Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 11669
Vorher
Pegador Fashion GmbHBLCK Concept GmbH
Eingetragen
3.5.2012
Branche
Einzelhandel mit TextilienGroßhandel mit TextilienEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Der An- und Verkauf von Textilien durch Online-Shop.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dario Vujicevic
seit 7.11.2022
Geschäftsführer
Armin Omerovic
seit 2.8.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Armin Omerovic
Johanniter-str. 51, 48565 Steinfurt
15.000 €
50.00%
Dario Vujicevic
Grünringer 93, 48282 Emsdetten
15.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pegador GmbH

Emsdetten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Kerngeschäft der Pegador GmbH mit Sitz in Emsdetten konzentriert sich auf den Vertrieb von hochwertiger Streetwaer und Accessoires. Als Modehändler bieten wir unseren Kunden exklusive und aktuelle Fashionprodukte.

Unser Sortiment umfasst Bekleidung, Schuhe, Taschen, Schmuck und Accessoires für Männer und Frauen im lässigen, einzigartigen Streetwaer-Look. Sowohl den Online-Handel als auch physische Ladengeschäfte nutzen wir als Vertriebskanäle. Wir betreiben einen eigenen Online-Shop, der unseren Kunden ein komfortables Einkaufserlebnis ermöglicht. Zudem wird in Ladengeschäften an zentralen Standorten den Kunden eine persönliche und direkte Kundeninteraktion ermöglicht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland verzeichnete im Jahr 2022 eine Erholung nach den wirtschaftlichen Herausforderungen der vorangegangenen Jahre im Zuge der Coronapandemie. Die Beschränkungsmaßnahmen wurden im Laufe des Jahres immer weiter gelockert, was vor allem den Sektoren wie dem Einzelhandel, dem Tourismus und der Gastronomie eine Erholung der Wirtschaftstätigkeit ermöglichte. Auch der Arbeitsmarkt zeigte positive Entwicklungen im Jahr 2022. Der Anstieg der Beschäftigungszahlen ließ die Arbeitslosenquote sinken. So war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % gestiegen. Während die auslaufenden Corona-Maßnahmen die Wirtschaft wachsen ließen, wurde die Wirtschaft in 2022 stark geprägt durch die Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Extreme Energiepreiserhöhungen, verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel bremsten die Wirtschaftsleistung aus. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Das BIP 2022 war im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie um 0,7 % höher.

Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen waren in 2022 deutlich besser als im Vorjahr. So beliefen sich die Umsätze mit Bekleidung in Deutschland für das Jahr 2022 auf rund 58,4 Milliarden Euro. Mit mehr als 32,8 Millionen Euro wurde der meiste Umsatz mit Damenbekleidung erwirtschaftet. Es gibt jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Absatzkanälen. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz im Online-Handel mit Bekleidung und Schuhen um rund 14 Prozent, gegenüber 2019 ist er dennoch stark gestiegen. In Deutschland wurden rund 21,35 Milliarden Euro in diesem Segment umgesetzt. Für den stationären Bekleidungseinzelhandel stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9 %.

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung 2022 konnte an das starke Umsatzwachstum der letzten Jahre anknüpfen. Das Geschäftsjahr schließt mit dem bislang besten Jahresergebnis in Höhe von 5.120 TEuro (Vorjahr: 2.165 TEuro) nach Steuern, seit Firmengründung ab. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) liegt 2022 bei 7.491 TEuro (Vorjahr: 3.169 TEuro). Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

3. Ertragslage

Das Jahr 2022 ist weiterhin geprägt von einem deutlichen Umsatzwachstum. Die Umsatzerlöse konnten mehr als verdoppelt werden und steigen im Vergleich zum Vorjahr um 130 %. Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen auf dem inländischen Markt erzielt, lediglich 3,5 % der Umsatzerlöse wurden auf dem ausländischen Markt erzielt. Das Rohergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt werden und steigt absolut um 7.167 TEuro.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 69 TEuro gestiegen.

Der Personalaufwand betrug im Jahr 2022 2.085 TEuro und ist somit absolut um 906 TEuro gestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch das gestiegene Geschäftsvolumen begründet.

Aufgrund neuer Investitionen im Jahr 2022 haben sich die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen um 18 TEuro auf 48 TEuro erhöht.

Die im Vergleich zum Vorjahr um 1.990 TEuro gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf die gestiegenen Werbe- und Reisekosten sowie auf die gestiegenen Kosten der Warenabgabe. Entsprechend des wachsendem Geschäftsvolum haben sich auch die weiteren sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Nach Berücksichtigung des Zinsergebnisses und Steuern verbleibt Ende des Geschäftsjahres ein Jahresüberschuss von 5.120 TEuro (Vorjahr: 2.165 TEuro).

4. Finanzlage

Die Finanzlage war im Jahr 2022 durchgehend stabil. Die Pegador GmbH war zu jederzeit in der Lage den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und beglich die Verbindlichkeiten grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfrist.

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von 6.965 TEuro aus. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 49,8 % (Vorjahr: 44,1 %). Der Anstieg des Eigenkapitals resultiert aus dem erzielten Jahresüberschuss für das Jahr 2022 sowie aus der moderaten Ausschüttungspolitik der Pegador GmbH. Die hohe Eigenkapitalquote wird angestrebt, damit die Gesellschaft auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten unabhängig von Kapitalgebern zielorientiert agieren kann.

Das langfristige Fremdkapital reduzierte sich im Jahr 2022 um 26 TEuro auf 9 TEuro. Dies entspricht einem Anteil des langfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme von 0,1 % (Vorjahr: 0,5 %) führt. Das kurzfristige Fremdkapital steigt um 3.432 TEuro auf 6.998 TEuro (Vorjahr: 3.567 TEuro) und erreicht damit einen Anteil an der Bilanzsumme von 50,1 %.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2022 beträgt 13.972 TEuro (Vorjahr: 6.447 TEuro).

Das Umlaufvermögen ist absolut um 7.387 TEuro gestiegen, was in erster Linie auf die Erhöhung der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sowie der liquiden Mittel zurückzuführen ist. Diese Entwicklungen des Umlaufvermögens resultieren aus dem gestiegene Geschäftsvolumen im Jahr 2022. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme hat sich von 99,2 % auf 98,7 % verringert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 1,3 % (Vorjahr: 0,8 %) und ist somit im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Investitionen wurden im üblichen Umfang vorgenommen und betreffen im Wesentlichen neue Büroausstattungen, Betriebsausstattungen und neue Fahrzeuge.

III. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Nach den ifo Konjunkturprognosen für das Frühjahr 2023 wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt etwa auf dem Vorjahresniveau stagnieren (-0,1 %) und erst im kommenden Jahr 2024 um 1,7 % zulegen. Die hohe Inflationsrate, die auch im Jahr 2023 vermutlich nur geringfügig niedriger liegen wird als im Jahr 2022, belastet die Konsumkonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft.

Demnach ist die Prognose über zukünftige Geschäftsentwicklungen mit hohen Unsicherheiten verbunden, die von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden kann. Die Marke Pegador konnte sich im Jahr 2022 am Markt weiter etablieren und mit dem Lifestyle im Streetwaer-Look positive Vibes verkörpern, die bei ihrer Zielgruppe, eine breite Zustimmung und Annahme erwirkte. Für das Geschäftsjahr 2022 wurden die von der Geschäftsführung verfolgten mittel- bis langfristigen Ziele übertroffen, was sich in der positiven Entwicklung der Umsätze und des Rohgewinns widerspiegelt.

Für das Geschäftsjahr 2023 sind weitere inspirierende Kollektionen geplant, welche die Menschen auch weiterhin zum Nachdenken anregen sollen. Somit erwarten wir für das Jahr 2023 weiterhin eine positive Umsatzentwicklung sowie eine Stärkung der Marktposition. Trotz der aktuell stark steigenden Kosten insbesondere in den Bereichen Personal, Energie und Werbung sehen wir für das kommende Jahr eine weitere positive Ergebnisentwicklung und erwartet nach aktuellem Kenntnisstand einen Umsatzanstieg von 20% bis 25%.

2. Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken werden regelmäßig auf Geschäftsführerebene analysiert, sodass die Ergebnisse schnell und effektiv festgestellt werden und sicher in die Risikoeinschätzung und Chancenfindung eingebunden werden können. Dabei werden sowohl interne als auch externe Faktoren berücksichtigt, die das Geschäftsergebnis und die finanzielle Lage des Unternehmens beeinflussen können. Insbesondere die Entwicklung der unsicheren zukünftigen gesamtwirtschaftlichen Lage bringen sowohl Risiken, aber auch Chancen für Pegador mit sich.

2a. Chancenbericht

Die starke Identifizierung der Zielgruppe mit der Mentalität von Pegador und die Sensibilität für modische Trends im Bereich Streetwear führt zu einem stetig steigenden Kundenstamm. Ebenso wirkt sich die hohe Innovationskraft der Marke und die darin transportierte inspirierende Firmenphilosophie positiv aus und verstärkt die Chance die Marke Pegador zukünftig weiter zu stärken.

Pegador nutzt die bereits gewonnen Erfahrungen in der jungen Streetwear-Mode für die neuen Kollektionen, die mit dem Ziel erarbeitet werden, jede Kollektion besser zu machen als die vorherige, um so das Produktportfolio stetig zu erweitern. Hierdurch ergibt sich die Chance weitere Marktanteile zu gewinnen sowie durch die verstärkte Expansion in ausländische Märkte neue Absatzmärkte zu erschließen.

2b. Risikobericht

Um mögliche Risiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb rechtzeitig zu erkennen, werden im Rahmen des monatlichen Reporting die wesentlichen Kennzahlen zeitnah ausgewertet und analysiert. Gegebenenfalls notwendige Gegenmaßnahmen lassen sich somit frühzeitig einleiten.

Ein wesentliches Risiko besteht in den von außen einwirkenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen. Vor allem die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen belasten die allgemeine Konsumstimmung, da sich die unsicheren konjunkturellen Auswirkungen auf die Kaufkraft der Menschen auswirkt. Hier besteht ein mögliches Risiko in der Veränderung des Konsumentenverhaltens und dem damit verbundenem Rückgang der Kaufkraft. Diesem Risiko wird durch strategische und zielgerichtete Marktanalysen der Modetrends entgegengewirkt. Zusätzlich bewirkt die starke Identifizierung der Zielgruppe mit dem Lifestyle die Eingrenzung dieses Risikos.

Neben diesen Risiken auf Seiten der Kundinnen und Kunden wirken sich auch Risiken durch globale Krisen auf Seiten der Anbieter und Hersteller negativ aus. Die deutsche Wirtschaft war auch im Geschäftsjahr 2022 weiterhin geprägt von Lieferengpässen sowie von steigenden Rohstoff- und Beschaffungspreisen. Diesen Risiken auf dem Beschaffungsmarkt wird durch eine gute, kontinuierliche Geschäftsbeziehung zu den Lieferanten entgegengewirkt. Der regelmäßige Kontakt mit unseren Lieferanten lässt mögliche Lieferkettenprobleme frühzeitig erkennen, die durch gezielte Maßnahmen rechtzeitig gesteuert werden können.

Unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Situation besteht immer das Risiko, dass sich die hergestellten, neuen Kollektionen auf dem Markt nicht in dem erwarteten Ausmaß absetzten lassen. Zudem ist vor allem die Modebranche einem starken Konkurrenzdruck ausgesetzt. Diesen Risiken begegnen wir mit unseren individuellen, einzigartigen Kollektionen, die unsere Unternehmensphilosophie widerspiegeln, und uns so die Möglichkeit geben uns von unseren Mitbewerbern abzugrenzen.

Pegador verfügt über genügend freie Liquidität und kann die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen. Ein Liquiditätsrisiko besteht demnach nicht. Aus den Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden können sich Kreditrisiken ergeben. Forderungsverluste sind jedoch die Ausnahme und die Werthaltigkeit des Forderungsbestandes ist als stabil einzuschätzen.

2c. Gesamtbild der Chancen- und Risikolage

Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risiko- und Chancensituation keine auf den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken ergeben. Der Stellenwert der Chancen überwiegt für uns deutlich die Risiken. Wir blicken zufrieden auf das Geschäftsjahr 2022 zurück und sind überzeugt, dass wir den Herausforderungen aus den zuvor genannten Risiken auch 2023 begegnen können.

 

Emsdetten, 05. Juli 2023

gez. Armin Omerovic

gez. Dario Vujicevic

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 188.522,00 50.200,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.807,00 1,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.807,00 1,00
II. Sachanlagen 185.715,00 50.199,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.715,00 50.199,00
B. Umlaufvermögen 13.749.708,99 6.373.436,46
I. Vorräte 5.211.161,62 3.460.684,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.545.348,80 2.479.011,15
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.092.478,79 156.467,19
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.452.870,01 2.322.543,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.993.198,57 433.740,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.767,54 22.998,06
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.971.998,53 6.446.634,52

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 6.964.874,98 2.844.846,92
I. gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Bilanzgewinn 6.934.874,98 2.814.846,92
B. Rückstellungen 2.202.191,13 1.059.918,41
C. Verbindlichkeiten 4.804.932,42 2.541.869,19
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.980,13 76.190,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 26.244,34 41.222,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.735,79 34.967,41
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.769.952,29 2.465.678,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.769.952,29 2.465.678,89
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.971.998,53 6.446.634,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 14.861.868,46 7.625.916,42
2. Personalaufwand 2.084.594,49 1.178.723,44
a) Löhne und Gehälter 1.874.735,36 1.048.740,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 209.859,13 129.983,12
davon für Altersversorgung 3.801,71 1.425,28
3. Abschreibungen 47.647,87 29.961,19
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 47.647,87 29.961,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.237.350,14 3.247.039,19
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2.872,02 489,74
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.381,54 439,69
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.703,94 5.026,95
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.365.161,50 999.183,34
8. Ergebnis nach Steuern 5.121.792,06 2.166.422,00
9. sonstige Steuern 1.764,00 1.356,00
Jahresüberschuss 5.120.028,06 2.165.066,00

Ergebnisverwendung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Jahresüberschuss 5.120.028,06 2.165.066,00
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.814.846,92 649.780,92
3. Bilanzgewinn 6.934.874,98 2.814.846,92

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Pegador GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Emsdetten
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Steinfurt
Register-Nr.: 11669

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.178,50 2.807,00 0,00 2.178,50 0,00 2.807,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.178,50 2.807,00 0,00 2.178,50 0,00 2.807,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 144.188,48 184.713,87 0,00 60.592,26 0,00 268.310,09
Summe Sachanlagen 144.188,48 184.713,87 0,00 60.592,26 0,00 268.310,09
Summe Anlagevermögen 146.366,98 187.520,87 0,00 62.770,76 0,00 271.117,09
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.177,50 0,00 0,00 2.177,50 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.177,50 0,00 0,00 2.177,50 0,00 0,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.989,48 47.647,87 0,00 59.042,26 0,00 82.595,09
Summe Sachanlagen 93.989,48 47.647,87 0,00 59.042,26 0,00 82.595,09
Summe Anlagevermögen 96.166,98 47.647,87 0,00 61.219,76 0,00 82.595,09
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Buchwert 31.12.2021
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.807,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.807,00 1,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 185.715,00 50.199,00
Summe Sachanlagen 0,00 185.715,00 50.199,00
Summe Anlagevermögen 0,00 188.522,00 50.200,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,4 TEuro (Vorjahr: 6,3 TEuro) enthalten.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zeitlich befristeten Mietverträgen für unbewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von jährlich 139 TEuro. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter bestehen in Höhe von 48 TEuro. Bei den sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter kann davon ausgegangen werden, dass nach Ablauf der bestehenden Verträge erneut vergleichbare Miet- und Leasingverträge abgeschlossen werden. Insofern sind vorstehend nicht die Gesamtverpflichtungen für die Restlaufzeit der bestehen Verträge angegeben, sondern die zurzeit bestehenden jährlichen Verpflichtungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Personengruppen Zahl
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 20,75
Werkstudenten 2,25
Geringfügig entlohnte Beschäftigte 35,75
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 58,75

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Armin Omerovic ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Dario Vujicevic ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt 5.120 TEuro. Die Geschäftsleitung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Emsdetten, 05.07.2023

gez. Armin Omerovic

gez. Dario Vujicevic

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.07.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Pegador GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pegador GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pegador GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rheine, 14. Juli 2023

DWL GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Ernst-August Lührmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Tobias Wigger, Wirtschaftsprüfer

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (§ 328 HGB).

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