SUMEC Europe GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Menken seit 16.7.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SUMEC Hardware & Tools Co., Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MEROTEC GmbHWillichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtMEROTEC GmbHA. Grundlage des Unternehmens Die Firma MEROTEC GmbH wurde 2012 gegründet. Die MEROTEC GmbH dient als Handelsgesellschaft im Bereich Gartengeräte und Elektrowerkzeuge mit Baumärkten und Discountern als Kunden in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Der Handel mit elektrischen Gartengeräten und Elektrowerkzeugen wird ausschließlich über die MEROTEC GmbH und Ga-Po Vertrieb GmbH durchgeführt. Die Muttergesellschaft SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd., Nanjing, hat im Jahr 2019 ihre Geschäftsbereiche „Tools“ und „Clean Energy“ aufgespalten. In diesem Zusammenhang wurde in Nanjing eine neue Gruppenholding gegründet. Die Firma SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd., Nanjing, China, hat im Rahmen dieser Aufspaltung von der SUMEC Europe GmbH, Willich, die vollständige Beteiligungen an der Firma MEROTEC GmbH, Willich erworben. Im Zuge dessen ist das gezeichnete Kapital auf Euro 200.000,00 aufgestockt worden. Der Handel mit Gartengeräten und Elektrowerkzeugen ist im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr wie prognostiziert zurückgegangen. Es besteht ein kontinuierlicher Preisdruck sowie ein starker ausgeprägter Wettbewerb der diversen Anbieter und stellt die MEROTEC GmbH vor große Herausforderungen. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit wird mit einer geringeren Marge kalkuliert. B. Geschäftsmodell Die MEROTEC GmbH hat in ihrer Funktion als Vertriebsgesellschaft von Gartenwerkeugen und Elektrowerkzeugen eine Sonderstellung. Der Standort der Gesellschaft ist in angemieteten Räumen in Willich. Die Gartenwerkzeuge und Elektrowerkzeuge werden auf Bestellung gefertigt und direkt aus Nanjing nach Willich geliefert. Im weiteren Verlauf werden die Waren zu den Discountern oder Baumärkten geliefert. Aufgrund der vertraglichen Beziehungen mit der Muttergesellschaft SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd., Nanjing, China, wird eine Kostenübernahme bzw. eine Mindestmarge garantiert, so dass die MEROTEC GmbH wirtschaftlich kein eigenes Risiko trägt. C. Geschäftsverlauf 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Gesamtjahr 2024 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Positiv trugen dabei vor allem die öffentlichen und - zu einem geringeren Ausmaß - die privaten Konsumausgaben bei. Dies wurde jedoch überlagert von deutlich rückläufigen Anlageinvestitionen sowie einem negativen Impuls vom Außenbeitrag, wobei weitgehend stagnierenden Importen sinkende Exporte gegenüberstanden. Eine konjunkturelle Erholung in Deutschland bleibt auch zum Jahresende 2024 aus. Hohe Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Perspektiven im Inland wie auch im Ausland dämpfen derzeit Nachfrage, Produktion, Investitionen und privaten Konsum. Erst mit klaren Aussichten für die weiteren wirtschafts-, finanz- und geopolitischen Rahmenbedingungen besteht die Chance, dass sich der Attentismus auflöst und die Stagnation einer etwas stärkeren wirtschaftlichen Wachstumsdynamik weicht. Die weltweite Produktion von Industriegütern entwickelt sich nach wie vor verhalten. Zu Beginn des vierten Quartals wurde sie saisonbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vormonat ausgeweitet und lag damit um 1,8 % über dem Vorjahr. Zur Jahreswende senden Frühindikatoren für die Industrieproduktion eher negative Signale. Der Stimmungsindikator von S&P Global ist im Dezember zwar Dank einer weiteren Stimmungsaufhellung im Dienstleistungsbereich mit +0,2 Punkten auf 52,6 Punkte leicht gestiegen. In der Industrie fiel der Index dagegen wieder unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Auch der SENTIX-Index, der die Stimmung unter Finanzinvestoren mit Blick auf die Weltkonjunktur widerspiegelt, hat im Januar erneut etwas nachgegeben. Der in den letzten Monaten zu beobachtende Auftrieb bei den Verbraucherpreisen hat sich zum Jahresende fortgesetzt. Die Inflationsrate, also der Anstieg des Niveaus der Verbraucherpreise, ist im Dezember voraussichtlich deutlich auf +2,6 % gestiegen, nachdem die Rate im Oktober +2,0 % und November +2,2 % betragen hatte. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Stagnation entwickelt sich der Arbeitsmarkt zum Jahresende vergleichsweise stabil. (Quelle:https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2025/20250115-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2025.html#:~:text=Anhaltende%20wirtschaftliche%20Schw%C3%A4che%20zur%20Jahreswende&text= 2. Branche und Wettbewerbssituation Die Branche der Herstellung von Handwerkzeugen mit Motorantrieb produziert wichtige Arbeitsmittel für eine Vielzahl von weiteren Branchen, wie den Maschinen- und Fahrzeugbau, das Bauwesen und zahlreiche Handwerksbranchen. Die Akteure der Branche standen in den letzten fünf Jahren trotz gewisser Wachstumschancen vor einer Reihe von Herausforderungen. Dadurch sank der Umsatz um durchschnittlich 0,5 % pro Jahr. Er dürfte in diesem Jahr bei rund 6,7 Milliarden Euro liegen. Vor allem in der zweiten Hälfte des vergangenen Fünfjahreszeitraums machten sich die Auswirkungen externer Faktoren wie der Coronakrise und der russischen Invasion der Ukraine negativ bemerkbar. Neben Herausforderungen im Automobilsektor wirkte sich auch in anderen Bereichen wie dem Bau eine im Trend rückläufige Konjunktur negativ auf die Branchenentwicklung aus. Noch schwerwiegender war aber der starke Wettbewerb unter den Branchenakteuren, der zu einem intensiven Preiswettbewerb führte und immer noch anhält. Im aktuellen Jahr dürfte der Branchenumsatz daher um 6,6 % gegenüber dem Vorjahr sinken. Die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien hat das Produktsortiment der Branche nachhaltig verändert, was den Unternehmen neue Märkte eröffnet hat. Die hergestellten Werkzeuge sind durch den Einsatz von Akkus mobil einsetzbar und erschließen somit ein breiteres Anwendungsfeld. Zusätzlich erhöht sich die Leistungsfähigkeit der Akkugeräte stetig, sodass diese auch dann verwendet werden können, wenn eine hohe Leistung erforderlich ist. Ermöglicht wird dies unter anderem durch bürstenlose EC-Motoren, durch welche die Akkulaufzeiten drastisch erhöht werden können. In der Branche steckt trotz der schwachen Umsatzentwicklung der vergangenen fünf Jahre enormes Wachstumspotenzial. In den nächsten fünf Jahren dürfte sich der Branchenumsatz um durchschnittlich 0,5 % pro Jahr erhöhen. Die Branchenakteure dürften von der Einführung herstellerübergreifender Akku-Systeme profitieren. Der wachsende Markt für Elektrowerkzeuge dürfte es der Branche künftig ermöglichen, weitere Umsatzzuwächse zu erzielen, sodass im Jahr 2029 voraussichtlich ein Branchenumsatz von 6,9 Milliarden Euro erwirtschaftet werden kann. Während der Einsatz von akkubetriebenen Werkzeugen früher aufgrund geringer Leistung und kurzer Akkulaufzeit eingeschränkt war, hat sich der Anwendungsbereich inzwischen erweitert. Akkubetriebene Schraubendreher und Kreissägen gibt es bereits. Bei größeren Geräten ist der Akku bisher noch nicht weit verbreitet, obwohl nun akkubetriebene Abbruchhämmer entwickelt werden. In den kommenden Jahren dürften in der Branche immer mehr Akkugeräte entwickelt werden. Wachstum in der Branche lässt sich größtenteils auf die zunehmende Verbreitung der Akkugeräte zurückführen. Diese fanden in der Vergangenheit vorwiegend unter Heimwerkern Abnehmer. Im Profibereich hingegen wurden noch lange hauptsächlich netzgebundene Geräte bevorzugt. Es kündigt sich aktuell eine Trendwende an, denn durch die stetigen Leistungsverbesserungen im Akkusegment besteht ein erhebliches Wachstumspotenzial bei professionellen Anwendern. Quelle: IBIS World Branchenbericht C28.24DE - Herstellung von Handwerkzeugen mit Motorantrieb aus November 2024 3. Personal Als reine Vertriebsgesellschaft beschäftigt die MEROTEC GmbH im Geschäftsjahr 2024 zwanzig Personen am Standort Willich. C. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr um TEUR +2.011,0 auf TEUR 14.410,3 gestiegen. Das Anlagevermögen verminderte sich aufgrund von planmäßigen Abschreibungen um TEUR -5,1. Es ergaben sich im Geschäftsjahr keine wesentlichen Investitionen. Zudem sind für das kommende Jahr keine Investitionen, die von Bedeutung wären, geplant. Der Warenbestand an Gartengeräten und Elektrowerkzeugen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR +1.792,8 auf TEUR 12.227,8 gestiegen. Dieser Anstieg ist durch die Auftragslage zum Stichtag des Jahres 2024 bedingt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nur unwesentlich um TEUR +73,9 auf TEUR 1.519,9 gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche aus vorausgezahlten Ertragssteuern für das Jahr 2024. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der verminderten Bilanzsumme und des positiven Jahresergebnisses von 13,4% im Vorjahr auf 26,5% im aktuellen Geschäftsjahr gestiegen. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die Steuernachzahlungen des Jahres 2023 und sind zum Beginn des Jahres 2025 ausgeglichen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen weitestgehend Personalaufwendungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund des gestiegenen Vorratsvermögens um TEUR +1.892,0 auf TEUR 10.282,1 gestiegen. Hierüber liegt ein Kontrakt mit der Muttergesellschaft vor. Der leichte Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR +145,4 ist im Wesentlichen stichtagsbedingter Natur. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 113,7. 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2024 ist der Umsatz buchmäßig von TEUR 30.711,2 auf TEUR 18.268,7 gesunken. Somit konnten die geplanten Umsatzerlöse im Bereich von TEUR 30.000,0 nicht erreicht werden. Trotz der rückläufigen Umsatzerlöse ist der Forderungsbestand zum Stichtag nahezu unverändert bei TEUR 1.519,9. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist durch die im Jahr 2024 zu spürende Inflation und der damit verbundenen zurückhaltenden Käufer zu erklären. Zudem stellte sich in einigen Bereichen der elektronischen Gartenwerkzeuge eine Sättigung des Nachfragemarktes dar. Dennoch kann die wirtschaftliche Situation der MEROTEC GmbH als stabil bezeichnet werden. Die Auftragslage ist im Geschäftsjahr dennoch positiv zu bewerten. Mit Blick in die Zukunft sind im Vergleich zum Jahr 2024 Umsatzerlöse um TEUR 21.000 bis TEUR 21.900 geplant. Auch die zu erwartende Nachfrage bleibt auf diesem Niveau, da sowohl das Angebot an Ersatzprodukten zunehmen wird, als auch mit einer Sättigung des Marktes zu rechnen ist. Einhergehend mit den verminderten Umsatzerlösen, hat sich der Materialaufwand auf TEUR 18.141,9 um TEUR -12.262,2 vermindert. Beim Geschäftsmodell der MEROTEC GmbH werden die fertigen Gartenwerkzeuge und Elektronikgeräte direkt aus Asien geliefert. Es besteht eine Abhängigkeit zur Muttergesellschaft der SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd., Nanjing, China. Die Personalkosten sind auf einem Niveau von rd. 7,0% der Gesamtleistung. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Mitarbeiterbestand gleich geblieben. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR -1.988,9 ist durch die verminderte cost-plus Vergütung bedingt. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR -1.646,5 auf TEUR 1.497,7 vermindert. Im Gegensatz zum Vorjahr sind die gegenüber der Muttergesellschaft nicht verzinst worden. Die Laufzeit der Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr. Der gemäß Intercompany-Vertrag zugesicherte Ertrag durch cost-plus und garantierte Mindestmarge ist unverändert gegeben. Die Steuerquote des Unternehmens beträgt 31,4% (Vorjahr: 30,9%). Wesentliche Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen nicht im Geschäftsjahr. Das Geschäftsjahr 2024 schließt mit einem Gewinn in Höhe von rd. TEUR 203,0 (Vorjahr: TEUR 352,3) ab. 3. Finanzlage Der positive Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR 1.892,0) reichte aus, den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit (TEUR -1,6) und aus Geschäftstätigkeit (TEUR -1.463,8) zu finanzieren. Darüber hinaus wurde Liquidität aufgebaut. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 454,1, der aus liquiden Mitteln resultiert. Die möglichen Kontokorrentkreditlinien sind nicht in Anspruch genommen worden, zudem bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Darlehen gegenüber der Muttergesellschaft werden im Geschäftsjahr 2024 nicht mehr verzinst, da es sich um ein Verrechnungskonto handelt. Wesentliche außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen im Geschäftsjahr nicht. Die finanziellen Leistungsindikatoren und die ökonomische Situation der Gesellschaft sind als sicher und solide zu bewerten. Durch die cost-plus Vereinbarung mit der chinesischen Muttergesellschaft ist stets eine positive Marge zu erwarten. 4. Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs Das Geschäftsvolumen bei Gartengeräten und Elektrowerkzeugen ist stark Rückläufig. Im Geschäftsjahr konnte aufgrund der in 2024 stattfindenden Inflation eine stark zurückhaltende Kauflaune der Endverbraucher beobachtet werden. Das Geschäftsvolumen konnte entgegen der Prognose für das Jahr 2024 nicht auf dem Niveau des Jahres 2023 gehalten werden. Der aktuelle Preiskampf im Bereich der elektronischen Gartenwerkzeuge in Kombination mit einem stagnierenden Wirtschaftswachstum und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung, kostete die MEROTEC Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. Wesentliche Veränderungen der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wie die Zollpolitik der Amerikanischen Regierung zu Beginn des Jahres 2025 waren im Geschäftsjahr 2024 nicht wesentlich spürbar. Wesentliche Lieferterminproblematiken ergaben sich nicht. Festzuhalten bleibt auch, dass im Geschäftsjahr keine wesentlichen Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Sumec Hardware & Tools Sparte vorgenommen worden sind. Zudem haben sich die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingung nur leicht, jedoch zum negative, im Vergleich zum Vorjahr verändert. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres aufgrund des rückläufigen Umsatzes nur bedingt zufrieden. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Prognose des Vorjahres zu den sinkenden Umsatzerlösen wurde bestätigt. Es bleit jedoch festzuhalten, dass mit einem derartigen Rückgang der Umsatzerlöse nicht geplant wurde. Für das Jahr 2025 wird ein Umsatz im Bereich von rd. TEUR 21.000 - 21.900 im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahres geplant. Zudem ist geplant, die Aufwendungen auf einem niedrigeren Niveau zu halten. Es ist mit einem zunehmenden Wettbewerbsdruck im Bereich des Handels mit Elektrowerkzeugen zu rechnen. Trotz eines Umsatzwachstums in den nächsten fünf Jahren innerhalb der Branche dürfte die Zahl der Unternehmen sowie die der Betriebe abnehmen. Diese Entwicklung ist ein Ausdruck des wachsenden Wettbewerbsdrucks, dem die Branchenakteure ausgesetzt sein werden. Dieser erhöht sich vor allem dadurch, dass Hersteller von Werkzeugmaschinen zunehmend ihre Waren direkt vertreiben und den Großhandel dabei umgehen. Online-Shops erleichtern den Verkauf der Werkzeugmaschinen für die Produzenten. Die Digitalisierung ermöglicht es aber auch, eine stärkere Vernetzung zwischen Hersteller und Abnehmer aufzubauen und somit besser auf spezielle Kundenwünsche einzugehen. Dem entgegen steht der Bereich After-Sales, der an Bedeutung gewinnen wird. Bereits heute sind die Themen Service und Instandhaltung wichtige Tätigkeitsfelder der Werkzeugmaschinenhersteller, die vom Großhandel mangels technischen Verständnisses oftmals nicht erbracht werden können. (Quelle: IBISWorld Deutschland Branchenreport "Großhandel mit Werkzeugmaschinen" aus November 2024) Die Zusammenarbeit mit Distributoren in europäischen Nachbarländer oder in Europa bringt weiter positive Effekte, die die finanziellen Leistungsindikatoren voraussichtlich positiv beeinflussen. Wesentliche Investitionen sind im Jahr 2025 nicht geplant. 2. Risikobericht Das Risikomanagement wird weiterhin von der Muttergesellschaft in Nanjing aus gesteuert. Alle wesentlichen Verträge werden von China aus einer Risikokontrolle unterzogen. Ein besonderes Währungsrisiko besteht nicht, da etwaige Währungsrisiken aufgrund der Kostenübernahmevereinbarung von der Muttergesellschaft getragen werden. Auch das Forderungsrisiko ist durch die Muttergesellschaft abgesichert, teilweise auch noch durch eine konzerneigene Kreditversicherung gedeckt. Ein Risiko könnten etwaige Zölle auf elektronische Gartenwerkzeuge aus Asien sein. Inwieweit die Europäische Union und die asiatischen Länder auf die aktuelle Zollpolitik der amerikanischen Regierung reagiert, bleibt abzuwarten. Mit einer flexiblen Lagerhaltung und einer stetigen Überwachung der Lagerhaltung ist bereits in 2024 teils gegen dieses Risiko entgegengewirkt worden. Es wird damit gerechnet, dass dieses Risiko in den kommenden Jahren weiterhin Bestand hat. Bestandsgefährdende Risiken bestehen zum Abschlussstichtag sowie im kommenden Jahr nicht, da die Gesellschaft aufgrund der Verträge innerhalb des Konzerns vor Verlusten geschützt ist. 3. Chancenbericht Die Chancen im Großhandel mit Gartenwerkzeugen sind für MEROTEC vorsichtig positiv zu beurteilen. Es besteht weiterhin ein Preisdruck in der Branche. Ein nahezu konstantes eventuell leicht steigendes Geschäftsvolumens im Jahr 2025 ist geplant. Eine erste Einschätzung zu Beginn des Jahres 2025 kann erst mit Beginn der Gartensaison getroffen werden. Der Großhandel mit Werkzeugmaschinen stellt keine eigenen Branchenprodukte her und weist deshalb auch keine Produktinnovationen auf, da er die Produkte beim Hersteller kauft und an Kunden aus verschiedenen Wirtschaftszweigen weiterverkauft. Die Branchenakteure können Bereiche ihres Unternehmens wie das Marketing oder die Bestandsverwaltung durch den entsprechenden Personal- und Technologieeinsatz verbessern. Gleichzeitig können sie auf sich abzeichnende wirtschaftliche Entwicklungen reagieren und ihr Produktsortiment strategisch neu ausrichten. 4. Nachtragsbericht Hinsichtlich der Angaben zum Nachtragsbericht wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. E. Sonstige Angaben Das Geschäftsmodell der Gesellschaft ist vertrieblicher Natur. Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben. Weitere Niederlassungen neben der in Willich bestehen nicht. Da es sich bei der MEROTEC GmbH um ein nicht börsennotiertes Unternehmen handelt, ist im Sinne des § 289f Abs. 2 Nr. 4 HGB auf die Angabe der Frauenquote verzichtet worden.
Willich, den 24. Februar 2025 Die Geschäftsleitung Roland Menken BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2024MEROTEC GmbH, WillichA. Grundsätzliches zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der Regelungen im Gesellschaftsvertrag aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wählte die Gesellschaft das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 265, 266 und 275 Abs. 2. HGB. Die Vermögens- und Schuldposten sowie die Aufwendungen und Erträge sind den einzelnen Posten des Jahresabschlusses entsprechend zugeordnet worden. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB. Die Bewertung der einzelnen Bilanzposten richtet sich im Einzelnen nach folgenden Grundsätzen: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter bzw. betriebsgewöhnlicher Abschreibungen angesetzt. Bei Zugängen des Geschäftsjahres werden die Abschreibungen zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgte die Abschreibung linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren. Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, der jeweiligen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Einzelwert bis zu EUR 800,00 sind im Zeitpunkt des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben worden. Dies entspricht auch den betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten. Bei den Vorräten sind die Waren zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Sofern Forderungen zweifelhaft sind, wurde eine Pauschalwert- sowie Einzelwertberichtigung vorgenommen. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten „Sonstige betriebliche Erträge“ bzw. „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ ausgewiesen. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden zu dem nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Umsatzerlöse sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Die Umsatzerlöse werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 268 Abs. 2 HGB ist - einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen - als Anlage zum Anhang gesondert dargestellt.
Außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB sind im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenstände sind solche mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von Euro 9.662,28 (Vorjahr: Euro 23.046,96) enthalten. Es bestehen Forderungen aus Steuerrückerstattungsansprüchen in Höhe von Euro 117.025,00 (Vorjahr: Euro 425.957,86) Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht. Außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB sind im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden. Rückstellungen Steuerrückstellungen beinhalten voraussichtliche Steuerbelastung aus dem noch nicht veranlagten Jahr 2023. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von Euro 94.618,00 setzen sich im wesentlichen aus Personalrückstellungen für Urlaubs- und Gutstunden in Höhe von Euro 11.296,00, Boni und Prämien in Höhe von Euro 39.322,00 sowie übrigen Rückstellungen in Höhe von Euro 29.000,00 zusammen. Verbindlichkeiten Einen Überblick über die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gibt folgender Verbindlichkeitenspiegel: Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem Jahr. Die Verbindlichkeiten im Vorjahr hatten ebenfalls eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten 5.082.944,80 Euro Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (SUMEC Hardware & Tools Co. Limited, Nanjing, China). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern i.H.v. Euro 113.655,62 (im Vorjahr: Euro 227.434,73) enthalten. Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Inanspruchnahme dieser Eigentumsvorbehalte wird als gering eingeschätzt. Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Miete, Kfz-Leasing) in Höhe von Euro 349.538,32. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereich oder geographischen Märkten unterbleibt im Sinne des § 286 Abs. 2 HGB. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 306,01). Erträge aus Währungsumrechnungen sind in Höhe von Euro 4.606,58 (Vorjahr: Euro 59.642,82) enthalten. Von den sozialen Abgaben für Altersversorgung und für Unterstützung sind Euro 635,96 für Altersversorgung (Vorjahr: Euro 283,26). Außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen ergaben sich im Geschäftsjahr nicht. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 975,00 (Vorjahr: EUR 0,15) enthalten. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Abschreibungen sowie Einstellungen in die Wertberichtigung auf Forderungen in Höhe von Euro 14.589,00 (Vorjahr: Euro 235.109,00) enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Euro 9.907,47 periodenfremde Aufwendungen (Vorjahr: Euro 41.936,35). Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit EUR 0,00 verbundene Unternehmen (Vorjahr: Euro 179.555,18). E. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 22 (im Vorjahr: 22) Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um kaufmännische Arbeitnehmer. Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2024 Herr Roland Menken, Willich. Der Beruf der Mitglieder der Geschäftsführung entspricht seiner Organstellung als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Muttergesellschaft der MEROTEC GmbH ist die SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd. in Nanjing, China. Das Mutterunternehmen stellt zum 31. Dezember 2024 einen Konzernabschluss in China auf. In der Volksrepublik China besteht keine zentrale Behörde, die für die Offenlegung der chinesischen Jahres- und Konzernabschlüsse zuständig ist. Es ergeben sich mehrere Anlaufstellen für die Informationsbeschaffung. Hierunter fällt die State Administration for Market Regulation (SAMR) sowie für börsennotierte Unternehmen bzw. Konzerne bei den jeweiligen gelisteten Börsen bspw. der Shenzhen Stock Exchange (SZSE) und der Shanghai Stock Exchange (SSE). Die Informationen sind weitestgehend auf chinesich und englisch erhältlich. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen sind im Geschäftsjahr nicht durchgeführt worden. Bezüglich der Angabe des Abschlussprüferhonorars wird auf §285 Nr. 17 HGB i.V.m. § 314 Abs.1 Nr. 9 HGB sowie IDW RS HFA 36 verwiesen. Die Angabe entfällt, da die MEROTEC GmbH in den Konzernabschluss der SUMEC Hardware & Tools Ltd., China, einbezogen wird. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Die aktuellen Unruhen im mittleren Osten sowie die im neuen Jahr angestrebte stringente Zollpolitik der amerikanischen Regierung hat keine Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der MEROTEC GmbH. Inwieweit mit einer modifizierten Zollpolitik aus europäischer und asiatischer Sicht auf die bisher neu erhobenen amerikanischen Zölle zu rechnen ist, bleibt abzuwarten. Einen aktuellen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist nicht erkennbar. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen nicht. G. ErgebnisverwendungsvorschlagNach § 268 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB beträgt der in den Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag Euro 3.092.741,87. Es ist beabsichtigt den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Willich, den 25. Februar 2025 MEROTEC GmbH Die Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.04.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERL DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MEROTEC GmbH, Willich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MEROTEC GmbH, Willich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEROTEC GmbH, Willich, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 26. Februar 2025 DR. WASSERMANN AUDIT GMBH Dr. Bernd Wassermann, Wirtschaftsprüfer Dr. Boris Heller, Wirtschaftsprüfer |
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