Florian Fiedler Investment GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norbert Zimmermann seit 23.1.2025 | Geschäftsführer |
Stephan Jäckel seit 23.7.2019 | Geschäftsführer |
Koray Seker seit 31.10.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 57.14% | |
| 42.86% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
emetriq GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für 2023I. Unternehmensstruktur Die emetriq GmbH (nachfolgend emetriq oder Gesellschaft) ermöglicht als Spezialistin für datengetriebene Werbung eine hohe Qualität und gleichermaßen Quantität an Informationen, die Online-Werbung relevanter machen. Kunden sind Vermarkter, Agenturen, Werbetreibende und Gesellschaften der Telekom. emetriq bietet Segmente aus qualifizierten Geräte-IDs zur präzisen und reichweitenstarken Zielgruppenansprache an (Data). Weiterhin tritt emetriq als programmatische Mediaagentur der Telekom auf (MOM-Media Operating Modell). Ein weiteres Geschäftsfeld neben den zwei genannten Bereichen Data und MOM ist das Cross-Device-Network (Multi-ID, vormals bezeichnet als xDN), welches eine geräteübergreifende User-Ansprache ermöglicht. emetriq ist eine 100%ige Tochter der Telekom Deutschland GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Bonn. Die einzige Niederlassung der Gesellschaft befindet sich in Hamburg. II. Wirtschaftsbericht II. 1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaftsentwicklung war in 2023 und ist auch weiterhin von erheblichen Unsicherheiten geprägt. Die Projektionen sind vom weiteren Verlauf der bestehenden weltweiten Konflikte sowie der gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Lage im In- und Ausland abhängig. Weiterhin trägt die immer wiederkehrende Verschiebung der Abschaffung des Third-Party-Cookies aus dem Chrome-Browser dazu bei, dass an diversen ID- Lösungen im Markt gearbeitet wird, bisher aber noch keine Vereinheitlichung wie beim Cookie stattfindet. Das Ifo-Institut ermittelte aufgrund von hoher Inflation, gesunkener Nachfrage und allgemeiner Unsicherheit einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um -0,3 % für das Geschäftsjahr. Das BIP für das Jahr 2024 liegt am Ende des dritten Quartals bei 0 %. Gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Inflationsrate von 5,9 % im Jahr 2023 für das Folgejahr vorläufig mit Stand November 2024 auf 2,2 % verbessert. Die Arbeitslosenquote stieg It. Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % auf 5,7 %. Auch im Jahresdurchschnitt lag die Quote der Unterbeschäftigung unter dem Jahresdurschnitt von 2022. Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. prognostiziert ein weiteres Umsatzwachstum im digitalen Werbemarkt. Im Geschäftsjahr konnten Mrd. EUR 5,5 im Gesamtmarkt umgesetzt werden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 6,4 %. Für 2024 wird ein weiterer Anstieg in Höhe von 7,9 % auf Mrd. EUR 5,9 prognostiziert. II. 2 Geschäftsverlauf der emetriq GmbH Im Jahr 2023 konnte der Umsatz der emetriq im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Das Data-Geschäft war im Vergleich zum Vorjahr nochmals rückläufig. Eine der Ursachen für den Rückgang dieser Erlöse ist die anhaltende Veränderung des Werbeökosystems durch verändertes Buchungsverhalten, den zu erwartenden Wegfall des Third-Party-Cookies sowie weiterer ID-Lösungen am Markt. Ebenso hat das kostenlose Anbieten von Daten durch Google einen großen Einfluss auf Segment-Buchungen. Durch die gestiegenen Umsätze des MOM-Bereichs konnte der Rückgang des Data-Geschäfts aufgefangen werden. Der für das Geschäftsjahr 2023 erwartete Umsatz in Höhe von TEUR 13.896 konnte allerdings mit TEUR 13.501 nicht erreicht werden. Das EBITDA-Ziel von TEUR 1.139 wurde mit TEUR 1.464 übertroffen. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage III. 1 Vermögenslage
Die Bilanzsumme stieg im Geschäftsjahr um TEUR 2.444 auf TEUR 19.290. Auf der Aktivseite resultiert die höhere Bilanzsumme zum einen aus dem Anstieg des Anlagevermögens. Im März 2023 investierte die emetriq GmbH in Höhe von 3.500 TEUR in die Utiq SA/NV und hält damit 25 % an dem Joint Venture, an dem neben der emetriq Vodafone Europe B.V, Telefonica Digital Espana S.L.U sowie Orange Participations S.A beteiligt sind. Zum anderen erhöhten sich im Umlaufvermögen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 7.525. Gegenläufig dazu steht im Vergleich zum Vorjahr ein um TEUR 4.042 reduzierter Kassenbestand. Der Anstieg der Passivseite begründet sich mit gestiegenen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von TEUR 1.731 sowie dem Anstieg von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.200 und weiterhin von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 216. Der gebildete passive Rechnungsabgrenzungsposten reduzierte sich um TEUR 639 durch geringere Vorauszahlungen für Projektrechnungen. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Konzernmutter betragen TEUR 8.110. Für den Darlehensvertrag wurde Nachrangigkeit vereinbart. Durch den im Geschäftsjahr 2023 entstandenen Jahresüberschuss sowie Einzahlung in die Kapitalrücklage hat sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf TEUR 371 verringert. III. 2 Finanzlage Die liquiden Mittel reduzierten sich von TEUR 5.079 auf TEUR 1.038. Die Telekom Deutschland GmbH hat für die emetriq GmbH eine Patronatserklärung über einen Höchstbetrag von TEUR 12.610 übernommen. Aus Sicht der Gesellschaft ist die Liquidität gesichert. III. 3 Ertragslage
Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 12.252 auf TEUR 13.501 gestiegen. Die Data-Umsätze gingen im Jahr 2023 auf TEUR 5.372 zurück und waren damit im Vergleich zum Vorjahr um 18 % niedriger. Dagegen verzeichnete das MOM-Geschäftsfeld einen Umsatzanstieg um 27 % auf TEUR 6.889. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Jahr 2023 auf TEUR 56.209 gegenüber 2022 mit TEUR 52.961. Diese Position beinhaltet Weiterbelastungserträge für Medialeistungen und Reisekosten im Rahmen des MOM-Geschäftsbereichs. Die Leistungen werden an Gesellschaften des Telekom-Konzerns weiterbelastet. Eine entsprechende Gegenposition findet sich in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. In 2023 wurden mehr und umfangreichere Kampagnen für die Telekom-Gesellschaften realisiert. Damit stieg auch das Weiterbelastungsvolumen. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der sonstigen bezogenen Leistungen in Form von umsatzabhängigen Rückvergütungen im Data-Bereich. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 3.129 ist auf die Zunahme von Weiterbelastungsaufwendungen aus eingekauften Agenturleistungen zurückzuführen. Gegenläufig dazu stehen gesunkene Rechts- und Beratungskosten. Die Abschreibungen sind durch Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2 auf TEUR 64 angestiegen. Die EBITDA-Rentabilität erreichte 11 % gegenüber dem Vorjahr mit 3 %. Der Anstieg begründet sich mit gestiegenen Umsätzen aus dem MOM-Bereich. Das Betriebsergebnis beträgt TEUR 1.400. Das Finanzergebnis lag mit TEUR -333 unter Vorjahresniveau. Ursächlich dafür sind gestiegene Zinsen für das ausgereichte Darlehen. Es ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 1.041 (Vorjahr: TEUR 177). III. 4 Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren
IV. Prognose Für das Geschäftsjahr 2024 wird erwartet, dass der Umsatz unter dem Vorjahr liegen wird. Dies begründet sich hauptsächlich mit der indirekten Konkurrenz zu Google, deren Daten zum Teil kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Daraus folgen unter anderem zurückhaltende Buchungen der Data-Produkte bzw. ausbleibende Agenturbuchungen. Dagegen wird erwartet, dass der MOM-Bereich auch im folgenden Geschäftsjahr wachsen wird. Im Geschäftsjahr 2024 wurden bis Ende November Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 12.946 und ein EBITDA von TEUR -191 erzielt. Insgesamt wird im Jahr 2024 mit einem Umsatzvolumen von TEUR 12.946 und mit einem EBITDA von TEUR -318 gerechnet. Für das Jahr 2025 wird durch die neu gegründete Business Unit Advertising mit einem Umsatz von TEUR 50.338 und einem negativen EBITDA von TEUR -3.343 gerechnet. V. Risiko- und Chancenmanagement Die emetriq GmbH ist im Rahmen ihrer wachstumsorientierten Unternehmenspolitik bestrebt, Chancen und Risiken wertorientiert zu steuern, um sich ergebende Entwicklungschancen optimal nutzen zu können. Risiken werden nur eingegangen, sofern ihnen im Gegenzug die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung gegenübersteht. Unter Berücksichtigung der nachfolgend dargestellten Chancen und Risiken wird die Entwicklung der Gesellschaft als stabil beurteilt. V. 1 Konjunkturelles Umfeld Auch 2024 wird geprägt sein von den Entwicklungen der geopolitischen Konflikte, einer im Verhältnis zu den Vorjahren hohen Inflation und den in diesem Zusammenhang getroffenen Maßnahmen. Die Wirtschaft steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Einzelne Industrien sind dabei unterschiedlich stark betroffen und demnach auch die eingesetzten Werbebudgets. Grundsätzlich ist von einer weiteren Digitalisierung des Alltags auszugehen. Die Auswirkungen auf die Mediennutzung und den Werbemarkt werden über 2024 hinaus spürbar bleiben. Auch der Anteil automatisierter Ein- und Verkäufe von Onlinewerbeflächen in Echtzeit - programmatische Buchungen - wird weiter zunehmen. Von diesen Entwicklungen wird die emetriq profitieren können. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Informationen durch Online-Kundenaktivitäten aus unternehmensinternen Quellen - First Party Data - ebenso zunehmen, wie die Entwicklung und Schaffung von ID-Allianzen, um dem von Google für Q1 2025 angekündigten Wegfall des zurzeit noch vorherrschenden Third-Party-Cookies als wesentlichem Online-Identifikator entgegenzutreten. Ebenso werden sich Technologien weiterentwickeln, die gezielte Werbeausspielungen ermöglichen und dabei mit weniger Nutzerinformationen auskommen. emetriq wird weiterhin in den Ausbau der eigenen Technologien investieren, um kommenden Marktveränderungen zu begegnen. Mit dem Ausbau der eigenen Plattform, der Umsetzung von Technologien wie Multi-ID und algorithmischen Targeting (zielgruppenspezifische Ansprache) und der stärkeren Nutzung von TV-Daten ergeben sich für emetriq weiterhin Wachstumspotenziale. V. 2 Personal Ein kontinuierliches Risiko in unserem Marktumfeld liegt in der Höhe der ungewollten Fluktuation der Belegschaft und dem daraus resultierenden Know-how-Verlust. Auch wenn die Knappheit diverser Disziplinen auf dem Arbeitsmarkt auch in Zukunft als gegeben angesehen werden muss, gibt es Ansatzpunkte, die aktuelle und zukünftige Belegschaft erfolgreicher zu binden. V. 3 Finanzwirtschaftliche Risiken Mit einem Ergebnis von TEUR 1.041 konnte das Vorjahresergebnis gesteigert werden. Die Liquiditätssituation ist stabil. Nichtsdestotrotz liegt der Fokus auf einer agilen Organisation, flexiblen Kostenstrukturen sowie gezielten Vertriebsmaßnahmen, um auch in einem volatilen Marktumfeld kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können. Aktuell wird ein negatives Eigenkapital von TEUR -371 ausgewiesen. Dem Risiko einer bilanziellen Überschuldung steht das nachrangige Gesellschafterdarlehen zum Stichtag i.H.v. TEUR 8.110 gegenüber. Die Finanzierung der Gesellschaft ist über die eigenen Einnahmen, Bankguthaben und das Darlehen der Konzernmutter gegeben. Das ursprünglich ausgereichte Darlehen i.H.v. TEUR 8.610 ist im April 2025 fällig. Mit Datum vom 10. Dezember 2024 fasste die Gesellschafterin der emetriq einen Beschluss über die Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von Mio. EUR 12,7 zur Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft und versetzt diese hiermit unter anderem in die Lage, bestehende Verbindlichkeiten wie etwa die Darlehensverbindlichkeit in Höhe von Mio. EUR 8,1 fristgerecht an die Deutsche Telekom AG zurückzahlen zu können. Zudem werden alle Geschäftsvorfälle im Hinblick auf Rentabilität und Liquiditätseffekte beurteilt. Für die Deckung möglicher finanzieller Risiken wurde eine Patronatserklärung der Muttergesellschaft über TEUR 12.610 gestellt. V. 4 Datenpool Aus der DSGVO entstehen direkt keine Risiken für die Gesellschaft. Der Datenpool besteht ausschließlich aus Daten, für die ein Nutzer eine Einwilligung ("Consent") abgegeben hat. Die Einholung von "Consents" ist mittlerweile ein akzeptiertes und etabliertes Mittel zur Sicherstellung des Datenschutzes. Von den Bestrebungen von Google, mit der Privacy Sandbox die Nutzung eines Third-Party-Cookies zu unterbinden, geht ein deutliches Risiko für den bestehenden Datenpool aus. Dieser besteht zu einem großen Teil aus Daten, die über diesen Identifier gewonnen werden. Die Gesellschaft stellt sich daher für eine entstehende Multi-ID-Welt auf, in der die potenziell wegfallenden Third-Party-IDs durch neue alternative IDs ersetzt werden. Neben dem eigenen deterministischen Cross-Device-Graphen befindet sich ein probabilistischer IP- Graph im Einsatz. Es werden Gespräche mit Plattformpartnern wie z.B. The Trade Desk über die Nutzung ihrer eigenentwickelten UID geführt. Mit der Konzernvorstandsentscheidung zum Investment in das Joint Venture Utiq S.A. ist die emetriq 25%ige Anteilseignerin an einer von vier europäischen Telekommunikationskonzernen gegründeten alternativen ID. Die Investition in Utiq ist von strategischer Natur. Auf Grundlage der fortgeschriebenen Unternehmensplanung und der oben beschriebenen Entwicklung gehen wir davon aus, dass keine bestandsgefährdenden Risiken bestehen und der Fortbestand der Gesellschaft überwiegend wahrscheinlich ist. Inhalt Jahresabschluss der emetriq GmbH Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Grundlagen und Methoden Erläuterungen zur Bilanz Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangGrundlagen und Methoden Wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen der Gesellschaft Die emetriq GmbH, Bonn, (im Folgenden emetriq oder Gesellschaft genannt) tritt im Bereich der Onlinewerbung auf. Sie führt Dienstleistungen für zielgerichtete Onlinewerbung auf Basis anonymer Nutzerinformationen durch. Ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf das In- und Ausland. Die emetriq ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Bonn unter der Nr. HRB 20117 eingetragen. Alleinige Gesellschafterin ist die Telekom Deutschland GmbH, Bonn (im Folgenden TDG genannt). Das gezeichnete Kapital beträgt 100.000,00 €. Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft zur Deutsche Telekom AG, Bonn (im Folgenden Deutsche Telekom genannt). Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Deutsche Telekom AG im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Die Deutsche Telekom stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt und ist ferner über die Internetseite der Deutschen Telekom zugänglich. Grundlagen der Bilanzierung Der Jahresabschluss der emetriq wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB sowie nach den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert ist. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Soweit zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst werden, erfolgt ein getrennter Ausweis im Anhang. Davon-Vermerke für einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen ebenfalls im Anhang. Entsprechend § 268 Abs. 3 HGB wird auf der Aktivseite der Bilanz zum Jahresabschluss 2023 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 371.472,58 € als gesonderter Posten ausgewiesen. Im Juli 2019 hat die Deutsche Telekom mit der Gesellschaft einen Darlehensvertrag mit Rangrücktritt geschlossen. Aus dem Vertrag resultiert eine Rückzahlungsverpflichtung im Nennwert von 8.110.111,11 €. Die Rückzahlungsverpflichtung wurde auf den 30. April 2025 prolongiert. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft erklärte die TDG zudem ein Patronat vom 03.07.2019 mit dem Höchstbetrag von 12.610.111,11 € gegenüber der emetriq für die Zeit, in der sie ihre Kredite einschließlich der Zinsen und Nebenkosten nicht vollständig zurückgezahlt hat. Mit Datum vom 15.02.2023 und 10.12.2024 wurden jeweils Gesellschafterbeschlüsse über die Zuzahlung von Mio. EUR 3 und Mio. EUR 12,7 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gefasst. Die Fortführung des Unternehmens ist überwiegend wahrscheinlich und die Zahlungsfähigkeit gegeben. Der Jahresabschluss der emetriq wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierung und Bewertung Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Die dabei zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern basieren auf einer betriebsindividuellen Einschätzung, die sowohl technische als auch wirtschaftliche Entwertungsfaktoren berücksichtigt. Entfallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung in den Folgejahren teilweise oder ganz, erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der eingetretenen Wertaufholung, höchstens jedoch bis zu dem Wert, der sich ohne Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte. Im Wesentlichen liegen den planmäßigen Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Die Zugänge zu den beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens werden ab dem Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. In Anlehnung an § 6 Abs. 2 S. 1 EStG werden Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 800 € betragen, im Zugangsjahr sofort abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang ausgewiesen. Diese Regelung wird aus Vereinfachungsgründen für entsprechende Zugänge in der Handelsbilanz übernommen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei Verkauf oder sonstigem Abgang mit ihren jeweiligen Buchwerten (Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen) ausgebucht. In Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen dem Verkaufserlös und dem Buchwert des Vermögensgegenstands wird ein Gewinn oder Verlust aus Anlageabgang ergebniswirksam berücksichtigt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auf Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen und das allgemeine Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf den Forderungsbestand berücksichtigt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Positionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit einem fristadäquaten Marktzins abgezinst. Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird gemäß § 266 Abs. 2 Buchst. C. HGB als gesonderter Posten angesetzt. Er wird zu jedem Abschlussstichtag neu berechnet. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Die zu erwartenden zwischenzeitlichen Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Als Umsatzerlöse werden gemäß § 277 Abs. 1 HGB alle Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Dies betrifft im Wesentlichen Erlöse aus den Bereichen zielgerichtete Onlinewerbung auf Basis anonymer Nutzerinformationen. Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt nach dem Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern. Entsprechend dem Realisationsprinzip erfolgt eine periodengerechte Erfassung. Forschungs- und Entwicklungskosten werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens als Aufwand erfasst. Ermessensspielräume Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses muss die Gesellschaft Einschätzungen vornehmen und Annahmen treffen, welche die Ansätze der Vermögensgegenstände und Schulden, die Angabe von Risiken und Unsicherheiten bezüglich der angesetzten Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag sowie die Aufwendungen und Erträge für den Berichtszeitraum beeinflussen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Einschätzungen abweichen. Erläuterungen zur Bilanz 1 Anlagevermögen Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Sachanlagevermögen 83.514,00 € (31. Dezember 2022: 88.786,00 €) und umfasst Betriebs- und Geschäftsausstattung. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Einrichtungen der Informationsverarbeitung in Höhe von 57.169,00 € (31. Dezember 2022: 71.374,00 €) sowie Möbel und Geräte in Höhe von 24.794,00 € (31. Dezember 2022: 17.412,00 €). Die Zugänge im Sachanlagevermögen in Höhe von 58.677,65 € beinhalten im Wesentlichen Zugänge für EDV-Equipment in Höhe von 32.144,36 € sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 14.125,59 €. Die Abgänge des Geschäftsjahres in Höhe von 1.760,50 € betreffen ausschließlich EDV-Equipment. Die Zugänge in den Finanzanlagen beinhalten ausschließlich die Beteiligung an der Utiq SA/NV, Brüssel (Belgien), in Höhe von 3.500.000,00 €. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird unter Anmerkung 25 aufgeführt. Anlagespiegel
2 Forderungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Forderungen gegen Kunden aus dem Bereich Onlinemarketing. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin TDG in Höhe von 12.023.919,25 € (31. Dezember 2022: 4.294.138,63 €) sowie Forderungen für Umsatzsteuerzahllast gegen die Deutsche Telekom AG in Höhe von 582.494,59 €. 3 Sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind überwiegend Forderungen gegen Mitarbeiter und sonstige Forderungen aus Steuern enthalten. 4 Guthaben bei Kreditinstituten
Bei dem Guthaben bei Kreditinstituten handelt es sich um das Guthaben bei der Commerzbank AG, Hamburg. 5 Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält abgegrenzte Aufwendungen für Software-Lizenzen und Wartungen in Höhe von 16.635,20 € (31. Dezember 2022: 28.774,61 €). 6 Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der emetriq beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert 100.000,00 €. Sämtliche Gesellschaftsanteile werden von der TDG gehalten. Die Erhöhung der Kapitalrücklage resultiert mit 3.000.000,00 € aus Kapitaleinzahlungen durch die Gesellschafterin TDG. Das Eigenkapital ist aufgrund des Verlustvortrages von 21.462.701,74 € vollständig aufgezehrt. Der verbleibende Überhang an Verlusten in Höhe von 371.472,58 € wurde als nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ausgewiesen. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den Grundlagen der Bilanzierung. 7 Steuerrückstellungen
8 Sonstige Rückstellungen
Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus ausstehenden Rechnungen für Medialeistungen in Höhe von 5.724.730,56 € (31. Dezember 2022: 4.533.699,81 €). Die übrigen sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen. 9 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen insbesondere den Bezug von eingekauften Agenturleistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen im Wesentlichen mit 8.110.111,11 € (31. Dezember 2022: 8.110.111,11 €) Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Deutschen Telekom. Diese sind in Höhe von 8.110.111,11 € durch Rangrücktritt nachrangig. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit 59,90 € (31. Dezember 2022: 1.055,10 €) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin TDG ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten im Wesentlichen Lohnsteuerverbindlichkeiten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 10 Umsatzerlöse Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Im Geschäftsjahr sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 1.249.320,03 € gestiegen. Dies ist auf Preisanpassungen und erhöhten Beratungsbedarf im MOM-Bereich zurückzuführen. 11 Sonstige betriebliche Erträge
Die Erträge aus Weiterverrechnungen resultieren insbesondere aus der Weiterverrechnung von eingekauften Agenturleistungen. Die übrigen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Abgrenzungen und Rückstellungen in Höhe von 838.269,17 € sowie Erträge aus Sachbezügen in Höhe von 62.290,66 €. 12 Materialaufwand
Der Rückgang der Aufwendungen für bezogene Leistungen um 97.936,40 € ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Umsatzerlöse im Data-Bereich zurückzuführen. 13 Personalaufwand
Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 320.733,66 €. Der Anstieg ist auf Neueinstellungen in den Geschäftsbereichen sowie allgemeine Lohnsteigerungen zurückzuführen. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (Full-Time-Equivalents) entwickelte sich wie folgt:
14 Abschreibungen
Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen entfallen im Geschäftsjahr mit 63.949,65 € auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. 15 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Der Anstieg in den bezogenen Dienstleistungen im Geschäftsjahr resultiert ausschließlich aus dem erhöhten Volumen eingekaufter Agenturleistungen, welche weiterberechnet werden. In den Rechts- und Beratungskosten sind insbesondere Leistungen für Beratungen im Projektmanagement enthalten. Die Miet- und Pachtaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Kaltmiete für Geschäftsräume mit 280.252,24 € sowie aus Mietaufwendungen für Hard- und Softwareprodukte in Höhe von 271.195,33 €. Die übrigen Aufwendungen umfassen im Geschäftsjahr unter anderem Aufwendungen für personalnahe Sachkosten, Reisekosten, Bewirtungsaufwendungen, Telefongebühren, Dienstleistungen der Deutsche Telekom Services Europe SE, Bonn, sowie sonstige Kosten des Geldverkehrs. 16 Finanzergebnis
Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Darlehensfinanzierung durch die Deutsche Telekom mit einem Betrag von 332.861,94 € (31. Dezember 2022: 79.442,88 €). 17 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Geschäftsjahr ist ein Steueraufwand in Höhe von 25.820,00 € angefallen, welcher Gewerbeertragsteuern und Körperschaftsteuer betrifft. 18 Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 864.368,74 € erhöht und beträgt 1.041.229,16 €. Sonstige Angaben 19 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Körber-Stiftung Objekt Boa Vista GmbH & Co.KG, München, welche seit dem 01.01.2017 bestehen. Die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen beziehen sich auf die Miete von Kraftfahrzeugen. 20 Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses enthalten. 21 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Mit Datum vom 9.03.2024 und 10.12.2024 wurden Gesellschafterbeschlüsse über die Zuzahlung von Mio. EUR 2,0 und Mio. EUR 12,7 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gefasst. Die Fortführung des Unternehmens ist überwiegend wahrscheinlich und die Zahlungsfähigkeit gegeben. Der Jahresabschluss der emetriq wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. 22 Die Geschäftsführung der emetriq GmbH Stephan Jäckel Geschäftsführer Claas Voigt Geschäftsführer (bis 30.09.2023) Norbert Zimmermann Geschäftsführer (ab 29.11.2024) 23 Der Beirat der emetriq GmbH Norbert Zimmermann Vorsitzender des Beirats (bis 25.11.2024) Leiter CashFlow Management, Telekom Deutschland GmbH Georg Hildebrandt Vorsitzender des Beirats (ab 01.12.2024) Vice President Performance Controlling, Telekom Deutschland GmbH Michael Courbier Executive Advisor, Telekom Strategy Consulting (TSC), Deutsche Telekom AG Norman Wagner (bis 27.09.2023) Leiter Konzern Media, Deutsche Telekom AG Christian Loefert (bis 31.05.2024) Leiter Kommunikation und Vertriebsmarketing, Telekom Deutschland GmbH Christin Zoerner (ab 01.06.2024) Senior Vice President Customer Experience & Data Analytics Christina Kiehl (bis 30.09.2024) Senior Vice President Privatkunden, Telekom Deutschland GmbH Julia Stone (ab 30.09.2024) Senior Vice President Customer and Digital, Telekom Deutschland GmbH 24 Vergütung von Geschäftsführung und Beirat Die Mitglieder der Geschäftsführung sind bei der emetriq angestellt und erhalten Bezüge von der Gesellschaft. Bezüglich der weiteren Angaben macht die Gesellschaft von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Die Mitglieder des Beirats erhielten von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Bezüge. 25 Anteilsbesitzliste gemäß § 285 Nr. 11 HGB Verbundene Unternehmen
Bonn, den 10. Dezember 2024 emetriq GmbH Die Geschäftsführung Stefan Jäckel Norbert Zimmermann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die emetriq GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der emetriq GmbH, Bonn,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der emetriq GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 20. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Florian Korte, Wirtschaftsprüfer Nadiem Mulla, Wirtschaftsprüfer |
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