Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 157211
Eingetragen
19.5.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Verkauf und Vertrieb von elektronischen Terminals für den bargeldlosen Zahlungsverkehr und dafür benötigter Software sowie Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit Ausnahme von Bankgeschäften, ferner Betrieb von Call-Centern für den Vertrieb von Produkten und/oder Dienstleistungen sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nikolas Preisinger
seit 19.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

80.00% identifiziert20.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
80.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
paytec GmbHEigenbeteiligung
20.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Nikolas Preisinger
Seefeld
80.00%
paytec GmbH
Germany
20.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

paytec GmbH

Herrsching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

PAYTEC GMBH, HERRSCHING A. AMMERSEE

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Geschäftstätigkeit

Die paytec GmbH (im Folgenden kurz "paytec" oder "die Gesellschaft") bietet ein umfassendes Angebot für die Abwicklung und Abrechnung von Zahlungsmöglichkeiten für Handels- und Dienstleistungsunternehmen, die bargeldlose Zahlungsmittel im Präsenzgeschäft (z.B. über POS-Terminals) oder Distanzgeschäft (z.B. E-Commerce) akzeptieren.

Die paytec ist ein kaufmännischer Netzbetreiber und bietet den Verkauf, die Vermietung und die Wartung von Terminals an. Seit 2020 betreibt die paytec eine eigene Onlineshoplösung auf der Basis von Woocommerce. Ebenso stellt paytec eine digital Signage Lösung in einer Eigenentwicklung, in der die Kunden im eigenen Geschäft sowie im regionalen Netzwerk ihre Werbung ausstrahlen können.

Weitere spezielle verschiedene digitale Dienstleistungen für ihre Kunden sind ebenfalls entstanden. Diese beinhalten u.a. eine Terminbuchungsplattform Online für Dienstleister, auf denen die Endkunden Termine buchen und auch gleich die Bezahlung vornehmen können.

Spezielle Gastrolösungen mit Tischreservierung und direktes Bestellen über Google stehen ebenfalls als eigene Produkte zur Verfügung.

Seit 2022 vertreibt paytec auch ein vollumfängliches Kassensystem und stellt u.a. speziell für die Gastronomie aber auch für Einzelhandel und Dienstleister diese in einer Cloudlösung dar.

1.2. Ziele und Strategien

Nachdem paytec in 2021 einen großen Teil ihrer payment-Verträge an die Concardis GmbH (seit 07.09.2023: Nexi Germany GmbH), Frankfurt am Main, verkauft hat, um eine eigene Umstrukturierung vor zu nehmen und sich weiter auf die digitale Transformation einzustellen, hat paytec nach einem Gesellschafterwechsel ihre Produkte weiter ausgebaut und besonders für den Kunden interessante Synergieeffekte sukzessive entwickelt oder umgesetzt. Aufgrund des breiten Portfolios ist es wichtig, dass die Produktbundles ausgewogen, logisch und sinnvoll für den Kunden aufgebaut sind. Aktuell steht der Ausbau des Vertriebes im Fokus, um diesen effizient und erfolgreich zu skalieren. Hierzu wurden verschiedene Tools und Systeme etabliert, um die Steuerung und das Controlling deutlich zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.

1.3. Steuerungssysteme

Die Organe des Unternehmens sind die Geschäftsführung sowie die Gesellschafterversammlung. Die paytec nutzt finanzielle und nichtfinanzielle Kennzahlen zur Überwachung und Steuerung der Geschäftstätigkeit. Zu den wichtigsten finanziellen Kennzahlen gehören Mieteinnahmen, Transaktionsvolumina, Vertragszahlen (Entwicklung der Umsatzerlöse) und das EBIT. Parallel hierzu werden von den zuständigen Fachabteilungen regelmäßig qualitative Kenngrößen (Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit) erfasst, die in die Betrachtung, Steuerung und Planung mit ein fließen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nachdem COVID-19 zu einem Einbruch der deutschen Volkswirtschaft im Jahr 2020 geführt hat, erholte sich diese, wie bereits im Vorjahr, auch im Jahr 2022. Das Bruttoinlandsprodukt ist um 1,9 % höher als im Vorjahr. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine und die steigenden Energiepreise haben die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2022 beeinflusst. Die Material- und Lieferengpässe, die allgemein steigenden Preise, der Fachkräftemangel sowie die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende, Corona-Pandemie haben die deutsche Volkswirtschaft ebenfalls geprägt. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 % erhöht. Als Folge der Inflation hat die Europäische Zentralbank seit Juli 2022 den Hauptrefinanzierungssatz in mehreren Zinsschritten erhöht.

2.2. Entwicklung der Branche

Die Auswirkungen von COVID-19 sind auch für die Zahlungsindustrie bedeutend. Dies betrifft insbesondere Veränderungen im Bezahlverhalten der Konsumenten. Waren deutsche Konsumenten im europäischen Vergleich bisher stets zurückhaltend was Kartenzahlungen sowie das Bezahlen mit kontaktlosen Methoden und Mobile Wallets anging, kann in den nächsten Jahren mit einer anhaltenden Veränderung gerechnet werden. Laut Auswertungen der Deutschen Bundesbank lag der Anteil der Barzahlungen nach Umsatz in Deutschland für das Jahr 2020 noch bei 32 %. Industrieexperten gehen davon aus, dass der Anteil der Barzahlungen bis 2025 weiter abfallen wird. Die Verdrängung von Bargeldzahlungen durch elektronische Bezahlverfahren wird sich weiter fortsetzen, insbesondere auch bei kleinen Transaktionsbeträgen, die heute noch deutlich häufiger bar abgewickelt werden. Dies ist insbesondere in Branchen zu erkennen, in denen Händler in der Vergangenheit nur selten elektronische Bezahlverfahren eingesetzt haben, diese ihren Kunden nun aber immer häufiger anbieten. Neben den Veränderungen im stationären Handel wächst der Online-Handel weiterhin signifikant. Wachstumstreiber im Online-Handel ist weiterhin das mobile Internet mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones. Zudem kann sich der Online-Handel durch eine Vielzahl von erweiterten Services sowie die Produktpräsentation über soziale Medien vom klassischen, stationären Handel positiv abheben. Paytec wird von diesem Wachstum bargeldloser Zahlungen im Präsenz- und E-Commerce-Geschäft weiter profitieren. So wurde auch in 2022 der deutschlandweite Ausbau des Direktvertriebs vorangetrieben. Vor dem Hintergrund weitgehend erschlossener Marktsegmente nimmt der Wettbewerbsdruck kontinuierlich zu. Daraus resultiert ein zunehmender Verdrängungswettbewerb, der abnehmende Margen und eine Steigerung der Konzentration zur Folge hat. Bestehende Geschäftsmodelle werden von innovativen Produkten und Dienstleistungen kontinuierlich hinterfragt werden und eine Vielzahl innovativer Anbieter wird in den Markt drängen. Hierbei handelt es sich aktuell insbesondere um junge Unternehmen.

Im digitalen Bereich zeigt sich gerade durch Corona ein deutlicher Trend, dass Unternehmen (Frisör, Schuhfachgeschäft usw.) nicht mehr um einen digitalen Auftritt im Internet rum kommen. Hier geht es um das digitale Gesicht des Kunden nach draußen über eine eigene Webseite oder Auftritte im sozialen Netzwerk wie Facebook und Instagram. Nach wie vor haben viele dieser Unternehmen gar keine oder nur schlecht gepflegte Webauftritte.

Hinzu kommen Zusatzgeschäfte um es Stammkunden zu erleichtern einzukaufen oder eben auch neue Zielkunden zu erreichen. Diese werden über einen Onlineshop realisiert, so dass ein Unternehmen nicht mehr nur regional, sondern auch weit über die Einzugsgebiete ihrer Kunden hinaus Waren verkaufen kann. In vielen Bereichen ist dies als zusätzliches Geschäft zu werten, welches ohne den Onlineauftritt nicht zu Stande kommen würde.

Gerade auch durch den in vielen Branchen herrschenden Personalmangel sind Optimierungen und Nutzung von Synergieeffekten sehr effizient um etwaiges fehlendes Personal aus zu gleichen. So kann über eine Terminbuchungsplattform bei einem Dienstleister sehr viel Telefonie gespart werden in denen ein Mitarbeiter sonst Einnahmen für das Unternehmen erwirtschaften kann.

Im Kassenbereich ist durch die Einführung der TSE-Pflicht die Branche in einem großen Umschwung zur digitalen Kasse. Es gibt immer mehr Lösungen die cloudbasiert arbeiten und somit viele Zusatzfunktionen und Sicherheiten bieten.

Mit der Verbindung der Produkte (Zahlungsterminal an die Kasse, Onlineshop an die Kasse usw.) werden die Produkte eng verknüpft und sparen im regulären Geschäft viel administrative Zeit ein, um sich auf den eigenen Umsatz zu konzentrieren.

2.3. Geschäftsentwicklung

Im Fokus von 2022 stand die Neuausrichtung im Bereich der digitalen Produkte um hier verschiedene Vertriebsansätze zu etablieren und durch die Kombination der Produkte für den Kunden Synergieeffekte zu erreichen, die er sonst bei einzelnem Bezug der Produkte nicht erhält. Gerade durch diese Produktkombination steht paytec im Wettbewerb einzigartig da, da viele nur das einzelne Produkt in Konkurrenz anbieten (nur das Zahlungsterminal, nur den Onlineshop, nur die Kasse), selten aber bereits hieraus kombinierte Produktbundles. So ist für paytec der Vertriebseinstieg bei einem Neukunden auch viel leichter, als nur mit einem singulären Produkt, da gerade im Zahlungsterminalmarkt fast ausschließlich ein Verdrängungsmarkt vorherrscht. Da hier dann ein Verkauf meist nur durch reduzierte Margen zu bewerkstelligen ist, ist ein Ansatz über neue Produkte in Kombination mit einem Zahlungsterminal ein erfolgreicher Ansatz. Da paytec nun durch das Produktportfolio einen Großteil für einen KMU notwendigen Zahlungs- und Digitallösungen anbieten kann, haben sich hier einige neue Vertriebsansätze für die Zukunft eröffnet.

Zusammenfassend können wir aufgrund der Neuausrichtung auf ein zufriedenes Geschäftsjahr 2022 zurückblicken.

In den kommenden Jahren ist geplant, additiv zum Direktvertrieb vor Ort beim Kunden nun auch sukzessive einen reinen Onlinevertrieb auf Digitalbasis zu etablieren, hier wurden in 2023 die ersten Tests und Projekte gestartet, um Erfahrungen zu sammeln um dies als weiteres Vertriebsstandbein zu etablieren. Da im Bereich der digitalen Produkte oft eine deutlich höhere Marge zu erzielen ist, verschiebt sich der Fokus immer mehr in diesen Bereich.

2.4. Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Die paytec schloss das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 0,6 Mio. EUR (Vorjahr: Jahresüberschuss in Höhe von 7,4 Mio. EUR) ab. Im Gegensatz dazu hat sich der Umsatz von 2,8 Mio. EUR auf 5,7 Mio. EUR erhöht. Die Ursache diesbezüglich liegt in der Ausgliederung des großen Paymentbestandes in 2021. Durch die Ausgliederung ist ein Großteil der laufenden monatlichen / quartalsweisen Einnahmen weggefallen, die erst sukzessive wieder durch Neugeschäft ersetzt werden konnten.

Im Hinblick auf die kurze Zeit wurden bereits in 2022 wieder über 3000 Neukunden gezeichnet und dem Vertragspool der paytec zugeführt. Dieser weitere Neukundenaufbau wurde in 2023 weiter fortgesetzt, um die Transformation weiter voran treiben zu können und wieder ein positives Ergebnis aufweisen zu können.

Veränderungen im Bereich der Refinanzierung sollten hier auch die Einnahmensituation sukzessive verbessern, da fast 100 % der Verträge nun durch Eigenfinanzierung erbracht werden. Dies erfordert vorab eine höhere Investition, sorgt aber dafür langfristig für höhere laufende Einnahmen, wirkt sich aber im Vorlauf erstmal negativ auf das Ergebnis aus.

Die Erlöse bestehen fast hälftig aus Erlösen aus dem Zahlungsverkehr (Miete, Service und Gebühren) und die andere Hälfte aus den Raten des Digitalgeschäftes. Da diese ungleich höher sind als die regulären Raten im Zahlungsgeschäft, wird die Verteilung der Erlöse sich sukzessive immer mehr zu erhöhten Erlösen aus dem Digitalgeschäft verschieben. Es wird bis 2024 mit ca. 60 - 70 EUR vom Gesamtertrag aus dem Digitalgeschäft gerechnet.

Betriebsaufwendungen (Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) haben sich in dem Jahr 2022 um 0,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr auf 8,8 Mio. EUR reduziert. Dies resultiert aufgrund einer Umstellung im Vertriebskonzept, um die Effektivität zu erhöhen und die Servicequalität zu steigern.

b) Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil, aufgrund der Finanzplanung wird ein zukünftiger Kapitalbedarf im Bereich der Vorfinanzierung erwartet. Hier werden für jeden installierten Vertrag Systeme und Provisionen vorfinanziert, die je nach Steigerung des Vertriebes nicht mehr aus den vorhandenen Ressourcen bedient werden können und damit über Fremdfinanzierungen abgedeckt werden müssen.

Die paytec war im Berichtsjahr zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Liquiditätsengpässe sind nicht aufgetreten.

Geschäftsbedingt bestehen die größten Forderungen gegenüber den Kunden und die Verbindlichkeiten gegenüber den Lieferanten und Dienstleistern.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von 22,1 Mio. EUR auf 11,5 Mio. EUR gesunken. Ursache hierfür ist die Ausgliederung eines Teils des Geschäfts in die paytec payment provider GmbH, Eschborn, mit Wirkung zum Ablauf des 1. Januar 2021, deren Anteile im Geschäftsjahr 2022 verkauft wurden.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2022 60,0 % (Vorjahr 40,1 %).

Im Geschäftsjahr 2022 betrugen die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,3 Mio. EUR).

Die wirtschaftliche Lage der paytec im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 ist unter Geltung der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen weiterhin positiv zu bewerten. Die hohen Investitionen sichern die Zukunftsfähigkeit der Produkte, der Prozesse und damit des Unternehmens. Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet.

3. Prognose-, Chancen und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Seit Anfang März 2020 entfaltet die COVID-19-Pandemie ihre Auswirkungen auf die Länder, die Gesellschaften und nicht zuletzt auf die Wirtschaft Europas. Regierungen haben teilweise tief einschneidende Beschränkungen ergriffen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Im ersten Quartal 2022 wurde die Aufhebung der bestehenden COVID-19 Beschränkungen beschlossen. Daraus ergaben sich erste graduelle Erholungen der Wirtschaftsleistung.

Die verschiedenen Einschränkungen haben aber auch dazu geführt, dass die Kunden und Inhaber ihren Fokus mehr und mehr auf die Digitalisierung gelegt haben und somit hier auch deutlich affiner geworden sind.

Parallel zu den marktbedingten Einflüssen wurde in der paytec viel an den Prozessen optimiert, um die Qualität der Kunden und Verträge stetig zu verbessern. Dies wird erreicht durch ein deutlich intensiveres Onboarding bereits bei der Vertragsunterschrift und ebenso eine intensivere Betreuung des Kunden in allen Bereichen. Im Jahr 2023 wurde ein eigenes Qualitätsmanagement etabliert, das ebenso weiteren positiven Einfluss auf diese Entwicklung hat.

Laut vorläufigen Auswertungen für das Geschäftsjahr 2023 wird mit einem gleichbleibenden Umsatz und einem leichten Anstieg des EBIT als im Vorjahr gerechnet. Aufgrund einer Umstrukturierung und Konsolidierung des Vertriebes erwartet die paytec GmbH für das Jahr 2024 eine leichtes Umsatzwachstum und leichten Anstieg des EBIT im Vergleich zum Jahr 2023. Hintergrund für die langsame Steigerung ist der Fokus auf Qualität im Vertrieb und nicht Quantität. Zielfokus ist die synergetische Verbindung der Produkte in logischere Bundles sowie eine deutlich erhöhte Kundenzufriedenheit, um das Up- und Crossselling zu verbessern.

3.2. Chancen- und Risikobericht

3.2.1. Risikobericht

Als Geschäftsrisiko sieht paytec gerade nach den Erfahrungen mit COVID-19 etwaige großflächige Einflussnahmen, die nicht in der Kundenverantwortung liegen und sich auf unterschiedliche Branchen unterschiedlich ausgewirkt haben. Grundsätzlich ist die Tendenz in allen Branchen, dass das bargeldlose Bezahlen auf dem Vormarsch ist und die Digitalisierung Einzug hält auch im KMU-Bereich. Als Risiko ist hier auch die Zahlungsunfähigkeit bzw. die schlechtere Zahlungsmoral der Kunden unter solchen Bedingungen zu sehen und zu spüren. Um das zukünftig mehr einzuschränken und Kunden schneller aus zu sortieren, die zu hohe offene Forderungen haben, wurde die Zusammenarbeit mit der Creditreform im Inkassobereich intensiviert und bei uns im Innendienst viele Prozesse überdacht oder angepasst.

3.2.2. Chancenbericht

Die Chancen in den verschiedenen Bereichen, in denen paytec tätig ist, zeichnen sich besonders durch die Digitalisierung ab, die in dem Markt nun auch bei den kleinen Einzelhändlern Einzug hält. Gerade durch COVID-19 sichtbar gemacht, werden die digitalen Fingerabdrücke selbst eines regionalen Gewerbetreibenden immer wichtiger. Zur Neukundengewinnung, dem überregionalen Absatz und auch als erweiterter Servicegedanke ist eine Onlineshoppräsenz in vielen Fällen unausweichlich. Im Gastronomiebereich ist die Onlinebestellung und Tischreservierung, um nur wenige Funktionen zu nennen, ein Teil der als Service nicht mehr weg zu denken ist und von den Endkunden sehr gut angenommen wird.

Als wichtig stellt sich auch immer mehr die Verknüpfung dieser Produkte dar, d.h. dass der Shop mit dem Kassensystem kommuniziert, das Zahlungsgerät mit der Kasse usw. Somit bekommt der Händler auch Werkzeuge und Verkaufshilfen, die ihn auch zeitlich entlasten, da er im aktuellen Fall normalerweise jedes dieser Tools von einem anderen Partner bekommen hat. Durch den ganzheitlichen Ansatz von paytec werden hier Schnittstellen geschaffen und Produkte verknüpft, die der Kunde sonst einzeln bedienen und administrieren muss.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

5. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Auch im Jahr 2022 war unser Fokus auf die Weiterentwicklung der digitalen Produkte gerichtet.

6. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.

 

Herrsching, 22. April 2024

Nikolas Preisinger

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

PAYTEC GMBH, HERRSCHING A. AMMERSEE

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.672.504,66 13.438.195,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.884,00 3.060,00
II. Sachanlagen 1.942.200,00 1.340.134,00
III. Finanzanlagen 1.727.420,66 12.095.001,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.840.324,92 8.621.798,26
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.732.777,27 8.614.904,76
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.107.547,65 6.893,50
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 8.521,25 8.368,33
11.521.350,83 22.068.361,59

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. EIGENKAPITAL 6.908.213,01 8.853.186,88
I. Gezeichnetes Kapital 40.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 7.475.017,06 1.376.894,17
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -606.804,05 7.426.292,71
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.375.134,50 2.601.240,50
C. VERBINDLICHKEITEN 1.716.464,61 10.254.414,80
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 521.538,71 359.519,41
11.521.350,83 22.068.361,59

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Rohergebnis 7.033.670,92 16.731.634,30
2. Personalaufwand -3.483.682,33 -3.744.886,71
a) Löhne und Gehälter -2.948.861,92 -3.226.896,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -534.820,41 -517.989,94
- davon für Altersversorgung: EUR 249,60 (Vorjahr: EUR 0,00)
3. Abschreibungen -540.873,21 -266.294,10
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -540.873,21 -266.294,10
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.695.635,74 -2.746.316,74
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.162,92 33.957,81
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 3.077,15 (Vorjahr: EUR 1.448,75)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -31.217,10 -53.221,41
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 104.099,54 -2.578.512,35
- davon Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern:EUR 162.019,30 (Vorjahr: EUR 359.519,41)
8. Ergebnis nach Steuern -595.475,00 7.376.360,80
9. Sonstige Steuern -11.329,05 49.931,91
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss -606.804,05 7.426.292,71

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

PAYTEC GMBH, HERRSCHING A. AMMERSEE

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firma / Sitz: paytec GmbH mit Sitz in 82211 Herrsching am Ammersee

Registergericht: Amtsgericht München, HRB Nr. 157211.

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2022 auch im zweiten aufeinanderfolgenden Geschäftsjahr die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB auf. Damit treten gem. § 267 Abs. 4 S. 1 HGB die Rechtsfolgen der Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft zum Bilanzstichtag des 31.12.2022 ein.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 266 Abs. 2 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die allgemeinen Grundsätze für die Gliederung gem. § 265 HGB wurden beachtet.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Sofern es der Übersichtlichkeit diente, haben wir bei Wahlrechten die Angaben im Anhang gemacht. Im Interesse der Übersichtlichkeit und Klarheit wurden auch "davon"-Vermerke im Anhang gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei wurden die Anschaffungskosten linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen der Vermögensgegenstände wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt vorgenommen. Bei den Neuzugängen wurde die pro-rata-temporis-Methode angewandt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer umfasste dabei einen Zeitraum zwischen drei und zehn Jahren.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens von untergeordneter Bedeutung wurden bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Dabei wurde von der Fiktion des Abgangs im Anschaffungsjahr Gebrauch gemacht.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, bzw. zum Nennwert unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken bewertet.

Die im Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesenen Vermögensgegenstände sind mit ihrem jeweiligen Nennbetrag ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital ist unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften ausgewiesen.

In den Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, die mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abzuzinsen wären, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Sale & Lease Back Geschäften. Die Passivierung erfolgt in Höhe des Barwerts der zukünftigen Raten.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Jahr 2022 ist in einer gesonderten Übersicht als Anlage 1 zum Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt.

Mit notarieller Urkunde vom 22. Dezember 2021 (Notar Dr. Adolf Reul, URNr. R4595/2021) hat die Gesellschafterversammlung der Berichtsgesellschaft die Ausgliederung eines Teils des Vermögens der paytec GmbH auf die neu zu gründende paytec payment provider GmbH mit Sitz in Eschborn als übernehmender Rechtsträger gemäß § 126 Abs. 1 Nr. 2 UmwG (Ausgliederung zur Neugründung) beschlossen. Als Gegenleistung für das übertragene Vermögen (Sacheinlage) gewährte die paytec payment provider GmbH der Berichtsgesellschaft sämtliche Gesellschaftsanteile (25.000 Anteile im Nennbetrag von jeweils 1,00 EUR). Die Bewertung des ausgegliederten Vermögens erfolgte mit dem gemeinen Wert. Sämtliche Anteile an der Firma paytec payment provider GmbH wurden im Berichtsjahr 2022 veräußert.

Durch Kauf- und Abtretungsverträge vom 16.05.2022 (RVZ-Nr. F2746/2022 und F2747/2022) hat die Berichtsgesellschaft vor dem beurkundenden Notar Dr. Sebastian Franck mit Amtssitz in 80333 München sämtliche Anteile an der Fa. pt-lease & finance GmbH mit Sitz in 30657 Hannover erworben. Der Ausweis erfolgt zu Anschaffungskosten inkl. Anschaffungsnebenkosten. Das Stammkapital der Fa. pt-lease & finance GmbH beträgt zum 31.12.2022 unverändert: 25.000,00 EUR. Hieran hält die Berichtsgesellschaft seit dem 16.05.2022: 100% der Anteile. Das Eigenkapital des zuletzt vorliegenden Jahresabschlusses auf den 31.12.2022 beträgt: 1.234.545,12 EUR (Vorjahr: 888.654,65 EUR). Das Jahresergebnis für die Gesellschaft beläuft sich im Geschäftsjahr 2022 auf 345.890,47 EUR (Vorjahr: 304.433,26 EUR).

Ferner hat die Berichtsgesellschaft durch Geschäftsanteilsabtretung vom 11.01.2022 (URNr. 0045/2022) vor dem beurkundenden Notar Dr. Bernhard Schaub mit Amtssitz in München sämtliche Anteile an der Fa. paytec payment GmbH erworben. Der Ausweis erfolgt zu Anschaffungskosten inkl. Anschaffungsnebenkosten. Das Stammkapital der Fa. paytec payment GmbH beträgt zum 31.12.2022 unverändert: 25.000,00 EUR. Hieran hält die Berichtsgesellschaft seit dem 11.01.2022: 100% der Anteile. Das Eigenkapital des zuletzt vorliegenden Jahresabschlusses auf den 31.12.2022 beträgt: -17.270,79 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Das Jahresergebnis für die Gesellschaft beläuft sich im Geschäftsjahr 2022 auf - 42.270,79 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Die Berichtsgesellschaft ist daneben mit Geschäftsanteilen in einer nominellen Höhe von 14.250,00 EUR (= 36,08 % des Stammkapitals) an der Firma akquisito GmbH mit Sitz in Herrsching am Ammersee beteiligt. Das Eigenkapital des zuletzt vorliegenden Jahresabschlusses auf den 31.12.2021 beträgt: -328.261,25 EUR. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 64.430,59 EUR erzielt.

Vom Gesamtbetrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 677.051,60 EUR (Vorjahr: 290.363,56 EUR) sind mitzugehörig zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: 336.240,15 EUR (Vorjahr: 275.075,19 EUR).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 10.662,91 EUR (Vorjahr: 135.001,77 EUR) enthalten. Hierbei handelt es sich um kurzfristige Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Das Eigenkapital ist unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften ausgewiesen. Der Nennbetrag der im Geschäftsjahr 2022 unter der Urkunde vom 14.04.2022 (UVZ-Nr. B1058/2022) des Notars Gregor Basty mit Amtssitz in 80333 München erworbenen eigenen Anteile in Höhe von insgesamt 10.000,00 EUR (=20 % des Stammkapitals) wurde in Übereinstimmung mit § 272 Abs. 1a HGB offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die historischen Anschaffungskosten der erworbenen Anteile betrugen 1.338.169,82 EUR. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile in Höhe von 1.328.169,82 EUR wurde mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

In den sonstigen Rückstellungen sind Geschäftsführertantiemen in Höhe von 60.000,00 EUR (Vorjahr: 120.000,00 EUR) enthalten. Diese stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar.

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 361.255,51 EUR (Vorjahr: 5.098.035,30 EUR) sind mitzugehörig zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: 246.194,53 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) sowie zu den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 114.828,96 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Die Gliederung und die Angaben zur Fristigkeit der einzelnen Verbindlichkeiten sind in einer gesonderten Übersicht als Anlage II zum Anhang (Verbindlichkeitenspiegel) dargestellt.

Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern in einer Gesamthöhe von 521.538,71 EUR (Vorjahr: 359.519,41 EUR) resultieren aus der steuerlichen Sofortabschreibung auf Zahlungsterminals und Displays. Der zu Grunde gelegte Steuersatz beträgt 26,94% (Vorjahr: 26,94%). Handelsrechtlich wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von vier Jahren unterstellt.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Mit notarieller Urkunde vom 22.12.2021 hat die Gesellschafterversammlung der Berichtsgesellschaft die Ausgliederung eines Teils des Vermögens der Fa. paytec GmbH auf die neu zu gründende paytec payment provider GmbH mit Sitz in Eschborn als übernehmender Rechtsträger gemäß § 126 Abs. 1 Nr. 2 UmwG (Ausgliederung zur Neugründung) beschlossen. Die Bewertung des ausgegliederten Vermögens erfolgte mit dem gemeinen Wert. Hieraus ergab sich ein Ertrag in Höhe von 10.534.663,07 EUR.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Schadensersatzleistungen in Höhe von 2.172.238,79 EUR (Vorjahr: 588.620,38 EUR) enthalten.

V. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag aus selbstschuldnerischen Bürgschaften zur Sicherung von Forderungen der Norddeutschen Landesbank Girozentrale bis zu einem Höchstbetrag von 3.500.000,00 EUR, sowie der Hannoverschen Volksbank bis zu einem Höchstbetrag von 1.000.000,00 EUR gegen die Fa. pt-lease & finance GmbH (vormals: paytec lease & finance GmbH) mit Sitz in Hannover. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist aktuell als gering einzuschätzen, da die Vermögens-, Finanz- und Ertragsalge bei der pt-lease & finance GmbH positiv ist.

VI. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer:

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 66 Mitarbeiter (Vorjahr: 62 Mitarbeiter).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung bestehen Mietverträge über die betrieblich genutzten Immobilien mit einem Mietaufwand von rund TEUR 215 p. a. (Vorjahr rund TEUR 215 p. a.) und einer Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren. Darüber hinaus bestehen diverse Leasingverträge mit einem Volumen von rund TEUR 522 p. a. (Vorjahr: rund TEUR 513 p. a.) und einer Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren.

VII. Ergebnisverwendung und Gesellschaftsorgane

Beschlüsse über die Feststellung des Jahresabschlusses sowie der Ergebnisverwendung liegen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Anhanges noch nicht vor. Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen.

Geschäftsführer des Unternehmens ist:

Herr Nikolas Preisinger,

einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Herrsching am Ammersee, den 22. April 2024

Nikolas Preisinger, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 323.062,80 0,00 0,00 323.062,80
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 1.648.231,44 1.138.608,18 0,00 2.786.839,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.299,13 4.155,03 1.637,59 55.816,57
1.701.530,57 1.142.763,21 1.637,59 2.842.656,19
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 12.025.000,00 1.657.419,66 12.025.000,00 1.657.419,66
Beteiligungen 70.001,00 0,00 0,00 70.001,00
14.119.594,37 2.800.182,87 12.026.637,59 4.893.139,65
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 320.002,80 176,00 0,00 320.178,80
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 313.979,44 537.348,18 0,00 851.327,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.417,13 3.349,03 1.637,59 49.128,57
361.396,57 540.697,21 1.637,59 900.456,19
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
681.399,37 540.873,21 1.637,59 1.220.634,99
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2022
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.884,00 3.060,00
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 1.935.512,00 1.334.252,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.688,00 5.882,00
1.942.200,00 1.340.134,00
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.657.419,66 12.025.000,00
Beteiligungen 70.001,00 70.001,00
3.672.504,66 13.438.195,00
Restlaufzeiten
"davon" Vermerke
Euro
Gesamtbetrag
Euro
bis zu 1 Jahr
Euro
zwischen 1 und 5 Jahren
Euro
von mehr als 5 Jahren
Euro
davon durch Pfandrechte u.a. Rechte gesichert
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 613.883,44 339.703,44 258.080,00 16.100,00 613.883,44
[Vorjahr] 1.026.949,66 688.249,66 258.080,00 80.620,00 1.026.949,66
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 341.358,21 341.358,21
[Vorjahr] 3.618.968,66 3.618.968,66
3. Verbindlichkeiten gegenüber verb. UN 361.255,51 286.116,02 75.139,49
[Vorjahr] 5.098.035,30 5.098.035,30
4. sonstige Verbindlichkeiten 399.967,45 399.967,45
[Vorjahr] 510.461,18 395.632,22 114.828,96
davon aus Steuern 147.138,22
[Vorjahr] 223.304,50
davon im Rahmen der soz. Sicherheit 15.029,92
[Vorjahr] 23.901.,14
1.716.464,61 1.367.145,12 333.219,49 16.100,00 613.883,44
10.254.414,80 9.800.885,84 372.908,96 80.620,00 1.026.949,66

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die paytec GmbH, Herrsching a. Ammersee

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der paytec GmbH, Herrsching a. Ammersee, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der paytec GmbH, Herrsching a. Ammersee, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 10. Mai 2024

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hermann Krämer, Wirtschaftsprüfer

Andreas Bauer, Wirtschaftsprüfer

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