Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 26343
Vorher
KIROW ARDELT GmbH
Eingetragen
27.7.2010
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Handel von bzw. mit Erzeugnissen und Leistungen der metallverarbeitenden Industrie, insbesondere von hochwertigen Stahlbau- und Schweißkonstruktionen des Maschinenbaus sowie Projektierung, Konstruktion, Herstellung und weltweiter Vertrieb einschließlich Serviceleistungen von Industrieanlagen und Geräten mit dem Schwerpunkt Kranbau, Transporter und Hafentechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Michael Krüger
seit 30.9.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TECHNE SPHERE LEIPZIG GmbH
Germany
2.556.460 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TECHNE KIROW GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht

1. Allgemeiner Geschäftsverlauf

Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023

In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der Anstieg wird auf +0,5 Prozent geschätzt. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,4 Prozent). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der anhaltend hohen Inflation von +6,4 Prozent im EU-Durchschnitt schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften. Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +1 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich mit +4 Prozent abermals dynamischer, wobei die Niederlande, Frankreich und erneut Italien die Wachstumstreiber waren. Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache Nachfrage und die hohen Energiekosten gedämpft. Zudem litt die Nachfrage nach Investitionsgütern unter den gestiegenen Finanzierungskosten.

Quelle: IWF, Eurostat, EU-Commission: European Economist Forecast Autumn 2023 und Winter 2024.

Globaler Maschinenbau

Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen.

Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023

Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und kalenderbereinigt um -1,4 Prozent, nach +5 Prozent Wachstum im Vorjahr. Besser als im EU-Durchschnitt entwickelten sich Frankreich und Polen (jeweils +6 Prozent), Schweden (+5 Prozent) sowie Finnland und Belgien (jeweils +3 Prozent), Österreich (+2 Prozent) und Spanien sowie Italien (0 Prozent). Deutlich unterdurchschnittlich zeigte sich der Maschinenbau in den Niederlanden (Jan.-Sept.: -16 Prozent). Überdurchschnittlich hoch war der Rückgang auch in Bulgarien, Dänemark und Rumänien. Hier wurden jeweils rund ein Zehntel weniger Maschinen hergestellt als im Vorjahr.

Quelle: IWF, Eurostat, EU-Commission: European Economist Forecast Autumn 2023 und Winter 2024.

Deutsche Konjunktur

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine signifikant niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr.

Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,5 Prozent). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde da-gegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,4 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -2,2 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Im vierten Quartal 2023 wurde dabei mit durchschnittlich 46,2 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand erreicht. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Unternehmen und Geschäftsmodell

TECHNE KIROW ist Weltmarktführer für Eisenbahnkrane und Schlackentransporter.

Die Produkte basieren auf großer Erfahrung und hohem Innovationswillen. Davon zeugt die über 130-jährige Konstruktionsgeschichte, aber auch der Innovationspreis des Landes Sachsen.

Die Ingenieure des Unternehmens wenden bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung und bei der Auslegung der Krane und Transporter konsequent die bewährten Regeln des Deutschen Ingenieurwesens an. Das Ziel bleibt immer das gleiche: Erhöhung von Effizienz, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit der Krane.

Darüber hinaus fertigt TECHNE KIROW Fahrzeuge für den Roheisen- und Schlackenumschlag in Stahlwerken weltweit. Auch dieser Produktbereich ist von kontinuierlicher Standardisierung und Innovation geprägt.

In beiden Produktbereichen ist das Unternehmen klassischer Einzelfertiger mit rein auftragsbezogener Fertigung. Wesentliche Stahlbaugruppen werden dabei im eigenen Werk gefertigt.

Eckdaten des Geschäftsverlaufes

Für die TECHNE KIROW GmbH begann das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Auftragsbestand von rd. 67 Mio. Euro.

Der für das Geschäftsjahr 2022/2023 geplante Auftragseingang in Höhe von 57 Mio. Euro wurde mit 32 Mio. Euro nicht erreicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld, geprägt von hoher Unsicherheit, führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen.

Der realisierte Umsatz von 44 Mio. Euro lag unter dem geplanten Wert von 62 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse lagen unter den Planwerten durch Umsatzverschiebungen aufgrund der Lieferkettenproblematik und nicht realisierten Auftragseingängen.

Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2022/2023 bei 45 Mio. Euro.

Als Jahresergebnis konnten 2,6 Mio. Euro (EBT) erzielt werden. Der Geschäftsverlauf war entsprechend der globalen wirtschaftlichen Situation schwieriger als erwartet, das Ergebnis dennoch befriedigend.

2. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Ersatzinvestitionen im IT- und Fertigungs-Bereich getätigt.

Die Summe der Investitionen belief sich auf rund 1,7 Mio. Euro. Die jeweilige Finanzierung ist gesichert.

3. Wesentliche Beteiligungen

Die TECHNE KIROW GmbH ist einziger Gesellschafter der TECHNE SPHERE ADMINISTRATION GmbH, der TECHNE SPHERE PROCUREMENT GmbH, der Mitteldeutschen Spezialstahlbau GmbH (MSG) und der TECHNE RAIL & MILL GmbH.

Die TECHNE SPHERE ADMINISTRATION GmbH erbringt Dienstleistungen des Rechnungswesens, des Controllings, der IT und der Personalverwaltung.

Die TECHNE SPHERE PROCUREMENT GmbH erbringt Dienstleistungen im Bereich Einkauf.

Die Mitteldeutsche Spezialstahlbau GmbH (MSG) erbringt Dienstleistungen im Bereich Stahlbau und Schweißen.

Die TECHNE RAIL & MILL GmbH erbringt Vertriebsdienstleistungen.

4. Personal

Zum 30. Juni 2023 gehörten der Belegschaft 144 Mitarbeiter (davon 2 Mitglieder der Geschäftsführung) an, davon waren 13 Mitarbeiter in der Niederlassung Ulm beschäftigt.

Die Einstellung von Lehrlingen sowie die fachorientierte Weiterqualifizierung von Mitarbeitern bildeten weiterhin den Schwerpunkt künftiger Personalentwicklung. Derzeit wird 2 Lehrling ausgebildet.

Die TECHNE KIROW GmbH gehört dem sächsischen Arbeitgeberverband an. Folglich werden Vergütungen entsprechend den jeweiligen Tarifverträgen gezahlt.

Eine betriebliche Altersversorgung ist im Rahmen der Entgeltumwandlung installiert.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 mussten 9 meldepflichtige Arbeitsunfälle festgestellt werden, davon keiner mit für die Betroffenen tragischem Ausgang.

5. Liquidität

Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert.

Währungsrisiken wurden komplett durch entsprechende Sicherungsgeschäfte und - in Bezug auf die Kalkulation - ohne nennenswerte Verluste abgeschlossen.

6. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Entwicklung der Vermögenslage

Die Vermögenssituation der TECHNE KIROW GmbH ist geprägt durch das Umlaufvermögen. Zum 30. Juni 2023 betrug die Bilanzsumme der TECHNE KIROW GmbH 57 Mio. Euro und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Mio. Euro.

Vermögensstruktur 2022/2023
TEUR
2021/2022
TEUR
Änderung
TEUR
Mittel- und langfristige Vermögenswerte 14.329,4 14.074,7 254,8
Vorräte 30.813,6 27.158,0 3.655,6
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 9.799,6 7.795,9 2.003,6
Flüssige Mittel 2.228,1 6.630,6 -4.402,5
Aktive RAP 277,6 333,5 -55,9
Bilanzsumme 57.448,3 55.992,7 1.455,6

Im Berichtsjahr wurden Ersatzinvestitionen und Investitionen in die Substanzerhaltung am Standort Leipzig getätigt.

Die Vorräte stiegen im Geschäftsjahr auf rd. 31 Mio. Euro.

Die Veränderung der flüssigen Mittel war im Wesentlichen auf den Aufbau von Vorräten und Forderungen zurückzuführen. Hieraus ergab sich eine Reduzierung um 4,4 Mio. Euro.

Kapitalstruktur 2022/2023
TEUR
2021/2022
TEUR
Änderung
TEUR
Eigenkapital 17.996,6 15.345,0 2.651,6
Rückstellungen 10.041,6 13.077,2 -3.035,6
Verbindlichkeiten Kreditinstitute 750,0 965,6 -215,6
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.729,3 21.931,9 -6.202,6
Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen 3.062,2 3.346,2 -284,0
andere Verbindlichkeiten 9.868,6 1.326,8 8.541,9
Bilanzsumme 57.448,3 55.992,7 1.455,6

Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 um 2,7 Mio. Euro erhöht. Die Erhöhung resultiert aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres.

Die Rückstellungen sind im Berichtsjahr 2022/2023 um 3,0 Mio. Euro gesunken. Diese Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus geringeren Rückstellungen für die Auftragsabwicklung und der Inanspruchnahme/Auflösung der im Vorjahr gebildeten Drohverlustrückstellung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Wirtschaftsjahr durch die erfolgte planmäßige Tilgung leicht reduziert.

Entwicklung der Finanzlage

Wesentliche Ziele unseres Finanzmanagements sind unter anderem, die Abwicklung unserer Aufträge sowie das geplante Wachstum des Unternehmens durch eine adäquate Finanzierungsstruktur zu unterstützen und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Hierzu stehen uns über die bestehenden Lieferverträge mit unseren Auftraggebern und Kreditlinien der Banken ausreichend Finanzmittel zur Verfügung.

Finanzlage 2022/2023
TEUR
2021/2022
TEUR
CashFlow aus laufender Geschäftstätigkeit -2.493,3 5.871,2
CashFlow aus Investitionstätigkeit -1.111,6 3.985,1
CashFlow aus Finanzierungstätigkeit -797,8 -13.060,3
Veränderung des Finanzmittelbestandes -4.402,5 -3.204,0

Durch die Abwicklung laufender Aufträge im Geschäftsjahr wurde ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,5 Mio. Euro erzielt.

Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit ergibt sich aus dem Saldo aus getätigten Ersatzinvestitionen und erhaltenen Ausschüttungen von Tochtergesellschaften.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus Tilgungen und den Zinszahlungen für Investitions- und Auftragsfinanzierungen.

Insgesamt ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Zahlungsmittelbestandes von -4,4 Mio. Euro.

Entwicklung der Ertragslage

Unsere Ertragslage im Berichtszeitraum ist im Wesentlichen durch die Abwicklung und in Rechnungstellung mehrerer Aufträge geprägt.

Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:

Ertragslage 2022/2023
TEUR
2021/2022
TEUR
Änderung
TEUR
Umsatzerlöse 43.839,1 54.624,7 -10.785,6
+/- Bestandsveränderungen 1.405,3 -3.219,1 4.624,3
+ Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 0,0 0
+ Sonstige betriebliche Erträge 4.506,5 4.791,2 -284,7
- Materialaufwand 25.252,4 21.908,0 3.344,4
= Rohergebnis 24.498,5 34.288,8 -9.790,3
- Personalaufwand 10.089,7 10.018,2 71,5
- Abschreibungen 1.406,9 1.897,1 -490,2
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.247,3 16.143,0 -5.895,8
= Betriebsergebnis 2.754,5 6.230,4 -3.475,9
+ Finanzerträge 549,6 59,4 490,2
- Finanzaufwand 582,0 385,1 197,0
= Finanzergebnis -32,4 -325,6 293,2
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.722,1 5.904,7 -3.182,6
- EE-Steuern -34,0 2.663,1 -2.697,1
- Sonstige Steuern 104,5 107,8 -3,3
= Jahresergebnis 2.651,6 3.133,9 -482,3

Das Geschäftsjahr 2022/2023 ist geprägt durch die Bearbeitung neuer Aufträge, die nicht sofort zu Umsatz im Geschäftsjahr führen. Die Umsatzerlöse sind im Berichtszeitraum von 54 Mio. EUR um 10 Mio. EUR auf 44 Mio. EUR gesunken.

Durch die Anarbeit für im Folgejahr auszuliefernde Aufträge hat sich der Bestand der halbfertigen Arbeiten um 1 Mio. EUR erhöht.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Rückstellungsauflösungen in Höhe von 1 Mio. EUR und Gegenposten für Rückstellungsinanspruchnahmen in Höhe von 2 Mio. EUR enthalten.

Der Personalaufwand entspricht in etwa dem des Vorjahres.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Berichtsjahr um 6 Mio. EUR reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Aufwendungen für Wertberichtigungen, Verlusten aus Anlagenabgängen, Ausgangsfrachten und Rückstellungszuführungen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 3 Mio. EUR weiterhin auf einem hohen Niveau.

7. Forschungsbericht

Die TECHNE KIROW GmbH unterhält keine eigene Forschungsabteilung. Gemäß dem Geschäftsmodell werden einzelne Produkte an die Kundenwünsche angepasst.

Mit der Planung der Systeme nach Kundenwünschen sind eine Vielzahl von Detailverbesserungen zwischenzeitlich in die unterschiedlichen Produkte eingeflossen. Sie ergeben sich aus der Wechselwirkung von eigenen Erkenntnissen und Kundenanforderungen.

Darüber hinaus wird das Produkt "Eisenbahnkran" hinsichtlich seines grundsätzlichen Einsatzzweckes immer deutlicher als komplexes Arbeitsgerät für den Gleisbau herausgebildet - mit entsprechenden ergänzenden Arbeitsmodulen.

Standardisierung, Weiter- und Neuentwicklung - immer im Kontext zum Markt bzw. den Kunden - haben das Ziel, die Marktstellung unserer Produkte zu festigen und auszubauen.

8. Chancen- und Risikobericht

Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent).

Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024

Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden wir versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an unserem Stammpersonal festzuhalten. Branchenspezifisch besteht das mögliche Risiko von personellen Kapazitätsüberhängen, dies kann zu einer Beeinflussung des Betriebsergebnisses führen. Kurzarbeit, die im Geschäftsjahr 2022/2023 in einigen Bereichen des Unternehmens anfallen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen.

Quelle: VDMA

Die Beschaffungsmärkte sind im Jahr 2023 weiterhin von hoher Unsicherheit geprägt. Die Folgen des Ukraine-Krieges, die anhaltenden Lieferengpässe und die steigende Inflation stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Materialpreise werden auch im Jahr 2023 auf hohem Niveau bleiben. Dies wird vor allem durch die hohen Energiepreise und die angespannte Versorgungslage, wie auch erhöhtem Verwaltungsaufwand durch geopolitische Beschränkungen bei der Rohstoffbeschaffung, getrieben. Eine Normalisierung ist möglich, doch ob Lieferzeiten und Preise sinken, ist fraglich. Diese Steigerungen der Beschaffungspreise konnten, bis auf eine Ausnahme, gut auf die Abnehmer übergeleitet werden. Dennoch besteht durch die Unberechenbarkeit der Preise und Liefersituation das Risiko, dass einzelne Aufträge nicht die erwarteten Deckungsbeiträge erwirtschaften und das künftige Ergebnis belasten könnten.

Die sich verändernde Marktlage bietet aber auch Innovationsanreize zu Nachhaltigkeit, grüner Technologie und Effizienzsteigerung. Unternehmen, die in nachhaltige und grüne Technologien investieren, können einen Wettbewerbsvorteil erlangen. Dies kann zu neuen Geschäftsmöglichkeiten und Erschließung neuer Märkte führen, da die steigende weltweite Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeit umweltfreundliche Technologien begünstigt. Die Anpassung an diese Standards könnten deutschen Maschinenbauern den Zugang zu Märkten erleichtern. Dennoch bedeutet die Umstellung auf nachhaltige Technologien oft beträchtliche Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktionsanpassungen, wobei die Nachfrage nach nachhaltigen Technologien je nach politischer Agenda, Verbraucherpräferenzen und wirtschaftlichen Bedingungen schwankt. Damit einher gehen erhöhte Kosten und Planungsrisiken, die die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnten. Wir gehen dennoch weiterhin Risiken nur dann ein, wenn diese mit den entsprechenden unternehmensinternen Abläufen und Maßnahmen handhabbar sind, hervorzuheben sind hier abgesicherte Zahlungsbedingungen und Lieferbedingungen ohne Transportrisiko.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat die TECHNE KIROW GmbH noch einen auskömmlichen Auftragsbestand. Es besteht aber die Erwartung, dass die Nachfrage der Weltwirtschaft - und damit der erwartete Auftragseingang - im zweiten Halbjahr 2023 und auch im ersten Halbjahr 2024 leicht nachlässt.

Ein Risiko besteht für unser Unternehmen aus einem Unfall eines Eisenbahnkranes im Juni 2017. Es finden konstruktive Gespräche zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen den Parteien statt. Für dieses Risiko wurden aber bereits zum Bilanzstichtag 2017/2018 Rückstellungen in ausreichender Höhe gebildet.

Das bewusste Eingehen von Risiken ist Begleiterscheinung des unternehmerischen Erfolgs. Zur Unterstützung der strategischen Ausrichtung unseres Unternehmens und den damit verbundenen Risiken haben wir ein Risikomanagement eingerichtet. Mit dem Risikomanagement sollen Risiken bewältigt und strategische Chancen und Risiken in einem sinnvollen Verhältnis zueinanderstehen. Wir gehen Risiken nur dann ein, wenn ihnen die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung entgegensteht. Weiterhin gehen wir Risiken auch nur dann ein, wenn diese mit den entsprechenden unternehmensinternen Abläufen und Maßnahmen handhabbar sind.

Das Risikomanagement ist Bestandteil der Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse und folgt unternehmenseinheitlichen Standards. Eine offene Kommunikation, die periodische vorgenommene Risikoinventur sowie das Planungs- und Steuerungssystem schaffen Transparenz über unsere Risikosituation. Das Risikomanagement wird durch die Unternehmensführung koordiniert und überwacht.

9. Zweigniederlassungsbericht

Es wurden zwei Zweigniederlassungen unterhalten, und zwar

• in Eberswalde und

• in Ulm.

In der Zweigniederlassung Eberswalde werden die Immobilien am Standort verwaltet. Es sind keine Mitarbeiter der TECHNE KIROW GmbH dort beschäftigt.

In der Zweigniederlassung Ulm sind 13 Mitarbeiter für die Bereiche Vertrieb und Konstruktion tätig.

Im Übrigen führen diese Niederlassungen kein eigenes Rechnungswesen - die Abrechnung erfolgt zentral über Leipzig. Bankkonten für die Niederlassungen sind nicht eingerichtet.

10. Prognosebericht

Lieferzeiten und Preise, durch die Verknappung und Verteuerung von Materialien und Betriebskosten, entwickeln sich zu entscheidenden Faktoren. Dies erfordert eine fortwährende Optimierung der operativen Effizienz, um diese Herausforderung zu meistern.

Dennoch sehen wir eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Die weltweite Nachfrage nach hochwertigen Eisenbahnkranen und Schlackentransportern dürfte anhalten, insbesondere vor dem Hintergrund der globalen Bestrebungen nach nachhaltigen Verkehrskonzepten hin zur Schiene und den damit verbundenen Infrastrukturinvestitionen und dem Bedarf an effizienten Transportlösungen in der sich wandelnden Stahlindustrie.

Entsprechend der Besonderheiten des Anlagenbaues und der Einzelfertigung wurde ein Prognosezeitraum von einem Jahr gewählt.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 wird außer im technischen Büro nahezu mit Voll-Auslastung gerechnet. Soweit Betriebsteile eine Unterbeschäftigung aufweisen sollten, wird dieser mit betrieblichen Maßnahmen begegnet.

Durch die Auftragsbestände zu den jeweiligen Stichtagen und das, sich positiv entwickelnde, Service- und Ersatzteilgeschäft, sind die für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarteten Umsatzerlöse bereits im Wesentlichen gedeckt.

Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir Umsatzerlöse, die moderat über den Umsatzerlösen des Jahres 2022/2023 liegen werden. Wir rechnen mit einem leicht positiven Ergebnis vor Steuern.

Unsere Liquidität ist unseren Planungen zufolge im Geschäftsjahr 2023/2024 gesichert.

11. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bestehen nicht.

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 14.329.430,18 14.074.670,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 168.702,00 190.338,00
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 168.702,00 190.338,00
II. Sachanlagen 13.072.519,75 12.796.123,99
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.363.927,55 7.596.583,55
2. technische Anlagen und Maschinen 3.797.734,50 3.285.229,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.857.234,07 1.904.611,15
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 53.623,63 9.700,00
III. Finanzanlagen 1.088.208,43 1.088.208,43
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 935.703,43 935.703,43
2. sonstige Ausleihungen 152.505,00 152.505,00
B. Umlaufvermögen 42.841.244,47 41.584.505,81
I. Vorräte 30.813.560,97 27.158.001,44
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.322.936,40 9.126.843,67
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 16.578.792,00 13.043.028,22
3. fertige Erzeugnisse und Waren 932.840,05 3.063.340,20
4. geleistete Anzahlungen 978.992,52 1.924.789,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.777.353,40 7.773.709,51
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.613.674,58 4.512.438,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.181.707,70 1.244.917,88
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.981.971,12 2.016.352,69
III. Wertpapiere 22.222,60 22.222,60
1. sonstige Wertpapiere 22.222,60 22.222,60
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.228.107,50 6.630.572,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 277.566,81 333.482,04
Bilanzsumme, Summe Aktiva 57.448.241,46 55.992.658,27

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 17.996.552,29 15.344.953,51
I. gezeichnetes Kapital 2.556.460,00 2.556.460,00
II. Kapitalrücklage 2.726.166,37 2.726.166,37
III. Gewinnrücklagen 2.206.512,00 2.206.512,00
1. gesetzliche Rücklage 255.645,94 255.645,94
2. andere Gewinnrücklagen 1.950.866,06 1.950.866,06
IV. Bilanzgewinn 10.507.413,92 7.855.815,14
B. Rückstellungen 10.041.624,30 13.077.247,25
1. Steuerrückstellungen 533.494,87 533.494,87
2. sonstige Rückstellungen 9.508.129,43 12.543.752,38
C. Verbindlichkeiten 29.408.206,16 27.568.612,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750.000,00 965.639,02
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.729.278,56 21.931.894,50
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.062.160,14 3.346.171,86
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.832.359,38 222.397,40
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.034.408,08 1.102.509,87
davon aus Steuern 109.464,88 97.105,31
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 6.836,19 7.922,65
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.858,71 1.844,86
Bilanzsumme, Summe Passiva 57.448.241,46 55.992.658,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 43.839.133,12 54.624.686,07
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.405.263,63 -3.219.076,96
3. sonstige betriebliche Erträge 4.506.480,65 4.791.185,00
4. Materialaufwand 25.252.408,72 21.908.031,10
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.452.487,63 13.864.871,37
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.799.921,09 8.043.159,73
5. Personalaufwand 10.089.723,78 10.018.218,48
a) Löhne und Gehälter 8.395.385,50 8.338.796,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.694.338,28 1.679.422,20
6. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1.406.943,41 1.897.129,05
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.247.284,52 16.143.038,65
8. Erträge aus Beteiligungen 496.000,00 0,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.639,23 59.426,95
davon aus verbundenen Unternehmen 7.500,00 6.854,17
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 999,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 582.041,51 384.076,61
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag -34.020,44 2.663.082,42
13. sonstige Steuern 104.536,35 107.795,45
Jahresüberschuss 2.651.598,78 3.133.850,30

Ergebnisverwendung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 2.651.598,78 3.133.850,30
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.855.815,14 18.221.964,84
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 0,00 13.500.000,00
4. Bilanzgewinn 10.507.413,92 7.855.815,14

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Dem Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften zugrunde. Im Berichtsjahr wurde das BilMoG angewendet.

Das für das Vorjahr angewandte Gliederungsschema wurde beibehalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HGB genannten Größenklassen eine große Kapitalgesellschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Die Firma TECHNE KIROW GmbH hat ihren Sitz in Leipzig und ist beim Amtsgericht Leipzig unter der Handelsregisternummer HRB 26343 registriert. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und der Handel von bzw. mit Erzeugnissen und Leistungen der metallverarbeitenden Industrie, insbesondere von hochwertigen Stahlbau- und Schweißkonstruktionen des Maschinenbaus sowie der Projektierung, Konstruktion und weltweiter Vertrieb einschließlich Serviceleistungen von Industrieanlagen und Geräten mit dem Schwerpunkt Kranbau, Transporter und Hafentechnik.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 03.01.2023 wurde die KIROW ARDELT GmbH in die TECHNE KIROW GmbH umfirmiert. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 10.01.2023

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige und planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bei Gebäuden und baulichen Anlagen von 10 bis 25 Jahren, bei technischen Anlagen und Maschinen von 5 bis 25 Jahren sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 bis 10 Jahren.

Die aktivierten Eigenleistungen im Vorjahr schließen notwendige Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten ein.

Bei geringwertigen Anlagegütern im Einzelanschaffungswert von mehr als 250,00 EUR und weniger als 800,00 EUR werden die Zugänge voll abgeschrieben

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, wenn notwendig vermindert um Teilwertabschreibungen aus Vorjahren, bilanziert. Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nominalwert vermindert um Teilwertabschreibungen bilanziert.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum gewogenen Durchschnittspreis gem. § 240 Abs.4 HGB. Massenartikel werden zum Festwert bilanziert. Eine verlustfreie Bewertung ist durch Abschläge auf einzelne Artikel unter Berücksichtigung ihrer Verwertbarkeit gegeben.

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen und Fertigerzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, soweit eine retrograde Bewertung keinen niedrigeren Wertansatz ergibt.

In die Herstellungskosten sind die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Konstruktionsgemeinkosten einbezogen. Verwaltungsgemeinkosten und Zinsen für Fremdkapital bleiben außer Ansatz.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert bewertet. Forderungen in Fremdwährung sind zum EUR - Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am 30.06.2023 am Bilanzstichtag angesetzt, sofern keine Bewertungseinheiten gebildet wurden. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen, für das allgemeine Kreditrisiko Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen werden zum Nominalwert bilanziert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Wertpapiere

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag bewertet.

Kasse, Bankguthaben

Kassen- und Bankguthaben sind zum Nominalwert bilanziert. Guthaben in Fremdwährung sind mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am 30.06.2023 bilanziert, sofern keine Bewertungseinheiten gebildet wurden.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und der Höhe nach noch nicht feststehenden Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind zum EUR - Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am 30.06.2023 am Bilanzstichtag angesetzt, sofern keine Bewertungseinheiten gebildet wurden.

C. Erläuterung der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (siehe Anlage) dargestellt.

Die planmäßige lineare Abschreibung wurde bei allen Wirtschaftsgütern pro rata temporis ermittelt.

Unter Finanzanlagen werden die Beteiligungen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Eigenkapital EUR 31.12.2022 Anteil KIROW
%
Jahresergebnis EUR 2022 Buchwert EUR 30.06.2023
Mitteldeutsche Spezialstahlbau GmbH (MSG), Leipzig 55.635,21 100 -25.225,77 25.391,11
TECHNE RAIL & MILL GmbH, Leipzig 74.970,09 100 51.691,88 25.000,00
TECHNE SPHERE ADMINISTRATION GmbH, Leipzig 231.712,95 100 34.830,11 25.000,00
TECHNE SPHERE PROCUREMENT GmbH, Leipzig 746.500,41 100 31.203,85 850.000,00
OOO KIROW ARDELT Rußland, St.Petersburg 39.193,73 100 -25.322,03 10.312,32
Gesamt 935.703,43

Die Werte der Auslandsgesellschaft wurden zum EUR - Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am 31.12.2022 umgerechnet.

Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. vermindert um Teilwertabschreibungen bilanziert.

Die an die KOCKS KRANE GmbH ausgereichten Darlehen in Höhe von zusammen 6.360 TEUR haben eine Restlaufzeit von über 1 Jahr und weniger als 5 Jahren und sind unter der Position Sonstigen Ausleihungen, vermindert um Teilwertabschreibung in Höhe von insgesamt 6.360 TEUR ausgewiesen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen enthalten hauptsächlich Vermögensgegenstände für vertraglich gebundene Aufträge sowie Ersatzteilbestände:

Materialgruppe 30.06.2023
TEUR
30.06.2022
TEUR
1. Fertigteile, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.323 9.127
2. Konsignations- und Fremdlager 0 0
Gesamt 12.323 9.127

Die in den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen enthaltenen Anarbeiten umfassen laufende Aufträge, die sich in nachfolgende Geschäftsfelder gliedern:

Geschäftsfeld 30.06.2023
TEUR
30.06.2022
TEUR
1. Krane 9.544 7.799
2. Generalreparaturen, Montagen, Dienstleistungen, Ersatzteile 1.765 684
3. Fahrzeugsysteme, Gleisbautechnik 5.270 4.560
Gesamt 16.579 13.043

Für einen Auftrag wurde im Berichtsjahr eine Abwertung in Höhe von 1.945,3 TEUR vorgenommen. Die Abwertung eines Festpreisauftrags wurde aufgrund der stark gestiegenen Einstandspreise für Materialien und bezogenen Leistungen im Zuge der Ukraine-Krise notwendig.

Unter den Fertigerzeugnissen sind Aufträge bilanziert, welche fertiggestellt sind und im Juli 2023 an die Kunden ausgeliefert wurden.

Die geleisteten Anzahlungen beinhalten Zahlungen für Anarbeiten bei Lieferanten.

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr an Tochter- und Schwestergesellschaften bilanziert.

Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 22 TEUR (i. Vj. 18 TEUR) sind ebenfalls unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:

Sonstige Forderungen 30.06.2023
TEUR
30.06.2022
TEUR
1. gegen Finanzamt aus Umsatzsteuern 111 323
2. gegen Finanzamt aus Ertragssteuern 2.828 349
3. gegen Mitarbeiter aus Vorschüssen 17 3
4. gegen Bundesagentur für Arbeit 0 1
5. aus Darlehen 14 1.315
6. aus erhaltenen Kautionen 11 11
7. gegen Versicherungen 0 2
8. Debitorische Kreditoren 1 6
9. Übrige Sonstige Forderungen 0 6
Gesamt 2.982 2.016

Sämtliche Forderungen des Umlaufvermögens haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 22 TEUR (i. Vj. 22 TEUR) dienen als Sicherheit für Rückbauverpflichtungen auf einem gepachteten Flurstück.

In den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagio in Höhe von 0 TEUR (i.Vj. 0,2 TEUR) enthalten.

Eigenkapital

Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt:

ENTWICKLUNG 01.07.22
TEUR
Verwendung
TEUR
Ausschüttung
TEUR
Zugang
TEUR
30.06.23
TEUR
Gezeichnetes Kapital 2.556 0 0 0 2.556
Kapitalrücklagen 2.726 0 0 0 2.726
Gewinnrücklage gesetzlich 256 0 0 0 256
Gewinnrücklage gem. BilMoG 1.951 0 0 0 1.951
Gewinnvortrag 4.722 3.134 0 0 7.856
Jahresüberschuss 3.134 -3.134 0 2.652 2.652
Gesamt 15.345 0 0 2.652 17.997

Die Gewinnrücklagen enthalten die Rücklagen für Ergebnisse aus der damaligen erstmaligen Anwendung des BilMoG und resultieren aus dem Ansatz latenter Steuern auf den Verlustvortrag.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Ertragssteuernachzahlungen für das Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

Sonstige Rückstellungen 30.06.2023
TEUR
30.06.2022
TEUR
1. Personal 1.045 1.141
2. Gewährleistungen 933 989
3. Auftragsabwicklung 6.778 7.446
5. Drohverluste 0 2.673
5. Jahresabschluss 110 87
6. Ausstehende Rechnungen 550 126
7. Zinsen 57 74
8. Ungewisse Verbindlichkeiten 35 8
Gesamt 9.508 12.544

Die im Vorjahr gebildete Rückstellung für drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von 2.673,0 TEUR wurde aufgelöst, da aufgrund der Abwertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen die Ansatzvoraussetzung zur Bildung der Rückstellung entfallen ist.

Die langfristigen Rückstellungen wurden mit dem jeweiligen Laufzeitzinssatz der Bundesbank abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamt Restlaufzeit Gesamt
30.06.2023
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5Jahre
TEUR
30.06.2022
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750 200 550 0 966
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.729 15.729 0 0 21.932
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.062 3.062 0 0 3.346
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.832 8.832 0 0 222
Sonstige Verbindlichkeiten 1.035 763 272 0 1.103
Gesamt 29.408 28.586 822 0 27.569

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 750 TEUR durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Pfandrechte betreffen die Abtretung zukünftiger Miet- und Pachtzinsforderungen in Höhe von 750 TEUR.

Die Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen mit Leasinggesellschaften sind unter den sonstigen Verbindlichkeiten bilanziert.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen auf folgende Geschäftsfelder:

Geschäftsfeld 30.06.2023
TEUR
30.06.2022
TEUR
1. Krane 15.376 31.263
2. Generalreparaturen, Montagen, Dienstleistungen, Ersatzteile, sonstiges 16.155 11.271
3. Fahrzeugsysteme, Gleisbautechnik 12.308 12.091
Gesamt 43.839 54.625

Nach geographischen Märkten gliedert sich der Umsatz wie folgt:

Geschäftsfeld 30.06.2023
TEUR
30.06.2022
TEUR
1. Deutschland 20.665 13.502
2. Übriges Europa 12.485 19.013
3. Amerika 2.069 4.192
4. Asien 3.505 15.752
5. Afrika 5.102 16
6. Australien 13 2.150
Gesamt 43.839 54.625

Sonstige betriebliche Erträge

Darin sind periodenfremde Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 3.506 TEUR, Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von 70 TEUR und übrige sonstige Erträge in Höhe von 650 TEUR enthalten.

In der Rückstellungsauflösung ist ein Ertrag aus der Auflösung von Drohverlustrückstellungen in Höhe von 2.673 TEUR enthalten, da aufgrund der Abwertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen die Ansatzvoraussetzung der Rückstellung nicht mehr gegeben ist.

Erträge aus Devisentermingeschäften zur Sicherung von Forderungen in Fremdwährung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Erträge aus Währungsumrechnungen belaufen sich auf 47 TEUR. Davon entfallen 10 TEUR auf die Neubewertung von Fremdwährungsforderungen bzw. - Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten.

Aufwendungen aus Devisentermingeschäften zur Sicherung von Forderungen in Fremdwährung werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen belaufen sich auf 71 TEUR. Davon entfallen 1 TEUR auf die Neubewertung von Fremdwährungsforderungen bzw. - Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind die Finanzierungsanteile aus der Abzinsung der langfristigen Rückstellungen in Höhe von 1 TEUR enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die niedrige Steuerbelastung zum Ergebnis im Berichtsjahr der Gesellschaft ergibt sich aufgrund der nicht steuerlich wirksamen Ergebniserhöhung durch die Auflösung der Rückstellung für drohenden Verluste.

E. Sonstige Angaben

Beschäftigte

Im Jahresdurchschnitt waren 145 Mitarbeiter beschäftigt. Diese setzen sich aus 69 Angestellten und 77 gewerblichen Mitarbeitern zusammen. Für 1 Lehrling erfolgt die Ausbildung für unser Unternehmen durch einen überbetrieblichen Ausbildungsverbund.

Aufwendungen für Abschlussprüfer

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde für Aufwendungen an den Abschlussprüfer ein Betrag in Höhe von 48 TEUR verbucht. Außerdem sind gegenüber dem Abschlussprüfer Aufwendungen für Steuerberatung in Höhe von 17 TEUR und für betriebswirtschaftliche Beratung in Höhe von 35 TEUR angefallen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen Verpflichtungen in Höhe von 471 TEUR mit einer Laufzeit von 1 Jahr, in Höhe von 115 TEUR mit einer Laufzeit von mehr als 1 und weniger als 5 Jahren sowie aus einem Erbbaurechtsvertrag Verpflichtungen in Höhe von 334 TEUR mit einer Laufzeit von 27 Jahren.

Die betrieblichen Funktionen im Bereich Personalabrechnung, Rechnungswesen und Controlling und IT - Betreuung sind an eine Tochtergesellschaft ausgelagert. Daraus resultieren Verpflichtungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 587 TEUR mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr. Die Leistungen des Bereiches Einkauf wurden an eine Tochtergesellschaft übertragen. Aus dem Vertrag mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr ergeben sich Verpflichtungen in Höhe von 525 TEUR. Leistungen in den Bereichen Marketing und Vertrieb werden von der Muttergesellschaft ausgeführt. Daraus ergeben sich Verpflichtungen in Höhe von 1.176 TEUR mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens dienen in Höhe von 22 TEUR als Sicherheit für Rückbauverpflichtungen auf einem gepachteten Flurstück.

Für die Aufnahme eines Bankdarlehens durch die Muttergesellschaft zur Ablösung des Verkäuferdarlehens im Rahmen des Erwerbs der Eigenen Anteile wurde gegenüber der Bank der Muttergesellschaft eine gesamtschuldnerische Mithaftung übernommen. Das Restdarlehen betrug zum Stichtag 3.000 TEUR.

Im Rahmen der Darlehensaufnahme einer Schwestergesellschaft zur Finanzierung eines Immobilienerwerbes wurde eine gesamtschuldnerische Mithaftung der TECHNE KIROW GmbH gegenüber dem finanzierenden Kreditinstitut vereinbart. Die Höhe der Darlehensverbindlichkeit betrug zum Stichtag 360 TEUR.

Für die Einräumung einer Rahmenkreditline der Hausbank zur Finanzierung von Kundenaufträgen einer Tochtergesellschaft in Höhe von 7.500 TEUR ist die TECHNE KIROW GmbH als Gesamtschuldner in den Kreditvertrag eingetreten. Zum Stichtag war die Kreditlinie voll in Anspruch genommen.

Die TECHNE KIROW GmbH hat die gesamtschuldnerische Mithaftung für die Darlehensaufnahme im Rahmen des Grundstückserwerbs durch die TECHNE SPHERE Grundstücksverwaltung GmbH übernommen. Die Höhe der Darlehensverbindlichkeit betrug zum Stichtag 3.282 TEUR.

Wir haben keinen Hinweis darauf, daß aus den eingegangenen Haftungsverpflichtungen besondere Risiken bestehen oder erwachsen könnten. Wir gehen daher davon aus, daß wir aus den bestehenden Haftungsverpflichtungen nicht in Anspruch genommen werden.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Im Geschäftsjahr wurden die betrieblichen Funktionen im Bereich Personalabrechnung, Rechnungswesen und Controlling, IT-Betreuung und Einkauf von Tochtergesellschaften erbracht. Die betriebliche Funktion Vertrieb und Marketing wird von der Muttergesellschaft erbracht. Der Ausweis der Aufwendungen im Jahresabschluß erfolgt unter den Verwaltungsaufwendungen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus diesen Geschäften sind weiter oben angegeben.

Die Produktionsbereiche Schweißen und Stahlbau wurden an eine Tochtergesellschaft übertragen. Der Abruf der Dienstleistungen erfolgt auftragsbezogen. Der Ausweis der Aufwendungen im Jahresabschluß erfolgt unter den bezogenen Leistungen.

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer ist bestellt:

Herr Markus Radmacher, Dipl.-Kaufmann, Leipzig bis 07.09.2023

Herr Johannes Röwe, MBA, Berlin ab 23.05.2023

Gesamtprokura ist erteilt:

Herr Michael Krüger, Dipl.-Ökonom, Wurzen

Herr Steffen Dülsner, Dipl.-Ingenieur, Leipzig

Im Übrigen unterbleiben Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Sinne des § 285 Nr. 9a HGB in Ausübung des Wahlrechts des § 286 Abs. 4 HGB.

Gesellschafter

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 2.556.460,00 EUR und besteht aus einem Geschäftsanteil, der übernommen ist durch die

TECHNE SPHERE LEIPZIG GmbH

Niemeyerstraße 2-5 04179 Leipzig

Handelsregister: HRB 29684, Amtsgericht Leipzig

Die TECHNE SPHERE LEIPZIG GmbH, Leipzig stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss auf.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.07.2021
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.06.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.982.241,55 95.354,02 0,00 0,00 11.077.595,57
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 10.982.241,55 95.354,02 0,00 0,00 11.077.595,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.808.198,08 110.421,54 0,00 0,00 26.918.619,62
2. technische Anlagen und Maschinen 14.536.613,54 328.708,23 597.961,79 7.750,00 15.455.533,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.639.437,82 460.769,62 24.572,92 40.294,40 12.084.485,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.700,00 666.458,34 -622.534,71 0,00 53.623,63
Summe Sachanlagen 52.993.949,44 1.566.357,73 0,00 48.044,40 54.512.262,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.060.969,94 0,00 0,00 0,00 1.060.969,94
2. sonstige Ausleihungen 6.512.566,89 0,00 0,00 0,00 6.512.566,89
Summe Finanzanlagen 7.573.536,83 0,00 0,00 0,00 7.573.536,83
Summe Anlagevermögen 71.549.727,82 1.661.711,75 0,00 48.044,40 73.163.395,17
Abschreibungen
Stand 30.06.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.06.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.791.903,55 116.990,02 0,00 0,00 10.908.893,57
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 10.791.903,55 116.990,02 0,00 0,00 10.908.893,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.211.614,53 343.077,54 0,00 0,00 19.554.692,07
2. technische Anlagen und Maschinen 11.251.384,25 414.164,31 0,00 7.749,50 11.657.799,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.734.826,67 532.711,54 0,00 40.286,32 10.227.251,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 40.197.825,45 1.289.953,39 0,00 48.035,82 41.439.743,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 125.266,51 0,00 0,00 0,00 125.266,51
2. sonstige Ausleihungen 6.360.061,89 0,00 0,00 0,00 6.360.061,89
Summe Finanzanlagen 6.485.328,40 0,00 0,00 0,00 6.485.328,40
Summe Anlagevermögen 57.475.057,40 1.406.943,41 0,00 48.035,82 58.833.964,99
Buchwerte
Stand 30.06.2022
EUR
Stand 30.06.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 168.702,00 190.338,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 168.702,00 190.338,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.363.927,55 7.596.583,55
2. technische Anlagen und Maschinen 3.797.734,50 3.285.229,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.857.234,07 1.904.611,15
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 53.623,63 9.700,00
Summe Sachanlagen 13.072.519,75 12.796.123,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 935.703,43 935.703,43
2. sonstige Ausleihungen 152.505,00 152.505,00
Summe Finanzanlagen 1.088.208,43 1.088.208,43
Summe Anlagevermögen 14.329.430,18 14.074.670,42

sonstige Berichtsbestandteile

 

Leipzig, den 29. Februar 2024

TECHNE KIROW GmbH

Johannes Roewe, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TECHNE KIROW GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TECHNE KIROW GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TECHNE KIROW GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/

bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Düsseldorf, den 29. Februar 2024

DWP Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dunkerbeck, Wirtschaftsprüfer

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