wamico Personal UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniela Bünger seit 8.5.2025 | Geschäftsführer |
Martin Wibbe seit 23.5.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Schönfeld seit 2.8.2023 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Passion Holding GmbHBonnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Passion Holding GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Passion Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Passion Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 1. Oktober 2024 Baker Tilly GmbH & Co. KG Thomas Gloth, Wirtschaftsprüfer Dominik Siwy, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. März 2024AKTIVA scroll
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024scroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024scroll
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Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024scroll
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Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024Inhalt 1. Informationen zum Unternehmen 2. Rechnungslegungsmethoden 2.1 Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses 2.2 Angewandte Rechnungslegungsstandards 2.3 Konsolidierungsgrundsätze 2.4 Zusammenfassung wesentlicher Rechnungslegungsmethoden 3. Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen 4. Kapitalsteuerung 5. Konsolidierungskreis 6. Umsatzerlöse 6.1 Aufgliederung der Erlöse 6.2 Vertragssalden 6.3 Leistungsverpflichtungen 7. Sonstige betriebliche Erträge 8. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9. Aufwendungen für bezogene Leistungen 10. Personalaufwand 11. Abschreibungen 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13. Sonstige Steuern 14. Zinserträge 15. Zinsaufwendungen 16. Ertragsteuern 17. Immaterielle Vermögenswerte 18. Leasing Nutzungswerte 19. Sachanlagen 20. Geschäfts- oder Firmenwert 21. Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten 21.1. Finanzielle Vermögenswerte 21.2. Finanzielle Verbindlichkeiten 21.3. Beizulegender Zeitwert 21.4. Zielsetzungen und Methoden des Risikomanagements von Finanzinstrumenten 21.5. Änderungen der Schulden aus der Finanzierungstätigkeit 22. Vorräte 23. Vertragsvermögenswerte 24. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25. Laufende Ertragsteueransprüche 26. Sonstige Forderungen 27. Zahlungsmittel 28. Rechnungsabgrenzungsposten 29. Gezeichnetes Kapital und Rücklagen 30. Rückstellungen 31. Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten 32. Vertragsverbindlichkeiten 33. Leasingverbindlichkeiten 34. Altersversorgungspläne/Pensionsrückstellungen 35. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 36. Sonstige Verbindlichkeiten 37. Rechnungsabgrenzungsposten 38. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 39. Angaben über nahestehende Unternehmen und Personen 40. Organe der Passion Holding GmbH 41. Honorar des Abschlussprüfers 42. Befreiungsvorschriften für konsolidierte Unternehmen 43. Ereignisse nach der Berichtsperiode 1. Informationen zum Unternehmen Der Konzernabschluss der Passion Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (zusammen „der Konzern“) für das Geschäftsjahr zum 31. März 2024 wurde am 23. September 2024 durch den Beschluss der Unternehmensleitung zur Veröffentlichung freigegeben. Die Passion Holding GmbH („die Gesellschaft“ oder „das Mutterunternehmen“) ist eine in Deutschland gegründete, in ihrer Haftung beschränkte Gesellschaft mit Sitz in Deutschland. Eingetragener Sitz der Gesellschaft ist Bundeskanzlerplatz 2, 53113 Bonn. Die Passion Holding GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bonn unter der Nr. HRB 28191 eingetragen. Aufgrund der ganzjährigen Einbeziehung der emineo Gruppe im Geschäftsjahr 2023/2024 ist ein Vorjahresvergleich nur eingeschränkt möglich. Die emineo Gruppe wurde zum 30. September 2022 erstkonsolidiert. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns setzt sich im Wesentlichen aus IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen zusammen, die in den Leistungsfeldern SAP, Infrastructure, Communications, Software und Experts / Consulting erbracht werden. Informationen über die Konzernstruktur werden in Anhangangabe 5 dargestellt. Informationen über andere Beziehungen des Konzerns zu nahestehenden Unternehmen und Personen finden sich in Anhangangabe 39. 2. Rechnungslegungsmethoden 2.1 Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses Der Konzernabschluss der Passion Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standard Boards (IASB) einschließlich der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 i. V. m. Abs. 3 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter der Prämisse der Unternehmensfortführung. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf tausend Euro (TEUR) auf- oder abgerundet. 2.2 Angewandte Rechnungslegungsstandards Für das Geschäftsjahr zum 31. März 2024 wurden alle Rechnungslegungsstandards und Interpretationen angewandt, die zum 31. März 2024 verpflichtend anzuwenden sind, da sie sowohl vom IASB verabschiedet als auch von der EU übernommen sind. Aus Sicht des Konzerns ist der durch die EU vorgegebene Anwendungszeitpunkt relevant. Die folgenden Standards und Interpretationen mit möglicher Relevanz für den Konzern sind vom IASB verabschiedet und bereits teilweise von der Europäischen Union übernommen, aber erst für Geschäftsjahre, die nach dem 1. April 2023 beginnen, verpflichtend anzuwenden. Der Konzern hat auf eine vorzeitige Anwendung verzichtet. scroll
Die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung der oben genannten Rechnungslegungsvorschriften werden derzeit noch geprüft, wobei der Konzern zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses keinen bzw. keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet. 2.3 Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der Passion Holding GmbH und ihrer Tochterunternehmen zum 31. März 2024. Eine Beherrschung liegt vor, wenn der Konzern eine Risikobelastung durch oder Anrechte auf schwankende Renditen aus seinem Engagement bei dem Beteiligungsunternehmen hat und seine Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen auch dazu einsetzen kann, diese Renditen zu beeinflussen. Insbesondere beherrscht der Konzern ein Beteiligungsunternehmen dann und nur dann, wenn er alle nachfolgenden Eigenschaften besitzt:
Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass der Besitz einer Mehrheit der Stimmrechte zur Beherrschung führt. Zur Unterstützung dieser Annahme und wenn der Konzern keine Mehrheit der Stimmrechte oder damit vergleichbarer Rechte an einem Beteiligungsunternehmen besitzt, berücksichtigt er bei der Beurteilung, ob er die Verfügungsgewalt an diesem Beteiligungsunternehmen hat, alle relevanten Sachverhalte und Umstände. Hierzu zählen u. a.:
Ergeben sich aus Sachverhalten und Umständen Hinweise, dass sich eines oder mehrere der drei Beherrschungselemente verändert haben, muss der Konzern erneut prüfen, ob er ein Beteiligungsunternehmen beherrscht. Die Konsolidierung eines Tochterunternehmens beginnt an dem Tag, an dem der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt. Sie endet, wenn der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen verliert. Vermögenswerte, Schulden, Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens, das während des Berichtszeitraums erworben oder veräußert wurde, werden ab dem Tag, an dem der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt, bis zu dem Tag, an dem die Beherrschung endet, im Konzernabschluss erfasst. Der Gewinn oder Verlust und jeder Bestandteil des sonstigen Ergebnisses werden Inhabern des Mutterunternehmens und den nicht beherrschenden Anteilen zugerechnet, selbst wenn dies zu einem negativen Saldo, der nicht beherrschenden Anteile führt. Bei Bedarf werden Anpassungen an den Abschlüssen von Tochterunternehmen vorgenommen, um deren Rechnungslegungsmethoden an die des Konzerns anzugleichen. Alle konzerninternen Vermögenswerte und Schulden, Eigenkapital, Erträge und Aufwendungen sowie Zahlungsströme aus Geschäftsvorfällen, die zwischen Konzernunternehmen stattfinden, werden bei der Konsolidierung vollständig eliminiert. Eine Veränderung der Beteiligungshöhe an einem Tochterunternehmen ohne Verlust der Beherrschung wird als Eigenkapitaltransaktion bilanziert. Verliert der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen, so erfolgt eine Ausbuchung der damit verbundenen Vermögenswerte (einschließlich Geschäfts- oder Firmenwert), Schulden, nicht beherrschenden Anteile und sonstigen Eigenkapitalbestandteile. Jeder daraus entstehende Gewinn oder Verlust wird in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Jede zurückbehaltene Beteiligung wird zum beizulegenden Zeitwert erfasst. 2.4 Zusammenfassung wesentlicher Rechnungslegungsmethoden a) Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- oder Firmenwert Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Die Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs bemessen sich als Summe der übertragenen Gegenleistung, die mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet wird, und der nicht beherrschenden Anteile am erworbenen Unternehmen. Bei jedem Unternehmenszusammenschluss entscheidet der Konzern, ob er die nicht beherrschenden Anteile am erworbenen Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert oder zum entsprechenden Anteil des identifizierbaren Nettovermögens des erworbenen Unternehmens bewertet. Im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses angefallene Kosten werden als Aufwand erfasst und als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Erwirbt der Konzern ein Unternehmen, so beurteilt er die geeignete Klassifizierung und Designation der übernommenen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Übereinstimmung mit den Vertragsbedingungen, wirtschaftlichen Gegebenheiten und am Erwerbszeitpunkt vorherrschenden Bedingungen. Dies beinhaltet auch eine Trennung der in Basisverträgen eingebetteten Derivate. Die vereinbarte bedingte Gegenleistung wird zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert erfasst. Eine als Eigenkapital klassifizierte bedingte Gegenleistung wird nicht neu bewertet und die spätere Erfüllung wird im Eigenkapital erfasst. Eine als Vermögenswert oder Schuld klassifizierte bedingte Gegenleistung in Form eines in den Anwendungsbereich von IFRS 9 Finanzinstrumente fallenden Finanzinstruments wird in Übereinstimmung mit IFRS 9 erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Alle übrigen bedingten Gegenleistungen, die nicht in den Anwendungsbereich von IFRS 9 fallen, werden zu jedem Abschlussstichtag erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Summe aus der übertragenen Gegenleistung, dem Betrag der nicht beherrschenden Anteile und der früher gehaltenen Anteile über die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden des Konzerns bemessen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert des erworbenen Reinvermögens die übertragene Gesamtgegenleistung, so beurteilt der Konzern erneut, ob er alle erworbenen Vermögenswerte und alle übernommenen Schulden richtig identifiziert hat, und er überprüft die Verfahren, mit denen die Beträge ermittelt worden sind, die zum Erwerbszeitpunkt ausgewiesen werden müssen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert des erworbenen Reinvermögens nach der Neubewertung immer noch die übertragene Gesamtgegenleistung, so wird der Unterschiedsbetrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Zum Zweck des Wertminderungstests wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ab dem Erwerbszeitpunkt den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die vom Unternehmenszusammenschluss den Erwartungen zufolge profitieren werden. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des erworbenen Unternehmens diesen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet werden. Wenn ein Geschäfts- oder Firmenwert einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnet wurde und ein Geschäftsbereich dieser Einheit veräußert wird, wird der dem veräußerten Geschäftsbereich zuzurechnende Geschäfts- oder Firmenwert als Bestandteil des Buchwerts des Geschäftsbereichs bei der Ermittlung des Ergebnisses aus der Veräußerung dieses Geschäftsbereichs berücksichtigt. Der Wert des veräußerten Anteils des Geschäfts- oder Firmenwerts wird auf der Grundlage der relativen Werte des veräußerten Geschäftsbereichs und des verbleibenden Teils der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ermittelt. b) Bemessung des beizulegenden Zeitwerts Der Konzern bewertet Finanzinstrumente, beispielsweise Derivate und bedingte Gegenleistungen zu jedem Abschlussstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes wendet der Konzern Bewertungstechniken an, die unter den jeweiligen Umständen sachgerecht sind und für die ausreichende Daten zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts zur Verfügung stehen. Dabei ist die Verwendung maßgeblicher beobachtbarer Inputfaktoren möglichst hoch und jene nicht beobachtbaren Inputfaktoren möglichst gering zu halten. Alle Vermögenswerte und Schulden, für die der beizulegende Zeitwert bestimmt oder im Abschluss ausgewiesen wird, werden in die nachfolgend beschriebene Bemessungshierarchie eingeordnet, basierend auf dem Inputfaktor der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist:
Bei Vermögenswerten und Schulden, die im Abschluss auf wiederkehrender Basis zum beizulegenden Zeitwert erfasst werden, bestimmt der Konzern, ob Umgruppierungen zwischen den Stufen der Hierarchie stattgefunden haben, indem er am Ende jeder Berichtsperiode die Klassifizierung (basierend auf dem Inputfaktor der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist) überprüft. Um die Angabepflichten für die beizulegenden Zeitwerte zu erfüllen, hat der Konzern Klassen von Vermögenswerten und Schulden auf der Grundlage ihrer Art, ihrer Merkmale und ihrer Risiken sowie der Stufen der oben erläuterten Bemessungshierarchie festgelegt. Angaben zum beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten und nichtfinanziellen Vermögenswerten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden oder für die ein beizulegender Zeitwert ausgewiesen wird, sind den folgenden Anhangangaben zu entnehmen:
c) Ertragsrealisierung Der Konzern ist in den Bereichen IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen tätig und erbringt damit zusammenhängende Installationsdienstleistungen. Erlöse aus Verträgen mit Kunden werden erfasst, wenn die Verfügungsgewalt über die Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden übertragen wird. Die Erfassung erfolgt in Höhe der Gegenleistung, die der Konzern im Austausch für diese Güter oder Dienstleistungen voraussichtlich erhalten wird. Der Konzern ist grundsätzlich zu dem Schluss gekommen, dass er bei seinen Umsatztransaktionen als Prinzipal auftritt, da er üblicherweise die Verfügungsgewalt über die Güter oder Dienstleistungen innehat, bevor diese auf den Kunden übergehen. Die wesentlichen Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen im Zusammenhang mit Erlösen aus Verträgen mit Kunden werden in Anhangangabe 3 erläutert. Erbringung von Dienstleistungen Der Konzern erfasst Erlöse aus Dienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum, da dem Kunden der Nutzen aus der Leistung des Konzerns zufließt und er diesen Nutzen gleichzeitig verbraucht. Zur Ermittlung des Leistungsfortschritts gegenüber der vollständigen Erfüllung seiner Leistungsverpflichtung wendet der Konzern eine inputbasierte Methode an. Verkauf von Waren und Erzeugnissen Erlöse aus dem Verkauf von Waren und Erzeugnissen werden zu dem Zeitpunkt erfasst, zu dem die Verfügungsgewalt über den Vermögenswert auf den Kunden übergeht. Dies ist im Allgemeinen bei Lieferung der Ausrüstung der Fall. Die übliche Zahlungsfrist beträgt 30 bis 90 Tage ab Lieferung. Bei der Bestimmung des Transaktionspreises für die Erbringung von Dienstleistungen sowie aus dem Verkauf von Waren und Erzeugnissen berücksichtigt der Konzern - sofern vorhanden - das Bestehen signifikanter Finanzierungskomponenten. Der Konzern erhält in der Regel kurzfristige Vorauszahlungen von Kunden. In Anwendung der in IFRS 15 vorgesehenen Erleichterungsregelung verzichtet er darauf, die Höhe der zugesagten Gegenleistung um die Auswirkungen einer signifikanten Finanzierungs-komponente anzupassen, wenn er bei Vertragsbeginn erwartet, dass die Zeitspanne zwischen der Übertragung des zugesagten Guts oder der zugesagten Dienstleistung auf den Kunden und der Bezahlung dieses Guts oder dieser Dienstleistung durch den Kunden maximal ein Jahr beträgt. Gewährleistungsverpflichtungen Der Konzern bietet üblicherweise gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistungen für die Behebung von Mängeln, die zum Zeitpunkt des Verkaufs vorlagen. Diese sog. assurance-type warranties werden gemäß IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen erfasst. Einzelheiten zu der Rechnungslegungsmethode für Gewährleistungsrückstellungen sind in Abschnitt p) Rückstellungen enthalten. d) Realisierung von Zinserträgen und Ausschüttungen Zinserträge Bei allen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten werden Zinserträge unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfasst. Dabei handelt es sich um den Kalkulationszinssatz, mit dem die geschätzten künftigen Einzahlungen über die erwartete Laufzeit des Finanzinstruments oder gegebenenfalls eine kürzere Periode exakt auf den Nettobuchwert des finanziellen Vermögenswerts abgezinst werden. Zinserträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Teil der Finanzerträge ausgewiesen. Ausschüttungen Erträge werden mit der Entstehung des Rechtsanspruchs auf Zahlung erfasst; das ist im Allgemeinen der Zeitpunkt, zu dem die Anteilseigner die Ausschüttung beschließen. e) Steuern Tatsächliche Ertragsteuern Die tatsächlichen Steueransprüche und Steuerschulden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Das Management beurteilt regelmäßig einzelne Steuersachverhalte dahingehend, ob in Anbetracht geltender steuerlicher Vorschriften ein Interpretationsspielraum vorhanden ist. Bei Bedarf werden Steuerrückstellungen angesetzt. Latente Steuern Die Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der Liability-Methode auf bestehende temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswerts bzw. einer Schuld in der Bilanz und dem Steuerbilanzwert zum Abschlussstichtag. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene latente Steuervorteile, die die Kriterien für einen gesonderten Ansatz zum Zeitpunkt des Erwerbs nicht erfüllen, werden in Folgeperioden angesetzt, sofern sich dies aus neuen Informationen über Fakten und Umstände, die zum Erwerbszeitpunkt bestanden, ergibt. Die Anpassung wird entweder als Minderung des Geschäfts- oder Firmenwerts behandelt (solange sie den Geschäfts- oder Firmenwert nicht übersteigt), sofern sie während des Bewertungszeitraums entsteht, oder im Periodenergebnis erfasst. Umsatzsteuer Aufwendungen und Vermögenswerte werden nach Abzug der Umsatzsteuer erfasst. Eine Ausnahme bilden folgende Fälle:
Der Umsatzsteuerbetrag, der von der Steuerbehörde zu erstatten oder an diese abzuführen ist, wird in der Bilanz unter den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten ausgewiesen. f) Währungsumrechnung Der Konzernabschluss wird in Euro, der funktionalen Währung des Mutterunternehmens, aufgestellt. Für jedes Unternehmen legt der Konzern die funktionale Währung fest. Die im Abschluss des jeweiligen Unternehmens enthaltenen Posten werden unter Verwendung dieser funktionalen Währung bewertet. Der Konzern wendet die direkte Konsolidierungsmethode an; bei Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebs entspricht der in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliederte Gewinn oder Verlust dem Betrag, der sich aus der Anwendung dieser Methode ergibt. Fremdwährungstransaktionen und Salden Fremdwährungstransaktionen werden von Konzernunternehmen zu dem Zeitpunkt, zu dem der Geschäftsvorfall erstmals ansetzbar ist, mit dem jeweils gültigen Kassakurs in die funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in einer Fremdwährung werden zu jedem Stichtag unter Verwendung des Stichtagskassakurses in die funktionale Währung umgerechnet. Differenzen aus der Abwicklung oder Umrechnung monetärer Posten werden erfolgswirksam erfasst. Nichtmonetäre Posten, die zu historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet werden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet, solche, die mit ihrem beizulegenden Zeitwert in einer Fremdwährung bewertet werden, mit dem Kurs, der zum Zeitpunkt der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts gilt. Die bilanzielle Behandlung des Gewinns bzw. Verlusts aus der Umrechnung von zum beizulegenden Zeitwert bewerteten, nichtmonetären Posten orientiert sich an der Erfassung des Gewinns bzw. Verlusts aus der Änderung des beizulegenden Zeitwerts des Postens. Umrechnungsdifferenzen aus Posten, bei denen der Gewinn oder Verlust aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis bzw. erfolgswirksam erfasst wird, werden also ebenfalls im sonstigen Ergebnis bzw. erfolgswirksam erfasst. Zur Bestimmung des Wechselkurses, der bei der erstmaligen Erfassung des zugehörigen Vermögenswerts, Aufwands oder Ertrags (oder eines Teils davon) bei der Ausbuchung eines nichtmonetären Vermögenswerts oder einer nichtmonetären Schuld aus im Voraus gezahlten Gegenleistungen angewandt wird, entspricht der Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls dem Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung des nichtmonetären Vermögenswerts oder der nichtmonetären Schuld aus der Vorauszahlung. Wenn es im Voraus mehrere Ein- oder Auszahlungen gibt, bestimmt der Konzern den Transaktionszeitpunkt für jede Ein- oder Auszahlung einer im Voraus gezahlten Gegenleistung. g) Bardividenden Die Gesellschaft erfasst eine Verbindlichkeit zur Zahlung einer Ausschüttung, wenn diese beschlossen wurde und nicht mehr im Ermessen des Unternehmens liegt. Gemäß der Unternehmensgesetzgebung ist eine Ausschüttung dann beschlossen, wenn sie von den Anteilseignern gebilligt wurde. Der entsprechende Betrag wird direkt im Eigenkapital erfasst. h) Sachanlagen Anlagen im Bau werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten beinhalten die Kosten für den Ersatz eines Teils einer Sachanlage sowie die Fremdkapitalkosten für langfristige Bauprojekte, sofern die Ansatzkriterien erfüllt sind. Wenn wesentliche Teile von Sachanlagen in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden müssen, schreibt der Konzern diese ausgehend von ihrer jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer separat ab. Bei Durchführung einer Großinspektion werden entsprechend die Kosten im Buchwert der Sachanlagen als Ersatz aktiviert, sofern die Ansatzkriterien erfüllt sind. Alle anderen Wartungs- und Instandhaltungskosten werden sofort erfolgswirksam erfasst. Den planmäßigen linearen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern der Vermögenswerte zugrunde: scroll
Sachanlagen werden entweder bei Abgang ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des angesetzten Vermögenswerts kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird. Die aus der Ausbuchung des Vermögenswerts resultierenden Gewinne oder Verluste werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode erfolgswirksam innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Aufwendungen erfasst, in der der Vermögenswert ausgebucht wird. Die Restwerte, wirtschaftlichen Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden der Sachanlagen werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und bei Bedarf prospektiv angepasst. i) Leasingverhältnisse Der Konzern mietet verschiedene Immobilien, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Fahrzeuge an. Mietverträge werden in der Regel für feste Zeiträume von bis zu 10 Jahren abgeschlossen und können Verlängerungsoptionen haben. Die Mietkonditionen werden individuell ausgehandelt und beinhalten eine Vielzahl von unterschiedlichen Konditionen. Leasingverhältnisse werden zu dem Zeitpunkt, zu dem der Leasinggegenstand dem Konzern zur Nutzung zur Verfügung steht, als Nutzungsrecht und korrespondierende Verbindlichkeit bilanziert. Die Nutzungsrechte werden über die Laufzeit der Leasingverhältnisse oder - falls kürzer - über die Nutzungsdauer der geleasten Vermögenswerte linear abgeschrieben. Die Leasingverbindlichkeiten wurden zum Barwert der verbleibenden Leasingzahlungen bewertet. Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten werden in der Bilanz gesondert dargestellt. Für Leasinggegenstände von geringem Wert und für kurzfristige Leasingverhältnisse (Mietzeitraum weniger als zwölf Monate) wird von den Anwendungserleichterungen Gebrauch gemacht. Zudem nutzt der Konzern das Wahlrecht für etwaige gemietete immaterielle Vermögenswerte, diese nicht als Leasingverträge zu erfassen. j) Fremdkapitalkosten Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswerts zugeordnet werden können, für den ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen, werden als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts aktiviert. Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Fremdkapitalkosten sind Zinsen und sonstige Kosten, die einem Unternehmen im Zusammenhang mit der Aufnahme von Fremdkapital entstehen. k) Immaterielle Vermögenswerte Immaterielle Vermögenswerte, die nicht im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben werden, werden bei der erstmaligen Erfassung zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten von im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbenen immateriellen Vermögenswerten entsprechen ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Die immateriellen Vermögenswerte werden in den Folgeperioden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen, falls vorhanden, angesetzt. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte werden mit Ausnahme der aktivierten Entwicklungskosten nicht aktiviert; stattdessen werden die entsprechenden Aufwendungen erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Es wird zwischen immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter und solchen mit unbegrenzter Nutzungsdauer unterschieden. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben und auf eine mögliche Wertminderung überprüft, sofern Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der immaterielle Vermögenswert wertgemindert sein konnte. Die Abschreibungsdauer und die Abschreibungsmethode werden bei immateriellen Vermögenswerten mit einer begrenzten Nutzungsdauer mindestens zum Ende jeder Berichtsperiode überprüft. Die aufgrund von Änderungen der erwarteten Nutzungsdauer oder des erwarteten Verbrauchs des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswerts erforderlichen Änderungen der Abschreibungsmethode oder der Abschreibungsdauer werden als Änderungen von Schätzungen behandelt. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Aufwandskategorie erfasst, die der Funktion des immateriellen Vermögenswerts im Unternehmen entspricht. Ein immaterieller Vermögenswert wird entweder bei Abgang (d. h. zu dem Zeitpunkt, zu dem der Empfänger die Verfügungsgewalt erlangt) ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des angesetzten Vermögenswerts kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird. Bei immateriellen Vermögenswerten mit unbegrenzter Nutzungsdauer wird mindestens einmal jährlich für den einzelnen Vermögenswert oder auf der Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit eine Werthaltigkeitsprüfung durchgeführt. Diese immateriellen Vermögenswerte werden nicht planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer eines immateriellen Vermögenswerts mit unbegrenzter Nutzungsdauer wird einmal jährlich dahingehend überprüft, ob die Einschätzung einer unbegrenzten Nutzungsdauer weiterhin gerechtfertigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Änderung der Einschätzung von einer unbegrenzten zu einer begrenzten Nutzungsdauer prospektiv vorgenommen. Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst. Forschungs- und Entwicklungskosten Forschungskosten werden als Aufwand in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Entwicklungskosten eines einzelnen Projekts werden nur dann als immaterieller Vermögenswert aktiviert, wenn der Konzern Folgendes nachweisen kann:
Die Entwicklungskosten werden nach ihrem erstmaligen Ansatz als Vermögenswert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen bilanziert. Die Abschreibung beginnt mit dem Abschluss der Entwicklungsphase und ab dem Zeitpunkt, ab dem der Vermögenswert genutzt werden kann. Sie erfolgt über den Zeitraum, über den künftiger Nutzen zu erwarten ist, und wird in den Umsatzkosten erfasst. Während der Entwicklungsphase wird jährlich ein Werthaltigkeitstest durchgeführt. l) Finanzinstrumente - erstmalige Erfassung und Folgebewertung Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der bei dem einen Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und beim anderen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führt. 1. Finanzielle Vermögenswerte Die Bilanzierung und die Bewertung erfolgen nach den ab dem 1. April 2018 gültigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Erstmaliger Ansatz und Bewertung Beim erstmaligen Ansatz werden finanzielle Vermögenswerte für die Folgebewertung entweder als zu fortgeführten Anschaffungskosten, als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis oder als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifiziert. Die Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte bei der erstmaligen Erfassung hängt von den Eigenschaften der vertraglichen Cashflows der finanziellen Vermögenswerte und vom Geschäftsmodell des Konzerns zur Steuerung seiner finanziellen Vermögenswerte ab. Mit Ausnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die keine signifikante Finanzierungskomponente enthalten oder für die der Konzern den praktischen Behelf angewandt hat, bewertet der Konzern einen finanziellen Vermögenswert zu seinem beizulegenden Zeitwert sowie im Falle eines finanziellen Vermögenswerts, der nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird, zuzüglich der Transaktionskosten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die keine signifikante Finanzierungskomponente enthalten oder für die der Konzern den praktischen Behelf angewandt hat, werden mit dem gemäß IFRS 15 ermittelten Transaktionspreis bewertet. In diesem Zusammenhang wird auf die Rechnungslegungsmethoden in Abschnitt c) Erlöse aus Verträgen mit Kunden verwiesen. Damit ein finanzieller Vermögenswert als zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis bewertet klassifiziert und bewertet werden kann, dürfen die Cashflows ausschließlich aus Tilgungs- und Zinszahlungen (solely payments of principal and interest - SPPI) auf den ausstehenden Kapitalbetrag bestehen. Diese Beurteilung wird als SPPI-Test bezeichnet und auf der Ebene des einzelnen Finanzinstruments durchgeführt. Das Geschäftsmodell des Konzerns zur Steuerung seiner finanziellen Vermögenswerte spiegelt wider, wie ein Unternehmen seine finanziellen Vermögenswerte steuert, um Cashflows zu generieren. Je nach Geschäftsmodell entstehen die Cashflows durch die Vereinnahmung vertraglicher Cashflows, den Verkauf der finanziellen Vermögenswerte oder durch beides. Käufe oder Verkäufe finanzieller Vermögenswerte, die die Lieferung der Vermögenswerte innerhalb eines Zeitraums vorsehen, der durch Vorschriften oder Konventionen des jeweiligen Marktes festgelegt wird (marktübliche Käufe), werden am Handelstag erfasst, d. h. an dem Tag, an dem der Konzern die Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf des Vermögenswerts eingegangen ist. Folgebewertung Für die Folgebewertung werden finanzielle Vermögenswerte in vier Kategorien klassifiziert:
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte (Schuldinstrumente) Diese Kategorie hat die größte Bedeutung für den Konzernabschluss. Der Konzern bewertet finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte werden in Folgeperioden unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet und sind auf Wertminderungen zu überprüfen. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst, wenn der Vermögenswert ausgebucht, modifiziert oder wertgemindert wird. Die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte des Konzerns enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsvermögenswerte sowie sonstige Forderungen. Alternative Finanzierungsformen Die Conet-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023/2024 mit einer konzernexternen Gesellschaft einen Vertrag über eine Absatzfinanzierung abgeschlossen. Die vereinbarte Struktur sieht die Vorfinanzierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Conet-Gruppe für ausgewählte Kunden vor. Die Conet-Gruppe führt für die Vorfinanzierung weiterhin das Forderungsmanagement durch und aktiviert den Kaufpreisanspruch gegen den Partner, soweit noch nicht bezahlt. Im Zuge dieses Vorgehens werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgebucht. Der Kaufpreisanspruch gegen den Partner verbleibt in den sonstigen Forderungen. Der Ausweis erfolgt zu Buchwerten. Ausbuchung Ein finanzieller Vermögenswert (bzw. ein Teil eines finanziellen Vermögenswerts oder ein Teil einer Gruppe ähnlicher finanzieller Vermögenswerte) wird hauptsächlich dann ausgebucht (d. h. aus der Konzern-Bilanz entfernt), wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:
Wenn der Konzern seine vertraglichen Rechte auf den Bezug von Cashflows aus einem Vermögenswert überträgt oder eine Durchleitungsvereinbarung eingeht, bewertet er, ob und in welchem Umfang die mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken bei ihm verbleiben. Wenn er im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum an diesem Vermögenswert verbunden sind, weder überträgt noch zurückbehält noch die Verfügungsmacht an dem Vermögenswert überträgt, erfasst er den übertragenen Vermögenswert weiterhin im Umfang seines anhaltenden Engagements. In diesem Fall erfasst der Konzern auch eine damit verbundene Verbindlichkeit. Der übertragene Vermögenswert und die damit verbundene Verbindlichkeit werden so bewertet, dass den Rechten und Verpflichtungen, die der Konzern behalten hat, Rechnung getragen wird. Wenn das anhaltende Engagement der Form nach dem übertragenen Vermögenswert garantiert, so entspricht der Umfang des anhaltenden Engagements dem niedrigeren Betrag aus dem ursprünglichen Buchwert des Vermögenswerts und dem Höchstbetrag der erhaltenen Gegenleistung, den der Konzern eventuell zurückzahlen müsste. Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten Weitere Einzelheiten zur Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten sind in den folgenden Anhangangaben enthalten:
Der Konzern erfasst bei allen Schuldinstrumenten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, eine Wertberichtigung für erwartete Kreditverluste (ECL). Erwartete Kreditverluste basieren auf der Differenz zwischen den vertraglichen Cashflows, die vertragsgemäß zu zahlen sind, und der Summe der Cashflows, deren Erhalt der Konzern erwartet, abgezinst mit einem Näherungswert des ursprünglichen Effektivzinssatzes. Die erwarteten Cashflows beinhalten die Cashflows aus dem Verkauf der gehaltenen Sicherheiten oder anderer Kreditbesicherungen, die wesentlicher Bestandteil der Vertragsbedingungen sind. Erwartete Kreditverluste werden in zwei Schritten erfasst. Für Finanzinstrumente, deren Ausfallrisiko sich seit dem erstmaligen Ansatz nicht signifikant erhöht hat, wird eine Risikovorsorge in Höhe der erwarteten Kreditverluste erfasst, die auf einem Ausfallereignis innerhalb der nächsten zwölf Monate beruhen (12-Monats-ECL). Für Finanzinstrumente, deren Ausfallrisiko sich seit dem erstmaligen Ansatz signifikant erhöht hat, hat ein Unternehmen eine Risikovorsorge in Höhe der über die Restlaufzeit erwarteten Kreditverluste zu erfassen, unabhängig davon, wann das Ausfallereignis eintritt (Gesamtlaufzeit-ECL). Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerten wendet der Konzern eine vereinfachte Methode zur Berechnung der erwarteten Kreditverluste an. Daher verfolgt er Änderungen des Kreditrisikos nicht nach, sondern erfasst stattdessen zu jedem Abschlussstichtag eine Risikovorsorge auf der Basis der Gesamtlaufzeit-ECL. Der Konzern geht bei einem finanziellen Vermögenswert von einem Ausfall aus, wenn interne oder externe Informationen darauf hindeuten, dass es unwahrscheinlich ist, dass der Konzern die ausstehenden vertraglichen Beträge vollständig erhält, bevor alle von ihm gehaltenen Kreditbesicherungen berücksichtigt werden. Ein finanzieller Vermögenswert wird abgeschrieben, wenn keine begründete Erwartung besteht, dass die vertraglichen Cashflows realisiert werden. 2. Finanzielle Verbindlichkeiten Erstmalige Erfassung und Bewertung Finanzielle Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung als finanzielle Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, als Darlehen, als Verbindlichkeiten oder als Derivate, die als Sicherungsinstrument designiert wurden und als solche effektiv sind, klassifiziert. Sämtliche finanziellen Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert bewertet, im Fall von Darlehen und Verbindlichkeiten abzüglich der direkt zurechenbaren Transaktionskosten. Die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsverbindlichkeiten, sonstige Verbindlichkeiten und Darlehen einschließlich Kontokorrentkrediten. Folgebewertung Die Folgebewertung finanzieller Verbindlichkeiten hängt folgendermaßen von deren Klassifizierung ab: Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten umfassen die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie andere finanzielle Verbindlichkeiten, die bei ihrem erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifiziert werden. Der Konzern hat keine finanziellen Verbindlichkeiten, die als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert werden. Die Einstufung finanzieller Verbindlichkeiten als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet erfolgt zum Zeitpunkt ihrer erstmaligen Erfassung, sofern die Kriterien gemäß IFRS 9 erfüllt sind. Darlehen Die Kategorie „Darlehen“ hat die größte Bedeutung für den Konzernabschluss. Nach der erstmaligen Erfassung werden verzinsliche Darlehen unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst, wenn die Verbindlichkeiten ausgebucht werden, außerdem im Rahmen von Amortisationen mittels der Effektivzinsmethode. Fortgeführte Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung eines Agios oder Disagios bei Akquisition sowie von Gebühren oder Kosten berechnet, die einen integralen Bestandteil des Effektivzinssatzes darstellen. Die Amortisation mittels der Effektivzinsmethode ist in der Gewinn- und Verlustrechnung als Teil der Finanzaufwendungen enthalten. In diese Kategorie fallen in der Regel verzinsliche Darlehen. Weitere Informationen sind in Anhangangabe 21 enthalten. Ausbuchung Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn die ihr zugrundeliegende Verpflichtung erfüllt, aufgehoben oder erloschen ist. Wird eine bestehende finanzielle Verbindlichkeit durch eine andere finanzielle Verbindlichkeit desselben Kreditgebers mit substanziell verschiedenen Vertragsbedingungen ausgetauscht oder werden die Bedingungen einer bestehenden Verbindlichkeit wesentlich geändert, so wird ein solcher Austausch oder eine solche Änderung als Ausbuchung der ursprünglichen Verbindlichkeit und Ansatz einer neuen behandelt. Die Differenz zwischen den jeweiligen Buchwerten wird erfolgswirksam erfasst. 3. Saldierung von Finanzinstrumenten Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden saldiert und der Nettobetrag in der Konzernbilanz ausgewiesen, wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Rechtsanspruch besteht, die erfassten Beträge miteinander zu verrechnen, und beabsichtigt ist, den Ausgleich auf Nettobasis herbeizuführen oder gleichzeitig mit der Realisierung des betreffenden Vermögenswerts die dazugehörige Verbindlichkeit abzulösen. m) Vorräte Die Vorräte betreffen ausschließlich Waren und Anzahlungen. Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten Vertriebskosten. n) Wertminderung von nichtfinanziellen Vermögenswerten Weitere Einzelheiten zur Wertminderung von nichtfinanziellen Vermögenswerten sind in den folgenden Anhangangaben enthalten:
Der Konzern ermittelt an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung nichtfinanzieller Vermögenswerte vorliegen. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts auf Werthaltigkeit erforderlich, so nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des jeweiligen Vermögenswerts vor. Der erzielbare Betrag eines Vermögenswerts ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Der erzielbare Betrag ist für jeden einzelnen Vermögenswert zu bestimmen, es sei denn, ein Vermögenswert erzeugt keine Mittelzuflüsse, die weitestgehend unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit den jeweils erzielbaren Betrag, so ist der Vermögenswert wertgemindert und wird auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die erwarteten künftigen Cashflows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffekts und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten werden kürzlich erfolgte Markttransaktionen berücksichtigt. Sind keine derartigen Transaktionen identifizierbar, wird ein angemessenes Bewertungsmodell angewandt. Dieses stützt sich auf Bewertungsmultiplikatoren, Börsenkurse von börsengehandelten Anteilen an Unternehmen oder andere zur Verfügung stehende Indikatoren für den beizulegenden Zeitwert. Der Konzern legt seiner Wertminderungsbeurteilung detaillierte Budget- und Prognoserechnungen zugrunde, die für jede der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns, denen einzelne Vermögenswerte zugeordnet sind, separat erstellt werden. Solche Budget- und Prognoserechnungen erstrecken sich in der Regel über fünf Jahre. Nach dem fünften Jahr wird eine langfristige Wachstumsrate bestimmt und zur Prognose der künftigen Cashflows angewandt. Wertminderungsaufwendungen der fortzuführenden Geschäftsbereiche werden erfolgswirksam in den Aufwandskategorien erfasst, die der Funktion des wertgeminderten Vermögenswerts im Unternehmen entsprechen. Dies gilt nicht für zuvor neu bewertete Vermögenswerte, sofern die Wertsteigerungen aus der Neubewertung im sonstigen Ergebnis erfasst wurden. Bei diesen wird auch die Wertminderung bis zur Höhe des Betrags aus einer vorangegangenen Neubewertung im sonstigen Ergebnis erfasst. Für Vermögenswerte, mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts, wird zu jedem Abschlussstichtag eine Überprüfung vorgenommen, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand nicht länger besteht oder sich verringert hat. Wenn solche Anhaltspunkte vorliegen, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit vor. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand wird nur dann rückgängig gemacht, wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung der Annahmen ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Die Wertaufholung ist dahingehend begrenzt, dass der Buchwert eines Vermögenswerts weder seinen erzielbaren Betrag noch den Buchwert übersteigen darf, der sich nach Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen ergeben hätte, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand für den Vermögenswert erfasst worden wäre. Eine Wertaufholung wird erfolgswirksam erfasst, es sei denn, der Vermögenswert wird nach der Neubewertungsmethode bilanziert. In diesem Fall wird die Wertaufholung als Wertsteigerung aus der Neubewertung behandelt. Die Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wird einmal jährlich (zum 31. März) überprüft. Eine Überprüfung findet ebenfalls dann statt, wenn Umstände darauf hindeuten, dass der Wert gemindert sein könnte. Die Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrages der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (oder der Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten) bestimmt, der (denen) der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde. Sofern der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert dieser Einheit unterschreitet, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Ein für den Geschäfts- oder Firmenwert erfasster Wertminderungsaufwand darf in den nachfolgenden Berichtsperioden nicht aufgeholt werden. Die Überprüfung immaterieller Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer auf Werthaltigkeit erfolgt mindestens einmal jährlich zum 31. März. Sie wird auf der Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit durchgeführt. Eine Überprüfung findet ebenfalls dann statt, wenn Umstände darauf hindeuten, dass der Wert gemindert sein könnte. o) Zahlungsmittel Der Posten „Zahlungsmittel“ in der Bilanz umfasst den Kassenbestand, Bankguthaben und kurzfristige Einlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten, die nur einem unwesentlichen Risiko von Wertschwankungen unterliegen. Für Zwecke der Kapitalflussrechnung umfassen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente die oben definierten Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen. p) Rückstellungen Grundsätze Eine Rückstellung wird dann angesetzt, wenn der Konzern eine gegenwärtige (gesetzliche oder faktische) Verpflichtung aufgrund eines vergangenen Ereignisses hat, der Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. Sofern der Konzern für eine passivierte Rückstellung zumindest teilweise eine Rückerstattung erwartet (z. B. bei einem Versicherungsvertrag), wird die Erstattung als gesonderter Vermögenswert erfasst, sofern der Zufluss der Erstattung so gut wie sicher ist. Der Aufwand aus der Bildung einer Rückstellung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung abzüglich der Erstattung ausgewiesen. Ist der aus einer Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich, so werden Rückstellungen mit einem Zinssatz vor Steuern abgezinst, der die für die Schuld spezifischen Risiken widerspiegelt. Im Fall einer Abzinsung wird die durch Zeitablauf bedingte Erhöhung der Rückstellungen als Finanzaufwand erfasst. Gewährleistungsrückstellung Rückstellungen für Kosten in Verbindung mit Gewährleistungen werden im Zeitpunkt des Verkaufs der zugrundeliegenden Produkte oder der Erbringung der Dienstleistungen an den Kunden gebildet. Die erstmalige Erfassung erfolgt auf der Grundlage von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit. Die ursprüngliche Schätzung der Kosten in Verbindung mit Gewährleistungen wird jährlich überprüft. Eventualverbindlichkeiten, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses angesetzt werden Eine Eventualverbindlichkeit, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses angesetzt wird, wird beim erstmaligen Ansatz zu ihrem beizulegenden Zeitwert erfasst. Die Folgebewertung erfolgt zum höheren der beiden folgenden Beträge: dem Betrag, der in Übereinstimmung mit den oben genannten Anforderungen für Rückstellungen erfasst wurde, oder dem ursprünglich angesetzten Betrag, gegebenenfalls abzüglich der in Übereinstimmung mit den Anforderungen für die Ertragsrealisierung erfassten kumulierten Abschreibung. q) Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses In einem Teilkonzern wurde in Deutschland ein leistungsorientierter Plan in Form von Direktzusagen aufgelegt. Die Höhe, der aus dem leistungsorientierten Plan resultierenden Verpflichtung wird unter Anwendung der Methode der laufenden Einmalprämien (projected unit credit method) ermittelt. Neubewertungen, einschließlich versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste, der Auswirkungen der Vermögenswertobergrenze (asset ceiling), ohne Berücksichtigung von Beträgen, die in den Nettozinsen auf die Nettoschuld aus leistungsorientierten Plänen enthalten sind, und der Erträge aus Planvermögen (ohne Berücksichtigung von Beträgen, die in den Nettozinsen auf die Nettoschuld aus leistungsorientierten Plänen enthalten sind), werden sofort in der Bilanz erfasst und in der Periode, in der sie anfallen, über das sonstige Ergebnis in die Gewinnrücklagen (debitorisch oder kreditorisch) eingestellt. Neubewertungen dürfen in Folgeperioden nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden. Der nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand wird zum jeweils früheren der folgenden Zeitpunkte erfolgswirksam erfasst:
Die Nettozinsen werden durch Anwendung des Abzinsungssatzes auf den Saldo (Schuld oder Vermögenswert) aus dem leistungsorientierten Plan ermittelt. Der Konzern erfasst folgende Änderungen der leistungsorientierten Verpflichtung in der Gewinn- und Verlustrechnung ihrer Funktion nach in den Umsatz-, den Verwaltungs- oder den Vertriebskosten:
3. Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden vom Management Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen getroffen, die sich auf die Höhe ausgewiesener Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte, Schulden und jeweils zugehörige Angaben sowie auf die Angabe von Eventualverbindlichkeiten auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene Unsicherheit könnten die tatsächlichen Ergebnisse in zukünftigen Perioden zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen. Sonstige Angaben im Zusammenhang mit den Risiken und Unsicherheiten, denen der Konzern ausgesetzt ist, umfassen die folgenden Themen:
Ermessensentscheidungen Bei der Anwendung der Rechnungslegungsmethoden des Konzerns hat das Management folgende Ermessensentscheidungen getroffen, die die Beträge im Konzernabschluss wesentlich beeinflussen: Erlöse aus Verträgen mit Kunden Der Konzern traf die folgenden Ermessensentscheidungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Bestimmung der Höhe und des Zeitpunkts von Erlösen aus Verträgen mit Kunden haben:
Der Konzern ist zu dem Schluss gekommen, dass die Erlöse aus den IT-Dienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum zu erfassen sind, da dem Kunden der Nutzen aus der Leistung des Konzerns zufließt und er diesen gleichzeitig verbraucht. Die Tatsache, dass ein anderes Unternehmen die IT-Dienstleistungen, die der Konzern bisher erbracht hat, nicht erneut erbringen müsste, beweist, dass dem Kunden der Nutzen aus der Leistung zufließt und er gleichzeitig die Leistung des Konzerns nutzt, während der Konzern diese erbringt. Der Konzern kam zu dem Schluss, dass die inputbasierte Methode am besten geeignet ist, um den Fortschritt der IT-Dienstleistungen zu ermitteln, da ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Arbeitsaufwand des Konzerns (d. h. den angefallenen Arbeitsstunden) und der Übertragung der Dienstleistung auf den Kunden besteht. Der Konzern erfasst Erlöse auf der Basis der aufgewandten Arbeitsstunden im Verhältnis zu den gesamten erwarteten Arbeitsstunden für die Fertigstellung der Dienstleistung. Schätzungen und Annahmen Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen und sonstige am Abschlussstichtag bestehende Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden nachstehend erläutert. Die Annahmen und Schätzungen des Konzerns basieren auf Parametern, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses vorlagen. Diese Zustände und die Annahmen über die künftigen Entwicklungen können jedoch aufgrund von Marktbewegungen und Marktverhältnissen, die außerhalb des Einflussbereichs des Konzerns liegen, eine Änderung erfahren. Solche Änderungen finden erst mit ihrem Auftreten einen Niederschlag in den Annahmen. Wertberichtigung für erwartete Kreditverhältnisse bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerten Es werden Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen gebildet, um geschätzten Verlusten aus der Zahlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit von Kunden Rechnung zu tragen. Die Beurteilung des Zusammenhangs zwischen historischen Ausfallquoten, prognostizierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und erwarteten Kreditausfällen stellt eine wesentliche Schätzung dar. Die Höhe der erwarteten Kreditausfälle hängt von Änderungen der Umstände und der prognostizierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Die historischen Kreditausfälle des Konzerns und die Prognose der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind möglicherweise nicht repräsentativ für die tatsächlichen Ausfälle der Kunden in der Zukunft. Informationen über die erwarteten Kreditverluste bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerten des Konzerns sind in Anhangangaben 23 und 24 enthalten. Wertminderung von nichtfinanziellen Vermögenswerten Eine Wertminderung besteht, wenn der Buchwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit seinen erzielbaren Betrag übersteigt. Der erzielbare Betrag eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten und Nutzungswert. Der Berechnung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten liegen verfügbare Daten aus bindenden Veräußerungsgeschäften zwischen unabhängigen Geschäftspartnern über ähnliche Vermögenswerte oder beobachtbare Marktpreise abzüglich direkt zurechenbarer Kosten für die Veräußerung des Vermögenswerts zugrunde. Zur Berechnung des Nutzungswerts wird eine Discounted-Cashflow-Methode verwendet. Die Cashflows werden aus dem Finanzplan der nächsten drei Jahre abgeleitet, wobei Restrukturierungsmaßnahmen, zu denen sich der Konzern noch nicht verpflichtet hat, und wesentliche künftige Investitionen, die die Ertragskraft der getesteten zahlungsmittelgenerierenden Einheit erhöhen werden, nicht enthalten sind. Der erzielbare Betrag ist abhängig von dem im Rahmen der Discounted-Cashflow-Methode verwendeten Abzinsungssatz sowie von den erwarteten künftigen Mittelzuflüssen und der für Zwecke der Extrapolation verwendeten Wachstumsrate. Diese Schätzungen sind am relevantesten für den Geschäfts- oder Firmenwert und andere vom Konzern erfasste immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzten Nutzungsdauern. Die Grundannahmen zur Bestimmung des erzielbaren Betrags für die verschiedenen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten einschließlich einer Sensitivitätsanalyse werden in Anhangangabe 20 dargestellt und näher erläutert. Steuern Latente Steueransprüche werden für nicht genutzte steuerliche Verluste in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, sodass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der latenten Steueransprüche, die aktiviert werden können, ist eine wesentliche Ermessensausübung des Managements bezüglich des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Weitere Details zu Steuern werden in Anhangangabe 16 erläutert. Leistungsorientierte Pensionspläne (Pensionsleistungen) Der Aufwand aus dem leistungsorientierten Plan sowie der Barwert der Pensionsverpflichtung werden anhand von versicherungsmathematischen Bewertungen ermittelt. Eine versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage diverser Annahmen, die von den tatsächlichen Entwicklungen in der Zukunft abweichen können. Hierzu zählt die Bestimmung der Abzinsungssätze, künftiger Lohn- und Gehaltssteigerungen, der Sterblichkeitsrate und künftiger Rentensteigerungen. Aufgrund der Komplexität in der Bewertung und ihrer Langfristigkeit reagiert eine leistungsorientierte Verpflichtung höchst sensibel auf Änderungen dieser Annahmen. Alle Annahmen werden zu jedem Abschlussstichtag überprüft. Der Parameter, der am stärksten Änderungen unterliegt, ist der Abzinsungssatz. Bei der Ermittlung eines angemessenen Abzinsungssatzes orientiert sich das Management an den Zinssätzen von Unternehmensanleihen in Währungen, die der Währung der Verpflichtung für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses entsprechen und mindestens ein AA-Rating einer international anerkannten Ratingagentur haben, wobei diese Zinssätze bei Bedarf durch Extrapolation entlang der Renditekurve an die erwartete Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung angepasst werden. Des Weiteren wird die Qualität der zugrundeliegenden Anleihen überprüft. Diejenigen, die übermäßig hohe Kredit-Spreads aufweisen, werden aus dem Anleihenportfolio, aus dem der Abzinsungssatz abgeleitet wird, entfernt, da es sich bei diesen Anleihen nicht um erstrangige Unternehmensanleihen handelt. Die Sterberate basiert auf öffentlich zugänglichen Sterbetafeln für Deutschland (Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck). Diese Sterbetafeln ändern sich üblicherweise nur dann, wenn sich auch demografische Änderungen ergeben. Künftige Lohn- und Gehalts- sowie Rentensteigerungen (0% bis 2%) basieren auf erwarteten künftigen Inflationsraten für das jeweilige Land. Weitere Details zu den Pensionsverpflichtungen werden in Anhangangabe 34 erläutert. Bemessung des beizulegenden Zeitwerts von Finanzinstrumenten Sofern die beizulegenden Zeitwerte von angesetzten finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten nicht mithilfe notierter Preise in aktiven Märkten bemessen werden können, werden sie unter Verwendung von Bewertungsverfahren, darunter der Discounted- Cashflow-Methode, ermittelt. Die in das Modell eingehenden Inputfaktoren stützen sich so weit wie möglich auf beobachtbare Marktdaten. Liegen diese nicht vor, gründet sich die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte in hohem Maße auf Ermessensentscheidungen des Managements. Die Ermessensentscheidungen betreffen Inputfaktoren wie Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko und Volatilität. Änderungen der getroffenen Annahmen für diese Faktoren können sich auf die angesetzten beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente auswirken. Für weitergehende Angaben wird auf Anhangangabe 21.3 verwiesen. Bedingte Gegenleistungen, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen entstehen, werden als Teil des Unternehmenszusammenschlusses zum beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet. Im Rahmen von getätigten Unternehmenszusammenschlüssen im Geschäftsjahr 2023/2024 sind keine bedingten Gegenleistungen entstanden. Entwicklungskosten Der Konzern aktiviert die Kosten von Produktentwicklungsprojekten. Die erstmalige Aktivierung der Kosten beruht auf der Einschätzung des Managements, dass die technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit nachgewiesen ist; dies ist i. d. R. dann der Fall, wenn ein Produktentwicklungsprojekt einen bestimmten Meilenstein in einem bestehenden Projektmanagementmodell erreicht hat. Für Zwecke der Ermittlung der zu aktivierenden Beträge trifft das Management Annahmen über die Höhe der erwarteten künftigen Cashflows aus dem Projekt, die anzuwendenden Abzinsungssätze und den Zeitraum des Zuflusses des erwarteten zukünftigen Nutzens. Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind im Konzern Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 4.649 (Vorjahr: TEUR 3.004) angefallen. Hiervon wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR 4.349 (Vorjahr: TEUR 1.478) aktiviert. Die nicht aktivierbaren Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 1.526) wurden in der Periode, in der sie angefallen sind als Aufwand verbucht. Der Buchwert der insgesamt aktivierten Entwicklungskosten betrug zum 31. März 2024 TEUR 15.238 (Vorjahr: TEUR 15.814). Dieser Betrag umfasst Investitionen in die Entwicklung eigener Softwareprodukte. 4. Kapitalsteuerung Für Zwecke der Kapitalsteuerung umfasst das Eigenkapital das im Konzernabschluss ausgewiesene Eigenkapital. Vorrangiges Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist die Maximierung des Shareholder Value. Die Steuerung und Anpassung der Kapitalstruktur des Konzerns erfolgt in Abhängigkeit von Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der vereinbarten Auflagen. Zur Aufrechterhaltung oder Anpassung der Kapitalstruktur kann der Konzern Anpassungen der Ausschüttungen an die Anteilseigner oder eine Kapitalrückzahlung an die Anteilseigner vornehmen oder Kapitalerhöhungen durchführen. Der Konzern überwacht sein Kapital mithilfe eines Verschuldungsgrads, der dem Verhältnis von Netto-Finanzschulden zur Summe aus Kapital und Netto-Finanzschulden entspricht. Die Netto-Finanzschulden umfassen Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel und kurzfristiger Einlagen. scroll
Die Finanzschulden enthalten in Höhe von TEUR 276.386 (Vorjahr: TEUR 266.737) Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern des Mutterunternehmens. Diese Darlehen stehen dem Konzern überwiegend langfristig zur Verfügung. Die Gesellschafterdarlehen werden in der internen Betrachtungsweise wie Eigenkapital behandelt. Dies wird in den Spalten „wirtschaftliche Betrachtung“ abgebildet. Zum 31. März 2024 wurden keine Änderungen der Ziele, Richtlinien und Verfahren der Kapitalsteuerung vorgenommen. 5. Konsolidierungskreis Informationen zu Tochterunternehmen Einbezogen in den Konzernabschluss sind die folgenden Tochterunternehmen: scroll
Aus Wesentlichkeitsgründen nicht einbezogen in den Konzernabschluss ist die folgende Gesellschaft: scroll
Mit Wirkung zum 14. Februar 2024 wurden die verbleibenden 10%-Anteile an der emineo Spain SA Valencia, Spanien erworben. Die emineo Holding AG ist nunmehr alleiniger Eigentümer des Unternehmers. Darüber hinaus hat die CONET Technologies Holding GmbH mit Wirkung zum 27. Juni 2023 1,7 % an der Gesellschaft Digitaler Hub Region Bonn AG Bonn, Deutschland erworben. Die Beteiligung wird in Höhe von TEUR 90 unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Die Holdinggesellschaft Die unmittelbar übergeordneten Holdinggesellschaften der Passion Holding GmbH sind die IK Luxco 8 S.a.r.l. mit Sitz in Luxemburg (Anteile 75,6%) und die Passion MEP GmbH & Co. KG mit Sitz in Bonn (Anteile 24,4%). Das oberste Mutterunternehmen ist die IK Luxco 8 S.a.r.l. mit Sitz in Luxemburg. 6. Umsatzerlöse 6.1 Aufgliederung der Erlöse Die ermittelten Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Umsatzerlöse setzten sich aus den wesentlichen Ertragsposten wie folgt zusammen: scroll
6.2 Vertragssalden scroll
Für die Erlöse aus IT-Dienstleistungen werden zunächst Vertragsvermögenswerte ausgewiesen, da die Vereinnahmung der Gegenleistung vom erfolgreichen Abschluss der IT-Dienstleistungen abhängt. Nach Abschluss der IT-Dienstleistungen und ihrer Abnahme durch den Kunden werden die als Vertragsvermögenswerte erfassten Beträge in die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich und haben in der Regel eine Fälligkeit von 30 bis 90 Tagen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden Wertberichtigungen für erwartete Verluste bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.066 (Vorjahr: TEUR 473) erfasst. Die Vertragsverbindlichkeiten enthalten kurzfristige Vorauszahlungen für die Erbringung von IT-Dienstleistungen. 6.3 Leistungsverpflichtungen Die Leistungsverpflichtungen des Konzerns sind nachfolgend zusammenfassend beschrieben: IT-Dienstleistungen Die Leistungsverpflichtung wird über einen bestimmten Zeitraum erfüllt und die Zahlung ist in der Regel bei Abschluss der IT-Dienstleistung und ihrer Abnahme durch den Kunden fällig. Bei manchen Verträgen sind vor bzw. während der Erbringung der IT-Dienstleistung kurzfristige Vorauszahlungen zu leisten. EDV-Produkte Die Leistungsverpflichtung wird mit Lieferung der EDV-Produkte erfüllt und die Zahlungsfrist endet 30 bis 90 Tage nach der Lieferung. Der den (nicht erfüllten oder teilweise unerfüllten) verbleibenden Leistungsverpflichtungen zugeordnete Transaktionspreis gliedert sich zum 31. März 2024 wie folgt: scroll
Von den Vereinfachungsmöglichkeiten bei der Berechnung des zugeordneten Transaktionspreises auf die verbleibenden Leistungsverpflichtungen wurde kein Gebrauch gemacht. 7. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen: scroll
8. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Es handelt sich im Wesentlichen um Aufwand für bezogene Hardware und Fremdsoftware. scroll
9. Aufwendungen für bezogene Leistungen Es handelt sich im Wesentlichen um Aufwand für Fremdleistungen im Rahmen der Abwicklung von Kundenprojekten. 10. Personalaufwand Der Ausweis betrifft im Wesentlichen Gehälter, freiwillige soziale Leistungen, Zuführungen zur Urlaubsrückstellung, Erfolgsbeteiligungen und Tantiemen sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung. scroll
Die Aufwendungen für Altersversorgung umfassen im Wesentlichen den Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung. Die gesetzlichen Rentenversicherungen sind als beitragsorientierter Plan ausgestaltet. Weiterhin bietet der Konzern ihren Mitarbeitern in Deutschland die Möglichkeit, Beiträge an eine Pensionskasse bzw. Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung zu entrichten. Bei diesen beitragsorientierten Versorgungsplänen geht der Arbeitgeber keine Verpflichtungen ein. Die Höhe der zukünftigen Pensionsleistungen richtet sich ausschließlich nach der Höhe der Beiträge, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer an den externen Versorgungsträger gezahlt hat, einschließlich der Erträge aus der Anlage dieser Beiträge. Im Jahresdurchschnitt (auf Quartalsbasis) waren 1.854 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.709) beschäftigt, zuzüglich 46 Auszubildende (Vorjahr: 47 Auszubildende). Am Bilanzstichtag belief sich die Beschäftigtenzahl auf 1.932 Personen (Vorjahr: 1.876). Davon waren 1.621 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.578) in Deutschland tätig, 127 (Vorjahr: 114) Mitarbeiter in der Europäischen Union sowie 184 (Vorjahr: 184) in Drittländern. 11. Abschreibungen Die Zusammensetzung der Abschreibungen ergibt sich aus der Entwicklung des Anlagevermögens, die in der Erläuterung 17 bis 19 dargestellt ist. 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
13. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen Umsatzsteuernachzahlungen. 14. Zinserträge Die Gesamtzinserträge für finanzielle Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen Zinserträge aus Steuerrückerstattungen für vergangene Jahre. 15. Zinsaufwendungen Die Gesamtzinsaufwendungen für finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgswirksam mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet wurden, stellen sich wie folgt dar: scroll
16. Ertragsteuern Die Ertragsteuern umfassen die inländische Körperschaftsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags sowie die Gewerbesteuer. Vergleichbare Steuern der ausländischen Tochtergesellschaften sind ebenfalls unter dieser Position ausgewiesen. Der Aufwand aus Ertragsteuern setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Im laufenden Steueraufwand sind periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 359 und periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 747 enthalten. Die erwartete Steuerbelastung auf das steuerliche Ergebnis beträgt zum Abschlussstichtag 31,45 % (Vorjahr: 31,45 %) und errechnet sich wie folgt: scroll
Der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Steueraufwand und dem rechnerischen Steueraufwand, der sich bei einem Steuersatz von 31,45% (Vorjahr: 31,45%) ergeben würde, setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Die ermittelten Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen den Ergebnissen der Steuer- und Handelsbilanzen und den Anpassungen der Handelsbilanzen an IFRS der einbezogenen Unternehmen, führten in folgenden Positionen zu latenten Steuern in folgender Höhe: scroll
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Die Veränderung der latenten Steuern auf erfolgsneutral erfasste versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 128) wurde erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Die weiteren Veränderungen der aktiven und passiven latenten Steuern waren im Berichtsjahr erfolgswirksam. Der Konzern saldiert aktive und passive latente Steuern, sofern diese von derselben Steuerbehörde erhoben werden und dasselbe Steuersubjekt betreffen. Durch die Änderungen am IAS 12 zur Bilanzierung latenter Steuern auf Leasingverträge erfolgte für das vorherige Geschäftsjahr 2022/2023 eine Erhöhung der aktiven latenten Steuern um TEUR 588. In diesem Zusammenhang wurden die Gewinnrücklagen um TEUR 143 erhöht und weitere TEUR 445 erfolgswirksam verbucht. 17. Immaterielle Vermögenswerte Im Geschäftsjahr entwickelte sich der Bestand an immateriellen Vermögenswerten wie folgt: scroll
Im vorangegangenen Geschäftsjahr entwickelte sich der Bestand an immateriellen Vermögenswerten wie folgt: scroll
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Die Abschreibung wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen erfasst. 18. Leasing Nutzungswerte Im Geschäftsjahr entwickelte sich der Bestand an Nutzungswerten wie folgt: scroll
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Im vorangegangenen Geschäftsjahr entwickelte sich der Bestand an Nutzungswerten wie folgt: scroll
19. Sachanlagen Im Geschäftsjahr entwickelte sich der Bestand an Sachanlagen wie folgt: scroll
Im vorangegangenen Geschäftsjahr entwickelte sich der Bestand an Sachanlagen wie folgt: scroll
Die Abschreibung wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen erfasst. 20. Geschäfts- oder Firmenwert Zur Überprüfung der Werthaltigkeit wurden die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten CONET und emineo zugeordnet. Im Geschäftsjahr entwickelten sich die Geschäfts- oder Firmenwerte wie folgt: scroll
Im vorangegangenen Geschäftsjahr entwickelten sich die Geschäfts- oder Firmenwerte wie folgt: scroll
Der Konzern führte seine jährliche Prüfung auf Wertminderung im März 2024 durch. Zahlungsmittelgenerierende Einheiten CONET und emineo Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten CONET und emineo wird auf der Basis der Errechnung eines Nutzungswerts unter Verwendung von Cashflow-Prognosen ermittelt, die auf vom Management für einen Zeitraum von fünf Jahren prognostizierten Finanzplänen basieren. Der für die Cashflow-Prognosen verwendete Abzinsungssatz vor persönlichen Steuern beträgt 7,96% (Vorjahr: 7,7%). Cashflows nach dem Zeitraum von fünf Jahren werden unter Verwendung einer Wachstumsrate von 2,0% (Vorjahr: 2,0%) extrapoliert. Diese Wachstumsrate entspricht der langfristigen durchschnittlichen Wachstumsrate der Branche zuzüglich unternehmensspezifischer Besonderheiten. Die Überprüfung zeigte, dass der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten den Nutzungswert nicht übersteigt. Grundannahmen für die Berechnung des Nutzungswerts und Sensitivitätsanalyse zu getroffenen Annahmen Bei den zur Berechnung des Nutzungswerts zugrunde gelegten Annahmen bestehen die größten Schätzungsunsicherheiten bei den Größen:
EBITDA Ein Nachfragerückgang könnte das EBITDA schmälern. Ein Rückgang des EBITDA um 10,0% (bei emineo um 20%) würde für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten CONET und emineo zu keinem Wertminderungsbedarf führen. Abzinsungssätze Die Abzinsungssätze stellen die aktuellen Markteinschätzungen hinsichtlich der den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten jeweils zuzuordnenden spezifischen Risiken dar; hierbei werden der Zinseffekt und die spezifischen Risiken der Vermögenswerte, für die die geschätzten künftigen Cashflows nicht angepasst wurden, berücksichtigt. Die Berechnung des Abzinsungssatzes berücksichtigt die Kapitalstruktur von beobachtbaren Vergleichsanlagen unter Berücksichtigung der Geschäftstätigkeit und basiert auf den durchschnittlich gewichteten Kapitalkosten (WACC). Die durchschnittlich gewichteten Kapitalkosten berücksichtigen sowohl das Fremd- als auch das Eigenkapital. Die Eigenkapitalkosten werden aus der erwarteten Kapitalrendite der Eigenkapitalgeber des Konzerns abgeleitet. Die Fremdkapitalkosten basieren auf zum Stichtag beobachtbaren Fremdkapitalkonditionen. Die Betafaktoren werden jährlich auf der Grundlage der öffentlich zugänglichen Marktdaten ermittelt. Ein Anstieg des Abzinsungssatzes vor persönlichen Steuern um 1% (bei emineo um 2%) würde für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten CONET und emineo zu keinem Wertminderungsbedarf führen. Wachstumsraten, die der Extrapolation der Cashflow-Prognosen außerhalb des Prognosezeitraums zugrunde gelegt werden Den geschätzten Wachstumsraten liegen veröffentlichte branchenbezogene Marktstudien zugrunde. Der Konzern erkennt an, dass die Geschwindigkeit des technologischen Wandels und mögliche neue Wettbewerber die Annahmen zur Wachstumsrate wesentlich beeinflussen könnten. Aus dem Eintritt neuer Wettbewerber in den Markt werden keine negativen Auswirkungen auf die Prognosen erwartet; dies könnte jedoch zu einer anderen nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Wachstumsrate als der berücksichtigten langfristigen Wachstumsrate in Höhe von 2% (Vorjahr: 2%) für die zahlungsmittelgenerierende Einheit CONET führen. Ein Rückgang der langfristigen Wachstumsrate in den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten CONET und emineo um 0,5% (für emineo um 1%) würde keinen Wertminderungsbedarf ergeben. 21. Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten 21.1. Finanzielle Vermögenswerte scroll
Neben diesen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanzielle Vermögenswerten hält der Konzern ein zum beizulegenden Zeitwert bewertetes Derivat, eine Zins-Cap-Vereinbarung, mit einem Zeitwert von TEUR 17 (Vorjahr 0). Kredite und Forderungen Kredite und Forderungen sind nichtderivative finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt werden, und generieren für den Konzern Zinserträge aus variabler oder fester Verzinsung. Der Buchwert kann durch Änderungen des Ausfallrisikos der Geschäftspartner beeinflusst werden. 21.2. Finanzielle Verbindlichkeiten scroll
Senior Term and Super Senior Revolving Facilities Agreement Ein Konsortium hat dem Konzern im Geschäftsjahr 2021/2022 eine Darlehensfazilität in Höhe von insgesamt TEUR 190.000 gewährt. Im Vorjahr wurde ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 39.755 aufgenommen. Hiervon waren zum Bilanzstichtag TEUR 205.902 (Vorjahr: TEUR 203.084) (abzüglich Transaktionskosten) als term loan in Anspruch genommen. Das Darlehen ist variabel verzinslich (Marge zzgl. Euribor bzw. SARON). Die Marge ist abhängig von der Art der Inanspruchnahme (term loan oder revolving facility) und vom Erreichen bestimmter Erfolgskennziffern. Die Kreditfazilität besitzt eine Restlaufzeit von unter fünf Jahren. Der Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr das vertraglich vereinbarte Recht in Anspruch genommen angefallene Zinsen in Höhe von TEUR 1.208 zu kapitalisieren. Darlehen IK IX Luxco 8 S.a.r.l. Im Rahmen des Erwerbs der CONET International Holding GmbH hatte der Konzern durch IK IX Luxco 8 S.a.r.l. ein Darlehen aufgenommen. Das Darlehen ist unbesichert. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 3,5%. Die Zinsen sind endfällig zu zahlen. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 216.611 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 209.267). In Folge des Erwerbs der Conet ISB GmbH hat der Konzern von der IK IX Luxco 8 S.a.r.l. ein weiteres Darlehen aufgenommen. Das Darlehen ist unbesichert. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 4,0%. Die Zinsen sind endfällig zu zahlen. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 5.630 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 5.413). Zum Erwerb der emineo Gruppe hat der Konzern durch die IK IX Luxco 8 S.a.r.l. ein Darlehen aufgenommen. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 4,0% zum 31. März 2024. Die Zinsen sind jeweils endfällig. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 26.988 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 25.947). Darlehen Passion MEP GmbH & Co. KG Im Zuge der Akquisition der Conet ISB GmbH hat der Konzern von der Passion MEP GmbH & Co. KG ein Darlehen aufgenommen. Das Darlehen ist unbesichert. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 4,0%. Die Zinsen sind endfällig zu zahlen. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 5.427 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 5.218). Im Rahmen des Erwerbs der emineo Gruppe hat der Konzern von der Passion MEP GmbH & Co. KG ein Darlehen aufgenommen. Das Darlehen ist unbesichert. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 4,0%. Die Zinsen sind endfällig zu zahlen. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 21.730 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 20.892). 21.3. Beizulegender Zeitwert Die nachfolgende Tabelle zeigt nach Kategorien gegliedert Buchwerte und beizulegende Zeitwerte sämtlicher im Konzernabschluss erfasster Finanzinstrumente des Konzerns: scroll
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Das Management hat festgestellt, dass die beizulegenden Zeitwerte von Zahlungsmitteln und kurzfristigen Einlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen, kurzfristigen Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Auftragsfertigung, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser Instrumente ihren Buchwerten nahezu entsprechen. Die variabel verzinslichen Darlehen betreffen nahezu ausschließlich einen senior term loan. Das Management geht davon aus, dass die Darlehensaufnahme zu marktgerechten Konditionen (Zinsmarge) erfolgte. Die festverzinslichen Darlehen betreffen ausschließlich Gesellschafterdarlehen im Zuge von Unternehmenserwerben. Auch hier geht das Management davon aus, dass bei Kaufpreisverhandlungen zum Bilanzstichtag keine anderen Zinskonditionen vereinbart worden wären. Insofern hat das Management festgestellt, dass die beizulegenden Zeitwerte der langfristigen Finanzschulden ihren Buchwerten nahezu entsprechen. 21.4. Zielsetzungen und Methoden des Risikomanagements von Finanzinstrumenten Die wesentlichen finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns umfassen verzinsliche Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung und Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Die wichtigsten finanziellen Vermögenswerte des Konzerns sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsvermögenswerte und sonstige Forderungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren. Der Konzern ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit einer Reihe finanzieller Risiken ausgesetzt. Diese Risiken beinhalten das Marktrisiko, das Ausfallrisiko und das Liquiditätsrisiko. Die Steuerung dieser Risiken obliegt der Geschäftsführung des Konzerns. Die Geschäftsführung gibt dem mittleren Management des Konzerns ein angemessenes Rahmenkonzept zur Steuerung von Finanzrisiken vor. Das mittlere Management stellt sicher, dass die mit Finanzrisiken verbundenen Tätigkeiten des Konzerns in Übereinstimmung mit den entsprechenden Richtlinien und Verfahren durchgeführt und Finanzrisiken entsprechend diesen Richtlinien und unter Berücksichtigung der Risikobereitschaft des Konzerns identifiziert, bewertet und gesteuert werden. Die Richtlinien zur Steuerung der im Folgenden dargestellten Risiken werden von der Unternehmensleitung geprüft und beschlossen. Marktrisiko Das Marktrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktpreise schwanken. Das Marktrisiko beinhaltet drei Risikoarten: Zinsrisiko, Währungsrisiko und sonstige Preisrisiken wie das Aktienkurs- oder das Rohstoffpreisrisiko. Zu den dem Marktrisiko ausgesetzten Finanzinstrumenten zählen u. a. Einlagen. Die Sensitivitätsanalysen in den folgenden Abschnitten beziehen sich jeweils auf den Stand zum 31. März 2024. Die Sensitivitätsanalysen wurden unter der Prämisse erstellt, dass die Nettoverschuldung, das Verhältnis von fester und variabler Verzinsung von Schulden und der Anteil von Finanzinstrumenten in Fremdwährung konstant bleiben. Bei den Analysen bleiben etwaige Auswirkungen von Änderungen der Marktvariablen auf die Buchwerte der Pensionsverpflichtungen und anderen Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, der Rückstellungen und der nichtfinanziellen Vermögenswerte unberücksichtigt. Die Sensitivitätsanalysen wurden unter folgender Annahme aufgestellt:
Zinsrisiko Das Zinsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktzinssätze schwanken. Das Risiko von Schwankungen der Marktzinssätze, dem der Konzern ausgesetzt ist, resultiert überwiegend aus den langfristigen variabel verzinslichen Darlehen. Der Konzern steuert sein Zinsrisiko durch ein ausgeglichenes Portfolio von fest- und variabel verzinslichen Darlehen. Zum 31. März 2024 waren ca. 41 % (Vorjahr: 40 %) des Fremdkapitals des Konzerns festverzinslich. Die variabel verzinslichen Darlehen sind mit Ausnahme der zu vernachlässigenden Arbeitnehmergenussrechte an den Euribor sowie bestimmten Bilanzkennzahlen gekoppelt. Sensitivitätsanalyse zum Zinssatz Die nachfolgende Tabelle zeigt die Sensitivität gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Änderung der Zinssätze auf diesen Teil der Darlehen. Bleiben alle anderen Variablen konstant, so wird das Konzernergebnis vor Steuern aufgrund der Auswirkungen auf variabel verzinsliche Darlehen wie folgt beeinflusst: scroll
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Die angenommene Entwicklung der Basispunkte bei einer Sensitivitätsanalyse der Zinssätze basiert auf dem derzeit beobachtbaren Marktumfeld. Die Asymmetrie der Effekte einer Erhöhung gegenüber einer Verringerung des Zinssatzes resultiert aus dem Abschluss einer Rate-Cap-Vereinbarung im Geschäftsjahr 2023/2024. Währungsrisiko Das Währungsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Wechselkurse Schwankungen ausgesetzt sind. Der Konzern ist vor allem im Rahmen seiner operativen Geschäftstätigkeit (wenn Umsatzerlöse und/oder Aufwendungen auf eine ausländische Währung lauten) Wechselkursrisiken ausgesetzt. Insgesamt ist der Konzern nur geringen Wechselkursrisiken ausgesetzt, da nur ein geringer Teil der operativen Geschäftstätigkeit in ausländischer Währung (hierbei handelt es sich im Wesentlichen um norwegische Kronen und US-Dollar) abgewickelt wird. Durch den Erwerb der emineo-Gruppe resultieren noch zusätzliche Transaktionen in Schweizer Währung im Konzernverbund. Aufgrund der überschaubaren Transaktionen in ausländischer Währung und der daraus resultierenden untergeordneten Bedeutung von Währungsrisiken, wurde auf eine Sensitivitätsanalyse verzichtet. Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Geschäftspartner seinen Verpflichtungen im Rahmen eines Finanzinstruments oder Kundenrahmenvertrags nicht nachkommt und dies zu einem finanziellen Verlust führt. Der Konzern ist im Rahmen seiner operativen Geschäftstätigkeit Ausfallrisiken (insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) wie auch Risiken im Rahmen der Finanzierungstätigkeit, einschließlich solcher aus Einlagen bei Banken und Finanzinstituten und sonstigen Finanzinstrumenten, ausgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Das Ausfallrisiko aus Forderungen gegen Kunden wird von der entsprechenden Geschäftseinheit basierend auf den Richtlinien, Verfahren und Kontrollen des Konzerns für das Ausfallrisikomanagement bei Kunden gesteuert. Die Bonität des Kunden wird mithilfe einer umfassenden Scorecard der Krediteinstufung bewertet. Die einzelnen Kreditrahmen werden entsprechend dieser Bewertung festgelegt. Ausstehende Forderungen gegen Kunden werden regelmäßig überwacht. Der Wertberichtigungsbedarf wird zu jedem Abschlussstichtag für die wesentlichen Kunden auf Einzelbasis analysiert. Zusätzlich wird eine große Zahl geringerer Forderungen homogen gruppiert und gemeinsam auf Wertminderung beurteilt. Die Berechnung basiert auf tatsächlich entstandenen historischen Daten. Das maximale Ausfallrisiko zum Abschlussstichtag entspricht dem Buchwert jeder in Anhangangabe 21.1 ausgewiesenen Klasse finanzieller Vermögenswerte. Der Konzern hält keine Sicherheiten. Er beurteilt die Risikokonzentration hinsichtlich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als niedrig, da seine Kunden verschiedenen Branchen angehören und auf weitgehend unabhängigen Märkten tätig sind sowie im Wesentlichen aus öffentlichen Auftraggebern bestehen. Finanzinstrumente und Einlagen Das Ausfallrisiko aus Guthaben bei Banken und Finanzinstituten wird in Übereinstimmung mit den Konzernrichtlinien von der Treasury-Abteilung des Konzerns gesteuert. Investitionen mit Liquiditätsüberschüssen werden nur mit genehmigten Geschäftspartnern und innerhalb des Kreditrahmens, der der jeweiligen Partei zugeteilt wurde, vorgenommen. Die Kreditrahmen für Geschäftspartner werden von der Unternehmensleitung jährlich überprüft und können nach Genehmigung durch den Finanzausschuss des Konzerns unterjährig aktualisiert werden. Sie werden festgelegt, um die Risikokonzentration zu minimieren und somit finanzielle Verluste durch einen potenziellen Zahlungsausfall eines Geschäftspartners so gering wie möglich zu halten. Das maximale Ausfallrisiko des Konzerns für die Bilanzposten zum 31. März 2024 entspricht den in Anhangangabe 21.1 dargestellten Buchwerten. Liquiditätsrisiko Der Konzern überwacht das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses mittels eines Liquiditätsplanungstools. Das Ziel des Konzerns ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und der Sicherstellung der Flexibilität durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten, Bankdarlehen und Leasing zu wahren. Nach den Bestimmungen der konzerninternen Richtlinien dürfen nicht mehr als 30% des Fremdkapitals innerhalb der nächsten zwölf Monate fällig werden. Zum 31. März 2024 werden etwa 12,1% (Vorjahr: 12,3%) des im Konzernabschluss ausgewiesenen Buchwerts des Fremdkapitals innerhalb eines Jahres fällig. Der Konzern bewertete die Risikokonzentration hinsichtlich der Refinanzierung seiner Schulden und kam zu dem Schluss, dass sie als niedrig beurteilt werden kann. Dem Konzern stehen in ausreichendem Umfang Finanzierungsquellen zur Verfügung. Die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns weisen nachfolgend dargestellte Fälligkeiten auf. Die Angaben erfolgen auf der Basis der vertraglichen, undiskontierten Zahlungen. scroll
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Unverhältnismäßig hohe Risikokonzentration Risikokonzentrationen entstehen, wenn mehrere Geschäftspartner ähnliche Geschäftstätigkeiten oder Tätigkeiten in derselben Region betreiben oder wirtschaftliche Merkmale aufweisen, die dazu führen, dass sie bei Veränderungen der wirtschaftlichen oder politischen Lage oder anderer Bedingungen in gleicher Weise in ihrer Fähigkeit zur Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen beeinträchtigt werden. Risikokonzentrationen weisen auf eine relative Sensitivität des Konzernergebnisses gegenüber Entwicklungen in bestimmten Branchen hin. Um unverhältnismäßig hohe Risikokonzentrationen zu vermeiden, enthalten die Konzernrichtlinien spezielle Vorgaben zur Aufrechterhaltung eines diversifizierten Portfolios. Identifizierte Ausfallrisikokonzentrationen werden entsprechend kontrolliert und gesteuert. Zum 31. März 2024 wiesen drei Kunden offene Posten im Wert von über TEUR 12.363 (Vorjahr: TEUR 15.351) auf, was knapp über 25,6% (Vorjahr: 23,6%) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ohne Vertragsvermögenswerte) entsprach. Sicherheiten Sämtliche Zahlungsmittel des Konzerns, mit Ausnahme der emineo Gruppe, CONET Hrvatska d.o.o und der CONET Communications GmbH (Wien/Österreich) befinden sich in einem Sicherungsverbund zur Absicherung der Ankaufsfinanzierung. Zum 31. März 2024 belief sich der beizulegende Zeitwert der als Sicherheiten gestellten Zahlungsmittel auf TEUR 15.044 (Vorjahr: TEUR 6.773). Die Geschäftspartner sind verpflichtet, die Sicherheiten an den Konzern zurückzugeben. 21.5. Änderungen der Schulden aus der Finanzierungstätigkeit Die Schulden aus der Finanzierungstätigkeit haben sich im Geschäftsjahr wie folgt verändert: scroll
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22. Vorräte Das Vorratsvermögen betrifft im Wesentlichen Hardware und erworbene Software und weist im Geschäftsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 1.360 (Vorjahr: TEUR 1.479) aus. 23. Vertragsvermögenswerte Die nachfolgende Tabelle gibt Auskunft über Vertragsvermögenswerte aus Verträgen mit Kunden. scroll
Die Vertragsvermögenswerte betreffen Aufträge in Bearbeitung im Zusammenhang mit IT- Projekten. Im Geschäftsjahr wurden Vertragsvermögenswerte in Höhe von TEUR 1.468 wertberichtigt (Vorjahr: TEUR 3.628). 24. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich und haben in der Regel eine Fälligkeit von 30 bis 90 Tagen. Zum 31. März 2024 wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem ursprünglichen Buchwert in Höhe von TEUR 602 (Vorjahr: TEUR 594) wertberichtigt. Die Entwicklung des Einzelwertberichtigungskontos stellt sich wie folgt dar: scroll
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Im Rahmen eines Portfolioansatzes hat der Konzern neben Einzelwertberichtigungen auch eine pauschale Wertberichtigung gebildet. Die Entwicklung des Pauschalwertberichtigungskontos stellt sich wie folgt dar: scroll
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Zum 31. März 2024 stellt sich die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wie folgt dar: scroll
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Zum Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird auf Anhangangabe 21.3 verwiesen. Dort wird erläutert, wie der Konzern die Werthaltigkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die weder überfällig noch wertgemindert sind, beurteilt und bewertet. 25. Laufende Ertragsteueransprüche Die kurzfristigen laufenden Ertragsteueransprüche sind in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 68) in der Bilanz ausgewiesen. In Wesentlichen handelt es sich um die Forderungen aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für das laufende Jahr. 26. Sonstige Forderungen Die sonstigen Forderungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die sonstigen Forderungen sind nicht überfällig und wurden nicht wertberichtigt. Zum 31. März 2024 bestehen keine langfristigen Vermögenswerte aus Schadensersatzforderungen. 27. Zahlungsmittel Die Zahlungsmittel setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Guthaben bei Kreditinstituten werden mit variablen Zinssätzen für täglich kündbare Guthaben verzinst. Kurz- und mittelfristige Einlagen erfolgen für unterschiedliche Zeiträume, die in Abhängigkeit vom jeweiligen Zahlungsmittelbedarf des Konzerns zwischen einem Tag und drei Monaten betragen. Kurz- und mittelfristige Einlagen werden mit den jeweils gültigen Zinssätzen für kurzfristige Einlagen verzinst. Zum 31. März 2024 verfügte der Konzern über fest zugesagte, nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von TEUR 39.250 (Vorjahr TEUR 40.750). Der Konzern hat Teile seiner kurzfristigen Einlagen als Sicherheiten gestellt. Für weitere Erläuterungen wird auf Anhangangabe 21.4 verwiesen. 28. Rechnungsabgrenzungsposten Bei den Abgrenzungen handelt es sich um Vorauszahlungen für zukünftige Leistungen, die in den Folgejahren aufwandswirksam werden. 29. Gezeichnetes Kapital und Rücklagen Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital des Konzerns in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 32) betrifft das gezeichnete Kapital des Mutterunternehmens Passion Holding GmbH. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage des Konzerns in Höhe von TEUR 81.090 (Vorjahr: TEUR 81.090) betrifft die Kapitalrücklage des Mutterunternehmens Passion Holding GmbH. Es handelt sich um eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. OCI-Rücklage Die OCI-Rücklage resultiert aus dem sonstigen Ergebnis nach Steuern. Die OCI-Rücklage betrifft Pensionsrückstellungen und Währungsumrechnungen. Dieser wurden im Geschäftsjahr um TEUR 1.741 (Vorjahr: TEUR -3.813) aus der Neubemessung von leistungsorientierten Pensionsplänen und Währungsumrechnungen zugeführt. 30. Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Verpflichtungen gegenüber Dritten entsprechend IAS 37 ab. Sie haben sich wie folgt entwickelt: scroll
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Gewährleistungen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen wurden aus in den vergangenen Jahren durchgeführten Werkverträgen passiviert. Die Bewertung wird auf der Basis von Erfahrungswerten für Reklamationen in der Vergangenheit vorgenommen. Die den Berechnungen der Gewährleistungsrückstellung zugrundeliegenden Annahmen basieren auf dem aktuellen Absatzniveau und den derzeit verfügbaren Informationen über Reklamationen für die durchgeführten Werkverträge innerhalb des Gewährleistungszeitraums. Drohverluste Die im Geschäftsjahr gebildeten Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften betreffen insbesondere einen Vertrag, bei dem die vereinbarten Erlöse die zurechenbaren Aufwendungen nicht decken werden. Aufbewahrungspflichten Der Konzern unterliegt Pflichten zur Aufbewahrung seiner Buchhaltungsunterlagen und Geschäftsbücher. Preisprüfung Der Konzern unterliegt bei einigen öffentlichen Aufträgen einer staatlichen Preisprüfung. Die Rückstellung deckt das Risiko, dass der Konzern aufgrund einer durchgeführten Preisprüfung Rückzahlungen an öffentliche Kunden leisten muss. Prozessrisiken Der Konzern konnte im Geschäftsjahr laufende Prozesse aus den Vorjahren abschließen. 31. Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten Die laufenden Ertragsteuerverbindlichkeiten haben sich wie folgt entwickelt: scroll
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32. Vertragsverbindlichkeiten Die nachfolgende Tabelle gibt Auskunft über Vertragsverbindlichkeiten aus Verträgen mit Kunden: scroll
Die Vertragsverbindlichkeiten betreffen von Kunden erhaltene Anzahlungen in Zusammenhang mit IT-Projekten. 33. Leasingverbindlichkeiten Die nachfolgende Tabelle gibt Auskunft über Leasingverbindlichkeiten: scroll
Die Laufzeit der Leasingverbindlichkeiten sind in der folgenden Tabelle dargestellt: Stand 31.03.2024 scroll
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Stand 31.03.2023 scroll
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34. Altersversorgungspläne/Pensionsrückstellungen Beitragsorientierte Pläne Der Konzern bietet Mitarbeitern mit einem ungekündigten und unbefristeten Arbeitsverhältnis die Möglichkeit zu einer arbeitgeberfinanzierten Altersvorsorge. Der Konzern zahlt freiwillig mit Widerrufsrecht einen monatlichen fest definierten Betrag in eine beitragsorientierte Rentenversicherung einer Versicherungsgesellschaft (Direktversicherung). Die im Geschäftsjahr 2023/2024 erfassten Aufwendungen betrugen insgesamt TEUR 2.545 (Vorjahr: TEUR 1.595) und stellen die fälligen Beiträge des Konzerns zu diesem Versorgungsplan dar. Die Mitarbeiter des Konzerns dotieren im Rahmen einer monatlichen bzw. jährlichen Entgeltumwandlung eine Unterstützungskasse. Zusätzlich zur Entgeltumwandlung werden Aufstockungsbeträge durch den Arbeitgeber gewährt. Die Versorgungsbeiträge investiert die Unterstützungskasse in Rückdeckungsversicherungen. Die späteren Versorgungsleistungen werden ausschließlich aus den Erträgen der Rückdeckungsversicherungen finanziert. Die im Geschäftsjahr 2023/2024 erfassten Aufwendungen betrugen insgesamt TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 92) und stellen die fälligen Beiträge des Konzerns zu diesem Versorgungsplan dar. Die Mitarbeiter des Konzerns dotieren im Rahmen einer monatlichen bzw. jährlichen Entgeltumwandlung eine Pensionskasse. Zusätzlich zur Entgeltumwandlung werden Aufstockungsbeträge durch den Arbeitgeber gewährt. Die späteren Versorgungsleistungen werden ausschließlich aus den Erträgen der Pensionskasse finanziert. Die im Geschäftsjahr 2023/2024 erfassten Aufwendungen betrugen insgesamt TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 157) und stellen die fälligen Beiträge des Konzerns zu diesem Versorgungsplan dar. Daneben besteht für die deutschen Mitarbeiter ein beitragsorientierter Plan im Rahmen der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung, in die der Arbeitgeber in Höhe eines derzeit gültigen Beitragssatzes von 9,3% (Arbeitgeberanteil) der rentenpflichtigen Vergütung einzuzahlen hat. Leistungsorientierte Pläne Der Konzern hat einzelnen Mitarbeitern Direktzusagen zu einer Altersvorsorge gegeben, die nach IAS 19 als ein leistungsorientierter Plan ausgestaltet und demnach in der Bilanz abzubilden sind. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst. Die Höhe der Versorgungszusagen bemisst sich in der Regel nach Festzusagen. Wesentliche mit den leistungsorientierten Zusagen verbundene Risiken werden nicht erwartet. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wird das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) benutzt. Die Entwicklung der Pensionsverpflichtung sowie das Fondsvermögen (einschließlich Vermögensüberdeckung) für die leistungsorientierten Pläne stellen sich wie folgt dar: Veränderung der Pensionsverpflichtung scroll
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Veränderung des Planvermögensscroll
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Veränderung des Effekts der Vermögensobergrenze (asset ceiling) scroll
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Nettoverpflichtung scroll
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Das Planvermögen setzt sich im Wesentlichen aus Rückdeckungsversicherungen zusammen. Mit den Pensionsverpflichtungen stehen keine zusätzlichen Erstattungsansprüche aus weiteren Rückdeckungsversicherungen im Zusammenhang, die nicht als Planvermögen qualifiziert sind. Im sonstigen Ergebnis erfasste versicherungsmathematische Gewinne und Verluste stellen sich wie folgt dar: scroll
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Nachfolgend werden die Grundannahmen zur Ermittlung der Pensionsverpflichtung dargestellt: scroll
Die durchschnittliche Laufzeit der Pensionsverpflichtungen beträgt 11,3 Jahre (Vorjahr: 13 Jahre). Der Gesamtaufwand für die leistungsorientierten Pensionspläne setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Der Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit Beiträgen zu leistungsorientierten Pensionsplänen in Höhe von insgesamt TEUR 157 (Vorjahr: TEUR 157). Die Fälligkeit der Verpflichtungen aus dem leistungsorientierten Versorgungsplan stellt sich wie folgt dar: scroll
Die maßgebliche versicherungsmathematische Annahme, die zur Ermittlung der leistungsorientierten Verpflichtung genutzt wurde, ist der Diskontierungssatz. Die nachfolgende Sensitivitätsanalyse wurde auf Basis der nach vernünftigem Ermessen möglichen Änderungen der jeweiligen Annahme zum Bilanzstichtag durchgeführt, wobei die übrigen Annahmen jeweils unverändert geblieben sind. scroll
35. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich und haben in der Regel eine Fälligkeit von 30 Tagen. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Abgrenzungen in Höhe von TEUR 1.654 (Vorjahr: TEUR 2.495). 36. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: scroll
37. Rechnungsabgrenzungsposten Bei den Abgrenzungen handelt es sich um erhaltene Vorauszahlungen des Konzerns für den Leistungszeitraum 1. April 2024 bis 31. März 2025, die im Folgejahr ertragswirksam werden. 38. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Die Konzerngesellschaften sind über Kontoverpfändungen aller in Deutschland unterhaltenen Bankkonten als Sicherheitengeber dem Finanzierungsvertrag der CONET Gruppe beigetreten. Eventualschuld Ein Kunde hat eine der Konzerngesellschaften mit der Entwicklung und Lieferung einer Softwarelösung beauftragt. Die Konzerngesellschaft bilanziert aus diesem Sachverhalt eine Forderung, welche im Konzernabschluss zum 31. März 2024 in Höhe von TEUR 634 zzgl. Umsatzsteuer ausgewiesen ist. Der Kunde macht hingegen einen Rücktritt vom Vertrag geltend und fordert hinsichtlich der bisher bereits geleisteten Beträge in Höhe von TEUR 787 zzgl. Umsatzsteuer die Rückzahlung. Die geltend gemachte Rückforderung bzw. der Rücktritt ist nach Auffassung unserer Rechtsvertreter unbegründet und wurde deshalb nicht als Rückstellung in die Bilanz aufgenommen. Die Konzerngesellschaft hat zur Durchsetzung ihrer Ansprüche Klage eingereicht. Insgesamt ergibt sich aus diesem Sachverhalt eine mögliche finanzielle Belastung von TEUR 1.422 netto. 39. Angaben über nahestehende Unternehmen und Personen Informationen über die Konzernstruktur, die Tochtergesellschaften und die Holdinggesellschaft werden in Anhangangabe 5 dargestellt. In der folgenden Tabelle wird die Gesamthöhe der Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2023/2024 dargestellt: scroll
Die Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen im vorangegangenen Geschäftsjahr ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen: scroll
Darlehen IK IX Luxco 8 S.a.r.l. Im Rahmen des Erwerbs der CONET International Holding GmbH hatte der Konzern durch IK IX Luxco 8 S.a.r.l. im Geschäftsjahr 2021/2022 ein Darlehen aufgenommen. Das Darlehen ist unbesichert. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 3,5%. Die Zinsen sind endfällig zu zahlen. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 216.611 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 209.267). In Folge des Erwerbs der Conet ISB GmbH hat der Konzern von der IK IX Luxco 8 S.a.r.l. ein weiteres Darlehen aufgenommen. Das Darlehen ist unbesichert. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 4,0%. Die Zinsen sind endfällig zu zahlen. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 5.630 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 5.413). Zum Erwerb der emineo Gruppe hat der Konzern durch die IK IX Luxco 8 S.a.r.l. ein Darlehen aufgenommen. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 4,0% zum 31. März 2024. Die Zinsen sind jeweils endfällig. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 26.988 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 25.947). Darlehen Passion MEP GmbH & Co. KG Im Zuge der Akquisition der Conet ISB GmbH hat der Konzern von der Passion MEP GmbH & Co. KG ein Darlehen aufgenommen. Das Darlehen ist unbesichert. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 4,0%. Die Zinsen sind endfällig zu zahlen. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 5.427 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 5.218). Im Rahmen des Erwerbs der emineo Gruppe hat der Konzern von der Passion MEP GmbH & Co. KG ein Darlehen aufgenommen. Das Darlehen ist unbesichert. Die Verzinsung des Darlehens beträgt 4,0%. Die Zinsen sind endfällig zu zahlen. Das Darlehen inklusive der Verzinsung beträgt TEUR 21.730 zum 31. März 2024 (Vorjahr: TEUR 20.892). Vergütung der Personen in Schlüsselpositionen Personen in Schlüsselpositionen sind die Geschäftsführer des Mutterunternehmens sowie der Tochterunternehmen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind laufende Bezüge fester und variabler Art in Höhe von TEUR 4.462 (Vorjahr: TEUR 3.289) angefallen sowie Abfindungen von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 0) und Ruhestandsbezüge in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 0). Die dargestellten Beträge wurden in der Berichtsperiode in Verbindung mit Personen in Schlüsselpositionen als Aufwand erfasst. Vergütung des Beirats Im Geschäftsjahr 2023/2024 besteht der Beirat aus folgenden Personen: Adrian Tanski, Bernhard Kraft, Mirko Jablonsky und Torsten Klein. Die Vergütung des Beirats im Geschäftsjahr beträgt TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 24). Managementbeteiligungen Die Führungskräfte verschiedener Konzernunternehmen halten zum Bilanzstichtag indirekt 21,7 % der Anteile an der Muttergesellschaft über verschiedene Beteiligungsvehikel. Die Anteile an den Beteiligungsgesellschaften wurden zum selben Preis erworben, den die Mehrheitsgesellschafter bei dem Erwerb bezahlt haben. Entsprechend korrespondieren diese mit dem Fair Value im Erwerbszeitpunkt, so dass dies im Konzernabschluss zu keiner Berücksichtigung führt. 40. Organe der Passion Holding GmbH Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023/2024 gehörten der Geschäftsführung an:
Im Geschäftsjahr 2024/2025 gehörten der Geschäftsführung an:
41. Honorar des Abschlussprüfers Im Berichtszeitraum wurden Aufwendungen in Höhe von TEUR 269 (Vorjahr: TEUR 495) erfasst, die auf die Konzernabschlussprüfung entfallen. 42. Befreiungsvorschriften für konsolidierte Unternehmen Für folgende konsolidierte Tochterunternehmen wird die Befreiungsvorschrift gemäß § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie der Erstellung eines Lageberichts in Anspruch genommen:
43. Ereignisse nach der Berichtsperiode In der Geschäftsführung der Passion Holding GmbH hat es folgende Wechsel gegeben. Seit dem 01.04.2024 ist Hr. Martin Wibbe (Bergisch Gladbach, Deutschland) neuer CEO. Er hatte zu dem genannten Termin seinen operativen Arbeitsantritt. Darüber hinaus sind im neuen Geschäftsjahr keine außergewöhnlichen Sachverhalte eingetreten.
Bonn, den 23. September 2024 Martin Wibbe, Geschäftsführer Josef Ranner, Geschäftsführer Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen des Konzerns 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Organisation 1.3 Organe 1.4 Unternehmensinternes Steuerungssystem 1.5 Forschungs- und Entwicklungsbericht 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf / Ertragslage 2.2.1 Umsatz und Gesamtleistung 2.2.2 Rohertrag I 2.2.3 Rohertrag II 2.2.4 EBITDA 2.2.5 Jahresergebnis 2.3 Vermögenslage 2.3.1 Vermögensstruktur 2.3.2 Kapitalstruktur 2.4 Finanzlage 2.4.1 Finanzierungsanalyse 2.4.2 Liquiditätslage 2.5 Gesamtaussage 2.6 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren 3 Nachtragsbericht 4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht 4.2 Risikobericht 4.2.1 Zusammenfassung 4.2.2 Überblick 4.2.3 Projektrisiken 4.2.4 Marktrisiken 4.2.5 Personalrisiken 4.2.6 Finanzplanungsrisiken 4.2.7 Organisatorische Risiken 4.2.8 Regulatorische Risiken 4.2.9 Risiken aus internen Prozessen 4.3 Chancenbericht 1 Grundlagen des Konzerns 1.1 Geschäftsmodell Die Passion Holding GmbH ist die Muttergesellschaft des CONET-Konzerns (relevanter Konsolidierungskreis dieses Konzernabschlusses) und wird in diesem Dokument als CONET-Gruppe bezeichnet. Die Passion BidCo GmbH, eine direkte Tochtergesellschaft der Passion Holding GmbH, hält die Akquisitions-Kredite der CONET-Gruppe. Die CONET Technologies Holding GmbH steuert die operativen CONET-Gesellschaften. Sie definiert die CONET-Gruppen-Strategie, ist für die Weiterentwicklung der CONET-Gruppe verantwortlich und unterstützt die operativen Gesellschaften. Die Geschäftstätigkeit der CONET-Gruppe setzt sich im Wesentlichen aus IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen zusammen, die in den Leistungsfeldern SAP, Infrastructure, Communications, Software und Consulting erbracht werden. Mit der Bündelung thematisch verwandter Lösungsbereiche in den Tochterunternehmen der CONET-Gruppe und dem Aufbau von Landes- und Service-Gesellschaften hat die Gruppe in den vergangenen Jahren ihre Position unter den Top-10 der mittelständischen deutschen IT- System- und Beratungshäuser behauptet. Neben dem Mutterunternehmen Passion Holding GmbH gehören dem Konsolidierungskreis folgende Tochterunternehmen an:
Damit ergibt sich folgende Struktur: ![]() CONET Solutions GmbH Die CONET Solutions GmbH bietet seinen Kunden aus den Bereichen Industrie und Handel, öffentlichem Sektor sowie den Bereichen Defense & Public Security seit 1987 Lösungen für Management und Informationstechnologie an. Das Leistungsspektrum des mittelständischen IT-System- und Beratungshauses umfasst SAP, Infrastructure, Communications, Software und Consulting in den Schwerpunktbereichen Cyber Security, Cloud, Mobility und Big Data. CONET Communications GmbH Die CONET Communications GmbH bietet als Tochterunternehmen umfassende Leistungen und Lösungen im Bereich moderner Kommunikationssysteme an und besitzt mit der CONET Communications GmbH in Wien eine eigene österreichische Tochtergesellschaft. Die österreichische Tochtergesellschaft wird im Geschäftsjahr 2024/25 sukzessive stillgelegt. Zum Leistungsportfolio gehören die Leitstellenkommunikationslösung UC Radio Suite (UCRS) mitsamt ihren Modulen für eine mobile Einsatzunterstützung ebenso wie Contact Center Solutions und Erweiterungslösungen für IP-Telefonie. CONET Business Consultants GmbH Die CONET Business Consultants GmbH bietet als Management- und IT-Beratung IT-Lösungen für namhafte Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand an. Als Partner des Jahres für den Bereich Public Service der SAP bietet das Unternehmen Leistungen rund um SAP Consulting, Prozessoptimierung sowie die Entwicklung, Realisierung und Administration SAP-basierter Lösungen aus einer Hand an. CONET Services GmbH Die CONET Services GmbH bietet ein Portfolio an IT-Betriebsleistungen und Managed Services für Kunden aus der Finanzwirtschaft, dem öffentlichen Sektor, dem Bereich Defense & Security und der Privatwirtschaft an. Neben dem Rechenzentrumsbetrieb sowie dazu gehöriger Beratung umfasst das Leistungsspektrum insbesondere die Konzeption und Installation von IT-Systemen, Migrationsprojekte, ITIL-konformen Support und Remote-Wartung, Backup und Disaster Recovery. Speziallösungen für den Finanzsektor wie Direct Market Access und Proximity Solutions sowie sichere und hochverfügbare Angebote für Cloud-Computing und Hosting unterstützen den täglichen Geschäftsbetrieb. Babiel GmbH Babiel ist eine auf Online-Kommunikation und B2B-E-Commerce spezialisierte Agentur und Unternehmensberatung. Das Unternehmen berät, entwickelt, implementiert und koordiniert die Erstellung von Websites, Online-Portalen, Apps und Online-Shops. PROCON IT GmbH Die PROCON IT GmbH mit Hauptsitz in Garching bei München und einer Niederlassung in Augsburg ist Anbieter für Big Data & Visual Analytics, Web- & Cloud-Engineering, SAP- Engineering und Mainframe App-Engineering. Das Management & Business Consulting komplettiert das Leistungsportfolio des Unternehmens. Die PROCON IT GmbH ist vor allem in den Branchen Automotive, Financial Services und Aerospace aktiv. CONET Hrvatska d.o.o. Die CONET Hrvatska d.o.o mit Hauptsitz in Zagreb wurde am 21.12.2020 gegründet und wickelt die Nearshore-Aktivitäten der CONET-Gruppe ab. Conet ISB GmbH (vormals ISB AG) Die ISB GmbH bietet ihren Kunden nahezu das komplette Spektrum von IT-Dienstleistungen, von der IT-Strategieberatung über Softwarerealisierung bis hin zum IT-Service an. Bestandteil der Unternehmensstrategie ist eine branchenorientierte Unternehmensstruktur, die durch fachlich orientierte branchenübergreifende Kompetenzen ergänzt wird und somit dem Kunden gezielt das gesamte Know-how-Spektrum des Unternehmens zugänglich macht. Die Kernkompetenz der ISB liegt im Design, der Implementierung und Einführung von hochwertigen Softwarelösungen zur Digitalisierung der Kernprozesse ihrer Kunden. Dabei deckt die ISB die gesamte Leistungs- und Wertschöpfungskette, von der Analyse über den Entwurf, die methodische Projektsteuerung, bis hin zur Programmierung, Einführung und Betreuung ab. emineo Holding AG Die emineo Holding AG ist die Muttergesellschaft aller emineo Gesellschaften. Im Einzelnen sind dies: emineo AG Die emineo ist ein 2002 gegründetes Schweizer IT-Beratungs- und Software-Engineering-Unternehmen und seit 2022 Teil der deutschen CONET-Gruppe. Mit mehr als 200 Beratern und Software-Ingenieurinnen fokussiert die Gesellschaft sich auf die Konzeption und die Realisierung von Informatiklösungen sowie auf SAP-Dienstleistungen. Das Portfolio umfasst das gesamte Spektrum der Einführungen und Weiterentwicklungen von SAP bis zur Realisierung, Einführung und Wartung komplexer Individuallösungen. Die Einführung eigener Produkte sowie die Dienstleistungen zur strategischen IT-Beratung in öffentlichen Verwaltungen, im Gesundheitswesen, bei Versicherungen, in der Versorgungswirtschaft sowie bei Handels- und Industrieunternehmen runden das Leistungsangebot ab. emineo International AG Die emineo International wurde 2016 gegründet, um das internationale Geschäft der emineo aufzubauen. Heute erbringt die emineo mit ihren Beratern SAP-Dienstleistungen für Konzerne, welche ihren Hauptsitz in der Westschweiz haben. Hauptsätzlich ist die emineo International bei Handels- und Industrieunternehmen tätig. emineo Products AG Die emineo Products erbringt Wartungs- und Supporttätigkeiten für sämtliche emineo - eigenen Produkte. emineo Spain S.A.U. Die emineo Spain S.A.U. wurde 2016 in Valencia gegründet. Im Jahr 2020 beteiligte sich die emineo Holding mehrheitlich und übernahm die Unternehmung im März 2024 komplett. Die emineo-Gruppe wickelt damit die Nearshore-Aktivitäten für die SAP-Dienstleistungen und Software-Engineering ab. Das CONET-Portfolio CONET konzentriert sich auf die strategischen Leistungsfelder SAP, Infrastructure, Communications und Software. Im Abgleich mit den Anforderungen des Marktes, neuen Entwicklungen, Best Practices und Trends der IT-Branche entwickeln sich daraus Cyber Security, Cloud, Mobility und Big Data als aktuelle Schwerpunktbereiche der Digitalisierung, die wir über ihren gesamten Lebenszyklus von Konzeption bis Betrieb mit strategischer, technischer und prozessorientierter Beratung begleiten. ![]() 1.2 Organisation Die Passion Holding GmbH ist eine deutsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung und unterliegt damit dem deutschen GmbH-Gesetz. Die Führung der Gesellschaft obliegt gemäß GmbH- Gesetz der Geschäftsführung. 1.3 Organe Geschäftsführung Die CONET-Gruppe wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 von zwei Geschäftsführern geleitet. Das Amt des Vorsitzenden der Geschäftsführung wurde von Frau Anke Höfer ausgeübt. Frau Höfer wurde mit Wirkung zum Ablauf des 31. März 2024 als Geschäftsführerin abberufen. Als neuer Geschäftsführer wurde mit Wirkung ab dem 1. April 2024 Herr Martin Wibbe bestellt. In der Rolle als Geschäftsführer Finanzen ist Herr Josef Ranner für die Steuerung der Service- Bereiche Finanzen, Rechnungswesen & Controlling, Einkauf sowie Marketing zuständig. Die zentralen Themen CONET-Strategie und CONET LIFE (unsere Unternehmensverfassung) werden von beiden Geschäftsführern gemeinsam betreut und weiterentwickelt. Beirat Der Beirat der Passion Holding GmbH besteht aus folgenden Personen: Adrian Tanski, Bernhard Kraft, Mirko Jablonsky, Torsten Klein. 1.4 Unternehmensinternes Steuerungssystem Basis der strategischen Unternehmensplanung ist eine jährlich aktualisierte Planung mit Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Liquiditätsplan. Auf Basis dieser Überlegungen werden die Budgetplanungen der Einzelgesellschaften für das folgende Geschäftsjahr im top-down-Verfahren abgeleitet. Diese werden anschließend bottom-up verifiziert und danach auf die einzelnen Monate verteilt. Im Rahmen der monatlichen Plan-Ist-Abweichungsanalyse wird der Konzern gesteuert. Das Management verfügt auf Basis eines etablierten Self-Service-Systems über tagesaktuelle Zahlen zur Unternehmenssteuerung. Die Geschäftsführung wird im Rahmen des monatlichen Reporting über alle wesentlichen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung auf Einzelgesellschaftsebene wie auch auf Konzernebene informiert. In der CONET-Gruppe stehen Kennzahlen, die sich an der Ergebnisgrößen und dem Unternehmenswert orientieren, im Vordergrund. Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Größen, die alle im Vergleich von Ist, Plan (Budget) und Vorjahr betrachtet werden:
1.5 Forschungs- und Entwicklungsbericht Ein wesentlicher Umfang der Forschungs- und Entwicklungsbestrebungen entfällt auf unsere Software-Entwicklung in der emineo auf folgende Produkte: Produkt «AVSM» Beim Produkt AVSM wurde ein umfassendes technisches Upgrade vorgenommen. Ursprünglich basierte das Produkt auf Vaadin 7, einer Java-basierten Webanwendungsplattform. Im Rahmen der Modernisierung das System auf den eigenen emineo Blueprint umgestellt, der als emineo- Standardmodell für individuelle Softwarelösungen dient. Dieser Blueprint ermöglicht eine flexiblere und zukunftssichere Architektur. Ein wesentlicher Bestandteil des Upgrades ist die Einführung eines modernen Angular Frontends. Angular, ein weit verbreitetes Framework für die Entwicklung dynamischer Webanwendungen, bietet erhebliche Verbesserungen in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Performance. Durch diese Aktualisierung ist das Produkt nicht nur leistungsfähiger, sondern auch benutzerfreundlicher und zukunftssicherer. Produkt «asem Inkasso Cloud» Beim Produkt asem Inkasso Cloud wurde der Produktstandard in mehreren Bereichen erweitert, um eine noch umfassendere und effizientere Lösung zu bieten. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Erweiterungen ist die Integration von SAP ILM Archivierungsobjekten. SAP Information Lifecycle Management (ILM) ermöglicht eine effiziente Verwaltung und Archivierung von Daten, was für die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen und die Optimierung der Datenspeicherung unerlässlich ist. Zusätzlich wurde die Schnittstelle für rechtliches Inkasso auf Version 5.1 aktualisiert, um eine nahtlose Integration mit SYRIUS, einer weit verbreiteten Software für Versicherungs- und Finanzdienstleister, zu gewährleisten. Diese Aktualisierung verbessert die Interoperabilität und erleichtert den Datenaustausch zwischen den Systemen. Schliesslich wurde die ZEFIX-Integration implementiert. ZEFIX ist das zentrale Firmenindex der Schweiz, das wichtige Informationen über Unternehmen bereitstellt. Durch die Integration von ZEFIX können Nutzer von asem Inkasso Cloud effizienter auf Unternehmensdaten zugreifen und diese in ihren Arbeitsprozessen nutzen. Produkt «JunoCare» JunoCare ist ein umfassendes System, das die vielfältigen Aufgaben der sozialen Arbeit unterstützt. Es deckt ein breites Spektrum an Leistungen ab, um die Autonomie von Individuen zu stärken und gesellschaftliche Benachteiligungen abzubauen. Zu den Hauptaufgabenbereichen von JunoCare gehört die gesetzliche Sozialhilfe, die darauf abzielt, die Existenz bedürftiger Personen zu sichern, ihre persönliche und wirtschaftliche Selbständigkeit zu fördern und ihre soziale sowie berufliche Integration zu gewährleisten. Dies umfasst nicht nur die Sicherung des sozialen Existenzminimums, sondern auch die Förderung der Eigenverantwortung und der Hilfe zur Selbsthilfe, wobei ausgebildete Sozialarbeiterinnen die Klienten professionell beraten und begleiten. Ein weiterer wesentlicher Bereich ist das Führen von Mandaten im Kindes- und Erwachsenenschutz (KES). Hier unterstützt JunoCare Personen, die ihre Interessen nur eingeschränkt wahrnehmen können und besonderen Schutz sowie Hilfe benötigen. Beistände und Beiständinnen werden mit der Verwaltung der persönlichen, rechtlichen, administrativen und finanziellen Angelegenheiten der Klienten beauftragt und erstatten der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) regelmässig Bericht. Einzelberatungen sind ebenfalls ein zentraler Bestandteil von JunoCare. Diese Beratungen werden in verschiedenen Lebensabschnitten und thematischen Bereichen angeboten, wobei staatliche, private und gemeinnützige Organisationen eine Vielzahl von Abklärungs- und Beratungsfunktionen übernehmen. Dazu gehören die Sozial- und Arbeitsintegration, die Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitsberatungen und viele andere. JunoCare ermöglicht zudem die Erfassung und Verwaltung von Klientendaten, was die Grundlage für die Berechnung und Erbringung von Leistungen bildet. Bei der Abklärung und Beratung wird die Situation der Klienten erhoben und sie werden zu unterschiedlichen Themen unterstützt. Diese Leistungen werden je nach Bedarf der Klienten, Dritter oder interner Dienste angeboten. Finanzielle Hilfen sind ein weiterer wichtiger Leistungstyp von JunoCare. Hierzu zählen die Verwaltung und Administration finanzieller Unterstützung wie die Wirtschaftliche Sozialhilfe (WSH), Asylsozialhilfe, Leistungen ausserhalb der Sozialhilfe und die Bevorschussung von Alimenten. Die Verwaltung der finanziellen Angelegenheiten der Klienten umfasst die Vermögensverwaltung und Einkommensverwaltung. JunoCare unterstützt auch die Vermittlung von Dienstleistungen an die Klienten, indem es ein internes Inventar von Angeboten wie Kurse, Arbeitsstellen, Wohnungen, Pflegefamilien und andere Dienste pflegt. Schliesslich umfasst JunoCare auch das Inkasso, das sich mit der Verwaltung der Rückerstattung und Ratenzahlung von finanziellen Schulden beschäftigt. Dies beinhaltet das Inkasso von Alimenten, Eltern- und Verwandten-Inkasso sowie das Inkasso von Klienten. JunoCare bietet somit eine umfassende Unterstützung für die verschiedenen Aufgaben der sozialen Arbeit, indem es die Verwaltung und Betreuung der Klienten sowie die Bereitstellung und Vermittlung von Dienstleistungen effizient gestaltet. Um die Marktfähigkeit des Produkts JunoCare weiter zu verbessern, wurden Investitionen in verschiedene Bereiche getätigt. Der grösste Anteil der Investitionen floss in die Erweiterung der Buchungsengine, was die Effizienz und Funktionalität dieses zentralen Elements erhöht. Ein bedeutender Teil wurde in den Ausbau der Workflow- und Camunda-Engine investiert, um die Automatisierung und Verwaltung von Arbeitsabläufen weiter zu optimieren. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erweiterung des Dossier-Lebenszyklus, was die Verwaltung der Klientendaten verbessert. Ebenso wurde in die Verbesserung des Reportings investiert, um umfassendere und detailliertere Berichte zu ermöglichen. Die Benutzererfahrung wurde durch ein flexibles GUI wesentlich verbessert. Darüber hinaus wurden Mittel in die Erweiterung der Benutzer- und Berechtigungsverwaltung investiert, um die Sicherheit und Kontrolle der Zugriffsrechte zu stärken. Weitere Investitionen flossen in das Dokumenten-Management, um die Handhabung und Organisation von Dokumenten effizienter zu gestalten. Die Systemarchitektur wurde ebenfalls ausgebaut, um die Gesamtstruktur und Stabilität zu verbessern. Das Pendenzen-Management wurde optimiert, um die Verwaltung von Aufgaben und offenen Punkten zu verbessern. Schliesslich wurden Mittel in die Erweiterung der Serien-Brief- und Massendruckfunktionen investiert, um den Massenversand von Briefen und Dokumenten zu vereinfachen. Diese gezielten Investitionen in die verschiedenen Bereiche tragen dazu bei, die Funktionalität, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit von JunoCare zu steigern und das Produkt für den Markt attraktiver zu machen. Insgesamt hat die CONET-Gruppe im Zeitraum April 2023 bis März 2024 TEUR 4.649 beziehungsweise 1,5% der Gesamtleistung in Forschungs- und Produktentwicklungsaufwendungen investiert. Davon wurden rund TEUR 4.349 Entwicklungskosten aktiviert. Das entspricht einer Aktivierungsquote von 94%. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden TEUR 5.183 auf aktivierte Entwicklungskosten planmäßig abgeschrieben. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3 Prozent ab. Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten der restriktiveren Geldpolitik. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen dämpfte. All dies belastete die deutsche Wirtschaft anhaltender als zu Beginn des vergangenen Jahres angenommen und verzögerte die wirtschaftliche Erholung. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Consultingbranche in Deutschland setzte im Jahr 2023 ihr Wachstum weiter fort. Nach dem Rekordjahr 2022 (mit 15 Prozent Wachstum) fiel der Anstieg mit 7,2 Prozent auf 46,7 Milliarden Euro jedoch moderater aus. Neben Beratungsfeldern, die mit einer Veränderung der Wirtschaft und ihren Strukturen einhergehen, stiegen die Umsätze gerade in innovativen Beratungssegmenten wie Künstlicher Intelligenz oder Nachhaltigkeit deutlich. Für das laufende Jubiläumsjahr 2024 erwartet der BDU ein Umsatzwachstum von 9,8 Prozent auf 51,5 Milliarden Euro. „Die Beratungsbranche bleibt weiterhin dynamisch und auf Wachstumskurs“, zeigte sich BDU- Präsident Ralf Strehlau optimistisch. (Vgl. BDU-Jahres-Pressekonferenz) Dabei ist hervorzuheben, dass alle Kundebereiche im Jahr 2023 ein Wachstum aufweisen konnten. Von den größten Branchen verzeichneten Energie- und Wasserversorgung (10,8%), Versicherungen (10,1%) und Fahrzeugbau (9,9%) überdurchschnittliches Wachstum. Lediglich die Branche Kreditinstitute wuchs mit 4,5 Prozent unter dem Durchschnitt. Der Umsatzanteil der fünf größten Branchen am Beratungsgesamtmarkt stieg ebenfalls und erreichte 54,6 Prozent. Von den weiteren Kundenbranchen wuchs der Bereich IT & Telekommunikation mit 8,8 Prozent bei einem Umsatzanteil von 7,5 Prozent überdurchschnittlich. Medien & Entertainment sowie Professional Services verzeichneten ein Wachstum von jeweils 9,7 Prozent. Zu dieser Branchenleistung trägt die CONET Gruppe maßgeblich bei. Bestätigt durch den ersten Platz auf der Lünendonk-Liste der führenden mittelständischen IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen in Deutschland mit einem maximalen Gesamtumsatz von 500 Millionen Euro, konnte der letztjährige dritte Platz deutlich übertroffen werden. 2.2 Geschäftsverlauf / Ertragslage Die nachstehende Darstellung der Ertragslage gestattet einen Einblick in die Entwicklung des Konzerns in diesem Zeitraum. Bei der Darstellung handelt es sich um eine nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliederte Wiedergabe der Gewinn- und Verlustrechnung. Aufgrund der ganzjährigen Einbeziehung der emineo Gruppe im Geschäftsjahr 2023/2024 ist ein Vorjahresvergleich nur eingeschränkt möglich. scroll
Die nachfolgende Kommentierung bezieht sich auf die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgewerteten Darstellungen. 2.2.1 Umsatz und Gesamtleistung Die CONET-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz in Höhe von TEUR 302.234 erzielt. Die Gesamtleistung im Konzern beträgt TEUR 306.583. Unser operatives Geschäft wächst in zwei Bereichen: Dem Geschäft mittels direkt abzurechnender Dienstleistung und den langlaufenden Projekten mit Werkvertragscharakter (98%). Daneben resultieren die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Fremdsoftware/Hardware sowie eigenen Software-Produkten (2%). Das Geschäft mit dem Vertrieb von Fremdsoftware/Hardware beruht eher auf kurzfristigen Vertragsverhältnissen und unterliegt dadurch auch meist größeren Schwankungen. Der Anstieg der Gesamtleistung gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 um TEUR 46.656 beruht vor allem aus einem Anstieg des Projektgeschäftes und der vollständigen Konsolidierung der emineo-Gruppe im Geschäftsjahr 2023/2024. Die aktivierten Eigenleistungen in Höhe von TEUR 4.349 resultieren aus der Weiterentwicklung unseres Softwareprodukte AVSM, asem Inkasso Cloud und JunoCare innerhalb der emineo Holding AG (vgl.: 1.5 Forschungs- und Entwicklungsbericht). 2.2.2 Rohertrag I Der Rohertrag I stellt unsere Wertschöpfung aus dem operativen Geschäft vor eigenen Personalkosten dar und fungiert somit als wichtiger Indikator für das grundsätzliche Geschäftsvolumen und die erzielten Fremdmargen. Der im Geschäftsjahr 2023/2024 erzielte Rohertrag I liegt bei TEUR 232.796. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 ist dies eine Steigerung von TEUR 42.363. Diese Steigerung beruht hauptsächlich auf der vollständigen Konsolidierung der emineo Holding AG im Geschäftsjahr 2023/2024 und den Anstieg der Eigenen Dienstleistungen bei den restlichen Gesellschaften. Der Anstieg der eigenen Dienstleistungen ist hauptsächlich auf die gestiegene Mitarbeiterzahl zurückzuführen. 2.2.3 Rohertrag II Der Rohertrag II stellt unsere Wertschöpfung aus dem operativen Geschäft nach allen Personalkosten dar und gibt somit Aufschluss über den Deckungsbeitrag vor den allgemeinen Sachkosten. Der Personalaufwand beträgt TEUR 165.739. Dies bedeutet ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 23%. Hauptgrund für den Anstieg ist die gestiegene Anzahl von Mitarbeitern. Damit liegt die Personalaufwandsquote bei 54% gegenüber 52% im Vorjahr. Der Rohertrag II stieg gegenüber dem Vorjahr von TEUR 55.616 um 20% auf TEUR 67.057. Der Hauptgrund für den Anstieg liegt, wie bereits beim Rohertrag I, in der vollständigen Konsolidierung der emineo sowie dem Umsatz, der durch unsere eigenen Mitarbeiter erzielt wurde. Damit wurde in der CONET-Gruppe im Geschäftsjahr 2023/2024 ein Anteil von 22% Rohertrag II aus der erzielten Gesamtleistung erwirtschaftet. Im Geschäftsjahr 2022/2023 lag dieser Anteil bei 21%. 2.2.4 EBITDA Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stellt im CONET-Konzern eine der entscheidenden betriebswirtschaftlichen Steuerungsgrößen dar. Nach Abzug der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrug das EBITDA im Konzern TEUR 34.648. Ein erheblicher Teil der Ergebnissteigerung resultierte aus der erstmaligen Konsolidierung der emineo Gruppe. Die sonstigen betrieblichen Aufwände beinhalten vor allem Software/Lizenzkosten (TEUR 5.544), Reisekosten (TEUR 3.134), und Rechts- und Beratungskosten (TEUR 2.861). 2.2.5 Jahresergebnis Die Abschreibungen betragen TEUR 45.002. Die Abschreibungen setzen sich zu rund 94% aus Abschreibungen auf selbst geschaffene und erworbene immaterielle Vermögenswerte und zu 6% aus Abschreibungen auf Sachanlagen und Umlaufvermögen zusammen. Die Verschlechterung des Finanzergebnisses in Höhe von TEUR 26.035 auf TEUR 37.275 ist im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen. Erstens stieg das Fremdkapital infolge des Kaufs der emineo Holding AG zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023. Zweitens gab es einen generellen Anstieg der variablen Fremdkapitalzinsen, die sich an Referenzzinssätzen wie dem Euribor orientieren. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) beträgt im Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR -47.629 und bedeutet damit eine Verschlechterung gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 um TEUR 6.930 oder 17%. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 5.633 resultieren aus einem Saldo aus TEUR -5.079 laufenden Steueraufwendungen abzüglich Erträge aus der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 10.712. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Veränderung von TEUR -243. Der höhere Echtsteueraufwand resultiert im Wesentlichen aus höheren nicht abziehbaren Zinsaufwendungen (Zinsschranke). Die Erträge aus latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Abschreibungen auf die im Rahmen von Unternehmenskäufen durch Kaufpreisallokationen aufgedeckten stillen Reserven. Insgesamt ergibt sich auf Ebene des Konzerns ein Jahresergebnis von TEUR -41.996. Gegenüber dem Vorjahr verschlechtert sich dadurch das Konzernergebnis um TEUR 9.409. 2.3 Vermögenslage 2.3.1 Vermögensstruktur Die nachfolgende Übersicht zeigt den Vermögensaufbau, der unter Zusammenfassung gleichartiger Posten der jeweiligen Bilanzen entwickelt worden ist: scroll
Das langfristig gebundene Vermögen der CONET-Gruppe beläuft sich auf insgesamt TEUR 580.257 und entspricht damit einem Anteil am Gesamtvermögen von 87%. Der größte Teil des langfristig gebundenen Vermögens entfällt auf immaterielle Vermögenswerte. Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 569.819 betreffen mit TEUR 259.010 im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte sowie im Rahmen der Kaufpreisallokation aufgedeckte stille Reserven auf Marken, Kundenbeziehungen sowie Auftragsbestände in Höhe von TEUR 257.018 und mit TEUR 35.141 Nutzungswerte aus Leasingverhältnissen. Im Übrigen betreffen die immateriellen Vermögenswerte selbst geschaffene Software sowie Lizenzen (TEUR 15.238) und entgeltlich erworbene Software und Lizenzen (TEUR 3.411). Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind aus der Konsolidierung des CONET-Teilkonzerns, der Conet ISB GmbH (vormals: ISB AG) und der emineo-Gruppe entstanden. Gemäß den IFRS- Regeln erfolgt keine planmäßige Abschreibung. Eine zum Bilanzstichtag durchgeführte Überprüfung ergab keine Anzeichen für etwaige Wertminderungen. Die selbstgeschaffene Software repräsentiert zum Stichtag eigenentwickelte Softwareprodukte innerhalb der CONET-Gruppe. Zugängen von TEUR 4.349 standen planmäßige Abschreibungen von TEUR 5.183 gegenüber. Die sonstigen Forderungen (langfristig) von TEUR 129 betreffen im Wesentlichen nicht als Planvermögen qualifizierte Rückdeckungsversicherungen und Kautionen. Die kurzfristig gebundenen Aktiva in Höhe von TEUR 66.338 betreffen Forderungen und sonstige Vermögenswerte sowie Vorräte. Die Vorräte betreffen überwiegend zum Verkauf bestimmte Software und Hardware. Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 64.978 enthalten mit TEUR 48.252 größtenteils Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 7.959 Vertragsvermögenswerte. Letztere betreffen unfertige Arbeiten aus Werkverträgen, die nach den IFRS-Regeln als Vertragsvermögenswerte auszuweisen sind. Im Übrigen betreffen die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sonstige Forderungen (TEUR 5.142), laufende Ertragssteueransprüche (TEUR 45) und Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 3.579). Bezüglich der Analyse zu den liquiden Mitteln verweisen wir auf den Abschnitt 2.4.1 Finanzierungsanalyse. 2.3.2 Kapitalstruktur Die nachfolgende Übersicht zeigt den Kapitalaufbau, der unter Zusammenfassung gleichartiger Posten der jeweiligen Bilanzen entwickelt worden sind: scroll
Das Eigenkapital beträgt -2% der Bilanzsumme, im Vorjahr war der Anteil 4%. Das langfristige Fremdkapital in Höhe von TEUR 597.416 betrifft im Wesentlichen Finanzverbindlichkeiten und Latente Steuern, gegenüber dem Vorjahr steigt damit das Fremdkapital um TEUR 18.146. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten stellen 72% der Bilanzsumme dar. Sie betreffen im Wesentlichen verschiedene Darlehen, die der Finanzierung des Erwerbs des CONET- Teilkonzerns, der Conet ISB GmbH (vormals: ISB AG) und der emineo-Gruppe dienen. Die Darlehen sind endfällig und besitzen eine Restlaufzeit von mindestens vier Jahren. Das kurzfristige Fremdkapital umfasst neben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 17.808) im Wesentlichen sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 42.568). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umfassen neben von Dritten in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen (TEUR 16.155) auch Abgrenzungen in Höhe von TEUR 1.654. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen laufende Ertragssteuerverbindlichkeiten (TEUR 12.236), sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 23.226) sowie Vertragsverbindlichkeiten (TEUR 7.106). 2.4 Finanzlage 2.4.1 Finanzierungsanalyse Zum 31. März 2024 betrugen die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten TEUR 496.081. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Veränderung von TEUR 15.760 die hauptsächlich auf die thesaurierenden Darlehen zurückzuführen ist. Die liquiden Mittel der CONET-Gruppe beliefen sich zum Stichtag aufgrund eines aktiven Cash- Managements auf TEUR 21.299 und betragen 3% des Vermögens und liegen TEUR 12.906 über dem Vorjahr. Damit liegt die Nettoverschuldung (zinstragende Verbindlichkeiten abzüglich der liquiden Mittel) zum Geschäftsjahresende bei TEUR 474.782 und TEUR 2.854 über dem Vorjahreswert. Die Finanzverbindlichkeiten von TEUR 496.081 setzen sich zu 97% (TEUR 482.288) aus langfristigen Verbindlichkeiten zusammen. Die langfristigen Verbindlichkeiten betreffen Erwerbsfinanzierungen. Die bereitgestellten Fremdmittel sind über einen Sicherheiten-Pool besichert. Wesentliche außerbilanzielle Finanzierungen bestehen nicht. 2.4.2 Liquiditätslage scroll
Zum 31. März 2024 beträgt der Kassen- und Bankbestand TEUR 21.299. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich von TEUR 15.480 auf TEUR 48.174 erhöht. Diese resultiert aus der erstmaligen Konsolidierung der emineo Holding AG. Gleichzeitig haben sich die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 86.243 verringert. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag bei TEUR -27.719. Die Zahlungsfähigkeit der CONET-Gruppe war im Geschäftsjahr 2023/2024 zu jedem Zeitpunkt gegeben. 2.5 Gesamtaussage Die Profitabilität von CONET bietet umfangreiche Möglichkeiten für die Umsetzung der Unternehmensstrategie. Durch die Fokussierung auf Kerngeschäftsfelder und zukunftsweisende Bereiche wie Künstliche Intelligenz (KI) können hohe Wachstumschancen realisiert werden. Dabei zeigen wesentliche KPI eine stabile Entwicklung auf, was die strategische Ausrichtung weiter unterstützt. Diese Stabilität in den Kennzahlen ermöglicht es CONET, gezielt in Zukunftsfelder zu investieren und sich so langfristig wettbewerbsfähig zu positionieren. Besonders im Bereich Kl gibt es immense Potenziale, die durch eine fortlaufende Überprüfung und Anpassung der Unternehmensstrategie optimal ausgeschöpft werden können. Eine klare Fokussierung auf die Kernkompetenzen gewährleistet zudem nachhaltige Erträge und stärkt das Fundament des Unternehmens. 2.6 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter Um im Wettbewerb um neue Beschäftigte ausreichend attraktiv zu sein, bieten wir ein breites Portfolio von Arbeitgeberleistungen. Darunter zählen z.B. die Möglichkeit 8 Wochen p.a. hybride aus dem europäischen Ausland zu arbeiten, eine betriebliche Altersvorsorge, eine Gruppenunfallversicherung, Mentoring und Coachingprogramme oder auch Online-Events. Unsere Weiterbildungs- und Entwicklungsprogramme bieten die Möglichkeit zur bedarfsgerechten Entwicklung. Betriebliches Gesundheitsmanagement Neben der fachlichen Weiterentwicklung und einem angenehmen Arbeitsumfeld sehen wir auch die physische und psychische Gesundheit unserer Mitarbeiter in unserer Arbeitgeberverantwortung. Zu diesem Zweck hat die CONET-Gruppe ein betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert, das die Förderung der Gesundheit eines jeden Einzelnen zum Ziel hat. Alle deutschen Beschäftigten können kostenfrei das Basisangebot des Urban Sportsclub nutzen und vergünstigt weitere Leistungen in Anspruch nehmen. Neben den Bewegungsangeboten runden kostenloses Obst, flexible Arbeitszeiten sowie regelmäßige Überprüfungen der Arbeitsplatzergonomie das Gesundheitsangebot in der Gruppe ab. Auszeichnungen als Arbeitgeber Im März 2023 zeichnete auch Kununu CONET als Top Company 2023 aus und auch für 2024 wurde die CONET als Top Company ausgezeichnet. Das Top-Company-Siegel erhalten Unternehmen, die auf der Plattform kununu besonders gut von ihren Mitarbeitenden bewertet wurden. Im ersten Quartal 2024 erhielt CONET zudem folgende Auszeichnungen:
Diamant-Award von SAP als „Partner des Jahres Public Services“ CONET wurde im Rahmen der SAP-Diamant-Initiative nach 2019, 2020, 2021 und 2022 im Jahr 2023 zum fünften Mal in Folge als „Partner des Jahres Public Services“ ausgezeichnet. Der durch die SAP Deutschland SE & Co. KG vergebene Preis basiert auf einer als Diamant-Modell bezeichneten Bewertungsmatrix von SAP. Fünf Leistungsdimensionen werden dabei berücksichtigt: Innovation, Expertise, Lösungen, Demand Generation und unterstützter Umsatz in entsprechenden Branchenprojekten. Nur Unternehmen, die in allen Kategorien nach Ansicht von SAP besondere Leistungen gezeigt haben und sich im Vergleich zu ihren Mitbewerbern besonders erfolgreich in Kundenprojekten engagieren, erhalten die Auszeichnung. Derartige Auszeichnungen und Qualifizierungen, wie wir sie auch bereits etwa von Cisco und anderen Partnern wie dem Beschaffungsnetzwerk Achilles erhalten haben, bestätigen das Qualifizierungsniveau und die Stellung von CONET im jeweiligen Markt. So führten 2023 beispielsweise die Marktspezialisten von Cloudtango CONET zum wiederholten Mal als Top Managed Service Provider im Ranking „MSP Select DE 2023“. Das Magazin brand eins listete CONET im November 2023 in der Studie „Beste IT-Dienstleister in Deutschland 2024“, das Magazin WirtschaftsWoche zudem im Frühjahr 2023 als Top-Mittelstandsdienstleister, ebenso die Zeitschrift Markt & Mittelstand in ihrem Ranking "Beste Dienstleister für den Mittelstand" im Sommer 2023 und die Zeitschrift chip führte CONET und CONET ISB in ihrem Ranking "Beste IT-Dienstleister" im Herbst 2023. Das F.A.Z. Institut führte CONET und PROCON IT zudem in seinen Listen "Beste Nachhaltigkeitsreputation“, "Innovationschampions in der Nachhaltigkeit" und "Deutschlands digitale Vorreiter“ sowie PROCON IT in der Liste "Höchste Kundentreue" und CONET unter "Deutschlands beste Berater / Höchstes Ansehen". Innovation Circles und Innovation Workshops CONET ist langjähriger Partner zentraler Technologieunternehmen und Mitglied führender Branchen- und Themenverbände wie dem Bitkom, der Initiative D21 oder dem Cyber Security Cluster Bonn. Den Innovationsgedanken fördert das Unternehmen aktiv zum Beispiel in Kooperationen wie mit dem Deutschen Museum Bonn und gezielten Innovation Workshops. In seinen ergebnisoffenen und weitgehend technologieneutralen Innovation Workshops etwa schafft CONET gemeinsam mit seinen Kunden ein speziell auf ihre unternehmensspezifischen Bedürfnisse zugeschnittenes, produktives Umfeld, um neue Ansätze für Arbeitsweisen und Prozesse der Zukunft kennenzulernen und zu bewerten. Wir helfen unseren Kunden dabei, alle potenziellen Einsatzbereiche, Vorteile und Nachteile kennenzulernen. In den Veranstaltungen unseres Innovation Days treffen unsere Kunden Innovationsführer und tauschen sich mit uns und weiteren Anwenderunternehmen in Networking-Atmosphäre über innovative, methodische und technologische Ansätze aus. Unsere Innovation Circles bieten in kurzen Präsentationen und Impulsvorträgen unserer Prozessspezialisten, IT-Fachleute und Gastsprecher Einblicke in die Zukunft des Arbeitens und Wirtschaftens in Zeiten der Digitalisierung. Der Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe liegt aber auf Diskussion und Austausch zwischen Fachleuten, Anwenderunternehmen und Teilnehmern - ohne vordergründigen Ergebnisdruck und Evaluationszwänge. Unsere Kunden sind damit ein aktiver Teil unseres Innovationsnetzwerkes. 2024 fand der inzwischen jährliche veranstaltete Innovation Day erneut im Wissenschaftszentrum Bonn statt. CONET-Experten-Teams und Kunden stellten dort innovative IT-Lösungen den Besuchern vor. Folgeveranstaltungen sind fest eingeplant. 3 Nachtragsbericht In der Geschäftsführung der Passion Holding GmbH hat es folgende Wechsel gegeben. Seit dem 01.04.2024 ist Hr. Martin Wibbe neuer CEO der CONET Gruppe. Herr Wibbe hatte zu dem genannten Termin seinen operativen Arbeitsantritt. 4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung in der Jahresprojektion von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent aus. Die Ausgangslage zum Jahreswechsel stellt sich ungünstiger dar als in der Herbstprojektion angenommen. Das BIP ging im 4. Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent zurück, was den Einstieg in das laufende Jahr belastet (statistischer Unterhang). Während zu Beginn des Jahres die Stimmungsindikatoren noch auf eine deutliche Belebung hinwiesen, haben sich die jüngsten Stimmungs- und Konjunkturindikatoren abgeschwächt. Dadurch dürfte sich die konjunkturelle Erholung weiter verzögern. Wachstumsimpulse dürften vor allem vom privaten Verbrauch ausgehen: Die inflationsbedingten Kaufkraftverluste der privaten Haushalte werden schrittweise überwunden und führen in Verbindung mit einer insgesamt robusten Beschäftigungssituation zu einer Belebung des privaten Konsums. Die Ausrüstungsinvestitionen in Maschinen und Anlagen dürften auch vor dem Hintergrund des hohen Investitionsbedarfs im Zuge der Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft trotz relativ hoher Nominalzinsen weiter zulegen, wohingegen die Bauinvestitionen im Jahresdurchschnitt weiter zurückgehen dürften. (Vgl. Jahreswirtschaftsbericht 2024) Bei den Verbraucherpreisen erwartet die Bundesregierung einen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringeren Anstieg um nur noch 2,8 Prozent. Nach zwei Jahren mit für deutsche Verhältnisse sehr hohen Inflationsraten rückt eine Rückkehr zum Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent (in der mittleren Frist, bezogen auf den Euroraum und den harmonisierten Verbraucherpreisindex) somit bereits deutlich näher. Im kommenden Jahr dürfte sich der Anstieg der Verbraucherpreise weiter abschwächen, so dass das Ziel der Preisniveaustabilität nach Definition der Europäischen Zentralbank erreicht werden dürfte. (Vgl. Jahreswirtschaftsbericht 2024) Bei der Erwerbstätigkeit geht die Bundesregierung im Jahresdurchschnitt von einem Anstieg um 110 Tsd. Personen aus. Die Arbeitslosigkeit dürfte im Jahresdurchschnitt leicht um 85 Tsd. auf rund 2,7 Millionen Personen steigen, was auch auf den statistischen Überhang aus dem Vorjahr zurückzuführen ist. Trotz der kurzfristigen konjunkturellen Schwäche bleibt der Arbeitsmarkt robust. Die Arbeitsnachfrage ist nach wie vor auf hohem Niveau. Aufgrund der schwachen Konjunktur hat die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen zuletzt zwar etwas abgenommen. Dies dürfte sich mit der konjunkturellen Belebung jedoch wieder umkehren. (Vgl. Jahreswirtschaftsbericht 2024) Für 2024 prognostizieren Experten weiterhin eine dynamische Entwicklung in diversen Beratungsfeldern der Consultingbranche. An der Spitze der Wachstumsprognosen stehen Insolvenz- und Sanierungsberatung mit einem Anstieg von 14,2 Prozent (gegenüber 13,3 Prozent in 2023), gefolgt von Beratung in Nachhaltigkeitsfragen (+13,3 Prozent nach +18,1 Prozent in 2023), Change Management und Transformationsberatung (+13,1 Prozent nach +14,2 Prozent in 2023), Beratung zu zukünftiger Digitalstrategie (+12,8 Prozent nach +16,3 Prozent in 2023) und IT-Datenschutz & Datensicherheit (+12,2 Prozent nach +12,7 Prozent in 2023). Im Gegensatz zu 2023 fällt die Al-Beratung aus den Top-5. Die Strategieberatung steht mit einem erwarteten Zuwachs von 10,4 Prozent erneut an der Spitze, aufbauend auf ihrem bereits starken Wachstum im Vorjahr (+8,7 Prozent). Die IT- Beratung folgt mit einer Prognose von +9,6 Prozent, was einen deutlichen Anstieg gegenüber 2023 darstellt (+6,1 Prozent). Organisations- und Prozessberatung wird ebenfalls ein kräftiges Wachstum von +9,5 Prozent verzeichnet, während die HR-Beratung mit +8,7 Prozent das Feld abschließt, nachdem sie 2023 noch den zweiten Platz belegte. Die Nachfrage nach den im Jahr 2024 am stärksten wachsenden Beratungsfeldern spiegelt die aktuellen Herausforderungen und Chancen der globalen und digitalen Wirtschaft wider. Insolvenz- und Sanierungsberatung profitiert von der wirtschaftlichen Unsicherheit, während die Nachhaltigkeitsberatung durch zunehmend regulatorische Anforderungen und ein gesteigertes Umweltbewusstsein getrieben wird. Die Notwendigkeit für Unternehmen, sich kontinuierlich anzupassen und zu transformieren, erklärt die hohe Nachfrage nach Change Management und Digitalstrategieberatung. Der Fokus auf IT-Datenschutz und Datensicherheit resultiert aus der zunehmenden Bedeutung des Datenschutzes und der Cybersicherheit in der digitalen Ära. (Vgl. BDU Facts & Figures 2024). Im Geschäftsjahr 2023/2024 lag der Schwerpunkt der Unternehmensentwicklung nach mehreren Jahren starken organischen und anorganischen Wachstums verstärkt auf Kostenoptimierung und Produktivitätssteigerung. Zu diesem Zweck wurde ein umfassendes Programm unter dem Namen „Fit for Future“ ins Leben gerufen. Es verfolgte zwei Hauptziele: Erstens, eine spürbare Erhöhung der Fakturaauslastung, um die betriebliche Effizienz zu steigern, und zweitens, die Schaffung von Kostensynergien, insbesondere durch die Konsolidierung und Zentralisierung gruppenweiter Backoffice-Funktionen. Diese Maßnahmen sollten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter stärken und langfristige Einsparungen ermöglichen. Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen erfolgte sukzessive in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2023/24, sodass die volle finanzielle Wirkung des Projekts erst im laufenden Geschäftsjahr 2024/25 zum Tragen kommen wird. Dies führte dazu, dass das im Budget festgelegte Umsatzziel nicht vollständig erreicht wurde und etwa um 4% verfehlt wurde. Hauptursachen für diese Umsatzabweichung waren eine geringere Fakturaauslastung der Berater sowie eine im Jahresverlauf gesunkene Mitarbeiterzahl gegenüber dem Budget. Dieser Umsatzrückgang ist auch der entscheidende Faktor für die Abweichung des EBITDA im Vergleich zum Budget. Mit dem Beginn des Geschäftsjahres 2024/2025 wird das Programm im Zuge des CEO- Wechsels von Frau Anke Höfer zu Herrn Martin Wibbe nicht nur fortgeführt, sondern auch in wesentlichen Punkten erweitert. Unter dem neuen Titel „Horizon 28“ werden zusätzliche umsatzsteigernde und innovationsfördernde Maßnahmen integriert, um das Wachstum in Schlüsselbereichen noch stärker zu fördern. Ziel ist es, neben den im Vorjahr erzielten gruppenweiten Effizienzsteigerungen, neue Wachstumsimpulse zu setzen, insbesondere in Zukunftsmärkten, die für das Unternehmen strategisch von großer Bedeutung sind. Gleichzeitig soll die Zufriedenheit sowohl der Kunden als auch der Mitarbeiter kontinuierlich weiter gesteigert werden, um die Wettbewerbsposition langfristig zu sichern. Für das kommende Geschäftsjahr rechnen wir mit einer Umsatzsteigerung (inkl. Sonstige Erlöse) von etwa 4%. Diese Prognose basiert auf einer stabilen Nachfrageentwicklung in unseren Kernmärkten sowie der erfolgreichen Umsetzung unserer strategischen Initiativen zur Geschäftsentwicklung. Dank der im Rahmen des „Fit for Future“-Programms durchgeführten umfassenden Kostenoptimierungsmaßnahmen, die eine Vielzahl operativer Prozesse betreffen, und den kontinuierlichen Verbesserungen in den betrieblichen Abläufen, erwarten wir nur einen unterproportionalen Anstieg der Kosten. Deswegen erwarten wir einen leichten Rückgang der Materialkosten und prognostizieren vor diesem Hintergrund eine Steigerung des Rohertrags I um ca. 5% bis 7%. Diese positive Entwicklung spiegelt die verbesserten Margen wider, die wir durch die erfolgreiche Implementierung des „Fit for Future“-Programm erzielen konnten. Der Anstieg der Personalkosten wird voraussichtlich im Einklang mit der relativen Umsatzsteigerung erfolgen. Dabei setzt sich dieser Anstieg aus einem Zuwachs an Mitarbeitern, der aufgrund der erwarteten Geschäftsausweitung notwendig wird, sowie aus einer Anpassung der Gehälter an die allgemeine Marktentwicklung und Inflation zusammen. Insgesamt erwarten wir, dass diese Effekte zu einem Anstieg des Rohertrags II um ca. 8% bis 11% führen. Diese Verbesserung des operativen Ergebnisses spiegelt sich letztlich in einem, relativ betrachtet, deutlich stärkeren Anstieg des EBITDA wider. Mit diesen Entwicklungen sind wir gut aufgestellt, um unsere Profitabilität weiter zu steigern und eine solide finanzielle Basis für zukünftiges Wachstum zu schaffen. 4.2 Risikobericht 4.2.1 Zusammenfassung Das Risikomanagement im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 wurde weiterhin maßgeblich von den politischen und konjunkturellen Unsicherheiten und Konjunktureintrübungen in Folge des Ukraine Krieges geprägt. Die im Zuge dessen identifizierten Risiken sind teilweise eingetreten, konnten aber durch die rechtzeitig ergriffenen Maßnahmen begrenzt werden. 4.2.2 Überblick Die Risikostrategie der CONET-Gruppe regelt die risikopolitischen Grundsätze und die Anforderungen (Kernkomponenten, Rollen, Verantwortlichkeiten und Abläufe) für ein ordnungsmäßiges, konzernweit einheitliches und in die Zukunft gerichtetes Risikomanagement und dessen Einbettung in die Unternehmensstrategie. Das Risikomanagement ist Teil des Qualitätsmanagements nach ISO 9001:2015 und ist verantwortlich auf Ebene der Obersten Leitung etabliert. Ziel des Risikomanagements bei CONET ist es, auf allen Unternehmensebenen das Risikobewusstsein zu erhöhen und quantifizierbare Aussagen zur Risikobehandlung treffen zu können. Dem Risikomanagement obliegt die Aufgabe, die Anforderungen der Risikostrategie umzusetzen, diese regelmäßig zu bewerten, das Risikomanagementsystem kontinuierlich in Richtung Best Practice weiterzuentwickeln und bei Bedarf auf neue Erkenntnisse und Anforderungen anzupassen. Die Umsetzung konzentriert sich auf die frühzeitige Identifizierung von Chancen und Risiken, deren Analyse und Bewertung sowie die Steuerung von gezielten Maßnahmen. Das Risikomanagement wird regelmäßig jährlich den geänderten Umfeldbedingungen angepasst. Dazu werden Konjunkturschwankungen, Technologiewandel und die Entwicklung einzelner Branchen und Kundensegmente als relevante Einflussgrößen betrachtet und bewertet. Bei Bedarf wird das Riskmanagement kontinuierlich angepasst. Chancen und Risiken können jederzeit auch ad-hoc gemeldet werden. Das Risikomanagement behandelt folgende Aspekte:
Das Risikomanagement in der vorliegenden Form wurde im Jahr 2018 etabliert. Aufgrund der kontinuierlichen Betrachtung können Risikowerte auch über die Jahre betrachtet werden. Die Bewertung selbst ist bewusst einfach gehalten, da der Aussagegrad bei granularer Betrachtung kaum besser wird, aber die Komplexität und Akzeptanz bei ausführlicherer Betrachtung deutlich schmälern würde. Nachfolgend wird kurz im Überblick auf ausgewählte Aspekte eingegangen. 4.2.3 Projektrisiken Das Kerngeschäft der CONET ist die Durchführung von Projekten. Daher werden die Risiken und Chancen, die sich aus der Durchführung von Projekten ergeben, für alle komplexen Projekte kontinuierlich ermittelt. Als Managementmethode ist CONET PRINCE für alle Projekte vorgegeben. CONET PRINCE ist eine zulässige Anpassung der weltweit anerkannten Methode PRINCE2. Wir unterscheiden „PRINCE einfach“ für Projekte mit geringem Managementanteil und geringem Risiko (z.B. Dienstleistungsprojekte) und „PRINCE komplex“ für Projekte mit hohem Managementanteil und hohem Risiko (z.B. Werkverträge). Für Projekte nach PRINCE einfach wird kein explizites Risikomanagement betrieben, da es bis auf Kompensation eines ausgefallenen Mitarbeiters kein Risiko gibt. Anders bei Projekten nach PRINCE komplex. Hier wird vom jeweiligen Projektleiter ein Risikomanagement gefordert, welches regelmäßig dem Lenkungsausschuss zu berichten ist. Konkrete Projektrisiken sind z.B. unklare Leistungsbeschreibungen, Ausfall von Kernressourcen oder mangelnde Beistellleistung des Kunden. Diese Projektstatusberichte der einzelnen Projekte werden konsolidiert und zu einem Gesamtbild auf Gruppenebene gebracht. In ihren projektbezogenen Tätigkeiten agiert die CONET in einem anspruchsvollen Geschäftsumfeld, das durch seine Komplexität geprägt ist. Besonders bei umfangreichen und langfristigen Projekten können diverse Herausforderungen auftreten, die den reibungslosen Projektverlauf beeinträchtigen. Hierbei sind beispielsweise Verzögerungen während der Projektumsetzung oder Abweichungen von den ursprünglich definierten Projektinhalten zu nennen. Die genannten Projektrisiken stellen eine potenzielle Quelle für rechtliche Auseinandersetzungen dar, da die Parteien möglicherweise unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, wer für Verzögerungen oder Abweichungen verantwortlich ist. Rechtliche Klärungen könnten sich auf Vertragsverletzungen, Haftungsfragen oder die Definition von Projektzielen und -erwartungen beziehen. Daher ist es für die CONET von entscheidender Bedeutung, effektive Risikomanagementstrategien zu implementieren, klare Kommunikationswege aufrechtzuerhalten und gegebenenfalls rechtliche Absicherungen zu treffen, um potenzielle Konflikte proaktiv anzugehen und zu bewältigen. Bemerkenswert für den Berichtszeitraum ist, dass die Anzahl der komplexen Projekte deutlich zurückgegangen ist. Durch das Gewinnen großer Rahmenverträge beim öffentlichen Auftraggeber ist der hauptsächliche Beauftragungsweg der Abruf von Dienstleistungen aus dem jeweiligen Rahmenvertrag, was das generelle Projektrisiko senkt. 4.2.4 Marktrisiken Im Aspekt Marktrisiken werden die Ausprägungen Marktanteile, Kaufverhalten, Kundenstruktur und Konjunktur detailliert analysiert. Im Berichtsjahr sind die Nachwirkungen der Haushaltssperre, sowie Rezessionstendenzen spürbar. Dieses Risiko haben wir erkannt und mit Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität gegengesteuert. Da wir teilweise rückläufige Kundenbudgets aufgrund wirtschaftlicher Lage insbesondere im Private Sector festgestellt haben, haben wir zur Minimierung die Chance ergriffen, insbesondere bei der PROCON-IT den Public Sector weiterzuentwickeln. 4.2.5 Personalrisiken Unter Personalrisiken werden Kapazität und Fluktuation, Ausfallzeiten, Qualifikation, Integrität, Mitarbeiterzufriedenheit sowie Schutz der Mitarbeiter verstanden. Auch hier lässt sich zusammenfassen, dass aufgrund getroffener Maßnahmen die Risiken minimiert und Chancen ergriffen wurden. Die bis ca. Mitte 23 vorherrschende Ressourcenknappheit auf dem Arbeitsmarkt ist nicht mehr vorhanden. Aufgrund der konjunkturellen Eintrübung stehen jetzt genügend Arbeitskräfte zur Verfügung, so dass wir die Chance ergriffen haben, vakante Stellen, sofern sie eine absehbare Auslastung in Projekten haben, nachzubesetzen. Eine andere Maßnahme zur Senkung des Risikos der Fluktuation und zur Erhöhung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt und der Erhöhung der Attraktivität und Ausgleich für Inflationsgetriebene Preissteigerungen wurde den Mitarbeitern eine weitere Inflationsprämie gezahlt, sowie Gehaltssteigerungen vorgenommen. 4.2.6 Finanzplanungsrisiken Die Darlehen des finanzierenden Bankenkonsortiums orientieren sich am EURIBOR 3-Monate (EUR) und am Swiss Reference Rates (SARON) (CHF). Steigende Leitzinsen führen somit zu einer steigenden Zinsbelastung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die Leitzinsen gestiegen. Die Liquidität der CONET Gruppe war aufgrund des Anstieges aber zu keiner Zeit in Gefahr. Im Zeitraum Januar 2024 bis September 2024 ist eine deutliche Reduktion der Leitzinsen zu verzeichnen. Mit den finanzierenden Banken wurde ein Covenant in Form eines maximal zulässigen Nettoverschuldungsgrades vereinbart. Der Nettoverschuldungsgrad ist definiert als Quotient aus Nettoverschuldung (gesamte ausstehende Hauptverbindlichkeiten abzüglich frei verfügbarer Barmittel) und bereinigtem EBITDA für den letzten Zwölfmonatszeitraum. Die Prüfung und Bestätigung über die Einhaltung des maximalen Verschuldungsgrades durch die Gesellschaft ist jeweils zum Ende eines Quartals notwendig. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Covenant zu allen Stichtagen eingehalten. Bei Nichteinhaltung dieser Kennziffer besteht für das Bankenkonsortium ein Sonderkündigungsrecht aus wichtigem Grund. Für die zukünftigen Quartale sehen wir ebenfalls nicht die Gefahr einer Überschreitung des im Kreditvertrag vereinbarten Nettoverschuldungsgrades. 4.2.7 Organisatorische Risiken Organisatorische Risiken betreffen Risiken und Chancen in Bezug auf die Geschäftstätigkeit der Organisation also Produkte, Produktivität, Kunden an sich aber auch Lieferanten von Waren und Dienstleistungen, somit freie Mitarbeiter und Unterauftragnehmer aber auch den Bereich Lagerhaltung. Im Bereich der Produkte werden Risiken und Chancen zu den Themen Wettbewerb, Qualität, Akzeptanz, Substitutionsmöglichkeit ermittelt. Hier lässt sich zusammenfassen, dass es wieder mehr Vor-Ort Präsenz beim Kunden gab, aber die während Corona erprobte Remotefähigkeit weiterhin generell vorhanden war und auch genutzt wurde. Somit wurde hier die Chance genutzt, die sich u.a. aus weniger Fahrzeiten ergab und dadurch zu einer durchweg höheren Produktivität also fakturierbarer Auslastung führte. Im Umfeld Kunden achten wir insbesondere auf Abhängigkeiten von Großkunden, Kundenstrukturen und Zufriedenheit. Hier sind die Top-Ten-Kunden, also solche, die mehr als 50% des Umsatzes in ihrem Segment ausmachen in den einzelnen Segmenten stark gestreut. Wir setzen weiterhin auf lange Kundenbeziehungen. In den letzten 10 Jahren haben wir keinen unserer großen Kunden verloren. In Bezug auf Lieferanten, die zur Qualität der Arbeitsmittel beitragen, gibt es keine Engpässe bei Arbeitsmitteln (z.B. Notebooks, Headsets). Durch den Umzug in die Firmenzentrale neuer Kanzlerplatz wurde die Chance genutzt, die komplette Arbeitsplatzausstattung zu erneuern und weiter zu modernisieren. Durch Ringtausch teilweise neuwertiger Arbeitsmittel aus Hennef gilt dies auch für die anderen Standorte. Im Bereich der externen Dienstleister ist ein Risiko in der die Sicherstellung der Qualität der Dienstleistung, zugleich aber auch als Chance zur besseren Platzierung im Wettbewerb, zu sehen. Grundsätzlich ist unser EWM (External Workforce Management) dazu angehalten und durch neu eingeführte Tools auch in der Lage, zunächst gruppenweit nach geeigneten CONET- Ressourcen zu suchen. Dies erhöht die gruppenweite Auslastung. In Bezug auf Lagerhaltung, also die Höhe der Bestände, Kapitalbindung, Alter der Bestände sowie etwaige Lagerverluste gab es keine Besonderheiten. Mit dem Umzug der Firmenzentrale nach Bonn wurde dort nur ein sogen. Handlager aufgebaut. Projetbezogene Waren wurden an den besehenden Standort Niederkassel umgelagert. Somit haben wir hier auch den Umzug nach Bonn als Chance für ein neues Lagermanagement realisiert. Es wurden keine nennenswerten Inventurdifferenzen festgestellt. Der Prozess wird regelmäßig optimiert. 4.2.8 Regulatorische Risiken Regulatorische Risiken und Chancen betreffen Themen, die sich aus dem gesetzgeberischen Umfeld heraus ergeben. Insbesondere betrifft uns hier das Arbeitsrecht, aber auch die Datenschutzgrundverordnung und Themen um soziale Nachhaltigkeit wie ILO Kernarbeitsnormen und Umweltschutz. Hierzu wurde eine eigene Stelle im Bereich Legal geschaffen, welche sich diesem Themenkomplex annimmt. Eine Zertifizierung nach ISO 1400 Umweltschutz wurde in 2023 eingeleitet. Im Bereich Arbeitsrecht wurde als größtes Risiko das Thema Scheinselbständigkeit identifiziert. Zur Minimierung des Risikos „Scheinselbständigkeit“ wurde das Freelancermanagement im HR- Bereich ausgeweitet und als Chance professionalisiert. Es werden regelmäßige Schulungen durchgeführt. Im Bereich Datenschutz wurde ein gruppenweiter Datenschutzbeauftragter sowie zusätzlich sogenannte Datenschutzkoordinatoren in einzelnen CONET-Gesellschaften ernannt, um Risiken vorzubeugen. 4.2.9 Risiken aus internen Prozessen In unseren internen Prozessen sehen wir Chancen und Risiken, die im Zuge internen Wirkens entstehen können. Hierzu zählen zum Beispiel ungerechtfertigte Zugriffe auf Informationen. In diesem Zusammenhang wurden die Berechtigungen und Schulungen weiter für den Einsatz im Home-Office optimiert. Dies ging einher mit dem Thema Datensicherheit, also dem Schutz der IT-Infrastruktur. Hier wurde die Chance ergriffen, das Risiko von Insellösungen weiter zu minimieren. Die in 2022 neu geschaffenen Rolle „CIO“ (Chief Information Officer) zur Zentralisierung der internen IT auf Ebene Group hat sich auch in 2023 bewährt. Die Risiken aus der Unterlizensierung von Software wurden durch ein neues Lizenzmanagementsystem deutlich minimiert. Zugleich wurde die Chance ergriffen, die Kosten der Lizensierung durch Optimierung der Lizenzen zu reduzieren. Im Bereich der Dokumentation muss geordnetes Arbeiten im QMS sichergestellt sein. Ein mögliches Risiko wird als gering eingeschätzt, da wir über ein etabliertes und TÜV-zertifiziertes System verfügen. Im Rahmen dieser Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001:2015 wird auch das interne Kontrollsystem überprüft, so dass hier auch kein hervorzuhebendes Risiko gesehen wird. Ebenso gering wird das Risiko strafrechtlicher Konsequenzen bei Verletzung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GOBS) gesehen. Für das Geschäftsjahr 2023 gab es ein uneingeschränktes Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 4.3 Chancenbericht Chancen durch eine positive Marktentwicklung Die grundlegenden Chancen von IT-Systemhäusern liegen in den Wachstumschancen der IT- Branche ganz generell sowie in der Investitionsbereitschaft der Unternehmen, ihre IT-Landschaft zu modernisieren, Prozessabläufe zu automatisieren und neue, zusätzliche Mehrwert bietende Applikationen zu installieren. Ferner ist in diesem Zusammenhang der verstärkte Trend in den IT-Sicherheitsherausforderungen und der zunehmenden Digitalisierung in nahezu allen Industrien zu nennen. Die Basis für ein solches Wachstum sehen wir (siehe 4.1 Prognosebericht) und diese ist in den bestehenden Planzahlen enthalten. Wenn es uns allerdings gelingt, schneller zu wachsen als geplant, ergibt sich daraus eine Ertragschance. Im Rahmen der vergangenen, erfolgreichen Projektumsetzungen hat sich die CONET-Gruppe als verlässlicher Lösungspartner beziehungsweise Dienstleister bewährt. Unsere hohe Bestandskundenzufriedenheit leitet sich hieraus ab und bietet demzufolge für das zukünftige Projektgeschäft die ideale Plattform, die bestehenden Geschäftsbeziehungen weiter auszubauen. Gelingt uns dies schneller oder umfangreicher als geplant, ergibt sich hieraus ebenfalls eine Ertragschance. Künstliche Intelligenz (KI)-Tools werden voraussichtlich die Arbeitsweise von unseren IT- Beraterteams nachhaltig verändern, indem sie umfangreiche Datensätze analysieren und verborgene Muster, Trends sowie Risiken und Chancen identifizieren. Die erwartete Integration dieser automatisierten Analysetechnologien verspricht eine gesteigerte Effizienz, fundiertere Empfehlungen und somit eine insgesamt höhere Kundenzufriedenheit. Mit der Automatisierung von Routineaufgaben können Berater vermehrt strategischen Überlegungen nachgehen, während die präzise Erkennung von Herausforderungen und neuen Möglichkeiten die Position der CONET als proaktiver Partner für die Optimierung von Geschäftsprozessen stärken wird. Chancen durch Effizienzsteigerung Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der internen Prozesse und Kontrollmechanismen, um die Effizienz unserer Organisation zu verbessern. Wir versuchen stets das vorhandene Know-how unser Mitarbeiter, die etablierten Prozesse und die eingesetzten IT-Systeme optimal aufeinander abzustimmen, um Ineffizienzen aufzudecken und zukünftig zu vermeiden.
Bonn, den 23. September 2024 Martin Wibbe, Geschäftsführer Josef Ranner, Geschäftsführer |
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