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Infernum Studios GmbHAufgelöst | 100.00% |
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Infernum Productions AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012BilanzAKTIVA
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss der Infernum Productions AG, Berlin (im Folgenden auch "IFP" oder "Gesellschaft" genannt), wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes nach im Übrigen unveränderten Bilanzierungsvorschriften in EUR aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Infernum Productions AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB sowie § 158 AktG. Die Vermögens- und Schuldposten sowie die Aufwendungen und Erträge sind den einzelnen Posten des Jahresabschlusses zutreffend zugeordnet. Die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften der §§ 274a, 276 und 288 HGB wurden im Wesentlichen in Anspruch genommen. Den Beträgen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 wurden die Vergleichszahlen des Jahresabschlusses auf den 31. Dezember 2011 gegenübergestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 268 bis 274, 277, 278 HGB erstellt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den Vorschriften der §§ 252 bis 256a HGB. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit einer Lizenz für ein Online Spiel ergibt. Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen geleistete Anzahlungen für Lizenzen für noch nicht in Betrieb genommene Online Spiele in Höhe von TEUR 419 sowie Lizenzen für Software und für ein im Berichtsjahr in Betrieb genommenes Online Spiel in Höhe von EUR 198. Die entgeltlich erworbene Lizenz für das bereits in Betrieb genommene Online Spiel wird beginnend mit dem Monat April 2012 über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden für sämtliche Sachanlagen analog zu den steuerlich zulässigen Sätzen für Normalabschreibungen linear berechnet. Die Abschreibungen auf die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden auf der Basis von Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert von nicht mehr als Euro 410,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben, ihr Abgang wird ebenfalls für das Jahr des Zugangs unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Finanzanlagen beinhalten zum Bilanzstichtag 90 % der Anteile an der Tochtergesellschaft Infernum Studios GmbH mit Sitz in Berlin (Anteilsbesitz). Die Anteile wurden unentgeltlich eingebracht und sind mit einem Merkposten von EUR 0,01 bilanziert. Die Infernum Studios GmbH weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 20 aus und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 20. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten fast ausschliesslich noch nicht bezahlte Umsatzerlöse des Monats Dezember 2012; Wertberichtigungen waren diesbezüglich zum 31. Dezember 2012 nicht zu bilden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Zugrundelegung des voraussichtlichen Zeitraums der Abgrenzung bzw. in Höhe des noch nicht in Anspruch genommenen Anteils bewertet. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. In der Bilanz würden die aktiven und passiven latenten Steuern unsaldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern würde zu einem Steuersatz in Höhe von 30,2 % (i.Vj. 30,2 %) erfolgen. Eigenkapital Zum 31. Dezember 2012 besteht das Grundkapital in Höhe von EUR 240.693,00 aus 240.693 nennbetragslosen Stückaktien (zum 31. Dezember 2011 EUR 104.537,00 aus 104.537 nennbetragslosen Stückaktien). Die Aktien lauten auf Namen und gewähren sämtlich gleiche Rechte. Die Veränderungen des Eigenkapitals während der Geschäftsjahre 2011 und 2012 ergeben sich im Überblick wie folgt:
Bedingtes Kapital Das bedingte Kapital zum 31. Dezember 2012 beträgt EUR 11.615,00 (i.Vj. EUR 0,00). Gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Januar 2012 wird das Grundkapital um bis zu EUR 11.615,00 durch Ausgabe von bis zu 11.615 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012). Das bedingte Kapital 2012 dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 19. Januar 2012 von der Gesellschaft im Rahmen des Aktienoptionsplans 2012 in der Zeit bis zum 19. Januar 2017 ausgegeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Aktienoptionen ausgegeben werden und die Inhaber dieser Aktienoptionen von ihrem Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen. Die Ausgabe der Aktien aus dem bedingten Kapital 2012 erfolgt zu dem auf der Hauptversammlung vom 19. Januar 2012 festgelegten Ausübungspreis. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Januar 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19. Januar 2017 nach näherer Maßgabe der am 19. Januar 2012 durch die Hauptversammlung beschlossenen Bestimmungen im Rahmen des Aktienoptionsplans 2012 bis zu 11.615 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der Gesellschaft mit einer Laufzeit von sieben Jahren auszugeben mit der Maßgabe, dass jede Aktienoption das Recht zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft gewährt. Die Aktienoptionen sind ausschließlich zum Bezug durch Mitglieder des Vorstandes, ausgewählte Führungskräfte und Mitglieder des Advisory Board der Gesellschaft bestimmt. Zur Ausgabe von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft gilt diese Ermächtigung allein für den Aufsichtsrat. Ein Bezugsrecht der Aktionäre besteht nicht. Zum 31. Dezember 2012 waren aus dem Aktienoptionsplan 2012 5.000 Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands und Führungskräfte ausgegeben, wobei 1.500 Aktionoptionen im Januar 2013 bereits verfielen. Die Rückstellungen decken in angemessenem Umfang die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen¸ sie wurden auf Grund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge gebildet. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Wie im Vorjahr hatten zum 31. Dezember 2012 sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegebenenfalls Sicherheiten in Form der üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betreffen in Höhe von TEUR 502 immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und in Höhe von TEUR 42 Sachanlagen. Die Verwendung des Jahresergebnisses stellt sich in Fortführung der Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt dar:
Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Im Zusammenhang mit den bis zum 31. Dezember 2012 geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (TEUR 419) wird die Gesellschaft die für die Fertigstellung des betroffenen Online-Spiels notwendigen und geeigneten Maßnahmen treffen. Das Risiko der Inanspruchnahme beträgt 100 %. Eine Rückstellung wurde nicht gebildet, da der Vorstand davon ausgeht, dass durch die zu ergreifenden Maßnahmen ein werthaltiges Online-Spiel erworben wird, das im Anlagevermögen ausgewiesen werden wird. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Der Gesellschaft wurden im März 2013 durch die nachstehenden Aktionäre Mitteilungen über das Bestehen von Beteiligungen gemacht, deren zu veröffentlichende Inhalte wie folgt lauten: "Die AW Investment GmbH mit Sitz in Berlin hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr von Beginn der Gesellschaft an bis zum 11.11.2011 eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft gehörte, und hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihr vom 11.11.2011 bis zum 12.12.2012 unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft gehörte." "Die ATventure GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihr vom 11.11.2011 bis zum 29.6.2012 unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft gehörte." "Die Koch Media Holding GmbH mit Sitz in Planegg bei München hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihr vom 12.12.2012 an unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft gehört." Organe der Gesellschaft Zum Vorstand sind bzw. waren bestellt: Herr Andreas Weidenhaupt, Chief Executive Officer, Vorstand für Business Development, Marketing u.a.; Herr Tobias Gerlinger, Chief Financial Officer, Vorstand für Finanz- und Rechnungswesen, Personal, u.a.; Herr Daniel Ullrich, Chief Operating Officer, Vorstand für Produktbetreuung u.a. (seit 1. August 2012); Herr Markus Melching, Chief Technology Officer, Vorstand für IT u.a. (bis 24. Januar 2013). Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Herr Martin Korbmacher, Geschäftsführer der Event Horizon Capital & Advisory GmbH, Frankfurt am Main (ab 17. Februar 2012) (Vorsitzender seit 6. Februar 2013) (stellvertretender Vorsitzender von 15. März 2012 bis 6. Februar 2013); Herr Dr. Reinhard Gratl, Geschäftsführer der Koch Media Holding GmbH, Planegg/Landkreis München (seit 5. Februar 2013) (stellvertretender Vorsitzender seit 6. Februar 2013); Herr Günther Paul Löw, Rechtsanwalt (bis 5. Februar 2013) (Vorsitzender von 15. März 2012 bis 5. Februar 2013); Herr Dr. Johann Butting, Director der Atlantic Interactive Ltd., London (ab 17. Februar 2012); Herr Ralf Raddue, Steuerberater (bis 17. Februar 2012) (Vorsitzender bis 17. Februar 2012); Herr Christian Wolf, Key Accounter für einen Importeur (bis 17. Februar 2012) (stellvertretender Vorsitzender bis 17. Februar 2012).
Berlin, den 12. April 2013 gez. Andreas Weidenhaupt Tobias Gerlinger Daniel Ullrich Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 29.04.2013 |
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