CSO Pharma Consulting GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Dr. Schneegaß seit 4.11.2024 | Geschäftsführer |
Alois Krtil seit 28.3.2024 | Geschäftsführer |
Joachim Pawlik seit 12.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 19.32% | |
| 18.79% | |
| 9.85% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Optiker Bode GmbHEigenbeteiligung | 0.30% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
19 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 19 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pink University GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Pink University GmbH, München, (Amtsgericht München HRB 195020), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Der Jahresabschluss der Pink University GmbH wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Wie im Lagebericht dargestellt, ist die Gesellschaft einem Liquiditätsrisiko ausgesetzt, welches insbesondere vom zukünftigen Vertriebserfolg der Gesellschaft abhängt. Durch die am 11. März 2025 beschlossene Kapitalerhöhung ist der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft bis zur geplanten Profitabilität gedeckt. Gleichwohl besteht das Risiko, dass bei einer Planabweichung weiterer Liquiditätsbedarf bestünde. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Berichtsjahr wurden Entwicklungsleistungen in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von EUR 1.808.581,75 als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten bestehend aus Eigen- und Fremdleistungen, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen. Die Herstellungskosten, die Eigenleistungen betreffen, umfassen im Wesentlichen Personalkosten. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von sieben Jahren vorgenommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3-10 Jahren vorgenommen, der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- /Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 15 Jahren. Sachanlagen werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den Beteiligungen war im Berichtsjahr eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund nachhaltiger Verluste der Beteiligungsgesellschaft erforderlich. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang des Werts unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzu nehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen, die Erlöse im Folgejahr darstellen. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist integraler Bestandteil des Anhangs. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen der Finanzanlagen in Höhe von EUR 307.627,52 vorgenommen. Grund hierfür war die Beendigung der Geschäftstätigkeit der PINKTUM USA. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlichst eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt EUR 311.370,26 (Vj. EUR 374.537,15), Kautionen EUR 11.000,00 (Vj. EUR 11.000,00) sowie debitorische Kreditoren EUR 3.997,54 (Vj. EUR 91.580,58). 3. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 32,8 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2023 ergab sich ein Überhang an aktiv latenten Steuern aufgrund des steuerlichen Verlustvortrages. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB saldiert und aktiviert. 4. Eigenkapital Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 3.966.881,00 (Vj. EUR 3.271.160,00) einer Ausschüttungssperre. Passive latente Steuern infolge der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände sind in der Bilanz aufgrund des Aktivüberhangs latenter Steuern nicht ausgewiesen. In Geschäftsjahr wurde die Kapitalrücklage durch Aufnahme neuer Gesellschafter angehoben, sie beträgt nun EUR 8.052.902,77 (Vj. EUR 4.863.950,89) 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich EUR 450.909,00 (Vj. EUR 122.579,84), Abschluss- und Prüfungskosten EUR 84.400,00 (Vj. EUR 33.875,00) und Archivierung EUR 3.000,00 (Vj. EUR 3.000,00). 6. Verbindlichkeiten
Im Geschäftsjahr bestehen keine Besicherungen durch Pfandrecht. II. Gewinn- und Verlustrechnung Der Aufwand aus der Veränderung der passiven latenten Steuern betrug im Geschäftsjahr EUR 336.863,15 (Vj. EUR 711.481,17). Der Ertrag aus der Zuführung der aktiven latenten Steuern betrug im Geschäftsjahr EUR 2.504.916,17 (Vj. EUR 1.042.009,48). 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
2. Andere aktivierte Eigenleistungen Unter den anderen aktivierten Eigenleistungen sind Eigenleistungen für Videos in Höhe von TEUR 1.248 (Vj. TEUR 1.518) sowie für andere digitale Produkte mit TEUR 476 (Vj. TEUR 0) ausgewiesen. 3. Personalaufwand In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 3.664,74 (Vj. EUR 2.501,25) enthalten. 4. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 9.991,08 (Vj. EUR 12.458,77) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Zinsen auf Wandel- und Gesellschafterdarlehen mit EUR 64.983,77 (Vj. EUR 0,00). C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 4.321.646,86. Die Pink University ist im Geschäftsjahr mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Finanzierungsgeschäfte, hier als Darlehen, eingegangen. Die Verzinsung wurde zum Teil mit 0% vereinbart und ist somit als nicht marktüblich anzusehen. Weiterhin hat die Gesellschaft Darlehen an die spanische Tochtergesellschaft ausgegeben, bei denen Zins und Tilgung erst bei einem Nettogewinn der Tochtergesellschaft fällig werden. Diese erfolgsabhängige Vergütung des Darlehens ist insoweit nicht als marktüblich anzusehen. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind bzw. waren:
Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge der Geschäftsführer EUR 538.100,00 (Vj. EUR 375.000,00). 5. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Bei der PINK University besteht ab 2024 ein Factoring die Forderungen betreffend. Daneben wurde im Jahr 2024 die Option der im Jahresabschluss 2023 enthaltenen Wandeldarlehen ausgeübt. Hieraus resultierte eine Kapitalerhöhung. Auch am 11. März 2025 wurde eine weitere Kapitalerhöhung mit einer Kapitalzuführung in Höhe von T€ 3.074 beschlossen. Aus der Übernahme des Geschäftsbetriebes der ursprünglichen Pink University GmbH besteht eine Earn-Out-Verpflichtung mit Berechtigung zur vorrangigen Gewinnausschüttung. Der Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR 4.734.365,29 wird mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr saldiert und als Bilanzverlust ausgewiesen. 6. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 36.
München, den 02. April 2025 Pink University GmbH - Geschäftsführung - Joachim Pawlik Thilo von Trotha Dr. Matthis Schneegaß Alois Krtil Feststellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde am 5. Juni 2025 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens der Pink University GmbH, München, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Pink University GmbH (nachfolgend PINKTUM) ist Teil der PAWLIK Group, die neben PINKTUM auch die Pawlik Consultants GmbH, Hamburg, sowie diverse nationale und internationale Beteiligungen und Ventures umfasst. PINKTUM bietet digitale Lösungen zur Weiterbildung an, um Unternehmen bei der optimalen Vorbereitung ihrer Mitarbeitenden auf berufliche Herausforderungen zu unterstützen. Seit 2010 konzentriert sich das Unternehmen auf die Förderung der sogenannten Soft Skills. Im Rahmen der geplanten, individuell zugeschnittenen "Learner's Journey" erhält jeder Lernende ein maßgeschneidertes Lernerlebnis, das aus mehreren Komponenten besteht. Neben den ursprünglich angebotenen Makro- Learnings wurden im Jahr 2023 ergänzende Micro-Learnings, sowie der didaktische Test "PINKTUM Profile", der die Stärken und Potenziale der Teilnehmenden ermittelt, eingeführt. Zur Vervollständigung und Verbesserung der "Learner's Journey" hat PINKTUM im Jahr 2023 mit der Entwicklung des digitalen Übungsprogramms "PINKTUM Practice" und des digitalen Coaches "PINKTUM PRO" begonnen, deren Einführung für das Jahr 2025 geplant ist. PINKTUM kooperiert weltweit mit mehr als 578 Unternehmen (Stand 31.12.2023) und betreibt derzeit zwei Standorte in Deutschland. Darüber hinaus wurden im Jahr 2022 eine Tochtergesellschaft in Spanien und im Jahr 2023 eine weitere Tochtergesellschaft in den USA gegründet. Der US-Amerikanische Markt wird seit wieder 2024 direkt aus Deutschland betreut, so dass die Aktivität der US-Gesellschaft im Jahr 2024 eingestellt wurde. Mit seinem umfassenden Angebot ermöglicht PINKTUM eine nachhaltige, individuell angepasste Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden und unterstützt Unternehmen so optimal bei der Erreichung ihrer Ziele. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft, die für PINKTUM weiterhin maßgeblich ist, stagniert seit über zwei Jahren. Die Wirtschaftsleistung legte zu Jahresbeginn zwar etwas zu, schrumpfte im zweiten Quartal allerdings wieder. In den kommenden Quartalen dürfte eine langsame Erholung einsetzen. Aber an den Trend von vor der COVID-19-Pandemie wird das Wirtschaftswachstum auf absehbare Zeit nicht anknüpfen können 1. Laut Aussage von statista floriert der Markt für digitales Lernen, ist jedoch durch eine Vielzahl von Anbietern äußerst fragmentiert. Weltweit lag im Jahr 2023 das Marktvolumen für Online-Bildung bei rund 167 Milliarden US-Dollar. Prognosen zur Marktentwicklung sowie für E-Learning-Anbieter erwarten weiterhin ein enormes Umsatzwachstum. Der gesamte Markt für Online-Bildung soll bis zum Jahr 2028 auf ein Volumen von über 256 Milliarden US-Dollar anwachsen. Der E-Learning-Markt ist von verschiedenen branchenbezogenen Rahmenbedingungen geprägt. Hierzu zählen insbesondere die technologische Entwicklung, die Marktnachfrage sowie der Wettbewerb. Die Fortschritte in der digitalen Technologie wie insbesondere Künstliche Intelligenz (KI) sowie mobile Anwendungen verbessern die Lernerfahrungen und ermöglichen personalisierte Lernwege. Die Nachfrage nach flexiblen und ortsunabhängigen Lernlösungen wächst, insbesondere durch die COVID-19-Pandemie, die viele Unternehmen dazu gezwungen hat auf Online- Formate umzustellen. Anbieter von digitalen Trainingsprodukten profitieren grundsätzlich von dem starken Trend der Unternehmen, ihren Mitarbeitenden online-Lösungen anzubieten und hierdurch auch in einem erheblichen Maße Kosteneinsparungen realisieren zu können. Gleichzeitig hat die konjunkturelle Schwäche auch einen negativen Effekt auf die Nachfrage der Unternehmen nach Trainingsdienstleistungen und -produkten. 2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr von PINKTUM war im ersten Halbjahr 2023 durch einen starken Aufbau des Personalstamms, insbesondere im Vertriebsbereich, gekennzeichnet. Durch den kontinuierlichen Ausbau der Vertriebsaktivitäten konnte der Kundenstamm um 40% auf 578 Kunden erweitert werden. Die Umsatzerlöse stiegen um rd. 29,4% auf T€ 7.991 (Vorjahr T€ 6.175). Im Berichtsjahr wurde die Steigerung der Anzahl der Lernvideos weiter vorangetrieben. Zudem wurde das Angebot der Lernvideos im Juli des Jahres um Micro-Learnings erweitert. Im Geschäftsjahr konnten insgesamt 77 Makros und 206 Micros fertiggestellt werden. Darüber hinaus wurden 45 bestehende Makros überarbeitet sowie mit der Produktion von 30 Makros und 85 Micros begonnen, deren Fertigstellung in 2024 erfolgte. Zudem wurde mit der Entwicklung weiterer Bestandteile der "Learner's Journey", die zukünftig das individualisierte Lernen ermöglichen soll, begonnen. Ein Team von Data & Kl-Experten konnte im 2. Halbjahr akquiriert werden. Mit Blick auf die Marktentwicklung ist die Entwicklung auf der Umsatzseite zufriedenstellend verlaufen, auch wenn das ursprünglich gesetzte Umsatzziel von T€ 11.533 nicht erreicht werden konnte. Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung unseres Unternehmens positiv, da wir unser Angebot an qualitativ hochwertigen Lernvideos stetig erweitert und deutliche Fortschritte bei der Akquisition und der Kundenbindung erzielt haben. Zudem ist die Entwicklung weiterer Module wie PINKTUM Profile, PINKTUM Practice und PINKTUM PRO, die ein individualisiertes Lernangebot ermöglichen wird, fortgeschritten. 3. Lage 3.1 Ertragslage Die nachfolgende Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung zeigt die Ertragslage der Gesellschaft auf.
Die Gesellschaft hat im abgelaufenem Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von T€ 7.991 (Vorjahr T€ 6.175) erwirtschaftet. Der Umsatzanstieg um T€ 1.816 (+ 29,4%) resultiert aus dem starken Ausbau der Vertriebstätigkeiten sowie dem vergrößerten Produktangebot. Der Hauptfokus in der Vertriebsarbeit lag im Geschäftsjahr im Bereich DACH. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die im Geschäftsjahr produzierten Lernvideos werden durch das eigene Produktionsteam von durchschnittlich 33 Mitarbeitenden produziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die hierfür entstandenen Personalkosten in Höhe von T€ 1.248 (Vorjahr T€ 1.518) als Eigenleistungen aktiviert. Für die Entwicklung und Herstellung weiterer digitaler Produkte, wie PINKTUM Profile, PINKTUM Practice, PINKTUM PRO sowie der Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur (Website und Delivery-Hub) durch das eigene IT- und Data & Al-Team wurden Eigenleistungen in Höhe von insgesamt T€ 476 (Vorjahr T€ 0) aktiviert. Der starke Personalaufbau im Jahr 2023 auf durchschnittlich rd. 121 FTE (Vorjahr rd. 73 FTE) führte zu deutlich gestiegenen Personalkosten in Höhe von T€ 8.404 (Vorjahr T€ 4.610). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ebenfalls aufgrund des deutlich gestiegenen Geschäftsvolumens auf T€ 6.200 (Vorjahr T€ 3.280) angestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die folgenden Positionen zurückzuführen:
Das Finanzergebnis ist maßgeblich durch eine Abschreibung auf die Beteiligung an der PINKTUM Americas Inc., Delaware. in Höhe von T€ 307 auf den Liquidationswert beeinflusst. Darüber hinaus sind die Zinsen auf die im Laufe des Geschäftsjahres aufgenommen Wandeldarlehen sowie Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 65 (Vorjahr T€ 0) ausgewiesen. Die ausgewiesenen Steuern setzen sich aus den Aufwendungen für die Zuführung passiver latenter Steuern in Höhe von T€ 337 (Vorjahr T€ 711) sowie aus den Erträgen für die Zuführung aktiver latenter Steuern in Höhe von T€ 2.504 (Vorjahr T€ 1.042) zusammen. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 4.734 (Vorjahr T€ 827) ab. Hier wirkt sich insbesondere der überproportionale Anstieg der Personalkosten sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden zwei Kostensenkungsprogramme durchgeführt. Ziel dieser durchgeführten Maßnahmen ist, dass die Gesellschaft spätestens im Geschäftsjahr 2025 operativ profitabel ist. 3.2 Vermögenslage Die Entwicklung der Vermögenslage ist aus folgender Darstellung ersichtlich.
Die Bilanzsumme hat sich abgelaufenen Geschäftsjahr um rd. 43,5 % auf T€ 14.046 (Vorjahr T€ 9.786) erhöht. Der Zuwachs im Anlagevermögen resultiert im Wesentlichen aus den Immateriellen Vermögensgegenständen. Dies beinhaltet zum einen die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (Lernvideos) und zum anderen die entgeltlich erworbenen Rechte (Delivery-Hub und Website). Das Sachanlagevermögen ist im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des Wachstums der Gesellschaft auf T€ 997 (Vorjahr T€ 469) angestiegen. Zum Ausbau der Vertriebstätigkeiten wurde in bestehende und neu gegründete Tochtergesellschaften investiert, die sowohl mit Eigenkapital als auch durch Ausleihungen finanziert wurden. Das Umlaufvermögen der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 387 gesunken, was vor allem aus der Reduzierung der Sonstigen Vermögensgegenstände resultiert. Die Aktiven latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr auf T€ 2.009 (Vorjahr Passive latente Steuern T€ 159) erhöht. Bei dem Ausweis handelt es sich um den Saldo aus Aktiven und Passiven latenten Steuern. Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Kapitalrücklage um T€ 3.189 infolge der planmäßigen Einzahlungen aufgrund der im Vorjahr durchgeführten Kapitalerhöhung sowie aus dem Jahresfehlbetrag. Die Rückstellungen sind im Wesentlichen aufgrund der im Oktober durchgeführten Personalmaßnahmen und der daraus resultierenden Kosten für Freistellungen von Mitarbeitenden gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr auf T€ 5.875 (Vorjahr T€ 1.905) gestiegen. Der Anstieg erfolgte im Wesentlichen aufgrund der Aufnahme von Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 2.400 sowie Wandeldarlehen in Höhe von T€ 1.612. Die im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgenommenen Gesellschafterdarlehen und Wandeldarlehen wurden im Februar 2024 im Rahmen einer durchgeführten Kapitalerhöhung vollständig in Eigenkapital gewandelt. Die passiven Rechnungsabgrenzungen sind aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens auf T€ 4.038 (Vorjahr T€ 2.423) gestiegen. 3.3 Finanzlage PINKTUM war auch im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig zu erfüllen. Der Cash-Flow hat sich wie folgt entwickelt:
Der operative Cash-Flow der Gesellschaft ist im Berichtsjahr um T€ 2.818 auf -T€ 2.809 gesunken. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit lag mit -T€ 4.588 nahezu auf dem Vorjahresniveau. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 7.336 beinhaltet neben den Einzahlungen in die Kapitalrücklage auch die Aufnahme von Finanzierungen (T€ 197), Gesellschafterdarlehen (T€ 2.400) sowie Wandeldarlehen (T€ 1.550). Die Liquiditätssituation der PINKTUM schätzt die Geschäftsführung als moderat ein. Wesentliche Aufgabe des Finanzmanagements sind die kontinuierliche Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit sowie die ständige Optimierung der Kostenstruktur der Gesellschaft. Zur Ermittlung des Liquiditätsbedarfs werden Szenario-Rechnungen und rollierende Cash- Flow-Planungen eingesetzt. 3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Leistungsindikatoren, neben der Ertragslage, ist die Vertriebstätigkeit der Gesellschaft.
Die fakturierten Bestelleingänge, die wesentlicher Bestandteil der Liquiditätsentwicklung sind, haben sich in 2023 um 23,6% auf T€ 9.521 erhöht. Der Anteil von Mieten an den fakturierten Bestelleingängen hat sich im Berichtsjahr auf 68,7% erhöht (Vorjahr 63,3%). Die Anzahl der aktiven Kunden hat sich zum 31.12.2023 auf 578 erhöht. Dies bedeutet ein Wachstum von rund 40% im Vergleich zum Vorjahr. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht Trotz des auch im Jahr 2024 anhaltend schwierigen Marktumfeldes konnte PINKTUM das Wachstum weiter fortsetzen. So stiegen die fakturierten Bestelleingänge bis November 2024 bereits um durchschnittlich 22% auf T€ 9.529 (Vorjahr T€ 7.801). Die Umsatzerlöse stiegen überproportional um 30 % auf T€ 8.937 (Vorjahr T€ 6.857). Die operativen Kosten entwickeln sich im Jahr 2024 aufgrund der umgesetzten Einsparmaßnahmen trotz des gestiegenen Geschäftsvolumens auf dem Vorjahresniveau. Ausgehend von den vorläufigen Zahlen 2024 und der Planung für Dezember 2024 rechnet die Geschäftsführung von PINKTUM für das Gesamtjahr 2024 im Vergleich zu 2023 insgesamt mit einem deutlichen Umsatzzuwachs um mehr als 30% auf ca. € 10,0 Mio. bis € 10,7 Mio. und einem deutlich verbesserten EBITDA in Höhe von - € 1,3 bis - € 1,7 Mio. Die EBITDA-Marge verbessert sich entsprechend auf -12 bis -17 %. Die Anzahl der Kunden wird sich planmäßig um rund 18% auf über 670 Kunden erhöhen. Der operative Cashflow wird im Prognosezeitraum und darüber hinaus weiterhin negativ bleiben, so dass die Gesellschaft sich zunächst aus der am 11. März 2025 beschlossenen Kapitalerhöhung finanzieren wird. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Gesellschaft sich ab dem 4. Quartal 2026 aus dem operativen Geschäft selber finanzieren kann. Des Weiteren verweisen wir auf den Nachtragsbericht. 4.2 Risikobericht Liquiditätsrisken Auf der Liquiditätsseite sieht sich PINKTUM aktuell ausreichend aufgestellt. Dabei stehen die laufende Anpassung der Liquiditätsplanung und ein konsequentes Debitorenmanagement im Fokus. Wie im Prognosebericht erläutert, wird im 4. Quartal 2026 mit einem Break-Even beim Cashflow gerechnet. Die bis dahin auftretende Finanzierungslücke wird durch die Kapitalzuführung in Höhe von T€ 3.074, die auf der Gesellschafterversammlung am 11. März 2025 beschlossen wurde, gedeckt werden. Das Liquiditätsrisiko hängt dennoch weiterhin in einem hohen Maße vom Vertriebserfolg der Gesellschaft ab. Sollten die Vertriebsergebnisse nicht den erwarteten Verlauf nehmen, könnten sich zusätzliche Finanzierungserfordernisse ergeben. Die Geschäftsführung geht unter den genannten Annahmen davon aus, dass der Liquiditätssituation der Gesellschaft grundsätzlich gesichert ist. Konjunkturelle Risiken Die Prognosen der Wirtschaft sind für das Jahr 2024, u.a. aufgrund der Unsicherheiten durch die Ukraine Krise sowie der gesamtwirtschaftlichen Schwäche in Deutschland, getrübt. So geht die Gemeinschaftsprognose Herbst (DIW Berlin, ifo Institut, IfW Kiel, IWH und RWI) für das Jahr 2024 von einem Rückgang des BIP um 0,1% aus. Für das Jahr 2025 prognostiziert das ifo Institut ein Wachstum von 0,8%. Wie gravierend die Auswirkungen sein werden, lässt sich aufgrund der hohen Unsicherheit über die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aktuell nicht vorhersagen. Entsprechend lassen sich die Risiken für PINKTUM aktuell nicht bewerten. Für den Erfolg von PINKTUM wird dabei wesentlich sein, wie stark die Chancen für PINKTUM durch den Einsatz von digitalem Training bei Unternehmen im Vergleich zu den konjunkturellen und Nachfragerisiken ausfallen werden. Branchenbezogene Risiken Unabhängig von den aktuellen Rahmenbedingungen sind die kritischen Erfolgsfaktoren sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht die wirtschaftliche Entwicklung der für PINKTUM relevanten Märkte und die Erweiterung des Produktportfolios sowie die Mitarbeitenden. Insbesondere die Gewinnung und Bindung von hoch qualifizierten Mitarbeitenden hat für die weitere Entwicklung von PINKTUM eine signifikante Bedeutung. Hier wird auch weiterhin die Positionierung PINKTUM als attraktiver Arbeitgeber im Fokus stehen, um die Identifikation seiner Mitarbeitenden mit dem Unternehmen zu steigern. Der Einsatz von Kl kann zukünftig erhebliche Auswirkungen auf die Branche haben. Dabei sieht die Geschäftsführung dies aufgrund der starken Kompetenz von PINKTUM in diesem Bereich eher als Chance denn als Risiko für das Unternehmen. Durch die breite Aufstellung der Gesellschaft in den verschiedenen Branchen können unterschiedliche konjunkturelle Auswirkungen kompensiert werden. Dies wird auch durch die breite Fokussierung sowohl auf internationale Konzerne wie auf Unternehmen des Mittelstands unterstützt. Der Brand "PINKTUM" genießt bei sehr vielen Entscheidern eine gute Reputation und wird insbesondere im DACH-Markt immer bekannter. Kosten Risiken Daneben werden weiterhin ein intensives Kostenmanagement und eine Ressourcenoptimierung betrieben, um die Ergebnissituation weiter zu optimieren, aber auch, um den Risiken aus konjunktureller Entwicklung und Mitarbeiterveränderungen entgegenzuwirken. Die Erreichung der Ziele wird monatlich durch ein Reporting an die Gesellschafter überwacht. IT-Risiken Als international agierendes Unternehmen und unter Beachtung der fortschreitenden Digitalisierung kommt der konzernweit in allen Geschäftsbereichen eingesetzten Informationstechnik (IT) eine besondere Bedeutung zu. Risiken bestehen im Hinblick auf den unbefugten Zugriff auf sensible elektronische Unternehmensdaten sowie die mangelnde Verfügbarkeit der Systeme. Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs auf Unternehmensdaten begegnet PINKTUM mit dem Einsatz verschiedener technischer und organisatorischer Maßnahmen. Zusätzlich wird die Sicherheit durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen sowie durch das Vorhalten von Backup-Versionen der kritischen Datenbestände erhöht. Weitere Risiken erwachsen aus Verstößen gegen datenschutzrechtliche Vorgaben. Zur Vermeidung dieser Risiken erfolgt eine regelmäßige Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden. Hinsichtlich der IT-Sicherheit besteht aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung ein Restrisiko, das nicht vollständig zu beherrschen ist. Insgesamt ist die Risikosituation der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 als moderat einzustufen. 4.3 Chancenbericht Auch und insbesondere in der aktuellen Krisenzeit stehen Unternehmen vor vielfältigen Herausforderungen, die für die E-Learning Branche auch Chancen mit sich bringen. Durch die gezielte inhaltliche Besetzung der Zukunftsthemen, die für das Top- Management in Unternehmen relevant sind, wie Leadership, Future HR, Herausforderungen an die Arbeitswelten im Rahmen der Digitalisierung sieht sich PINKTUM mit seinen qualitativ hochwertigen Produkten für die Zukunft gut positioniert. Insbesondere die Gewinnung neuer Kunden und die Vertiefung bestehender Kundenbeziehungen über das gesamte Produktportfolio von PINKTUM bieten dabei gute Wachstumschancen. Aufgrund der weiter fortschreitenden Digitalisierung, auch bei Fort- und Weiterbildungsprogrammen der Unternehmen, sehen wir eine realistische Chance, unsere Wachstumsziele zu erreichen oder sogar zu übertreffen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Chancen die Risiken überwiegen und somit eine vielversprechende Grundlage für die zukünftige Entwicklungen bieten. 5. Nachtragsbericht Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf den Nachtragsbericht im Anhang.
München, 02. April 2025 Pink University GmbH Geschäftsführung Joachim Pawlik Thilo von Trotha Dr. Matthias Schneegaß Alois Kritl Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pink University GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pink University GmbH, München ,bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Pink University GmbH (Gesellschaft) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 8. Mai 2025 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Dirk Jessen, Wirtschaftsprüfer gez. Philipp Fischer, Wirtschaftsprüfer |
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