wamico Personal UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Robert Ingelse seit 4.9.2024 | Geschäftsführer |
Lennard Alexander Markestein seit 4.9.2024 | Prokura |
Mark William Strickland seit 4.9.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
McBride Holdings Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
McBride GmbH (vormals: Chemolux Germany GmbH)Bonn (vormals: Düsseldorf)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24I. Grundlagen der Gesellschafta) Geschäftsmodell der McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH) Die McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) wurde im Juni 2007 als Vertriebsgesellschaft gegründet. Sie befindet sich zu 100% im Eigentum der McBride Holdings Limited in Manchester/ Großbritannien, die wiederum zu 100 % zur McBride plc, Manchester/ Großbritannien, gehört. Die McBride Gruppe ist einer der europäischen Anbieter von Haushalts- und Körperpflegeprodukten (Entwicklung, Herstellung und Verkauf). Die Artikel werden in Produktionsstätten hergestellt, die auf die jeweilige Produktart spezialisiert sind (z. B. Flüssigwaschmittel, Pulver, Tabletten, Sprays etc.). Die Aufgabe der McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) besteht aus Vertrieb und Vermarktung von Produkten der McBride Gruppe sowie von Handelswaren von konzernfremden Produzenten als Ergänzung der McBride-Produktpalette auf dem deutschen, schweizerischen, österreichischen, polnischen, französischen und niederländischen Markt. Zur Erfüllung dieser Aktivitäten unterhält die McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) ein Vertriebsbüro in Düsseldorf. Seit dem 4. September 2024 unterhält die Gesellschaft ein zweites Vertriebsbüro in Bonn, welches gleichzeitig auch den Sitz der Gesellschaft darstellt. Ein Großteil der Aktivitäten des Unternehmens bezieht sich auf Artikel, die von der in Luxemburg ansässigen Schwestergesellschaft Chemolux S.à r.l. hergestellt werden. Da dieses Luxemburger Werk über keine Lagermöglichkeiten verfügt, wird ein Teil der Produktion an die McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) verkauft und in Mannheim und Gera, den Vertriebszentren für Deutschland, gelagert. Das strategische Management für die Gruppe, einschließlich der McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf), wird von der Muttergesellschaft in Großbritannien betrieben. Diese Aktivitäten werden über ein "Access to Business Model Rights" vergütet. Das in diesem Zusammenhang mit der Gruppe geschlossene "Business Model Usage Agreement" gilt seit dem 1. Juli 2017. Ab dem 1. Januar 2021 wurde das europäische Haushaltsgeschäft in die neuen Geschäftsbereiche Flüssigkeiten, Unit Dosing, Pulver und Aerosole umstrukturiert, die nun neben dem bestehenden Asien-Pazifik-Bereich operieren. Eine kleinere zentrale Struktur unterstützt die Divisionen, wobei eine Reihe von Aktivitäten als gruppenweite Funktionen beibehalten werden, um Synergievorteile zu maximieren. Ein Teil der Vertriebsaktivitäten wird durch das Werk in Foetz/Luxemburg ausgeführt. Die mit der Verwaltung verbundenen Kosten werden im Rahmen der Regional Support Service-Vereinbarung zwischen den Serviceeinheiten aufgeteilt. b) Forschung und Entwicklung R&D Centers of Excellences (F&E Kompetenzzentren) in den McBride-Produktionsstätten unterstützen Unternehmen dabei, neue Produkte schneller auf den Markt zu bringen, ihre Herstellungskosten zu senken und die Einführung von Produkteinführungen auf allen Märkten zu beschleunigen. Die McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) betreibt keine Forschungs- oder Entwicklungstätigkeiten. II. Finanz- und Wirtschaftsberichta) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die bereits Ende 2022 im Zuge des Ukrainekriegs eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte im Wesentlichen das gesamte Jahr 2023 an. Dabei überlagerten sich die dämpfenden Einflüsse vielfach. Die bis ins Frühjahr bestehenden Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung erfüllten sich nicht. Vor allem die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, die Materialengpässe und die teilweise noch bestehenden Coronaschutzmaßnahmen dämpften die Konjunktur zum Jahresbeginn. Im weiteren Verlauf belasteten dann vor allem die von den westlichen Notenbanken mit Blick auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland sowie von den hohen Unsicherheiten, etwa hinsichtlich der Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts und des wirtschaftspolitischen Kurses in Deutschland nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November. Als Reaktion auf dieses Urteil musste die Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen 1 . Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank leicht um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2022 hatte es noch deutlich um 1,8 Prozent zugenommen. Die Inflationsrate ging im Jahr 2023 von 6,9 Prozent im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 Prozent zurück. Dennoch blieb die Inflation extrem hoch 2 . Die privaten Konsumausgaben sind im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 Prozent gesunken. Der Hauptgrund: der starke Anstieg der Verbraucherpreise. Dies dämpfte die Kaufkraft vieler Haushalte deutlich. Vor allem in Bereichen, in denen die Preise auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar weiter stiegen, gingen die Ausgaben zurück. Vor allem für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte gaben die privaten Haushalte 6,3 Prozent weniger aus, für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren 4,5 Prozent weniger. Und dass, obwohl die Löhne und Gehälter in vielen Fällen deutlich gestiegen sind und die Arbeitsmarktlage insgesamt robust ist. Auch die Konsumausgaben des Staates gingen aufgrund der Streichung von pandemiebedingten Sonderausgaben zurück. Während der staatliche Konsum im Jahr 2022 noch um 1,6 Prozent gestiegen war, ist er nun deutlich um 1,5 Prozent gesunken. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit -0,7 Prozentpunkten maßgeblich zum Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts bei 3 . Eine konjunkturelle Trendwende ist für das erste Quartal dieses Jahres noch nicht zu erwarten, da die jüngste anhaltende Schwäche der Frühindikatoren sowie anhaltende und neue geopolitische Krisen zu steigenden Transportkosten und Verzögerungen in den Lieferketten sowie zu Beginn des Jahres zu einem vorübergehenden administrativen Anstieg der Verbraucherpreise führen könnten. Der Abwärtstrend der Inflation, steigende Reallöhne und die allmähliche Erholung der Weltwirtschaft werden jedoch dazu beitragen, einige der Hauptbelastungen für die deutsche Wirtschaft im Laufe dieses Jahres zu verringern, so dass eine hauptsächlich von der Binnenwirtschaft getragene Erholung einsetzen kann 4 . Der aktuellen Schwächephase will die Bundesregierung mit umfangreichen und gezielten Maßnahmen begegnen. Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts investiert die Bundesregierung in Rekordhöhe von weit über 100 Milliarden Euro im Jahr 2024. Schwerpunkte dieser Investitionen sind die Dekarbonisierung der Industrie und der Ausbau der Wasserstoffindustrie, der elektrisch betriebene Verkehr und alles, was damit zusammenhängt, sowie die Förderung der Mikroelektronik 5 . b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir weisen darauf hin, dass uns nachstehende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wichtig sind, sie werden allerdings derzeit nicht zur unmittelbaren Steuerung unseres Unternehmens eingesetzt. c) Personal Da alle operativen Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2010/11 auf die Schwestergesellschaft in Luxemburg verlagert wurden, weist die Gesellschaft keinen wesentlichen Personalaufwand aus (ein Mitarbeiter in Teilzeit und 6 in Vollzeit). Die von anderen Konzerngesellschaften an die Gesellschaft erbrachten Leistungen wurden gemäß den internen Verrechnungspreisen weiterverrechnet. d) Umwelt Es gibt keine besonderen Umweltverpflichtungen, denen wir als Handelsunternehmen nachkommen müssen. e) Wichtige Ereignisse des Geschäftsjahres Um neben der Konzernfinanzierung die Liquidität weiter zu sichern, nutzt das Unternehmen weiterhin den Factoring-Vertrag (unterzeichnet am 10. Dezember 2020) mit der Bayerischen Landesbank als Berater und Sponsor sowie mit Corelux S.A. mit einer Kreditlinie von bis zu 40.000 TEUR. Zum 30. Juni 2024 verkaufte das Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 37.494 TEUR, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wurden. Die Gesellschaft trägt einen Selbstbehalt von rund 21 %, so dass die 7.912 TEUR in den sonstigen Vermögensgegenständen aktiviert werden. f) Vergleich des Ausblicks aus dem Lagebericht 2022/23 mit den tatsächlich erreichten Kennzahlen im Geschäftsjahr 2023/24 Für das abgelaufene Geschäftsjahr prognostizierte das Unternehmen für die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren - Umsatz, Bruttomarge und Jahresüberschuss - eine moderate Steigerung. Tatsächlich konnte ein Umsatzanstieg von +5,5% gegenüber dem Vorjahr erzielt werden, verbunden mit einem Anstieg der Bruttomarge von +7% und einem Anstieg des Jahresüberschuss von 94%. g) Geschäftsverlauf in 2023/2024 Das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde mit einem Umsatz von 277,5 Mio. EUR abgeschlossen. Dies entspricht einem Anstieg von 14,4 Mio. EUR, d. h. 5,5 % im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr, und liegt damit über dem durchschnittlichen Wachstum des deutschen Marktes. Dieser Anstieg wurde insbesondere durch die im Vorjahr mit den Kunden vereinbarten Preisanpassungen und gleichzeitig durch ein höheres Verkaufsvolumen erzielt. Das höhere Verkaufsvolumen und der höhere Umsatz in Deutschland folgen der gestiegenen Nachfrage des Endverbrauchers. Trotz des gestiegenen Umsatzes ist der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 % gesunken, was hauptsächlich auf die allgemeine Marktentwicklung nach den inflationären Herausforderungen der Vorjahre zurückzuführen ist. Das Rohstoffumfeld war in diesem Geschäftsjahr relativ günstig, wobei die allgemein schwächere Nachfrage den Kostendruck bei den Vorleistungen verringerte. Gegen Ende des Geschäftsjahres begann das Unternehmen jedoch einen Aufwärtsdruck auf bestimmte Materialien zu spüren, insbesondere auf recycelte Materialien und natürliche Produkte auf Alkoholbasis, da die Kunden- und Verbrauchernachfrage nach diesen Materialien weiter zunahm. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 57,5%. Sie erhöhten sich vor allem durch die Weiterberechnung von Konzerndienstleistungen und die Nutzung von Geschäftsmodellrechten in Höhe von TEUR 20.473 (Vorjahr TEUR 6.118), durch an Kunden zu zahlende Vertragsstrafen in Höhe von TEUR 2.581 (Vorjahr TEUR 880), durch Kosten für Diskontierungsgebühren in Höhe von TEUR 2.087 (Vorjahr TEUR 1.125) und durch F&E-Aufwendungen (z.B.: vertragliche und nicht vertragliche Produkttests) in Höhe von TEUR 679 (Vorjahr TEUR 529). Die Produktvertriebskosten sind im laufenden Jahr mit TEUR 12.338 (Vorjahr TEUR 13.450) leicht gesunken. Weitere wesentliche Positionen sind die von den Konzerngesellschaften in Luxemburg und Polen erbrachten Dienstleistungen für die kaufmännischen und finanzwirtschaftlichen Tätigkeiten in Höhe von TEUR 3.316 (Vorjahr TEUR 3.178) und der Beitrag für den Grünen Punkt in Höhe von TEUR 1.628 (Vorjahr TEUR 1.528). Das Darlehen an McBride PLC in Höhe von TEUR 30.000 wurde im Dezember 2023 gewährt und im Februar 2024 teilweise zurückgezahlt, so dass sich das Darlehen zum Bilanzstichtag auf TEUR 21.250 beläuft. Außerdem hat McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) ein kurzfristiges Darlehen an Intersilesia McBride Polska gewährt, das vor Ende des Geschäftsjahres vollständig zurückgezahlt wurde. Sie erzielte Erträge aus Darlehen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 726 (Vorjahr TEUR 513). Zinsen von McBride PLC belaufen sich auf TEUR 706 und Intersilesia McBride Polska TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 156, TEUR 309). Die Berechnung der Zinsen erfolgte auf Basis der UMML+- (Uncommitted Money Market Line Marge (1,5% - 2,5%). Hinzu kommen Erträge aus dem internationalen Cash-Pooling in Höhe von 640 TEUR (Vorjahr 47 TEUR). Der Nettogewinn für das Geschäftsjahr 2023/2024 beträgt 8,9 Mio. EUR (Vorjahr 4,6 Mio. EUR). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Geschäftsjahr aus Sicht der Unternehmensleitung unter Berücksichtigung der oben genannten Einflussfaktoren insgesamt als sehr positiv zu beurteilen ist und dem Wachstumsplan innerhalb der McBride Gruppe folgte. h) Finanzlage, Vermögen und Verbindlichkeiten Die Vorräte der Gesellschaft stammen hauptsächlich aus der Produktion der Schwestergesellschaft Chemolux S.à r.l. in Foetz/Luxemburg. Chemolux S.à r.l. verfügt über keine eigenen Lagerkapazitäten, so dass ein Großteil der Produktion an die Gesellschaft verkauft und in die Distributionszentren der McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) in Mannheim und Gera gebracht wird. Die Bilanz zum 30. Juni 2024 weist einen Lagerbestand von EUR 12,3 Mio. aus, der im Vergleich zum Vorjahr um 28,3% gestiegen ist. In Übereinstimmung mit den internen Bewertungsrichtlinien hat das Unternehmen eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 151 zum Jahresende vorgenommen (TEUR 346 zum Vorjahresende). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresende um 4,7 Mio. EUR. Dies ist in erster Linie auf das Umsatzwachstum zurückzuführen, das durch die allgemeine Geschäftsentwicklung und die höhere Nachfrage während des Geschäftsjahres bedingt ist. Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen betrug 54,4 Tage (GJ 2022/2023: 44,0 Tage). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen im Wesentlichen aufgrund eines Darlehens in Höhe von 30,0 Mio. EUR an die McBride plc, welches mit einem Betrag in Höhe von 8,75 Mio. EUR unterjährig teilweise zurückgezahlt wurde. Zudem wurde ein kurzfristiges Darlehen an die Intersilesia McBride Polska (Strzelce/Polen) gewährt, das vor Ende des Geschäftsjahres vollständig zurückgezahlt wurde. Währenddessen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf einem vergleichbaren Niveau geblieben. Das Eigenkapital beträgt 13,0 Mio. EUR gegenüber 13,1 Mio. EUR im Vorjahr, da im Gesellschafterbeschluss vom 30. Januar 2024 beschlossen wurde, eine Dividende von 9,0 Mio. EUR an die McBride Holdings Ltd., Manchester/Großbritannien, auszuschütten. Hierfür wurde der vollständige Gewinn des Geschäftsjahres 2022/23 in Höhe von EUR 4.586.230,84 und ein Teilbetrag in Höhe von EUR 4.413.769,16 aus dem Gewinnvortrag ausgeschüttet. Die Dividende wurde am 28. Februar unter Abzug der Kapitalertragsteuer mit einem Betrag von 8,55 Mio. EUR ausgezahlt. Das Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtvermögen sank von 17,6 % auf 15,6 %. Die Muttergesellschaft McBride Holdings Ltd. hat eine Patronatserklärung abgegeben und alle bestehenden und zukünftigen Forderungen gegenüber der Gesellschaft abgetreten. Darüber hinaus ist die Schwestergesellschaft Chemolux S.à.r.l. mit alle bestehenden und zukünftigen Forderungen gegenüber der Gesellschaft zurückgetreten. Beide Patronatserklärungen gelten ab 1. Oktober 2009 und sind nicht auf einen bestimmten Zeitraum beschränkt, so dass die Zusagen weiterhin Gültigkeit haben. Sonstige Rückstellungen bestehen aus Rückstellungen für Vertragsstrafen von Kunden, Streitigkeiten über Verkaufsrechnungen, Handelsvereinbarungen, Lagerkosten und für sonstige Gebühren, wie z. B.: Grüner Punkt, Jahresabschlussprüfung und Steuerberatung (Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 5,7 Mio. EUR (Vorjahr: 0 Mio. EUR) und dienten der Finanzierung der Geschäftstätigkeit. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die sich aus Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Lieferung von Produkten zusammensetzen, wurden aufgrund der fristgerechten Begleichung von Rechnungen um 2,0 Mio. EUR verringert. Die Gesellschaft hat von einer Refinanzierungsfazilität Gebrauch gemacht, die es ihr ermöglicht, Kredite gegen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufzunehmen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 bestanden 37,5 Mio. EUR (im Juni 2023 33,6 Mio. EUR) an Fremdmittel, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Die Verbindlichkeiten (ohne Verbindlichkeiten gegenüber Banken) blieben auf vergleichbarem Niveau. Allerdings stiegen die sonstigen Verbindlichkeiten (Finanzierungsfaszilität - Factoring) beinahe im gleichen Maße wie die konzerninternen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken, wodurch die Auswirkungen der Änderung ausgeglichen wurden. III. Chancen-, Risiken- und PrognoseberichtDie Zugehörigkeit zur McBride-Gruppe mit all ihren Produkten und Zentralfunktionen sehen wir als wesentliche Chance unseres Unternehmens. Gleichzeitig sind die Entwicklung des für uns relevanten Marktes und die Konzernabhängigkeit in allen Bereichen (Finanzierung, Einkauf, Produktion, F&E, Vertrieb, IT, Recht etc.) die wesentlichen Risiken der McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf). Die McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) ist sowohl internen als auch externen Risikofaktoren für ihr Geschäft ausgesetzt. Die Unternehmensleitung hat jedoch ausreichende Maßnahmen zur Minimierung/Vermeidung der entsprechenden Risiken ergriffen. Die folgenden Risiken und Unsicherheiten werden mit abnehmender Bedeutung identifiziert:
Going concern Wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2024 von McBride plc angegeben, beruhen die Basisprognosen der Gruppe auf dem vom Vorstand genehmigten Budget und dem Dreijahresplan. Sie weisen auf eine ausreichende Liquidität, Schuldendeckung und Zinsdeckung während des gesamten Überprüfungszeitraums der Unternehmensfortführung hin, um die Einhaltung der aktuellen Bankvereinbarungen sicherzustellen. Das Basisszenario der Gruppe geht von folgenden Annahmen aus:
Die Führungskräfte haben die Hauptrisiken der Gruppe mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit oder den schwerwiegendsten Auswirkungen und den negativen Auswirkungen auf die Finanzprognosen der Gruppe geprüft. Eine sich ändernde Markt-, Kunden- und Verbraucherdynamik könnte sich negativ auf das Umsatzwachstum auswirken. Mangelnde Belastbarkeit der Lieferkette beeinflusst die Rohstoff- und Verpackungskosten. Die Instabilität des wirtschaftlichen, politischen und makroökonomischen Umfelds wirkt sich potenziell sowohl auf das Umsatzwachstum als auch auf die Inputkosten aus, zusätzlich zu den Marktzinsen und Wechselkursen. In Anbetracht dieser Risiken sowie des Risikos, dass die revolvierende Kreditfazilität der Gruppe im Rahmen des anstehenden Refinanzierungsprojekts 18 reduziert wird, wurde ein schweres, aber plausibles Abwärtsszenario für den Stresstest der Finanzprognosen der Gruppe modelliert, das auf den folgenden Annahmen beruht:
Sollte ein solches schwerwiegendes, aber plausibles Abwärtsrisikoszenario eintreten, würde die Gruppe die geltenden Bankenklauseln weiterhin einhalten. Nach Überprüfung der aktuellen Liquiditätslage und der Finanzprognosen, Stresstests für potenzielle Risiken und unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Unsicherheiten sowie auf der Grundlage der derzeit zugesagten Finanzierungsfazilitäten haben die Direktoren die begründete Erwartung, dass die Gruppe über ausreichende Ressourcen verfügt, um ihre operative Tätigkeit in absehbarer Zukunft ohne wesentliche Einschränkungen fortzusetzen. Auf Grundlage des Vorstehenden wurden keine wesentlichen Unsicherheiten in Bezug auf Ereignisse oder Bedingungen identifiziert, die einzeln oder zusammen erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns und der Gesellschaft aufkommen lassen könnten, den Geschäftsbetrieb für einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten ab dem Zeitpunkt der Freigabe des Abschlusses fortzuführen. Aufgrund der Verflechtungen und Abhängigkeiten innerhalb der McBride-Gruppe sind die Fortführungssituation, das Ergebnis, die Finanzierung und die Liquidität der McBride-Gruppe auch für die McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) relevant. Ausblick In den ersten zwei Monaten des neuen Geschäftsjahres entsprach das Gesamtvolumen den Erwartungen der Gruppe. Der Gesamtmarkt für Haushaltsreinigungsprodukte weist ein Volumenwachstum auf, und innerhalb dieses Marktes bleibt die Nachfrage nach Eigenmarkenprodukten angesichts der Initiativen von Markenherstellern zur Rückgewinnung von Marktanteilen robust. Die Geschäftsbereiche verfügen über eine gute Planung neuer Produkteinführungen und neuer Geschäftsabschlüsse und setzen weiterhin Prioritäten bei ihren Wachstumsinitiativen. Die Inputkosten für die wichtigsten Rohstoffe bleiben insgesamt stabil, wobei die Kosten für recycelte Materialien und Chemikalien auf natürlicher Basis erwartungsgemäß steigen. Das Unternehmen wird seine Margen weiterhin durch einen informierten und kooperativen Dialog mit seinen Kunden steuern. Das nächste Geschäftsjahr ist ein entscheidender Zeitraum für eine Reihe von Transformationsprojekten der Gruppe, insbesondere für die "Gold Programmes", d. h. das Upgrade des ERP-Systems SAP S/4HANA, Commercial Excellence und Service Excellence. Die Gruppe ist weiterhin zuversichtlich, was die Qualität der Umsetzung und die Vorteile dieser Transformationsinitiativen angeht. Die Aussichten der Gruppe für das Jahr entsprechen unseren Erwartungen, was ein drittes Jahr in Folge mit einem Umsatzwachstum und einer Rentabilität deutlich über dem historischen Durchschnitt bedeuten würde. Für 2024/2025 erwarten wir eine moderate Steigerung des Umsatzes (im Einklang mit unseren Kunden), der Bruttomarge (als Ergebnis unserer Strategie) und des Gewinns. Dies hängt hauptsächlich vom Absatzmarkt ab.
Bonn, 19. Dezember 2024 McBride
GmbH
Mark Strickland, Geschäftsführer Peter Ingelse, Geschäftsführer
1
https://berichte.bvr.de/jahresbericht-2023/wirtschaftliche-entwicklung/konjunktur/
Bilanz zum 30. Juni 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024I. AllgemeinesDie McBride GmbH (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) hat ihren Sitz in Bonn und ist in das Handelsregister beim Amtsgerichts Bonn (HRB 29184) eingetragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 23. Juli 2024 wurde der satzungsmäßige Name der Gesellschaft von Chemolux Germany GmbH in McBride GmbH geändert und der Sitz der Gesellschaft von Düsseldorf nach Bonn verlegt. Die Eintragung in das Handelsregister datiert vom 13. September 2024. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Vermerke, die wahlweise in die Bilanz oder die Gewinn- und Verlustrechnung oder in den Anhang aufgenommen werden können, im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Going concern - Annahme Die McBride GmbH, Bonn (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) ist innerhalb der McBride Group tätig. Die Finanzierung und damit der Fortbestand des Unternehmens ist von der Liquiditätssituation des Konzerns abhängig. Wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2024 von McBride plc dargelegt, basieren die Basisprognosen des Konzerns auf dem vom Vorstand genehmigten Budget und dem Dreijahresplan. In Übereinstimmung mit dem genehmigten Budget verfügt das Unternehmen über ausreichende Liquidität, Schuldendeckung und Zinsdeckung während des gesamten Überprüfungszeitraums der Unternehmensfortführung, um die Einhaltung der aktuellen Bankvereinbarungen sicherzustellen. Es wurden keine wesentlichen Unsicherheiten im Zusammenhang mit Ereignissen oder Bedingungen festgestellt, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gruppe und des Unternehmens aufwerfen könnten, ihre Geschäftstätigkeit für einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten nach Veröffentlichung des Jahresabschlusses fortzuführen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktiv- und Passivposten Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Rohstoffe, unfertige Erzeugnisse und Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewert. Von Dritten eingekaufte Vorräte werden zum gleitenden Durchschnittspreis bewertet. Wertberichtigungen auf Vorratsbestände wurden im aktuellen Geschäftsjahr auf Stock Keeping Unit by Stock Keeping Unit (Produkt für Produkt) Basis wie folgt gebildet:
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden zu Nennwert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden durch Einzelwertberichtigung mit ihrem angenommenen Wert angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive latente Steuern aus temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den Wertansätzen der Steuerbilanz und denen der Handelsbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen werden in Ausübung des Wahlrechtes nicht angesetzt. Zum Bilanzstichtag bestehen jedoch keine Differenzen. Das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage, der Gewinnvortrag und der Jahresüberschuss werden zum Nennwert angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Effekte aus der Änderung von Abzinsungssätzen werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen (kurzfristig) sind mit dem Devisenstichtagsmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Währungsumrechnungskonten enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Erläuterungen zur Bilanz Die Vorräte der Gesellschaft betreffen nahezu vollständig Einkäufe von verbundenen Unternehmen, im Wesentlichen von der Chemolux S.à r.l. in Luxemburg. Ein Großteil der in Luxemburg für McBride GmbH, Bonn (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) produzierten Handelswaren, wird sofort in die Läger in Mannheim und Gera geliefert und gleichzeitig fakturiert. Aufgrund der Anwendung der Bewertungsmethoden hat die Gesellschaft zum Stichtag Wertberichtigungen auf die Vorräte in Höhe von 151 TEUR (Vorjahr: 346 TEUR) gebildet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beziehen sich ausschließlich auf den Verkauf von Produkten und weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr ist auf ein höheres Umsatzvolumen gegen Jahresende zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 666 TEUR (Vorjahr: 1.227 TEUR) sowie ein im Geschäftsjahr an die McBride plc, Manchester/Großbritannien, gewährtes Darlehen in Höhe von 21.250 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben 21.250 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Zum Stichtag besteht kein Wertminderungsbedarf der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Sofern zum Stichtag noch Beträge aufgrund von Reklamationen der Kunden über Preis- oder Mengendifferenzen ausstehen, wurden entsprechende Wertberichtigungen für das Risiko gebildet, dass zu einem späteren Zeitpunkt Gutschriften erstellt werden müssen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen den Selbstbehalt aus dem Factoring-Vertrag in Höhe von 7.912 TEUR (Vorjahr: 7.148 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Das gezeichnete Stammkapital beträgt 200 TEUR. Die Geschäftsanteile wurden zum Bilanzstichtag 30. Juni 2024 vollständig von der McBride Holdings Limited, Manchester/Großbritannien gehalten. Entsprechend der Gesellschafterversammlung vom 30. Januar 2024 wurde beschlossen, den festgestellten Gewinn des Geschäftsjahres 2022/2023 in Höhe von EUR 4.586.230,84 und einen Teilbetrag in Höhe von EUR 4.413.769,16 aus dem Gewinnvortrag als Dividende an die Gesellschafter auszuschütten. Gemäß Freistellungsbescheinigung vom 29. August 2023 ist die McBride GmbH, Bonn (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) berechtigt, den Steuerabzug für Kapitalerträge in Höhe von 5% im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 1 EstG vorzunehmen. Die Dividende wurde nach Abzug der Kapitalertragsteuer am 28. Februar 2024 in Höhe von EUR 8.550.000,00 an die McBride Holding Limited, Manchester/Großbritannien ausgezahlt. Die Muttergesellschaft McBride Holdings Limited, Manchester/Großbritannien hat eine Patronatserklärung abgegeben und alle bestehenden und künftigen Forderungen gegenüber der Gesellschaft nachrangig behandelt. Darüber hinaus ist das Schwesterunternehmen Chemolux S.à.r.l., Foetz/Luxemburg mit allen bestehenden und künftigen Forderungen gegenüber der Gesellschaft zurückgetreten. Beide Erklärungen gelten ab 1. Oktober 2009 und sind nicht auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, sodass die Zusagen weiterhin gültig sind. Sonstige Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Vertrags- und Konventionalstrafen, strittige Verkaufsrechnungen, Handelsverträge, Lagerkosten und sonstige Gebühren wie: Grüner Punkt, Jahresabschlussprüfung und Steuerberatung. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Ankauf von konzernintern produzierten Artikeln.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von 2.436 TEUR (Vorjahr: 4.167 TEUR). In den sonstigen Verbindlichkeiten wird des Weiteren im Wesentlichen die Zahlung aus dem Verkauf der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 37.494 TEUR (Vorjahr: 33.576 TEUR) ausgewiesen. Das Unternehmen kann bis Mai 2026 bei dem Anbieter der zugesagten Fazilität Kredite in Höhe von bis zu 40 Mio. EUR aufnehmen. Garantien McBride GmbH, Bonn (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) ist Garant für die revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 175 Mio. EUR, deren Schuldner McBride plc und angegebene Tochtergesellschaften von McBride plc waren. Die Kreditfazilität wurde zum 30. Juni 2024 von anderen McBride-Unternehmen in Höhe von 54 Mio. EUR, 10,4 Mio. GBP, 80 Mio. DKK in Anspruch genommen. Aufgrund der Vermögens- und Finanzlage der McBride-Gruppe geht das Management davon aus, dass diese Garantie nicht in Anspruch genommen wird. Wir verweisen auch auf den Abschnitt unter II. 1. unter der Going-Concern-Annahme. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Umsatz des Unternehmens bezieht sich auf Geschirrspülmittel, Wäschereiprodukte, Aircare-Produkte und Haushaltsreinigungsprodukte. Sie wurden in folgenden Ländern realisiert: Deutschland (221.099 TEUR, Vorjahr: 213.891 TEUR), Österreich (10.436 TEUR, Vorjahr: 7.472 TEUR), Schweiz (7.634 TEUR, Vorjahr: 8.033 TEUR), Polen (7.456 TEUR, Vorjahr: 6.291 TEUR), Frankreich (5.839 TEUR, Vorjahr: 6.169 TEUR), Niederlande (3.367 TEUR, Vorjahr: 3.694 TEUR) und Sonstige (21.627 TEUR, Vorjahr: 17.542 TEUR). Der Umsatz resultiert fast ausschließlich aus dem Verkauf unserer Produkte. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung (21 TEUR; Vorjahr: 3 TEUR) und periodenfremde Erträge aus in Vorjahren abgeschriebenen Kundenforderungen in Höhe von 32 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Wesentlichen aufgrund höherer konzerninterner Entgelte für den Zugang zu Geschäftsmodellrechten im laufenden Jahr in Höhe von 20.473 TEUR (Vorjahr 6.118 TEUR), von Kunden erhaltener Vertragsstrafen im laufenden Jahr auf 2.581 TEUR (Vorjahr 880 TEUR), Kosten für die Diskontierungsfazilität in Höhe von 2.087 TEUR (Vorjahr 1.125 TEUR) und F&E-Aufwendungen (z.B.: vertragliche und nicht vertragliche Produkttests) im laufenden Jahr in Höhe von 679 TEUR (Vorjahr 529 TEUR). Die Produktvertriebskosten sind im laufenden Jahr mit 12.338 TEUR (Vorjahr 13.450 TEUR) leicht gesunken. Weitere wesentliche Positionen sind die von den Konzerngesellschaften in Luxemburg und Polen erbrachten Dienstleistungen für die kaufmännischen und finanzwirtschaftlichen Tätigkeiten in Höhe von 3.316 TEUR (Vorjahr 3.178 TEUR) und der Beitrag für den Grünen Punkt in Höhe von 1.628 TEUR (Vorjahr 1.528 TEUR). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge entfallen mit 726 TEUR (Vorjahr 513 TEUR) auf verbundene Unternehmen. Darüber hinaus resultieren 640 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) aus dem internationalen Cash-Pool. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag stellen in Höhe von 3.966 TEUR Steuern für das laufende Jahr und Höhe von TEUR - 18 periodenfremde Ertragsteuern dar. IV. Sonstige Angaben1. Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine direkte Vergütung von der Gesellschaft. 2. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der McBride plc, Manchester/ Großbritannien einbezogen. Dieser stellt zugleich den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis dar. Dieser steht am Sitz der Gesellschaft in 53113 Bonn, Bundeskanzlerplatz 2D, oder auf der Homepage der Unternehmensgruppe zur Einsicht. 3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
4. Personal Das Unternehmen beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres einen Teilzeitmitarbeiter (Vorjahr: 1) und 6 Vollzeitmitarbeiter (Vorjahr: 4). 5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Prüfungsleistungen im Geschäftsjahr beträgt 50 TEUR. 6. Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Ab dem 1. Mai 2024 hat das Unternehmen aufgrund der Sitzverlegung einen neuen Mietvertrag für sein Büro in Bonn, Bundeskanzlerplatz 2D, abgeschlossen. Vorteile des Abschlusses von Mietverträgen gegenüber dem Kauf der betreffenden Anlagegüter sind u.a. die Bilanzneutralität, die Liquiditätsschonung und die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung und den im Allgemeinen höheren Kosten. Die monatliche Gebühr beträgt 3.310 EUR. Der Vertrag endet am 30.04.2025, verlängert sich aber automatisch um 6 Monat(e). Die Büromiete in Düsseldorf, Heinrichstraße 73, mit einer monatlichen Belastung in Höhe von 350 EUR wird Ende Dezember 2024 gekündigt. Es bestehen keine weitere Mietverträge. Verpflichtungen mit einer Laufzeit über 5 Jahre bestehen nicht. 8. Nachtragsbericht Mit Wirkung vom 23. Juli 2024 wurde der satzungsmäßige Name der Gesellschaft von Chemolux Germany GmbH in McBride GmbH geändert und der Sitz der Gesellschaft von Düsseldorf nach Bonn verlegt. Die Eintragung in das Handelsregister datiert vom 13. September 2024. 9. Vorschlag zur GewinnverwendungEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von 8.891.003,60 EUR teilweise als Dividende in Höhe von 8.500 TEUR an den Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von 391 TEUR dem Gewinnvortrag zuzuführen.
Bonn, den 19. Dezember 2024 McBride
GmbH, Bonn
Mark Strickland, Geschäftsführer Peter Ingelse, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die McBride GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der McBride GmbH, Bonn (vormals Chemolux Germany GmbH, Düsseldorf) - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der McBride GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 20. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
ppa. Miriam Köllner, Wirtschaftsprüferin ppa. Johanna Schwan, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 30.06.2024 wurde am 16.01.2025 festgestellt. |
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