Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 185432
Eingetragen
27.2.2024
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen an bzw. der Betrieb von Gesellschaften der Kommunikationsbranche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Büttgenbach
seit 27.5.2024
Prokura
Armin Jochum
seit 27.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

20.00% identifiziert80.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
K**** H******
10.00%
A**** J*****Armin Jochum Verwaltungs-GmbH
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
WPP Marketing Communications Germany GmbH
Germany
80.000 €
80.00%
Armin Jochum Verwaltungs-GmbH
Germany
10.000 €
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

thjnk GmbH (vormals: thjnk ag)

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die thjnk ag vereint als Führungsholding innerhalb der thjnk-Unternehmensgruppe, insbesondere Werbeagenturen unter sich, die mit der strategischen Entwicklung, Konzeption und Umsetzung von Markenentwicklungen und Kommunikationsideen und Inhalten, insbesondere in den Bereichen Film, Funk, Fernsehen sowie Print- und digitale Medien, beschäftigt sind.

Aufgrund ihrer sehr guten Performance für Kunden und des hervorragenden Portfolios wurde die Gesellschaft in der Vergangenheit immer wieder von mehreren internationalen Holdings kontaktiert. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Anforderungen unserer sehr dynamischen Mandantschaft an Horizontalität und Internationalität unseres Angebotes hat die Gesellschaft im Juli 2017 beschlossen, als eigenständig operierende Gruppe Mitglied der WPP plc, London, zu werden. In diesem Zusammenhang haben die bisherigen Gesellschafter ihre Anteile an WPP übertragen. Die Geschäftsführung und Gesellschafter der thjnk-Gruppe sind überzeugt, mit diesem Schritt die in jeder Hinsicht beste Lösung für ein nachhaltig hervorragendes Angebot der thjnk-Gruppe an ihre Kunden und die Zukunft von thjnk gefunden zu haben. Um die Nachhaltigkeit des Unternehmens zu sichern, hat sich WPP in diesem Jahr dazu entschieden, den zwei Gründungsmitgliedern Karen Heumann und Armin Jochum jeweils 10% der Unternehmensanteile zu übertragen.

Zur thjnk-Unternehmensgruppe zählen im Jahr 2022 neben der als Führungsholding operierenden Gesellschafterin thjnk ag (Hamburg) sowie der thjnk hamburg gmbh die folgenden, operativ tätigen Tochter- bzw. Schwestergesellschaften: loved gmbh (Hamburg), thjnk münchen GmbH (München), thjnk berlin gmbh (Berlin), thjnk düsseldorf gmbh (Düsseldorf) sowie die Schwestergesellschaften thjnk 24/7 GmbH (Hamburg), upljft gmbh (Hamburg) und die thjnk Zürich AG (Zürich/Schweiz).

Die einzelnen Gesellschaften betreuen überwiegend eigene Kunden vor Ort (an den Standorten Hamburg, Berlin, Düsseldorf, München und Zürich) oder erbringen spezielle Leistungen loved gmbh (Corporate Design und Content Lösungen), thjnk 24/7 GmbH (Creative Management Platform Assets) und uplift gmbh (Social Media Lösungen), die das Leistungsportfolio der Unternehmensgruppe ergänzen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Werbewirtschaft in Deutschland wächst 2022 auf 48,66 Mrd. Euro (+2,8 %). Damit liegt sie erstmals nach drei Jahren über dem Niveau des Vorkrisen Jahres 2019, wie der Dachverband der Werbewirtschaft in seiner vorläufigen Jahres-Erfassung ausweist. Die endgültigen Zahlen wurden im Mai 2023 veröffentlicht. Das Gleiche gilt bei den anderen Kerndaten der Branche: Die Investitionen in Werbung steigen auf 36,99 Mrd. Euro (+2,6 %), die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 26,37 Mrd. Euro (+1,9 %). Ausschlaggebend für die Zugewinne ist das überproportionale Wachstum der digitalen Werbung im Vergleich zu anderen Werbeträgern, das allerdings wie schon in den Vorjahren größtenteils wenige Mega-Plattformen, wie Google, Meta, Twitter und Co. verbuchen und von dem nationale Player nur unterdurchschnittlich profitieren. Auch die bereits in 2022 stark spürbaren Effekte inflationsbedingter Preissteigerungen sind für nominale Zuwächse verantwortlich. Der dringend erhofften Gesundung des Marktes, angetrieben durch nachhaltig steigende Werbeinvestitionen, stehen eine bedrückende Inflation, hohe Rohstoff- und Energiepreise, der Ukraine Krieg sowie damit einhergehend eine eingeschränkte Konsumlaune entgegen. Der ZAW und seine Mitglieder sorgen sich angesichts der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Aussichten, aber auch aufgrund politischer Ankündigungen um die vielfältige Werbeträger- und Medienlandschaft in Deutschland 2023. (Quelle: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V.)

2.2 Geschäftsverlauf

Für die thjnk-Gruppe entwickelte sich unter den gegebenen wirtschaftlichen Verhältnissen das Geschäftsjahr 2022 schwierig. Auf der einen Seite verringerte sich der Umsatz durch den Verlust des Rewe Etats (€ 2,0 Mio.) in 2021 und Budgetkürzungen durch Audi (€ 1,5 Mio.) und koda (€ 1,0 Mio.) aufgrund von Lieferschwierigkeiten erheblich. Auf der anderen Seite wurden diverse neue Kunden akquiriert, was aber nur einen Teil der Verluste ausgleichen konnte. Die Umsatzerlöse der thjnk ag sind gegenüber dem Vorjahr wie erwartet auf T€ 10.083 gesunken (Vorjahr: 11.517). Das operative Geschäft mit Drittkunden spielt mit Umsatzerlösen von T€ 796 (Vorjahr: T€ 1.345) nur eine untergeordnete Rolle. Entsprechend sind auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen gesunken. Daneben werden Erlöse aus der Untervermietung von Büroräumen an Dritte erzielt.

Die thjnk ag hat zum Juni des Jahres 2022 die restlichen 50,1% der Anteile der upljft gmbh von der Dumont Gruppe übernommen und im zweiten Halbjahr 2022 in die thjnk Gruppe integriert. Da der Markt der Digitalisierung von Werbemedien weiterhin wächst und das Thema Social Media eine große Rolle in der internationalen Wirtschaft spielt, wurde diese Entscheidung getroffen. Allerdings ist die upljft gmbh ebenfalls von den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betroffen, so dass thjnk ag das Unternehmen über das Jahr 2022/23 restrukturiert und neu auf die Bedürfnisse des Marktes ausrichtet.

Im Jahr 2022 wurde auf Ebene der thjnk ag ein operatives Ergebnis (EBIT = Ergebnis ohne Finanzergebnis und vor Ertragsteuern) von T€ -3.567 (Vorjahr: T€ -2.472) erzielt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 550 auf T€ 5.916 gestiegen. Die Steigerung ergibt sich überwiegend aus höheren Mietkosten, welche jährlich anhand des Verbraucherpreisindexes angepasst werden, sowie aus höheren Betriebs- und Mietnebenkosten, Reisekosten und Award Kosten im Jahr 2022. Dagegen wirkt eine Kostenreduzierung der IT-Kosten, da die thjnk ag als Muttergesellschaft für die thjnk-Gruppe zentral einkauft und verwaltet. Ein weiterer Effekt ist die leichte Reduzierung der Personalkosten in 2022, aufgrund der beginnenden Restrukturierung.

Unter Einbeziehung der Gewinnabführungen (T€ 435; Vorjahr: T€ 1.063;) und des Finanzergebnisses wurde in 2022 ein Verlust vor Ertragsteuern von T€ -2.398 (Vorjahr: Verlust T€ -170) ausgewiesen. Die deutlich gesunkenen Erträge aus Gewinnabführungen spiegeln die schwierige Situation in den Tochtergesellschaften wider.

Im Jahresschnitt 2022 beschäftigte die thjnk ag fast unverändert 75 Mitarbeiter.

Die Geschäftsführung sieht das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 der thjnk ag insgesamt als operativ nicht zufriedenstellend an, da sich durch die geringeren Umsätze und die weiterhin hohen Kosten für die thjnk ag ein wie im Vorjahr prognostizierter Jahresfehlbetrag (T€ 2.499) ergab.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr von T€ 15.876 um T€ 4.461 auf T€ 20.337 gestiegen. Im Wesentlichen ist die Zunahme im Anlagevermögen auf den Zukauf von EDV-Software, -Hardware und die Anteile der upljft gmbh zurückzuführen. Während der Hauptfaktor zur Steigerung des Umlaufvermögens eine Darlehensvergabe an die upljft gmbh ist (T€ 2.109). Forderungen im Verbundbereich sind im Vergleich zum Vorjahr daher gestiegen (T€ 16.684; Vorjahr: T€ 13.280). Insbesondere ist der Anstieg durch die Forderung aus Darlehensvergabe an die upljft gmbh (T€ 2.109) und an die loved gmbh (T€ 1.157) sowie durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen Geschäft mit der upljft gmbh (T€ 961) zurückzuführen. Die Erhöhung der Intercompany-Verbindlichkeiten (T€: 14.415; Vorjahr: T€ 8.213) ist zum größten Teil auf das WPP- Cash-Pool-Verrechnungskonto zurückzuführen.

Das lang- und mittelfristig gebundene Anlagevermögen (T€ 1.368) ist ausschließlich durch Eigenkapital finanziert. Das Anlagevermögen enthält mit T€ 786 im Wesentlichen Anteile an den zur thjnk-Gruppe gehörenden verbundenen Unternehmen und Beteiligungen. Die Erträge der Unternehmensgruppe resultieren aus langfristigen und projektbezogenen Kundenverträgen, die als Rahmenvereinbarungen gestaltet sind. Dabei verstärkt sich das branchentypische Bild, dass ein immer größerer Anteil der Erlöse auf Projektaufträgen basiert. Als Konsequenz sehen wir eine disproportionale Verteilung der Erträge über die einzelnen Quartale, das ebenfalls typisch für unsere Branche ist. So wurden in den beiden letzten Quartalen (mit einem Schwergewicht auf dem Q4) über 60 % der Agenturleistungen erlöst. Die Erträge aus dem Agenturgeschäft bei den Tochtergesellschaften spiegeln sich im Beteiligungsergebnis bei der thjnk ag wider.

Die Ertragslage der thjnk ag ist durch das zentrale Handling von Mieten und anderen Infrastrukturleistungen für die Unternehmensgruppe und die Weiterbelastung der hieraus entstandenen Aufwendungen an die Tochtergesellschaften gekennzeichnet.

Insgesamt sanken die Personalaufwendungen in der thjnk ag um ca. 2,6 % gegenüber 2021. Ebenso erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einer Steigerung von etwa 10 % (s.o.). Die Zinserträge sind von T€ 1.302 im Vorjahr auf T€ 540 gesunken. Der Vorjahreswert ist auf periodenfremde Sondereffekte im Vorjahr zurückzuführen. Für weitere Erläuterungen zur Ertragslage wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf in diesem Lagebericht verwiesen.

Aufgrund des erhöhten negativen Jahresfehlbetrages und der erhöhten Bilanzsumme kam es zu einem Rückgang der Eigenkapitalquote auf 9,8 % (Vorjahr 28,3 %).

Zur Sicherstellung der Liquidität der thjnk-Gruppe wird der Liquiditätsbedarf fortlaufend überwacht und geplant. Darüber hinaus nimmt die thjnk ag seit 2020 am Cash-Pool der WPP-Gruppe teil, wodurch die ausreichenden liquiden Mittel sichergestellt werden, um die Verpflichtungen der Gruppe erfüllen zu können. Der Mittelabfluss des operativen Cash-Flows beträgt in 2022 T€ 3.494. Aus Investitionstätigkeit (erhaltene Ergebnisabführung und Zinsen, gewährte Darlehen, Abgänge von Finanzanlagen) war in 2022 insgesamt ein Mittelzufluss von T€ 725 zu verzeichnen. Aus Finanzierungstätigkeit wurde in 2022 insgesamt ein Mittelzufluss von T€ 2.843 erzielt. Die Finanzmittel stiegen in 2022 stichtagsbedingt von T€ 238 auf T€ 312 zum Geschäftsjahresende.

4. Prognosebericht

Die wirtschaftliche Planung ging für das Geschäftsjahr 2022 aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Europa von leicht zurückgehenden Umsätzen und rückläufigen Erträgen aus Gewinnabführungen aus. Diese Annahme führte zu einem negativen operativen Ergebnis bei einer daraus resultierenden rückläufigen negativen Rendite (Verhältnis EBIT zu Umsatzerlösen).

Das noch nicht geprüfte Geschäftsjahr 2023 schließt voraussichtlich mit Umsatzerlösen von € 12,5 Mio. ab. Durch Restrukturierungen innerhalb der Unternehmensgruppe, welche u.a. die im Nachtragsbericht des Anhangs genannten Verschmelzungen bestehender GmbHs innerhalb der thjnk-Gruppe beinhalten, und die damit verbundenen Kosten schließt die thjnk ag das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von voraussichtlich ca. € 4 Mio. bei einer ebenfalls negativen Rendite ab.

Basierend auf der Auftragslage und der Einschätzung der Projektverantwortlichen rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit leicht rückläufigen Umsätzen und einem ausgeglichenen Ergebnis bei einer positiven Rendite im einstelligen %-Bereich.

Das Wachstum der Unternehmensgruppe wird aus Eigenkapital bzw. Gewinnen der Vorjahre und Einlagen in das Eigenkapital aus dem WPP-Netzwerk finanziert.

5. Chancen und Risikobericht

Rezessive Konjunkturdaten, Inflation und sinkende Konsumlaune belasten weiterhin die Werbebranche, so der ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.) mit seinem Ausblick auf 2023. Mit Blick auf das zu Ende gehende Jahr und das erste Quartal 2023 befürchten 48 % Streichungen von Investitionen bei Produkten, 55 % bei Dienstleistungen, nur 9 % sehen Investitions-Verlagerungen ins Ausland. Angesichts der wirtschaftspolitischen und politischen Unwägbarkeiten in Europa (Brexit, Euro-Krise Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg) und den damit verbundenen betriebswirtschaftlichen Risiken für Investitionen in kommerzielle Kommunikation sind Prognosen für die Entwicklung der deutschen Werbewirtschaft nicht leicht zu treffen.

Weiterhin verstärkt sich der Trend, dass in einigen Geschäftsfeldern Aufträge in stärkerem Umfang nicht über Retainer, sondern im Rahmen von Projekten vergeben werden. Dadurch ergeben sich andere Rahmenbedingungen in der Kapazitäten- und der Liquiditätsplanung. Um diesem Trend gerecht zu werden, findet unter den Gesellschaften ein regelmäßiger Austausch über vorhandene Über- und Unterkapazitäten statt. Im Ergebnis werden dadurch die vorhandenen Ressourcen besser genutzt werden. Parallel dazu digitalisieren wir unsere internen Prozesse, minimieren redundante administrative Arbeiten und sparen dadurch an Mitarbeitenden in den Service Bereichen.

Der in 2022 ausgebrochene Ukraine-Krieg sorgt für eine eher zurückhaltende Projektvergabe vor allem im Bereich Automobilkunden. Aufgrund der Ressourcen-Engpässe und damit verbundenen langen Lieferzeiten werden Kampagnen oftmals auf spätere Zeitpunkte verschoben. Der Umsatzrückgang und die steigenden Energiekosten können durch die Gewinnung von Neukunden nicht immer zeitnah kompensiert werden.

Das Kundenportfolio der Gruppe ist über eine Vielzahl von Kunden aus unterschiedlichen Branchen verteilt. Weder die Analyse des Kundenstammes noch die Entwicklung der Honorare oder die Laufzeiten der Kundenverträge geben nach heutigem Kenntnisstand Anzeichen für noch größere Risiken. Es lässt sich allerdings nicht voraussagen, inwieweit die geplanten Marketing-Etats einzelner Kunden unterjährig eine Revidierung erfahren werden, oder Kunden beschließen, aufgrund einer individuellen Situation oder globaler Veränderungen Marketing-Etats zu kürzen.

Finanzielle Risiken, die wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, werden über ein zentral organisiertes, monatliches Berichtswesen aller Geschäftseinheiten frühzeitig erkannt. Dazu gehören auch regelmäßig stattfindende Forecast- und Budget-Gespräche zwischen den einzelnen Ergebnis-Verantwortlichen und dem Controlling.

Die langjährige Konstanz in den bestehenden Kundenbeziehungen und die Wirtschaftskraft der Kunden in der Gesellschaft bilden eine stabile Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Die Mehrheit der Erträge resultiert aus langfristigen Kundenverträgen und Zugewinnen, die wiederum auf neuen, langjährigen Verträgen basieren.

Menschen bleiben unser wichtigstes Asset und die Gewinnung bzw. der Abgang von Schlüssel-Personal haben daher in unserer Branche ganz wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung. Personalkosten spielen somit eine überragende Rolle. Durch die Stärke unserer Marke, die durch die Übernahme seitens WPP unangetastet bleibt, die Breite unserer Spitze und die Förderung der zweiten Reihe sehen wir uns in einem zweifelsohne auch durch die Demographie herausfordernden Umfeld weiterhin gut positioniert.

Die hinter uns liegende Corona Krise hatte keinen erheblichen wirtschaftlichen Einfluss, aber die daraus resultierenden Lieferengpässe, Personalmangel und der Beginn des Ukraine-Kriegs haben nun doch eine erhebliche Volatilität bei unseren beauftragenden Kunden ausgelöst.

Trotz dieser Einflüsse haben wir starke, neue Mandate gewinnen können. BR24, Carolinen Brunnen, die deutschlandweiten Handelskammern, HD * , Helios und Sunrise.

6. Schlusserklärung

"Gemäß § 312 Abs. 3 AktG erklären wir als Vorstand der thjnk ag, Hamburg, dass die Gesellschaft bei allen aufgeführten Rechtsgeschäften im Berichtsjahr 2022 nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhielt. Maßnahmen wurden im Berichtsjahr 2022 nicht getroffen oder unterlassen."

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

Armin Jochum

Horst Wagner

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.368.184,30 1.014.929,59
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 138.866,20 86.105,68
II. Sachanlagen 443.142,69 277.648,50
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 443.142,69 277.648,50
III. Finanzanlagen 786.175,41 651.175,41
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 757.699,76 310.199,76
2. Beteiligungen 28.475,65 340.975,65
B. Umlaufvermögen 18.745.647,69 14.665.835,72
I. Vorräte 109.885,00 31.300,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.324.125,73 14.396.112,48
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.683.607,24 13.279.652,38
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 23.435,50 267.106,40
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.617.082,99 849.353,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 311.636,96 238.423,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 223.128,75 195.367,69
Aktiva 20.336.960,74 15.876.133,00

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.988.993,89 4.487.888,26
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.642.454,47 1.642.454,47
IV. Bilanzverlust 753.460,58 -1.745.433,79
davon Gewinnvortrag 1.745.433,79 1.828.072,73
B. Rückstellungen 3.256.109,94 2.726.299,72
C. Verbindlichkeiten 15.033.322,91 8.594.429,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.415.467,95 8.213.056,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.415.467,95 8.213.056,82
2. sonstige Verbindlichkeiten 617.854,96 381.372,29
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 617.854,96 381.372,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 58.534,00 67.515,91
Passiva 20.336.960,74 15.876.133,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 9.483.277,25 10.293.866,99
2. Personalaufwand 6.937.679,18 7.122.391,36
a) Löhne und Gehälter 6.070.214,30 6.246.124,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 867.464,88 876.267,23
davon für Altersversorgung 8.885,67 6.099,41
3. Abschreibungen 197.656,15 153.983,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 197.656,15 153.983,71
davon außerplanmäßige Abschreibungen 130.885,68 73.190,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.916.184,60 5.365.792,20
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung -4.334,66 1.662,88
5. Erträge aus Beteiligungen 301.230,44 26.844,91
6. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 434.900,68 1.063.003,32
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 540.095,60 1.302.142,94
davon aus verbundenen Unternehmen 39.658,89 20.607,10
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 150.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 150.000,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 105.543,88 63.726,51
davon an verbundene Unternehmen 89.865,75 53.166,32
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 157,53 157,53
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 101.393,53 -87.689,68
11. Ergebnis nach Steuern -2.498.953,37 -82.345,94
12. sonstige Steuern -59,00 293,00
13. Jahresfehlbetrag 2.498.894,37 82.638,94
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.745.433,79 1.828.072,73
15. Bilanzverlust 753.460,58 -1.745.433,79

Anhang

Allgemeine Angaben

Die thjnk AG mit Sitz in Hamburg ist unter der Nummer HRB 121088 beim Registergericht Hamburg eingetragen.

Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Seit dem Geschäftsjahr 2014 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der thjnk hamburg gmbh, Hamburg, als beherrschtes Unternehmen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare abgeschrieben Abschreibungen über die Nutzungsdauer bewertet. Die Nutzungsdauern betragen bei immateriellen Vermögensgegenständen zwischen drei und fünf sowie bei Sachanlegen zwischen drei und vierzehn Jahren.

Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Auszahlungen im Geschäftsjahr abgegrenzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit des Folgejahres sind.

Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind für alle erkennbaren Risiken in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einzahlungen im Geschäftsjahr abgegrenzt, die Ertrag für eine bestimmte Zeit des Folgejahres sind.

Die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden bei ihrer Entstehung mit dem Transaktionskurs und am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs ohne Anwendung des Anschaffungs- und Realisationsprinzips umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang in einem Anlagenspiegel dargestellt.

Anteilsbesitz

Name und Sitz Kapitalanteil Eigenkapital 31.12.2022
Ergebnis 2022
thjnk Hamburg GmbH, Hamburg 100 *) 33.000,00 0,00
thjnk Berlin GmbH, Berlin 85% **) 1.381.611,57 177.176,53
thjnk München GmbH, Hamburg 100% *) **) 887.014,92 0,00
thjnk Düsseldorf GmbH, Düsseldorf 100% **) 2.276.009,11 358.710,52
loved GmbH, Hamburg 90% **) 471.538,44 -147.007,50
thjnk 24/7 GmbH, Hamburg 100% -719.518,05 -387.798,05
thjnk Zürich AG, Zürich/Schweiz 49,90% 1.158.848,11 CHF 661.465,02 CHF
BOBBY&CARL GmbH i.L., Düsseldorf 50% 15.962,14 -6.636,28
upljft GmbH 100,00% -1.551.181,56 (vorläufig) -800.187,30 (vorläufig)
loved people GbR, Hamburg 66,67% ***) 98.448,84 34.352,20
kt berlin people GbR, Berlin 50,01% **) 6.391,70 91.966,01

*) Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

**) indirekt

***) davon 33,34% indirekt

Dazu gekommen sind im Geschäftsjahr 2022 die Anteile an der thjnk düsseldorf gmbh, nachdem zuvor das Vermögen der west people GbR (Düsseldorf) auf die thjnk hamburg gmbh angewachsen ist.

Zum Juli 2022 wurde die Gesellschaft upljft gmbh zu 100% von der thjnk AG übernommen.

Beteiligung als persönlich haftender Gesellschafter

loved people GbR, Hamburg

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

- davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.541.816,43 (Vorjahr: 50.867,26); hiervon entfallen € 7.584,18 (Vorjahr: € 7.584,18) auf die Gesellschafterin.
- davon sonstige Forderungen 14.141.790,81 (Vorjahr: 13.228.785,12)

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

- davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: 23.435,50 (Vorjahr: 17.044,68)
- davon Forderungen kurzfristig gewährten Darlehen: 0 (Vorjahr: 250.061,72)

Sonstige Vermögensgegenstände

- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 4.000,00 (Vorjahr: €4.000,00) - Kautionen -

Eigenkapital

Unter dem gezeichneten Kapital wird das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von € 100.000,00 ausgewiesen. Das Grundkapital ist eingeteilt in 100.000 auf Namen lautende Stückaktien.

Sonstige Rückstellungen

Hierunter werden im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 1.557 - Vj. T€ 653), für Personalkosten (T€ 628 - Vj. T€ 799), für Verpflichtungsüberhänge aus Mietverträgen (T€ 521 - Vj. T€ 717) und für Aufbewahrungsverpflichtungen (T€ 22 - Vj. T€ 22) passiviert.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind ungesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

- davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.284,50 (Vorjahr: 4.403,17); hiervon entfallen € 0,00 (Vorjahr: € 1.164,00) auf die Gesellschafterin.
- davon sonstige Verbindlichkeiten 14.414.183,45 (Vorjahr: 8.208.653,65)
Sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern: 490.242,66 (Vorjahr: 312.743,99)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 575,48 (Vorjahr: 4.580,19)

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von € 40.714,42 (Vorjahr: € 111.752,76) sowie übrige sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von € 2.566,39 (Vorjahr: € 21.035,18) enthalten.

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung

- davon Aufwendungen für Altersversorgung: 8.885,67 (Vorjahr: 6.099,41)

Sonstige betriebliche Aufwendungen

-davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: 4.334,56 (Vorjahr: 1.662,88)

Ferner sind hierunter periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 113.541,59 (Vorjahr: € 19.206,39) enthalten. Diese setzen sich zum größten Teil aus Auflösungen von Forderungsabgrenzungen gegenüber verbundenen Unternehmen (ca. € 100.000) zusammen.

Erträge aus Beteiligungen

- davon aus verbundenen Unternehmen: 301.230,44 (Vorjahr: 26.844,91)

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

- davon aus verbundenen Unternehmen: 520.409,60 (Vorjahr: ́1.293.960,93)

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Im Vorjahr erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung auf eine Beteiligung in Höhe von € 150.000,00.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

- davon an verbundene Unternehmen: 89.865,75 (Vorjahr: 53.166,32)

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Hierunter wird hauptsächlich die ausländische Quellensteuer auf erhaltene Gewinnausschüttungen der thjnk Zürich AG ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Konzernzugehörigkeit

Alleinige Gesellschafterin ist die WPP Marketing Communications Germany GmbH, Frankfurt am Main.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss (kleinster Konsolidierungskreis) der WPP Deutschland Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRA 47365 (Mutterunternehmen i.S.v. § 290 HGB), einbezogen. Der Konzernabschluss wird am Sitz der WPP Deutschland Holding GmbH & Co. KG veröffentlicht.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, ist WPP Plc., London/Großbritannien. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite der WPP plc. unter http://www.wpp.com/WPP/Investor/Financials/Reports/ sowie unter SEC File-Nr. 000-16350 auf der Internetseite der SEC, www.sec.gov, Sektion "Filing & Forms" erhältlich.

Gemäß § 291 HGB wird mit Verweis auf den Konzernabschluss der WPP Deutschland Holding GmbH & Co. KG, in den die Gesellschaft einbezogen wird, auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses auf Ebene der thjnk AG verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aufgrund von Büromietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 4.881.359,20. Davon sind € 1.464.407,76 innerhalb eines Jahres und € 3.416.951,44 innerhalb von 2 bis 5 Jahre fällig.

Arbeitnehmer*innen

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 75 Mitarbeiter*innen (Vorjahr: 73), davon 44 in der Verwaltung und 31 in den Services inkl. Kreation.

Mitglieder des Vorstands

Karen Heumann, Werbestrategin (Sprecherin), (bis 30.06.2023) CEO Strategie

Armin Jochum, Kreativchef, CEO Kreation

Ulrich Pallas, Finanzvorstand, (bis 14.07.2022) CEO&COO

Horst Wagner, Werbekaufmann, CDO Beratung

Mitglieder des Aufsichtsrats

Richard Karpik (Vorsitzender), Technischer Diplom-Betriebswirt, Oberursel (bis 20.09.2023)

Anne Maldener (Vorsitzende), CFO WPP Germany, Düsseldorf (ab 20.09.2023)

Tony Antoniou, Vorstand Geschäftsentwicklung, London/Großbritannien

Dominic Charles Graininger, Geschäftsführer WPP Specialists Communications, London/Großbritannien

Gesamtbezüge 2022

Mitglieder des Vorstands: € 1.516.365,52

Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Geschäftsjahr 2022 keine Bezüge erhalten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust 2022 von € 753.460,58 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte jeweils rückwirkend eine Verschmelzung der thjnk berlin GmbH, thjnk düsseldorf gmbh und thjnk münchen gmbh auf die Gesellschaft thjnk hamburg gmbH. Anschließend erfolgte eine Verschmelzung der thjnk hamburg gmbh auf die thjnk Germany GmbH (vormals thjnk 24/7 GmbH). Die Verschmelzungen erfolgten nach Buchwerten und das daraus resultierende Verschmelzungsergebnis wurde ergebniswirksam auf Ebene der thjnk Germany GmbH erfasst.

*****

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2022
Euro
Zugänge
Euro
Umgliederung
Euro
Abgänge
Euro
Stand am 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und gewerbliche Schutzrechte 253.736,07 83.843,28 0,00 0,00 337.579,35
253.736,07 83.843,28 0,00 0,00 337.579,35
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 801.794,90 332.067,58 0,00 11.501,46 1.122.361,02
332.067,58 0,00 11.501,46 1.122.361,02
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 310.199,76 0,00 447.500,00 0,00 757.699,76
Beteiligungen 490.975,65 135.000,00 -447.500,00 0,00 178.475,65
801.175,41 135.000,00 0,00 0,00 936.175,41
1.054.911,48 550.910,86 0,00 11.501,46 2.396.115,78
Abschreibungen Buchwert
kumuliert 1.1.2022
Euro
laufendes Jahr
Euro
Abgänge
Euro
kumuliert 31.12.2022
Euro
Stand am 31.12.2022
Euro
Stand am 1.1.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und gewerbliche Schutzrechte 167.630,39 31.082,76 0,00 198.713,15 138.866,20 86.105,68
152.437,03 31.082,76 0,00 198.713,15 138.866,20 86.105,68
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 524.146,40 166.573,39 11.501,46 679.218,33 443.142,69 277.648,50
422.503,23 166.573,39 11.501,46 679.218,33 443.142,69 277.648,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 757.699,76 310.199,76
Beteiligungen 150.000,00 0,00 0,00 150.000,00 28.475,65 340.975,65
150.000,00 0,00 0,00 150.000,00 786.175,41 651.175,41
574.940,26 197.656,15 11.501,46 1.027.931,48 1.368.184,30 1.014.929,59

Bericht des Aufsichtsrats

Einladung / TO Hauptversammlung

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hamburg, den 31.05.2024

gez. Horst Wagner

gez. Armin Jochum

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die thjnk ag, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der thjnk ag, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der thjnk ag, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahrvom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Kritzer, Wirtschaftsprüfer

Frank Hübner, Wirtschaftsprüfer

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