Stammdaten

Register
Amtsgericht Aurich HRB 206461
Eingetragen
30.8.2022
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der ProduktgruppenGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen aller Art, die Beteiligung an Unternehmen aller Art, insbesondere des Baustoffhandels, der Baustoffproduktion und der Industrie, der Erwerb die Bebauung und Nutzung durch Vermietung von Grundstücken aller Art, insbesondere an Unternehmen der TRAUCO-Gruppe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rolf Trauernicht
seit 30.8.2022
Vorstandsmitglied
Michael Trauernicht
seit 30.8.2022
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

Daten zu Gesellschaftern mit Minderheitsbeteiligung (natürliche Personen) sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TRAUCON Holding AG

Großefehn

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Darstellung der Geschäftstätigkeit

Wie in den Jahren zuvor, setzt sich der Konzernabschluss aus den folgenden Bereichen zusammen:

TRAUCO AG

Die TRAUCO AG als Muttergesellschaft hält die Beteiligungen der im Konzernabschluss beschriebenen Unternehmen. Darüber hinaus werden Dienstleistungen, wie z. B. Verwaltung/Buchhaltung, Marketing, EDV, Controlling für die Beteiligungen erbracht und Grundstücke sowie Gebäude an verbundene Unternehmen und Dritte vermietet.

Als einzige operative Einheit betreibt die TRAUCO AG die Abteilung Werksgroßhandel. Hier werden in erster Linie Schornsteinsysteme und Faserzementprodukte für Bedachungen und Fassaden an gewerbliche Kundschaft vertrieben.

TRAUCO Spezialbau GmbH

Die TRAUCO Spezialbau GmbH mit Sitz in Edewecht-Husbäke ist ein Fachbetrieb für Industrie-Bedachungen und Fassadenbau im gesamten Bundesgebiet.

2. Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes

Der sich bereits im Geschäftsjahr 2022 abzeichnende Abschwung der Baubranche war im Geschäftsjahr 2023 deutlich zu spüren und übertraf die negativen Erwartungen noch einmal.

Die auf hohem Niveau stagnierende Inflation, das Ende der Niedrigzinsphase, die Einstellung der staatlichen Bau-Förderungen und die schwächelnde Gesamtwirtschaft sorgten für erheblich Einbrüche bei Fertigstellungen (-24% zum Vorjahr), Baugenehmigungen (bis zu -50% zum Vorjahr) und Bauanträgen (bis zu -80% zum Vorjahr).

Dabei ist es nicht so, als Bestünde keine Bereitschaft zum Bauen. Investoren und private Bauherren haben grundsätzlich Interesse, Neubauprojekte anzugehen. Fehlende Planungssicherheit durch teils konträre Aussagen politischer Entscheidungsträger sorgen für eine große Verunsicherung und für ein "Abwarten" seitens potentieller Bauherren.

Nachdem zahlreiche Bauunternehmen im ersten Halbjahr dank Altaufträgen noch eine gewisse Auslastung verzeichneten, verschlechterte sich die Lage im 2. Halbjahr deutlich. Größere Bauunternehmen hatten zunehmend Schwierigkeiten ihr Personal zu halten und Unternehmen die während der Pandemie ihre Aktivitäten um das Bauträgergeschäft aufgenommen haben, kamen in Anbetracht steigender Zinsen und fehlender Verkaufserfolge für fertiggestellte Objekte unter Druck. Als Resultat verzeichnet die Branche eine zunehmende Zahl an Unternehmensinsolvenzen ab dem 3. Quartal 2023.

Insbesondere der viel beschrieben und dringend benötigte "bezahlbare" Wohnraum lässt sich unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht realisieren. Laut der Studie "Wohnungsbau 2024 in Deutschland: Kosten - Bedarf - Standards" der ARGE e.V. lässt das aktuelle Kosten- und Zinsniveau eine frei finanzierte Vermietung von unter 17,50 €/m 2 nicht zu.

Von dem alljährlichen Ziel, 400.000 Wohneinheiten p.a. fertigzustellen, ist die die Bundesregierung mit 223.000 Fertigstellungen in 2023 weit entfernt. Tendenz stark sinkend.

Obwohl sich die private Nachfrage im Einzelhandel, schwerpunktmäßig in den Baumärkten, robuster als das Unternehmerkundengeschäft zeigte, wird die Umsatzerwartungskurve weiter nach unten zeigen, da sich die politischen Entscheidungsträger von Hilferufen der gesamten Baubranche bisher scheinbar unbeeindruckt zeigen.

Die Umsatzerlöse sanken im Geschäftsjahr 2023 um ca. 14,5 % auf rd. 278.492 TEUR (Vorjahr: rd. 325.396 TEUR).

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Ertragslage

1.1 Ergebnisstruktur 2023/2022

Wesentliche Kennzahlen der Ergebnisstruktur ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht:

2023
TEUR
% 2022
TEUR
% Abweichung
TEUR
%
Gesamtleistung 275.948 100,0 326.841 100,0 -50.893 0,0
sonstige betriebliche Erträge 1.418 0,5 1.533 0,5 -115 0,0
Materialaufwand 195.098 70,7 233.140 71,3 -38.042 -0,6
Rohergebnis 82.268 29,8 95.234 29,1 -12.966 0,7
Personalaufwand 48.970 17,7 52.642 16,1 -3.672 1,6
Abschreibungen 6.037 2,2 6.191 1,9 -154 0,3
sonstige Steuern 351 0,1 343 0,1 8
sonstige betriebliche Aufwendungen 20.010 7,3 20.207 6,2 -197 1,1
Betriebsergebnis (EBIT) 6.900 2,5 15.851 4,9 -8.951
Finanzergebnis -1.492 0,6 -78 -0,0 -1.415
Ergebnis vor Steuern (EBT) 5.408 1,9 15.773 4,9 -10.366
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.278 0,8 4.545 1,4 -2.267 -0,6
0,0
Jahresüberschuss 3.130 1,1 11.228 3,5 -8.099

Die Gesamtleistung des Berichtsjahres sank um ca. 15,6 % auf rd. 275.948 TEUR (Vorjahr: rd. 326.841 TEUR). Das Rohergebnis verringerte sich auf rd. 82.267 TEUR (Vorjahr: rd. 95.234 TEUR).

Das operative Ergebnis sank um ca. 56,5 % auf rd. 6.900 TEUR (Vorjahr: rd. 15.851 TEUR).

Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Jahresüberschuss von rd. 3.130 TEUR (Vorjahr: rd. 11.228 TEUR) unter den Erwartungen ab. In diesem Ergebnis sind bereits Ertragsteuern von rd. 2.278 TEUR berücksichtigt.

1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Von den ersten zwei Monaten abgesehen, lagen alle Monatsumsätze des Jahres 2023 unter denen des Vorjahres. Ein Umstand, der jedoch auf die Umsatzschwäche des Januars und Februars 2022 zurückzuführen ist.

Das Ende des ersten und der Beginn der 2. Quartals 2023 waren von feuchter Witterung geprägt, so dass die für unsere Branche so wichtigen Umsätze im Garten-Segment deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben.

Die Monate Mai und Juni entwickelten sich aufgrund guter Witterung erfreulicher, wenn auch die Planzahlen aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht erreicht werden konnten.

Das uns wohl bekannte "Sommerloch" zeigte sich im Jahr 2023 sehr ausgeprägt, was auch mit einer schlechten Witterung während der Ferienzeit zu tun hatte.

Entgegen dem für unsere Branche normalen Jahresverlaufes, konnten die Umsätze nach Ende der Ferienzeit im Sommer nicht signifikant zulegen. Die Auftragsüberhänge der Unternehmerkundschaft waren weitestgehend abgearbeitet, so dass die Unsicherheiten, in Anbetracht von steigenden Zinsen und Auslaufen stattlicher Förderprogramme, auf Seiten der Unternehmerkunden zunahm.

Im letzten Quartal des Geschäftsjahres verzeichneten wir abermals rückläufige Umsätze deutlich unter den Planzahlen.

Das Geschäftsjahr schloss mit einem konsolidierten Gesamtumsatz von rd. 278 Mio. Euro ab.

1.3 Beschaffung, Entwicklung der Kosten, Geschäftsergebnis

Die zum Teil deutlich gestiegenen Beschaffungskosten konnten an die Abnehmer weitergegeben werden.

Die Personalkosten sind um ca. 7 % auf rd. 48,9 Mio. Euro (Vorjahr: rd. 52,6 Mio. Euro) gesunken. Hierzu verweisen wir auf Punkt 3 des Lageberichts.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von 3.129.506,62 Euro ab.

Die konsolidierte Rohertragsquote von ca. 29,3 % konnte trotz des nach wie vor scharfen Wettbewerbs und angespannten Lage auf dem Beschaffungsmarkt auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.

Sonstige Kostensenkungen wie Transport-, Verwaltungs-, und Vertriebskosten sind auf die Abhängigkeit der Umsatzrückgänge zurückzuführen.

2. Vermögens- und Finanzlage

2.1 Kennzahlen der Vermögenslage und Kapitalstruktur

Ein Überblick über die Vermögens- und Kapitalstruktur ergibt sich aus folgender Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022 Abweichung
TEUR % TEUR % TEUR %
Vermögensstruktur
Langfristig gebundenes Vermögen 55.407 38,8 53.966 36,0 1.441 2,7
Mittel- und kurzfristig gebundenes Vermögen 86.844 60,8 95.473 63,6 -8.629 -9,0
Rechnungsabgrenzungsposten und aktive latente Steuern 618 0,4 574 0,4 44 7,6
Gesamt 142.869 100,0 150.013 100,0 -7.144 -4,8
Kapitalstruktur
Eigenkapital 69.261 48,5 67.940 45,3 1.321 1,9
Langfristiges Fremdkapital 8.744 6,1 7.326 4,9 1.418 19,4
Mittel- und kurzfristiges Fremdkapital 64.864 45,4 74.747 49,8 -9.883 -13,2
Gesamt 142.869 100,0 150.013 100,0 -7.144 -4,8

Die Vermögenslage und Kapitalstruktur des Konzerns ist nach wie vor stabil. Der relative Anteil des Anlagevermögens an der um rd. 7,1 Mio. Euro gesunkenen Bilanzsumme liegt bei ca. 38,8 % über dem Vorjahresniveau.

Wesentliche Bewertungsrisiken im Bilanzansatz für den Warenbestand sind nicht erkennbar. Die jeweils verantwortlichen Geschäftsführer und Betriebsleiter sind angewiesen, das strenge Niederstwertprinzip in der Bewertung konsequent anzuwenden. Das gilt insbesondere auch für Lagerware, bei der Beeinträchtigungen in der Beschaffenheit zu Preisabschlägen in der Vermarktung führt.

Sämtliche Anlagegüter werden zeitanteilig nach den steuerlich zulässigen Methoden und den vorgegebenen AfA-Sätzen abgeschrieben. Im Jahr 2023 haben wir von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die degressive Abschreibung zu nutzen.

Die Stichtagsliquidität zum 31.12.2023 liegt mit rd. 9.344 TEUR über dem Vorjahreswert (Vorjahr: rd. 7.393 TEUR).

Das Eigenkapital der Berichtsgesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag rd. 69.261 TEUR. Damit hat sich die Eigenkapitalquote, bei gesunkener Bilanzsumme auf rd. 142.869 TEUR (Vorjahr: rd. 150.013 TEUR), im Berichtsjahr auf ca. 48,5 % erhöht (Vorjahr: ca. 45,3 %).

2.2 Investitionen

Die Bilanzsumme verringerte sich um rd. 7.145 TEUR auf rd. 142.869 TEUR. Die größten Veränderungen gab es beim Warenbestand von rd. - 6.532 TEUR und dem Anlagevermögen mit einem Plus von insgesamt rd. 1.441 TEUR.

Durch langfristige Investitionspläne ist die Kontinuität im Anlagevermögen sowie in der Abschreibungsquote gewährleistet. Abgängiges Anlagevermögen wird in der Regel veräußert, bevor die laufenden Wartungskosten zunehmen und das Anlagegut zu einer Belastung wird.

2.3 Finanzlage/Finanzierungsmaßnahmen

Laufende Investitionen werden grundsätzlich aus dem Cash-Flow heraus finanziert. Für größere Investitionen werden objektbezogene, langfristige Finanzierungen in Anspruch genommen.

Die Inanspruchnahme der Kontokorrentkreditlinien wurde zu keinem Zeitpunkt voll ausgenutzt.

Die Berichtsgesellschaft verfügt bei verschiedenen Banken über ausreichende Kreditlinien. Zum Bilanzstichtag wurden diese zu ca. 55 % ausgeschöpft.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich wie folgt entwickelt:

31.12.2023
TEUR
% 31.12.2022
TEUR
% Abweichung
TEUR
%
mit einer Laufzeit kleiner 1 Jahr 23.035 58,8 23.310 57,0 -275 -1,2
mit einer Laufzeit von 2 - 5 Jahr 7.617 19,4 9.128 23,2 -1.511 -16,6
mit einer Laufzeit größer 5 Jahre 8.551 21,8 7.101 19,8 1.450 20,4
Gesamt 39.203 100,0 39.539 100,0 -336 -0,9

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets, unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen, durch schnelle und pünktliche Zahlung erfüllt.

Ihren Zahlungsverpflichtungen ist unsere Gesellschaft stets zuverlässig nachkommen.

3. Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer inklusive Geschäftsführer und Auszubildenden ist im Berichtsjahr auf 1.195 gesunken (Vorjahr: 1.231).

Die Personalaufwendungen verringerten sich auf rd. 48.970 TEUR (Vorjahr: rd. 52.642 TEUR). Die Reduzierung der erfolgsabhängigen Vergütungen ist der Hauptgrund für diese Entwicklung.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz - zum Beispiel Unfallschutz, Berufsunfälle o. ä. - gab es im Berichtsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse.

4. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Wichtige Ereignisse oder Entwicklungen hat es im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 im Konzern nicht gegeben.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Entsprechend der negativen Prognosen für die gesamte deutsche Wirtschaft sind auch die Erwartungen für die Baubranche zurückhaltend.

Insbesondere für den Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern fehlen wichtige Anreize in Form von niedrigen Zinsen und (sinnvollen) staatlichen Förderungen in Verbindung mit einer Planungssicherheit für die Bauherren.

Eine prognostizierte Leitzinssenkung der EZB könnte bei einigen Investoren und Bauträgern für die Umsetzung von Bauprojekten sorgen, Privatpersonen (insbesondere Familien) mit niedrigeren Einkommen sind aber besonders auf staatliche Förderprogramme angewiesen. Solange mit den Förderprogrammen nur energetische Baustandards gefördert werden, die für Normalverdiener nicht wirtschaftlich sind, wird sich der private Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern nicht erholen.

Im Einzelhandel dürfte sich der Trend, mit stabilen Umsätzen und steigender Nachfrage, aus dem Geschäftsjahr 2023 fortsetzen. Ein weiteres Indiz dafür, dass der Wille im eigenen Haus etwas zu investieren durchaus vorhanden ist.

Der weiterhin fehlende Wohnraum wird für eine stabile Nachfrage im Bereich der Mehrfamilienhäuser sorgen, analog dazu sind jedoch weiter steigende Mieten zu erwarten. Dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum liegt damit in weiter Ferne.

Vielversprechend ist der Geschäftsbereich Sanierung und Modernisierung von vorhandenem Wohnraum. Die nach wie vor hohen Energiepreise und die immer noch hohe Inflation, welche vorhandenes Barvermögen abschmilzt, dürften für steigende Umsätze in diesem Segment sorgen.

Für 2024 gehen wir von einem Umsatz- und Ertragsniveau leicht unter dem Vorjahr aus.

2. Chancen- und Risikobericht

Die momentane gesamtwirtschaftliche Lage und die Krise in der Bauwirtschaft birgt mehr Risiken als Chancen.

Zwar dürften die Preise für Baustoffe und Grundstücke ihren Zenit erreicht haben, jedoch bewegen sich die Baunebenkosten und Zinsen weiter auf hohem Niveau.

Bei Verbrauchern und Unternehmen ist gleichermaßen eine große Verunsicherung zu spüren, da eine Planungssicherheit bei den momentanen politischen Entscheidungen nicht gegeben ist.

Hier liegen Chancen und Risiken nah beieinander. Schafft es die Politik, Planungssicherheit in Form von verlässlichen Förderprogrammen mit vernünftigen Anforderungen zu schaffen, könnte das in Verbindung mit sinkenden Zinsen im 2. Halbjahr 2024 den berühmten Knoten platzen lassen. Gelingt dieses hingegen nicht, könnte sich die Situation weiter verschärfen und es wären weiter Unternehmensinsolvenzen und Geschäftsaufgaben in der Baubranche zu befürchten, mit entsprechenden negativen Auswirkungen für den Baustoffhandel.

Auch die Abwanderung von Fachkräften im Handwerk stellt ein Risiko dar. Ähnlich der Situation in der Gastronomie fehlen dann Maurer, Elektriker, Fliesenleger und andere Handwerker, wenn die Umsätze in der Baubranche wieder anziehen. Damit drohen dann noch größere Kapazitätsengpässe im Handwerk und die benötigten 400.000 Wohneinheiten p.a. rücken in unerreichbare Entfernungen.

Durch das breite Sortimentsspektrum unserer Unternehmensgruppe sehen wir uns dennoch gut gerüstet, um die Krise in der Bauwirtschaft gut zu überstehen. Geschäftsbereich wie das Sanieren und Modernisieren werden an Bedeutung und Umsatzanteilen zulegen und mit unseren gut geschulten Mitarbeitern werden wir der richtige Ansprechpartner für Privat- und Profikundschaft sein.

Weitere Chancen sehen wir in zunehmenden Einzelhandelsumsätzen. Insbesondere bei knapper werdenden Handwerkskapazitäten werden die Menschen wieder viele Projekte in die eigene Hand nehmen. Mit unseren Baumärten der TRAUCO-Gruppe und den BAUDI-Märkten sind wir in vielen Regionen als Nahversorger auch hier der erste Ansprechpartner.

Nach wie vor sind wir der Meinung, dass die Knappheit von Material und im Logistiksektor die Bedeutung des Großhandels grundsätzlich gestärkt hat. Aufgrund der Fähigkeit, auch größere Menge abzunehmen, können wir uns unseren Lieferanten als attraktiver Partner präsentieren und so gute Einstandspreise erzielen.

Aufgrund unseres breit gefächerten Produktprogramms (auch unserer Tochtergesellschaften) sind wir gut aufgestellt. Unser Gesamtsortiment ist für Kunden attraktiv. Gleichzeitig bedingt die regionale und produktbezogene Streuung eine Risikostreuung. Es wird kontinuierlich investiert, erfolgsversprechende Wachstumschancen werden wahrgenommen.

Liquidität steht der Gesellschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung. Es sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten.

Auf Kundenseite besteht das latente Risiko der Forderungsausfälle, welches allerdings größtenteils durch Warenkreditversicherungen abgesichert wird. Wir haben jedoch die Corona-Pandemie dazu genutzt, das Debitorenmanagement noch einmal zu straffen und so die Ausfallwahrscheinlichkeiten zu minimieren.

Auf alle zurzeit bekannten Risiken ist die TRAUCO AG nach derzeitigem Kenntnisstand gut vorbereitet. Unterstützt wird die Geschäftsführung dabei durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft. Des Weiteren sind im Unternehmen zusätzliche interne Kontrollsysteme installiert.

D. Nachtragsbericht

Bestandsgefährdende Risiken für den Konzern lassen sich derzeit nicht erkennen.

Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2024 waren durch abermals geringere Großhandelsumsätze als in den Vorjahren geprägt. Diese Entwicklung war von uns antizipiert worden und schlägt sich auch in unseren Planungen nieder.

Die Umsätze im Einzelhandel entwickelten sich in den ersten drei Monaten trotz schlechter Witterung positiv und lagen über den Vorjahresumsätzen und Planungen.

Sonstige Vorgänge und Ereignisse von besonderer Bedeutung, die die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unseres Konzerns maßgeblich beeinflusst haben, sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Großefehn, den 17. Juni 2024

TRAUCON Holding AG
Großefehn

gez. Michael Trauernicht

gez. Rolf Trauernicht

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 55.406.843,05 53.966.084,59
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 345.772,68
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 1,00 1,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 345.771,68
II. Sachanlagen 52.363.687,12 50.646.861,52
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.680.872,66 35.815.646,25
2. technische Anlagen und Maschinen 942.020,68 1.084.822,48
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.370.746,73 12.841.827,07
4. Anlagen im Bau 2.370.047,05 904.565,72
III. Finanzanlagen 3.043.154,93 2.973.450,39
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.713.596,98 1.850.131,26
2. Beteiligungen an sonstigen Unternehmen 945.813,69 835.959,56
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 45.912,51 121.367,23
4. sonstige Ausleihungen 337.831,75 165.992,34
B. Umlaufvermögen 86.844.336,66 95.473.281,47
I. Vorräte 54.078.830,13 60.610.373,77
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.581.869,00 1.830.966,00
2. unfertige Leistungen 4.936.470,00 7.481.410,00
a. ./. Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen -4.554.208,07 -7.287.914,23
3. Waren 52.114.699,20 58.585.912,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 23.421.226,94 27.469.252,55
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.012.603,48 12.884.454,97
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.557.135,54 4.933.320,03
3. sonstige Vermögensgegenstände 8.851.487,92 9.651.477,55
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.344.279,59 7.393.655,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.609,85 54.465,47
D. Aktive latente Steuern 549.894,60 519.521,18
Bilanzsumme, Summe Aktiva 142.868.684,16 150.013.352,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 69.261.284,03 67.940.280,94
I. Gezeichnetes Kapital 17.000.000,00 17.000.000,00
II. Kapitalrücklage 18.124,70 18.124,70
III. Gewinnrücklagen 1.716.577,92 1.321.541,55
1. gesetzliche Rücklage 180.895,82 91.627,51
2. andere Gewinnrücklagen 1.535.682,10 1.229.914,04
IV. Bilanzgewinn 45.701.241,00 45.106.697,00
V. Nicht beherrschende Anteile 4.825.340,41 4.493.917,69
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0,00 19.730,30
C. Rückstellungen 6.003.368,62 8.965.389,59
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 192.410,68 205.330,95
2. Steuerrückstellungen 732.778,21 1.063.284,97
3. sonstige Rückstellungen 5.078.179,73 7.696.773,67
D. Verbindlichkeiten 67.602.344,01 73.085.139,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.202.870,67 39.539.401,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 23.034.914,00 23.310.098,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 16.167.956,67 16.229.302,93
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.503.014,77 10.425.805,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.503.014,77 10.425.805,82
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 39.044,22 76.435,07
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 39.044,22 76.435,07
4. sonstige Verbindlichkeiten 19.857.414,35 23.043.497,16
davon aus Steuern 3.677.098,28 6.374.988,62
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 47.068,72 62.688,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 19.857.414,35 23.043.497,16
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.687,50 2.812,50
Bilanzsumme, Summe Passiva 142.868.684,16 150.013.352,71

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Gesamtleistung (GKV) 275.947.468,31 326.841.041,26
a) Umsatzerlöse 278.492.408,31 325.396.482,26
b) Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen 2.544.940,00 -1.444.559,00
2. sonstige betriebliche Erträge 1.417.819,53 1.532.596,89
3. Materialaufwand 195.098.042,69 233.139.981,55
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 192.574.054,56 229.611.449,76
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.523.988,13 3.528.531,79
4. Personalaufwand 48.969.797,97 52.642.339,82
a) Löhne und Gehälter 41.176.200,59 44.825.961,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 7.793.597,38 7.816.377,90
davon für Altersversorgung 17.502,84 15.635,15
5. Abschreibungen 6.036.928,13 6.190.941,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.036.928,13 6.190.941,24
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 20.009.585,13 20.207.163,70
7. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 72.405,51 474.905,32
8. Erträge aus Beteiligungen an sonstigen Unternehmen 134.206,89 393.400,23
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128.285,78 53.870,94
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.827.063,08 999.577,20
davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen 3.994,00 4.161,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.278.361,04 4.544.971,90
davon Erträge(-) oder Aufwendungen aus der Veränderung latenter Steuern -30.373,42 -344.146,37
12. Ergebnis nach Steuern 3.480.407,98 11.570.839,23
13. sonstige Steuern 350.901,36 342.857,47
14. Jahresüberschuss 3.129.506,62 11.227.981,76
davon auf Gesellschafter der TRAUCON Holding AG entfallend 2.451.580,37 10.255.340,28
davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend 677.926,25 972.641,48

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 3.129.506,62 11.227.981,76
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 45.701.241,00 36.538.129,66
3. Einstellungen in Gewinnrücklagen 395.036,37 391.510,05
a) in die gesetzlichen Rücklage 89.268,31 91.627,51
b) in andere Gewinnrücklagen 305.768,06 299.882,54
4. Bilanzgewinn 48.435.711,25 47.374.601,37

Konzernkapitalflussrechnung

Die nachfolgenden Kapitalflussrechnungen sind nach den Grundsätzen im Deutschen Rechnungslegungs Standard Nr. 21 (DRS 21) des DRSC Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee erstellt worden. Sonstige Angaben zur Kapitalflussrechnung können dem Konzernanhang entnommen werden.

2023
TEUR
2022
TEUR
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag(-) einschließlich nicht beherrschender Ergebnisanteile) 3.130 11.228
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 6.037 6.191
3. Abnahme(-)/Zunahme der Rückstellungen -2.631 -383
4. Sonstige zahlungsunwirksame Erträge(-)/Aufwendungen -34 -31
5. Zunahme(-)/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 11.731 -8.072
6. Zunahme/Abnahme(-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -4.085 2.934
7. Gewinn(-)/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -235 -327
8. Zinsaufwendungen/Zinserträge(-) 1.699 946
9. Sonstige Beteiligungserträge(-) -206 -868
10. Ertragsteueraufwand/Ertragsteuerertrag(-) 2.278 4.545
11. Ertragsteuerzahlungen -4.852 -4.578
12. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 11) 12.832 11.585
13. Auszahlungen(-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 -13
14. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 330 591
15. Auszahlungen(-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7.503 -6.813
16. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 453 1.003
17. Auszahlungen(-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -523 -1.096
18. erhaltene Zinsen 128 54
19. erhaltene Beteiligungserträge 206 868
20. Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 13 bis 19) -6.909 -5.406
21. Auszahlungen(-) an Gesellschafter des Mutterunternehmens -1.462 -1.320
22. Auszahlungen(-) an nicht beherrschende Anteile -347 -677
23. Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 7.380 9.909
24. Auszahlungen(-) aus der Tilgung von Finanzkrediten -8.710 -6.767
25. Gezahlte Zinsen -1.827 -1.000
26. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 21 bis 25) -4.966 145
29. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds
(Summe aus 12, 20 und 26) 957 6.324
30. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -3.048 -9.372
32. Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 29 und 30) -2.091 -3.048

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Der nachfolgende Eigenkapitalspiegel ist nach den Grundsätzen im Deutschen Rechnungslegungs Standard Nr. 22 (DRS 22) des DRSC Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee erstellt worden

Eigenkapital des Mutterunternehmens Gezeichnetes Kapital Gezeichnetes Kapital Stammaktien / Kapitalanteile
Euro
Summe
Euro
Rücklagen Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB
Euro
Gewinnrücklagen gesetzliche Rücklage
Euro
Stand am 31.12.2021 17.000.000,00 17.000.000,00 18.124,70 0,00
Kapitalerhöhung/Zugänge 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00 91.627,51
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in den Bilanzgewinn 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 17.000.000,00 17.000.000,00 18.124,70 91.627,51
Kapitalerhöhung/Zugänge 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00 89.268,31
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in den Bilanzgewinn 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2023 17.000.000,00 17.000.000,00 18.124,70 180.895,82
andere Gewinnrücklagen
Euro
Summe
Euro
Stand am 31.12.2021 930.031,50 930.031,50
Kapitalerhöhung/Zugänge 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 299.882,54 391.510,05
Ausschüttung 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Einstellung in den Bilanzgewinn 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 1.229.914,04 1.321.541,55
Kapitalerhöhung/Zugänge 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 305.768,06 395.036,37
Ausschüttung 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Einstellung in den Bilanzgewinn 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand am 31.12.2023 1.535.682,10 1.716.577,92
Eigenkapital des Mutterunternehmens Summe
Euro
Bilanzgewinn
Euro
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Euro
Summe
Euro
Stand am 31.12.2021 948.156,20 36.538.129,66 0,00 54.486.285,86
Kapitalerhöhung/Zugänge 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 391.510,05 0,00 -366.510,05 25.000,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in den Bilanzgewinn 0,00 9.888.830,23 -9.888.830,23 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 -1.320.262,89 0,00 -1.320.262,89
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 10.255.340,28 10.255.340,28
Stand am 31.12.2022 1.339.666,25 45.106.697,00 0,00 63.446.363,25
Kapitalerhöhung/Zugänge 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 395.036,37 0,00 -395.036,37 0,00
Ausschüttung 0,00 -1.462.000,00 0,00 -1.462.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in den Bilanzgewinn 0,00 2.056.544,00 -2.056.544,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 2.451.580,37 2.451.580,37
Stand am 31.12.2023 1.734.702,62 45.701.241,00 0,00 64.435.943,62
Nicht beherrschende Anteile Nicht beherrschende Anteile und Jahresergebnis
Euro
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne
Euro
Summe
Euro
Konzern - eigenkapital Summe
Euro
Stand am 31.12.2021 4.197.622,42 0,00 4.197.622,42 58.683.908,28
Kapitalerhöhung/Zugänge 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Ausschüttung -676.346,21 0,00 -676.346,21 -676.346,21
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in den Bilanzgewinn 972.641,48 -972.641,48 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 -1.320.262,89
Konzernjahresüberschuss 0,00 972.641,48 972.641,48 11.227.981,76
Stand am 31.12.2022 4.493.917,69 0,00 4.493.917,69 67.940.280,94
Kapitalerhöhung/Zugänge 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung -346.503,53 0,00 -346.503,53 -1.808.503,53
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in den Bilanzgewinn 677.926,25 -677.926,25 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 677.926,25 677.926,25 3.129.506,62
Stand am 31.12.2023 4.825.340,41 0,00 4.825.340,41 69.261.284,03

Konzernanhang

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Firma: TRAUCON Holding AG

Sitz: Großefehn

Registergericht: Amtsgericht Aurich, HRB 206461

Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Konzernabschlussstichtag ist der 31. Dezember 2023.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

Die Angaben zu den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB sind in der im Konzernanhang befindlichen Übersicht "Aufstellung des Anteilsbesitzes für das Geschäftsjahr 2023" aufgenommen.

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich keine wesentlichen Änderungen innerhalb des Konsolidierungskreises ergeben.

Die Angaben gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 2 HGB zu den assoziierten Unternehmen sowie die nach § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB verlangten Angaben zu Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20 % befinden sich ebenfalls in der Übersicht "Aufstellung des Anteilsbesitzes für das Geschäftsjahr 2023".

Vom Wahlrecht, auf die Einbeziehung in den Konzernabschluss gem. § 296 HGB zu verzichten, wurde in keinem Fall Gebrauch gemacht.

In diesen Konzernabschluss sind als Tochtergesellschaften Kommanditgesellschaften einbezogen, die als GmbH & Co. KGs zum Kreis der in § 264 a HGB genannten Personenhandelsgesellschaften gehören. Durch die Einbeziehung in den Konzernabschluss ist für diese Kommanditgesellschaften gemäß § 264 b HGB eine der Voraussetzungen zur Befreiung dieser Tochtergesellschaften von der Pflicht zur Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse erfüllt.

Vorliegend wird diese Befreiungsmöglichkeit für sämtliche Kommanditgesellschaften, die unter "1. Verbundene Unternehmen" in der Übersicht "Aufstellung des Anteilsbesitzes für das Geschäftsjahr 2023" aufgeführt sind, in Anspruch genommen.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Für Erwerbe vor dem 1. Januar 2010 wurde die Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB - alte Fassung) vorgenommen. Dabei erfolgte die Verrechnung des bei der Muttergesellschaft bilanzierten Beteiligungsbuchwerts mit dem auf die Beteiligung entfallenden Anteil am Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt des jeweiligen Erwerbs der Anteile bzw. in einem Fall zu dem Zeitpunkt, zu dem das Beteiligungsunternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Für Erwerbe nach dem 31. Dezember 2009 wurde für die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB (neue Fassung) die Neubewertungsmethode angewendet.

Die im Finanzanlagevermögen erfassten Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind sämtlich gemäß § 312 Abs. 1 Nr.1 HGB (alte Fassung) nach der Buchwertmethode angesetzt. Die Wertansätze der Beteiligungen und der Unterschiedsbeträge sind auf Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile ermittelt worden.

In den Fällen der Beteiligungen an der Beer Baumarkt GmbH, NB Norderney Beton GmbH, der Junge stein design Verwaltungs-GmbH sowie der BauAllianz plus Verwaltungs-GmbH wurde auf die Anwendung des § 312 HGB gemäß § 311 Abs. 2 HGB verzichtet, weil diese Beteiligungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

Die Schuldenkonsolidierung wurde gemäß § 303 Abs. 1 HGB vorgenommen.

Die Eliminierung der Zwischenergebnisse wurde gemäß § 304 Abs. 1 HGB vorgenommen.

Aufwendungen und Erträge wurden gemäß § 305 HGB konsolidiert.

IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind gemäß § 308 Abs. 1 Satz 1 HGB einheitlich bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten erfasst und werden linear gemäß ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Bei den Geschäfts- oder Firmenwerten handelt es sich um als Geschäfts- oder Firmenwerte aktivierte positive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung (§ 301 Abs. 3 HGB). Die Abschreibung erfolgt linear über fünf Jahre. Folgende Faktoren wurden für die Schätzung der Nutzungsdauern herangezogen:

- Art und voraussichtliche Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens einschließlich der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen, die sich auf seine Lebensdauer auswirken

- Stabilität und voraussichtliche Bestandsdauer der Branche des erworbenen Unternehmens

- Auswirkungen von Veränderungen der Absatz- und Beschaffungsmärkte sowie der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf das erworbene Unternehmen

- Laufzeit wichtiger Absatz- und Beschaffungsverträge des erworbenen Unternehmens sowie voraussichtliche Dauer der Tätigkeit von wichtigen Mitarbeitern oder Mitarbeitergruppen für das erworbene Unternehmen (Management, Forschung, andere wichtige Know-how-Träger)

Der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (Eigenkapitalcharakter) wird über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst.

Euro
passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung
Historische Anschaffungskosten 01.01.2023 98.651,42
Auflösungen gesamt 98.651,42
Wert 31.12.2023 0,00
Angaben zu den Auflösungen:
Auflösungen zum 01.01.2023 in ihrer gesamten Höhe 78.921,12
Auflösungen im Geschäftsjahr 2023 19.730,30
Auflösungen zum 31.12.2023 in ihrer gesamten Höhe 98.651,42

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und nutzungsbedingte Abschreibung, angesetzt. Es wird grundsätzlich von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. In 2023 wurde bei den beweglichen Wirtschaftsgütern die degressive Abschreibung vorgenommen.

Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens werden bei Anschaffung in voller Höhe als Aufwand berücksichtigt, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand 800,00 Euro nicht überschreiten.

Das Finanzanlagevermögen ist mit den fortgeführten Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. In den Anschaffungskosten sind die Eingangsfrachten berücksichtigt, abgesetzt sind die durchschnittlichen Skonti- und Bonierlöse.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen erkennbaren Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das Risiko in den übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen worden.

Das übrige Umlaufvermögen ist mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 HGB gebildet.

Die aktiven latenten Steuern (§ 306 HGB) wurden als Saldo der insgesamt angefallenen aktiven und passiven latenten Steuern angesetzt.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert.

Die Pensionsverpflichtungen sind mit dem Barwert angesetzt. Der Bilanzansatz wurde dabei nach den vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachten vorgenommen. Die Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen wurde nach den Änderungen des Handelsgesetzbuches durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz mit den Finanzanlagen, die ausschließlich der Sicherung dieser Altersversorgungsverpflichtungen dienen, saldiert (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Die Rückstellungen wurden nur in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 446.716,27 0,00 0,00 0,00 0,00 446.716,27
Geschäfts- oder Firmenwert 4.554.487,52 0,00 0,00 0,00 0,00 4.554.487,52
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.001.203,79 0,00 0,00 0,00 0,00 5.001.203,79
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 79.585.860,39 2.411.054,50 0,00 346.695,60 0,00 81.650.219,29
technische Anlagen und Maschinen 2.776.878,71 0,00 0,00 0,00 0,00 2.776.878,71
Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.818.948,52 3.626.919,01 0,00 1.656.401,27 0,00 41.789.466,26
Anlagen im Bau 904.565,72 1.465.481,33 0,00 0,00 0,00 2.370.047,05
Summe Sachanlagen 123.086.253,34 7.503.454,84 0,00 2.003.096,87 0,00 128.586.611,31
Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.850.131,26 85.170,77 0,00 221.705,05 0,00 1.713.596,98
Beteiligungen an sonstigen Unternehmen 835.959,56 134.206,89 0,00 24.352,76 0,00 945.813,69
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 121.367,23 9.475,28 0,00 84.930,00 0,00 45.912,51
sonstige Ausleihungen 165.992,34 294.301,90 0,00 122.462,49 0,00 337.831,75
Summe Finanzanlagen 2.973.450,39 523.154,84 0,00 453.450,30 0,00 3.043.154,93
Summe Anlagevermögen 131.060.907,52 8.026.609,68 0,00 2.456.547,17 0,00 136.630.970,03
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 446.715,27 0,00 0,00 0,00 0,00 446.715,27
Geschäfts- oder Firmenwert 4.208.715,84 345.771,68 0,00 0,00 0,00 4.554.487,52
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.655.431,11 345.771,68 0,00 0,00 0,00 5.001.202,79
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.770.214,14 1.538.515,39 0,00 339.382,90 0,00 44.969.346,63
technische Anlagen und Maschinen 1.692.056,23 142.801,80 0,00 0,00 0,00 1.834.858,03
Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.977.121,45 4.009.839,26 0,00 1.568.241,18 0,00 29.418.719,53
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 72.439.391,82 5.691.156,45 0,00 1.907.624,08 0,00 76.222.924,19
Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen an sonstigen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 77.094.822,93 6.036.928,13 0,00 1.907.624,08 0,00 81.224.126,98
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 1,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 345.771,68
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 345.772,68
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 36.680.872,66 35.815.646,25
technische Anlagen und Maschinen 0,00 942.020,68 1.084.822,48
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 12.370.746,73 12.841.827,07
Anlagen im Bau 0,00 2.370.047,05 904.565,72
Summe Sachanlagen 0,00 52.363.687,12 50.646.861,52
Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 1.713.596,98 1.850.131,26
Beteiligungen an sonstigen Unternehmen 0,00 945.813,69 835.959,56
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 45.912,51 121.367,23
sonstige Ausleihungen 0,00 337.831,75 165.992,34
Summe Finanzanlagen 0,00 3.043.154,93 2.973.450,39
Summe Anlagevermögen 0,00 55.406.843,05 53.966.084,59
B. Umlaufvermögen 31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
1. In dem Posten "Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht", sind enthalten:
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 113.929,74 117.015,65
- sonstige Vermögensgegenstände 4.443.205,80 4.816.304,38
4.557.135,54 4.933.320,03

In dem Posten "Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht", sind Boniforderungen von 4.422.520,00 Euro (Vorjahr: 4.816.304,38 Euro) enthalten, die rechtlich erst nach dem 31.12.2023 entstehen.

2. In dem Posten "sonstige Vermögensgegenstände" sind Boniforderungen von 4.664.819,69 Euro (Vorjahr: 6.818.130,82 Euro) enthalten, die rechtlich erst nach dem 31.12.2023 entstehen.

C. Rechnungsabgrenzungsposten

In dem Posten "Rechnungsabgrenzungsposten" sind aktivierte Disagiobeträge von 2.740,30 Euro (Vorjahr: 3.859,55 Euro) enthalten, die nach der arithmetisch-degressiven Methode abgeschrieben werden.

D. Aktive latente Steuern

Der Posten "Aktive latente Steuern" beruht auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen u. a. bei folgenden Posten bzw. Sachverhalten:

- Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen

- Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB

- steuerliche Verlustvorträge

- Zwischenergebniseliminierung

- Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und rein steuerrechtlichen Wertansätzen

Dem Wirtschaftlichkeits- und Wesentlichkeitsgrundsatz folgend wurde bei der Bemessung der latenten Steuern auf Einzelabschlussebene der jeweils unternehmensindividuelle Steuersatz (10 - 30 %) unverändert angewendet.

Für die Bewertung der latenten Steuern im Konzernabschluss wurde mit nachstehender Ausnahme der individuelle Steuersatz des Konzernunternehmens zugrunde gelegt.

Für die Bewertung der latenten Steuern aus der Zwischenergebniseliminierung wurde aus Wirtschaftlichkeits- und Wesentlichkeitsüberlegungen ein Durchschnittssteuersatz zugrunde gelegt.

Die folgenden Angaben geben die latenten Steueransprüche und -schulden wieder. Dabei werden die Veränderungen der latenten Steuersalden im Laufe des Geschäftsjahres und die latenten Steuersalden am Ende des Geschäftsjahres und des Vorjahres dargestellt.

- aktive latente Steuern zum 31.12.2023 549.894,60 Euro (Vorjahr: 519.521,18 Euro)
- Erhöhung 2023 30.373,42 Euro

Passiva

A. Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt 17.000.000,00 Euro.
Die gesetzliche Rücklage beträgt 180.895,82 Euro.
- davon wurden aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 gemäß § 150 Abs. 2 Satz 1 AktG eingestellt 89.268,31 Euro.

Am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sind im Aktienbuch der Gesellschaft 680.000 vinkulierte Namensaktien zum Nennbetrag von je 25,00 Euro verzeichnet.

In dem Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von 45.106.697,00 Euro (Vorjahr: 36.538.129,66 Euro) enthalten.

C. Rückstellungen

Für die Ermittlung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde das versicherungsmathematische Teilwertverfahren unter Zugrundelegung der folgenden Annahmen angewandt:

- erwartete jährliche Rentenanpassung 1,00 %
- Rechnungszins 1,83 %
- Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck
Die Verpflichtungen aus Altersversorgungsansprüchen von 214.706,00 Euro
wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Hinterlegungsguthabens gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB von 22.295,32 Euro
saldiert, so dass sich ein Saldo
für die Rückstellungen für Pensionen von 192.410,68 Euro
ergab.
Die Anschaffungskosten des Hinterlegungsguthabens betragen 22.295,32 Euro.
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Zinsaufwand aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 3.994,00 Euro
setzt sich wie folgt zusammen:
Zinsaufwand aus den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen 3.994,00 Euro

Die Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen ist nach § 253 Abs. 2 HGB n. F. mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abzuzinsen. Der Unterschiedsbetrag zur alten Bewertung mit dem Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre beträgt 1.510,00 Euro.

- Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gem. § 253 Abs. 2 HGB n.F. 214.706,00 Euro
- Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gem. § 253 Abs. 2 HGB a.F. 216.216,00 Euro
Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 6 HGB: 1.510,00 Euro

D. Verbindlichkeiten

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
1. Gesamtbetrag der unter dem Posten "D. Verbindlichkeiten" ausgewiesenen Verbindlichkeiten 67.602.344,01 73.085.139,38
2. Vom Gesamtbetrag der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben
eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren 8.551.404,24 7.101.012,28
Zusammensetzung:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.551.404,24 7.101.012,28
3. Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind 26.060.059,87 23.279.803,09
Zusammensetzung:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.060.059,87 23.279.803,09
Art und Form der Sicherheiten:
- Grundpfandrechte
- Sicherungsübereignungen (Photovoltaikanlagen)
- Dienstbarkeiten (Photovoltaikanlagen)
- Abtretung von Rechten und Ansprüchen
(Photovoltaikanlagen)
4. In dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht," sind enthalten:
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.044,22 76.115,07
- sonstige Verbindlichkeiten 0,00 320,00
39.044,22 76.435,07

5. In dem Posten "sonstige Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 9.490.098,53 Euro (Vorjahr: 9.410.856,76 Euro) enthalten.

In dem Posten "sonstige Verbindlichkeiten" sind Boniverpflichtungen von 0,00 Euro (Vorjahr: 44.972,34 Euro) enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

6. Zur Sicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zugunsten der Lieferanten die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB:

Die nach dem Bilanzstichtag zu erfüllenden planmäßigen Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen betragen einschließlich der Abschlusszahlungen bei Vertragsende (ohne Umsatzsteuer) 1.200.274,09 Euro (Vorjahr: 987.983,66 Euro).

Die Summe der jährlich nach dem Bilanzstichtag zu zahlenden Beträge aus Pachtverhältnissen beläuft sich (ohne Umsatzsteuer) auf 1.960.823,84 Euro (Vorjahr: 1.941.006,76 Euro).

VI. Angaben zu den einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Auf eine Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wurde verzichtet, da der Konzern keine sich voneinander erheblich unterscheidenden Tätigkeitsbereiche hat und ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig ist.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

VII. Sonstige Angaben

Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beträgt in 2023

kaufmännische und technische Angestellte 657 (Vorjahr: 674)
gewerbliche Arbeitnehmer 297 (Vorjahr: 301)
Aushilfen 149 (Vorjahr: 147)
Summe 1.103 (Vorjahr: 1.122)

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete aufgeschlüsselte Gesamthonorar beträgt für

Geschäftsjahr Vorjahr
a) Abschlussprüfungsleistungen 190.050,00 Euro 182.800,00 Euro
b) Steuerberatungsleistungen 55.000,00 Euro 65.000,00 Euro
c) sonstige Leistungen 5.000,00 Euro 5.000,00 Euro

Gesellschaftsorgane

Mitglieder des Vorstands waren im Geschäftsjahr 2023

- Herrn Michael Trauernicht und

- Herrn Rolf Trauernicht.

Die Vorstandsmitglieder sind einzeln vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, soweit dieses unter Berücksichtigung von § 112 AktG gestattet ist.

Auf die Angaben der gewährten Gesamtbezüge für die Mitglieder der Organe der Muttergesellschaft nach § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB wurde analog § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitglieder des Aufsichtsrats der TRAUCON Holding AG waren im Berichtsjahr:

- Herr Focko Trauernicht, Wiesmoor

(Aufsichtsratsvorsitzender)

- Frau Marlene Trauernicht, Oldenburg

- Frau Hanna Liebetrau, Wiesmoor

Die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrates betragen 22.500,00 Euro.

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung weist entsprechend den Grundsätzen des DRS 21 "Kapitalflussrechnung" die Entwicklung der Zahlungsströme getrennt nach Mittelzu- und -abflüssen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus.

Die Ermittlung der Cashflows erfolgte nach der indirekten Methode aus dem Konzernabschluss.

Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung umfasst alle in der Konzernbilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d. h. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten ohne nennenswerte Wertschwankungen verfügbar sind, abzüglich der kurzfristig fälligen Kontokorrentverbindlichkeiten.

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.344 7.394
kurzfristig fällige Kontokorrentverbindlichkeiten -11.435 -10.442
Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung -2.091 -3.048

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Derartige Vorgänge sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 nicht eingetreten.

Ergebnisverwendung

Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften des § 150 Abs. 1 und Abs. 2 AktG wurde bei dem Mutterunternehmen der zwanzigste Teil des Jahresüberschusses 2023 in die gesetzliche Rücklage eingestellt (rd. 89 TEUR).

Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen

Die Angaben über den Anteilsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 i. V. m. § 285 Nr. 11 HGB befinden sich in der folgenden Übersicht "Aufstellung des Anteilsbesitzes für das Geschäftsjahr 2023".

Aufstellung des Anteilsbesitzes

für das Geschäftsjahr 2023

Name des Unternehmens Sitz Höhe des Anteils am Kapital 31.12.2023
in %
1. Verbundene Unternehmen
(= in den Konzernabschluss
einbezogene Unternehmen)
BAUDI GmbH Großefehn 100,00
Baustoffe Vogt GmbH Wietmarschen 75,00
Baustoffunion GmbH Aurich 94,89
Behnes GmbH & Co. KG Papenburg 100,00
Behnes Verwaltungs-GmbH * Papenburg 100,00
Bergmann GmbH & Co. KG Steinfeld 100,00
Bergmann Verwaltungs-GmbH * Steinfeld 100,00
BLS Baustoffzentrum GmbH & Co. KG Twist 75,00
BLS Baustoffzentrum Verwaltungs-GmbH * Twist 75,00
Bolte GmbH & Co. KG Remels 100,00
Bolte Verwaltungs-GmbH * Remels 100,00
Brader GmbH & Co. KG Jever 100,00
Brader Verwaltungs-GmbH * Jever 100,00
Cassens Baustoffe GmbH & Co. KG Waren 51,00
Cassens Baustoffe Verwaltungs-GmbH * Waren 51,20
Cassens GmbH & Co. KG Oldenburg 100,00
Cassens Verwaltungs-GmbH * Oldenburg 100,00
Fehntjer Baustoffhandel GmbH Ostrhauderfehn 100,00
Garrels GmbH & Co. KG Norderney 100,00
Garrels Verwaltungs-GmbH * Norderney 100,00
Heidkämper GmbH & Co. KG Edewecht 100,00
Heidkämper Verwaltungs-GmbH * Edewecht 100,00
Held GmbH Wiesmoor 94,99
Holz + Bau GmbH & Co. KG Weener 100,00
Holz + Bau Verwaltungs-GmbH * Weener 100,00
J. G. Scharff GmbH Burg & Co. KG Burg 94,91
- unmittelbare Beteiligung
und mittelbare Beteiligung über die
J. G. Scharff GmbH & Co. KG
J. G. Scharff Verwaltungs-GmbH * Burg 94,91
- unmittelbare Beteiligung
und mittelbare Beteiligung über die
J. G. Scharff GmbH & Co. KG
J. G. Scharff GmbH & Co. KG Leer 92,17
J. G. Scharff Verwaltungs-GmbH * Leer 100,00
J. Siebels GmbH & Co. KG Wittmund 100,00
J. Siebels Verwaltungs-GmbH * Wittmund 100,00
Janssen + Kruse GmbH & Co. KG Emden 100,00
Janssen + Kruse Verwaltungs-GmbH * Emden 100,00
Höhe des Anteils
am Kapital
31.12.2023
Name des Unternehmens Sitz in %
Lonecke GmbH & Co. KG Zetel 100,00
Lonecke Verwaltungs-GmbH * Zetel 100,00
Siebels GmbH & Co. KG Norden 80,00
Siebels Verwaltungs-GmbH * Norden 80,00
TRAUCO Fachhandel GmbH & Co. KG Großefehn 100,00
TRAUCO Fachhandel Verwaltungs-GmbH * Großefehn 100,00
TRAUCO Plus GmbH & Co. KG Großefehn 100,00
- mittelbare Beteiligung über die
TRAUCO Fachhandel GmbH & Co. KG
TRAUCO Plus Verwaltungs-GmbH * Großefehn 100,00
- mittelbare Beteiligung über die
TRAUCO Fachhandel GmbH & Co. KG
TRAUCO AG Großefehn 100,00
TRAUCO Spezialbau GmbH Großefehn 69,00
* ist jeweils persönlich haftende Gesellschafterin
der jeweils vorausgehenden GmbH & Co. KG
Name des Unternehmens Sitz Höhe des Anteils am Kapital 31.12.2023
in %
2. Assoziierte Unternehmen (Anteilsbesitz ab 20 %)
Beer Baumarkt GmbH Nordgermersleben 25,00
NB Norderney Beton GmbH Norderney 33,30
Zentrallager nowebau GmbH & Co. KG Großefehn 32,31
BauAllianz Plus GmbH & Co. KG Süderbrarup 33,33
Junge stein design GmbH & Co. KG Neukamperfehn 40,00
Junge stein design Verwaltungs-GmbH Neukamperfehn 40,00
BAUDI Süd GmbH & Co. KG Großefehn 25,00
BAUDI Süd Verwaltungs-GmbH Großefehn 25,00
MSK Moormerländer Sand und Kies GmbH & Co. KG Aurich 28,31
3. Beteiligungen an sonstigen Unternehmen
(Anteilsbesitz ab 20 %)
MSK Verwaltungs-GmbH Aurich 28,31
GASKLAR GmbH & Co. KG Wiesmoor 20,00

 

Großefehn, den 17. Juni 2024

TRAUCON Holding AG, Großefehn

gez. Michael Trauernicht

gez. Rolf Trauernicht

Bericht des Aufsichtsrats

Als Mitglieder des Aufsichtsrats der TRAUCON Holding AG erstatten wir gemäß § 171 AktG den folgenden Bericht:

Als Aufsichtsrat haben wir in Erfüllung unserer gesetzlichen Pflichten die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend geprüft. Unsere Prüfung basierte auf der laufenden Berichterstattung durch den Vorstand der TRAUCON Holding AG über die Lage und Entwicklung des Vermögens, des Ertrags und der Finanzen sowie der Berichterstattung des Vorstandes aufgrund von Nachfragen von uns. Dies geschah nicht nur innerhalb der turnusgemäßen Sitzungen des Aufsichtsrats, sondern auch während der Vorbereitungen auf diese Sitzungen und darüber hinaus in Gesprächen zwischen der Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstand der Gesellschaft.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2023 sowie der Konzernabschluss 2023 für das Geschäftsjahr 2023 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der zum Abschlussprüfer bestellten FLICK GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Aurich, geprüft worden.

Da sich hierbei keine Einwendungen ergeben haben, wurden vom Abschlussprüfer uneingeschränkte Bestätigungsvermerke erteilt.

Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers sind uns gemäß § 170 AktG vom Vorstand zur Prüfung vorgelegt worden. Wir haben diese Unterlagen eingehend geprüft. Eine Aufsichtsratssitzung zur Prüfung der Unterlagen in Gegenwart des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet hat, hat stattgefunden.

Die Prüfungsergebnisse des Abschlussprüfers haben wir zustimmend zur Kenntnis genommen.

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses stellen wir fest, dass wir keine Einwendungen erheben und den Jahresabschluss und den Konzernabschluss billigen, die damit gemäß § 172 AktG festgestellt sind.

Den uns vom Vorstand vorgelegten Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns 2022 haben wir ebenfalls geprüft und stimmen diesem zu.

 

Großefehn, den 22. August 2024

Der Aufsichtsrat der TRAUCON Holding AG,

vertreten durch die Vorsitzende des Aufsichtsrats,

Frau Hanna Liebetrau

gez. Hanna Liebetrau

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Konzernabschluss wurde am 22.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TRAUCON Holding AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der TRAUCON Holding AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TRAUCON Holding AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

1. entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

2. vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

1. identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

2. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

3. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

4. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

5. beurteilen wir Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

6. holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

7. beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

8. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aurich, den 10. Juli 2024

FLICK GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Diplom-Kaufmann Uwe Saathoff, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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