Heiterblick Projektgesellschaft mbH

Niemeyerstraße 2, 04179 Leipzig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 27555
Eingetragen
29.9.2011
Branche
Herstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von Lokomotiven und anderen SchienenfahrzeugenHerstellung von mechanischen oder elektromechanischen Signal-, Sicherungs-, Überwachungs- oder Steuergeräten für Schienenwege oder andere Verkehrswege
Gegenstand
Herstellung von Komponenten für Stadtbahnfahrzeuge, die für den Einsatz in der Region Hannover bestimmt sind, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Samuel Guido Kermelk
seit 29.9.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

51.00% identifiziert47.37% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Samuel Guido KermelkHeiterBlick GmbH+3
51.00%

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Heramba Electric Public Limited CompanyIRL
41.65%
Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge Iberco Holding GmbH
3.81%
1.34%
0.57%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
12.750 €
51.00%
Germany
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heiterblick Projektgesellschaft mbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2011 wurde für die Ausführung des Großauftrages für die Hannoverschen Verkehrsbetriebe (üstra) die Heiterblick Projektgesellschaft mbH, Leipzig (HPG), gegründet. Die HeiterBlick GmbH, Leipzig ist an dieser Gesellschaft mit 51% beteiligt. Die Kiepe Electric GmbH, Düsseldorf hält die restlichen 49% der Anteile.

Die HPG ist Auftragnehmerin von Kiepe Electric GmbH, Düsseldorf beim Auftrag üstra. HPG kauft Material zum Bau der Straßenbahnen und beauftragt die HeiterBlick GmbH, Leipzig mit der Konstruktion und Fertigung der Straßenbahnen. Das Material zur Fertigung stellt HPG der HeiterBlick GmbH, Leipzig bei.

Mit der HeiterBlick GmbH, Leipzig besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Geschäftsverlauf

Im Jahr 2020 wurden 14 Fahrzeuge ausgeliefert und abgenommen. Die Fertigung wurde in allen Gewerken optimiert, so dass kontinuierlich mehr Fahrzeuge gefertigt und an den Kunden üstra ausgeliefert werden können. Neben der Einlösung der 2. Option von 46 Fahrzeugen hat der Kunde beim Konsortium Kiepe/Alstom weitere 7 Fahrzeuge bestellt, wobei HPG ebenfalls für die Fertigung der Wagenkästen beauftragt wurde. In der gesamten Lieferperiode bis 2020 wurden nun alle bestellten 153 Fahrzeuge ausgeliefert.

Leistungs- und Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2020 konnten wir durch die Abnahme von 14 Straßenbahnen TW3000 einen planmäßigen Umsatz i.H.v. TEUR 15.437 erzielen. Insgesamt haben wir im Geschäftsjahr 2020 eine Leistung (Umsatz zuzüglich Bestandsänderung) i.H.v. TEUR 8.270 erzielen können.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages hat die Gesellschaft ein ausgeglichenes Ergebnis.

Personal

Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.

Forschung und Entwicklung

Wird nicht betrieben.

Beschaffung

Die Versorgungslage im Bereich der Vorprodukte und des Materialbezuges konnte jederzeit sichergestellt werden. Hierbei bevorzugen wir hauptsächlich langfristige Rahmenverträge mit schwerpunktmäßiger Ausrichtung auf Unternehmen der Region und den üblichen Preisgleitklauseln.

Liquidität

Die im Berichtsjahr zur Verfügung stehende Liquidität reichte jederzeit aus, um die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Auch für das nächste Geschäftsjahr ist die Liquidität gesichert. Wir haben keine Kreditlinien in Anspruch genommen.

Derivative Finanzinstrumente werden nicht genutzt, Fremdwährungs- und Zinsrisiken bestehen nicht.

Lage des Unternehmens

Entwicklung der Finanzlage

Wesentliche Ziele unseres Finanzmanagements sind unter anderem, die Abwicklung unserer Aufträge durch eine adäquate Finanzierungsstruktur zu unterstützen und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Hierzu stehen uns über die bestehenden Lieferverträge mit unseren Auftraggebern ausreichend Finanzmittel zur Verfügung.

in TEUR 01.01. - 31.12.2020 01.01. - 31.12.2019 Veränderung
CashFlow aus laufender Geschäftstätigkeit -4.218 3.157 -7.375
CashFlow aus Investitionstätigkeit 0 0 0
CashFlow aus Finanzierungstätigkeit 310 26 284
Veränderung des Finanzmittelbestandes -3.908 3.183 -7.091
Stand 01.01. 4.120 937
Stand 31.12. 212 4.120

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Entwicklung der Ertragslage

Die Entwicklung der Betriebsleistung des Geschäftsjahres 2020 war geprägt von der Auslieferung und Abrechnung der letzten Fahrzeuge des Auftrages üstra.

Für das Geschäftsjahr 2020 ergibt sich ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR -308. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beträgt TEUR 1,225.

Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:

in TEUR 01.01. - 31.12.2020 01.01. - 31.12.2019 Veränderung
Umsatzerlöse 15.437 38.403 -22.966
Betriebsleistung 8.270 36.071 -27.801
Betriebsaufwand 8.724 35.947 -27.223
Sonstige betriebliche Erträge und aktivierte Eigenleistungen 146 19 127
Betriebsergebnis -308 144 -452
Finanz- und Beteiligungsergebnis 309 -142 +451
Außerordentliches und neutrales Ergebnis 0 0 0
Ergebnis vor Ertragssteuern 1,5 1,5 0

Entwicklung der Vermögenslage

Die Vermögenssituation der HPG ist geprägt durch das Umlaufvermögen und die Abrechnung der letzten Fahrzeuge des Hannover Auftrags im Jahr 2020.

Zum 31. Dezember 2020 reduzierte sich die Bilanzsumme der HPG auf TEUR 668.

Vermögensstruktur
in TEUR
31.12.2020 31.12.2019 Veränderung
Mittel- und langfristige Vermögenswerte 0 0 0
Vorräte 146 12.303 -12.157
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 310 2.914 -2.604
Flüssige Mittel 212 4.120 -3.908
Bilanzsumme 668 19.338 -18.670

Die Passivseite ist ebenfalls geprägt von der Abrechnung der letzten Fahrzeuge des Auftrags. Die erhaltenen Anzahlungen sind vollständig verrechnet und die Verbindlichkeiten gegenüber der Heiter-Blick GmbH reduzierten sich auf TEUR 612 aus Schlussraten. Dem gegenüber steht eine Forderung an die HeiterBlick GmbH i.H.v. TEUR 309 (siehe Beteiligungsergebnis).

Kapitalstruktur
in TEUR
31.12.2020 31.12.2019 Veränderung
Eigenkapital 25 25 0
Rückstellungen 28 171 -143
Erhaltene Anzahlungen 0 7.595 -7.595
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3 745 -742
Andere Verbindlichkeiten 612 10.802 -10.190
Bilanzsumme 668 19.338 -18.670

Chancen- und Risikobericht

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages liegen die Risiken der Gesellschaft bzw. bei der Auftragsabwicklung bei der HeiterBlick GmbH, Leipzig, die auch über ihre geeigneten Instrumente eine Risiko- und Chancenbewertung erstellt.

Die HeiterBlick GmbH, Leipzig ist seit dem 31.12.2019 nicht mehr überschuldet, ihr Eigenkapital hat sich im Jahr 2020 weiter erhöht.

Prognosebericht

Unabhängig von der volatilen weltweiten Wirtschaftslage sind unsere Erwartungen für das Geschäftsjahr 2021 positiv. Alle im Auftrag befindlichen Fahrzeuge wurden ausgeliefert. Im Geschäftsjahr 2021 wird sich die Geschäftstätigkeit überwiegend auf die Abwicklung kleiner Nachträge und den Verkauf des Restmaterials beschränken.

Für das Geschäftsjahr 2021 rechnen wir aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit einem ausgeglichenen Ergebnis.

Die Liquidität ist unseren Planungen zufolge auch im Geschäftsjahr 2021 gesichert.

 

Leipzig, 30.03.2021

Heiterblick Projektgesellschaft mbH

Samuel Kermelk, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Umlaufvermögen 667.850,15 19.337.502,00
I. Vorräte 145.586,90 12.303.245,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 310.015,14 2.914.282,74
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 310.015,14 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 0,00 2.914.282,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 212.248,11 4.119.974,19
Bilanzsumme, Summe Aktiva 667.850,15 19.337.502,00

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 25.000,00 25.000,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 28.089,96 171.260,84
C. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 611.800,00 10.802.373,83
D. sonstige Verbindlichkeiten 2.960,19 8.338.867,33
Bilanzsumme, Summe Passiva 667.850,15 19.337.502,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis -264.670,71 271.813,96
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 43.502,35 128.378,64
3. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 309.625,94 0,00
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 6,40
5. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 141.988,84
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 227,88 227,88
7. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.225,00 1.225,00
8. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wurde am 16.09.2011 gegründet und hat Ihren Sitz in Leipzig. Das Unternehmen ist eingetragen beim Amtsgericht Leipzig unter der Nr. HRB 27555. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Komponenten für Stadtbahnfahrzeuge, welche für den Einsatz in der Region Hannover bestimmt sind, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Der Jahresabschluss ist entsprechend den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten nach der gewogenen Durchschnittsmethode bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die direkten Materialkosten und bezogene Leistungen vermindert um erhaltene Skonti. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Bewertung einbezogen.

Die Forderungen sind zum Nominalwert bilanziert.

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, soweit diese nach kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen haben eine Laufzeit von unter 1 Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegenüber einem verbundenen Unternehmen eines Gesellschafters.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Nachlaufkosten, Jahresabschlussaufwendungen und Aufsichtsratsvergütungen gebildet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3 TEUR haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern und haben in Höhe von 612 TEUR eine Laufzeit von unter einem Jahr.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine periodenfremden Aufwendungen.

Der Jahresverlust wird auf Grundlage des Ergebnisabführungsvertrages von der HeiterBlick GmbH ausgeglichen.

5. Sonstige Angaben

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn Samuel Kermelk, Neukieritzsch OT Kahnsdorf (Diplomingenieur). Er vertritt die Gesellschaft allein.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind:

Herr Ulrich Lauel, Duisburg -Vorsitzender

Herr Siegfried Möbius, Dessau

Herr Markus Radmacher, Leipzig

Auf die Angaben der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2020 beträgt 11 TEUR.

Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.

Die Anteile der Gesellschaft werden zu 51 % durch die:

HeiterBlick GmbH

Niemeyerstraße 2-5

04179 Leipzig

HRB 20836 beim Amtsgericht Leipzig

und zu 49 % durch die:

Kiepe Electric GmbH

Kiepe Platz 1

40599 Düsseldorf

HRB 34306 beim Amtsgericht Düsseldorf

gehalten.

Der Abschluss wird in den Konzernabschluss der TramUnion GmbH, Berlin (Amtsgericht Berlin HRB 123550) einbezogen.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13.10.2011 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der HeiterBlick GmbH, Leipzig abgeschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 01.11.2011.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Leipzig, den 30.03.2021

Samuel Kermelk, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.10.2021 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Heiterblick Projektgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heiterblick Projektgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heiterblick Projektgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die gesätzlichen Vertreter in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die gesätzlichen Vertreter als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/ bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Düsseldorf, 30. März 2021

DWP Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dunkerbeck, Wirtschaftsprüfer

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