Hans Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Feld seit 1.10.2024 | Prokura |
Sebastian Hans seit 22.2.2024 | Geschäftsführer |
Sebastian Sievers seit 22.2.2024 | Geschäftsführer |
Markus Hans seit 10.2.2022 | Prokura |
Michael Hans seit 1.2.2012 | Geschäftsführer |
Richard Sievers seit 1.2.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EMPAC GmbHEmsdettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die EMPAC GmbH entwickelt, produziert und vertreibt FIBC (flexible Schüttgutbehälter) und andere flexible Großpackmittel aus Kunststoffen. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich an gewerbliche Kunden im Direktvertrieb. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich keine wesentlichen Veränderungen im Geschäftsmodell ergeben. - Tochtergesellschaft ist die EMPAC Polska Sp. z o.o, Zduny 48, PL 83-115 ZDUNY, Polen, zu 100% 1.2. Forschung und Entwicklung Produkte für die Pharma- und Lebensmittelindustrie stehen im Fokus unserer Entwicklungsarbeit. Wir profitieren dabei von den nach wie vor bestehenden Fertigungsmöglichkeiten in unserem Werk in Emsdetten, dem Werkslabor und unserem Technikum. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Kooperationsprojektes mit der Fachhochschule Münster wird die Zusammenarbeit fortgesetzt bei internen Projekten. II. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingung Die wirtschaftliche Erholung wurde weiterhin durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges behindert. Bezogen auf die Kunststoff-Verpackungsbranche waren die Nachwirkungen der lange anhaltend hohen Energiepreise, insbesondere bei Gas und Öl, weiterhin auf die Rohmaterialien zu spüren. Da schon die Rohstoffe aus Öl oder Gas hergestellt werden und die Fertigungsprozesse, zum Beispiel Extrusion von Folien oder Spritzguss von Flaschen energieaufwendig ist. Dennoch war eine Besserung der Kunststoffpreise im Vergleich zum Vorjahr bemerkbar. Die Kosten der Warenabgabe sanken nach zwei Jahren der Steigerung wieder deutlich. Der Index der europäischen Straßenfrachtraten sank leicht, blieb aber auf einem weiterhin hohen Niveau.1 Die Frachtraten im Überseeverkehr, sind im Laufe des Jahres weiter gesunken. Nach einer Recherche des Brancheninformationsdienstes KI, Bad Homburg, blieben die Containerfrachten von Asien nach Europa auf einem konstant niedrigen Niveau von unter 2.000 USD, während Container von Europa nach den USA erst zum Ende des Jahres diese Marke erreichten2. Die verbesserte Stabilität der Lieferketten machte sich im Verlaufe des Jahres auch in den Preisen bei einigen Werkstoffen bemerkbar, wie der Preisindex Plastixx Composites des KI zeigt.3 2.2. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse sanken um 11,8%, was insbesondere auf das schwache erste Halbjahr zurückzuführen ist. Der Umsatz mit Pharmakunden stagnierte im Vergleich zum Vorjahr. Am Jahresende kam es zu einem nicht unerheblichen Bestandsaufbau durch verzögerte Abrufe einiger Kunden. Für das Geschäftsjahr 2023 hatten wir mit Umsatzeinbußen gerechnet. Durch Kosteneinsparungen sollte dennoch ein leicht positives Ergebnis erzielt werden. Da die Kosteneinsparungen geringfügig unter den Erwartungen lagen, wurde entgegen der Prognose das Jahresergebnis leicht negativ. Dennoch konnten aufgrund des Abbaus der Vorräte die Liquiditätserwartungen über Plan realisieren lassen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist gesichert. Bei Planungsabweichungen im Geschäftsjahr 2024 besteht unter Umständen der Bedarf an zusätzlicher Liquidität. Die gesetzlichen Vertreter gehen nach aktueller Einschätzung davon aus, dass die geplanten Ergebnisse mindestens erreicht werden. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Die Materialeinsatzquote sank im Jahresverlauf wegen der günstigeren Rohstoffpreise und Preisanhebungen im Verkauf von 72% auf teilweise unter 69%, was einen Jahreswert von insgesamt 69% zur Folge hatte. Dies ermöglichte jedoch nicht einen Rohertrag, der für ein positives Jahresergebnis ausreichte. Dennoch wurde eine wesentliche Verbesserung der Umsatzrentabilität erzielt. Der Personalaufwand lag auf Planhöhe. Zwei Mitarbeiter sind in den Ruhestand gegangen und ein Mitarbeiter wurde im Vertrieb eingestellt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzieren sich im Geschäftsjahr 2023 um 347 T€. Dies ist im Wesentlichen mit dem Aufwand der Warenabgabe begründet. Diese Kosten sinken um 32,6% auf 578 T€, nach den drastischen Anstiegen im Vorjahr. Durch die Verbesserung der Materialeinsatzquote von 74,6% auf 69% stieg entsprechend auch die betriebliche Rohertragsquote um 4,6 Prozentpunkte. Trotz des starken Umsatzrückgangs konnte ein positives Betriebsergebnis in Höhe von 190 T€ (Vorjahr: - 200 T€) erzielt werden. Das Finanzergebnis hat sich aufgrund der gestiegenen Zinsen um 82 T€ auf 221 T€ erhöht. Hierdurch ergibt sich ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 31 T€, welches dennoch durch die Erhöhung des Rohertrags und der Kosteneinsparungsmaßnahmen über dem Ergebnis des Vorjahres (- 308 T€) liegt. 2.3.2. Finanzlage Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Forderungsausfälle kamen nicht vor. Mahnläufe sind konsequent mindestens wöchentlich durchgeführt worden. Im Vergleich zu den Vorjahren wurden keine Ausschüttungen an die Gesellschafter vorgenommen. Es bestehen zugesagte und nicht in Anspruch genommen Kreditlinien von 266.851 €. 2.3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 22,4 %. Es ergibt sich zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr folgende Vermögensstruktur:
2.3.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Umsatzrendite (EBIT im Verhältnis zu Umsatzerlösen) und Cashflow sind fundamentale Kennzahlen für die Steuerung unseres Unternehmens. Der Cashflow wird berechnet aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen sowie sonstige zahlungsunwirksame Erträge. Die Umsatzrendite ist aufgrund des positiven Betriebsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 %-Punkte auf 1% gestiegen. Der operative Cashflow beträgt 129 T€ und hat sich um 289 T€ gegenüber dem Vorjahr (-126 T€) verbessert. 2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchen-bedingten Rahmenbedingungen als deutlich verbessert zum Vorjahr aber noch nicht zufriedenstellend. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir durch die weltweit anhaltende und konjunkturbedingte schwache Nachfrage nach Industrieverpackungen nur eine leichte Umsatzsteigerung. Die Rohstoffpreise und Frachtraten werden nicht weiter zurückgehen, sondern werden auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren.4 Kostentreiber sind in diesem Jahr weiterhin die Personalkosten. Tarifabschlüsse mit Einmalzahlungen als Inflationsausgleich und zwei Tariferhöhungen von 4,8% (September 2023) und 3,3% (September 2024) gehen weit über die moderaten Erhöhungen der Vorjahre hinaus. Eine Verbesserung der Ergebnislage erwarten wir durch die weitere optimierte der Materialeinsatzquote, sowie die eingeleiteten Kostensparmaßnahmen aus dem vergangen Jahr. Gestützt wird dies auch für die aktuelle ifo Sommerprognose 20245, die von einer leichten Steigerung des BIP von 0,4% in 2024 und von 1,5% in 2025 ausgeht. Somit erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Jahresergebnis im deutlich positiven Bereich. IV. Chancen - und Risikobericht 4.1 Risikobericht Branchenbezogene Risiken Großpackmittel sind direkt abhängig vom Bedarf der Industriellen Abnehmer. Es besteht keine Möglichkeit bei mangelnder Nachfrage auf Lager zu produzieren, da überwiegend nach Kundenspezifikation gefertigt wird. Wie alle anderen Verpackungen auch unterliegen Großpackmittel dem Zwang, die Nachhaltigkeitsanforderungen der Kunden zu erfüllen. Es besteht das Risiko, das in unserer Branche nur kapitalkräftige Marktbegleiter die Ressourcen für die weitere Optimierung besitzen. Langfristig besteht die Gefahr, dass FIBC-typische Schüttgüter, wie Kunststoffgranulate, Chemikalien und Baustoffe aus Kostengründen nicht mehr im bisherigen Maße in Europa produziert werden. Ertragsorientierte Risiken Die mit der Inflation einhergehende Lohnerhöhungsdynamik sowie der Fachkräftemangel stellt in unserer arbeitsintensiven Branche das größte Risiko dar. Preisanpassungen aufgrund von Lohnsteigerungen sind nach unserer Erfahrung bei Großabnehmern schwer durchzusetzen, da diese in den letzten Jahrzehnten nur Rohstoffpreis- und Währungsschwankungen akzeptiert haben. Zudem steigt der internationale Wettbewerb auch mit Billiganbietern. Finanzwirtschaftliche Risiken Falls seitens der Europäischen Zentralbank weitere erhebliche Erhöhungen des Leitzinses zur Bekämpfung der Inflation erfolgen, könnte dies Folgen für das Unternehmen haben. Diese Risiken bestehen unmittelbar durch die Erhöhung der Finanzierungskosten für die kurzfristige Sicherung unserer Liquidität und indirekt durch die Dämpfung der Konjunktur und damit den Bedarf unserer Industriekunden. Die ertragsorientierten Risiken können kurzfristig bei Verfehlung der Umsatzziele zu Liquiditätsengpässen führen. 4.2. Chancenbericht Unsere Fokussierung auf hochwertige Lösungen für den Pharma-, Lebensmittel- und Spezialchemikalienmarkt bietet uns die Chance neue Kunden zu gewinnen und uns von neuen Anbietern auf dem Markt abzuheben. Der Qualifizierungsprozess für diese Kunden stellt eine hohe Hürde für die meisten Marktbegleiter dar und schützt uns so vor Wettbewerbern, die ihre Produkte durch Produktion in Billiglohnländern billiger anbieten könnten. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Der Zahlungseingang wird täglich kontrolliert und Forderungen werden zeitnah verfolgt. Mahnläufe werden wöchentlich durchgeführt. Bei Neukunden wird eine Bonitätsprüfung durchgeführt, gegebenenfalls erfolgen Lieferungen bei unbekannter Bonität nur gegen Vorkasse. Bei bestehenden Kunden werden Brancheninformationsdienste und andere öffentliche Quellen genutzt zur weiteren Beurteilung der Bonität. Im Bedarfsfall steht uns auch die Creditreform zur Verfügung. Geschäftsbeziehungen zu russischen Firmen bestehen nicht. Forderungsausfälle stellen nach wie vor kein maßgebliches Risiko für das Unternehmen dar. Wir halten keine derivativen Finanzinstrumente. VI. Sonstige Angaben Die Herren Michael Hans und Richard Sievers wurden am 27. Januar 2012, die Herren Sebastian Sievers und Sebastian Hans am 22. Dezember 2023 zu Geschäftsführern bestellt. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zum Bilanzstichtag haben keine Zweigniederlassungen bestanden.
Emsdetten, den 08.08.2024 1 Schwaches Jahresende im Straßengüterverkehr - DVZ https://www.dvz.de/unternehmen/strasse/detail/news/schwaches-jahresende-im-strassengueterverkehr.html 2 -LOGISTIK - Kunststoff Information (kiweb.de) https://www.kiweb.de/Default.aspx?pageid=199&docid=253483 3 POLYMERPREISE - Kunststoff Information (kiweb.de) https://www.kiweb.de/default.aspx?pageid=2111&typ=100219 4 Polymerpreise https://www.kiweb.de/Default.aspx?pageid=399&docid=255120&query=(BAT:polymerpreise *) LOGISTIK (kiweb.de) https://www.kiweb.de/Default.aspx?pageid=199&docid=255223 5 Sommerprognose 2024 https://www.ifo.de/fakten/2024-06-20/ifo-konjunkturprognose-sommer-2024-neue-hoffnung-aber-noch-kein-sommermaerchen HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma EMPAC GmbH, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Soweit Pflichtangaben in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, wurden die betreffenden Posten in Ausübung bestehender Wahlrechte im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Nach dem in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Abschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear über eine Nutzungsdauer zwischen 5 bis 10 Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear und wird über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:
Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Vorräte werden mit der Durchschnittsmethode bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Ausleihungen an verbundenen Unternehmen mit dem Geldkurs am Entstehungsstichtag bzw. gem. §256 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag soweit diese nicht eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. III. Angaben zur Bilanz Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den in der Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 24 T€ Zuschüsse mit den Anschaffungskosten der immateriellen Vermögensgegenstände verrechnet. Unter den Finanzanlagen werden folgende Beteiligungen ausgewiesen: Gesellschaft Anteilsbesitz: EMPAC Polska Sp. z o.o, Zduny 48, PL 83-115 ZDUNY, Polen 100% Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.116 T€. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf - 370 T€. Die Forderungen gegen verbunden Unternehmen beinhalten zum Bilanzstichtag ausschließlich Forderungen gegen die 100%ige Tochtergesellschaft. Im Vorjahr erfolgt der Ausweis eines sonstigen Vermögensgegenstands in Höhe von 197 T€ in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitsspiegel: Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung und Bürgschaften gesichert. Die jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzten sich wie folgt zusammen: aus Mietverhältnissen (jährlich): T€ 351 aus Leasingverhältnissen (über Vertragslaufzeit) : T€ 120 IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. V. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich Arbeitnehmer56 , davon 31 Angestellte und 25 gewerbliche Arbeitnehmer, beschäftigt. Es besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung für Darlehen der Hans Immobilien GmbH&Co.KG und Birgit Sievers GbR über insgesamt T€ 665. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer Richard Sievers, Rheine (Kaufmann), und Michael Hans, Emsdetten (Betriebsleiter). Am 22. Dezember 2023 wurden Herr Sebastian Sievers, Rheine (Kaufmann), und Herr Sebastian Hans, Emsdetten (Kaufmann), zu weiteren Geschäftsführern bestellt. Die Geschäftsführer sind allesamt einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. Im Jahr 2017 wurde eine Pensionszusage an einen Geschäftsführer auf die PB Pensionsfonds AG, Hilden, übertragen. Die Gesellschaft ist zum Nachschuss verpflichtet, soweit sämtliche Zahlungen sowie das Deckungsvermögen nicht ausreichen. Zum Stichtag konnte ein Betrag über eine mögliche Inanspruchnahme des Nachschusses nicht geschätzt werden. Die Geschäftsführung schlägt vor das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Emsdetten, 8. August 2024 gez. Sebastian Sievers gez. Sebastian Hans gez. Richard Sievers gez. Michael Hans sonstige BerichtsbestandteileANLAGENSPIEGEL 2023EMPAC GmbH, Emsdetten
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die EMPAC GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EMPAC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EMPAC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, 9. August 2024 HBBN
GmbH
gez. T. Hellwig, Wirtschaftsprüfer gez. M. Ameloh, Wirtschaftsprüfer |
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