UMT-LUXURY IT GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Uhren und Schmuck
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sujan Kotian seit 14.6.2024 | Prokura |
Mukul Dhyani seit 14.6.2024 | Geschäftsführer |
Vineet Vij seit 14.6.2024 | Prokura |
Suresh Babu Veerasamy seit 14.6.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Tech Mahindra Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TECH MAHINDRA GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2024 bis zum 31.03.2025Bilanz zum 31. März 2025Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis 31. März 2025
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. April 2024 bis zum 31. März 2025Allgemeine Angaben Die TECH MAHINDRA GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Sitz von Düsseldorf nach Frankfurt am Main verlegt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 135123. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung und den Vorschriften des Gesetzes, betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), erstellt. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die erworbene Software wird über eine Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben. Vollständig abgeschriebene immaterielle Vermögensgegenstände werden als Abgang ausgewiesen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Für die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige, bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten, einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten, bewertet. Möglichen Risiken im Beteiligungsansatz wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung, ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden sowie für nutzbare Verlustvorträge ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines durchschnittlichen Ertragsteuersatzes von 34 %. Eine sich im Saldo ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung (aktive latente Steuer) wird aus Vereinfachungsgründen von dem in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB eingeräumten Wahlrecht Gebrauch gemacht und auf einen Bilanzansatz verzichtet. Im Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt ein nicht bilanzierter Aktivüberhang. Er resultiert im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz hinsichtlich der Pensionsrückstellungen. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) berechnet. Die zugrundeliegenden Prämissen sind in den nachfolgenden Erläuterungen dargestellt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Erträge und Aufwendungen werden periodengerecht erfasst. Die Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Leistungserbringung erfasst. Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt zum Mittelkurs am Entstehungstag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips gemäß § 256a Satz 2 HGB. Gewinne aus der Umrechnung von Transaktionen in fremder Währung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen, Verluste unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im aktuellen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft zur Verbesserung der Bilanzklarheit den Bilanzausweis von Verpflichtungen geändert, bei den die Warenlieferung bzw. die Dienstleistung gemäß Bestellung am Bilanzstichtag schon durchgeführt waren, aber noch keine Rechnungen vorlagen. Diese Verpflichtungen werden nun nicht mehr als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dargestellt, sondern als Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Um nun hier eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu gewährleisten, müssen die Rückstellung für ausstehende Rechnung zum 31. März 2024 um TEUR 4.138 erhöht werden und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um den gleichen Betrag gekürzt werden. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen, wird auf den Anlagespiegel (als Anlage zum Anhang) verwiesen. Finanzanlagen Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an folgenden Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient.
TechM IT Services GmbH, Wien/Österreich:
TECH MAHINDRA Norway A.S, Fornebu/Norwegen:
TECH MAHINDRA Luxembourg S.à r.l., Luxembourg:
Umlaufvermögen Vorräte Im laufenden Geschäftsjahr sind unter den Vorräten ausschließlich geleistete Anzahlungen an Lieferanten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen gegen den Gesellschafter von 54.099 TEUR (Vorjahr 44.793 TEUR) ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassten Darlehensforderungen in Höhe von 3.100 TEUR (Vorjahr 2.800 TEUR). Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Mietkautionen, Steuerforderungen und gezahlte Gehalts- und Reisekostenvorschüsse an Mitarbeiter. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 969.900,00 EUR und ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 22. Dezember 2022 ermächtigt, bis zum 30. September 2027 das Stammkapital durch die Ausgabe neuer Geschäftsanteile gegen Geldeinlagen im Nennbetrag von insgesamt bis zu 351.750,00 EUR zu erhöhen. Die neuen Geschäftsanteile sind ab dem Beginn des Geschäftsjahres, in dem sie ausgegeben werden, gewinnberechtigt. Im Übrigen wird die Geschäftsführung ermächtigt, die näheren Einzelheiten der Kapitalerhöhung festzulegen und die mit der Durchführung im Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäfte und Maßnahmen vorzunehmen. Die Geschäftsführung wird ermächtigt, nach Ausnutzung des genehmigten Kapitals oder Ablauf der Frist für die Ausnutzung des genehmigten Kapitals die Fassung des Gesellschaftsvertrags entsprechend anzupassen. Das verbleibende genehmigte Kapital beträgt zum 31. März 2025 noch 85.350,00 EUR. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden, gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Heubeck-Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt. Folgende weitere Prämissen wurden zur Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen berücksichtigt:
Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Bei dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren, ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von -834 EUR (Vorjahr: 439 EUR). Im Vorjahr war dieser Betrag nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Für sämtliche Pensionsverpflichtungen sind Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Die Pensionsverpflichtungen wurden deshalb mit dem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Die folgende Tabelle zeigt die in der Bilanz verrechneten Beträge:
Im Rahmen der Verrechnung der Pensionsverpflichtungen mit der Rückdeckungsversicherung wurden Aufwendungen aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von 0 TEUR mit Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 0 TEUR im Personalaufwand verrechnet. Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherung wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Bewertungsmethoden zu fortgeführten Anschaffungskosten ermittelt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von Zuliefer- und Dienstleistungsunternehmern (7.136 TEUR; Vorjahr 2.051 TEUR) sowie Rückstellungen für ausstehende Weiterberechnungen vom Gesellschafter (5.378 TEUR; Vorjahr: 2.448 TEUR). Ferner beinhalten die sonstigen Rückstellungen Urlaubsverpflichtungen, Tantiemeverpflichtungen sowie noch zu zahlende Abfindungen in Höhe von 3.124 TEUR (Vorjahr: 3.435 TEUR). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter von 15.408 TEUR (Vorjahr: 9.003 TEUR) ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen die Umsatzsteuerzahllast sowie Steuern und Sozialversicherungsbeiträge aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Sämtliche Umsatzerlöse werden im Inland erzielt und umfassen im Wesentlichen Umsätze aus der Bereitstellung von Beratungstechnologie und Outsourcing-Dienstleistungen für die Kommunikationsbranche. Die TECH MAHINDRA GmbH fungiert als Dienstleistungskommissionär, da alle wesentlichen Chancen und Risiken im Zusammenhang mit den erbrachten Dienstleistungen bei TECH MAHINDRA Limited, Pune/Indien, liegen. Die Umsatzerlöse werden in Höhe der tatsächlichen Kosten zuzüglich eines Aufschlags ausgewiesen und der TECH MAHINDRA Limited in Rechnung gestellt. Diese Beträge werden als Forderungen gegen verbundenen Unternehmen gegen TECH MAHINDRA Limited ausgewiesen. Rechnungen, die von der TECH MAHINDRA GmbH Kunden vor Ort in Rechnung gestellt werden, werden bis zur Bezahlung als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Entsprechend den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfasst. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 197 TEUR (Vorjahr 129 TEUR), sowie Erträge aus der Verrechnung des Privatanteils der Nutzung von Firmenfahrzeugen. Im Vorjahr enthielten die sonstigen betrieblichen Erträge noch periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 570 TEUR sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigung auf Forderungen - Dritter in Höhe von 68 TEUR. Personalaufwand Die Personalaufwendungen beinhalten einen Ertrag für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: Aufwand 26 TEUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Rechts- und Beratungskosten (2.006 TEUR; Vorjahr: 2.731 TEUR), Raumkosten (1.983 TEUR; Vorjahr: 2.733 TEUR), Reise- und Vertriebskosten (1.678 TEUR; Vorjahr: 1.780 TEUR, Kosten für die Personalgewinnung (232 TEUR; Vorjahr: 125 TEUR) sowie die Zuführung zu den Wertberichtigungen auf Forderungen - Dritter (10 TEUR, Vorjahr 42 TEUR). Die Aufwendungen aus Wechselkursdifferenzen beliefen sich auf 171 TEUR (Vorjahr: 127 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Vorjahr im Wesentlichen außerordentliche Aufwendungen aus der Verschmelzung der Beris Consulting GmbH in Höhe von 874 TEUR. Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Zinserträge von verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten den Zinsanteil im Rahmen der Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr 2 TEUR). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag stellen sich wie folgt dar:
Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich ausschließlich aus Mietverträgen; sie belaufen sich auf 1.216 TEUR (Vorjahr: 939 TEUR) für die nächsten 12 Monate und auf weitere 1.899 TEUR (Vorjahr: 2.764 TEUR) für anschließende Vertragslaufzeiten. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2024/2025 waren im Durchschnitt die folgenden Mitarbeiter beschäftigt:
Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr Im Geschäftsjahr 2024/2025 sind ausschließlich Honorare für die Abschlussprüfung in Höhe von 79 TEUR (Vorjahr 38 TEUR) als Aufwand erfasst worden. Konzernabschluss Die TECH MAHINDRA GmbH, Frankfurt am Main, wird in den Konzernabschluss der TECH MAHINDRA Limited, Pune/Indien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die Gesellschaft von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB, für das Geschäftsjahr 2024/25 den geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns der TECH MAHINDRA Limited, Pune/Indien, einschließlich des Bestätigungsvermerkes des Konzernabschlussprüfers offenzulegen. Die TECH MAHINDRA Limited erstellt ihren Konzernabschluss nach den indischen Rechnungslegungsstandards, welche an die International Financial Reporting Standards (IFRS) angelehnt sind. Wesentliche Abweichungen zwischen dem nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der TECH MAHINDRA Limited, Pune/Indien, und dem deutschen Handelsrecht hinsichtlich Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden ergeben sich im Wesentlichen wie folgt:
Geschäfts- oder Firmenwerte Nach IFRS bestehen für immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen eines Unternehmenserwerbs erworben werden, umfangreiche Aktivierungsvorschriften. Dies gilt auch für solche Werte, die das handelsrechtliche Kriterium des Vermögensgegenstands nicht erfüllen. Nach IFRS wird ein Geschäfts- oder Firmenwert aus Unternehmenserwerben nicht planmäßig abgeschrieben, sondern ist mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest zu unterziehen und gegebenenfalls außerplanmäßig abzuschreiben. Nach HGB erfolgt dagegen eine Aktivierung mit nachfolgend planmäßiger Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Selbst erstellte Software Selbst erstellte Software wird nach IFRS aktiviert und über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Konzernabschluss nach HGB sind u.U. bestimmte Aufwendungen nicht aktivierbar. Leasing Operate Lease-Verträge werden im Abschluss nach IFRS mit dem sog. "Right of use assets" zusammen mit den korrespondierenden Verbindlichkeiten aus den künftigen Leasingraten aktiviert. Nach HGB erfolgt für derartige Verträge eine Angabe als sonstige finanzielle Verpflichtungen im Anhang. Pensionsrückstellungen Unter HGB werden die Pensionsrückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Nach IFRS wird ein aus Kapitalmarktdaten abgeleiteter, stichtagsbezogener Zinssatz verwendet. Daneben werden Pensionsrückstellungen nach HGB mit Vermögenswerten saldiert ausgewiesen, welche die Anforderungen als Deckungsvermögen erfüllen. Zudem wird nach HGB der Aufwand aus der Zuführung der Pensionsrückstellungen vollständig erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt, wohingegen unter IFRS Teile der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste direkt im Eigenkapital erfasst werden. Sonstige Unterschiede Weitere Unterschiede zwischen dem HGB und den IFRS bestehen im Wesentlichen in der Bilanzierung und Bewertung des Sachanlagevermögens, dem Ansatz und der Bewertung sonstiger Rückstellungen sowie dem Gewinnrealisierungszeitpunkt. Der Konzernabschluss der TECH MAHINDRA Limited wird auf der Unternehmenswebseite unter www.techmahindra.com sowie im Unternehmensregister in englischer Sprache veröffentlicht. Mindeststeuergesetz Die TECH MAHINDRA GmbH unterliegt als Teil der TECH MAHINDRA Limited, Pune/Indien, dem Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes. Im Berichtsjahr lag die effektive Steuerbelastung der Gesellschaft über dem Mindeststeuersatz von 15 %. Aus diesem Grund ergab sich kein Ergänzungssteueraufwand im Rahmen des Mindeststeuergesetzes. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31. März 2025 schließt mit einem Jahresergebnis in Höhe von 3.994 TEUR ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 15. Mai 2025 gez. Mukul Dhyani, Geschäftsführer gez. Suresh Babu Veerasamy, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis 31. März 2025
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. April 2024 bis 31. März 20251 Grundlagen der TECH MAHINDRA GmbH, Frankfurt am Main 1.1 Geschäftsmodell der TECH MAHINDRA GmbH, Frankfurt am Main Die TECH MAHINDRA GmbH, Frankfurt am Main (auch Gesellschaft oder TECH MAHINDRA), ist eine hundertprozentige deutsche Tochtergesellschaft der TECH MAHINDRA Limited, Pune/Indien, ("TM Ltd."); sie wurde 2001 gegründet. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens konzentriert sich auf die Bereitstellung von Beratungstechnologie und Outsourcing-Dienstleistungen für die Kommunikationsbranche. Wir erbringen unsere Dienstleistungen im Allgemeinen gegenüber unserer Muttergesellschaft im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags. Bei dieser Art der Geschäftsabwicklung werden die Verträge zwischen unserer Muttergesellschaft und dem Kunden abgeschlossen. Wir agieren als Subunternehmer unserer Muttergesellschaft und werden somit von wesentlichen Risiken freigestellt. Die Vergütung unserer Tätigkeiten basiert auf der Erstattung der entstandenen Kosten zuzüglich eines Gewinnaufschlags durch unsere Muttergesellschaft. 1.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft ist in die Steuerungs- und Berichtssysteme der TECH MAHINDRA Limited Gruppe eingebunden und berichtet in diesem Rahmen regelmäßig an die Konzernmutter, TECH MAHINDRA Limited, Pune/Indien. Die finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind die Umsätze und das Jahresergebnis und werden in den Abschnitten 2 und 3 des Lageberichtes dargestellt. Da die Gruppenplanung nicht auf Unternehmensebene heruntergebrochen wird, analysiert die Gesellschaft ihre finanziellen Leistungsindikatoren im Rahmen des Vorjahresvergleichs. 1.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir weisen darauf hin, dass uns nachstehende nicht finanzielle Leistungsindikatoren wichtig sind, allerdings werden sie derzeit nicht zur unmittelbaren Steuerung unseres Unternehmens eingesetzt. • Arbeitssicherheit Durch permanente und konsequente Umsetzung der Sicherheitsrichtlinien bleibt gewährleistet, dass die Risiken durch Unfälle so stark wie möglich reduziert werden. Die Arbeitssicherheit ist oberstes Managementprinzip und steht über dem Prinzip der Ertragsmaximierung. • Fortbildungsmaßnahmen Unsere Geschäftstätigkeit erfordert die Beschäftigung hochqualifizierter Mitarbeiter für die Arbeit an Hightech- und Telekommunikationsprojekten. Die Fortbildung erfolgt hierbei bedarfsgerecht, im Wesentlichen durch Mitarbeiter in den TECH MAHINDRA-Entwicklungszentren in Indien. Fortbildungsmaßnahmen werden sowohl von der Personalabteilung, dem Vorgesetzten als auch vom Mitarbeiter verfolgt und bewertet. Intern stehen den Mitarbeitern verschiedene Online-Plattformen zur Verfügung, die sie entsprechend ihrer Anforderungen und Fähigkeiten frei wählen können. Die Schulungen beziehen sich nicht nur auf die Technologie, sondern auch auf die Verbesserung der Soft Skills, die im Tagesgeschäft effektiv genutzt werden können. Tech Mahindra konzentriert sich darauf, seinen Mitarbeitern KI-Tools an die Hand zu geben, um Innovation, Wertschöpfung und nachhaltiges Wachstum in einem sich ständig weiterentwickelnden und wettbewerbsintensiven Markt voranzutreiben, indem die Leistungsfähigkeit von Copilot für Microsoft 365 genutzt wird. Das Unternehmen hat den Wert von Copilot mit Plugins innerhalb und außerhalb des Microsoft-App-Ökosystems erweitert, um mehrere Datenquellen zu nutzen und die Kreativität und Produktivität zu steigern. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern, den Aufwand zu reduzieren und die Qualität und Compliance in allen Bereichen zu verbessern. Tech Mahindra hat eine verpflichtende Copilot-Vorgehensweise ins Leben gerufen, die Kunden dabei helfen soll, das volle Potenzial von KI-Tools auszuschöpfen. Diese Vorgehensweise umfasst Schulungen für Mitarbeiter, damit diese Kunden bei der Bewertung und Einführung diverser Prozesse unterstützen können, welche für die erfolgreiche Integration von KI in allen Bereichen und Funktionen eines Unternehmens entscheidend sind. Darüber hinaus wird Tech Mahindra umfassende Lösungen anbieten, um Kunden bei der Bewertung, Vorbereitung, Pilotierung und Einführung von Geschäftslösungen zu unterstützen, welcher Copilot für Microsoft 365 unterstützt. Das Unternehmen ist bestrebt, die aus der Copilot-Praxis gewonnenen Erkenntnisse zum Nutzen von Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen einzusetzen. Copilot für Microsoft 365 bietet Führungskräften und anderen Fachleuten ein anpassungsfähiges, skalierbares und personalisiertes Benutzererlebnis, das auf den sich entwickelnden Geschäftsanforderungen basiert. Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur Innovation und zur Entwicklung von Lösungen und Diensten der nächsten Generation durch den Zugang zu Spitzenforschung, Talentpools und neuen Technologien. Forschungskooperationen, Praktika und Kompetenzentwicklungsprogramme fördern Talente, Unternehmertum und das Wachstum des technologischen Ökosystems. • Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) Mit Gesellschafterbeschluss vom 11. Juli 2023 hat die Gesellschaft eine Frauenquote von 11 % in den beiden obersten Führungsebenen beschlossen, was dem aktuellen Bestand und der Zielgröße des Unternehmens entspricht. Darüber hinaus hat die Gesellschaft das Ziel, die Quote in den nächsten Jahren zu erhöhen, wenn geeignete Kandidatinnen verfügbar sind. Der Frauenanteil in der Geschäftsführung beträgt 0 %. Da zurzeit nicht zu erwarten ist, dass sich die Geschäftsführung und somit auch die Quote in den nächsten 5 Jahren ändern wird, beträgt die Zielgröße für die Frauenquote in der Geschäftsführung 0%. • Entgeltbericht gem. § 21 EntgTranspG a) Durchschnittliche Beschäftigtenzahl
b) Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen Der Kodex für ethisches Geschäftsgebaren definiert die Beschäftigungsphilosophie des Unternehmens, die darauf abzielt, allen über den gesamten Mitarbeiterlebenszyklus hinweg gleiche Chancen zu bieten, ohne jegliche Voreingenommenheit hinsichtlich Rasse, Religion, Kaste, Hautfarbe, Geschlecht, Familienstand usw. Die Einstellung im Unternehmen erfolgt ausschließlich auf der Grundlage von Qualifikationen, Fähigkeiten, Vorerfahrungen usw. Fachwissen, Fähigkeiten, lokale und verfassungsrechtliche Vorschriften (sofern zutreffend) und das Unternehmen ist entschlossen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von jeglicher Form rechtswidriger Diskriminierung ist. Es wurden strenge Richtlinien festgelegt, die unethisches Verhalten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Belästigung am Arbeitsplatz oder sexuelle Belästigung, verbieten. Es wurden etablierte Maßnahmen installiert, die in der Tech Mahindra Whistleblower-Richtlinie und unserem Kodex für ethisches Geschäftsgebaren eingehend behandelt werden, um Anregungen/Beschwerden unserer Mitarbeiter aufzunehmen bzw. bei Problemen zu unterstützen. Diese Maßnahmen stellen formalisierte Kommunikationskanäle bereit, die die Anonymität der Mitarbeiter gewährleisten und deren Identität schützen, soweit dies gewünscht ist. c) Maßnahmen zur Herstellung der Entgeltgleichheit von Männern und Frauen Wir sind ein Arbeitgeber, der Chancengleichheit gewährleistet. Bei Tech Mahindra rekrutieren wir sowohl Männer als auch Frauen mit einem gleichen Gehaltsverhältnis. Unsere Vergütung ist an die Leistung des Einzelnen sowie des Unternehmens gekoppelt. Unsere Vergütungsphilosophien sowie auch Karriereförderungsphilosophien und -prozesse berücksichtigen das Geschlecht nicht als Entscheidungsfaktor. Bei der Auswahl der Kandidaten achten wir ausschließlich auf die Qualifikation, Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter. Die Einstellung und Einstufung von Mitarbeitern in der Organisation erfolgt ausschließlich auf der Grundlage der Eignung und der Fähigkeiten/Kompetenzen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft blieb im Jahr 2024 widerstandsfähig und wuchs in der zweiten Jahreshälfte mit einer soliden Jahresrate von 3,2 %. Die jüngsten Konjunkturindikatoren deuten jedoch auf eine Abschwächung der globalen Wachstumsaussichten hin. Die Stimmung der Unternehmen und Verbraucher hat sich in einigen Ländern verschlechtert. Es wird erwartet, dass sich das globale BIP-Wachstum von 3,2 % im Jahr 2024 auf 3,1 % im Jahr 2025 und 3,0 % im Jahr 2026 abschwächen wird, wobei höhere Handelsschranken in mehreren G20-Volkswirtschaften und eine erhöhte politische Unsicherheit die Investitionen und die Ausgaben der privaten Haushalte belasten. Für den Euroraum wird ein reales BIP-Wachstum von 1,0 % im Jahr 2025 und 1,2 % im Jahr 2026 prognostiziert, da die erhöhte Unsicherheit das Wachstum gedämpft hält. Eine schnellere Verbreitung von Technologien der künstlichen Intelligenz könnte auch erhebliche Produktivitätsvorteile mit sich bringen. Die Regierungen können dazu beitragen, indem sie die Verfügbarkeit digitaler Hochgeschwindigkeitsinfrastrukturen sicherstellen, offene und wettbewerbsfähige Märkte aufrechterhalten und den Arbeitnehmern die Möglichkeit bieten, ihre Fähigkeiten zu verbessern. Die Wirtschaftstätigkeit in Deutschland ist im Jahr 2024 voraussichtlich um 0,1 % zurückgegangen. Die hohe Unsicherheit hat den Konsum und die Investitionen belastet, und die Aussichten für den Handel haben sich aufgrund der schwächeren weltweiten Nachfrage nach Industriegütern verschlechtert. Künftig dürfte die Inlandsnachfrage aufgrund von Reallohnsteigerungen anziehen. Dies wird voraussichtlich zu einer Erholung des BIP-Wachstums auf 0,7 % im Jahr 2025 und 1,3 % im Jahr 2026 führen. Die deutsche Wirtschaft ist auch im Jahr 2024 mit Gegenwind konfrontiert. In der ersten Jahreshälfte schrumpfte sie um 0,2 % gegenüber der ersten Hälfte des Vorjahres. Die schwache in- und ausländische Nachfrage nach Gütern des verarbeitenden Gewerbes in Verbindung mit hoher Unsicherheit beeinträchtigte die Ausrüstungsinvestitionen. Darüber hinaus wurde der Bausektor durch den Arbeitskräftemangel und die schwache Inlandsnachfrage in Mitleidenschaft gezogen. Angesichts der schlechten Stimmung der Verbraucher stieg die Sparquote. Der private Verbrauch trug somit nicht zum Wirtschaftswachstum bei, obwohl das real verfügbare Einkommen gestiegen ist. Als Reaktion auf die im Juli 2024 angekündigte Erhöhung der Steueranreize für Investitionen im Jahr 2025 wird mit einem Wiederanstieg der Ausrüstungsinvestitionen gerechnet. Insgesamt wird prognostiziert, dass die Binnennachfrage in den Jahren 2025 und 2026 wieder die wichtigste Triebkraft des Wirtschaftswachstums sein wird. Da die Energiekosten voraussichtlich weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Pandemie liegen werden, dürften sie die Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrien weiterhin beeinträchtigen. Der Wachstumsbeitrag der Nettoexporte wird daher den Projektionen zufolge im Jahr 2025 leicht negativ und im Jahr 2026 weitgehend neutral sein, obwohl sich die Nachfrage der wichtigsten Handelspartner Deutschlands verbessert. Der Leistungsbilanzüberschuss wird voraussichtlich hoch bleiben, aber immer noch unter dem Niveau vor der Pandemie. Insgesamt wird ein Anstieg des Wachstums auf 0,7 % im Jahr 2025 und auf 1,3 % im Jahr 2026 prognostiziert. Für 2026 wird ein Rückgang des öffentlichen Defizits auf 1,8 % des BIP prognostiziert. Insgesamt dürfte der finanzpolitische Kurs in den Jahren 2025 und 2026 weitgehend neutral sein, nachdem er im Jahr 2024 noch kontraktiv war. Nach den Veröffentlichungen der Bundesbank im Dezember 2024 sank das kalenderbereinigte reale BIP im Jahr 2024 noch einmal leicht um 0,2 %, um dann im Jahr 2025 um 0,2 %, im Jahr 2026 um 0,8 % und im Jahr 2027 um 0,9 % zu wachsen. Die Wachstumsaussichten werden damit gegenüber der Prognose vom Juni 2024 für Deutschland über den gesamten Prognosehorizont deutlich nach unten korrigiert. Dies ist in erster Linie auf die anhaltendere Schwäche des Industriesektors zurückzuführen, die zudem inzwischen weitgehend als strukturell bedingt angesehen wird, sowie auf die dadurch deutlich eingetrübten Aussichten für Exporte und Unternehmensinvestitionen. Die öffentliche Defizitquote geht leicht zurück, von 2,6 % im Jahr 2023 auf 2,4 % im Jahr 2027. Obwohl das Auslaufen der Maßnahmen zur Bewältigung der Energiekrise für eine gewisse Entlastung sorgt, steigen andere Ausgaben, wie Sozialversicherung, Zinsen und Verteidigungsausgaben, stark an. Die Schuldenquote sinkt auf 61,7 % im Jahr 2027 (2023: 62,9 %). Der deutsche IT-Markt wird bis 2025 voraussichtlich ein Volumen von 129 Milliarden US-Dollar erreichen, was eine Fülle von Möglichkeiten in aufstrebenden Bereichen wie KI, Cloud Computing und Dateninfrastruktur schafft. Die Branche, in der unser Unternehmen tätig ist, profitiert erheblich von der immer stärker werdenden Digitalisierung und dem anhaltend hohen Bedarf an Investitionen in die IT. Die Unternehmen wissen, dass sie sich digital weiterentwickeln müssen, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu sein, sonst droht ihnen die Irrelevanz. Diese Herausforderungen bieten auch Chancen für die globale Technologiebranche. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Umsatz Da unsere Umsatzerlöse im Rahmen des Dienstleistungsvertrags auf Erstattung der angefallenen Aufwendungen zuzüglich eines Gewinnaufschlags beruhen ("Kostenaufschlagmethode"), haben die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und die Branchenentwicklung nur bedingt Einfluss auf die geschäftliche Entwicklung unserer Gesellschaft. Die Umsätze im Rahmen des Dienstleistungsvertrags sind, aufgrund von einer gesunkenen Anzahl von Projekten und den damit verbundenen geringeren Kosten für Fremdleistungen, die unserer Muttergesellschaft in Rechnung gestellt werden konnten, von TEUR 110.667 auf TEUR 90.727 gesunken (-18,0 %). Da wir im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Umsatzsteigerung geplant hatten, liegt die Umsatzentwicklung unter unseren Erwartungen. 2.2.2 Investitionen Im Rahmen der Expansion der Geschäftstätigkeiten wurde im Geschäftsjahr 2024/2025 TEUR 62 in die Ausstattung der neuen IT-Technik und TEUR 22 in neue Büroausstattung investiert. 2.2.3 Personal Zum 31. März 2025 beschäftigt die Gesellschaft 420 Mitarbeiter (Vorjahr: 467 Mitarbeiter). Das Wesen unseres Geschäfts verlangt von uns die Beschäftigung hochqualifizierter Mitarbeiter für die Arbeit an Hightech- und Telekommunikationsprojekten. Dies erfordert, dass wir Mitarbeiter aus den TECH MAHINDRA-Entwicklungszentren in Indien beschäftigen. Unsere Mitarbeiter sind bei unseren Kunden vor Ort in ganz Deutschland tätig, unter anderem in Frankfurt, München, Düsseldorf, Mannheim, Hamburg und Leipzig. Die meisten unserer Mitarbeiter haben einen Hochschulabschluss und einige von ihnen haben sogar eine postgraduale Qualifikation. 3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Ertragslage Im Rahmen des Dienstleistungsvertrags mit der Muttergesellschaft berechnet die TECH MAHINDRA GmbH die angefallenen Aufwendungen zuzüglich eines Gewinnaufschlags weiter, sodass die TECH MAHINDRA GmbH über stetige Finanzmittelzuflüsse verfügt und Umsätze realisiert, welche die Kosten mindestens ausgleichen. Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen Jahresüberschuss von TEUR 3.994 aus, im Gegensatz zu einem Jahresüberschuss von TEUR 4.513 im Vorjahr. Das aktuelle Ergebnis entspricht damit 4,4 % (Vorjahr: 4,1 %) des Umsatzes, was einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Ergebnisrückgang resultiert hierbei im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 19.940 in Vergleich zum Vorjahr. Das Verhältnis von EBITDA zu Umsätzen war mit 7,0 % leicht höher als im Vorjahr (6,9 %), das EBITDA ist aber hingegen mit TEUR 6.389 (Vorjahr: TEUR 7.599) weiterhin unter unserem Plan und unseren Erwartungen. Der leichte Anstieg des EBITDA/Umsatz-Verhältnisses ist hauptsächlich auf den Rückgang des Umsatzes sowie auf den Rückgang der Aufwendungen zurückzuführen, die nicht durch die Erstattungsvereinbarung mit TECH MAHINDRA Ltd, Indien, abgedeckt sind. Als EBITDA definieren wir dabei das handelsrechtliche Ergebnis, korrigiert um Steuern von Einkommen und Ertrag, dem Finanzergebnis, einschließlich Zinsen und Abschreibung auf Finanzanlagen sowie den weiteren Abschreibungen auf das Anlagevermögen. Der vollständig aus bezogenen Leistungen bestehende Materialaufwand betrug TEUR 32.548 (Vorjahr: TEUR 37.676). Die Materialeinsatzquote (Relation von Materialaufwand zu Umsatzerlösen) ist von 34,0 % auf 35,9 %, aufgrund von einem leicht erhöhten Einsatz von bezogenen Leistungen, gestiegen. Der Rückgang des Personalaufwands von TEUR 55.412 auf TEUR 44.046 ist hauptsächlich auf den Abbau von Personal, bedingt durch die Schließung von zwei Standorten, sowie auf die im Vorjahr im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für Abfindungen zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote (Relation von Personalaufwand zu Umsatzerlösen) beträgt 48,5 % (Vorjahr: 50,1 %). Die höhere Personalaufwandsquote im Vorjahr ist im Wesentlichen durch die vorgenannten Punkte zu begründen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 10.764 im Vorjahr auf TEUR 7.960 gesunken. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist dabei im Wesentlichen, durch den im Vorjahr verbuchten Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 874 (Verschmelzung der Beris Consulting GmbH auf die Gesellschaft), den geringeren Raumkosten, aufgrund der Schließung von 2 Standorten, (TEUR -749) sowie den Rückgang der Rechts- und Beratungskosten (TEUR -725) begründet. 3.2 Vermögenslage Die Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr von 60,9 % auf 55,2 % leicht verringert, während das Eigenkapital jedoch, bedingt durch den Jahresüberschuss von TEUR 3.994 auf TEUR 51.771, gestiegen ist. Die Aktivseite wird dominiert von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, aufgrund der gesunkenen Umsatzerlöse, von TEUR 12.620 auf TEUR 11.624 gesunken. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 47.614 auf TEUR 57.227 ist auf eine vermehrte Rechnungsstellung in relativer Nähe zum Bilanzstichtag sowie dem Cash Management der Muttergesellschaft zurückzuführen, siehe dazu auch die Anmerkungen zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Veränderung der liquiden Mittel, als Teil des Finanzmittelfonds, ist in den nachstehenden Erläuterungen zur Finanzlage dargestellt. Die im Vergleich zum Vorjahr höheren sonstigen Rückstellungen sind auf die höheren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von verbundenen Unternehmen sowie Rückstellungen für Bonuszahlungen an Kunden zurückzuführen. Gegenläufige haben sich die Rückstellungen für Abfindungen aufgrund der geleisteten Abfindungszahlungen reduziert. Der Anstieg der Rückstellungen steht auch im Zusammenhang mit einer Änderung des Bilanzausweises von Verpflichtungen, bei den die Warenlieferung bzw. die Dienstleistung gemäß Bestellung am Bilanzstichtag schon durchgeführt waren, aber noch keine Rechnungen vorlagen. Diese Verpflichtungen werden nun nicht mehr als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dargestellt, sondern als Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (siehe Anhangerläuterung zu den sonstigen Rückstellungen). Im laufenden Geschäftsjahr sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 9.066 auf TEUR 15.407 gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Cash Management der Muttergesellschaft, welches Zahlungen und Zahlungsanforderungen in das neue Geschäftsjahr verschoben hat, siehe dazu auch die Anmerkungen zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen. 3.3 Finanzlage Zum 31. März 2025 belief sich der Finanzmittelfonds des Unternehmens (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) auf TEUR 5.715 (31. März 2024: TEUR 433). Der operative Zahlungsmittelzufluss erhöhte sich im aktuellen Geschäftsjahr auf EUR 5,2 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.) bedingt durch den Abbau von Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Investitionszahlungsmittelabfluss beträgt TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 82), aufgrund von Investitionen in Höhe von TEUR 84 in IT- und Büroausstattung sowie Einzahlungen aus dem Verkauf von nicht mehr benötigter Büroausstattung der geschlossenen Standorte in Höhe von TEUR 72. Der Dienstleistungsvertrag sichert einen kontinuierlichen Mittelzufluss zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit. 3.4 Gesamtaussage Nach Ansicht der Unternehmensleitung ist die Geschäftsentwicklung insgesamt zufriedenstellend. Mit der Ernennung neuer Führungskräfte an der Spitze werden die zukünftigen Geschäftsaussichten als sehr positiv eingeschätzt. Nichtsdestotrotz zeigt sich die Geschäftsleitung mit der Umsatzentwicklung unzufrieden. Aufgrund verschiedener Kostenmaßnahmen konnte der Jahresgewinn jedoch angesichts der aktuellen Situation auf einem akzeptablen Niveau gehalten werden. 4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Chancen und Risikobericht 4.1.1 Risikomanagement Die Gesellschaft hat ein Berichtswesen, welches in die Berichtsstrukturen der TECH MAHINDRA Gruppe integriert ist. Diese unterstützt die Gesellschaft bei der ständigen Überwachung und Kontrolle der Geschäftsentwicklung hinsichtlich der Analyse von Ziel-, Ist- und Budgetzahlen auf Gruppenebene. Aufgrund des zuvor beschriebenen Serviceagreements hat die Gesellschaft einen ständigen Mittelzufluss sowie Kosten übersteigende Umsätze. Bedingt durch diesen Vertrag, ist die Gesellschaft keinen wesentlichen Geschäftsrisiken ausgesetzt. 4.1.2 Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Im Geschäftsjahr 2024/2025 war die Erholung der Weltwirtschaft weiterhin schwierig, und die globalen Aussichten blieben angesichts des schwachen BIP-Wachstums in Europa gemischt. Bei Tech Mahindra ist ein proaktives, intelligentes und verantwortungsbewusstes Risikomanagement ein grundlegender Aspekt der Geschäftsstrategie und der Unternehmensführung des Unternehmens. Die Kultivierung einer dynamischen Risikokultur, die in der Lage ist, auf neue Bedrohungen flexibel zu reagieren, ist eine wesentliche Voraussetzung für das effektive Management globaler Aktivitäten mit einem vielfältigen Kundenstamm. Im Geschäftsjahr 2024/2025 arbeitete das Unternehmen an der Verbesserung seiner Kontrollen im Hinblick auf die Risiken der Cybersicherheit und des Datenschutzes, die aufgrund der zunehmenden Stärke und Raffinesse von Cyber-Angreifern weiterhin hoch sind. Angesichts der kritischen Bedeutung der Datensicherheit verfolgt Tech Mahindra eine proaktive Haltung in Bezug auf die Cybersicherheit. Enterprise Risk Management (ERM) bietet einen strukturierten Rahmen, um Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu steuern. Die Integration von ERM in die Systeme des Unternehmens fördert eine risikobewusste Kultur, verbessert die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen und gewährleistet die Ausrichtung auf die strategischen Ziele. Dieser Rahmen ermöglicht die rechtzeitige Entwicklung von Mitigationsstrategien als Reaktion auf verschiedene interne, externe und neu auftretende Risiken. Die bei der Risikobewertung ermittelten Chancen werden vom Unternehmen sorgfältig bewertet und genutzt. Unter Risiken verstehen wir mögliche zukünftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu negativen Auswirkungen auf die geplanten Ergebnisse führen können. Dabei unterscheiden wir zwischen volkswirtschaftlichen Risiken, mitarbeiterbezogenen Risiken und technologischen Risiken. Die einzelnen Risiken werden je nach Ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit dargestellt, das Risiko mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit wird als erstes aufgeführt: • Volkswirtschaftliches Risiko: Wirtschaftliche Herausforderungen wie gedämpfte BIP-Prognosen, anhaltender Inflationsdruck, erhöhte Zinssätze und die Instabilität des Finanzsystems haben zu Unsicherheiten geführt, die die Verbraucher möglicherweise zur Vorsicht mahnen und damit das Vertrauen der Unternehmen beeinträchtigen. Als mildernden Faktor beobachtet das Unternehmen die potenziellen Auswirkungen auf die Einnahmen genau und setzt geeignete Strategien ein, um die variablen Kosten an die Umsatzaussichten anzupassen. Darüber hinaus prüft das Unternehmen potenzielle Chancen, die sich aus dieser wirtschaftlichen Situation ergeben könnten. • Wirtschaftliche Risiken: Aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine verlangsamt sich die globale Wirtschaftsentwicklung, und Unternehmen könnten erwägen, ihre Budgets in Bezug auf Investitionen in die IT-Infrastruktur zu kürzen oder IT-Projekte zu verschieben. Führende Wirtschaftsforschungsinstitute und die Bundesbank prognostizieren für das Jahr 2025 ein minimales BIP-Wachstum von 0,1 % bis 0,2 %, wobei einige ein drittes Rezessionsjahr in Folge voraussagen. Für das Jahr 2025 wird für die deutsche Wirtschaft ein minimales Wachstum prognostiziert, dass möglicherweise stagnieren oder sogar schrumpfen wird, wobei das Risiko eines dritten Jahres in Folge mit einem wirtschaftlichen Rückgang besteht. Zu den Faktoren, die zu dieser Prognose beitragen, gehören strukturelle Veränderungen, geopolitische Unsicherheit und ein schwaches Investitionsumfeld. • Preisdruck/Margenrisiko: Es ist wichtig, die Kundenperspektive zu berücksichtigen und sich zu bemühen, den Wert, das Vertrauen und die Zufriedenheit zu erhalten, um den Kundenstamm zu behalten und auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Als Abschwächungsfaktor kann es notwendig sein, in Zusammenarbeit mit dem Kunden Strategien zur Kostenoptimierung zu implementieren, wie z. B. Cloud-Bereitstellung, verstärkte Automatisierung, Offshoring und Anpassung der Ressourcenprofile. • Mitarbeiterbezogenes Risiko In der sich entwickelnden IT-Branche sind die richtigen Fähigkeiten und Talente erforderlich, um schnell auf die laufenden Veränderungen reagieren zu können. Die Unfähigkeit, eine größere Anzahl von Fachleuten mit den erforderlichen Qualifikationen kosteneffizient einzustellen und zu halten, ist als Risiko zu betrachten. Hohe Fluktuationsraten können die Bereitstellung von Ressourcen für die Ausweitung neuer Geschäftsvorhaben verzögern und die zeitnahe Besetzung von Stellen für bestehende Projekte erschweren. Derzeit wurde eine Kommandozentrale eingerichtet, um Produktivitätsprobleme und Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Fernarbeit zu überwachen. Mit Wirkung vom 1. April 2024 an hat das Unternehmen die teilweise Arbeit vom Büro aus eingeführt. • Technologisches Risiko In der Branche ist eine Verlagerung zu disruptiven Technologien zu beobachten, die sich ständig weiterentwickeln. Dieser Wandel in Verbindung mit veränderten Geschäftsmodellen und Konsumgewohnheiten könnte eine Bedrohung für das Wachstum der traditionellen IT-Ausgaben und die Veralterung der Technologie darstellen. Wenn es nicht gelingt, technologische Umwälzungen aufzugreifen und in neue Kompetenzen zu investieren, kann dies zu einem Wettbewerbsnachteil führen. Die Gesellschaft sieht zurzeit die folgenden wesentlichen Chancen: • Digitalisierungstrend: Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass ein erheblicher Bedarf besteht, die Prozesse in den Unternehmen zu digitalisieren und die IT-Infrastruktur weiter zu verbessern. Die TECH MAHINDRA-Gruppe bietet diesen Unternehmen die erforderlichen Dienstleistungen an, was erhebliche Geschäftsmöglichkeiten für das Unternehmen beinhaltet. Wir bieten verschiedene Lösungen an, darunter Daten und Analytik, KI und GenAI, Cybersicherheit und Risikomanagement sowie aufkommende Technologien wie Metaverse und Blockchain, bei denen unsere führende Position von mehreren Analysten anerkannt wird. Unsere Angebote sind auf die neu ausgerichteten Ausgaben von Unternehmen abgestimmt, die sich auf die Verbesserung ihrer Produktivität durch ein kognitives Betriebsmodell konzentrieren. Mit unserem robusten Delivery Framework unterstützen wir Unternehmen dabei, neue Geschäftsprozesse zu konzipieren und zu skalieren, Redundanzen zu beseitigen, um Kosten zu senken und die Informationstechnologie schlanker zu gestalten. • Mitarbeiter: Das Unternehmen sieht eine große Chance darin, dass seine Mitarbeiter auch in Indien angestellt werden, dass mehr qualifizierte und ausgebildete IT-Fachleute bietet als der begrenzte Markt in Deutschland und Europa. Das Unternehmen versucht auch, die richtigen Fachleute an Bord zu holen, um die Kernaktivitäten und den zukünftigen Erfolg des Unternehmens voranzutreiben. Ein solches Engagement trägt dazu bei, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das ihr Wachstum, ihr Wohlbefinden und ihre Arbeitszufriedenheit fördert. • Kostenvorteil: Durch die Möglichkeit, Teile oder komplette Aufträge an seinen Anteilseigner in Indien auszulagern, der über eine andere und niedrigere Kostenstruktur verfügt, besitzt das Unternehmen einen Kostenvorteil gegenüber seinen Wettbewerbern. Wir haben ein umfassendes Konzept zur Umgestaltung des Betriebs und zur Ausweitung der Margen entwickelt. Die betrieblichen Parameter werden durch Maßnahmen wie die Juniorisierung der Pyramide, die Verbesserung des Offshore-Mix, die Ersetzung von Subunternehmern durch Mitarbeitende, die Optimierung der Mitarbeiterauslastung sowie die Rationalisierung der Gemeinkosten verbessert. Wir steigern die Produktivität durch schlanke, automatisierte Abläufe und den Einsatz von KI und generativer KI (GenAI). 4.1.3 Gesamteinschätzung der Risiken und Chancen Die Gesamteinschätzung der Risiken und Chancen der Gesellschaft ist unverändert. Zurzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. 4.2 Prognose 4.2.1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick Der Sachverständigenrat erwartet, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2024 um 0,3 % und im Jahr 2025 um 1,0 % steigen wird. Die Verbraucherpreisinflation wird bei 2,4 % bzw. 1,8 % erwartet. Auch das IFO Institut sieht für das Jahr 2025 eher verhaltene Konjunkturaussichten, bedingt zum einen durch die möglichen Auswirkungen der US-amerikanischen Importzölle auf die Weltwirtschaft und die Exportnation Deutschland, aber auch zum anderen sind die wirtschaftspolitischen Auswirkungen auf die Konjunktur durch die neue Bundesregierung noch nicht einschätzbar. Der Ausblick ist aufgrund der Unsicherheit über das private Konsumverhalten und die Weltwirtschaft sowie der unsicheren Wirkung der Geldpolitik mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. Das Geschäftsjahr 2024/25 war für die Branche ein schwieriges Jahr, das durch geopolitische Einflüsse und ein schwieriges makroökonomisches Umfeld beeinträchtigt wurde, was dazu führte, dass die Unternehmen ihre IT-Ausgaben neu priorisierten, was sich auf unser Wachstum auswirkte. 4.2.2 Unternehmensprognose Vor dem Hintergrund des aktuellen Auftragsbestands und der aktuellen Geschäftslage erwarten wir für das Geschäftsjahr 2025/2026 und die Folgejahre trotz der aktuell rückläufigen konjunkturellen Einflüsse eine leichte Umsatzsteigerung. Das Geschäft der Gesellschaft wird im Wesentlichen aus Folgeaufträgen und akquirierten Aufträgen bestehen. Darüber hinaus wollen wir durch die Erweiterung unseres Leistungsspektrums und den Eintritt in neue Märkte Wachstum generieren. Der Jahresüberschuss wird im Vergleich zum Ergebnis des laufenden Jahres leicht steigen. Mit unserer Erfahrung, unserem Fachwissen und unserer unternehmerischen DNA verfügen wir über die richtigen Bausteine, um den Unternehmen das Gebot der schnellen Skalierung zu liefern. Mit unserer Vision FY27 haben wir eine dreijährige Transformation eingeleitet, um diese Wettbewerbsposition weiter auszubauen und gleichzeitig unsere nächste Wachstumsphase voranzutreiben. In einer schnelllebigen Welt sind Schnelligkeit und Effektivität bei der Bereitstellung von Dienstleistungen entscheidend für die Zufriedenheit und Loyalität der Kunden und den Aufbau einer stärkeren Marke. Die Fernunterstützung stellt in diesem Zusammenhang einen entscheidenden Faktor dar. Die Augmented-Reality-Lösung von TECH MAHINDRA trägt dazu bei, die Geschwindigkeit und Qualität der Serviceunterstützung zu erhöhen und die Arbeitsweise der Branche zu revolutionieren. Wir sind ein zuverlässiger Transformationspartner für Kommunikationsunternehmen mit Kompetenzen in den Bereichen Netzwerk, Technik und Erfahrung (Kunden und Mitarbeiter). Unsere digitalen End-to-End-Fähigkeiten helfen dabei, die Komplexität von Unternehmen zu vereinfachen, die Transformation voranzutreiben und die Monetarisierung voranzutreiben, um die Zukunft der Kommunikation zu beschleunigen. Wir sind ein weltweit führender Anbieter von technischen Dienstleistungen mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung und Kompetenz in mehr als 10 vertikalen Branchen. Wir bieten Full-Stack-Engineering-Services von der Entwicklung bis zur Fertigung, von Chips bis zu Cloud- und Softwareplattformen, einschließlich der Bewältigung von Herausforderungen durch beschleunigte Release-Zyklen und gestiegene Kundenerwartungen. Ermöglicht wird dies durch unsere mehr als 50 Technologieplattformen und -lösungen sowie über 50 spezialisierte Entwicklungszentren. Das Unternehmen hat gute Aussichten für das Geschäftsjahr 2025/2026, da wir planen, zusätzliche Geschäftsaktivitäten in neuen Bereichen und Segmenten zu entwickeln. Wir gehen davon aus, dass das Gewinn-/Ertragsverhältnis aufgrund der Art unseres Geschäftsmodells (Cost-Plus-Methode) auf demselben Niveau bleiben wird. Aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens und des höheren Umsatzes gehen wir jedoch davon aus, dass die Gewinne in den kommenden Jahren steigen werden. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Nachfrage nach Outsourcing und Offshoring sowie nach Managed Services steigen wird. Die Einführung neuer Technologien geht oft mit einem Mangel an technischen Fähigkeiten einher, die TECH MAHINDRA bereitstellen kann. Derzeit sehen wir keine Auswirkungen des Konflikts in der Ukraine auf das Geschäft des Unternehmens, da das Unternehmen keine Geschäftsaktivitäten in der Ukraine, Weißrussland oder Russland hat. Auch erwarten wir keine Auswirkungen auf das Geschäft des Unternehmens aufgrund steigender Energie- oder ähnlicher Kosten, im Gegenteil, dies könnte weitere Projekte zur Digitalisierung anstoßen, um Kosten zu senken, wovon das Unternehmen profitieren kann. Der prognostizierte leichte Anstieg von Umsatz und Gewinn basiert auf einem erhöhten Geschäftsvolumen, das zu höheren erstattungsfähigen Betriebskosten führen wird. Das Unternehmen hat die möglichen Auswirkungen des Ukraine-Konflikts berücksichtigt und sieht zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts keine Auswirkungen auf seinen aktuellen Geschäftsplan.
Frankfurt am Main, den 15. Mai 2025 gez. Mukul Dhyani, Geschäftsführer gez. Suresh Babu Veerasamy, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TECH MAHINDRA GmbH, Frankfurt am Main, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TECH MAHINDRA GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2025 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TECH MAHINDRA GmbH, Frankfurt am Main für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 geprüft. Die lageberichtsfremden Angaben in Tz 1.3. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie Entgeltbericht gem. § 21 EntgTranspG des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Prüfungsurteile" genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts, aber nicht den Jahresabschluss, nicht die inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neuss, den 15. Mai 2025 kbht
GmbH
Thelen, Wirtschaftsprüfer Krohn, Wirtschaftsprüfer |
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