir auch zukünftig die berufswahlvorbereitenden Kurse an Schulen und setzen uns für einen verstärkten Bekanntheitsgrad der in den kunststoffverarbeitenden Betrieben gelehrten Berufsbilder ein. Investitionen Die GRAFE Color Batch GmbH hat im Jahr 2014 Investitionen im Bereich der Sachanlagen, speziell im Bereich der Maschinen, getätigt. Finanzierung und Liquidität Das Liquiditätsmanagement der GRAFE Gruppe wird durch die Muttergesellschaft, GRAFE Advanced Polymers GmbH, geführt. Wie die anderen operativen Gesellschaften ist auch die GRAFE Color Batch GmbH in den Cash-Pool der GRAFE Gruppe eingebunden. Die Liquiditätskonzentration findet auf den Konten der GRAFE Advanced Polymers GmbH statt. Die Höhe der nicht in den Cash-Pool eingebundenen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 763.703,68 Euro (Vorjahr 587.904,17 Euro). Darstellung der Vermögenslage Die Bilanzsumme der GRAFE Color Batch GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2014 auf 32.338.269,49 Euro erhöht. Dies entspricht einer Steigerung um 7,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
*in den Summen kommt es zu rundungsbedingten Abweichungen Die wichtigsten bilanziellen Veränderungen sind: Das Anlagevermögen ist um 1.988.882,13 Euro auf 13,7 Mio. Euro gesunken. Das entspricht einer Abnahme um 12,7 %. Die Vorräte stiegen um 31,1 % (1,2. Mio. Euro) vor allem durch die Aufstockung der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung nahmen um 135.686,06 Euro, Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 1.751.138,59 Euro zu. Die Sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 148,7 % auf 1.863.763,60 Euro. Nicht in den Cash-Pool eingebundene Geldbestände stiegen um 29,9 % auf 763.703,68 Euro. Die komfortable Eigenkapitalsituation der GRAFE Color Batch GmbH blieb im Geschäftsjahr konstant zum Vorjahr. Durch planmäßige Tilgung bestehender Kredite verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 975.075,29 Euro. Die Steigung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 13,5 % führen zu einem Bilanzausweis in Höhe von 365.370,10 Euro. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um 133.352,58 Euro auf 687.334,89 Euro zum Bilanzstichtag. I. Risikobericht Um unsere starke Wettbewerbssituation zu schützen, weiter auszubauen und so den langfristigen Erfolg unserer Gesellschaft sicherzustellen, halten wir es für notwendig, angemessene Risiken einzugehen. Unsere Risikomanagementgrundsätze und unser Risikomanagementsystem definieren, wie wir mit Risiken umzugehen haben. Sie geben vor, welche Risiken wir vermeiden, welche wir übertragen und welche Risiken wir unter Berücksichtigung der dafür notwendigen Vorkehrungen akzeptieren, um unser Gesamtrisiko zu minimieren, Chancen gleichzeitig aber bestmöglich zu nutzen. Risikomanagementprinzipien und -prozess Die GRAFE Color Batch GmbH hat ein integriertes Risikomanagementsystem, da Risiken vor dem Hintergrund heterogener Risikoprofile in den Geschäftssegmenten am besten dort identifiziert, bewertet und gemanagt werden, wo sie auftreten. Im Zuge der Zertifizierung nach ISO TS 16949 wurden auch für das Risikomanagement konkrete Arbeitsanweisungen in allen Bereichen festgeschrieben. So kann das zentrale Risikomanagement noch effektiver relevantes Know-how bereitstellen, die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachverantwortlichen intensivieren und die Entwicklung im Zeitablauf überwachen. Unser Management integriert fortlaufend diese Risikoinformationen in seinen Entscheidungsfindungsprozess. Der Risikomanagementprozess besteht aus den folgenden Schritten: Risikoidentifikation: Die GRAFE Color Batch GmbH überwacht ständig das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Entwicklungen in der Kunststoffindustrie, sowie interne Prozesse, um Risiken so früh wie möglich zu identifizieren. Dafür haben wir einen Katalog mit potentiellen Risiken für unser Unternehmen, die Kunststoffindustrie und unser Unternehmensumfeld definiert, der unserem Management innerhalb unserer Organisation dabei hilft, Risiken zu erkennen. Risikobeurteilung: Identifizierte Risiken werden bezüglich ihres potentiellen Schadensausmaßes und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilt. Das Ausmaß potentieller Verluste wird wenn möglich quantitativ gemessen. Dabei werden Best- und Worts-Case-Szenarien erstellt und deren mögliche Auswirkung auf die kurz- und langfristige Finanzlage unseres Unternehmens ermittelt. Wo Risiken nicht quantifiziert werden können, werden sie qualifiziert und ihre finanzielle Auswirkung abgeschätzt. Risikosteuerung: Ausgehend von unseren Risikomanagementgrundsätzen entscheidet das Management darüber, welche Risiken wir vermeiden, reduzieren, übertragen oder akzeptieren. Risiken der künftigen Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Risiken. Die Umsätze der GRAFE Color Batch GmbH werden im Wesentlichen mit entwicklungsintensiven chemischen Produkten erzielt, die als Roh- und Hilfsstoffe in der kunststoffverarbeitenden Industrie benötigt werden. Diese unterliegen konjunkturellen Schwankungen der Gesamtwirtschaft zeitlich versetzt, weisen jedoch in der Regel höhere Ausschläge auf. Die aktuellen Veränderungen der weltweiten Wirtschaftslage werden sich demnach auf die weitere geschäftliche Entwicklung auswirken, die konkreten Auswirkungen dieser Risiken lassen sich jedoch nicht abschätzen. Branchenrisiken. Das Geschäft der GRAFE Color Batch GmbH ist von den Branchenzyklen der kunststoffverarbeitenden Industrie abhängig. Die dortige Entwicklung wird zu einem großen Teil von den Rohstoffkosten mitbestimmt und ist zudem sehr energieintensiv. Nach der Wirtschaftskrise 2009 hat sich die wirtschaftliche Lage für die kunststoffverarbeitenden Industrien verbessert. Risiken bestehen dennoch durch die Steigerung des Erdölpreises und der damit verbundenen Energiekosten. Die aktuelle Entwicklung im Jahr 2014 mit einem hohen Umsatz- und Beschäftigungsniveau sowie stabilen Wachstumskurs zeigt, dass auch in den nächsten Jahren die Nachfrage weiter steigen wird. Schwankungen der zyklischen Märkte können weiterhin die Zahlungsfähigkeit der Kunden beeinflussen. Diesem Risiko begegnet die GRAFE Color Batch GmbH durch Prüfung der Kreditwürdigkeit von Neukunden, laufende Überwachung der Außenstände, zeitnahes Mahnwesen und die Absicherung hoher Forderungen bei Warenkreditversicherern. Risiken aus der Finanzierung. Durch regelmäßige Liquiditätsberichte, die unter anderem die freien Banklinien und die Tagesbewegungen wichtiger Konten zeigen, wird die Liquidität überwacht. Eine integrierte Jahresbudgetplanung und eine laufende Monatsprognose der Liquidität tragen zur Effektivität unserer Finanzplanung bei. Währungsrisiken. Währungsänderungsrisiken begegnet die GRAFE Color Batch GmbH durch ein spezielles Risikomanagement-System. Konkrete Verantwortlichkeiten, in Richtlinien festgelegte Absicherungsstrategien, Limits und Kontrollen sollen Fehler und Spekulationen verhindern. Zinsrisiken. Die langfristigen Darlehen der GRAFE Color Batch GmbH beinhalten sowohl solche mit festen, als auch Darlehen mit variablen Zinssätzen. Für Darlehen mit variablen Zinssätzen werden als Zinssicherungselemente Zinscaps eingesetzt. Aufgrund der Zinsfestschreibungen und der Zinsabsicherungen das kurzfristige Zinsänderungsrisiko für die GRAFE Color Batch GmbH sehr gering. Rechtliche Risiken. Rechtliche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens haben könnten, liegen nach unserer Einschätzung und der Einschätzung unserer Anwälte nicht vor. IT-Risiken. Die GRAFE Color Batch GmbH arbeitet mit einem unternehmensweiten Intranet, in welches sowohl das interne Rechnungswesen, als auch die Produktionsplanung und -steuerung und das Vertriebssystem eingebunden sind. Ein kompletter Ausfall des IT-Systems würde somit nahezu alle Teile der Firma betreffen. Um dem entgegenzuwirken, sind die Datenleitungen und Datensicherungen redundant ausgelegt, die Energieversorgung wird durch unterbrechungsfreie Stromversorgungen vor Stromschwankungen gesichert. Der Gefahr von Schäden durch Viren und Hacker wird durch interne und externe Sicherungsmaßnahmen begegnet. II. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bestehen nicht. III. Ausblick Im Jahr 2015 erwarten wir eine konstante Entwicklung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr jedoch auch weiterhin eine Reduktion der Rentabilität durch die angespannte Situation des Rohstoffmarktes sowie den Kosten für die Energiebeschaffung sowie die Personalgewinnung. Für das kommende Jahr erwarten wir eine Steigerung des EBIT auf ca. 6,5 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund unserer Technologieführerschaft und einer starken Marktposition, rechnet die GRAFE Color Batch GmbH als führender Hersteller von Masterbatches und Compounds in Europa auch für das Jahr 2015 insgesamt mit einem Wachstum.
Blankenhain, im Oktober 2015 GRAFE Color Batch GmbH gez. Matthias GrafeGeschäftsführer gez. Clemens GrafeGeschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der GRAFE Color Batch GmbH zum 31. Dezember 2014 wurde auf Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB) §§ 242 ff., der §§ 264 ff. und nach Maßgabe der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB. Dabei wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 HGB in Verbindung mit § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB Gebrauch gemacht und die vorgenannten Positionen unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst. Ebenso wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und auf die nach § 285 Satz 1 Nr. 4 geforderte Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten verzichtet. Nach § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB wurde zudem auf die Darstellung der Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans verzichtet. Im Zuge der Offenlegung werden die Erleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 266 HGB bzw. § 275 HGB i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz zum 31.12.2014 ist aus den Ansätzen der Vorjahresbilanz unter Berücksichtigung der Geschäftsvorfälle des laufenden Geschäftsjahres entwickelt. Die Bewertung der einzelnen Vermögenswerte und Schuldposten erfolgt nach den Vorschriften der §§ 252 ff HGB. Um die Aussagekraft des Jahresabschlusses zu erhöhen, wurde ein zusätzlicher Posten "Nachrangdarlehen" in der Bilanz gebildet. Die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten ist jeweils erläutert. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige, soweit gesetzlich zulässig nach der geometrisch-degressiven Methode bzw. den höheren linearen Abschreibungen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens deren Anschaffungs- oder Herstellkosten einen Wert von 410,00 Euro nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Buchgewinne und -verluste aus Abgängen werden zum Zeitpunkt des Abgangs ergebniswirksam. Die ausgewiesenen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet worden. Die Finanzanlagen und Wertpapiere, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, sind mit diesen Schulden verrechnet und zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Unter den Vorräten sind Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse und Waren unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten, anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten, sowie den durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die wahrscheinlichen Ausfallrisiken für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch Einzelwertberichtigungen und eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bargeld sowie alle Finanzmittel mit einer ursprünglichen Fälligkeit von bis zu drei Monaten werden als liquide Mittel ausgewiesen. Die Rückstellungen wurden nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet. Sie decken die möglichen Risiken in ausreichendem Maße ab. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währungen lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet sind. Forderungen in fremden Währungen sind zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 3a) hervor. Der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene Posten betrifft entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach der linearen Methode bewertet. Die geschätzte Nutzungsdauer für Software liegt bei 3 Jahren. Die geschätzte Nutzungsdauer liegt für unbewegliche Wirtschaftsgüter zwischen 10 und 25 Jahren, für technische Anlagen, Maschinen sowie Büro- und Geschäftsausstattungen zwischen 3 und 10 Jahren. Vorräte Die Vorräte betragen zum Bilanzstichtag 5.024.929,95 Euro (Vorjahr 3.833.267,73 Euro), davon Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.391.245,29 Euro (Vorjahr 2.567.470,46 Euro). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Posten zusammengefasst:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus konzerninternen Verkäufen von fertigen Erzeugnissen und Waren, Weiterberechnungen sowie die Verrechnungskonten, die sich auf Grund der Cash-Pool-Vereinbarung ergeben. Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen im Wesentlichen auf Steuerrückforderungen vergangener Jahre und Darlehen an Arbeitnehmer. Liquide Mittel Die Höhe der liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag 763.703,68 Euro (Vorjahr 587.904,17 Euro). Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vor allem ein Disagio i. H. v. 43.578,80 Euro (Vorjahr 51.879,52 Euro). Insgesamt beträgt die Höhe des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens 54.393,64 Euro (Vorjahr 54.586,71 Euro). Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände, die zur Erfüllung der Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtung dienen, beläuft sich auf 1.151.989,95 Euro. Die Anschaffungskosten des zu verrechnenden Vermögens betrugen zum Bilanzstichtag 1.278.876,36 Euro. Für den Wertansatz der Pensionszusagen in Höhe von 1.134.566,00 Euro wurde die PUC-Methode angewendet. Hierbei wurden die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck berücksichtigt. Der Rechnungszins betrug 4,53% gemäß des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinsen der vergangenen 7 Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Lohn- und Gehaltssteigerungen sind mit 0,0% berücksichtigt. Aus der Saldierung resultiert ein Bilanzausweis in Höhe von 17.423,95 Euro (Vorjahr 117.516,62 Euro). Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltetet hierfür Aufwendungen i. H. v. 232.226,41 Euro (Vorjahr: 172.233,40 Euro) sowie Erträge i. H. v. 69.053,77 Euro (Vorjahr: 59.636,72 Euro). Eigenkapital Das in der Bilanz ausgewiesene gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag 639.150,00 Euro (Vorjahr 639.150,00 Euro). Weiterhin sind ein Gewinnvortrag von 13.290.163,63 Euro (Vorjahr 10.633.827,12 Euro) und ein Jahresüberschuss von 0,00 Euro (Vorjahr 2.656.336,51 Euro) ausgewiesen. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionszusagen sind unter der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Rückstellungen beinhalten sonstige Rückstellungen in Höhe von 407.968,97 Euro (Vorjahr 513.229,60 Euro). Die sonstigen Rückstellungen betreffen in erster Linie Rückstellungen für Tantieme, Urlaubsrückstellungen, Rückstellungen für Gewährleistungen, für Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie für Abschluss- und Prüfungskosten. Verbindlichkeiten Unter den Verbindlichkeiten sind zusammengefasst:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 3.983.368,95 Euro (Vorjahr 4.958.400,77 Euro) durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte oder durch Sicherungsübereignungen gesichert. Die Nachrangdarlehen in Höhe von 3.967.412,00 Euro (Vorjahr 4.180.746,00 Euro) wurden von Kreditinstituten gewährt. Somit stellen diese ebenfalls Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar. Passive latente Steuern Die Saldierung mit den aktiven latenten Steuern führt zu einem Bilanzansatz in Höhe von 691.199,07 Euro (Vorjahr 796.019,89 Euro). Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30 %. Die latenten Steuern beruhen auf Differenzen hinsichtlich der Bewertung der Pensionsrückstellungen, der Vermögensgegenstände, die zur Erfüllung der Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtung dienen, der gewährten Investitionszuschüsse sowie des Disagio. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Umsätze aus Lieferungen werden realisiert, wenn das wirtschaftliche Eigentum auf den Käufer übergegangen ist. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen Allgemeine Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen werden zum Zeitpunkt ihres Anfalls als Aufwand erfasst. Personalaufwand Unter dem Posten Personalaufwand sind zusammengefasst:
Währungsumrechnungen Für das abgelaufene Geschäftsjahr sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 262,28 Euro (Vorjahr 2.719,29 Euro) sowie entsprechende Aufwendungen in Höhe von 5.110,33 Euro (Vorjahr 1.952,52 Euro) beinhaltet. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 6.145.028,55 Euro (Vorjahr 3.731.323,98 Euro). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sie werden vom Ergebnis vor Steuern berechnet, basierend auf dem anzuwendenden Steuersatz. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich aus deutscher Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag zusammen. Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss beträgt auf Grund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags 0,00 Euro (Vorjahr 2.656.336,51 Euro). V. Sonstige Angaben Konsolidierungskreis Mutterunternehmen der GRAFE Color Batch GmbH ist die GRAFE Advanced Polymers GmbH mit Sitz in Blankenhain, welche im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen aus einer gesamtschuldnerischen Betragsbürgschaft in Höhe von 1.377.500,00 € (davon verbundene Unternehmen 13.77.500,00 Euro). Die Inanspruchnahme wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige Verpflichtungen von jährlich 25.798,20 Euro (davon verbundene Unternehmen: 25.798,20 Euro) für Pachtaufwendungen. Finanzderivate Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos setzt die Gesellschaft Zinsbegrenzungsgeschäfte mit einem Nominalwert von 4.000,00 Euro ein. Insgesamt ist ein Darlehensbetrag von 100.000,00 Euro abgesichert. Zum 31.12.2014 haben die Zinsbegrenzungsgeschäfte einen Buchwert von 888,89 Euro (Barwert 0,00 Euro) und sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 186 Mitarbeiter (im Vorjahr 160) beschäftigt. Hiervon waren 60 Angestellte und 126 Arbeiter. Weiterhin waren 16 Auszubildende beschäftigt. Forderungen gegen Gesellschafter Forderungen der Gesellschaft gegen Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 8.649.186,03 Euro (Vorjahr 6.752.514,43 Euro). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 3.670.135,00 Euro (Vorjahr 180.424,75 Euro). Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2014: Herr Dipl. Kfm. Matthias Grafe, Herr Dipl. Ing. Clemens Grafe,
Blankenhain, 27. August 2015 GRAFE Color Batch GmbH gez. Matthias Grafe, Geschäftsführer gez. Clemens Grafe, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GRAFE Color Batch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Fulda, 26. Oktober 2015 alt
GmbH
Diplom-Kaufmann Hans-Dieter Alt, Wirtschaftsprüfer |
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